Schuppenflechte (Psoriasis)

Steckbrief: Schuppenflechte

Schuppenflechte – Wenn die Haut nicht mehr mitspielt

SchuppenflechteSchuppenflechte ist eine entzündliche Hauterkrankung. Eine Schuppenflechte bekommt man durch eine Autoimmunerkrankung, das heißt der eigene Körper richtet seine Abwehr gegen seine eigenen Zellen im Körper.

Die Schuppenflechte gehört zu den häufigsten chronischen Hauterkrankungen. In Deutschland sind ca. 1,6 Millionen Menschen davon betroffen.

Definition Schuppenflechte

Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine sehr häufig auftretende Erkrankung der Haut, die den Lebenszyklus der Hautzellen ändert. Genauer gesagt, veranlasst die vorliegende Erkrankung die Zellen der Haut des Betroffenen dazu, sich wesentlich schneller und zahlreicher als gewöhnlich aufzubauen. Insbesondere an der obersten Hautschicht. Diese überschüssigen Hautzellen bilden eine dicke, silbern farbige Verschuppungen und sorgen darüber hinaus für das Entstehen von juckenden, trockenen und geröteten Arealen, die mitunter stark schmerzen können.

Des Weiteren handelt es sich bei dem vorliegenden Leiden um eine chronische Erkrankung. Das heißt, dass die Schuppenflechte ein dauerhafter Begleiter des Betroffenen ist. Nichtsdestoweniger muss man nicht fürchten, dass sie Symptome immer konstant gleichbleibend stark auftreten. Die Krankheit äußert sich, obgleich chronisch, eher schubweise. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die zu erwartende Symptomatik nur sporadisch zum Vorschein kommt und der Erkrankte neben Phasen des Leidens auch Phasen der vollkommenen Freiheit erlebt. Es ist also nicht davon auszugehen, dass ein Betroffener Zeit seines Lebens schuppenartige Ausbrüche zu befürchten hat.

Das hauptsächliche Augenmerk einer Behandlung liegt darauf, die Hautzellen davon abzuhalten, sich zu schnell zu regenerieren, bzw. zu schnell nachzuwachsen. Obschon es keine Möglichkeit gibt, eine Schuppenflechte vollständig zu kurieren, so kann man mithilfe der richtigen medikamentöse Einstellungen doch immerhin dafür Sorge tragen, dass der Betroffene signifikant weniger Schmerzen verspürt oder Unannehmlichkeiten durch die Krankheit erfährt. Darüber hinaus ist es zudem sehr probat, wenn man sich im Alltag an einige Tipps und Tricks hält, die die Schuppenflechte nachweislich abschwächen können. Hierzu gehört unter anderem die Empfehlung, dass man seine Haut nach Möglichkeit nur sehr kleinen Dosen natürlichen Sonnenlichts aussetzt.

Zudem muss man dennoch erwähnen, dass die genauen Ursachen, die zur Entstehung einer Schuppenflechte führen noch nicht vollends entschlüsselt sind. Das behindert die Effektivität der Behandlung jedoch nur in geringem Maße.


Was ist Schuppenflechte?

Die Schuppenflechte ist eine sehr lang anhaltende Autoimmunerkrankung, die sich größtenteils durch krankhafte Veränderungen der Haut auszeichnet. Diese krankhaften Veränderungen der Haut zeigen sich zumeist in sehr distinktiver Art und Weise, wodurch die vorliegenden Krankheit verhältnismäßig klar anzusprechen und zu definieren ist. Starke Rötungen in Kombination mit immensem Juckreiz und die Bildung von Schuppen sind die hauptsächlich festzustellenden Symptome. Dabei kann die individuelle Ausprägung von Fall zu Fall sehr stark variieren. Manche Personen weisen kaum nennenswerte Symptome auf und haben diese, wenn überhaupt, nur in sehr stark lokal begrenztem Umfange. Andere stärker betroffene Individuen dagegen leiden an wesentliche drastischeren Ausprägungen der Schuppenflechte. Nicht nur sind Rötungen und Juckreiz intensiver, auch ist davon auszugehen, dass die Krankheit wesentlich größere Arreale des Körpers befällt. So kann es nicht selten der Fall sein, dass der gesamte Körper des Betroffenen mehr oder weniger stark belastet ist und sich die vorliegende Hautkrankheit nicht nur auf ein bestimmtes Areal beschränkt. Die Intensität der Schuppenflechte ist dabei von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und nicht zu verallgemeinern.

Man unterscheidet zwischen mehreren verschiedenen Arten der Schuppenflechte, wobei eine Ausprägung dieses Leidens klar dominiert. Hierbei handelt es sich um die Psoriasis Vulgaris, sprich die gemeine Schuppenflechte. Sie macht rund 90% aller Fälle aus. Die anderen Ausdrucksformen des vorliegenden Leidens spielen eine im besten Falle als untergeordnet zu betrachtenden Rolle. Die Psoriasis Vulgaris zeichnet sich durch die Bildung schuppiger Hautpartien aus, die von weißlich wirkenden Schuppen gekrönt werden. Am häufigsten betroffen hiervon sind der Rücken, die Vorarme, die Schienbeine, die Leistengegend sowie der von Haaren bedeckte Teil des Kopfes.

Die anderen Ausprägungen der Schuppenflechte zeigen sich in Form von gravierenderen Symptomen. Wie dem Aufreißen der Haut, nässenden Wunden, der Bildung von Blasen, die mitunter mit Eiter gefüllt sein können sowie anderen sehr unangenehmen Wucherungen. Dennoch sollte man an dieser Stelle bedenken, dass diese extremeren Formen der Schuppenflechte, wie bereits erwähnt, eher selten vorkommen und darum nur eine untergeordnete Rolle spielen. Somit sollte man nicht damit rechnen, an diesem Leiden zu erkranken. Es ist wesentlich wahrscheinlicher, „nur“ an der gemeinen Schuppenflechte zu leiden. Sicherlich ist auch dieser Umstand nicht sonderlich wünschenswert, aber immerhin kommt es Verlauf desselben nicht zu den gerade beschriebenen Symptomen.

In besonders schweren Fällen ist darüber hinaus nicht auszuschließen, dass auch die Nägel der Hände und Füße betroffener Personen in Mitleidenschaft gezogen werden. Ist dies der Fall sollte man spätestens einen Doktor zu Rate ziehen, insofern das nicht bereits geschehen ist. Eine krankhafte Veränderung der Nägel sorgt nicht nur dafür, dass die Handlungsfähigkeit des betroffenen Individuums stark eingeschränkt ist, sondern auch dass nämliches massive kosmetische Einschränkungen auszuhalten hat, die einen teilweise sehr starken negativen Effekt auf die Psyche des Erkrankten haben können.

Des Weitere geht man im Allgemeinen davon aus, dass es sich bei der Schuppenflechte um eine genetische Erkrankung handelt, die dann ausbricht, wenn die Bedingungen aus der Umwelt dafür günstig sind. Diese Vermutung konnte im Rahmen sogenannter Zwillingsstudien nachgewiesen werden. Darunter versteht man klinische Studien, die an, wie es bereits im Namen steckt, Zwillingen durchgeführt werden – hierbei konnte ermittelt werden, dass in etwa zwei Drittel der Fälle davon auszugehen ist, dass beide Zwillinge betroffen sind. Die Kombination aus einem gesunden und betroffenen Zwilling ist dagegen vergleichsweise selten. Zusätzlich lässt sich feststellen, dass besonders eineiige Zwillinge beide gleichzeitig an der Schuppenflechte leiden. Hier sind es circa 90%. Aus diesen Beobachtungen lässt sich mehr oder weniger klar ableiten, dass die Gene durchaus einen Faktor darstellen, wenn es darum geht, das Auftreten und die Häufigkeit für das vorliegende Leiden zu beurteilen.

Zusätzlich ist anzumerken, dass die auftretenden Symptome sehr stark von der kurrent vorherrschenden Jahreszeit abhängig sind. Somit tritt Schuppenflechte besonders häufig während der kalten Wintermonate auf, wohingegen sie im Sommer eher rar ist. Auch reagiert das vorliegenden Leiden empfindlich auf bestimmte Medikamente wie beispielsweise Beta Blocker. Diese können einen Schub nicht nur befördern und begünstigen, sondern überhaupt erst auslösen. Darum sollte man als von Schuppenflechte betroffene Person ggf. darüber nachdenken, seine Medikation umzuändern und / oder anzupassen, um sich keinen unnötigen Risiken auszusetzen. Insofern dies im Rahmen des Möglichen ist, versteht sich.

Aufgrund des unangenehmen Aussehens der Psoriasis nehmen viele Menschen fälschlicherweise an, dass es sich bei diesem Leiden um eine ansteckende Krankheit handelt, die sich insbesondere durch eine Schmierinfektion übertragen können. Das ist jedoch grundsätzlich falsch. Es handelt sich bei der Schuppenflechte, selbst bei sehr extremen Fällen, nicht um eine ansteckende Erkrankung. Sodass man als Drittperson keine Angst davor haben muss, sich ggf. mit diesem Leiden durch direkten Körperkontakt mit einer bereits infizierten Person anzustecken.

Eine Diagnose ist in aller Regel sehr schnell erstellt und fordert dem behandelnden Arzt glücklicherweise kein allzu großes Geschick ab. Hierdurch kommt es vergleichsweise selten zu fehlerhaften Diagnosen. Das ist nicht nur positiv für den Patienten, sondern kräftigt auch die Reputation des Arztes. In manchen Fällen reicht sogar bereits eine sogenannten Blickdiagnose, um das Leiden korrekt ansprechen zu können. Dennoch nehmen die meisten Ärzte, um sicherzugehen, darüber hinaus noch weitere klinische Tests vor.

Leider ist es bislang noch nicht möglich, eine Schuppenflechte zu heilen. Dennoch sollte man nicht verzagen. Es gibt durchaus Medikamente und Arzneien, die dazu in der Lage sind, die Psoriasis zumindest sehr gut im Zaum zu halten, sodass man als betroffenen Person keine allzu starken Einschränkungen von der Krankheit zu befürchten hat. Häufig zum Einsatz kommende Medikamente und Behandlungsmethoden sind hierbei die Gabe von Cremes und Salben, die Steroide enthalten oder Vitamin D3. Auch die Bestrahlung mit ultraviolettem Licht und die Verabreichung von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken können sehr gute Erfolge erzielen. Tatsächlich ist davon auszugehen, dass bis zu 75% der Fälle alleine mit Cremes und Salben behandelt werden können und sonst keiner weiteren Therapie mehr bedürfen.

Insgesamt sind in etwa zwischen 2 und vier Prozent der Weltbevölkerung von Schuppenflechte betroffen. Hierbei spielt es jedoch keine Rolle, welchen Geschlechts man ist. Sowohl Männer als auch Frauen sind in aller Regel gleich stark betroffen. Für gewöhnlich beginnt das vorliegende Leiden während der Pubertät oder während des frühen Erwachsenenalters. Auch sollte man den Umstand nicht vernachlässigen, dass es für viele Personen, die an Schuppenflechte leiden, wahrschinlicher ist, im Laufe ihres Lebens auch noch an anderen Krankheiten zu leiden. Hierzu gehören unter anderem Arthritis, Lymphome, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Morbus Crohn. Auch Depressionen lassen sich sehr häufig beobachten.

Welche Ursachen gibt es?

