Hautkrebs

Steckbrief: Hautkrebs

  • Name(n): Hautkrebs; Melanom
  • Art der Krankheit: Krebserkrankung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Meistens
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Bis zu 25% der Weltbevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hautarzt; Hausarzt; Onkologe
  • ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017 – C00-C97 – C00-C75 – C43-C44 – C43

Hautkrebs – Die Rache der Sonne
Heller / Weier Hautkrebs in medikamentser Behandlung
Bei dem Terminus „Hautkrebs“ handelt es sich um eine Sammelbezeichnung mehrerer Arten von auf, in oder unter der Haut vorkommenden Krebserkrankungen. Besonders Häufig beobachtet man Melanome, Basaliome oder andere Ausprägungen dieses Leidens. (-> Was ist ein Melanom?)

Die Behandlung ist meist sehr unkompliziert und entfernt das Geschwür zumeist restlos und ohne weitere Probleme. Damit handelt es sich bei der vorliegenden Krebsart um einen vergleichsweise milden Vertreter derselben. Zudem ist diese Art des Krebses eine der weltweit häufigsten, weswegen man davon ausgehen kann, dass jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens an der einen oder der anderen Form dieses Gebrechens leidet.

Definition Hautkrebs?

Unter dem Begriff “Hautkrebs” werden eine Reihe maligner (bösartiger) Veränderungen des Hautgewebes verstanden. Sie werden sich in erster Linie in den schwarzen und den weißen Krebs unterteilt.

Am bekanntesten ist dabei der schwarze Hautkrebs, das sogenannte Melanom. Es entwickelt sich aus den Pigmentzellen der Haut (Melanozyten), wobei sich in vielen Fällen eine Veränderung bereits zuvor auffälliger Hautauffälligkeiten zeigt. Der weiße Hautkrebs wiederum kann in zwei Typen unterteilt werden. Zum einen kann es in der typischen Ausprägung des Spinalioms als schuppiges, erhabenes Karzinom vorliegen. Zum anderen tritt es als Basalzellkarzinom auf und manifestiert sich mittels deutlich sichtbarer, heraustretender Äderchen.

Oftmals fällt es schwer einen Hautkrebs von anderen auftretenden Hautmutationen abzugrenzen. Hierfür wurde das sogenannte ABCDE-Markerverfahren entwickelt, mittels dessen die Hauptmerkmale eines Hautkrebses leichter ermittelt werden können. Demnach ist ein Karzinom durch folgende Marker gekennzeichnet: Asymmetrie, ein unscharfer Rand, eine unregelmäßige und unnormale Färbung, ein überdurchschnittlicher Durchmesser sowie eine Erhabenheit, die mit beispielsweise Warzen vergleichbar ist. Darüber hinaus, ist ein Hautkrebs nicht schmerzhaft und kann deswegen leicht übersehen werden. Einer Selbstdiagnose ist aus diesem Grund nicht angeraten. Vielmehr sollte in Hautarzt alle Auffälligkeiten regelmäßig abklären.

Über die Ursachen eines Hautkrebses gibt es noch keine abschließenden Erkenntnisse. Bisweilen ist jedoch klar, dass Sonnenstrahlung zu seiner Entstehung beitragen kann. Aus diesem Grund ist Schutz vor übermäßiger Bestrahlung der Haut eine gängige Präventivmaßnahme, die stets beachtet werden sollte.


Was ist Hautkrebs?

Bösartige Hämoblastosen (Leukämie) vereinen sich in der medizinischen Bezeichnung Krebs. Es gibt wohl kaum eine Stelle im/am Körper, welche nicht von dieser Erkrankung betroffen sein kann. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Arten, in Deutschland waren im Jahr 2012 rund 263.870 Betroffene neu zu verzeichnen. Das größte Organ des menschlichen Körpers ist die Haut. Sie erfüllt die verschiedensten Funktionen wie Schutz vor Außeneinwirkungen, Wärmespeicherung, Temperaturregulierung sowie die Ausscheidung von schädlichen Substanzen.

Die am häufigsten vorkommenden Hautkrebsarten sind:

  • Der weiße Hautkrebs – hierzu gehören das Basalzellkarzinom (Basliom) sowie das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom oder auch Stachelzellkarzinom); er betrifft in der Hauptsache Körperstellen, welche häufiger UV-Strahlungen ausgesetzt sind (Nase, Ohren, Nacken, Kopfhaut). Ersterer bildet nur sehr selten Metastasen, bei Letzterem kann es ab einer bestimmten Größe zu Tochtergeschwülsten kommen;
  • Der schwarze Hautkrebs – er gilt als der gefährlichste Hauttumor; frühzeitige und häufe Metastasen-Bildung insbesondere in Lymphknoten und anderen Organen; taucht unabhängig von UV-Einflüssen an sämtlichen Körperstellen auf; Neuentwicklung aus Leberflecken oder auch allein; kommt ebenfalls an Schleimhäuten vor (z.B. in der Nase).

