Hautkrankheit

hautkrankheiten

Die Haut umgibt fast die gesamte Körperoberfläche und ist das größte Organ des Körpers. Die Aufgaben der Haut sind vielfältig. Gemeinsam mit den Hautanhangsgebilden (Haare, Nägel, Schweiß- und Talgdrüsen) bildet sie ein komplexes Organsystem und schützt das Körperinnere vor thermischen, mechanischen und chemischen Einflüssen.

Weiterhin reguliert sie die Körpertemperatur und den Wasserhaushalt, dient ALS Sinnesorgan und bietet Schutz im Rahmen der Immunfunktion vor Krankheitserregern und Umwelteinflüssen. Letztendlich dient sie durch Erröten oder Erblassen sogar als Kommunikationsmittel.

Einteilung und Ursachen

Hautkrankheiten sind aufgrund der Komplexität des Organs sehr unterschiedlich. Die wohl bekannteste Form der Hauterkrankungen ist die Akne. In der Pubertät zum Erwachsenwerden dazu gehörend, kann Akne im Erwachsenenalter äußerst lästig sein. Ursache ist eine hormonelle Veränderung, die zu einer Entzündung der Talgdrüsen führt. Tumoröse Veränderungen sind nicht zwangsläufig bösartig, sollten aber von einem Arzt untersucht werden, um einen Hautkrebs auszuschließen. Gutartige Hauterkrankungen sind die Schuppenflechte (Psoriasis) oder die Neurodermitis. Beides sind Reaktionen des Immunsystems.

Während die Schuppenflechte eine Reaktion auf die Zellen der Oberhaut ist, sind Umwelteinflüsse für die äußerst lästige Neurodermitis verantwortlich. Auch eine nervöse Belastung kann hier mitverantwortlicher Faktor sein. Geschlechtskrankheiten sind oftmals eng mit Hauterkrankungen verknüpft und bedürfen meist einer Mitbeurteilung eines Hautarztes.

Symptome

Trockene Haut, Rötung und Juckreiz sind allgemeine Symptome, die auf Hautkrankheiten hinweisen können. Aber auch eine stark fettende oder schuppende Haut ist ein Zeichen einer Fehlfunktion. Ein plötzlich oder langsam wachsender Leberfleck ist ein Hinweis auf Hautkrebs.

Diagnose

Oftmals kann ein Arzt nur durch eine Inspektion die Symptome einer Hauterkrankung zuordnen. Reicht dies nicht aus, so sind Abstriche oder Probeentnahmen notwendig, um die Hauterkrankung zu bestimmen.

Therapie

Hautkrankheiten lassen sich durch fettende Emulsionen und Salben gut vorbeugen. Sie sorgen dafür, dass die Haut elastisch und intakt bleibt und somit keine Eintrittspforte für Krankheitserreger oder Umwelteinflüsse bieten. Häufiges Baden oder Duschen trocknet unsere Schutzhülle aus. Die Fettschicht wird bei jedem Bad abgewaschen und muss danach durch regelmäßiges Eincremen unterstützt werden.

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