Gefühle

Hier befassen wir uns mit den unterschiedlichen Gefühlen eines Menschen und was diese in ihrem Leben so alles bewirken können. Relevant sind dabei tatsächliche Gefühle und nicht die Definition von menschlichen Gemütszuständen. Dies wird in vielen Fällen falsch wahrgenommen, ist aber wichtig zu unterscheiden. Gefühle resultieren aus unterschiedlichen chemischen Botenstoffen und ihren Hormonen, diese beeinflussen ihre verschiedenen Verhaltensweisen die sie in verschiedenen Situationen an den Tag legen. Wie dies alles zusammen hängt erläutert ihnen dieser Artikel detailiert.

 

Was sind Gefühle?

 

Gefühle werden immer durch eine Regung die auf psychischer Ebene stattfindet wahrgenommen. Alle ihrer Sinne werden durch Gefühle gesteuert, aus körperlicher Sicht bezeichnen Gefühle also die Wahrnehmung der sogenannten Tast-Sinneszellen. Aus psychologischer Sicht, sind ihre Gefühle auch das, was ihnen ermöglicht auf diese Art und Weise mit jemandem zusammen zu leben, wie sie es gewohnt sind.

 

Das sie etwas fühlen zählt zu den menschlichen Grundfunktionen und wird biochemisch gesteuert. Dabei ist es auch vollkommen nebensächlich was für ein Gefühl sie gerade empfinden. Ihre Gefühle sind dafür verantwortlich wie sie in einer bestimmten Situation handeln und auf diese reagieren. Aber auch wie sie auf andere Menschen wirken, wird alles über ihre Gefühle gesteuert.

 

Fühlen können sie zum Beispiel:

 

  • Die Liebe zu ihrem Partner, welche wiederum eine andere Liebe ist ALS die Liebe zu ihrem Kind. Das Gefühl der Liebe zu einem anderen Familienmitglied, ist wieder ein anderes. Ihre Gefühle sind so vielseitig, selbst wenn hinter dem Gefühl dasselbe steckt, fühlt es sich unterschiedlich an.
  • Ein anderes bekanntes Gefühl ist der Hass oder die Wut. Hat sich jemand falsch verhalten, empfinden sie Wut auf diesen Menschen, sie hassen ihn aber nicht direkt. Steckt hinter einer Situation etwas schlimmes, empfinden sie im Nachhinein vielleicht Hass für diese Person oder für das Geschehene.
  • Auch soziale Kompetenzen und die damit verbundene Intuition werden von ihnen durch Gefühle gesteuert. In diesem Fall entwickeln sie diese Gefühle und lernen nach ihnen zu handeln.

Aus medizinischer Sicht sind Gefühle nichts anderes als die Wahrnehmung eines Menschen. Wenn sie etwas ertasten, fühlen sie dieses mit ihrer Hand. Wenn sie etwas riechen oder sehen benutzen sie ihre anderen Sinnesorgane. All dies hat aber immer mit ihren Gefühlen zu tun.

 

Gefühle und was sie bewirken können

 

Gefühle sind ein fester Bestandteil ihres täglichen Lebens. Sie beeinflussen ihr Handeln, die Art und Weise wie sie etwas entscheiden oder denken. Wo überall ihre Gefühle einfließen sind sie sich als Mensch teilweise gar nicht bewusst.

 

Ihre Gefühle im Alltag richten sich in vielen Fällen nach ihrer Stimmung und ihrer Umwelt. Ist das Wetter trist und verregnet, so löst es in einem ein melancholisches Gefühl aus. Es fällt schwer, den Alltag zu bestreiten und man sehnt sich eher nach einem gemütlichen Tag auf der Couch als jetzt den Weg zur Arbeit oder zum Supermarkt anzutreten.

 

Scheint aber bereits morgens die Sonne, so startet man viel fröhlicher in den Tag. Glückshormone werden ausgeschüttet und alles wirkt positiv auf uns ein. So lässt sich der Alltag gut gelaunt und erheitert gestalten.