So wie zahlreiche andere Krebserkrankungen taucht auch der Hautkrebs immer häufiger auf. Beispielsweise beim schwarzen Hautkrebs (malignen Melanom) hat sich die Zahl der Betroffenen seit den 1980er-Jahren um das Dreifache erhöht. Die Altersklasse zwischen 45 und 50 Jahre weist die meisten Fälle auf. Der Zeitpunkt einer ersten Diagnose liegt in einem durchschnittlichen Alter von 58 Jahren bei Frauen, von 64 Jahren bei Männern. In Australien gibt es besonders viele Neuerkrankungen. So sind von 100.000 Einwohnern 50 bis 60 neue Patienten im Jahr mit Hautkrebs zu verzeichnen. In Mitteleuropa liegt die Zahl bei 10 bis 12 Fällen pro Jahr/100.000 Einwohner. Während bei Frauen maligne Melanome sehr oft an den Beinen (meist betroffene Stelle) sowie am Rumpf auftreten, ist es bei Männern genau umgekehrt. Als weiterhin sehr häufig befallene Körperbereiche gelten Kopf, Hals und Arme, wobei es keinerlei geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt.

Welche Ursachen gibt es?

Die hauptsächliche Ursache für Hautkrebs sind unbestritten UV-Strahlen. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob man sich diesen im Freien oder in einem Solarium aussetzt. Bei Menschen, welche an einem oder mehreren Sonnenbränden litten, steigt das Erkrankungsrisiko um ein Weiteres. Heutzutage verbringt eine Vielzahl an Menschen ihren Urlaub in sonnenreichen Gegenden. Reisen können sich mittlerweile nahezu alle Bevölkerungsschichten leisten. Auch Solarien werden regelmäßig aufgesucht, allein in Deutschland von ca. 3,5 Millionen Personen.

Aufgrund der Tatsache, dass Kinder und Jugendliche einen besonders umfangreichen Schutz vor UV-Strahlen benötigen, ist für diese der Besuch von Solarien verboten. Trotzdem nutzen sie jährlich etwa 167.000 Minderjährige. Die stetig weiter ansteigenden Zahlen der an Hautkrebs betroffenen Menschen sind äußerst alarmierend. Hinzu kommt, dass diese immer jünger werden. Während man in der Forschung nahezu sicher ist, dass weißer Hautkrebs in der Mehrheit durch UV-Strahlen entsteht, stellt sich dies bei der schwarzen Form anders dar. Mehrere Risikofaktoren sind zwar bekannt, in Bezug auf die Entstehung sind jedoch noch sehr viele Fragen offen.

Einer höheren Gefährdung an Hautkrebs zu erkranken, sind Menschen mit einem hellen Hauttyp ausgesetzt. Eine dunklere Haut produziert weit mehr Melanin, welches für einen besseren Eigenschutz sorgt. Auch wenn ein Sonnenbrand nur von vorübergehender Dauer ist, kann dieser langfristige Schäden verursachen. Schwarzer Hautkrebs taucht häufig irgendwann im Leben eines Menschen auf, hatte dieser bereits im Kindheitsalter eine durch UV-Strahlen verursachte Verbrennung. Bei der weißen Variante kann allein ein langjähriger und häufiger Kontakt die Erkrankung verursachen.

Dies gilt beispielsweise für den sogenannten Basalzellkrebs, vermehrt bei hellhäutigen Hauttypen vorkommend. Für diese Form des Hautkrebses sind auch Menschen mit chronischen Erkrankungen (beispielsweise Neurodermitis oder Schuppenflechte), welche durch eine Bestrahlungstherapie behandelt wurden, einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Ebenso ein regelmäßiger Umgang mit Arsen sowie chronische Wunden können zu einer Entstehung von Hautkrebs beitragen. Es wird auch vermutet, dass die erbliche Veranlagung eine Rolle spielt. Dies begründet sich auf häufiger auftauchende Fälle in Familien, die bereits eine derartige Krankheit aufzuweisen hatten.


Symptome & Anzeichen

Die Symptome beziehungsweise Erscheinungsbilder von Hautkrebs sind überaus vielfältig. Je nach Stadium und Art unterscheiden sich diese mehr oder weniger voneinander. Eine der weißen Formen beispielsweise stellt sich zunächst als eine rötlich-gelbe Verhärtung dar, an deren Außenseiten entzündliche Rötungen dazu kommen können. Im weiteren Verlauf wechselt die Farbe auf Weißlich, die verhornte Stelle verdickt und verbreitet sich. Hernach tauchen warzenförmige, sehr raue Hautwucherungen auf, welche bei einer Ablösung bluten. Ein anderer weißer Hautkrebs kommt im Anfangsstudium als kleine Knoten zum Vorschein. Sie sind weißlich-grau und oftmals durch ihren perlmuttartigen Glanz auffällig. Nicht immer kommen zudem winzige Blutgefäße auf der Oberfläche dazu. Mit der Zeit tritt ein Einsinken des Knötchens ein, dies kann innerhalb Monaten oder auch Jahren geschehen. Auf dem Muldenrand bildet sich dazu ein kleiner Wall, ebenfalls mit kleinen Blutgefäßen. Hernach wächst dieser Hautkrebs ins Innere weiter. Die beiden vorbezeichneten weißen Arten kommen an zahlreichen Körperstellen vor, jedoch nicht an den Fußsohlen, Handflächen sowie der Mund– und Genitalschleimhaut.

