Quinoa kochen – Einfach und schnell

Als gesundes Pseudo-Getreide wird Quinoa immer bekannter und beliebter. Das aus Peru und den Anden stammende Korn eines Gänsefußgewächses hat sich den Ruf eines Superfoods erworben. Dieser Begriff beschreibt Lebensmittel, die besonders reich an wichtigen Inhaltsstoffen und Nährwerten sind und als gesundheitsfördernd gelten.

Quinoa ist dazu glutenfrei und eignet sich daher für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Zu Mehl verarbeitet, lässt sich Quinoa wie Roggen, Dinkel oder Weizen zum Backen von Brot, Brötchen und Kuchen verwenden.

Vegan und vegetarisch lebende Menschen profitieren vom hohen Eiweißgehalt ebenso wie vom Anteil an Lysin. Lysin kommt normalerweise nur in Fisch oder Fleisch natürlich vor. Mit dem Verzehr von Quinoa decken Vegetarier und Veganer so auf natürliche Weise ihren Lysin-Bedarf.

In seiner südamerikanischen Heimat genießt man Quinoa hauptsächlich als Grundnahrungsmittel ähnlich wie Kartoffeln oder Reis. Mit diesen ist Quinoa aber keinesfalls vergleichbar. Das Korn enthält sehr viele, für den Körper lebensnotwendige Stoffe wie zum Beispiel:

Schon diese allgemeinen Angaben lassen erahnen, dass man sich mit dem Thema Quinoa in der Küche befassen sollte. Quinoa lässt sich fast beliebig mit jeder anderen gegarten Beilage austauschen und ist in der Zubereitung denkbar simpel.

 

Quinoa – schnell zubereitet

Möchte man Quinoa kochen, braucht es nur die gewünschte Menge Quinoa, Wasser, einen Topf und circa 25 Minuten Zeit.

Bevor man mit dem Kochen beginnt, muss das Quinoa gewaschen werden. Die Außenhülle enthält bittere Saponine, die den Geschmack negativ beeinflussen. Dazu gibt man das Quinoa in ein Sieb und spült das Korn, bis das Wasser klar ist und keine Schaumbildung mehr zeigt.

Grundrezept:

  • je Person circa 50 Gramm Quinoa (entspricht ca. 175 kcal)
  • ungefähr die dreifache Menge Wasser
  • etwas Salz
  • gegebenenfalls etwas gutes Speiseöl (zum Beispiel Olive)

 

Das Wasser muss in einem passend großen Topf sprudelnd kochen gelassen und das Quinoa hinein gegeben werden. Die Temperatur kann nach wenigen Minuten zurückgenommen werden. Fertig ist das Quinoa, wenn es das Wasser fast vollständig aufgesogen hat. Falls man zu viel Wasser genommen hat, hilft eine Kostprobe. Das Quinoakorn sollte gar wie Reis sein. Erst wenn das Quinoa fertig gekocht ist, wird gewürzt. Klassischerweise wird nur ganz wenig Salz und etwas Öl hinzugegeben.

Um den Geschmack zu verändern, kann Quinoa aber auch in Gemüsebrühe, mit Curry, Paprika oder Curcuma gekocht werden. Grundsätzlich können alle Gewürze verwendet werden, mit denen man zum Beispiel den Geschmack von Reis verändern möchte.

Verwendung:

Gegartes Quinoa kann als Quinoa Frühstück, Beilage oder Hauptgericht gleichermaßen gegessen werden. Es ist ebenso eine interessante Zutat zu Blatt-, Gemüse– oder Fruchtsalaten. Mit rotem oder schwarzem Quinoa-Korn erhalten Gerichte eine ganz besondere Optik.

 

Wichtiger Hinweis zur Haltbarkeit

Quinoa enthält im Vergleich zu anderen Getreidesorten extrem viel Fett. Es neigt daher schnell zum Ranzen. Ein größerer Vorrat wird unter Umständen lange vor dem Verbrauch schlecht. Quinoa sollte deshalb nur in Mengen eingekauft und gelagert werden, die auch innerhalb kurzer Zeit verbraucht werden können.

 

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