Vitamin B1

 

Vitamin b1 (Thiamin) – Entspannung für die Nerven und den Geist

Vitamin B2 (Riboflavin)

Das Vitamin B1 wird auch als Thiamin bezeichnet und ist für unser psychisches Wohlbefinden sehr wichtig.

Unsere Nerven brauchen dieses Vitamin, um sich entspannt und Belastungsbereit zu fühlen. Schließlich wollen wir unseren täglichen Alltagsstress so entstpannt wie möglich meistern. Aber auch andere Bereiche unseres Körpers verlangen nach der Aufnahme von dem Vitamin B1.

In Deutschland herrscht eine gute Versorgung mit dem wasserlöslichen Vitamin b1.

Wie sind die Wirkunsgweisen des Vitamins b1?

Das Vitamin b1 wird auch als Vitamin für die Nerven bezeichnet. Es nimmt nämlich einen zentralen Einfluss auf das menschliche Nervensystem. Dabei spielt die Reizübertragung zwischen Nerven und der Muskulatur des Körpers eine bedeutende Rolle. Durch das Vitamin b1 werden die Neurotransmitter GABA und Serotonin stark beeinflusst. Dieses sind die Botenstoffe im Nervensystem.

Aber auch am Stoffwechsel ist das Vitamin b1 beteiligt. Der Körper setzt das Vitamin b1 als Coenzym für die Gewinnung von Energie aus Nahrungsstoffen ein.

Menschen, die unter einer Erkrankung des Nervensystems leiden sollten unbedingt auf die Zufuhr des Vitamins b1 achten.

Bedeutung des Vitamins b1 für den menschlichen Körper

Die Menschen sind auf die tägliche Zufuhr von Vitamin b1 angewiesen. Für unser Nervensystem ist das Vitamin b1 sehr wichtig. Es beugt nervliche Erkrankungen vor. Im Rahmen von Nervenleiden setzen Ärzte oftmals Präperate ein, die eine Kombination aus dem Vitamin b1 und b6 enthalten. Ihre Wirkungsweise ist bei einer Kombination einfach stärker und zielgerichteter. Sie fördern das Wachstum der Nervenfasern und sorgen somit für die Erneuerung von geschädigten Nerven. Sie haben in diesem Bereich auch eine schmerzlindernde Wirkung.

Des Weiteren sorgt das Vitamin b1 für einen ausgeglichenen Stoffwechsel. Gerade im Bereich der Verarbeitung von Kohlehydraten ist die Unterstützung durch das Vitamin b1 sehr bedeutsam. Ohne die Zufuhr dieses Vitamins könnte der Körper Kohlenhydrate nicht in Energie umwandeln. Aber auch die Enzyme benötigen beim Zucker– und auch Fettstoffwechsel die nötige Unterstützung dieses Vitamins. Es wird daher auch als Koenzym bezeichnet.

Wozu braucht der Körper das Vitamin b1?

Der Körper braucht es zur Unterstützung bei der Verarbeitung von Nährstoffen im Körper. Ohne Vitamin b1 würde aber auch unser Nervensystem verrückt spielen. Wir würden uns nicht gut fühlen, denn der Körper würde uns Unwohlsein signalisieren. Das ganze Nervensystem ist von einer Vitamin b1 Zufuhr abhängig.

Welche Lebensmittel enthalten das Vitamin b1?

Der menschliche Bedarf an dem Vitamin b1 lässt sich leicht durch die Zufuhr von ein paar unterschiedlichen Lebensmitteln regeln. Essen sie 50 Gramm Sonnenblumenkerne oder auch 200 Gramm Haferflocken. Mit 100 Gramm Schnweinefleisch hat man auch schon seinen täglichen Bedarf dieses Vitamins gedeckt.

Sehr gesund in Bezug auf die Aufnahme von Vitamin b1 sind auch:

  • Wildreis,
  • Sojabohnen und
  • Fischsorten wie Thunfisch, Lachs oder Scholle.

Große Mengen Vitamin b1 finden sich in

Die Zufuhr von Milchprodukten und Kartoffeln ist ebenfalls förderlich für den b1 Haushalt.
Essen sie auch oft Walnüsse, denn diese haben ebenfalls eine hohe Menge an Vitamin b1.