Auch ein schwarzer Hautkrebs gibt sich durch sehr unterschiedliche Bilder und Symptome zu erkennen. Sehr oft sieht er aus wie ein – häufig vorkommendes –Muttermal oder ein Leberfleck. Die meist auftretende Form ist das sogenannte superfiziell spreitende Melanom (SSM), es ist in vielen Fällen auf der Brust, den Extremitäten sowie dem Rücken zu finden. Dessen Entwicklung kann sich über einen Zeitraum von einem bis vier Jahren erstrecken. Dieser schwarze Hautkrebs erscheint in verschiedenen Farben, so zum Beispiel in Braun, Grau, Rosa und Blauschwarz. Eine Seltenheit stellen weißliche Töne dar. Das eher flache, manchmal knotige, Melanom erscheint in scharfer Begrenzung zur umliegenden Haut. Als ein schwarzer Hautkrebs, welcher sich als aggressivster von allen darstellt, gilt das noduläre Melanom. Ebenso wie das zuvor Beschriebene tritt es vermehrt im Brust-, Rücken- und Extremitäten-Bereich auf. Im Unterschied zu dem superfiziellen spreitenden Melanom erfolgt dessen Entwicklung in einer kurzen Zeitspanne von einigen Monaten. Dieser blau bis dunkelbraune Tumor blutet häufig, er ragt als knotige Erhebung hervor. Aufgrund seines extremen Tiefenwachstums besitzt dieser schwarze Hautkrebs die schlechtesten Heilungsprognosen. Mehr über die Symptome: Hautkrebs Symtome frühzeitig erkennen


Diagnose & Krankheitsverlauf

Eine Diagnose ist meist nicht kompliziert zu stellen. Häufig reichen einem erfahrenen Hautarzt schon seine Augen als diagnostisches Mittel aus – man spricht in diesem Falle von der sog. „Blickdiagnose“. Dennoch sind nicht selten weitere Tests anzuordnen, damit der Krebs vollständig als solcher identifiziert und behandelt werden kann. Auch der normale Hausarzt ist meist geschult darin zu erkennen, ob es sich um ein bösartiges Karzinom oder eine anderweitige gutartige Wucherung handelt.

Zwei zwei primären Vorgehensweisen hierbei sind:

  1. Untersuchung der Haut
    Wie bei Hautkrebs nicht anders zu erwarten, wirft der behandelnde Arzt zunächst einen Blick auf die Haut selbst. Hierbei ist es ihm zumeist schon sehr früh möglich, eine Wucherung als Krebs anzusprechen oder auch nicht. Dennoch erübrigen sich hierdurch keine weiteren klinischen Tests, die notwendig sind, um genauere Auskünfte zu erhalten. Diese Art der Diagnose lenkt den Mediziner lediglich in die richtige Richtung.
  2. Biopsie
    Weitaus genauer und effizienter als eine einfache Blickdiagnose ist das Durchführen einer Biopsie. Hierzu entnimmt der behandelnde Arzt ein Stück Gewebe aus dem vermuteten Krebs und schickt es zur Analyse an ein Labor oder analysiert es selbst, insofern er dazu in der Lage ist. Auch dieser Untersuchung geht klar hervor, welche Art, wenn überhaupt, von Hautkrebs den äußerlichen Symptomen zugrunde liegt.

Zwar sollte das hauptsächliche Augenmerk darauf liegen, inwieweit es sich bei dem auftretenden Geschwür um Krebs handelt und darüber hinaus um welche Art desselben. Dennoch sollte man auch nicht vernachlässigen festzustellen, welches Ausmaß der Hautkrebs bereits erreichen konnte.

Ein einfaches Basaliom zum Beispiel ist oftmals schon im Rahmen der Diagnose selbst, nämlich durch die Biopsie, komplett zu entfernen. Hierdurch entstehen dem Patienten also vergleichsweise wenige Unannehmlichkeiten. Nichtsdestoweniger gibt es auch weitaus aggressivere Formen des Hautkrebses. Diese gilt es im Zweifelsfalle als solche anzusprechen und darüber hinaus deren Ausmaß zu determinieren. Gelingt dies nicht, ist es möglich, dass es beispielsweise zu einer Bildung von Metastasen kommen kann.

Die Feststellung des Ausmaßes und der zugrundeliegenden ursprünglichen Form des Krebses sind also maßgeblich entscheidend darüber, welche Art von Behandlung der Arzt vorschlägt und letztendlich auch tatsächlich durchführt.

Der Verlauf der Krankheit gestaltet sich oftmals komplizierter als die Diagnose selbst. Das liegt zumeist daran, dass der Hautkrebs, wie oben im Text bereits bemerkt, sich auf viele verschiedene Arten manifestieren und ausbilden kann.

Gerade zu Beginn bleibt er oftmals unbemerkt oder wird für etwas anderes gehalten. Erfolgt aufgrund dessen keine sofortige Behandlung kann er weiter wachsen und sich somit unkontrolliert vergrößern. Er ist dabei aber nicht sonderlich schmerzhaft und das Risiko Metastasen zu streuen tendiert effektiv gegen null. Dies gilt allerdings nur für einige Arten des Hautkrebses. Andere wiederum bergen ein durchaus großes Risiko, was Metastasen angeht. Alles in allem können die Schäden sehr gravierend sein.

