Pneumokokken

Fieber, Schüttelfrost Pneumokokken

Pneumokokken können tödlich verlaufen

Die Pneumokokken gehören zu den gefürchteten Infektionen im Kindes- und Erwachsenenalter. Wer eine Infektion durch die Pneumokokken hat, leidet an einer bakteriellen Infektion.Bei einer Erkrankung mit den Pneumokokken ist eine Behandlung mit Antibiotika zwingend notwendig.

Auch wenn eine adäquate Behandlung mit einem passenden Antibiotika erfolgt, kann es zum Todesfall kommen. Statistisch gesehen überleben mehr als 85 Prozent der Erkrankten eine Infektion mit Pneumokokken. Seit über zehn Jahren gehört eine Impfung gegen Pneumokokken zu den sogenannten Standardimpfungen. Nicht nur Kinder bis zum zweiten Lebensjahr, sondern auch ältere Menschen sowie immungeschwächte Personen sollten eine Impfung gegen Pneumokokken vornehmen lassen.

Was sind Pneumokokken?

Die Pneumokokken gehören zur Familie der Streptococcaceae. Somit zählen die Pneumokokken zur Gattung des Streptococcus. Die Infektion mit den Bakterien der Gattung Streptococcus rufen schwere Erkrankungen hervor. Gerade immunschwache Personen wie Kinder oder Sendioren, sind besonders gefährdet. Jedes Jahr sterben mehrere Millionen Menschen weltweit an einer Infektion mit Pneumokokken. Aus diesem Grund gilt auch die Impfung als Standard.

Die grampositiven Bakterien sind für Erkrankungen wie:

bekannt. Die schwere der Infektion richtet sich nach dem allgemeinen Zustand des betreffenden Patienten. Kinder und Menschen über 65 Jahre sind von einem schwereren Verlauf betroffen als beispielsweise junge Erwachsene.

Personen mit einer Immunschwäche, wie beispielsweise Personen mit dem HIV, leiden häufiger an schweren Verläufen. Eine Impfung gegen Pneuomokokken sollte daher bei besonders gefährdeten Personen erfolgen.


Vorkommen & Verbreitung

Die Pneumokokken kommen auf der ganzen Welt vor. Eine Infektion kann daher zu Hause oder im Urlaub erfolgen. Eine Infektion mit den Erregern der Familie der Streptococcaceae findet durch eine Übertragung von Mensch zu Mensch statt. Alles was zu einer Infektion notwendig ist, ist der Austausch von Körperflüssigkeiten.

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Pneumokokken werden mittels Tröpfcheninfektion verbreitet – pixabay/3dman_eu

Das bedeutet, dass die Bakterien durch die Tröpfcheninfektion übertragen werden. Üblicherweise werden die Bakterien von Kindern übertragen. Menschen zwischen zwei und 65 Jahren sind seltener von den Pneumokokken betroffen. Der Grund dafür ist, dass das Immunsystem im Kindesalter besonders schwach ist. Auch bei älteren Personen kommt es zu einer Herabsetzung des Immunsystems mit zunehmendem Lebensalter.

Kommt es zur Infektion mit dem genannten Bakterium merken die Betroffenen eine Erkrankung nicht immer. In einigen Fällen erfolgt die akute Krankheitsphase ohne jegliche Symptome. Die Bakterien der Gattung des Streptococcus Sprechen sehr gut auf Penicilline an. Eine frühzeitige Behandlung mit Penicillin ist in den meisten Fällen erfolgversprechend. Handelt es sich bei den Pneumokokken um Bakterien, die gegen Penicillin resistent sind, gibt es weitere Antibiotika, die eingesetzt werden können.


Krankheiten & Beschwerden

Üblicherweise ruft eine Infektion mit Pneumokokken eine Infektion der oberen Atemwege hervor. Nicht selten kommt es zu einer Lungenentzündung. Die Lungenentzündung sollte schnellstmöglich behandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Wer an Fieber und Schüttelfrost leidet, sollte daher immer einen Arzt aufsuchen. Bei einer Lungenentzündung kann es auch zu einem Auswurf kommen. Bei einer bakteriellen Infektion ist der Auswurf meist gelblich oder grünlich geprägt.

Das bedeutet, dass Menschen mit einem gefärbten Auswurf zügig zum Arzt fahren sollten. Eine Infektion mit Streptokokken kann, im schlimmsten Fall, innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen.

Oftmals tritt nach einer Lungenentzündung eine Entzündung der Hirnhaut auf. Diese Entzündung ist besonders bei kleinen Kindern eine gefürchtete Folge der Infektion mit Streptokokken. Zeichen einer Hirnhautentzündung sind Übelkeit, Erbrechen und Probleme bei der Bewegung des Halses.

Auch hohes Fieber ist ein Zeichen für eine Entzündung der Hirnhaut. Wird die Meningitis nicht frühzeitig entdeckt, kann das zu bleibenden Auswirkungen führen. Einige Betroffene klagen über Hör- und Sehstörungen. In seltenen Fällen kann eine Hirnhautentzündung zu einer dauerhaften Blind- oder Taubheit führen.


Sinusitis & Mittelohr

Eine häufige Nebenwirkung der bakteriellen Infektion ist eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). In der Regel beschweren sich die Betroffenen über dauerhafte Kopfschmerzen und einen Druck in der Region der Nasennebenhöhlen. Die Schmerzen und der Druck entstehen dadurch, dass die Nasennebenhöhlen vereitert sind.

Sinupret Dragees Nasennebenhöhlen sinusitis

Pneumokokken können als Nebenwirkung auch zur Sinusitis führen

Bei einer Erkrankung der Nebenhöhlen ist auch Fieber häufig anzutreffen. Durch abschwellende Nasensprays sowie Medikamente gegen Entzündungen kann eine schnelle Besserung der Symptome erfolgen. Auch eine Mittelohrentzündung kann die Folge einer Infektion mit den Bakterien der Ordnung der Lactobacillales sein.

Die Mittelohrentzündung findet sich meist bei Kindern und sorgt für starke Ohrenschmerzen. Ein Zeichen einer starken Entzündung der Ohren ist Fieber. Alle Menschen, die einer Erkrankung mit Pneumokokken vorbeugen wollen, sollten über eine Impfung nachdenken. Gesunde und junge Menschen benötigen, aufgrund des guten Immunsystems, meist keine Impfung da entsprechende Erkrankungen folgenlos Ausheilen und nur geringe Beschwerden verursachen.

Wer an Erkrankungen wie zum Beispiel:

leidet, sollte jedoch über eine Impfung nachdenken. Der tote Impfstoff hat eine Wirkungsdauer von fünf Jahren. Die Impfung wird in der Regel gut vertragen und geht nur mit geringen Nebenwirkungen einher.

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