Ohrenerkrankungen

Unter Ohrenerkrankungen versteht man alle Erkrankungen, welche eines der wichtigsten menschlichen Sinnesorgane betreffen, das Ohr.

Dieses besteht aus dem äußeren Ohr, dem Mittelohr und dem Innenohr.

Ohrenerkrankungen können entweder nur ein oder beide Ohren betreffen.

Einteilung & Ursachen

Die meisten Erkrankungen des Ohres entstehen durch Entzündungen, doch auch bei Unfällen können die Ohren in Mitleidenschaft gezogen werden. Manche Symptome aber sind auch altersbedingt und können durch einen natürlichen Verschleiß erklärt werden.Hierzu gehört beispielsweise die Schwerhörigkeit, welche deutlich mehr ältere Menschen betrifft. Diese kann letztendlich zu vollständiger Taubheit führen.

Ebenfalls eine weitverbreitete Erkrankung ist der Tinnitus – je früher dieser erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Eine Mittelohrentzündung ist eine Erkrankung, welche durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird.

Was viele nicht wissen: auch Erkrankungen an Kiefer oder Zähnen können Ohrenschmerzen verursachen. Selbst die Wund- oder Gürtelrose kann zu Ohrenschmerzen führen.

Symptome

Viele Ohrenerkrankungen Gehen mit starken Ohrenschmerzen einher. Bei der Mittelohrentzündung beispielsweise, welche hauptsächlich Kleinkinder betrifft, kommen häufig auch Fieber und ein vermindertes Hörvermögen hinzu.

Eine ganz plötzlich auftretende Erkrankung ist der Hörsturz – dieser äußert sich dadurch, dass der betroffene Patient auf einem oder gar auf beiden Ohren nichts mehr hört. Ohrengeräusche wie beim Tinnitus sind bei einem Hörsturz ebenfalls keine Seltenheit.

Bei etwa der Hälfte der Patienten kommt das Hörvermögen jedoch innerhalb von 24 Stunden von alleine wieder zurück. Auslöser ist meist eine Durchblutungsstörung im Innenohr.

Diagnose

Bei einem veränderten Hörverhalten, aber auch bei Schmerzen im Ohr sollte man einen HNO-Arzt aufsuchen. Dieser wird in der Regel zunächst einen Hörtest durchführen. Wird eine Schwerhörigkeit festgestellt, wird in den meisten Fällen ein Hörgerät verordnet, welches speziell auf den Patienten zugeschnitten ist und diesem ermöglicht, wieder an seiner Umgebung teilzuhaben.

In vielen Fällen wird der behandelnde Arzt auch eine Ohrenspiegelung durchführen; bei dieser werden Gehörgang und Trommelfell mit einem speziellen Gerät, dem Otoskop, untersucht.

Therapie

Bei vielen Erkrankungen der Ohren helfen Antibiotika. Ist der Erreger dann abgetötet, lassen die Schmerzen auch nach. Antibiotikahaltige Ohrentropfen oder Antibiotika als Tabletten können jedoch nur vom Arzt verordnet werden. Zusätzlich gibt es auch einige Hausmittel, homöopathische und verschreibungsfreie Mittel, die Linderung bei den verschiedensten Ohrenproblemen bieten können. So können Schmerzen durch Wärmezufuhr z.B. mit einer Rotlichtlampe, gelindert werden. „Otovowen“, ein homöopathisches Mttel, hilft sehr gut bei leichten Mittelohrentzündungen.

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