Wie bereits erwähnt, sind die genauen Ursachen und Gründe, die zur Entstehung einer Schuppenflechte führen noch nicht bekannt. Nichtsdestoweniger geht die Forschung davon aus, dass sich der Auslöser in einem Problem des Immunsystems verorten lässt, das speziell die Hautzellen betrifft. Insbesondere sog. „T-Zellen“ finden in Bezug auf die Schuppenflechte immer wieder Erwähnung. Hierbei handelt es sich um eine Art weißen Blutkörperchens, dem T-Lymphozyt. Normalerweise bewegen sich die Zellen durch den menschlichen Organismus und sind dafür zuständig, schadhafte und fremde Substanzen aufzuspüren und auszuschalten. Hierunter fallen beispielsweise Viren, Bakterien und Sporen. Bildlich gesprochen, nehmen T-Zellen also die Funktion einer körpereigenen Schutzstaffel sein. Bei Personen jedoch, die an Schuppenflechte leiden, attackieren besagte T-Zellen fälschlicherweise gesunde Hautzellen, so als wollten sie dieselben „heilen“. Allein der Umstand, dass es aber nicht zu heilen gibt, führt im Weiteren dazu, dass es zu einer Überproduktion neuer Hautzellen kommt, die wiederum die typischen Symptome der Schuppenflechte auslösen.

Darüber hinaus aber lösen überaktive T-Zellen auch noch weitere Prozesse des Immunsystems aus. Diese führen mitunter zu einer Ausdehnung der Blutgefäße der Haut. Das allein wäre ein eher geringfügiges Problem, allerdings sorgt die Ausdehnung der Blutgefäße des Weiteren dafür, dass mehr weiße Blutkörperchen oder T-Zellen in die Haut gelangen können. Hierdurch sind sie in der Lage noch mehr nicht-vorhandenen Wunden zu „heilen“ und erschweren die Krankheit damit immens. Normalerweise dauerte es einige Wochen, bis die Hautellen sich bis an die oberste Hautschicht vorgearbeitet hätten, bei der vorliegenden Krankheit geschieht dies allerdings schon oftmals binnen weniger Tage. Hierdurch kommt es zu punktuellen Häufungen an überschüssigem Hautmaterial, das sich wiederum in Form von Ausschlägen, rauen Stellen und Verschuppungen ausdrückt.

Warum die T-Zellen überreagieren ist noch nicht vollends geklärt. Es waren aber in den letzten Jahren Beobachtungen anzustellen, die darauf hindeuten, dass genetische Defekte sowie Umweltfaktoren eine etwaige Rolle spielen könnte.
Kurzübersicht über etwaige Auslöser eines Schubs
Die Psoriasis beginnt häufig durch einen speziellen Auslöser. Diese gilt es für Betroffene daher zu vermeiden. Diese Auslöser können aber von Person zu Person variieren, daher ist es wichtig, dass man als Erkrankter danach trachtet, die eigenen Auslöser zu erkennen und sie im Anschluss daran zu vermeiden. Typische und häufige Vertreter sind unter anderem:

  • Infektionen – Insbesondere natürlich Infektion der Haut
  • Verletzungen der Haut – Hierunter zählen alle offenen Wunden. Dabei ist deren Größe vollkommen gleichgültig. Ob kleine Schnitte oder große Schürfungen. Alles kann ein potentieller Auslöser sein
  • Stress, innere Unruhe und Druck
  • Kaltes Wetter – Die Haut hat die Tendenz, bei allzu kaltem Wetter auszutrocknen. Hierdurch sind Attacken möglich
  • SmokingRauchen trägt stark zur frühzeitigen Alterung der Haut bei und befördert darüber hinaus auch eine Schuppenflechte
  • Alkoholkonsum – Personen die regelmäßig Alkohol zu sich nehmen, laufen ebenso erhöhte Gefahr, dass eine Schuppenflechte bei ihnen ausbricht
  • Bestimmte Medikamente – Eine ganze Reihe verschiedener Medikamente sind ebenfalls dafür bekannt, dass sie als Auslöser einer Schuppenflechte fungieren können. Hierunter zählen insbesondere Psychopharmaka, die Lithium enthalten

Symptome & Anzeichen

Die Schuppenflechte tritt häufig an den Streckseiten von Ellenbogen und Knien auf sowie am Kopf auf, kann sich aber über auf den ganzen Körper ausbreiten.

Bei einer Schuppenflechte bekommt man typische Symptome wie z.B. eine glänzende, silbrig-weiße Schuppenschicht, die gerötet ist da sie zu stark durchblutet wird, ansonsten ist die Haut sehr trocken und dadurch bilden sich an den betroffenen Stellen Risse und Bläschen, die sehr schmerzhaft sind. Bei vielen sind auch die Nägel betroffen.

Darüber hinaus gilt zu erwähnen, dass die auftretenden Symptome per se eher fallspezifisch sind. Dennoch lassen sich relativ klare Muster beobachten, die mehr oder weniger klar in Richtung einer Schuppenflechte deuten. So sollte man eventuell davon ausgehen, dass man an einer solchen Erkrankung leidet, wenn man eines oder mehrere der folgenden Symptome aufweist:

  • Gerötete Haut, die zudem mit silbernen bis weißen Schuppen bedeckt ist
  • Extrem trockene und / oder aufgesprungene Haut, die darüber hinaus zu Blutungen neigt
  • Jucken, brennender Schmerz, Gereiztheit
  • Verdickte, gespaltene oder brüchige Fingernägel sowie Zehennägel
  • Geschwollene oder versteifte Gelenke

Die gerade erwähnten Rötungen und schuppigen Areale können sehr geringfügiger Natur sein, aber ebenso von immenser Ausdehnung. Auch dies ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich und hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Darüber hinaus können sich die betroffenen Bereiche der Haut auch teilweise beulenartig nach Außen hin ausdehnen, was als ein weiteres kosmetisches Problem anzusehen ist, das ggf. einen negativen Einfluss auf die Psyche nehmen könnte.

Beinahe alle Arten der Schuppenflechte treten phasenweise oder schubweise auf. Das heißt, dass sie einer der aufgeführten Auslöser bedingt und sie sich daraufhin etablieren. Ein solcher Schub kann zwischen mehreren Wochen bis hin zu mehreren Monaten andauern. Danach klingen die Symptome in aller Regel wieder ab und verschwinden teilweise komplett, dies allerdings nicht für immer.
Übersicht über die verschiedenen Arten von Schuppenflechte
Schuppenflechte der Haut
Hierbei handelt es sich um den wohl am häufigsten auftretenden Typ der vorliegenden Krankheit. Er äußert sich durch die bereits erwähnten Symptome. Diese können jedoch überall am Körper auftreten. Extremitäten, Torso, Genitalbereich und sogar die Innenseite des Mundes ist bisweilen betroffen. Darüber hinaus ist es möglich, dass ein Erkrankter nur einige wenige betroffene Stellen hat oder eine immense Vielzahl derselben. Dies ist von Fall zu Fall anders.
Schuppenflechte der Nägel
Auch die Nägel an den Händen und Füßen sind nicht vor einer Schuppenflechte sicher. Erkranken diese kommt es oftmals zu einer Verfärbung und / oder Abstumpfung derselben, einer Steigerung der Brüchigkeit oder zum kompletten Abfall eines Nagels. In sehr seltenen und extremen Fällen ist es zusätzlich möglich, dass der Nagel sich dauerhaft verformt und somit ein kosmetisches Problem darstellt.
Schuppenflechte am Kopf
Diese Form tritt besonders häufig unter den Haaren auf und ist dadurch nicht direkt sichtbar. Dennoch sind ihre Nebeneffekte sehr gut wahrzunehmen. Denn durch die Überproduktion von Hautzellen im Allgemeinen, kommt es am Kopf im Besonderen zu einer teils horrenden Bildung von Schuppen.
Inversive Schuppenflechte
Eine solche liegt dann vor, wenn die Schuppenflechte in den Achselhöhlen, dem Intimbereich oder unter den weiblichen Brüsten auftritt. Die Symptome sind kongruent mit denen anderer Ausprägungen der Krankheit. Nicht selten jedoch begleitet sie eine zusätzliche Pilzinfektion.
Schuppenflechte mit Blasenbildung
Bei dieser Ausprägung der vorliegenden Krankheit handelt es sich wohl um den am seltensten auftretenden Typus derselben. Hierbei stellen sich zusätzlich zu den gängigen Symptomen noch kleine, meist mit Eiter gefüllte Bläschen auf den betroffenen Arealen der Haut ein. Diese sorgen für ein vergrößertes Schmerzempfinden und sind zudem ein nicht zu unterschätzender kosmetischer Makel. Zudem gehen sie nicht selten mit weiteren Symptomen, wie beispielsweise Fieber, Schüttelfrost und Diarrhö einher. Die Forschung ist sich noch uneins darüber, warum dieser sehr spezielle Typ der Schuppenflechte auftritt. Besonders häufig zu beobachten ist er interessanterweise bei Personen, die zusätzlich zur Schuppenflechte auch noch an einer chronischen Form der Akne leiden.
Erythrodermische Schuppenflechte
Auch diese Unterart der Erkrankung ist eher selten anzutreffen. Hierbei kommt es zu meist den gesamten Körper betreffenden Rötungen, bzw. zu einer komplett zusammenhängenden Rötung desselben. Darüber hinaus sind infolge einer solchen starker Juckreiz und starke Schmerzen nicht selten.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Um sicherzustellen, ob es sich um eine Schuppenflechte handelt entnimmt der Arzt Hautproben. Hieraus kann der Arzt dann ersehen, ob es sich um eine Schuppenflechte handelt oder nicht. Reichen diese Untersuchungen nicht aus, ist es darüber hinaus notwendig, anschließende Blutuntersuchungen durchzuführen. Gleichwohl letztere eher selten nützliche Ergebnisse liefern können. Von weitaus größerer Bedeutung sind im Falle der Schuppenflechte die Anamnese, die Blickdiagnose und die bereits erwähnte Entnahme von Hautproben.

Schließlich sollte man nicht vernachlässigen zu bedenken, dass es sich bei der vorliegenden Krankheit um ein Leiden handelt, dass sich nicht immer allzu klar von anderen ähnlichen Erkrankungen abhebt. Gerade darum ist es von höchster Wichtigkeit, dass der Arzt im Rahmen der Diagnose dazu in der Lage ist, die Krankheit klar zu definieren und anzusprechen. Fehldiagnose sind nicht selten. Insbesondere dann nicht, wenn der zuständige Mediziner die Anamnese, also das Patientengespräch nicht ausführlich genug erhebt. Denn gerade die Klärung des Wo und Wann sind bei der Schuppenflechte sehr wichtig und ermöglichen es dem Arzt, zu schlussfolgern, ob es sich um eine chronische Erkrankung oder eine akute handelt. Ist letzteres der Fall, wäre eine Schuppenflechte ohnehin kategorisch auszuschließen.

