Urin

Urin und seine Aussagekraft des Gesundheitszustandes

Der Urin wird auch Synonym mit Harn verwandt. Er stellt ein Ausscheidungsprodukt des Stoffwechselsystems des menschlichen Organismus dar. Seine Farbe, sein Geruch und seine Beschaffenheit, lassen meist erste Annahmen und Vermutungen über den Gesundheitszustand eines Patienten zu. Die Farbe des Urins kann sich hinlänglich aus ganz unterschiedlichen Gründen unterscheiden. Die Untersuchung des Urins stellt jedoch lediglich eine Momentaufnahme dar. Die Beschaffenheit kann sich hierbei auch kurzfristig ändern.


Was ist Urin?

Urin leitet sich aus dem lateinischen Wort Urina ab. Er wird auch mit dem Begriff Harn häufig verwendet. Es handelt sich hierbei um ein im Regelfall flüssiges Ausscheidungsprodukt aller Wirbeltiere. Es kann von Zeit zu Zeit auch in einer pastösen Form auftreten. Urin findet seinen Ursprung in den Nieren. Er wird dann über die sognannten ableitenden Harnwege aus dem menschlichen Körper wieder ausgeschieden. Die eigentliche Ausscheidung des Harns hat folgenden Sinngehalt. Es dienst primär dazu den Elektrolyt- sowie den Flüssigkeitshaushalt im menschlichen Körper zu regulieren, resp. wieder herzustellen. Des Weiteren ist es dazu da, das sogenannte Stoffwechselabbauprodukt zu beseitigen. Hierbei werden vor allem die resultierenden Stickstoffverbindungen Protein und Nukleotiden abgebaut und beseitigt. Die Summe der ich im Har befindenden Metaboliten werden auch ALS Urin-Metabolom bezeichnet.

Der menschliche Urin ist im Regelfall eine gelbliche Flüssigkeit. Unterschiedliche Krankheiten, die ein Mensch haben kann, wirken sich ganz substantiell auf die Zusammensetzung des Harns und deren Farbe aus. Eine eigentliche bzw. abschließende Urinuntersuchung kann hier Abhilfe verschaffen bzw. über die Vorliegenden Krankheiten informieren. In der Medizin wird die Harnentleerung als Miktion bezeichnet. Es gibt in der Umgangssprache jedoch wesentlich mehr Bezeichnungen, wie das Urnieren, das Wasserlassen etc.

Die Medizinschule von Salerno entwickelte bereits im Hochmittelalter die sogenannte Harnuntersuchung. Die Harnuntersuchung wurde bereits dort als diagnostische Untersuchung entwickelt und auch infolge dessen praktisch eingesetzt. Seit dieser Zeit verbreitete sich die Bezeichnung des Urins sowie deren Untersuchungsmöglichkeiten in alle Teile der Welt und etablierte sich. Im Altfranzösischen gab es die Bezeichnung Urin schon im 12. Jahrhundert. Ca. 1325 etablierte sich die Bezeichnung Urinal, als Auffangbehältnis für Urin. Das Urinal war damals hinlänglich als „Gefäß zur Harnuntersuchung“ bekannt. Im deutschen Sprachraum etablierte sich diese Bezeichnung jedoch erst im 15. Jahrhundert. Die Bezeichnung ist sprachwissenschaftlich dem Frühneuhochdeutschen zuzuordnen.


Funktionen & Aufgaben

Die Hauptfunktion des Harns befindet sich in dem Ausscheiden der sogenannten Stoffwechselendprodukte, die von den Nieren ausgehen via der menschlichen Blase. Im Rahmen der körpereigenen Harnbereitung, gibt ein körpereigenes sehr komplexes System Acht darauf, dass die Homöostase eingehalten wird.

Hiermit meint der Fachmann die Stabilisierung und die Aufrechterhaltung von ganz unterschiedlichen Vitalparametern des menschlichen Körpers. Ohne diese Parameter wäre der Körper nicht in der Lage den Stoffwechselprozess ablaufen zu lassen. Hiermit wird insbesondere der pH-Wert des Blutes gemeint. Im Durchschnitt liegt der entsprechende pH-Wert bei 7,4. Durch eine Modifizierung der einzelnen Bestandteile des Harnbereitungsprozesses gelingt es beispielsweise, dir für den Menschen so wichtige Vitalparameter konstant aufrecht zu erhalten. Die hierbei wichtigen Prozesse, die durchaus übergeordnet sind werden hierbei von entsprechenden Hirnarealen gelenkt und geleitet.

