Propolis Tinktur – Anwendung und Wirkung

Wer meint, Bienen seien reine Honiglieferanten und könnten uns Menschen mit keiner anderen Substanz beglücken, der ist definitiv falsch gewickelt. Zwar steht mengenmäßig und vom internationalen Absatz her der Bienenhonig noch klar an erster Stelle, doch dahinter holt immer mehr eine harzartige, klebrige Masse auf, welche auf positive Art und Weise noch viel stärker auf unseren Organismus einwirken kann – die Propolis.

 

Das steckt hinter Propolis

Tagtäglich besseren die Bienen ihr zu Hause, den Bienenstock, mit Bienenkitt (so wird Propolis ebenfalls bezeichnet) aus, um undichte Stellen zu schließen und einen beständigen Schutz vor Krankheitserregern zu gewährleisten. Ja, Sie haben völlig richtig gelesen. Die Inhaltsstoffe der Propolis wirken bakterizid, das heißt sämtliche Mikroorganismen wie Bakterien oder Viren werden bei Kontakt sofort abgetötet. Man könnte die Wände in einem Bienenstock dank des Bienenkitts also durchaus als ‚architektonisches Antibiotikum‘ bezeichnen – genial, oder?

Die Propolis Tinktur –  Tropfen für Ihre Gesundheit

Eine besonders beliebte Darreichungsform ist neben der Salbe vor allem die Propolis Tinktur. Diese kann sowohl in der äußeren Anwendung bei Herpes Bläschen, Insektenstichen oder Warzen für Linderung sorgen, als auch oral eingenommen zur Bekämpfung von Leiden im Körperinneren beitragen.

Das Geheimnis einer guten, lange haltbaren Tinktur liegt im Lösegrad der Propolis in reinem Alkohol. So ist ein durchschnittlicher Alkoholgehalt von rund 96% die Regel. Liegt er weit darunter, so ist davon auszugehen, dass Teile der Propolis in nicht gelöster Form vorliegen, was den Wirkungsgrad dementsprechende schmälert.

Wenn man auf die Propolis Tinktur zurückgreifen möchte, so hat man im Grunde genommen zwei Möglichkeiten: Entweder selbst herstellen, oder aber bereits fertige Lösungen in der Apotheke kaufen. Die erste Variante ist zwar deutlich aufwändiger, aber auch ein gutes Stück günstiger.

 

Die Einnahme einer Propolis Tinktur

Möchte man die Tinktur oral einnehmen, so sollte dies stets in stark verdünnter Form geschehen. Denn pur ist die Tinktur schlichtweg zu stark, zudem würden sich die wenigen Tropfen nicht ausreichend verteilen – es wäre also vergeudetes Potential.

Tipp: Wir empfehlen Ihnen, 10 bis 30 Propolis Tropfen mit rund 200 Milliliter Wasser, Tee oder Milch zu konsumieren. Bei dieser Konzentration ist das Wirkungsverhältnis am optimalsten.

Wunder Sie sich übrigens nicht, wenn das Wasser oder der eigentlich klare Tee durch die Tropfen eine starke Trübung erfährt. Dies ist ganz normal und den Inhaltsstoffen der Propolis geschuldet. Fällt jedoch ein Teil des Propolis Harzes aus und heftet sich an die Wand des Glases, so ist dies ein sicheres Indiz dafür, dass der Alkoholgehalt der Tinktur zu gering war. Das ist nicht weiter schlimm, jedoch sollte die Tinktur zügiger verbraucht werden, da sie in ihrer Haltbarkeit höchstwahrscheinlich reduziert sein wird.

Hausärzte empfehlen, täglich ein bis drei Mal ein Glas mit verdünnter Propolis-Tinktur zu sich zu nehmen. Dies trägt zur optimalen Heilung von Organleiden bei und stärkt die Abwehrkräfte.

 

Die äußerliche Anwendung

Auf Grundlage der Propolis Tinktur können Waschungen, Kompressen, Umschläge oder ganze Bäder durchgeführt werden, um die äußere Hautschicht mit den wertvollen Heilstoffen des Bienenkitts in Berührung zu bringen.

Die Konzentration hängt hierbei stark vom eigentlichen Anwendungszweck ab, so dass hier keinerlei pauschale Vorgaben formuliert werden können. Gerade Kompressen und Umschläge haben laut medizinischer Studien einen heilenden Effekt auf schlecht abheilende Wunden oder Furunkel. Müssen großflächigere Hautpartien therapiert werden, so eignen sich hingegen Teilbäder hervorragend. Ein Beispiel für diesen deutlich holistischeren Einsatz wäre der Fußpilz.

Zudem ist es möglich, die pure Tinktur auf begrenzte Hautareal aufzutragen. Dies ist bei etwa bei Herpesbläschen, Insektenstichen oder Warzen sehr zu empfehlen. Allerdings müssen Sie hier unbedingt maßvoll vorgehen, denn ein Zuviel an purer Propolis-Tinktur kann zu empfindlichen Hautreizungen führen, welche die Symptome der ursprünglichen Erkrankung bzw. Verletzung noch verschlimmern können. Es reichen hier also bereit wenige Tropfen völlig aus!

 

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