Durch eine ausgewogene Ernährung können sie einen Vitamin b1 Mangel leicht vorbeugend entgegenwirken. Beachten sie, dass Vitamin b1 sehr hitzempfindlich und wasserlöslich ist, so dass sich eine schonende Zubereitung der jeweiligen Lebensmittel empfiehlt. Achten sie auf eine nicht zu hohe Garstufe und kochen sie die Lebensmittel nicht übermässig lange.

Tagesbedarf des Menschen an dem Vitamin b1

Durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung wird für Erwachsene und Jugendliche ein ungefährer Tagesbedarf von 1 mg Vitamin b1 empfohlen. Hier gibt es leicht Schwankungen, die von der Lebenssituation und dem Alter der jeweiligen Person abhängig sind. Bei Männern liegt der Tagesbedarf etwas höher und sollte sich so bei 1,3 mg einpendeln. Schwangere sollten ab dem 4. Monat ihrer Schwangerschaft 1,2 mg Vitamin b1 zu sich nehmen. Der Bedarf von stillenden Müttern liegt sogar bei 1,3 mg.

Aber auch durch Stress und Alkohol kann der Einnahmewert des Vitamins b1 leicht erhöht sein. In solchen Fällen können auch ergänzende Vitaminpräperate verwendet werden, damit eine ausgewogene Ernährung gewährleistet wird und der Körper nicht noch zusätzlich geschwächt wird.

Was geschieht bei einem Vitamin b1 Mangel?

Ein Vitamin b1 Mangel kommt in der heutigen Zeit in Europa eher selten vor, da eine ausgewogene Ernährung kein Problem mehr darstellt. In Afrika und teiweise auch in Asien leiden die Menschen immer noch unter einem Mangel an dem Vitamin b1.

Ursachen für eine Mangelerscheinung

Menschen, die an einer Stoffwechselerkrankung leiden oder auch alkoholabhängig sind, können jedoch Mangelerscheinungen aufweisen. Auch Essstörungen, Lebererkrankungen oder Morbus Crohn können zu Mangelerscheinungen von b1 führen. Aber auch durch eine einseitige Ernährung kann ein Mangel an Vitamin b1 auftreten. Insbesondere durch die Ernährung mit vielen Weißmehlprodukten oder auch poliertem Reis, da diese Lebensmittel kaum Vitamin b1 enthalten.

Durch Kaffee oder auch dem Verzehr von rohem Fisch kann die Aufnahme des Körpers von Vitamin b1 gehemmt werden. Teilweise zerstören auch die Inhaltsstoffe in diesen Lebensmitteln das Vitamin b1 im menschlichen Körper. Auch durch den Übermässigen Verzehr von raffiniertem Zucker kann der Bedarf an dem Vitamin b1 steigen. Kinder sollten daher von einem übermässigen Verzehr von Süßigkeiten abstand gewinnen. Die Einnahme der Anti-Baby-Pille und auch verstärkter Leistungssport fordern eine erhöhte Zufuhr des Vitamins, da es schneller im Körper abgebaut wird.

Sympthome und Folgen einer Mangelerscheinung

Menschen, die unter einem Vitamin b1 Mangel leiden fühlen sich oft müde und erschöpft. Ihr Gedächtnis bereitet ihnen außerdem einige Probleme. Das Erinnern fällt ihnen zunehmend schwerer. Sie sind am Tag nicht so leistungsstark wie andere Menschen. Ein lang andauernder Mangel kann zum Ausbrechen der Beri-Beri-Krankheit führen.

Beri-Beri trat in Mitteleuropa das erste Mal auf, als man begann das Mehl sehr fein zu mahlen un die wertvollen Schalen kaum noch Bestand in der Zubereitung von Broten hatten. Bei der Beri-Beri-Krankheit wird vor allem das Nervensystem der Betroffenen in Mitleidenschaft gezogen. Es gibt aber auch Krankheitsverläufe, bei denen die Herzrkanzgefäße erkranken und es zu einer Herzinsuffizienz kommen kann. Aber auch Skelettmuskelschwund kann eine Folge von Beri-Beri sein.

Was passiert bei einer Überdosierung an Vitamin b1?

Eine Überdosierung von dem Vitamin b1 durch Nahrungsmittel ist kaum möglich, da das wasserlösliche Vitamin bei einem Überangebot im menschlichen Körper direkt über den Urin ausgeschieden wird. Es sind daher keine Sympthome einer Überdosierung bekannt.

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