Die Modifizierung oder in diesem Fall auch die Anpassung wird insbesondere über die Menge des Hans, der ausgeschieden wird gesteuert und gelenkt. Der Urin, kann ganz in Abhängigkeit des aktuellen menschlichen Organismus entweder sauer oder basisch ausfallen. Wenn man seine Harnausscheidung durch die Minimierung der zu sich genommenen Flüssigkeit reduziert verändert sich insbesondere die Färbung des Urins. Da die Konzentration hier stärker wird, verfärbt sich der Urin dann infolge dessen in ein tiefes Gelb, dass auch bis hin zu einer bräunlichen Farbe gipfeln kann. Sollte sich die zugeführte Flüssigkeitsmenge stark erhöhen, so ist die Urinkonzentration entsprechend geringer und auch die Farbe verändert sich wieder. So dass man in diesem Fall von einer hell gelben bis farblosen Ausscheidung Sprechen kann.


Anatomie & Aufbau

Urin hat die Hauptaufgabe den Flüssigkeitshaushalt im menschlichen Körper zu regulieren und gewisse Schadstoffe, die im Körper produziert werden zu entsorgen. Zu den Schadstoffen gehören der Harnstoff, die Harnsäure sowie verschiedene alternative Stoffwechsel – Endprodukte. So ist es beispielsweise so, dass ein körperlich gesunder Mensch ca. 20 Gramm Harnstoff am Tag ausscheidet. Im Urin befinden sich teilweise noch kleinere Mengen Zucker bzw. Glucose. Wenn ein Mensch hierbei einen erhöhten Zuckergehalt vorweist im Urin, so ist das ein Anzeichen für Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit. Die normale Proteinkonzentration beträgt im Regelfall 2-8 mg auf je 100ml verteilt.

Hierbei kann die maximal Ausscheidung am Tag bei ca. 100 bis 150 mg jedoch liegen. Im Durchschnitt scheidet man vom Mittelwert her ca. 40-80 mg täglich aus. Sollte hier eine erhöhte Ausscheidung von Proteinen vorliegen beim Menschen, so spricht man im Regelfall von Proteinurin. Diese Proteine sind verantwortlich für die Schaumbildung auf den Urin. Und können somit ein Indiz oder vielmehr Indikator für Nephropathie sein. Des Weiteren befindet sich noch eine Reihe von alternativen Stoffen im Urin wieder. Hormone und auch Duftstoffe befinden sich dort. Wenn auch nur in geringen Mengen. Geruchskomponenten lassen sich hierbei auch ebenso nachweisen. Ein gängiges Verfahren bildet hierbei die GC – MS – Kopplung.

Der Urin verfügt über einen natürlichen ph-Wert der von Person zu Person individuell abweichen kann. Im Schnitt liegt der PH Wert des menschlichen Urins bei ca. 4,6 bis 7,5. Man ordnet den Urin hier in einen sauren Bereich ein. Der eigentliche PH Wert des Urins eines Menschen ist täglich starken Schwankungen ausgesetzt. Eine Urinmessung ist hierbei deshalb lediglich eine Momentaufnahme und kann sich vom Wert her bereits kurze Zeit später wieder verändert haben. Sollte sich ein Patient sehr eiweißhaltig ernähren so ist es so, dass sich der PH Wert des Urins durchaus in den sauren Bereich verschiebt. Eine starke Ernährung mit Gemüse sorgt hingegen für eine basische Verschiebung des PH Wertes von Urin.

Die Harndichte liegt im Durchschnitt bei ca. 1015 sowie 1025 g/l. Sollten Extrembedingungen vorliegen, so ist es so, dass sich die Dichte durchaus verschieben kann. Unter Extrembedingungen wird eine extrem hohe Flüssigkeitszufuhr oder ein Flüssigkeitsmangel verstanden. Hierbei kann der Dichtwert von Urin durchaus Schwankungen von 1001 sowie 1040 g/l aufweisen. Sogenannte gelöste Glucose oder auch gelöstes Protein kann darüber hinaus die Dichte des Urins durchaus erhöhen. Die sogenannte Osmolarität von Harn befindet sich idealerweise zw. 600 sowie 900 mosmol/l.

