Phimose (Vorhautverengung)

Die Phimose ist kurz nach der Geburt noch keine Krankheit. Beinahe 99% aller männlichen Babys haben sie. Dennoch sollte sie sich spätestens mit der Pubertät verabschieden. Ist dies nicht der Fall, wird ein Gang zum Arzt erforderlich.

Darüber hinaus verläuft dieses Leiden oftmals beinahe schmerzfrei. Lediglich Wasserlassen und Ejakulieren können ebenso wie eine Erektion für leichte Schmerzen sorgen.

Nichtsdestotrotz sollte man wissen, dass man eine Phimose mit modernen Mitteln sehr schnell und effektiv behandeln kann.

Selbst chirurgische Eingriffe werden diesbezüglich als Routine erachtet. Es gibt also für Betroffene glücklicherweise wenig zu befürchten.

Was genau versteht man unter einer Phimose?

Eine Phimose, die man landläufig als auch „Vorhautverengung“ bezeichnet, äußert sich durch eine Verengung der Penisvorhaut. Somit können lediglich Angehörige des männlichen Geschlechts von dieser Krankheit betroffen sein. Die Phimose zeichnet sich dadurch aus, dass es dem Betroffenen unmöglich ist, die Vorhaut über die Eichel (lat. Glans) zurückzuziehen.

Das verursacht, insofern der Penis sich im erschlafften Zustand befindet, keinerlei Beschwerden. Erigiert das Glied jedoch, so kann dieses Leiden sehr schmerzhaft werden, da die ohnehin zu enge Vorhaut das gesteigerte Volumen des Penis nicht durch Dehnung auffangen kann. Dies kann zur Folge haben, dass die Eichel bei einem Phimose-Opfer mit erigiertem Penis entweder vollkommen von Haut umschlossen oder zu großen Teilen davon bedeckt ist. Das macht Geschlechtsverkehr in der Regel zu einer Herausforderung, ewnn nicht ganz unmöglich.

Auch das Urinieren fällt Betroffenen oftmals schwer. Das liegt daran, dass die Harnflüssigkeit nicht korrekt und ungestört durch den Harnleiter ausfließen kann, da die durch die Phimose verengte Vorhaut wie eine Art Stopfen wirkt. Bisweilen staut sich ausgeschiedener Urin innerhalb der Penisvorhaut an. Diese wirkt daraufhin leicht aufgebläht und erinnert an einen prall gefüllten Ballon. Auch dieser Umstand kann sehr schmerzhaft sein. Darüber hinaus können sich dadurch unangenehme Gerüche bilden. Eine Infektionsgefahr ist in diesem Falle aber eher gering, da Urin natürlich sterli ist.

Beine alle männlichen Babys kommen mit einer Form der Phimose zur Welt. Diese verschwindet aber meist zwischen dem dritten und dem siebten Lebensjahr von alleine. Sollte dieses Leiden jedoch bis in die Pubertät hinein bestand haben, sollte man dringend einen Arzt aufsuchen. Nicht zuletzt deshalb, weil eine Phimose die natürliche Entwicklung des Penis stört.

Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass eine Beschneidung eine Phimose komplett ausschließt. Dafür haben Beschneidungen andere Nachteile. Es gilt daher immer gut abzuwägen, was man seinem Kind antut oder nicht.

Welche Ursachen liegen einer Phimose zugrunde?

Eine Phimose, die man landläufig als auch „Vorhautverengung“ bezeichnet, äußert sich durch eine Verengung der Penisvorhaut. Somit können lediglich Angehörige des männlichen Geschlechts von dieser Krankheit betroffen sein. Die Phimose zeichnet sich dadurch aus, dass es dem Betroffenen unmöglich ist, die Vorhaut über die Eichel (lat. Glans) zurückzuziehen.

Das verursacht, insofern der Penis sich im erschlafften Zustand befindet, keinerlei Beschwerden. Erigiert das Glied jedoch, so kann dieses Leiden sehr schmerzhaft werden, da die ohnehin zu enge Vorhaut das gesteigerte Volumen des Penis nicht durch Dehnung auffangen kann. Dies kann zur Folge haben, dass die Eichel bei einem Phimose-Opfer mit erigiertem Penis entweder vollkommen von Haut umschlossen oder zu großen Teilen davon bedeckt ist. Das macht Geschlechtsverkehr in der Regel zu einer Herausforderung, ewnn nicht ganz unmöglich.

