Depression

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Depression

Behandlung

Ursache

Symptome

Diagnose


DepressionDepressionen sind eine Gemütskrankheit und damit organologisch nach allgemein akzeptierter Sichtweise im Gehirn beheimatet. Weil die Psyche eine wissenschaftlich schwer fassbare Größe ist, sind Depressionen mehreren Fachdisziplinen zugeordnet. Ärzte wie Psychiater und Neurologen kümmern sich um die Patienten, hinzu treten Psychologen, Sozialarbeiter und Pädagogen.

Therapie

Unerlässlich sind auch Gesprächstherapien im Einzelgespräch oder in der Gruppe. Auch die Elektrokrampftherapie oder die Lichttherapie werden in Kliniken eingesetzt. Im Zuge einer Wachtherapie werden Patienten mitten in der Nacht geweckt und müssen gemeinsam mit anderen Patienten an Unternehmungen teilnehmen. Der Schlafentzug soll zu einer Stimmungsaufhellung führen.

Ursachen

Mediziner unterscheiden viele Formen der Depression. Ursachen sind oft schwer zu benennen. Neben einer genetischen Disposition sind soziale Faktoren an der Entstehung der Krankheit beteiligt. Eine reaktive Depression ist wird durch traumatische Erlebnisse ausgelöst. Die Major Depression, früher auch endogene Depression genannt, zählt eher in den Kreis der erblich bedingten Krankheiten. Bei diesen schweren Depressionen sind keine äußeren, offensichtlichen Auslöser erkenntlich.

Hormonelle Ereignisse im Körper können auch Depressionen verursachen. Bekannt ist die postnatale Depression oder babyblues, unter denen eine Mutter direkt nach der Geburt leidet. Fehlleistungen der Schilddrüse beeinflussen ebenfalls die biochemischen Vorgänge im Gehirn, wodurch Depressionen entstehen können.

Symptome

Viele Menschen fragen sich im Laufe ihres Lebens: hab ich Depressionen? Man kann sich dann auf folgende Symptome prüfen: Niedergeschlagenheit, die länger anhält und mit Aufheiterungsversuchen nicht zu beheben ist. Typisch ist auch eine schwere Antriebsschwäche, die durch Konzentrationsstörungen noch verschlimmert wird. Bei vielen Formen der Depressionen zieht sich der Patient zunehmend aus seinem sozialen Umfeld zurück. Larvierte Depressionen gehen mit körperlichen Beschwerden einher, die den Arzt zunächst an Herzprobleme oder Magen-Darmkrankheiten denken lassen.

Diagnose

Der Arzt diagnostiziert eine Depression alleine durch das Patientengespräch. Die Ursachen der Krankheit können freilich durch körperliche Untersuchungen ergänzt werden. Ein Szintigramm kann klären, ob die Schilddrüse richtig arbeitet und ein Computer-Tomogramm soll Demenzerkrankungen ausschließen. Die körperlichen Beschwerden muss der Arzt durch ein EKG oder Endoskopien untersuchen Er tut das, um sicher zu gehen, dass keine lebensgefährlichen Akutkrankheiten vorliegen. Der Ausschluss von somatischen Befunden erhärtet dann im Umkehrschluss die Diagnose einer Depression.

Steht die Diagnose fest, entscheidet der Arzt über eine ambulante oder stationäre Therapie. Eine Reihe von Medikamenten steht mit den Antidepressiva zur Verfügung. In ihrer Wirkungsweise sind sie sehr unterschiedlich, es gibt beruhigende Mittel aber auch antriebsfördernde. Sogar pflanzliche Präparate wie Johanneskraut können helfen.

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