Aber auch die Biopsie der haut verspricht sehr gute und exakte Ergebnisse. Besonders in Hinsicht darauf, welche Art von Psoriasis genau vorliegt. Hierzu schabt der behandelnde Arzt etwas betroffene Haut und examiniert sie unter einem Mikroskop oder sendet sie zwecks einer Examination an ein Labor. Bisweilen ist es aber auch notwendig, dass man ein größeres Stück haut entnehmen muss. Ist dies der Fall, ist eine lokale Anästhesie unumgänglich. Aber auch diese Art der Diagnose ist relativ unaufwändig und lässt sich sehr schnell und sicher durchführen.
Erkrankungen, die einer Schuppenflechte stark ähneln
Wie gerade erwähnt, teilt sich die vorliegende Krankheit viele Symptome und Anzeichen mit anderen Erkrankungen. Hier darum einige in der Übersicht:

  • Seborrhoische Dermatitis (Morbus Unna) – Diese Art der Dermatitis zeichnet sich durch stark juckende, fettige und gerötete Haut aus. Sie tritt häufig an besonders fettreichen Partien der Haut auf, wie beispielsweise dem gesicht, dem Rücken und der Brust.
  • Lichen ruber planus (Knötchenflechte) – Hierbei handelt es sich um eine Hauterkrankung, die sich durch Rötungen, Bildung von Bläschen und starkem Jucken äußert. Sie tritt zumeist an den Armen und Beinen der Betroffenen auf.
  • Tinea Corporis (Ringelflechte) – Diese Infektionskrankheit zeichnet sich häufig durch einen Kreisrunden stark juckenden und geröteten Ausschlag auf. Des Weiteren handelt es sich um eine Pilzinfektion.
  • Pityriasis rosea (Röschenflechte – Hierbei handelt es sich um eine relativ häufig aftretende Form der Hautkrankheiten. Zumeist bekommt man als Betroffener einen Ausschlag an Unterbrauch oder Rücken, der sich im Laufe der Krankheit immer weiter über den Körper ausbreitet.

Verlauf der Krankheit
Der Verlauf der Schuppenflechte ist zwar zumeist sehr stark fallspezifisch, dafür innerhalb des geschlossenen Falles aber sehr stringent. Man kann also davon ausgehen, dass die Symptome sich von Phase zu Phase nicht weiter verschlimmern oder verbessern, sondern immer mehr oder weniger gleich bleiben. Sollten jedoch Änderungen auftreten, so sind diese zumeist negativer Natur. Das heißt kurzum, dass plötzliche Verschlechterungen des Krankheitsbildes wesentlich häufiger anzutreffen sind, als beispielsweise plötzliche Verbesserungen desselben.

Die Krankheit beginnt häufig schon in der frühesten Kindheit und erfordert somit eine frühe Erkennung sowie eine frühe Behandlung. Beides ist nicht schlecht, da sich der Betroffene daher bereits in den frühesten Phasen seines Lebens auf die Erkrankung einstellen kann. Dies hat zur Folge, dass bestimmte Auslöser im späteren leben ganz instinktiv zu vermeiden sind und man darüber hinaus weiß, wie man sich im Falle eines neuerlichen Ausbruchs am besten verhält.

Dank der modernen Schulmedizin und ebenso dank sehr guter alternativer Heilmittel ist es Erkrankten jedoch heutzutage möglich, ein sehr angenehmes und unauffälliges Leben zu führen. Daher ist der Verlauf der Krankheit glücklicherweise als eher mild einzustufen. Das sollte dennoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass es auch schwerwiegendere Fälle gibt, die trotz modernster Behandlungsmethoden keine allzu große Lebensqualität haben. Nichtsdestoweniger sind solche Fälle in aller Regel die Ausnahme.

Kurz gesagt verläuft ein Ausbruch so: Man beginnt einige oder alle der oben genannten Symptome zu entwickeln, diese etablieren sich, breiten sich aus und manifestieren sich für einige Wochen oder Monate und klingen dann wieder allmählich ab oder gehen für einen gewissen Zeitraum sogar in Remission, bis sie schließlich wieder auftreten.

Dieser Vorgang wiederholt sich bis zum Tode des Patienten, wobei der Tod selbst nichts mit einer Schuppenflechte zu tun hat. Die Symptome und etwaigen Komplikationen mögen vielfältig sein, tödlich ist die Krankheit aber dennoch nicht.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Aus statistischen Erhebungen hervorgegangene Schätzungen gehen davon aus, dass etwa zwischen 2 und 4% der Bevölkerung der westlichen Welt an Schuppenflechte leiden. Dabei ist die genaue Verteilung sehr stark von der Abstammung, dem Alter sowie dem Geschlecht abhängig. Darüber hinaus kann man im Allgemeinen auch den Einfluss genetischer Faktoren und Faktoren der Umwelt nicht ausschließen, obschon sich selbige anhand der zur Verfügung stehenden Daten nicht zweifelsfrei nachweisen lassen.

Das Alter der Patienten kann wichtig sein, spielt aber in aller Regel nur eine eher untergeordnete Rolle. Kurzum bedeutet das, dass Personen jeglichen Alters potentiell von einer Schuppenflechte betroffen sein können. Nichtsdestoweniger ist davon auszugehen, dass die Krankheit am häufigsten zwischen dem 15. und dem 25. Lebensjahr zum ersten mal auftritt. Etwa ein Drittel aller Erkrankten konnten bereits vor dem erreichen ihres 20. Lebensjahres mit der Schuppenflechte diagnostiziert werden.

Darüber hinaus liegen immer wieder leichte Schwankungen vor, was die Ratio die Geschlechter betreffend angeht. Einige Erhebungen tendieren zu einem erhöhten Anteil von Männern, während andere Studien das exakte Gegenteil postulieren. Bei einer gewissenhaften Auswertung der Daten jedoch lässt sich relativ klar erkennen, dass sich die Verteilung hier die Waage hält und Frauen sowie Männer in etwa gleich häufig betroffen zu sein scheinen.

Ebenso erwähnenswert ist es, dass Personen, die an chronischen Erkrankungen des Darms leiden, beispielsweise dem Morbus Crohn, weitaus häufiger ebenso an Schuppenflechte erkranken. Die genauen Hintergründe und Mechanismen, die hinter dieser Korrelation stecken, sind jedoch noch nicht erklärt.

Zudem kann man beobachten, dass die Fälle zunehmen, je weiter man sich vom Äquator entfernt. Dieser Umstand führt dazu, dass Europäer und Nordamerikaner sowie Nordasiaten weitaus häufiger betroffen sind, als beispielsweise Afrikaner oder Südamerikaner. Gleichwohl auch bei diesen Völkern eine grundsätzliche Infektion nicht auszuschließen ist. Also ist man am stärksten gefährdet, wenn man weit nördlich oder weit südlich vom Äquator wohnt.
Diagnosedaten
Wie bereits erwähnt, kann es bisweilen schwierig sein, eine Diagnose zu stellen. Dies liegt insbesondere daran, dass die Feststellungsmethoden für eine Schuppenflechte eher geringer Natur sind und dazu noch viele weitere Krankheiten existieren, die einer Schuppenflechte in Symptomatik und Auftreten sehr stark ähneln.

Darum ist es für den behandelnden Arzt sowie für die zuständigen Laboranten von aller größter Wichtigkeit, absolute Sorgfältigkeit und Professionalität im Umgang mit den zu bearbeitenden Proben an den Tag zu legen. Alles andere verlangsamt den Prozess der Identifikation der Krankheit nur.

Es geht also für den zuständigen Mediziner zunächst hauptsächlich darum, eine etwaig vorliegende Schuppenflechte von anderen Krankheiten mit ähnlichen Symptomen zu unterscheiden. Ist dies gelungen, steht der Diagnose an sich nichts mehr im Wege. Alles in allem lässt sich also sagen, dass der Weg zur Diagnose bei einer Schuppenflechte nicht immer ganz einfach ist, jedoch auch nicht unmöglich. Ein erfahrener Arzt sollte keinerlei Probleme damit haben, eine solche mithilfe der gängigen Methoden festzustellen.

Die aus einer Diagnose gewonnenen Daten sind also für die korrekte Benennung einer jeden Krankheit essentiell. Darum ist es absolut notwendig, dass man selbige gewissenhaft und korrekt auswertet sowie in einen angemessenen Kontext bringt. Ist dies nicht der Fall, können Leib und Leben des Patienten auf dem Spiel stehen. Obgleich dies im falle der Schuppenflechte eher selten der Fall sein mag. Dieser Umstand ändert aber dennoch nichts an der Tatsache, dass es auch hier von höchster Priorität ist, nicht fahrlässig mit den diagnostischen Daten und Mitteln umzugehen. Die gilt sowohl für den behandelnden Arzt als auch für den zuständigen Laboranten.

Darüber hinaus sind die zu erwartenden erhobenen Daten im Falle der Schuppenflechte aber zumeist sehr eindeutig und lassen wenig Raum für Fehlerhafte Diagnosen. Dies liegt primär daran, dass sobald der Nachweis von krankhaft veränderten Hautpartien ohne zugrunde liegenden Pilzinfektion erbracht ist, man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass es sich um Schuppenflechte und sonst keine andere Erkrankung handelt. Dieser glückliche Umstand begünstigt die Richtigkeit einer Diagnose immens und macht es beinahe unnötig weitere Tests zu erheben, um Differentialdiagnosen auszuschließen. Aber auch hierbei sollte gelten, dass man nichts überstürzen sollte.

Der Patient kann also durchaus davon ausgehen, dass er im Falle einer Schuppenflechte-Erkrankung eine schnelle, effiziente und korrekte Diagnose gestellt bekommt. Dies ist ein Luxus, den nicht jede Krankheit bieten kann. Dieser Umstand erspart nicht nur dem Patienten Stress und Zeit, sondern nimmt auch den Druck vom behandelnden Arzt. Im Umkehrschluss bewirkt das, dass mehr Zeit für die Planung einer geeigneten Therapie zur Verfügung steht. Dies sollte im Interesse eines jeden Patienten und eines jeden Arztes liegen.

Alles in allem lässt sich also sagen, dass die Diagnosedaten eine Schuppenflechte betreffend in aller Regel sehr eindeutig sind und es nur sehr selten bis gar nicht zu gravierenden Fehleinschätzungen der Lage kommt.


Komplikationen bei der Krankheit

Komplikationen, die bei einer Schuppenflechte auftreten können sind sehr vielfältig. Darüber hinaus sind sie nicht nur körperlich, sondern können auch psychischer Natur sein. Hierzu im Folgenden eine Übersicht:

  • Arthritis und Arthrose – Bei diesem Leiden muss man davon ausgehen, dass die gelenke stark in Mitleidenschaft gezogen werden können. Ebenso ist eine dauerhafte Versteifung derselben nicht auszuschließen.Abgesehen davon, dass alle Gelenkspartien von einer Arthrose betroffen sein können, wird sie in Deutschland am häufigsten bei den Hüftgelenken, Kniegelenken, Schultergelenken, Hand- und Fingergelenken und Sprunggelenken diagnostiziert. Im Bereich der Allgemeinmedizin zählt die Arthrose zu den am weitesten verbreiteten Gelenkserkrankungen. Mit über 90 Prozent tritt diese chronische Erkrankung der Gelenke bei Menschen auf, die älter als 65 Jahre sind. Allein in Deutschland sind rund fünf Millionen Menschen davon betroffen. Wer aber glaubt, dass dieses Krankheitsbild nur auf ältere Menschen zutrifft, der irrt sich.Auch bei knapp 25 Prozent der im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt stehen Menschen treten die ersten Symptome für einen Genlenkverschleiß auf, die durch den Verlust der Knorpelmasse unter Schmerzen in den Gelenken und den damit verbundenen Beeinträchtigungen in der Beweglichkeit leiden. Ganz abgesehen davon, schränkt ein fortgeschrittenes Krankheitsbild den Patienten auch gewaltig in seiner Mobilität ein. Obwohl eine Arthrose mit dem heutigen Stand der Wissenschaft noch nicht gänzlich zu heilen ist, können die Beschwerden mit modernen Therapiemethoden zumindest gelindert werden.