Auch das Urinieren fällt Betroffenen oftmals schwer. Das liegt daran, dass die Harnflüssigkeit nicht korrekt und ungestört durch den Harnleiter ausfließen kann, da die durch die Phimose verengte Vorhaut wie eine Art Stopfen wirkt. Bisweilen staut sich ausgeschiedener Urin innerhalb der Penisvorhaut an. Diese wirkt daraufhin leicht aufgebläht und erinnert an einen prall gefüllten Ballon. Auch dieser Umstand kann sehr schmerzhaft sein. Darüber hinaus können sich dadurch unangenehme Gerüche bilden. Eine Infektionsgefahr ist in diesem Falle aber eher gering, da Urin natürlich sterli ist.

Beine alle männlichen Babys kommen mit einer Form der Phimose zur Welt. Diese verschwindet aber meist zwischen dem dritten und dem siebten Lebensjahr von alleine. Sollte dieses Leiden jedoch bis in die Pubertät hinein bestand haben, sollte man dringend einen Arzt aufsuchen. Nicht zuletzt deshalb, weil eine Phimose die natürliche Entwicklung des Penis stört.

Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass eine Beschneidung eine Phimose komplett ausschließt. Dafür haben Beschneidungen andere Nachteile. Es gilt daher immer gut abzuwägen, was man seinem Kind antut oder nicht.

Welche Ursachen liegen einer Phimose zugrunde?

Man unterscheidet drei grundsätzliche Mechanismen einer Vorhautverengung, die es einem Betroffenen unmöglich machen oder es ihm stark erschweren, die Penisvorhaut über die Eichel zurückzuziehen. Diese sind:

  1. Die Innenseite der Vorhaut ist mit der äußeren Hautschicht der Eichel verschmolzen. Dies ist für gewöhnlich im frühesten Kindesalter bei allen Vertretern des männlichen Geschlechts der Fall, sollte sich aber spätestens um das siebte Lebensjahr herum verlieren.
  2. Das Frenulum (auch als sog. „Vorhautbändchen“ bezeichnet, ist zu kurz, um ein vollständiges Zurstreifen der Penisvorhaut zu gewährleisten. In diesem Falle spricht man auch von einem „Fenulum Breve“ – das darüber hinaus als eigenständige Erkrankung anzusehen ist.
  3. Die Öffnung der Vorhaut ist zu eng, um die Eichel hindurchzubekommen. Dieser Fall tritt bei Kindern und Kleinstkindern recht äufig auf, verliert sich aber auch im Laufe der Zeit

Tatsächlich also ist eine Phimose, zumindest in früher Kindheit, eher die Regel als die Ausnahme. Man spricht hierbei jedoch von einer natürlichen Phimose, die spätestens mit Beginn der Adoleszenz verschwinden sollte.

Man kann sich eine Vorhautverengung allerdings auch erwerben. Beispielsweise kann dies durch eine sog. „Balanitis“ der Fall sein, die im Deutschen auch als Eichelentzündung bezeichnet wird. Diese lässt die Eichel und die Vorhaut anschwellen und kann diese, in besonders schweren Fällen, dauerhaft verändern. So kann eine Phimos im Erwachsenenalter durchaus durch eine solche Entzündung ausgelöst werden. Alles in allem sind die Chancen hierfür aber sehr gering. Zumeist verläuft eine Balanitis zwar schmerzhaft, aber verändert die Vorhaut nicht dauerhaft.

Darüber hinaus kann eine Phimos auch im Rahmen einer Diabetes auftreten. Der erhöhte Anteil von Zucker im Urin verstärkt das Risiko einer Infektion der Vorhaut, die ggf. in einer dauerhaften Verengung derselben enden kann. Des Weiteren sind auch relativ spontan auftretende Phimosen bekannt. Allerdings stammen solche Diagnose meist aus dem ostasiatischen Raum und viele westliche Schulmediziner bezweifeln, dass eine Phimose spontan und ohne entsprechende Vorerkrankung auftreten kann. Diese Fälle lassen sich wohl eher ins Reich der Legende setzen und sind mit dem sog. „Koro-Syndrom“ zu identifizieren – die Angst, dass der Penis sich in den Körper zurückzieht.

Welche Symptome können auftreten?

