Was kann ich gegen Schlafstörungen tun?

Unter Schlafstörungen versteht man Abweichungen von einem gesunden Schlafverhalten. Hierunter leiden tagtäglich viele Deutsche. Bei den Frauen sind es sogar um die 40%.

In der Regel hat die Schlafstörung eine nichtorganische Ursache. In Frage kommen zum Beispiel Lärm, Licht, Stress, Angst, Sorgen, eine schlechte Wohnqualität, Kaffee, Alkohol oder Nikotin. In diesen Fällen fühlt man sich früh meist ausgelaugt, quasi wie gerädert. Dabei braucht unser Körper den täglichen Schlaf. Während dieser Zeit tankt unser Immunsystem neue Kraft und das Gehirn verarbeitet die Reize des Tages. Einige helfen sich mit Mitteln aus den Apotheken. Diese können jedoch bei falscher Dosierung und längerer Anwendung zu einer gefährlichen Abhängigkeit führen.

Besser dürften die natürlichen Mittel sein. Weniger Zigaretten, Alkohol und Kaffee, dafür mehr Sport und Entspannung. Einige Wissenschaftler raten sogar erst spät ins Bett zu Gehen und früh aufzustehen. Ihrer Meinung nach ist die Qualität des Schlafs wichtiger ALS die Quantität. Dadurch soll das Schlafverhalten, das sonst durch unsere Innere Uhr beeinflußt wird, trainiert werden. Studien aus den USA haben ergeben, dass diese Methode genauso wirksam sein kann wie Schlafmittel.

Schlafstörungen bei älteren Menschen haben ihre Ursache meist darin, dass sie zu viel Schlafen und sich am Tag zu wenig betätigen, sich vielmehr langweilen. Wem es so ergeht, der sollte nicht davon ausgehen, dass er immer noch den Schlaf braucht, den er gebraucht hat, als er noch jeden Tag gearbeitet hat. Nun reichen kürzere Schlafzeiten, da sich der Körper vom vorangegangenen Tag nicht mehr so stark erholen muss.

Ein Tipp zum Schluss
Als Schlummertrunk: ein Tee aus Fenchel, Kümmel, Pfefferminze und Baldrianwurzel.

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