Wurstaufschnitt

Wurstaufschnitt Kalorien & Kalorientabelle

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Unter Wurstaufschnitt versteht man vorgeschnittene und direkt zum Verzehr geeignete Wurstwaren. Meist verwendet man diesen Aufschnitt als Brotbelag, der in vielen Metzgereien und teilweise auch in Supermärkten frisch mit einer Aufschnittschneidemaschine zugeschnitten wird.

In der Lebensmittelindustrie wird Wurstaufschnitt in großen Stücken hergestellt und verkauft. In Restaurants findet er sich bisweilen als Kalte Platte wieder. Die für Aufschnitt verwendeten Wurstsorten sind Brühwurstsorten wie Gelbwurst, Bierschinken oder Dauerwurst, wie zum Beispiel Salami. Auch Schinkensorten dienen als Beilage zu Gemüse und Obst. Sie passen perfekt zu Spargel und Melonen. Wenn man sich bewusst von Wurstaufschnitt ernähren will, kommt es auf die Beachtung der Nährwerte an. Denn nicht jeder Wurstaufschnitt ist wirklich empfehlenswert.



 

LebensmittelMengeKalorien (kcal)Kilojoule (kJ)
Bergschinken Kalorien100 g111 kcal468 kJ
Bierschinken Kalorien100 g189 kcal787 kJ
Bresaola Kalorien100 g167 kcal699 kJ
Edel-Salami Kalorien100 g340 kcal1412 kJ
Geflügel Bierschinken Kalorien100 g158 kcal659 kJ
Geflügel Mortadella Kalorien100 g171 kcal709 kJ
Geflügel Salami Kalorien100 g362 kcal1501 kJ
Geflügelwurst Kalorien100 g246 kcal1030 kJ
Hähnchenbrustfilet Kalorien100 g107 kcal452 kJ
Hähnchenbrust-Roulade Kalorien100 g108 kcal452 kJ
Hähnchen-Kassler Kalorien100 g104 kcal440 kJ
Hickoryschinken Kalorien100 g111 kcal468 kJ
Hinterschinken Kalorien100 g280 kcal1170 kJ
Holzfällerschinken Kalorien100 g227 kcal946 kJ
Jausen-Schinken Kalorien100 g267 kcal1116 kJ
Kaiserjagdwurst Kalorien100 g150 kcal625 kJ
Kassler Kalorien100 g145 kcal608 kJ
Kochschinken Kalorien100 g125 kcal528 kJ
Küstenschinken Kalorien100 g177 kcal737 kJ
Lachsschinken Kalorien100 g245 kcal1026 kJ
Landschinken Kalorien100 g113 kcal477 kJ
Leberkäse Kalorien100 g255 kcal1069 kJ
Lyoner Kalorien100 g259 kcal1084 kJ
Mett Kalorien100 g207 kcal882 kJ
Minisalami Kalorien100 g548 kcal2318 kJ
Mortadella Kalorien100 g202 kcal840 kJ
Nussschinken Kalorien100 g123 kcal519 kJ
Parmaschinken Kalorien100 g250 kcal1058 kJ
Pfeffer Salami Kalorien100 g327 kcal1358 kJ
Pferdewurst Kalorien100 g242 kcal1020 kJ
Prosciutto Kalorien100 g108 kcal456 kJ
Putenbrust Kalorien100 g106 kcal448 kJ
Putenbrustfilet Kalorien100 g107 kcal452 kJ
Putenbrustfilet-Roulade Kalorien100 g107 kcal452 kJ
Putensalami Kalorien100 g315 kcal1332 kJ
Putenschinken Kalorien100 g166 kcal699 kJ
Rindersalami Kalorien100 g235 kcal980 kJ
Saftschinken Kalorien100 g109 kcal458 kJ
Salami Kalorien100 g340 kcal1430 kJ
Salami Parmesan Kalorien100 g398kcal1651 kJ
Schinken Fleischwurst Kalorien100 g277 kcal1146 kJ
Schinken Kalorien100 g121 kcal508 kJ
Schinkenmettwurst Kalorien100 g123 kcal521 kJ
Schinkenwurst Kalorien100 g263 kcal1100 kJ
Schinkenwurst Paprika Kalorien100 g99 kcal417 kJ
Schwarzwälder Schinken Kalorien100 g243 kcal1014 kJ
Schweinebraten Kalorien100 g128 kcal540 kJ
Serrano Schinken Kalorien100 g212 kcal889 kJ
Sonnenschinken Kalorien100 g116 kcal448 kJ
Toastschinken Kalorien100 g108 kcal455 kJ
Truthahn Schinkenwurst Kalorien100 g162 kcal676 kJ
Wacholder Schinken Kalorien100 g111 kcal468 kJ
Walnussschinken Kalorien100 g102 kcal431 kJ

Umgang mit Wurstaufschnitt

Da Wurstaufschnitt zu den leicht verderblichen Nahrungsmitteln zählt, ist er auch bei entsprechender Lagerung im Kühlschrank nicht länger als für wenige Tage haltbar. So sollte man Brüh- und Fleischwürste, Mortadella und Bierschinken beispielsweise innerhalb von maximal drei Tagen aufbrauchen. Salami kann bis zu fünf Tage halten.