Wie bereits eingänglich erwähnt, ist eine Phimose bis zu einem gewissen Alter hin normal. Laut einer großangelegten Studie aus den frühen 2000er Jahren, löst sich die angeborene Verschmelzung von Vorhaut und Eichel etwa mit elf Jahren. Aber auch wesentlich frühere und wesentlich spätere Zeitpunkte sind möglich. Sollte die Vorhaut jedoch bis ins Erwachsenenalter hinein verengt sein, kann man davon ausgehen, dass man an einer unnatürlichen Phimose leidet, die einer Behandlung bedarf.

Glücklicherweise äußert sich eine Phimose meist nicht mit sonderlichen Schmerzen. Im erschlafften Zustande bemerkt der Betroffene in der Regel nichts von seinem Leiden. Erst nach Etablierung einer Erektion können sich schmerzhafte Symptome bemerkbar machen. Diese resultieren daraus, dass zu viel Spannung auf die Vorhaut selbst und damit gleichzeitig zu großer Druck auf die Eichel ausgeübt wird. Sozusagen stellt eine Erektion in diesem Falle eine doppelte Belastung für den Penis dar. Dadurch wird der Geschlechtsakt für betroffene Männer oftmals zur Qual. Darüber hinaus kann die Samenflüssigkeit nach einer Ejakulation nicht korrekt ausgeschieden werden, sondern verbleibt komplett oder teilweise zwischen Vorhaut und Eichel. Das bietet den perfekten Nährboden für Infektionen.

Ein ähnliches Symptom zeigt sich beim Wasserlassen. Auch hier kann es aufgrund der zu engen Vorhaut vorkommen, dass sich Urin zwischen derselben und der Eichel anstaut. Allerdings ist dieses mehr als eine Geruchsbelästigung zu sehen als alles andere. Da Urin flüssiger ist als Ejakulat und auch nicht klebt, wird er im Laufe einiger Stunden nach dem Urinieren von alleine auslaufen. Nichtsdestotrotz wird dies von vielen Betroffenen berechtigterweise als äußerst unangenehm empfunden.

Darüber hinaus hängt die Stärke der Symptome natürlich immer von der Intensität der Krankheit selbst ab. Es gibt teil schwerwiegende, teils milde Fälle.

Wie diagnostiziert man eine Phimose?

Um eine Phimose festzustellen, bedarf es oftmals nur dem geschulten Auge eines Arztes. Es wird also zumeist eine sog. Blickdiagnose angewendet. Darüber hinaus wird dieser Umstand dadurch begünstigt, dass eine solche Erkrankung sehr häufig vorkommt. Das schafft Routine und Sicherheit für den behandelnden Arzt.

Insbesondere Kinderärzte werden oftmals mit Vorhautverengungen konfrontiert, da nämliche, wie bereits mehrfach erwähnt, natürlich in Kindern auftreten.

Es gilt für Ärzte im rahmen einer Diagnose aber auch, dass sie nicht nur die Phimose erkennen und diagnostizieren, sondern darüber hinaus auch den Schweregrad und die genaue Unterform korrekt ausmachen. Dies ist für die Behandlung von äußerster Wichtigkeit.

Die Schwere einer Phimose wird in der Regel auf einer Skala von eins bis fünf angegeben:

  • Schweregrad I.: Komplettes Zurückziehen der Vorhaut möglich. Gefühl von Enge hinter der Eichel
  • Schweregrad II.: Eichel ist teilweise noch zu sehen. Vorhaut hat wenig Spielraum
  • Schweregrad III.: Vorhaut sehr eng und kaum beweglich. Öffnung der Harnröhre gerade noch zu sehen
  • Schweregrad IV.: Vorhaut sehr eng, aber noch minimal bewegbar. Sowohl Eichel als auch Öffnung der harnröhre komplett verdeckt
  • Schweregrad V.: Keine Bewegungen der Vorhaut möglich. Vorderer Teil des Penis komplett bedeckt. Urinieren und Samenerguss sind schmerzhaft und können nicht zufriedenstellend ausgeschieden werden

Eine Erfassung des Schweregrades ist dahingehend ausschlaggebend für eine Diagnose, da leicht Betroffene oftmals ohne großes medizinisches Zutun heilen. Und natürliche Heilung wird einer artifiziellen immer vorgezogen.

Des Weiteren existieren kaum spezialisierte Verfahren, mittels derer man eine Diagnose stellen könnte. Diese werden auch meist nicht gebraucht. Ein geschultes Auge ist in diesem Falle mehr wert als eine Blutprobe.