Hierbei ist der Urin dann hyperosmotisch bezüglich des Blutplasmas. Man Spricht dann hier von einem Wert zw. 290 – 300 mosmol/l. Das bedeutet, dass hierbei die Konzentration der relevanten gelösten Stoffe durchaus höher als im Blutplasma ist. Die eigentliche Osmoralität kann hingegen auch starken Schwankungen unterliegen. Hauptindikator der Schwankungen kann auch wieder ein extremer Flüssigkeitsverlust oder aber eine extreme Flüssigkeitszufuhr sein. Die Werte können sich in einer Range von 50 und 120 mosmol/l dann befinden. Man spricht untersuchungstechnisch von 3 Eigenschaften, die Urin hierbei annehmen kann. Urin kann zum einen hypoosmotisch, iso-osmotisch oder aber hyperosmotisch bezogen auf das Blutplasma sein.

Im Allgemeinen geht man davon aus, dass der Urin keimfrei in die Blase gelangt. Das ist jedoch ein weitverbreiteter Irrglaube, denn insbereits in diesem Prozess ist der Urin noch mit einer Vielzahl von Keimen und Bakterien gespickt. Insbesondere die untere Harnröhre ist nicht Keimfrei. Hier befindet sich eine Keimbelastung beim Harnaustritt von ca. 10.000 Keimen/ Milliliter.

Frischer Urin hat im Allgemeinen einen Brühe Geruch. Abgestandener Urin ist jedoch mit einem beißenden Ammoniakgeruch behaftet, der aufgrund des Umwandlungsprozesses resultiert. Hierbei wird der eigentliche Harnstoff in Ammoniak sowie Kohlendioxid enzymatisch umgewandelt. Der neutral bis saure Harn wird dann hierbei basisch. Der durchschnittliche ph-Wert liegt dann auch zw. 9-9,2.

Sollte ein Diabetes mellitus Erkrankung vorliegen, so riecht der Urin im Regelfall nach Aceton. Dieser Geruch kommt aufgrund der Ketokörper im Blut zustande. Sollten des Weiteren akute Krankheiten, wie Infektionen oder ähnliches vorliegen, so ist es so, dass der Urin darüber hinaus einen ganz anderen Geruch haben kann. Vieles hängt hier durchaus auch mit der Nahrungsmittelzufuhr zusammen. Ein gängiges Beispiel hierbei ist der Verzehr von Spargel. Hierbei ist es so, dass sich der Geruch des Uris ganz charakteristisch verändert.

Er wird beißend und stinkt sehr stark. Dies kommt durch die Inhaltsstoffe von Spargel zustande. Spargel hat rein chemisch S-Methyl-thioacrylat vorzuweisen. Dieses S-Methyl-thioacrylat wird zu S-Methyl-3-(methylthio)thiopropionat und ist ein Grund weshalb der Geruch nach dem Verzehr von Spargel so extrem ist. Der Harn während der Schwangerschaft ist ebenso ganz besonders. Denn der Urin enthält sogenanntes humanes Choriongonadotropin. Das ist ein Hormon, dass in der Plazenta gebildet wird und für den Erhalt der Schwangerschaft zuständig ist. Dieses Hormon nimmt auch eine leichte Farbveränderung des Urins während der Schwangerschaft vor.

Die Färbung des Urins

Die eigetlice gelbliche Farbe des Harns entsteht durch Urochrome. Zu diesen Urochromen gehören das sogeannte Bilirubin Abbauprodukt Urobilin oder auch Sterkobilin. Diese Stoffe enstehen wiederum aus dem Hämoglobinabbau oder aber aus dem Abbau des Blutfarbstoffs.
Die eigentliche Farbintensität des Urins geschieht n Abhängigkeit der Urochrome-Konzentration. Der sogenannte hypertonische Urin ist hierbei gelblich. Sollte eine Dehydration vorliegen, kann er auch gelb Orange sein. Sollte die Urochrome – Konzentration hingegen nur schwach sein, so ist der Urin durchaus hellgelb oder auch farblos.

Von Zeit zu Zeit kann sich der Urin auch rot färben. Hier liegen dann entweder Hämaturien oder aber eine Porphyrie vor. Sollte beispielsweise eine Blasenentzündung oder Nierenbeckenentzündung beim Patienten vorliege, so erlebt man auch hier eine Rotfärbung des Urins, die auf eine Entzündung bzw. einer Wunde in der Blase oder den Harnwegskanälen rückführbar ist. Sollte vermehrt Carotin oder Betanin ernährungstechnisch genommen werden, so ist es so, dass auch hier eine Rotverfärbung des Urins passieren kann. Das ist dann allerdings weder schädlich noch bedenklich.