Bei diesen Angaben handelt es sich allerdings um Richtwerte. Generell sollte man den Aufschnitt vor dem Verzehr anhand des Geruchs und Geschmacks prüfen. So deuten unangenehme Gerüche, Verfärbungen oder eine schmierige Oberfläche auf verdorbene Ware hin.

Am besten ist, wenn man den Wurstaufschnitt zu Hause umfüllt, dicht verpackt und im unteren Fach des Kühlschranks aufbewahrt, da diese Stelle bei vielen Geräten immer noch die kälteste ist.

Sinnvoll ist, immer nur die nötige Menge des Aufschnitts aus dem Kühlschrank zu nehmen. Wenn der Aufschnitt nämlich für längere Zeit auf dem Tisch steht und mit Wärme in Berührung kommt, beschleunigt das den Verderbungsprozess. Gerade bei sommerlichen Temperaturen sollte man also beachten, dass frischer Wurstaufschnitt bereits kurz nach dem Kaufen verderben kann. Sinnvoll kann daher eine Kühltasche für den Transport sein. Zudem sollte man auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten, wobei auch dieses nur als Richtwert zu sehen ist. Bei ungünstiger Lagerung beziehungsweise langen Transporten kann ein vorzeitiger Verderb stattfinden.

Wer sich gesund ernähren will, der sollte sich intensiver mit den Nährwerten im Wurstaufschnitt beschäftigen. Denn je nach Sorte können sie stark voneinander abweichen und daher dem Vorhaben einer gesunden Ernährungsweise im Weg stehen. Wie viel Kalorien der entsprechende Wurstaufschnitt enthält, hängt zum großen Teil vom Fettgehalt ab. Dieser ist in Streichwurst im Allgemeinen höher als im Aufschnitt. Das ist kein Wunder, da die Wurst durch den Fettgehalt überhaupt erst streichfähig wird. Greift man also auf Wurstaufschnitt wie Kochschinken, Lachsschinken oder Putenbrust zurück, kann man viele Kalorien sparen und figurbewusster leben. Mortadella oder Salami sollten hingegen nur in Maßen genossen werden, da hier Fett in weitaus größeren Mengen enthalten ist. Für einen dauerhaften Verzehr ist dieser Wurstaufschnitt daher nicht geeignet.

Ernährungstechnisch bekommt man mit Wurstaufschnitt wichtige Nährwerte, wie zum Beispiel hochwertiges Eiweiß, gut verwertbares Eisen oder Vitamin B12. Schweinefleischprodukte eignen sich darüber hinaus, um seinen Vitamin-b1-Haushalt aufrechtzuerhalten. In Rindfleischprodukten steckt hingegen viel Zink. Bei der Produktion von Wurst kommt es meist zur Verwertung von weniger hochwertigen Teilen des Fleisches, also nicht von reinem Muskelfleisch, sondern von zusätzlichem Bindegewebe, Innereien und Fett.

Zwar enthält Wurstaufschnitt fast keine Kohlenhydrate, dennoch gilt er als optimaler Energieträger. Die Begründung liegt im hohen Proteingehalt. Besonders Geflügelwurst ist diesbezüglich sehr ertragreich. Mit bis zu 20 Gramm Eiweiß je 100 Gramm Aufschnitt lässt sie fast alle anderen Sorten hinter sich. Eine Alternative zur Geflügel- beziehungsweise Putenwurst stellt der Kochschinken dar. Auch damit bekommt man eine große Ladung Eiweiß.

Obwohl Wurstaufschnitt aufgrund seines Proteingehalts durchaus gesund sein kann, so ist stets auch der Fettgehalt zu berücksichtigen. Ist dieser zu hoch, empfiehlt sich ein reduzierter Konsum. Alternativ kann auch auf mageren Wurstaufschnitt zurückgegriffen werden. Wer trotzdem nicht auf Mortadella und Salami verzichten will, hat die Möglichkeit, auf Feinkost- oder Delikatess-Varianten zurückzugreifen. Mit diesem Aufschnitt bekommt man meist einen geringeren Fettgehalt, weil er über einen erhöhten Fleischanteil verfügt.

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