Permanente Entstellungen im Gesicht, besonders an der Nase, sind sehr häufig, wenn nicht schnell genug medizinische eingegriffen wird und der Hautkrebs sich zu lange ungestört entwickeln kann. In besonders schweren Fällen greift er zudem in seinen späteren Stadien auch die Knochen an. Das kann sehr gefährlich werden, passiert aber auch nur vergleichsweise selten.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Im Jahre 2010 endeten „lediglich“ 80.000 Fälle von Hautkrebs mit dem Tode des Erkrankten. Unter direkter Bezugnahme auf die gesamte Weltbevölkerung mag diese zahl zunächst recht klein wirken, was sie prozentual ausgedrückt auch sicherlich sein mag. Dennoch ist mit dem vorliegenden leiden nicht zu spaßen. Vorallem, wenn man sich darüber hinaus bewusst macht, dass sich die Zahlen der Verstorbenen im Vergleich zum Jahr 1990 beinahe verdoppeln konnten.

In Deutschland erkrankten pro Jahr etwa 210.000 Menschen an Hautkrebs. Tendenz steigend. In den USA beispielsweise sind es sogar 3.5 Millionen Fälle im Jahr. Das macht diese Erkrankung zur am häufigsten vorkommenden Art von Krebs aus dem amerikanischen Kontinent.

Zwei von fünf Personen weltweit entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Form von Hautkrebs. Hierbei ist die wohl am stärksten vertretene Form das sog. „Basaliom“.

Das Geschlecht scheint des Weiteren kaum eine Rolle dabei zu spielen, ob es zu Hautkrebs kommt oder nicht. Die ethnische Herkunft des Individuums dagegen und die damit einhergehende Färbung und Beschaffenheit der Haut sind weitaus wichtigere Faktoren, wenn es um die vorliegende Krankheit geht. So kann man sich als groben Merksatz merken: Je dunkler die Haut, desto unwahrscheinlicher eine Hautkrebserkrankung. Dies liegt vornehmlich an der Tatsache, dass dunklere Haut in aller Regel mehr Melanin enthält. Dieses sorgt dafür, dass diese Personen direktes Sonnenlicht besser vertragen und deren Körper besser damit umgehen kann. Nichtsdestoweniger kann man trotzdem nicht ausschließen, dass auch dunkelhäutige Personen an einer Form des Hautkrebses erkranken. Lediglich das Risiko dafür ist stark abgeschwächt.

Darüber hinaus ist auch die persönliche Beziehung zur Sonne eine wichtige Komponente. Personen, die sich viel in der Sonne aufhalten, ohne dabei jedoch ausreichend Sonnenschutzmittel zu gebrauchen, laufen immens hohe Gefahr, dass sie Hautkrebs entwickeln können. Insbesondere dann, wenn sie einen natürlich sehr hellen Hauttyp haben. Das sollte man beim nächsten Sonnenbaden durchaus bedenken.

Wie bereits erwähnt, ist es oftmals nicht sonderlich kompliziert, eine Diagnose zu stellen, die überdies auch noch richtig ist. Die Daten sind schnell ausgewertet und zumeist relativ eindeutig. Ein Rätselraten seitens des Mediziners bleibt damit glücklicherweise aus und der Patient kann mit einer schnellen und gründlichen Behandlung rechnen, die nicht durch eine fehlerhafte Diagnose verzögert wird. Hiervon profitieren beide Seiten.


Komplikationen bei der Krankheit

Die durch eine Erkrankung mit Hautkrebs zu erwartenden Komplikationen sind glücklicherweise relativ überschaubar. Sicherlich können Metastasen streuen, die kommt aber stark auf den vorliegenden Hautkrebs an und ist darüber hinaus davon abhängig, inwieweit eine Behandlung unterlassen wurde oder nicht. Bei einer frühen Erkennung des Leidens kommt es über die Maßen hinaus selten zu diesem Phänomen. Es handelt sich also um einen weiteren Grund, warum man frühzeitig einen Arzt aufsuchen sollte.

Des Weiteren sind die zu erwartenden Komplikationen eher kosmetischer Natur. Das bedeutet nichts anderes, dass durchaus entstellende Narben und oder ebenso entstellende dauerhafte Veränderungen des Gewebes zurückbleiben können. Besonders im Gesicht ist dies sehr unangenehm. Glücklicherweise jedoch besteht bei sehr extremen Fällen hier die Möglichkeit, eine plastischen Eingriffes, um die durch den Hautkrebs entstandenen Schäden zu revidieren.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Einen Arzt sollte man sofort dann aufsuchen, wenn man vermutet, dass man an Hautkrebs leidet. Jedes Zögern, jedes Wanken kostet wertvolle Zeit, die der Diagnose und vorallem der Behandlung später abgehen. Darum sollte man sich selbst beim leisesten verdacht auf einen etwaig ausgebrochenen Hautkrebs sofort anschicken, einen Mediziner aufzusuchen. Alles andere ist unverantwortlich sich selbst gegenüber.

Des Weiteren kann es auch bisweilen sehr förderlich sein, wenn man andere Personen auf etwaige Hautkrebserkrankungen aufmerksam macht, die sie selbst nicht sehen können. Wenn man also beispielsweise am Rücken oder am Hals einer anderen Person eine verdächtige Wucherung bemerkt, sollte man selbige davon unterrichten, damit sie sich im Zweifelsfalle ärztliche Hilfe zukommen lassen kann.