 

Gleichzeitig bewirkt auch Ihr eigenes zu Hause welches sie sich selbst so gestaltet haben, ein Gefühl des Wohlbefindens. Einen Ort, an dem sie sein können wie sie wollen, wo keiner ihnen Vorschriften macht. Diese Gefühle lassen sich auch auf einen geliebten Menschen beziehen, wie zum Beispiel ihren Partner. Bei ihm empfinden sie Liebe und Geborgenheit, sie fühlen sich in wohl in seiner Gegenwart.

 

Im beruflichen Alltag sind Gefühle ebenfalls ein fester Bestandteil. Wenn dort wieder dieser eine griesgrämige Kollege sitzt, so werden Sie mit ihm bestimmt kein ausgiebiges Gespräch über ihr Wochenende führen, ein höffliches „Gute Morgen“ kriegen sie noch so gerade heraus. Anders ist dies mit dem Kollegen, der Sie morgens schon freundlich begrüßt und bei dem sie eine gewisse Sympathie empfinden.

 

Ebenso bestimmen Gefühle ihre Entscheidungen als Führungskraft, aber auch im Privatleben. Mit Sicherheit ist Ihnen ein Gespräch mit einem Mitarbeiter, bei dem Sie das Gefühl haben, er respektiert sie als Chef und folgt ihren Anweisungen als Vorgesetzter. Hingegen der Kollege, der alles ausdiskutiert und Ihnen mit einer kühlen und unfreundlichen Mimik gegenübertritt, wird bei Ihnen eher ein ungutes, nüchternes und leicht abneigendes Gefühl hervorrufen.

 

Dasselbe gilt auch für ihr privates Leben. Dort unterhalten sie sich auch lieber mit ihrem Kumpel, als mit jemandem der ihnen von Anfang an unsympathisch ist.

 

Gefühle bestimmen ebenfalls ihr soziales Umfeld ungemein. Seien Sie mal ehrlich, in jeder Familie oder jedem Freundeskreis, gibt es eine Person, die sie nicht besonders gut leiden können, diese aber trotzdem akzeptieren.

 

Gleichzeitig gibt es sicherlich Menschen, zu denen Sie eine enge emotionale Bindung haben. Es erfreut Ihr Herz, wenn Sie diese Personen treffen, sie sind gut gelaunt, unterhalten sich gerne und verbringen mit dieser Person eine tolle Zeit.

 

Im gleichen Falle bestimmen unsere Gefühle, wie wir den Verlust eines Menschen verarbeiten. Je enger die emotionale Bindung zu der verlorenen Person war und je mehr positive Erinnerungen Sie an diese Person haben, umso schwerer wird der Verlust für Sie sein. Im Gegensatz dazu, wird das Gefühl der Anteilnahme nicht so intensiv sein, wenn es sich bei dem Verlust um eine Person handelt, zu welcher Sie ein eher distanziertes Verhältnis haben und zu der keine nennenswerte emotionale Bindung vorhanden war.

 

Nicht zuletzt beeinflussen alle diese Gefühle Ihre Entscheidungen und die Art und Weise wie Sie leben wollen. Sie entscheiden sich tendenziell immer für die Dinge, bei denen Sie sich wohl fühlen, die Ihnen Spaß machen oder Sie den Menschen eine Freude machen können, zu denen Sie eine Sympathie oder gar eine enge emotionale Bindung pflegen

 

Funktion & Aufgabe von Gefühlen

 

Aus psychologischer Sicht dient das Gefühl dem menschlichen Zusammensein. Genauergesagt sind Gefühle gemeint, die durch biochemische Botenstoffe zustande kommen. Nicht solche die durch die menschliche Kommunikation entstehen können. Gefühle die dadurch entstehen, sind deutlich schwieriger zu erklären.

 

Gefühle die durch einen biochemischen Prozess entstehen können sind zum Beispiel:

 

  • Die Liebe
  • Der Hass
  • Die Sympathie
  • Die Angst
  • Der Hunger

Diese Gefühle können beeinflusst werden, zum Beispiel durch das Verhalten eines anderen Menschen oder einer anderen äußeren Quelle. Diese Gefühle sind in der Lage das Verhalten und die daraus resultierende Handlung eines Menschen maßgeblich zu steuern.