    Am wichtigsten sind dabei ein frühzeitiges Erkennen und eine umgehend eingeleitete Behandlung der Arthrose. Diese Maßnahmen sind notwendig, um nicht nur einen Krankheitsfortschritt hinauszögern, sondern auch im schlimmsten Fall das operative Einsetzen eines künstlichen Gelenks zu verhindern. Für den Betroffenen ist es wichtig zu wissen, eine Arthrose darf nicht mit der ebenfalls weitverbreiteten Arthritis verwechselt werden. Im Gegensatz zu einer auf einem Verschleiß der Gelenke basierenden Arthrose wird eine Arthritis durch eine chronische Entzündung verursacht. Zudem können Gelenksschmerzen auch durch ein Trauma (z. B. Knorpeltrauma aufgrund einer Verletzung am Knorpel) ausgelöst werden.

  • Augenprobleme (Grauer Star) -Schuppenflechte-Patienten klagen sehr häufig über Probleme mit den Augen und sind darüber hinaus auch anfälliger dahingehende Krankheiten auszubilden. Darunter fallen bspw. die Konjunktivitis (Bindehautentzündung) und die Blepharitis (Entzündung des Augenlids).Unter einem grauem Star oder einem Katarakt, wie man diese Erkrankung im medizinischen Fachjargon bezeichnet, versteht man eine wie auch immer geartete Trübung der normalerweise klaren Linse des Auges. Alles in allem kann man sich die Sicht eines Betroffenen in etwa so vorstellen, wie als ob man durch ein beschlagenes oder gefrorenes Fenster sehe. Durch diese Einschränkungen ist es Erkrankten oftmals nichts mehr möglich, vielen Aktivitäten nachzugehen. Hierunter fallen insbesondere solche, die ein sehr genaues Augenmaß erfordern. So zum Beispiel die aktive Teilnahme am Straßenverkehr, lesen, nähen, stricken usw. Mit Dunkelheit können Betroffene ebenfalls nicht gut umgehen und sie leiden häufig an einer stark ausgeprägten Nachtblindheit.Es gilt zu beachten, dass es sich bei einem grauen Star nicht um eine plötzliche auftretende Erkrankung des Auges handelt, sondern um einen sich peu à peu verschlimmernden und darüber hinaus sehr langsam voranschreitenden Prozess. Bedingt durch diesen Umstand kommt es nicht selten vor, dass Betroffene gerade in der frühen Phase der Krankheit nichts oder nur sehr wenig davon merken Dies ist insbesondere deswegen bedenklich, weil an einem Katarakt leidende Personen darum von einem Besuch beim Mediziner absehen. Im Laufe der Zeit und vornehmlich dann, wenn man, warum auch immer, keine medizinische Behandlung in Anspruch nimmt, verschlimmert sich das Leiden und wird früher oder später zu einem hinderlichen Faktor bei der Bestreitung des Alltags.

    Zunächst kann es tatsächlich ausreichen, wenn man stärkere Lichtquellen nutzt und seine Umwelt somit heller erleuchtet. Auch eine spezielle Brille kann in der Frühphase Abhilfe leisten. Nichtsdestominder sollte man nicht vergessen, dass helleres Licht und Brillen nicht dazu in der Lage sind, das Voranschreiten dieses Leidens in irgendeiner Form aufzuhalten. Darum ist es von immenser Wichtigkeit, dass man zeitnahe nach Feststellung des grauen Stars einen Augenarzt konsultiert und den vorliegenden Verdacht entweder bestätigen oder verwerfen lässt.

    Eine Operation lässt sich nur selten vermeiden. Diese sind aber dank der modernen Schulmedizin sehr schnell, sicher und effizient und man muss sich kaum Gedanken darüber machen, dass etwas schief geht.

  • Fettleibigkeit – Dass heutzutage viele Menschen zu dick sind, ist kein Geheimnis. Man sieht es jeden Tag in den deutschen Innenstädten. Sicherlich gibt es Länder, in denen Übergewicht ein weitaus größeres Problem ist, als in Deutschland, dennoch sollte man auch hierzulande diese regelrechte Seuche nicht auf die leichte Schulter nehmen. Übergewicht oder Adipositas hat viele negative Folgen auf den menschlichen Organismus. Eine davon ist die Begünstigung der Entstehung von Schuppenflechte oder andersherum. Das ist allein schon dahingehend negativ, da adipöse Menschen ohnehin schon mit genügend anderen Problemen zu kämpfen haben. Schuppenflechte stellen eine zusätzlich und oftmals nicht zu unterschätzende Einschränkung im Leben solcher Personen dar.Inwieweit jedoch stehen Übergewicht und Schuppenflechte in einem direkten Zusammenhang? Diese Frage ist nicht einseitig zu beantworten. Tatsächlich sorgt eine ausgeprägte Adipositas auf mehrere Arten dafür, das vorliegende Leiden im Entstehen zu begünstigen. Zum einen wäre die Ernährung zu nennen. Auch wenn viele Menschen von sich behaupten, ihr Übergewicht läge nicht an ihrer Ernährung, sondern an organischen Leiden und Gebrechen, sollte man dieser Aussage nicht allzu viel Beachtung schenken. Tatsächlich liegt klinisch bedenkliches Übergewicht in der überwiegenden Mehrheit der Fälle an einer falschen Ernährungsweise in Verbindung mit mangelnder Bewegung. Ein organischer oder krankheitsbedingter Gewichtszuwachs ist äußerst selten und eher ein medizinisches Kuriosum als die Regel. Darum sollte man sich, sollte man selbst an Adipositas leiden, dahingehend keine Illusionen machen, sondern die Dinge beim Namen nennen und sich sein eigenes Fehlverhalten eingestehen. Einsicht ist hierbei klar der erste Weg zur Besserung.Wie dem auch sein, die soeben angesprochene schlechte Ernährung ist einer der Marksteine der Entstehung von Schuppenflechte bei Adipositas-Patienten. Es heißt nicht umsonst: „Du bist, was Du isst“. Jedes Lebensmittel und jedes Getränk, das wir konsumieren, übt einen direkten Einfluss auf unseren Organismus und insbesondere unsere Haut aus. Dieser Einfluss kann sowohl positiver als auch negativer Natur sein. Übergewichtige Personen jedoch ernähren sich zumeist, zumindest von einem schulmedizinischen Standpunkte aus betrachtet, sehr schlecht und mangelhaft. Dies hat eine geschwächte Hautgesundheit zur Folge. Diese führt wiederum dazu, dass das Risiko auf Schuppenflechte ansteigt. Viele Menschen machen sich keine Vorstellungen davon, wie sehr die falschen Lebensmittel den Darm belasten können. Besonders Fertiggerichte sind hierbei negativ zu nennen. Solcherlei Speisen sind in aller Regel voller Zusätze, die allesamt zwar keine toxische, aber dennoch eine sehr negative Wirkung auf unseren Darm haben können. Darum sollte man besser auf die Tiefkühlpizza verzichten und sich lieber eine frische Pizza selbst zubereiten. Dann weiß man, was man hat. Überhaupt gilt für alle abgepackten und vorgefertigten Speisen, dass man höchste Vorsicht und Achtsamkeit an den Tag legen sollte. Am besten ist es immer noch, wenn man sich seine Nahrung selbst aus Rohwaren zubereitet. Aber auch hierbei sollte man darauf achten, möglichst gesunde Lebensmittel zu verwenden. Der gesamte Organismus und die Haut werden dadurch nicht nur gestärkt, sondern auch resistenter gegenüber allen möglichen Erkrankungen – darunter auch Hämorrhoiden.
  • Diabetes Typ 2 – Bei Diabetes ist das Stoffwechselgleichgewicht von Insulin und Glukose gestört. Nach Aufnahme mit der Nahrung werden Kohlenhydrate zu Glukose und anderen niedermolekularen Zuckern verstoffwechselt. Infolgedessen steigt der Blutzucker-Spiegel und stimuliert die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).Insulin ist ein Hormon, das von Inselzellen des Pankreas (B-Zellen) gebildet wird. Es reguliert den Transport und die Aufnahme zu/in den/die Körperzellen. Sein natürlicher Gegenspieler bei der Aufrechterhaltung eines konstanten Blutzuckerspiegels ist ein weiteres Pankreas-Hormon, das Glukagon. Ist die pankreatische Insulin-Produktion insuffizient oder sind die peripheren Körperzellen resistent gegenüber seiner Wirkung (periphere Insulinresistenz), so resultieren daraus erhöhte Blutzucker-Werte und die Körperzellen, die eigentlich Glukose zur Energiebereitstellung benötigen, müssen „hungern“. Dies kann je nach Schweregrad der Blutzuckerentgleisung zu akuten oder chronischen Krankheitserscheinungen führen.Die meisten Gewebetypen des Körpers decken einen Großteil ihres Energiebedarfs durch Glukose. Das Gehirn und Nervensystem sind sogar allein auf die Glukose angewiesen.

    Eine akute Hyperglykäme (Erhöhung des Blutzucker-Spiegels) kann einen lebensbedrohlichen Notfall darstellen. Der Körper versucht dann durch eine gesteigerte Diurese (Urinausscheidung) die überschüssige Glukose aus dem Blut zu entfernen. Dieser Kompensationsmechanismus kann allerdings selbst entgleisen und zu einer Dehydrierung und Elektrolytstörungen führen. Da den Zellen die Glukose nicht mehr zur Energiebereitstellung zur Verfügung steht, müssen diese auf Reserve-Mechanismen zurückgreifen. Eine Möglichkeit besteht in der Metabolisierung von freien Fettsäuren. Dabei entstehen allerdings sogenannte „Ketonkörper“ als Nebenprodukte, die den Säure-Base-Status in Richtung Azidose verschieben. Man spricht dann von einer Ketoazidose. Die Ketonkörper können im Urin nachgewiesen werden. Unbehandelt kann eine Hyperglykämie zu Nierenversagen, Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma führen.

    Chronische Blutzuckererhöhungen können lange unbemerkt bleiben. Der Körper versucht, diesen Zustand durch eine Steigerung der Insulin-Produktion und Glukose-Ausscheidung im Urin zu kompensieren. Symptome treten in der Regel dann auf, wenn die Kapazität dieser Kompensationsmechanismen überschritten ist. Im Langzeitverlauf kann die Hyperglykämie zu einer Schädigung der Blutgefäßsystems und einer Vielzahl weiterer Organe führen.