Behandlungsmethoden & Therapie

So wie es auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Hautkrebsarten gibt, finden sich auch verschiedene mögliche Formen einer Behandlung. Diese stellen sich wie folgt dar:

  • Basalzellkarzinome (weißer Hautkrebs) – Möglichkeit der Vereisung oder operativen Entfernung; Cremes wie beispielsweise Solaraze (Wirkstoff: Diclofenac); photodynamische Therapie;
  • Plattenepithelkarzinome (weißer Hautkrebs) – wie vor;
  • Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) – eine frühzeitige operative Exzision ist erforderlich; bei einer Eindringtiefe des Melanoms in die Haut von weniger als einem Millimeter wird in jedem Fall eine Nachoperation mit einem Zentimeter Sicherheitsabstand, bei mehr als zwei Millimeter mit zwei Zentimeter vorgenommen.

Gleich, an welcher Hautkrebsart ein Patient erkrankt ist, muss eine umfangreiche Untersuchung auf Metastasen vorgenommen werden. Diese treten häufig im regionären Lymphknoten-Bereich, beispielsweise Achselhöhlen, Hals oder Leisten, auf. Hierzu kann eine feingewebliche Untersuchung eines bestimmten Lymphknotens erfolgen, welcher bei einer kleinen Operation unter Lokalanästhesie entnommen werden kann. Je nach Ergebnis, das heißt, ob Tumorzellen aufgefunden wurden oder nicht, kommt eine weitergehende Lymphknoten-Operation in Frage.

Sind noch keine Tumorabsiedlungen zu erkennen (es besteht die Möglichkeit eines nicht sichtbaren) Vorhandenseins, kommt in manchen Fällen eine vorsorgliche adjuvante Therapie in Betracht. Chemotherapie konnte sich in diesem Bereich nicht bewähren, dafür körpereigene Abwehrhormone (Interferon alpha). Diese werden zumeist drei Mal in der Woche unter die Haut gespritzt.

Als Nebenwirkungen können grippeähnliche Symptome und Fieber auftreten, jedoch tritt eine Körpergewöhnung spätestens innerhalb drei bis vier Wochen ein. Chemotherapie wird bei Hautkrebs eingesetzt, wenn sich die Melanome durch eine Operation nicht mehr entfernen lassen. Diese Art der Behandlung wird in unterschiedlichen Stufen durchgeführt. Zunächst werden das Wachstum und die Rückbildung der Tumore durch DTIC oder Temozolomid angestrebt. Stellt sich das als nicht erfolgreich heraus, kommen Medikamente mit anderen Wirkstoffen zur Anwendung. Diese können beispielsweise Paclitaxel oder Carboplatin sein. Zahlreiche klinische Studien über den Einsatz von neuen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten werden laufend durchgeführt. Sollte eine Teilnahme für Patienten in Frage kommen, stellt diese eine zusätzliche Chance zur Bekämpfung von Hautkrebs dar.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Wie bereits erwähnt, kann man effektiv und einfach gegen die Herausbildung von Hautkrebs vorbeugen, indem man nach Möglichkeit direktes Sonnenlicht vermeidet. Dazu gehört stundenlanges Sonnenbaden ebenso sehr wie beispielsweise den ganzen Tag im Garten zu arbeiten.

Die Schutzmaßnahmen sind sehr simpel:

  • Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden
  • Lichtundurchlässige Kleidung tragen und auf lange Ärmel und lange Hosen achten
  • Hüte oder Mützen tragen (ist besonders wichtig)
  • Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen treffen. Z.B. im Biergarten unter dem Sonnenschirm Platz nehmen oder am Strand ein schattiges Plätzchen unter einer Pflanze suchen usw.)

Alles in allem ist Hautkrebs zwar nicht komplett zu vermeiden, aber man kann mit den richtigen Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs deutlich senken.


Prognose zur Heilung

Die Prognose ist alles in allem sehr gut. Die zu erwartenden Nebeneffekte sind eher gering und eine schulmedizinische Behandlung verläuft meist schnell und unkompliziert. Man sollte lediglich darauf achten, sein Verhalten, insofern der Hautkrebs daraus resultierte, anzupassen. Das bedeutet kurzum, dass man beispielsweise häufige Sonnenbäder usw. zukünftig vermeidet.

Darüber hinaus kann es dennoch bisweilen zu eher schweren Verläufen oder Nebeneffekten kommen. Ist dies der Fall, so verschlechtert sich natürlich auch die Prognose dahingehend. Zusätzlich spielt der Fakt, dass es sich bei Hautkrebs nur um einen Sammelbegriff handelt, eine zusätzliche Rolle. Die einzelnen Formen des Krebses, haben einzelne Formen des Vorgehens und bedingen damit jeweils eine andere Prognose. Grob gesagt sollte man sich jedoch nicht allzu viele Gedanken und Sorgen machen. Den meisten Betroffenen kann man problemlos und nachhaltig helfen.


Was tun bei Diagnose Hautkrebs?

Die Diagnose Krebs gehört insgesamt zu den traumatischsten Erfahrungen, denen ein Mensch im Bezug auf seine Gesundheit begegnen kann. Das liegt vor allem daran, dass dieser Krankheit in Spielfilmen oder den sozialen Medien, ob ihrer Häufigkeit, besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nicht immer muss sich Krebs jedoch als derart tragisch gestalten, wie dies oft präsentiert wird und schon gar nicht bedeutet er ein vorzeitiges Ableben des Betroffenen. Abhängig sind die Heilungschancen nämlich auch vom Alter des Betroffenen, seiner generellen körperlichen Konstitution sowie dem Zeitpunkt der Entdeckung eines Karzinoms.

