Quinoa Zubereitung – Ohne Nährstoffverlust!

Das neue Superfood Quinoa wird immer bekannter und gern in der Küche verwendet. Quinoa ist eine Pflanze aus Peru und den Anden, die am Ende ihres Wachstums eine reiche Ernte Samenkörner bringt. Diese haben für den Menschen sehr wichtige Quinoa Nährstoffe.

Bevor Quinoa als Pflanze des Jahres in 2013 erst so richtig bekannt wurde, nutzten bestimmte Gruppen Quinoa schon länger. Dazu gehörten neben Esoterikern ganz besonders Menschen mit Zöliakie (Unverträglichkeit von Gluten) und Veganer sowie Vegetarier. Gerade bei einer Ernährung ohne Fleisch und andere tierische Lebensmittel ist es wichtig, den Körper mit den fehlenden Stoffen zu versorgen. Nur so können Mangelerscheinungen vermieden werden.

Von der Produktart gesehen, rechnet Quinoa zu den Pseudo-Getreiden genau wie Amarant. Es lässt sich auch ebenso verarbeiten. Das Mutterkorn, wie die Inka das Quinoa nannten, weist einige Besonderheiten auf. Es enthält zum Beispiel sehr viel Fett, fast siebenmal so viel wie Weizen. Dafür ist der Anteil an den ungesättigten Fettsäuren enorm hoch. Der Fettanteil muss für die Lagerung beachtet werden. Je mehr Fett ein Lebensmittel enthält, desto schneller kann es ranzig werden. Also sollte man nur so viel Quinoa bevorraten, wie man kurzfristig aufbrauchen kann.

Quinoa – schnell zubereitet

Quinoa ist schnell und leicht zuzubereiten. Das Quinoa-Mehl kann in dieser Form schon gekauft werden und es muss nicht mehr selbst gemahlen werden. Um den Geschmack von Bitterstoffen zu vermeiden, lohnt es sich, Quinoa-Mehl oder Korn zu kaufen, das als bitterstoffarm gekennzeichnet ist. Diesen Körnern wurde nach der Ernte die bittere Außenhaut bereits mechanisch entfernt.

Quinoakorn sollte auf jeden Fall vor der Verarbeitung gewaschen werden. Um die Saponine zu lösen, nimmt man dazu heißes Wasser. Dieses wird solange über das in einem Sieb befindliche Quinoa fließen lassen, bis das Wasser klar bleibt. Auch Schaum darf sich nicht mehr bilden.

Jetzt kann das Quinoa gegart werden. Die Methode ist die Gleiche wie bei normalem Reis. Man misst das Quinoa in einem Gefäß ab. In dem gleichen Gefäß wird die dreifache Menge Wasser wie Quinoa abgemessen. Diese Menge wird zum Kochen gebracht. Zu beachten ist, dass das Wasser sprudelt und nicht nur simmert. Jetzt wird das Quinoa eingestreut und für rund 6 Minuten gekocht. Die Temperatur vom kochenden Wasser kann jetzt gesenkt werden. Genau wie beim Reis quillt das Quinoa bei wenig Hitze auf. Das kann ungefähr 30 Minuten dauern. Bleibt noch restliches Wasser im Topf, kann dies weggeschüttet werden. Mit wenig Salz bekommt Quinoa einen besseren Geschmack. Auch ein Schuss guten Öls bekommt Quinoa gut.

 

Poppen – eine leckere Quinoa Alternative

Eine andere Variante Quinoa zuzubereiten, ist das Poppen der Quinoakörner. Gepopptes Korn eignet sich sehr gut als Zutat in frischen Blatt- oder Obstsalaten. Auch als Topping verschiedener anderer Gerichte schmeckt gepopptes Quinoa und sieht dabei auch sehr gut aus. Besonders, wenn man statt des weißen einmal rotes oder schwarzes Quinoa verwendet.

Man erhitzt eine beschichtete Pfanne und gibt ungefähr 1 Esslöffel möglichst geschmacksneutrales Öl hinein. Geeignete Öle sind zum Beispiel Kokos- oder Maiskeimöl. Dann streut man die gewünschte Menge Quinoa in die Pfanne. Die Pops sind fertig, wenn das Quinoa ein wenig Farbe bekommen hat und seinen typischen Geruch verbreitet.

 

 

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (106 Stimmen, Durchschnitt: 4,94 von 5)
Loading...
Top