 

  • So kümmern sie sich zum Beispiel um einen geliebten Menschen. In der Liebe ist dies selbstverständlich. Sie tun es, weil ihnen diese Person am Herzen liegt. Sie etwas für diesen Menschen empfinden, er ihnen etwas zurüCK gibt. Sie stellen ihre Interessen hinter die ihres Partners. Wenn sie Eltern werden steht das Baby an erster Stelle, sie sorgen für den kleinen Menschen, egal wann.
  • Empfinden sie aus welchen Gründen auch immer Hass für etwas, meiden sie dieses automatisch. Sie grenzen es aus. Dies kann sich auf einen Menschen, aber auch auf eine Situation oder Tätigkeit beziehen.
  • Fühlen sie sich bi jemandem wohl und verstanden empfinden sie Sympathie für diese Person. Seine Anwesenheit wirkt sich positiv auf ihr Wohlbefinden aus.
  • Dinge vor denen sie Angst haben, versuchen sie so gut es geht zu vermeiden. Dies ist aber ein Gefühl, welches sich mit der Zeit bessern kann, wenn sie sich damit konfrontieren. Ein Beispiel ist zum Beispiel die Dunkelheit. Haben sie Angst im Dunkeln, wird sich das mit der Zeit legen, da sie jeden Tag damit konfrontiert werden.
  • Haben sie Hunger, so meldet sich ihr Körper. Dieses Gefühl verschwindet auch erst dann wieder, wenn sie ihrem Körper geben was er möchte. Hunger kann ein schreckliches Gefühl werden.

All diese Gefühle sind entscheidend für das menschliche Zusammenleben, in der heutigen modernen Zivilisation. Chemische Botenstoffe steuern das menschliche Verhalten anderen Menschen gegenüber, welches daraus anschließend resultiert. Ein Zusammenhang zeigt sich zwischen geistig gesetzten Werten und Normen durch physische Prozesse wie zum Beispiel der biochemischen Hormonausschüttung. Aus medizinischer Sicht dienen Gefühle zur Wahrnehmung der Außenwelt, mit den unterschiedlichen Sinnen des menschlichen Körpers. Durch diese Wahrnehmung ist der Mensch in der Lage Formen und Strukturen zu erkennen, diese Funktion wird durch Reize gesteuert. Gefühle steuern das menschliche Handeln zum größten Teil.

 

Krankheiten & Beschwerden durch Gefühle

 

Wenn ein Gefühl eines Sinnesorganes erkrankt, ist dies meist die Folge einer vorrausgegangen Verletzung. Dies kann zum Beispiel durch Unfälle oder Kunstfehler die durch eine Operation entstanden sind passieren. Es kann sein das, dass Sinnesorgan anschließend nur noch eingeschränkt funktioniert, da es durch diese Verletzung zu Störungen gekommen ist. Im schlimmsten Fall können sie aber das Gefühl ganz verlieren, was da zum Beispiel bedeutet, das sie auf einem Auge nicht mehr sehen können.

 

Es gibt aber auch die angeborenen Fehlstellungen, was bedeutet das, dass Gefühl von Geburt an nicht zu 100% funktioniert. Ein Beispiel hierfür ist die Fehlstellung des Auges, wenn das Augenband zu lang ist und die Pupille des betroffenen Auges immer nach außen oder innen wegläuft. Dies kann aber durch die Kürzung des Augenbandes korrigiert werden.

 

Durch regelmäßige Arztbesuche sollte die Funktion des Gefühls der einzelnen Sinnesorgane im Laufe des Lebens immer wieder untersucht werden. Denn je älter sie werden um so mehr kann diese Funktion gestört werden. Ursachen dafür können bestehende Erkrankungen sein, werden diese aber frühzeitig erkannt, so ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Behandlung in den meisten Fällen sehr hoch.