Doch wie sollte man sich nach der Diagnose verhalten? Ein Arzt wie die Schocknachricht Krebs in aller Regel sehr vorsichtig und einfühlsam überbringen. Nicht selten wird dem betroffenen Patienten zugleich ein Psychologe zur Seite gestellt, der Rückhalt bieten kann und mit dem es möglich ist auch hernach Ängste und Trauer zu besprechen. Nicht weniger dringlich ist jedoch, dass schnellstens eine Behandlung angesetzt wird. Hier werden leider die häufigsten Fehler der Behandlung begangen. Durch den eklatanten Mangel an Ärzten und medizinischen Personal, können lange Wartezeiten auf Operationen und Folgebehandlungen den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten weiter verschlechtern. Ein schnellwachsendes Karzinom kann dadurch oft kritische Stadien erreichen, obgleich es bei frühzeitiger Entfernung wesentlich weniger gefährlich gewesen wäre. Es gilt hier, sich nicht abschrecken zu lassen. Kann im örtlichen Krankenhaus kein zeitnaher Termin für die Behandlung geboten werden, stehen womöglich in den Nachbarstädten oder im ländlicheren Raum Einrichtungen zur Verfügung, die schneller agieren können und mehr Kapazitäten haben. Besonders in Unikliniken und fachspezifischen Behandlungszentren sind Wartezeiten mitunter extrem lang. Es empfiehlt sich daher mit dem behandelnden Arzt über eine Alternative zu sprechen.

Selbstverständlich sollten andersherum vom Patienten selbst alle Maßnahmen erfüllt werden, die der behandelnde Arzt aufgetragen hat. Neben dem Einhalten von Terminen, kann das unter anderem das Einstellen von Rauchen oder das Vermeiden von Sonnenbädern sowie eine spezielle gesundheitsbeeinträchtigende Tätigkeit oder Ernährung sein. Darüber hinaus sollten Betroffene die Diagnose nicht vor Angehörigen und Freunden verheimlichen. Das kann sich unter Umständen sehr negativ auf die Psyche auswirken und zu Depressionen und sogar Suizidgedanken führen. Nicht zuletzt sollten schließlich auch Angelegenheiten vor Beginn einer Therapie erledigt werden, die es auch mit Familienmitgliedern und Partnern zu besprechen gilt. Hierzu gehört beispielsweise das Anfertigen einer Patientenverfügung. Das mag zunächst dramatisch klingen, ist jedoch ein übliches Prozedere vor größeren und komplizierteren Eingriffen. Für viele Menschen stellt dies eine belastende Situation dar. Es kann daher nicht schaden, auch hierfür psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, die unter Umständen auch die nahestehenden Personen eines Patienten betreuen. Insgesamt hilft das Sprechen über die Erkrankung den meisten Menschen dabei, die Diagnose zu akzeptieren und zu bewältigen. Einige Krankenhäuser bieten hierfür auch die Betreuung durch einen Psychoonkologen an. Falls dies möglich ist, sollte dieser unbedingt in Anspruch genommen werden.

Die Behandlung eines Hautkarzinoms beziehungsweise Melanoms richtet sich vor allen Dingen nach seiner spezifischen Ausprägung und Größe. Kleinere flache Mutationen lassen sich in der Regel gut operativ entfernen. Es können jedoch noch weitere Therapieansätze nötig sein. In den meisten Fällen werden darüber hinaus einzelne Lymphknoten entfernt oder zusätzliche Strahlungsbehandlungen angesetzt. Letztere erfordert bei jüngeren weiblichen Patienten, dass sich diese mit dem Thema der Familienplanung auseinandersetzen. Im Allgemeinen empfehlen Ärzte, dass nach einer Strahlungstherapie in einem Zeitraum von etwa 5 Jahren keine Kinder gezeugt werden, da sich die eingesetzten Mittel negativ auf die Keimzellen auswirken können und sich diese erst regenerieren müssen. Menschen, die noch keine Kinder haben, bei denen aber prinzipiell Kinderwunsch besteht, bietet sich hier die Möglichkeit Eizellen vor der Behandlung “einfrieren” zu lassen um hernach mittels künstlicher Befruchtung schwanger werden zu können. Dies sollte dringlichst mit einem Arzt abgesprochen werden. Eine Eientnahme sollte jedoch als präventive Maßnahme begriffen werden. Es ist durchaus auch möglich, dass sie nicht notwendig ist oder sich die Behandlung wesentlich weniger gravierend auswirkt als erwartet. Man sollte jedoch auf Nummer sicher gehen.

Insgesamt betrachtet liegen die Heilungschancen, vor allem beim weißen Hautkrebs, sehr gut. Nach einer erfolgreichen Therapie sollte die Haut jedoch regelmäßig untersucht werden. Denn wie bei allen Krebsarten besteht stets die Möglichkeit, dass dieser zurückkehrt. Darüber hinaus gilt es selbstverständlich alle ursächlichen Faktoren zu vermeiden und das Leben generell gesünder zu gestalten. Es ist nicht zu empfehlen sich nach einem erfolgreich behandelten Hautkrebs vermehrter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Auch der Besuch im Solarium sollte möglichst unterlassen werden. Darüber hinaus müssen alle weiteren Karzinogene wie Rauchen, bestimmte Nahrungsmittelzusätze und natürlich Strahlung vermieden werden.