Die Urinuntersuchung

Die Urinuntersuchung wird auch Urinschau oder Uroskopie genannt. Es ist wie bereits eingangs erwägt eine bereits seit vielen Jahrhunderten existierende Untersuchungsmethodik.

Diese Uroskopie erlaubt eine hinlängliche Einschätzung bzw. Beobachtung über die Funktionsfähigkeit von Blase und Nieren. Man kann hierbei bereits eine bloße Harnwegsinfektion, resp. Blasenentzündung oder gar Niereninsuffizienz erkennen. Früher vollzog man die Untersuchung nach den Indikatoren: Aussehen, Farbe, Geruch und Geschmack. Heute ist es so, dass entsprechende Teststreifen zur Urinuntersuchung genutzt werden, die Aufschluss über einzelne Erkrankungsbestandteile liefern können.

Dieses Teststreifenverfahren zeichnet sich vor allem damit aus, dass besonders schnell und praktikabel ist. Es werden via farbliche Verfärbungen Aussagen über den Gehalt an Glucose, Ketonen, Urobilinoge, Urobilin oder auch Protein möglich. Auch sollte sich im Urin Blut befinden, wird das auf den Teststreifen ersichtlich dargestellt. Das gleiche gilt für weitere Endzündungsstellen, die hierbei getestet werden. Eine Ergebniszusammenstellung wird fachspezifisch hierbei als Urinstatus bezeichnet.

Durch die Festlegung des Urinstatus können und werden 3 verschiedene Frühsymptome erkannt werden. 

Man unterscheidet hierbei 2 Harnuntersuchungen. Zum einen wird die qualitative Urinuntersuchung verwandt und zum anderen die quantitative Urinuntersuchung. Die qualitative Harnuntersuchung gibt Informationen über die sich im Urin befindlichen Mengen an Stoffen du die quantitative Urinuntersuchung gibt Aufschluss darüber in welchen Mengen diese Substanzen denn im Urin vorzufinden sind.

Durch entsprechende Nachweistests gibt der Urin auch Information über Medikamenteneinnahmen, Drogen, Giften oder auch Dopingmitteln im Harn. Es ist jedoch denkbar, dass die Ergebnisse dieser Tests auch durchaus verfälsch bar sind, durch die Einnahme von Kochsalzen, Bleichmitteln oder auch Seife.

Für Urinuntersuchungen wird am Liebsten der Mittelstrahlurin des sogenannten Morgenurins genutzt. Hier liegt die Konzentration der verschiedenen Stoffe am höchsten vor und die Ergebnisse sind am Aussagefähigsten. Der erste Strahl säubert die Harnröhre. Der Mittelstrahl enthält dann ein unverfälschtes Bild des Urins.


Krankeiten, Beschwerden & Störungen

Es gibt eine Reihe von ganz typischen Erkrankungen in diesem Bereich. Nachfolgend sind einige gängige Erkrankungen aufgelistet und kurz erläutert.

Die gutartige Prostatavergrößerung

Die Prostata ist für die Samenproduktion verantwortlich und befindet sich unterhalb der Blase des Mannes. Mit fortschreitendem Alter wird die Prostata durchaus größer. Die umliegenden Bereiche um die Blase du die Harnwege werden immer mehr von der Prostata größenmäßig beeinflusst. Es kann durchaus dazu kommen, dass der Blasenmuskel chronisch gereizt wird und aufgrund dessen ein häufiges Harnverhalten des Mannes resultiert.

Die Harnsteine (Urolithe)

Harnsteine sind durchaus als schmerzhaft insbesondere beim Abgang dieser Steine zu beschreiben. Denn es kann beim Steinabgang zu Kolik artigen Beschwerden kommen. Das betrifft dann primär den Unterbauchbereich sowie die eigentliche Nierengegend. Es kann hierbei immer wieder vorkommen, dass diese Steine in den Harnwegen stecken bleiben. Das führt dann zwangsläufig zu einem komplizierteren Harnverhalten.