  • Bluthochdruck – Der Blutdruck ist dynamisch; das bedeutet, dass er abhängig vom Grad der Aktivität der jeweiligen Person, der Tageszeit und physischen sowie emotionalen Stressoren fällt bzw. sinkt. Bei gesunden Personen wird er überwiegend über das autonome Nervensystem kontrolliert, welches wiederum durch Hormone aus der Nebenniere reguliert wird; diese bestimmen die Menge an Natrium, Kalium und Flüssigkeit, die über die Nieren ausgeschieden wird (was wiederum Einfluß auf das Blutvolumen nimmt). Der Blutdruck wird auch durch Ansteigen oder Absinken der Herzfrequenz sowie Dilatation (Erweiterung) oder Konstriktion (Verengung) der Blutgefäße verändert. Sind einer oder mehrere dieser Regulationsmechanismen nicht in der Lage, angemessen auf die Bedürfnisse des Körpers zu reagieren, kann das zu einem permanenten Bluthochdruck führen.Zur Beurteilung des Blutdruckes werden zwei Werte bestimmt: der systolische Druck- oder Spitzendruck, der bei der Kontraktion des Herzens auf die Gefäßwände ausgeübt wird- und der diastolische Druck- der Druck, der zwischen den Schlägen in der Entspannungsphase des Herzens in den Arterien herrscht. Beide Werte werden in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben und werden in der Form systolischer/diastolischer Wert angegeben. Zum Beispiel entspricht ein Blutdruck von 120/80 mmHg einem systolischen Druck von 120 und einem diastolischen Druck von 80 und würde als „120 zu 80“ bezeichnet werden. Normalerweise finden sich bei Erwachsenen Blutdruckwerte von 110-130 systolisch zu 60-85 mmHg diastolisch. Bei jungen Frauen treten häufiger niedrige Blutdruckwerte auf. Die Grenzwerte des Blutdrucks sind fließend und werden entsprechend der Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beim Erwachsenen wie folgt eingeteilt:
    • Optimaler Blutdruck ein systolischer Wert unter 120 mmHg und ein diastolischer unter 80 mmHg.
    • Normaler Blutdruck– ein systolischer Wert unter 130 mmHg und ein diastolischer unter 85 mmHg.
    • Prähypertension (Hoch-Normaler Blutdruck; Bezeichnet einen Zustand, bei dem der Blutdruck über die Normwerte erhöht ist und der in einen Bluthochdruck übergehen kann)- ein systolischer Druck von 130 bis 139 mmHg und/oder von 85 bis 89 mmHg diastolisch

    Bluthochdruckbereich

    • Hypertension, Grad 1– systolische Werte von 140- 159 mmHg und/oder 90 bis 99 mmHg diastolisch
    • Hypertension, Grad 2– systolische Werte von 160 bis 179 mmHg und/oder 100 bis 109 mmHg diastolisch
    • Schwere Hypertension, Grad 3– einem systolischen Wert von 180 mmHg oder mehr und/oder einem diastolischen Wert von 110mmHg oder mehr.

    Aufgrund umfangreicher Studien kann je nach Vorhandensein von zusätzlichen Risikofaktoren das eines schweren Herzkreislaufereignisses (Herz-Kreislauf-Tod, nicht-tödlicher Schlaganfall, Herzinfarkt) in den nächsten 10 Jahren ermittelt werden.

  • Herzinfarkt -So wie zum Fahren eines Kraftfahrzeuges ein Motor gebraucht wird, benötigt unser Kreislauf das Herz. Durch seine stetige Pumptätigkeit versorgt es den Körper mit allen lebensnotwendigen Stoffen. Obwohl dieses bei Erwachsenen nur etwa faustgroß ist, erbringt es eine fantastische Leistung. Das Herz ist ein Muskel, welcher aus zwei Hälften besteht mit je einem Vorhof (Atrium) und einer Kammer (Ventrikel).
    Mehrere Herzklappen verhindern den Rückfluss des Blutes. Dieses wird zunächst über die Venen in die Lunge gepumpt, dort findet die Anreicherung mit Sauerstoff statt. Hernach geht es zur Versorgung der inneren Organe, Muskulatur und des Gehirnes weiter und kehrt nunmehr sauerstoffarm ins Herz zurück und der Vorgang wiederholt sich. Unser Herz-Kreislauf-System ist sehr flexibel. Neben der zu transportierenden Blutmenge kann sich – je nach Bedarf – auch die Herzfrequenz auf wechselnde Begebenheiten einstellen. So steigt beispielsweise bei harter körperlicher Arbeit die Herzleistung bis zum Fünffachen an.In nur wenigen Stunden stirbt das betroffene Muskelgewebe ab und der Tod tritt ein. Aus diesem Grunde steht bei einem Herzinfarkt Schnelligkeit an erster Stelle, denn dann hat ein Arzt die Möglichkeit, das verschlossene Gefäß rechtzeitig wieder zu öffnen. Die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) schützen Frauen recht gut vor einem Myokardinfarkt. Da sich diese jedoch in den Wechseljahren stark verringern, steigt damit auch das Erkrankungsrisiko. Warum Männer einen Herzinfarkt häufiger überleben als Damen liegt zum einen an der Tatsache, dass Frauen bei auftauchenden Problemen oftmals weitaus später einen Arzt aufsuchen, zum anderen treten bei diesen eher untypische Symptome auf, so dass die Krankheit zunächst nicht erkannt wird.
  • Parkinson – Erkrankte weißen ein doppelt so hohes Risiko auf, an Parkinson zu erkranken, wie gesunde Bürger.
  • Nierensteine und Nierenbeckenentzündungen – Unter dem Begriff Nephrolithiasis versteht man die Bildung von Steinen in der Niere. Sie können einzeln oder multipel, also mehrfach, auftreten. Bei Nierensteinen kommt es zu einer Auskristallisierung von wasserunlöslichen Stoffen aus dem Harn. Die Art des Nierensteins wird dabei entsprechend der Art der auskristallisierten Substanz bestimmt.Am häufigsten kommen mit 75% der Nierensteine Calciumsteine vor. Es gibt außerdem in absteigender Häufigkeit Harnsäuresteine, Steine aus Magnesiumammoniumphosphat, Cystinsteine und sehr sellten Xanthinsteine. Nierensteine gehen entweder von selbst durch den Harnleiter ab oder bleiben im Nierenbecken liegen. Verbleiben sie für längere Zeit in der Niere, können sie mit ihrer teils stetig wachsenden Größe als Ausgussstein das gesamte Nierenbecken ausfüllen. Größe und Lage des Steins beeinflussen maßgeblich die auftretende Symptomatik. Meist tritt das Krankheitsbild erstmals im jungen Erwachsenenalter auf, allerdings ist die Rezidivrate mit 50% verhältnismäßig hoch.Des Weiteren ist davon auszugehen, dass die Entstehung durch gentische Faktoren begünstigt werden kann. So ist die Kombination aus den soeben erwähnten genetischen Faktoren und etwaigen Umwelteinflüssen der wahrscheinlichste Grund für die Bildung von Nierengries.

    Die zur Behandlung zur Verfügung stehenden Methoden ist heutzutage sehr fortgeschritten und bieten daher gute Möglichkeiten dahingehend, die Krankheit vollends und erfolgreich auszumerzen. Dennoch kann es im Rahmen einer Therapie immer wieder zu Komplikationen kommen, die in besonders schweren Fällen den Tod des Patienten nach sich ziehen können. Dennoch sollte man als Patient nicht davon ausgehen, dass die Behandlung besonders schwerwiegend verläuft. Tatsächlich gehen die meisten Behandlungen positiv für den Patienten aus. Die Mortalitätsrate ist vergleichsweise gering.

    Darüber hinaus ist es möglich, der Entstehung von Nierensteinen prophylaktisch entgegenzuwirken, indem man seine Ernährung dahingehend anpasst. Zwar lässt sich durch eine solche Maßnahme nicht vollkommen ausschließen, dass es zu einer Entstehung des vorliegenden Leidens kommt, dennoch verringert sich die Chance teilweise sehr stark. Und das sollte durchaus im Interesse des Patienten liegen.

    Die akute Nierenbeckenentzündung bezeichnet eine Entzündung des Nierenbeckens und des Nierengewebes, die im akuten Stadium meist durch das Kolibakterium ausgelöst wird. Obwohl das Kolibakterium eigentlich ein harmloser Bestandteil der Darmflora ist, kann es im Harnsystem zu schmerzhaften Entzündungen führen. Folgen sind im Bereich der Nieren plötzlich auftretendes Fieber und Schüttelfrost, Flankenschmerzen und Schmerzen beim Wasserlassen. Blut im Urin gilt dabei als mögliche Begleiterscheinung.

    Neben dem akuten Verlauf ist auch die chronische, nichtbakterielle Nierenbeckenentzündung bekannt, die im Erscheinungsbild deutlich diffuser ist. So stehen symptomatisch Kopfschmerz, dumpfe Rückenschmerzen oder eine ungewollte Gewichtsabnahme im Vordergrund. Phasenweise können allerdings auch die Symptome einer akuten Nierenbeckenentzündung auftreten, die durch eine bakterielle Neuinfektion ausgelöst werden. Insgesamt hat die chronische Nierenbeckenentzündung dadurch ein erhöhtes Gefahrenpotenzial, da sie durch den schleichenden Prozess zu einer Schädigung des Nierengewebes führt, das schlimmstenfalls in einem Nierenversagen endet. Diagnostisch auffällig sind narbige, verkleinerte Nieren mit Funktionseinschränkungen. Als weitere Komplikation die Verbreitung des Erregers in den gesamten Organismus, die über das Eindringen in den Blutkreislauf stattfindet, ist bei einer chronischen Nierenbeckenentzündung möglich.

  • Depressionen – Depressionen sind keine Seltenheit. Beinahe jeder litt schon einmal an dieser psychologischen Störung oder kennt eine Person, die es tat. Die genauen auslösenden Prozesse, die hinter einer solchen seelischen Missstimmung stecken, sind allerdings sehr fallspezifisch und für Außenstehende nur schwer nachzuvollziehen. Dies ändert jedoch nicht an dem Umstand, dass man depressiven Personen gegenüber stets helfend auftreten und sie unterstützen sollte. Denn sie sind zumeist besonders schwach und können nicht mit allzu großen Belastungen umgehen, ohne in eine noch tiefere Depression zu verfallen.Darüber hinaus kann es jeden treffen. Niemand ist gegen dieses Leiden immun. Zwar sind Menschen mit einem starken Charakter in aller Regel seltener Opfer dieses Leiden, aber nichtsdestotrotz können auch sie dahingehend erkranken. Besonders dann, wenn sich ihre Lebensumstände spontan zum Schlechten hin ändern.Man sollte sich jedoch nicht entmutigen lassen. Depressionen sind heutzutage gut heilbar. Es stehen der modernen Schulmedizin nicht nur viele sehr probate Medikamente zur Verfügung, sondern auch Psychotherapie und Kliniken können den Betroffenen wieder auf die richtige bahn lenken. Die genaue Art der Behandlung ist jedoch von medizinischem Fachpersonal zu entscheiden und sollte nicht durch den Laien geschehen.

    Des Weiteren bleibt zu erwähnen, dass es sich bei Depressionen um ein weltweites Phänomen handelt. Der genaue evolutionäre Nutzen derselben ist dabei allerdings noch ungeklärt und verbleibt Gegenstand der Forschung. Es liegen aber bereits verschiedenste Theorien dazu vor, die von Forschern aus allen Ländern immer wieder diskutiert werden. Es bleibt also abzuwarten, welche Erkenntnisse die Zukunft über die Entstehung von Depressionen birgt.

  • Abkapselung – Viele Erkrankte schämen sich ihres Äußeren und kapseln sich deshalb von der Gesellschaft ab. Dies führt zu Vereinsamung und befördert überdies weitere psychische Leiden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Man sollte bereits einen Arzt aufsuchen, wenn auch nur der geringste Verdacht auf eine Schuppenflechte besteht. Gerade weil die Diagnose durchaus schwierig zu stellen sein kann, lohnt es sich, wenn man sich möglichst früh medizinische Hilfe sucht. Hierdurch gewinnt man an Zeit und nimmt sich selbst einiges an Stress und befreit den Doktor von Druck. Beides sind gewinnbringende Faktoren, die sowohl die Diagnose, als auch die Behandlung angenehmer und effizienter gestalten.

Indikatoren dafür, dass man so schnell wie möglich einen Mediziner aufsuchen sollte sind unter anderem:

  • Persistente Ausschläge, die über das Niveau der Unbequemlichkeit hinausgehen und Schmerzen verursachen
  • Die Bearbeitung alltägliche Aufgaben ist aufgrund der Hautkrankheit merklich erschwert
  • Bedenken über die kosmetischen Eigenschaften des Aussehens der haut im Allgemeinen
  • Gelenkbeschwerden wie Steifheit, Schwellungen und Rötungen

Darüber hinaus kann es immer wieder empfehlenswert sein, wenn man sich was die Schuppenflechte angeht auch hin und wieder eine ärztliche Zweitmeinung einholt. Gerade bei dieser Erkrankung schwören viele mediziner auf unterschiedliche Therapien. Nicht jedoch jedoch schlägt bei jedem gleich gut an. Darum kann der Wechsel des Arztes ggf. Vorteile bringen.