Alternative Behandlungsmethoden

Tatsächlich gibt es sehr vielversprechende alternative Heilungsmöglichkeiten, die selbst von Ärzten teilweise als effektiv ansehen. Dazu gehört primär die sog. „Schwarze Salbe“. Dieses Mittel aus nicht-pharmazeutischer Produktion hat nachgewiesenerweise schon manchem Leidenden geholfen. Dennoch sollte man vor der Anwendung Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten, um ggf. allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten zu vermeiden.

Ansonsten fährt man bei Hautkrebs am besten mit der Schulmedizin. Bei derart ernsten leiden sollten man keine allzu gewagten Experimente unternehmen und bei dem bleiben, was nachweislich schon vielen anderen Personen helfen konnte.

Welche Hausmittel können helfen?

Gegen Hautkrebs selbst gibt es keine effektiven Hausmittel, jedoch kann man mit einigen Hausmitteln präventiv gegen ein Entstehen solcher Leiden einwirken, insofern diese gegen Sonnenbrand schützen. Es bleibt jedoch anzumerken, dass moderne Sonnencreme dafür besser geeignet ist.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Aloe Vera
  • Birke
  • Brennnessel
  • Linde
  • Salbei
  • Wacholder

Sämtliche erwähnte Heilpflanzen sind entweder als Tee oder Aufguss, getrocknet oder frisch oder als Pulver bzw. in Form eines Medikamentes zu reichen. Dabei sind die Methoden der Darreichung oftmals nur unwesentlich in Bezug auf die Wirkung selbst. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen und bietet sich im Falle von Hautkrebs insbesondere an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei einem Heilpraktiker oder Händler beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

Folgende ätherische Öle können angewendet werden:

  • Anis
  • Bergamotte
  • Fenchel
  • Kümmel
  • Lavendel
  • Majoran

Ätherische Öle sind entweder im Rahmen einer Aromatherapie oder äußerlich sowie seltener auch innerlich anwendbar. Im Falle von Hautkrebs jedoch sollte man lediglich von der erst genannten Variante Gebrauch machen, also von der Aromatherapie. Hierzu gebe man die Öle in eine eigens dafür vorgesehene Duftlampe, entzünde eine Wärmequelle, am besten ein Teelicht oder eine Kerze und lasse die Öle in die Raumluft diffundieren. Die ätherischen Öle setzen auf diese Weise ihre Wirkstoffe frei und dienen zur Beruhigung der Erkrankten und bauen somit Stress ab.

Eine gute Bezugsquelle für ätherische Öle ist das Internet oder der Heilpraktiker des Vertrauens. Letzterer gibt auch Auskünfte über Anwendung und Dosierung.

Homöopathie & Globuli

  • Bufo
  • Crotalus
  • Calium phosphoricum
  • Calium sulfuricum
  • Lachesis
  • Ledum

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Nr. 3 Ferrum phosphoricum
Nr. 4 Kalium chloratum
Nr. 9 Natrium phosphoricum
Nr. 11 Silicea
Nr. 12 Calcium sulfuricum
Nr. 24 Arsenum jodatum

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Es gibt keine speziell gegen Hautkrebs entwickelten Diäten. Dennoch ist eine allgemeine gesunde und vitaminreiche Ernährung zur Stärkung des Immunsystems immer empfehlenswert. Eine solche schützt zwar nicht vor der Erkrankung selbst, kann aber dem Organismus dabei helfen, die Symptome abzuschwächen. Eine gesunde Ernährung bietet in diesem Falle also eine Hilfe zur Selbsthilfe. Hierzu gehört vor allen Dingen der Verzicht auf Fast Food und Fertignahrung. Diese können sich nicht nur insgesamt negativ auf den Organismus auswirken, sondern stehen zum Teil auch selbst in Verdacht, Krebs auszulösen beziehungsweise zu begünstigen. Anstelle dieser Produkte, sollten eher frische Lebensmittel verzehrt werden. Dabei gilt es darauf zu achten, sich möglichst ausgewogen zu ernähren. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte bilden hierbei dir Grundlage. Ergänzend können Fleisch und Fisch auf dem Speiseplan stehen. Hier gilt es jedoch darauf zu achten, dass nicht übermäßig viel Fette beziehungsweise lediglich mehrfach ungesättigte Fettsäuren zum Einsatz kommen.

Schließlich sollte nichts konsumiert werden, was belegt karzinogene Auswirkungen auf den Menschen hat. Neben den bekannten Substanzen wie Tabak oder Alkohol gehört hierzu beispielsweise auch Fleisch, wenn es zu Schinken oder Wurst verarbeitet wurde. Zudem kann Gegrilltes, wenn sich hierauf Holz- und Kohlestaub ablagert ebenso krebsauslösend sein.

Bei Unklarheiten kann man einen Diätologen oder einen Ernährungswissenschaftler aufsuchen und sich dort fachmännisch beraten lassen.


FAQ – Fragen & Antworten

>Ist Hautkrebs tödlich?

