Ausleitungsverfahren

Die verschiedenen Arten von Ausleitungsverfahren gehen auf den griechischen Arzt Hippokrates (um 400 v. Chr.) zurück, der im Zustand der Gesundheit die richtige Mischung der Körpersäfte sah. Krankheit war demzufolge eine falsche Mischung.

Mit Hilfe von ausleitenden Verfahren kann die gesunde Mischung wieder hergestellt werden. Falsche Mischungen entstehen durch ein Zuviel an schädlichen Stoffen oder ein Zuwenig an körperlich nötigen Stoffen. Eine einseitige Ernährung lässt oft ein Ungleichgewicht zwischen den Säften entstehen. Auch Funktionsschwächen von Nieren, Leber, Haut, Lunge und Darm sind Ursachen. Der Körper und seine Organe sind dann nicht mehr in der Lage, die im Körper abgelagerten Giftstoffe abzuleiten.

Heilpraktiker diagnostizieren Art, Ort und Schweregrad der Blutentmischung, um ein Ableitungsverfahren vorzuschlagen. Ausleiten heißt freimachen von Giften, Schad- oder Schlackenstoffen, um den Körper aufnahmefähig zu machen, für die naturheilkundliche Therapie. Ausleitungsverfahren sind z. B.: Aderlass, Baunscheidtverfahren, Blutegeltherapie, Cantharidenpflaster, Schwitzbäder, Schröpfverfahren. Sie gehören zu den Klassischen Naturheilverfahren.


Weitere Informationen zu Ausleitungsverfahren:
Freie Enzyklopädie Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ausleitungsverfahren

Fachverbände:
zu diesem Verfahren sind keine Fachverbände bekannt

Ausbildungszeiten: 
(diese Angaben sind Richtwerte, die je nach Form und Ort der Ausbildung und Vorwissen variieren):
abhängig vom jeweiligen Ausleitungsverfahren

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