Behandlungsmethoden & Therapie

Eine Schuppenflechte kann man nicht heilen, man kann sie nur dahingehend behandeln, dass man vorübergehende Beschwerdefreiheit aufweist. Bei einer Schuppenflechte sollte man eine Körperlotion verwenden, die sehr viel Feuchtigkeit spendet z.B. La mer Med Salzlotion.

Um eine Schuppenflechte mit Salben behandeln zu können, sollte man versuchen die betroffenen Stellen zu entschuppen, damit die Salben, die man verwendet, richtig wirken können. Häufig verwendet man Salben mit Harnstoff und Salizylsäure. Es werden auch Salben mit Kortikoiden verwendet, diese Wirken entzündungshemmend. Aufgrund der Nebenwirkungen sollte man aber eine Therapie mit Kortison Präparaten nicht zu lange durchführen. Außerdem kann man eine Lichttherapie durchführen lassen, diese sollte allerdings lediglich unter ärztlicher Betreuung in Anspruch genommen werden. Oder aber auch die so genannte „Badetherapie“ mit Salz aus dem Toten Meer wirkt bisweilen wahre Wunder.

Alles in allem gibt es eine große Bandbreite an zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden, von denen man als Betroffener durchaus Gebrauch machen sollte. Darum im Folgenden eine Übersicht:
Topische Therapie
Unter topischer Therapie versteht man eine Lokaltherapie, das heißt das gezielte Einwirken auf bestimmte Stellen. Die geschieht zumeist mithilfe von Salben und Cremes.

  • Vitamin D
    Durch eine Verabreichung von künstlichem Vitamin D kann eine Entschleunigung der Wachstumsrate der Hautzellen zu erreichen sein. Dies greift das primäre Problem der Schuppenflechte als direkt an. Dennoch zeigt sich eine Wirksamkeit meist nur im Zusammenhang mit milden oder moderaten Fällen. Bei schweren Fälle dagegen zeigen entsprechende Präparate keine allzu guten Leistungen. Des Weiteren können Salben mit künstlichem Vitamin D zu Irritationen der Haut führen. Auch dies sollte a priori zu bedenken sein.
  • Salizylsäure
    Produkte, die Salizylsäure enthalten finden bei Erkrankungen der Haut sehr oft Verwendung. Insbesondere bei Behandlungen gegen Akne bedient man sich ihrer häufig. Darüber hinaus sind sie in aller Regel frei verkäuflich und bedürfen somit keines Rezeptes. Das macht eine etwaige Selbstbehandlung mit solchen Produkten möglich. Dennoch sollte man nach Möglichkeit bereits im Vorfeld klären, ob man Salizylsäure verträgt und inwieweit diese überhaupt hilfreich ist. Manchen Betroffenen verschafft sie immense Linderung, wohingegen die bei anderen Betroffenen beinahe keinen Effekt zeigt. Selbst negative Effekte sind nicht immer auszuschließen.
  • Feuchtigkeitscremes
    Allein auf sich gestellt, sind Feuchtigkeitscremes natürlich nicht dazu in der Lage, die Symptome einer Schuppenflechte effektiv zurückzudrängen. Nichtsdestoweniger können diese den Erkrankten sehr viel Leid und Schmerzen ersparen, indem sie der Haut einiges an Feuchtigkeit zurückgeben. Gerade die am stärksten betroffenen Hautpartien sind oftmals immens ausgetrocknet und bedürfen dringend Feuchtigkeit. Dies kann mithilfe einer solchen Creme zu gewährleisten sein. Darum ist die Verwendung derselben durchaus als Unterstützung zu einer medizinischen Salbe zu empfehlen.
  • Cortison
    Salben, die Cortison enthalten, können bei einer Schuppenflechte sehr hilfreich sein. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass solche oftmals große und sehr starke Nebenwirkungen verursachen können. Darum sollte man sich im Vorfeld über Risiken informieren.

Phototherapie / Lichttherapie
Wie bereits im Namen steckt, handelt es sich bei dieser Form der Behandlung um die gezielte Bestrahlung mit künstlichem oder natürlichem UV-Licht. Diese Behandlung findet selten alleinigen Einsatz, sondern ist meist unterstützend zu topischen oder medikamentösen Therapien einzusetzen.

  • Sonnenlicht
    Sonnenlicht
    Die einfachste und billigste Methode ist es, einfach natürliches Sonnenlicht zu nutzen. Dennoch bietet dieses Vorgehen auch Risiken. So ist das Sonnenlicht nicht zu beeinflussen und man kann nur schwer voraussagen, wie stark es an welchem Tag wirkt oder nicht. Darüber hinaus spielt auch die Großwetterlage eine entscheidende Rolle. Daher rät man Betroffenen im Allgemeinen, dass sie, insofern die Möglichkeit dazu besteht, sich in kurzen Intervallen direktem Sonnenlicht aussetzen. Dies sollte man allerdings nicht übertreiben. Zudem sind ständige Rücksprachen mit dem behandelnden Arzt unablässig, um zu gewährleisten, dass es aufgrund der Selbstbehandlung mit natürlichem Sonnenlicht nicht zu dauerhaften Schädigungen der Haut kommt.
  • Künstliches UV-Licht
    Neben dem natürlichen Licht der Sonne, kann man sich auch künstlichem UV-Licht bedienen. Dieses hat den immensen Vorteil, dass man nicht vom Wetter abhängig ist und darüber hinaus die Dosierung wesentlich genauer justieren kann. Hierdurch lassen sich nicht nur etwaige Sonnebrände ausschließen, sondern auch die Risiken auf dauerhafte Schäden in und an der Haut minimieren oder komplett ausmerzen. Dennoch sollte man hierbei nicht vergessen, dass eine solche Art der Therapie alleine in einer Praxis und dazu unter Aufsicht eines Arztes auszuführen ist. UV-Lampen sind Gerätschaften, mit denen Laien nicht unbedingt umgehen sollten. Denn soviel Gutes sie auch bewirken können, soviel Schlechtes können sie auch anrichten. Darum ist es wichtig, dass man sich nicht leichtfertig auf eine Behandlung einlässt, sondern immer die dadurch entstehenden Risiken im Vorfeld abwägt.
  • Kombinationen
    Wie bereits erwähnt, finden Licht-Therapien nur selten alleine Anwendung. Sie werden mit anderen Formen der Behandlung kombiniert, um einen maximalen Effekt auf die Heilung zu gewährleisten.

Andere Medikamente
Neben topischen und phototherapeutischen Ansätzen finden sich auch noch weitere Schulmedizinische Arten der Behandlung. Zu diesen gehören unter anderem oral verabreichte Medikamente sowie Injektionen.

  • Methotrexat
    Dieser Wirkstoff hilft dabei, das Wachstum der Hautzellen zu verlangsamen und unterdrückt überdies gleichzeitig auch Entzündungen, wirkt also entzündungshemmend ein. Bei geringen Dosierungen treten in aller Regel kaum Nebeneffekte auf, bei zu hohen Dosierungen jedoch kommt es nicht selten zu Magenschmerzen, Appetitlosigkeit oder Haarverlust. Daher ist die Hilfe, die dieser Wirkstoff zu stellen imstande ist, durchaus beschränkt. Hinzu kommen noch etwaige Unverträglichkeiten seitens des zu behandelnden Patienten.
  • Retinoide
    Diese Wirkstoffe sind eng mit Vitamin A verwandt und haben darum einen ähnlichen Effekt. Wie die meisten anderen zur Behandlung von Schuppenflechte verwendeten Arzneien und Methoden, bedingt auch dieser Wirkstoff eine Reduktion der Produktion von Hautzellen. Dennoch sind die vorliegenden chemischen Substanzen nur mit äußerster Vorsicht zu genießen und kommen häufig nur dann zum Einsatz, wenn alle anderen Arten der Therapie gescheitert sind. Dies liegt an den teilweise horrenden Nebenwirkungen, die dieses Produkt haben kann. Hierbei sind massive Magenprobleme und starker Haarverlust nur einige der potentiellen Effekte, die entstehen können. Es ist also von höchster Priorität, dass man sich, insofern man dieses Medikament einnehmen muss, an die genauen Vorgaben des Arztes und des Apothekers hält. Bei Nachlässigkeit kann es sehr schnell zu brenzligen Situationen kommen, die man besser vermeiden sollte.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Aufgrund der Unklarheit über die Ursachen, die diesem leiden zugrunde liegen, ist es nicht möglich allgemeine Ratschläge zur Prävention auszustellen. Man kann jedoch dazu raten, dass Betroffene sich regelmäßigen Untersuchungen unterziehen, um ggf. eine neuartige Behandlungsmethode ausprobieren zu können.

Auch die Vermeidung der potentiellen Auslöser dieser Erkrankung kann präventiv gegen einen Schub helfen. Muss es aber nicht. Dies sollte man in seiner Lebensführung stets bedenken, wenn man bereits an der Schuppenflechte leidet.

Große und regelmäßige Aufnahme von Flüssigkeit

  • Es ist von absoluter Notwendigkeit, dass man stets ausreichende Mengen an Flüssigkeit zu sich nimmt. Hierbei muss von 3 bis 4 Litern täglichen ausgehen. Je nach Temperatur auch mehr. Das beste Getränk ist klares, stilles Wasser ohne Zusätze. Wasser mit Geschmack, wie man sie immer häufiger findet, sind oftmals ebenso zuckerhaltig wie Limonaden und darum tunlichst zu vermeiden. Überhaupt gilt es, zuckerhaltige Getränke, darunter fallen Limonaden, Colas, Energydrinks, Säfte und Cocktails zu vermeiden. Auch auf das Stück Würfelzucker im Tee oder Kaffee sollte man verzichten, genau so wie auf den Kaffee selbst am besten auch.

Den Alkoholkonsum einschränken oder kompletter Verzicht

  • Alkohol ist eine Droge. Zwar ist dieser Suchtstoff gesellschaftlich tief verwurzelt und wird daher in der öffentlichen Wahrnehmung eher harmlos betrachtet, das ändert aber nichts an der eingänglich formulierten Aussage. Wer regelmäßig alkoholische Getränke zu sich nimmt und sei es nur das berühmte „Feierabendbier“ läuft höchste Gefahr, im Laufe seines Lebens an Schuppenflechte zu erkranken. Alkohol befördert die Symptome und beschleunigt den Ausbruch dieser Krankheit enorm.Gerade bei Männern sorgen ethanolhaltige Getränke dafür, dass sich die Chance auf Schuppenflechte immens erhöht. Man muss daher vor jedem Schluck Alkohol, den man zu sich nimmt, ganz klar abwägen, ob er das durch ihn entstehende Risiko wert ist. Darüber hinaus ist anzumerken, dass ein vollkommener Verzicht auf Alkoholika nicht nur gegen eine Schuppenflechte vorbeugt, sondern auch gegen eine ganze Reihe weiterer organischer und psychologischer Leiden. Es ist also in jedem Falle eine Überlegung wert.