Tendenziell eher nicht. Dennoch ist natürlich faktisch jede Form von Krebs tödlich. Meist jedoch nur, wenn man sie nicht korrekt und gezielt behandelt. Alles in allem lässt sich also behaupten, dass der Hautkrebs eine der milderen Formen des Krebses ist und sich in aller Regel sehr gut beseitigen, bekämpfen und im Zaum halten lässt.

Sollte ich gar nicht mehr in die Sonne gehen?

Nein auf keinen Fall. Ein vollkommener Verzicht auf Sonnenlicht ist nicht förderlich für den menschlichen Organismus. Der Mensch braucht Sonnenlicht, wie er ebenso Wasser und Nahrung braucht. Darum wäre ein vollkommener Verzicht auf denselben nicht gut für einen selbst. Dennoch sollte man bemüht sein, ein gesundes Maß zu finden und es mit dem Bräunen nicht zu übertreiben. Gleichwohl wie modern und schick das sein sollte. Das Tragen einer Mütze, das stetige Auftragen von Sonnenmilch und langärmlige Kleidung helfen überdies, dass man sich auch an Tagen mit allzu viel Sonneneinstrahlung lange draußen aufhalten kann, ohne dass man sich einem zu großen Risiko aussetzt.

Kann Hautkrebs immer wieder ausbrechen?

Ja, kann er. Dazu kann er auch unabhängig davon ausbrechen, ob man nun viel Zeit in der Sonne verbracht hat oder nicht. Man sollte nicht glauben, dass Hautkrebs eine einmalige Sache wäre. Tatsächlich neigt er sogar dazu, mehrfach aufzutreten. Insbesondere dann, wenn vormals Betroffene nichts aus ihrem Verhalten gelernt haben und sich weiterhin leichtfertig den bekannten Risikofaktoren aussetzen. Darum gilt es festzuhalten, dass niemand davor sicher ist, dass der Hautkrebs nicht eines Tages zurückkommt, bzw. wieder ausbricht, auch wenn er im Rahmen einer Behandlung erfolgreich beseitigt werden konnte.

Kann Hautkrebs mit Creme behandelt werden?

Hierbei kommt es in erster Linie darauf an, welcher Krebs genau vorliegt. Ein Melanom muss stets konventionell behandelt werden. Hier ist es nicht möglich mittels Creme oder Salben etwas zu bewirken. Zumeist operative Verfahren oder Strahlungsbehandlung können bei dieser Krebsart Heilung versprechen. Lediglich im sehr frühen Stadium könnten gewisse Eiweißhemmer in Salben einen Rückgang des Krebses bewirken. Hierzu gibt es jedoch noch keine verifizierten Studien.

Anders gestaltet sich die Sache in Bezug auf den wesentlich häufiger auftretenden hellen Hautkrebs. Dieser ist heutzutage leicht behandelbar und verspricht in den allermeisten Fällen geheilt zu werden. Hierfür ist üblicherweise nicht einmal eine Operation vonnöten. In einigen Studien hat sich sogar herausgestellt, dass einige pflanzliche Salben zur Heilung dieses Hautkrebses geeignet sind. Hierzu gehört unter anderem  Ingenol mebutate, dass in der Regel ein Abklingen des weißen Hautkrebses innerhalb weniger Tage verspricht. Genauso kann die Substanz Diclofenac, die bisher zur Behandlung von Gelenk- und Muskelbeschwerden eingesetzt wurde, in einer leicht veränderten Form auch bei hellem Hautkrebs Anwendung finden.

Ausschlaggebend für den Erfolg ist jedoch, dass der Krebs frühzeitig erkannt wurde. Ist dem nicht so, müssen stärkere Behandlungsmethoden gewählt werden.

Was tun, wenn Hautkrebs während der Schwangerschaft auftritt?

Zunächst einmal sei hier gesagt, dass sich in der Regel keine Krebserkrankungen direkt während der Schwangerschaft bilden. Selbstverständlich ist es möglich, bildet jedoch die Ausnahme. Denn der menschliche Körper sorgt häufig dafür, dass sich in einem erkrankten Körper keine befruchteten Eier einnisten können. Doch auch in dem Falle, dass Hautkrebs festgestellt wird, während eine Frau ein Kind erwartet, ist das noch kein rund für übermäßige Beunruhigung. Während viele Krebserkrankungen sich schädlich auf den Fötus auswirken können, ist ein früh entdecktes Hautkarzinom in der Regel gut behandelbar, ohne dass das ungeborene Kind in Mitleidenschaft gezogen wird. Das gilt vor allem für den weißen Hautkrebs, der sich unter Umständen sogar schlicht “wegcremen” lässt.

Hat sich der Krebs jedoch schon weiter ausgebreitet wird in der Regel eine wachstumshemmende Therapie mit Medikamenten empfohlen, welche während der Dauer einer Schwangerschaft eingesetzt wird. Dabei setzen Ärzte auf jene Mittel, die sich speziell für Frauen in diesem Zustand als erfolgversprechend und nebenwirkungsarm herausgestellt haben. Experimentelle Pharmazeutika werden in jenen Fällen natürlich nicht verordnet.

Eine Chemotherapie gilt es während der Zeit der Schwangerschaft möglichst zu vermeiden. Wenn dies jedoch nicht möglich ist, muss unter Umständen auch über einen vorzeitigen Schwangerschaftsabbruch nachgedacht werden. Dies ist jedoch stets individuell mit dem behandelnden Arzt abzuklären.

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