Pilates

Der langsame Weg zum Erfolg

Behandlung PilatesPilates ist eine Sportart, die in großem Zusammenhang zur körperlichen und mentalen Gesundheit steht.

Sie hat viele verschiedene Facetten, ist beruhigend, macht Spaß und hält fit. Sie kann in Gruppen, alleine, mit oder ohne Trainer ausgeübt werden.

Wobei es sich bei dieser interessanten Sportart genau handelt? Das wird im weiteren näher erläutert.

Was ist Pilates?

Bei Pilates handelt es sich um einen Dehn- und Kräftigungssport, mit dem Ziel die Bauch-, sowie Rücken- und Beckenmuskulatur zu trainieren und zu stärken. Dabei soll ein inneres Zentrum in der Körpermitte geschaffen werden, auch Powerhouse genannt.

Hierbei liegt das Augenmerk sowohl auf den tiefliegenden Muskeln, als auch auf den psychischen und mentalen Ausgleich, der durch eine Kombination mit Yoga Übungen erreicht werden soll. Erreicht wird dadurch eine tiefe Entspannung und Ruhe.

Aus diesen Gründen ist Pilates sehr unter gestressten und ausgelaugten Menschen beliebt. Um sowohl eine mentale, als auch körperliche Form von Ruhe und Entspannung zu erreichen. Bei den Übungen wird jedoch nicht nur der Rumpf des Körpers beachtet. Auf diesen Teil liegt das Hauptaugenmerk, genutzt und gekräftigt wird jedoch der ganze Körper.

Oftmals wird mit einigen Stretchübungen begonnen, um sodann in eine Mischung aus einem einfachen Körperworkout gemischt mit einigen Yoga Übungen überzugehen. Der Körper und die Muskeln werden hierbei bis ans äußerste getrieben.

Obwohl es sich nicht um eine Art von Krafttraining handelt und die Übungen an sich nicht viel fordern, kann für Anfänger das gesamte Workout an sich anstrengend sein. Dies sollte nach einigen Stunden und ein bisschen Übung jedoch nicht mehr der Fall sein.

Pilates wurde erstmals vom Gründer Joseph Pilates ins Leben gerufen und vereint mehrere Säulen, die bei der Ausführung des Sports berücksichtigt werden. Dazu gehört zum einen eine bewusste Atmung, die präzise Ausführung der Übung, sowie fließende Abläufe, Kontrolle über die Ausführung, Konzentration und die Zentrierung der körpereigenen Kräfte.

Für die Ausführung dieser etwas besonderen Sportart, braucht es keine besonderen Hilfsmittel. Bequeme, eng anliegende Kleidung, eine Yogamatte, idealerweise eine Gruppe mit netten und aufgeschlossenen Menschen und schon ist man bestens ausgerüstet.

Für Anfänger ist es jedoch einfacher zunächst mit Geräten zu arbeiten, um eine Grundlage und ein Basiswissen aufzubauen, wie daraufhin mit dem eigenen Körper, auf die richtige Art und Weise gearbeitet werden kann.

Selbstverständlich sollte der Trainer den Kursteilnehmern immer mit Rat und Tat bei Seite stehen und bei falscher Ausführung der Übungen einschreiten. Dies ist der Vorteil gegenüber einer Pilatesstunde zu Hause, ohne fachgerechte Hilfe und Anleitungen.

Meistens dauert ein Pilateskurs 45 bis 60 Minuten und findet einmal pro Woche statt. Gekräftigt wird wie soeben bereits erwähnt der gesamte Körper, mit dem Augenmerk auf den Rumpf.

Behandlung PilatesHierbei spielen jedoch die kleineren, versteckten und selten beanspruchten Muskeln im Körper eine wichtige Rolle.

Diese werden eher weniger durch andere Sportarten gekräftigt und trainiert.

Die Grundlage der fast 500 verschiedenen Übungen, ist das Training der Stützmuskulatur des Rückens, insbesondere der Wirbelsäule.

Das Ziel von Pilates ist eine gesunde und aufrechte Körperhaltung, die Kräftigung tiefliegender, versteckter Muskeln, sowie das Erreichen einer mentalen Gesundheit durch Entspannung.

Funktion, Wirkung & Ziele der Übungen

Diese Entspannung wird vor allem dadurch erreicht, dass Pilates im Gegegensatz zu anderen Sportarten, wie Ausdauertraining oder Kraftsport, in kontrollierten, langsamen und fließenden Bewegungen ausgeführt wird. Dadurch wird der Körper nicht zu sehr beansprucht und das Ziel innerer und äußerer Gesundheit wird auf einem langsamen aber sicherem Ziel erreicht.

Dementsprechend ist diese Art von sportlicher Bewegung aber auch besonders schonend für Gelenke. Die Abnutzung ebendieser stellt bei den meisten anderen Sportarten ein sehr großes Problem dar, vor allem dann wenn diese von Laien ausgeführt werden.

Da durch Pilates ein größeres Bewusstsein für den eigenen Körper geschaffen wird und es sich um eine eher langsamere aber ebenso wirksame Alternative handelt, ist diese vor allem für Betroffene von Sportverletzungen geeignet. Idealerweise wird durch die kontrollierte und langsame Ausführung, ein schonender Weg der Rehabilitation ermöglicht.

Neben der tiefen Entspannung, das Bewusstsein für den eigenen Körper und die Kräftigung der Muskulatur, regt Pilates ebenfalls den Kreislauf an und sorgt für eine bessere Balance. Die tiefe Form der Entspannung die dabei erreicht wird, entsteht weitestgehend durch die langsame und bewusste Atmung. Diese Methode wird schon seit Jahrhunderten angewandt. Unter anderem bei Meditation, Yoga aber auch bei einigen asiatischen Kampfsportarten.

Risiken & Gefahren

Mit Pilates sind keine bis kaum Risiken verbunden. Sicherlich ist es wichtig zu wissen, wie man die Übungen richtig und sachgemäß ausübt. Dafür braucht es einen erfahrenen und professionellen Trainer.

Die schlimmste Verletzung die man sich hierbei höchstwahrscheinlich zuziehen kann, sind leichte Rückenprobleme, wie ein steifer Nacken oder ausgerenkte Wirbel, oder aber auf längere Dauer gesehen eine dauerhafte Schädigung der Knochen und Gelenke. Dies trifft jedoch erst dann ein, wenn man den Sport dauerhaft für sehr lange Zeit ausübt.

Da Pilateskurse oftmals nur von erfahrenen Trainern und Studios angeboten wird, ist dieser Fall sehr unwahrscheinlich. Das größte Risiko besteht immer dann, wenn die Sportart alleine zu Hause, ohne Anleitung und Hilfe ausgeübt wird.

Hierbei kann so einiges schief gehen, ist auf Dauer für die meisten aber keine gute Alternative zur Gruppe, da ohne diese meist die Motivation fehlt. Doch selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen. Für Erfahrene, die die vollkommene Ruhe suchen, ist dies eine nennenswerte Alternative zur Gruppe.

Teilweise kann es vorkommen, dass sich Teilnehmer über Rückenschmerzen beklagen. Dies könnte dann der Fall sein, wenn die Übungen nicht korrekt ausgeführt wurden, oder wenn das Powerhouse nicht aktiviert wurde. Unter Aufsicht eines professionellen Trainers sollte dies jedoch eher weniger der Fall sein.

Unumgänglich ist eine nicht zu kurze Aufwärmphase, wie bei jeder anderen Sportart auch. Diese verhindert mögliche Risiken bei der Ausführung der Übungen und vermeidet so unangenehme Verletzungen und Komplikationen.

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