Fettreduzierte Molkereiprodukte

  • Es kann durchaus hilfreich sein, wenn man seinen Proteinbedarf durch fettreduzierte Milchprodukte deckt und weniger auf Fleisch zurückgreift. Fleisch ist eine der bekanntesten Ursachen für Schuppenflechte. Insbesondere rotes Fleisch gilt in dieser Beziehung als besonders gefährlich.

Weniger Fisch, Fleisch und Geflügel

  • Wie gerade erwähnt, befördert regelmäßiger Konsum von Fleisch die Chancen auf Schuppenflechte sehr stark. Dasselbe gitl aber auch für Fisch und Geflügel. Daher empfehlen Ärzte und Ernährungswissenschaftler in aller Regel eine semi-vegetarische oder voll-vegetarische Lebensweise.

In Form bleiben

  • Ist das Gewicht zu hoch, erhöht sich ebenso die Chance an Schuppenflechte zu erkranken. Es sollte daher im Interesse jedes Menschen liegen, kein Übergewicht zu akkumulieren. Hiermit gehen in beinahe allen Fällen starkes Übergewicht und / oder Adipositas einher. Daher erkrankte diese Personengruppe wesentlich häufiger an Schuppenflechte. Man sieht also eine direkte Korrelation von Übergewicht und Schuppenflechte, die sich schon seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden beobachten lässt.

Prognose zur Heilung

Die Prognose ist relativ gut. Natürlich darf man hierbei nicht außer Acht lassen, dass eine vollständige Heilung der Krankheit nicht möglich ist. Dennoch sollte man nicht unterschätzen, wie effektiv die moderne Schulmedizin inzwischen dazu in der Lage ist, die Symptome der Schuppenflechte zu bekämpfen und zu lindern.

Betroffene können heutzutage ein sehr sorgenfreies Leben führen und sind nur mehr in extremen Fällen in ihrer persönlichen Freiheit so massiv eingeschränkt wie noch vor einigen Jahrzehnten. Dennoch kann es vorkommen, dass manche Patienten nicht gut oder überhaupt nicht auf eine Behandlung ansprechen. Ist dies der Fall, muss man dringend eingreifen und entweder Arzt oder Behandlung wechseln. Dies liegt daran, dass sehr viel Druck von dieser Erkrankung ausgehen kann und man sich entstellt fühlt. Hierunter leidet vorallem das Selbstbewusstsein und also auch die gesamte Psyche. Depressionen sind bei ineffektiver Behandlung also durchaus keine Seltenheit.

Alles in allem sollte man aber davon ausgehen können, dass einem gut und effizient zu helfen ist und man bei einer korrekten medikamentöse Einstellung ein weitestgehend symptomfreies und gutes Leben führen kann, ohne sich konstant um die eigene Gesundheit sorgen zu müssen.


Schuppenflechte und andere Leiden

Personen, die an einer Schuppenflechte leiden, haben oftmals auch mit anderen leiden der haut oder anderen Leiden im Allgemeinen zu kämpfen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Akne: Unter Akne versteht man eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut, diese zeichnet sich durch erhöhte Talgproduktion, Verhornungsstörungen und in der Folge Entzündungen, Pickelbildung und eventuelle Narbenbildung aus. Diese Erkrankung kommt besonders häufig bei Jugendlichen vor. Nichtsdestotrotz kann Akne auch Menschen im Erwachsenenalter betreffen. Dennoch sollte man wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Akne auszubilden, mit zunehmendem Alter absinkt. Ganz sicher davor ist man jedoch nie.Da eine Akne zumeist sehr schmerzvoll ist und zudem von den Betroffenen sowie Außenstehenden als äußerst entstellender kosmetischer Mangel wahrgenommen wird, ist sie nicht nur als ein körperliches, sondern ebenso als ein seelisches Leiden anzusehen. Viele Akne-Patienten trauen sich aufgrund ihrer durch die Krankheit erworbenen Entstellung nicht mehr hinaus auf die Straße oder gehen nur ungern zur Schule. Das schränkt die Lebensqualität dieser Individuen immens ein.Insbesondere pubertierende Mädchen entwickeln durch Akne oftmals großen Leidensdruck, dennoch sind auch jugendliche Männer nicht von diesem Phänomen ausgenommen. Unglücklicherweise erhöht besagter Leidensdruck oftmals den Stress in den Betroffenen und sorgt damit für eine zusätzliche Verschlechterung des Hautbildes. Denn auch Stress kann ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung einer Akne sein.

    Auch die gängigen Behandlungsmethoden sind nicht immer erfolgversprechend. Obschon sie das Hautbild häufig wesentlich verbessern, haben sie bisweilen starke Nebenwirkungen und garantieren lediglich einen temporären Schutz vor Pickeln und Co.

  • Bindehautentzündungen: Die Bindehaut besteht aus einer feinen Schleimhaut, die auf dem Augapfel in der vorderen Augenhöhle aufliegt und ihn bis zum Anfang der gefäßlosen Hornhaut, der sogenannten Kornea bedeckt. Besonders wichtig ist es, dass kleine Drüsenzellen die Bindehaut feucht halten, sodass ein reibungsloses Gleiten des Auges bei Bewegungen ermöglicht wird. Darüber hinaus ist die Bindehaut von etlichen Zellen der Immunabwehr besiedelt, die einen zuverlässigen Schutz gegen Bakterien und andere schädlichen Eindringlinge bieten.Die dem Auge zugewandte Seite der Augenlider ist ebenfalls von der drüsenreichen Bindehaut überzogen. Auf diese Weise wird die empfindliche Hornhaut ebenfalls bei jedem Lidschlag befeuchtet und möglicher Schmutz sofort weggewischt.Die Bindehaut selbst ist noch von zahlreichen, besonders feinen Blutgefäßen durchzogen, die die blutarme Hornhaut mit Nährstoffen versorgt. Diese gute Blutversorgung erklärt auch gleichzeitig den Grund für rote Augen. Sie sind das typische Merkmal einer Bindehautentzündung.

    Durch eine Reizung wird die Durchblutung der ansonsten farblosen Bindehaut erhöht. Die erweiterten Gefäße heben sich deswegen gut gegen den weißen Augenhintergrund ab. Darüber hinaus werden die Funktionen der Drüsenkörper und die Tränendrüsen angeregt, sodass das Auge anfängt zu tränen.

    Besonders häufig erkranken Neugeborene an einer Bindehautentzündung. Von einer solchen infektiösen Bindehautentzündung ist jedes 10. Baby betroffen. Meistens schwellen am 14. Lebenstag die Bindehäute der Säuglinge so an, dass die Augen mit Eiter und zähem Schleim verkleben.

    Ebenso leiden auch Kleinkinder häufig an dieser Augenerkrankung. Klein- und Schulkinder leiden an einer Bindehautentzündung, indem die Augen rot werden, stark jucken, brennen, lichtempfindlich werden und anfangen zu tränen. Morgens nach dem Aufwachen sind die Augen verkrustet oder verklebt.

  • Gürtelrose: Die Gürtelrose ist eine Krankheit, von der vorwiegend Menschen im mittleren Alter betroffen sind, aber man kann sie grundsätzlich in jedem Alter bekommen. Auslöser ist das Virus Varicella zoster, das im Kindesalter schon für eine Infektion mit Windpocken verantwortlich ist. Gerade am in der fünften Dekade stecken Menschen besonders häufig mit diesem Virus an und bilden infolgedessen eine Gürtelrose aus.Es bleibt nach überstandener Windpockenerkrankung im Körper schlafend in den Nervenbahnen und kann unter bestimmten Bedingungen reaktiviert werden, z. B. durch ein geschwächtes Immunsystem oder Stress. Durch die Reaktivierung kann sich aus demselben Virus eine Gürtelrose entwickeln, im medizinischen Fachjargon auch Herpes zoster genannt. Die Gürtelrose ist also eine Zweitinfektion nach einer Infektion mit Windpocken. Der Ausschlag breitet sich in den Nervenbahnen der betroffenen Körperregion gürtelförmig aus, daher die Bezeichnung Gürtelrose.Interessanterweise kann eine Gürtelrose die Windpocken (Varizella) in einer Drittperson auslösen, insofern diese selbige noch nicht zuvor hatte. Das heißt, dass eine Person, die während ihrer Kindheit nicht an dieser Erkrankung litt, in Kontakt mit einem Gürtelrose-Patienten kommt und dadurch eine Übertragung der Erreger stattfindet, die zuvor unbelastete Person mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ebenso eine Gürtelrose, sondern eben Windpocken ausbildet. Dieser Umstand ist aber nicht nur medizinisch interessant, sondern auch potentiell lebensbedrohlich. Gerade Erwachsene sind durch Varizella wesentlich stärker gefährdet als beispielsweise Kinder. Unfruchtbarkeit ist hierbei noch einer der harmloseren Nebeneffekte.

    Des Weiteren sollte man einführend erwähnen, dass die vorliegende Krankheit dank der modernen Schulmedizin relativ leicht in den Griff zu bekommen ist und man sich als Betroffener nicht allzu große Sorgen darüber machen muss, durch dieses Leiden massiv an Lebensqualität zu verlieren. Nichtsdestoweniger sollte man den teilweise horrenden Schmerz, den diese Erkrankung verursachen kann nicht leichtfertig unterschätzen und sich bei Befall mit den auslösenden Viren (Varizella-Zoster-Virus (VZV)) auf einige harte Wochen oder Monate einstellen.

  • Hautkrebs: Bösartige Gewebeneubildungen beziehungsweise Tumore (epitheliale und mesenchymale), dazu bösartige Hämoblastosen (Leukämie) vereinen sich in der medizinischen Bezeichnung Krebs. Es gibt wohl kaum eine Stelle im/am Körper, welche nicht von dieser Erkrankung betroffen sein kann. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Arten, in Deutschland waren im Jahr 2012 rund 263.870 Betroffene neu zu verzeichnen. Das größte Organ des menschlichen Körpers ist die Haut. Sie erfüllt die verschiedensten Funktionen wie Schutz vor Außeneinwirkungen, Wärmespeicherung, Temperaturregulierung sowie die Ausscheidung von schädlichen Substanzen.Die am häufigsten vorkommenden Hautkrebsarten sind
    • Der weiße Hautkrebs – hierzu gehören das Basalzellkarzinom (Basliom) sowie das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom oder auch Stachelzellkarzinom); er betrifft in der Hauptsache Körperstellen, welche häufiger UV-Strahlungen ausgesetzt sind (Nase, Ohren, Nacken, Kopfhaut). Ersterer bildet nur sehr selten Metastasen, bei Letzterem kann es ab einer bestimmten Größe zu Tochtergeschwülsten kommen;
    • Der schwarze Hautkrebs – er gilt als der gefährlichste Hauttumor; frühzeitige und häufe Metastasen-Bildung insbesondere in Lymphknoten und anderen Organen; taucht unabhängig von UV-Einflüssen an sämtlichen Körperstellen auf; Neuentwicklung aus Leberflecken oder auch allein; kommt ebenfalls an Schleimhäuten vor (z.B. in der Nase).

    So wie zahlreiche andere Krebserkrankungen taucht auch der Hautkrebs immer häufiger auf. Beispielsweise beim schwarzen Hautkrebs (malignen Melanom) hat sich die Zahl der Betroffenen seit den 1980er-Jahren um das Dreifache erhöht. Die Altersklasse zwischen 45 und 50 Jahre weist die meisten Fälle auf. Der Zeitpunkt einer ersten Diagnose liegt in einem durchschnittlichen Alter von 58 Jahren bei Frauen, von 64 Jahren bei Männern. In Australien gibt es besonders viele Neuerkrankungen. So sind von 100.000 Einwohnern 50 bis 60 neue Patienten im Jahr mit Hautkrebs zu verzeichnen. In Mitteleuropa liegt die Zahl bei 10 bis 12 Fällen pro Jahr/100.000 Einwohner. Während bei Frauen maligne Melanome sehr oft an den Beinen (meist betroffene Stelle) sowie am Rumpf auftreten, ist es bei Männern genau umgekehrt. Als weiterhin sehr häufig befallene Körperbereiche gelten Kopf, Hals und Arme, wobei es keinerlei geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt.