Die Harnröhrenverengung (Harnröhrenstriktur)

Eine ganz typische Verengung einer Harnröhre kann ein Resultat eines Blasenkatheters sein. Hieraus resultieren auch oftmals dann Entzündungen und Infektionen. Harnröhrenverengungen müssen zwingend beobachtet und behandelt werden, damit keine chronischen Entzündungen und Beschwerden entstehen.

Harnröhrenklappen (Urethralklappen)

Hierbei handelt es sich um kleine Auswüchse innerhalb der Harnröhre. Diese Auswüchse kommen lediglich bei Jungen vor. Mädchen sind hiervon nicht tangiert. Sie fallen im Idealfall durch Röntgenuntersuchungen auf. Im Einzelfall kann eine Behandlung dieser Auswüchse bereits vor der Geburt erfolgen. Hierzu schlitzt man die Harnklappe auf.

Der Blasenkrebs (Blasenkarzinom)

Es gibt eine Reihe von der Blase ausgehende Tumore, die sich häufig erstmalig dadurch äußern, dass Blut im Urin ist. Hierbei kann es so weit Gehen, dass sich Blutgerinnsel bilden und die Tumore mit zunehmender Größe auch durchaus zu einem Urinstau, der für den Patienten sehr unangenehm ist, führen kann.

Die Blasenentzündung- eine der häufigsten Erkrankungen insbesondere der Frauen

Experten gehen davon aus, dass zumindest 50,00% der Frauen im Leben mindestens einmal mit einer Blasenentzündung erkranken. Die Anzeichen diesbezüglich sind meistens identisch. Schnell macht sich ein Ziehen in er Blase inkl ein häufiges unter Scherzen stattfindendes Wasserlassen bemerkbar. Wenn am Anfang noch relativ gut Blasentees und Wärme hilft. Ist es schnell so, dass bei einer fortschreitenden Erkrankung in der Blut im Urin ist auch relativ schnell ein Antibiotikum eingesetzt werden muss und sollte, da hier die Blasenentzündung im Regelfall nicht ehr alleine oder mit homöopathischen Mitteln behandelt werden kann. Der Gang zum Arzt wird dann hier unerlässlich.

Der Arzt vollzieht hierbei meist einen simplen Urintest in dem recht schnell Entzündungswerte und Blut im Urin zu finden sind. Eine dringende Empfehlung bei einer Blasenentzündung ist dann weiteres aktives Tee- und Wassertrinken sowie Wärme und das Ausruhen. Im Regelfall verschwinden die Beschwerden dann auch nach 3-5 Tagen wieder.


Typische & häufige Erkrankungen

 

  • Gutartige Prostatavergrößerung, benigne Prostatahyperplasie
  • Harnsteine, Urolithe
  • Harnröhrenverengung, Harnröhrenstriktur
  • Harnröhrenklappen, Urethralklappen
  • Blasenkrebs ein Blasenkarzinom
  • Blasenentzündung

Fragen & Antworten

 

Wie kann ich mich bei Blut im Urin verhalten?

Sollten Patienten Blut bei sich Urin entdecken, so ist dringend ein Besuch beim Arzt vorgesehen. Gründe für eine rötliche Verfärbung können im Prinzip vielschichtig sein. Es kann sich wirklich um Blut handeln, dann muss der Arzt abklären, ob Entzündungen oder Verletzungen hier vorliegen oder es kann sich auch schlicht nur um eine rötliche Verfärbung des Harns handeln, beispielsweise hervorgerufen durch eine Ernährung mit Rote Beete oder Rote Beete Saft.

Welche 3 Arten von Erkrankungen können durch den Urin zum Vorschein kommen?

Durch die Festlegung des Urinstatus können und werden 3 verschiedene Frühsymptome erkannt werden. Hierzu zählen: Nierenerkrankungen sowie Erkrankungen der ableitenden Harnwege, wie Nierensteine, Nierentumoren oder auch Entzündungen unterschiedlicher Art. Die Kohlenhydratstoffwechselstörungen, wie Diabetes sowie Leber- sowie hämolytische Erkrankungen.

Wie wird der Urin untersucht?

Mittlerweile gibt es zur Urinuntersuchung Teststreifen, die einfach und unkompliziert Aussagen über den Stad des Urins des Patienten geben können. In den Jahrhunderten zuvor, war es in der Tat so, dass der Urin nach den Indikatoren: Verfärbung, Geruch, Konsistenz und Geschmack untersucht wurde. Heutzutage muss kein Arzt den Urin seines Patienten mehr kosten.

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