Welche Behandlungsmethoden stehen zur Verfügung?

Es stehen die zwei klassischen Behandlungsmethoden zur Auswahl: Medikamente und Operationen. Ergo konservative oder progressive Therapien.

Welche Art der Heilung zum Einsatz kommt, ist in aller Regel davon abhängig, wie schwerwiegend die vorliegende Phimose ist. Darüber hinaus ist das Alter der Patienten ebenso ein wichtiger Faktor bei der Wahl der besten und effektivsten Behandlung.

Bei einer medikamentösen Behandlung werden zumeist mit Steroiden angereicherte Cremes und Salben verschrieben. Diese werden über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf die Vorhaut aufgetragen. Das dient dem Zweck, etwaige entzündliche Prozesse darin zu verlangsamen oder ganz aufzuhalten und macht überdies die Haut dünner und elastischer. Also erzielt man mit Anwendung einer solchen Creme genau den gewünschten Effekt. Nichtsdestotrotz sollte man sich vor Augen führen, dass diese Art der Behandlung bei Personen mit hochgradig schwerwiegenden Phimosen meist keine merkliche Linderung oder Verbesserung bewirkt.

Des Weiteren ist es ebenfalls möglich, die Vorhaut gezielt zu dehnen. Dies kann mittels der eignen Hände geschehen oder mithilfe spezialisierter Geräte. Aber auch diese Methode ist nur bei eher geringfügig Betroffenen zu empfehlen. Außerdem kann diese Therapie sehr lange dauern und viele Geduld erfordern.

Operationen dagegen sind bei heftigen Fällen oftmals das einzige probate Mittel, um einer Vorhautverengung effektiv entgegenwirken zu können.

Beispielsweise findet der sog. „Dorsalschnitt“ häufig Anwendung. Hierbei wird die Vorhaut angeschnitten und nur teilweise wieder vernäht. Es werden also Hautspalten gebildet, die den Gesamtumfang der Vorhaut erweitern.

Auch andere Schnittypen werden eingesetzt, um den durch die Verengung der Vorhaut ausgeübten Druck auf den Penis zu nehmen. Diese Eingriffe dauern oftmals nichts sehr lange und sind als Routine zu betrachten. Dadurch kommt es so gut wie nie zu Zwischenfällen und die meisten Operationen verlaufen ohne weitere Komplikationen. Dennoch kann es bisweilen zu Kunstfehlern kommen, die insbesondere am Penis schwere Folgen nach sich ziehen können. Hierzu gehören bspw. Erektile Dysfunktion und Probleme mit dem Urinieren.

Gibt es Alternativen?

Ja, die gibt es. Die bekannteste Alternative zur Schulmedizin ist wohl die Beschneidung. Sicherlich bieten auch moderne Chirurgen Beschneidungen an und führen diese unter klinischen Bedingungen durch, aber ebenso ist die klassische Beschneidung weltweit immer noch sehr verbreitet.

Insbesondere in muslimisch geprägten Staaten ist beinahe die gesamte männliche Bevölkerung beschnitten.

Inwieweit eine grundsätzliche Beschneidung jedoch sinnvoll ist, ist eher zweifelhaft. Sie bietet zwar den Vorteil, dass es nicht zur Entwicklung einer Phimose kommt, aber wartet dafür mit einer ganzen Reihe etwaiger Nachteile auf, die sowohl Hygiene, Wachstum und Vergnügen betreffen können.

Darum sollten Beschneidungen möglichst nur im Bedarfsfall und nicht grundsätzlich erfolgen.

Gibt es Hausmittel?

In früheren Zeiten wurde die verengte Vorhaut bisweilen in warmem Salzwasser zu erweitern versucht. Diese Methode kann nachgewiesenermaßen tatsächlich wirken. Die Effekte sind aber meist nur von kurzer Dauer. Wer es aber ausprobieren will, dem wird es nicht schaden. Dennoch gilt es, wie bei allen Hausmitteln, vor der Anwendung Rücksprache mit dem Arzt zu halten.

Vorbeugung und Prophylaxe

Man kann sich nicht gegen eine Phimose schützen. Lediglich eine gute Hygiene kann dafür sorgen, dass die Chancen einer durch Entzündungen verursachten Vorhautverengung sinken. Ansonsten ist jeder Mann potentiell gefährdet.

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