  • Neurodermitis: Bei einer Neurodermitis, die man im medizinisches Fachjargon auch als „Atopisches Ekzem“ bezeichnet, handelt es sich um eine Erkrankung der Haut, also um eine Hautkrankheit. Hierbei sind insbesondere Rötungen und starker Juckreiz als Folge des vorliegenden Leidens zu beobachten. Zudem kommt die Neurodermitis vornehmlich bei Kindern vor, kann aber genauso Personen jedweden anderen Alters betreffen. Darüber hinaus handelt es sich bei dem Atopischen Ekzem um eine chronische Erkrankung, die periodisch ausbricht. Kurzum bedeutet dies für Betroffene, dass sie immer wieder schubweise mit diesem Übel zu kämpfen haben. Nichtsdestotrotz kann es auch zu länger anhaltenden Phasen kommen, während derer die Neurodermitis nicht auftritt.Nicht selten kommt es vor, dass weitere Leiden diese Krankheit begleiten. Besonders Asthma und Heuschnupfen treten häufig in Verbindung mit der Neurodermitis auf.Wie alle chronischen Krankheiten, ist auch die vorliegende nicht heilbar, das muss jedoch nicht bedeuten, dass Betroffene mit massiven Einschränkungen in ihrer Lebensqualität zu rechnen haben. Tatsächlich lassen sich die durch eine Neurodermitis verursachten Symptome sehr gut mithilfe der modernen Schuldmedizin sowie alternativer Heilmethoden im Zaum halten. Rötungen und Jucken sind also oftmals effektiv zu beseitigen. Ebenso ist es bisweilen möglich, Ausbrüche der Krankheit selbst zu verhindern.

    Die Verwendung gängiger Seifen und anderer Reinigungsmittel für die Haut sind in Verbindung mit einer einer Neurodermitis oftmals sehr schädlich und befördern Ausbrüche derselben. Daher ist es äußerst empfehlenswert, bei der Körperpflege und der persönlichen Hygiene darauf zu achten, dass man keinen Gebrauch von allzu starken Seifen oder Lotionen sowie Shampoos und Cremes macht. Sind diese für die haut zu belastend, können sie durchaus Ausbrüche von Neurodermitis auslösen. Es ist darum am besten, wenn man als Betroffener zu speziell für Patienten dieses Leidens entwickelte Produkte zurückgreift. Hierzu gehören spezielle medizinische Seifen, Cremes, Salben und sog. Moisturizer, die dabei helfen sollen, den Flüssigkeitsgehalt der Haut zu regulieren.


Alternative Behandlungsmethoden

Eine ganze Reihe alternativer Therapien stehen zur Verfügung, um die Symptome der Schuppenflechte zu lindern. Diese beinhalten unter anderem spezielle Diäten, Cremen, Salben, Nahrungsergänzungsmittel uvm. Nichtsdestoweniger konnte man bis jetzt keine dieser alternativen Ansätze nachweisen, dass er tatsächlich effektiv sei. Dennoch schwören viele Betroffene und viele Schulmediziner auf diese Behandlungen und empfehlen sie gerne weiter.

Diese sind unter anderem:

  • Aloe Vera – Es kann sehr hilfreich sein, wenn man sich mit frischer Aloe Vera einreibt oder Aloe Vera-Produkte zur Hilfe nimmt.
  • Fischöl – Omega3-Fettsäuren, wie sie in Fischöl enthalten sind, dienen nachweislich dazu, Entzündungen zu hemmen und einzuschränken. Dies kann in Bezug auf eine Schuppenflechte stark nutzbringend sein. Man sollte jedoch nicht mehr als 3 Gramm täglich einnehmen, da es sonst zu negativen Effekten kommen könnte.
  • Knabberfische – Hierbei handelt es sich um kleine Fische, die die abgestorbenen Hautzellen von Patienten abfressen. Dies kann in Einzelfällen eine große Linderung verschaffen. Diese Art der Therapie ist allerdings nur sehr selten aufzufinden, da sie mit einem großen Aufwand verbunden ist.
  • Wasserkuren und Schwämmkuren
  • Massagen
  • Aromatherapien
  • Ganzheitliche Ansätze
  • Homöopathische Therpaien
  • Diäten
  • Traditionelle chinesische Medizin (TCM)
  • Alkoholentzug
  • Abnehmklinik
  • Rauchentwöhnung
  • Fischöl
  • Lichttherapie

Welche Hausmittel können helfen?

Gleichwohl auch noch so probate Hausmittel eine Schuppenflechte nicht heilen können, sind sie doch oftmals nicht zu vernachlässigen und versprechen große Abhilfe. Hierzu eine Übersicht der ggf. zu ergreifenden Maßnahmen:

  • Tägliches Baden – Wer täglich badet, hilft seinem Körper dabei, überschüssige Hautzellen auf sanfte Art zu entfernen. Dazu ist es überdies möglich, den Bad diverse Stoffe zuzusetzen, die einen weiteren positiven Effekt auf die Haut haben können. Hierzu zählen Meersalz, Schlamm und bestimmte Absude. Dennoch sollte man beachten, maximal 15 bis 20 Minuten im Wasser zu verleiben und selbiges nicht allzu heiß einlaufen zu lassen. Eine lauwarme Temperatur ist am förderlichsten für die Gesundheit.
  • Verwendung von Feuchtigkeitscremes – Wie bereits erwähnt, können Feuchtigkeitscremes sehr große Hilfen dahingehend sein, der Austrocknung der haut vorzubeugen. Daher bietet sich die regelmäßige Anwendung solcher Produkte stets an. Vorallem aber, wenn das Wetter kälter wird. Denn gerade kaltes Wetter sorgt nicht selten für eine zusätzliche Austrocknung der Haut. Dazu gilt hier der alte Merksatz: je dicker die Creme, desto größer die Hilfe.
  • Auslöser vermeiden – Es sollte im Interesse jedes Betroffenen liegen, die Auslöser, die zu Schüben führen können, nach Möglichkeit zu vermeiden. Hierzu gehören vorallem der Konsum von Alkohol und das Rauchen von Tabakprodukten. Das umschließt Zigaretten, Zigarren, Pfeifen, Zigarillos und Wasserpfeifen gleichermaßen. Des Weiteren kann es auch sehr wichtig sein, die individuellen und persönlichen Auslöser, die man auch als „Trigger“ bezeichnet, zu identifizieren und aus seinem Leben zu verbannen. Personen, denen dies gelingt reduzieren ihre Beschwerden und die Dauer sowie die Frequenz ihrer Attacken oft immens stark.Eventuell kann es hilfreich sein, sich fachmännische Unterstützung bei der Festlegung der Trigger zu suchen. Manche Therapeuten bieten diesbezügliche Beratungen an.

Alles in allem also kann man mithilfe von bewährten Hausmitteln gut gegen eine Schuppenflechte vorgehen.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Aloe Vera
  • Birke
  • Brennnessel
  • Linde
  • Salbei
  • Wacholder

Sämtliche erwähnte Heilpflanzen sind entweder als Tee oder Aufguss, getrocknet oder frisch oder als Pulver bzw. in Form eines Präparates zu reichen. Hierbei sind die Methoden der Verabreichung häufig nur geringfügig in Bezug auf die Wirkung. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen bietet sich im Falle der Schuppenflechte besonders an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei einem Heilpraktiker oder Händler beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

  • Ylan Ylan
  • Eiche
  • Lavendel
  • Eukalyptus
  • Majoran
  • Anis

Ätherische Öle sind entweder im Rahmen einer Aromatherapie oder äußerlich sowie seltener auch innerlich anwendbar. Im Falle der Schuppenflechte jedoch sollte man lediglich von ersterer Form Gebrauch machen, also der Aromatherapie. Hierzu gebe man die Öle in eine Duftlampe, entzünde eine Wärmequelle, am besten ein Teelicht und lasse die Öle in die Raumluft verdampfen. Die ätherischen Öle setzen auf diese Weise ihre Wirkstoffe frei und dienen zur Beruhigung der Patienten und bauen somit Stress und folglich Schmerz ab.

Eine gute Bezugsquelle für ätherische Öle ist das Internet oder der Heilpraktiker des Vertrauens. Letzterer gibt auch Auskünfte über Anwendung und Dosierung.

Homöopathie & Globuli

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Wie bei allen Erkrankungen des Immunsystems ist es von großer Wichtigkeit, dass man sich gesund ernährt, um nämliches zu verbessern. Darüber hinaus gibt es viele Stimmen, die postulieren, dass man sich an spezielle Diäten halten müsse, wenn man gut mit einer Schuppenflechte leben wolle. Es liegen hierüber jedoch keinerlei Studien vor und viele Menschen, die einem Nahrungsergänzungsmittel oder dergleichen verkaufen wollen, dürften dies primär für ihren eigenen Profit tun wollen. Dennoch ist nicht zu leugnen, dass eine allgemeine gesunde Ernährung dazu betragen kann, die Symptome einer Schuppenflechte abzuschwächen.

Allgemeine Tipps sind daher:

  1. Vermeidung von Lebensmitteln, gegen die man allergisch ist, da diese als Auslöser oder Trigger fungieren können.
  2. Keinen Konsum von Alkohol oder alkoholhaltigen Waren (wie Pralinen und Torten)
  3. Absolutes Rauchverbot

Das ist aber nicht alles. Weitere Tipps schließen ein, dass man folgende Lebensmittel meist bedenkenlos konsumieren kann:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

FAQ – Fragen & Antworten

Kann ich trotz einer Schuppenflechte sonnenbaden?
Diese Frage wird häufig von jungen Mädchen gestellt, die trotz der Erkrankung nicht auf eine moderne Bräune verzichten wollen. Die Antwort ist aber ein klares und definitives: Nein. Wer seine ohnehin schon stark belastete Haut noch zusätzlich zu lange direktem Sonnenlicht aussetzt, tut sich und ihr nichts Gutes an. Man sollte also von diesem Verhalten absehen. Die Konsequenzen sind oftmals bitter und darüber hinaus auch sehr schmerzhaft.

Gar keinen Alkohol? Nicht mal ein kleines Gläschen zum Anstoßen?
Ja, gar keinen Alkohol. Alkohol ist eine Droge, die einen immens negativen Effekt auf den Organismus hat. Wer meint, nicht auf diesen Suchtstoff verzichten zu können, der sollte ernstlich über einen Entzug nachdenken. Selbst das berühmte „Gläschen in Ehren“ kann zu starken Nebenwirkungen bei Schuppenflechte-Patienten führen. Darum ist davon absolut abzusehen.

Wie gut sind alternative Therapien?
Es liegen zwar keine verwertbaren Studien über den tatsächlichen Nutzen alternativer Therapien vor, dennoch sollte man nicht prophylaktisch davon ausgehen, dass sie zu nichts taugen. Viele Betroffene schwören auf die eine oder andere Methode. Darum kann es lohnenswert sein, wenn man das ein oder andere einfach mal selbst ausprobiert. Dennoch ist es ratsam, im Vorfeld eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten um ggf. Nebeneffekte zu vermeiden.

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