 

Dies können zum Beispiel auch seelische Erkrankungen sein. Teten Gefühle wie Wut oder Aggressionen ohne ersichtlichen Grund auf, schüttet ihr Körper im falschen Moment Botenstoffe aus. Ursache hierfür kann ebenfalls krankhaften Ursprung haben. Auffällig ist in diesem Fall das Verhalten welches dieser Mensch an den Tag legt. Schuld daran kann zum Beispiel ein bestehender Gehirntumor sein. Menschen können in diesem Fall oft aggressiv reagieren. Das Wesen dieses Menschen verändert sich, was nach außen hin sofort auffällt.

 

Sind es problematische Gefühle die sie empfinden, kann dies neben körperlichen Beschwerden auch auf eine seelische Erkrankung hindeuten. Empfinden sie zum Beispiel eine dauerhafte Traurigkeit, kann dies ein Zeichen für eine bestehende Depression sein.

 

Bei psychologischen Untersuchungen, wie zum Beispiel beim Neurologen, stehen die Gefühle eines Menschen immer im Vordergrund. Diese geben dem Arzt Aufschluss auf mögliche seelische Störungen. So kann er mit der Behandlung genau da ansetzen.

 

Ein Psychologe untersucht so den subjektiven Ausdruck des menschlichen Ichs. Selbst wenn diese Veränderung nicht aus einer Erkrankung heraus resultiert, kann sie doch pathologisch relevant werden oder Probleme hervorrufen. Der Psychologe versucht genau dort anzusetzen, um das Problem zu beheben.

 

Ein sehr gutes Beispiel ist das Liebesgefühl, welches sie für einen Menschen empfinden können. Wird dieses von dieser Person aber nicht erwidert oder nicht mehr, kann dies zu einem problematischen Umgang miteinander führen. Besonders dann wenn sie durch ein gemeinsames Kind miteinander verbunden sind und sie es dadurch nicht schaffen ganz von dieser Person weg zu kommen, da sie diese in regelmäßigen Abständen immer wieder sehen.

 

Gefühle können auch zu einer sogenannten Manie werden. Das heißt, der betroffene verliert das Gefühl zur Realität. Daraus können im schlimmsten Fall Straftaten resultieren. Deshalb ist es wichtig frühzeitig sich Hilfe zu suchen und diese in Anspruch zu nehmen, bevor es zum kompletten Kontrollverlust der Gefühle kommt.

 

Fragen & Antworten zu Gefühlen

 

Was können Gefühle bewirken?

 

  • Ihre Gefühle bewirken wie sie sich einem Menschen gegenüber verhalten, wie sie auf ihn wirken und ob sie sich wohl oder eher unwohl in seiner Gegenwart fühlen. Gefühle lassen sich eingrenzen in das Gefühl der Liebe, das Gefühl von Wut und Hass, ein Gefühl von Angst oder ein Gefühl von Traurigkeit. Gefühle steuern ihr bewusstes Handeln und Fühlen.

Steuern Gefühle ihr Verlangen?

 

  • Gefühle steuern ihr Verlangen auf etwas, zum Beispiel wenn sie Hunger oder Durst verspüren, aber auch das Verlangen nach Sexualität wird von Gefühlen gesteuert. Sicherlich kennen sie das, wenn sie sich selbst fragen, wonach ist mir gerade. Das alles hat mit Gefühlen zu tun.

Können Gefühle auf eine Krankheit hindeuten?

 

  • Gefühle können sehr wohl auf eine Krankheit hindeuten. Empfinden sie zum Beispiel dauerhafte Traurigkeit und nichts macht mehr Sinn für sie, dann kann dies ein Anzeichen für eine Depression sein. So etwas sollte auf jeden Fall abgeklärt werden.

Unser Fazit zu Gefühlen

 

Gefühle begleiten den Menschen jeden Tag seines Lebens, sie fließen in viele verschiedene Dinge und Situationen automatisch und manchmal unbewusst ein. Gefühle steuern den Menschen zu einem sehr großen Teil.

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