Lungenentzündung

Steckbrief: Lungenentzündung (Pneumonie)

  • Name(n): Lungenentzündung; Pneumonie
  • Art der Krankheit: Entzündung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 460 v.Chr.
  • Behandelbar: Meistens
  • Art des Auslösers: Bakterien; Viren; Sporen
  • Wieviele Erkrankte: Ca. 500 Mio. p.a. weltweit
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Pneumologe; Hausarzt; Internist

Lungenentzündungen – Ein Leiden so alt wie die Menschheit

Eine Lungenentzündung, eine Pneumonie, ist aufgrund ihres relativ häufigen Vorkommens durchaus zu den Volkskrankheiten hierzulande zu zählen: Schätzungsweise erkranken Jahr für Jahr etwa 500.000 Menschen in Deutschland an einer Lungenentzündung.

Für etwa ein Drittel der Patienten ist eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich.

Indes kommt es auch immer wieder vor, dass Personen sich anderweitig im Krankenhaus behandeln lassen und eine Lungenentzündung entwickeln. Eine solche Ansteckung lässt sich zumeist selbst bei größten Sicherheitsvorkehrungen nicht immer komplett ausschließen. Die verantwortlich zu machenden Viren können grundsätzlich jeden befallen. Besonders häufig jedoch gehen sie auf ältere oder bereits geschwächte Menschen über, da deren Abwehrkräfte zumeist nicht oder nicht mehr dazu in der Lage sind, die Krankheit erfolgreich abzuwehren.

Auch auf einer globalen Skala sind Lungenentzündungen vergleichsweise häufig zu beobachten. Hierbei sind zudem signifikant höhere Ausbruchsraten in Ländern der dritten Welt zu beobachten. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Allgemein jedoch ist davon auszugehen, dass die oftmals mit Armut einhergehende mangelnde Hygiene ein wichtiges Kriterium dabei ist zu erklären, warum gerade in diesen Breiten besondere Häufungen zu beobachten sind.

Des Weiteren handelt es sich bei der Lungenentzündung um ein Leiden, das auf viele potentielle Ursachen zurückzuführen ist. Dazu gehören sowohl Infektionen mit Viren, Bakterien sowie Sporen und Pilzen.

Definition: Lungenentzündung (Pneumonie)

Von einer Lungenentzündung sprechen Mediziner, wenn die Lungenbläschen und/oder das zwischen ihnen befindliche Lungengewebe Schädigungen aufweist. Sowohl Eiter als auch Wassereinlagerungen bewirken eine Verdichtung des Gewebes. Die Hohlräume, die eigentlich eine wichtige Voraussetzung für den Gasaustausch sind, können ihre Aufgabe nur noch mangelhaft erfüllen.

Grundsätzlich sind die primäre und die sekundäre Pneumonie sowie die infektiöse und die nichtinfektiöse Pneumonie zu unterscheiden. Sofern ein bis dato gesunder Mensch an einer Lungenentzündung erkrankt, liegt eine primäre Lungenentzündung vor.

Eine sekundäre Lungenentzündung setzt begünstigende Faktoren wie Asthma und copd voraus. Es handelt sich um eine ambulant erworbene (infektiöse) Lungenentzündung, wenn der Patient sich in seinem alltäglichen Umfeld angesteckt hat. Auslöser sind in diesen Fällen zumeist Bakterien.

Jedoch können auch Viren oder Pilze eine Lungenentzündung verursachen. De facto kommen viele der Erreger, die eine Pneumonie verursachen können, selbst im Mundraum gesunder Personen vor. Aber nur dann, wenn diese Keime auch die Atemwege erreichen, kann sich eine Lungenentzündung entwickeln. Die Bezeichnung nosokomial wird für Ansteckungen verwendet, die im Krankenhaus geschehen. Da oftmals recht antibiotikaresistente Erreger für die Entstehung einer nosokomialen Pneumonie verantwortlich sind, ist die Behandlung sehr schwierig. Sofern eine Pneumonie nicht auf einer Infektion basiert, kommen beispielsweise Gase, Dämpfe oder Stäube als verursachend in Betracht. Eine spezielle Form der Lungenentzündung ist die Aspirationspneumonie. Eine Aspirationspneumonie kann sich entwickeln, wenn entweder Mageninhalt oder Nahrungsbrei in die Luftröhre und anschließend in die Lunge gelangt. Folgen können eine direkte Schädigung des Lungengewebes oder eine Begünstigung von Infektionen sein.


Was ist eine Lungenentzündung?

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Symptome einer Lungenentzündung

Bei einer Pneumonie, die landläufig auch als Lungenzündung bezeichnet wird handelt es sich um eine die Lunge betreffende entzündlich verlaufende Erkrankung, die hauptsächlich die mikroskopisch kleinen „Luftsäckchen“ in der Lunge befällt, die sind auch als Alveolare bekannt. Die im Rahmen dieser Erkrankung auftretenden Symptome können verschiedenster Natur sein und darüber hinaus auch von Fall zu Fall stark in ihrem Schweregrad divergieren. Zumeist lassen sich ein Husten mit oder ohne Auswurf, Schmerzen im Bereich der Brust, Fieber oder allgemeine Atembeschwerden beobachten. Hierbei kommt es sehr stark auf den zugrunde liegenden Auslöser an.

Wie gerade angeführt, können einer Lungenentzündung viele Ursachen zugrunde liegen. Hierzu zählen in den meisten Fällen Viren und Bakterien, seltener aber auch Sporen und Parasiten. Darüber hinaus ist es ebenso im Rahmen des Möglichen, dass bestimmte Medikamente eine Pneumonie auslösen oder zumindest begünstigen, zudem kann eine solche auch komplett selbstständig in Form einer Autoimmunerkrankung auftreten. Hierbei kommen einige Risikofaktoren zum Tragen, die die Entstehung des vorliegenden Leidens abermals begünstigen – diese sind unter andere: Fibrose, Tuberkulose, Asthma, Diabetes, Herzleiden, Rauchen von Tabak, Schlaganfälle, ein allgemein schwaches Immunsystem usw.

Eine Diagnose beruht zumeist auf einer Beobachtung der auszumachenden Symptome sowie einer eingehenden physisches Examination des Patienten. Hierbei können zusätzliche klinische Tests noch dabei helfen, die vom Arzt erstellte Diagnose entweder zu bestätigen oder zu verwerfen. Diese können unter anderem eine Röntgenaufnahme der Brust, Blutproben oder Speichelanalysen umfassen. Darüber hinaus kann man im Rahmen einer Diagnose weitere Einstufungen der Krankheit vornehmen, die auf den Ort der Ansteckung hindeuten – so unterscheidet man zumeist zwischen im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündungen und anderweitig erworbenen Pneumonien.

Des Weiteren sei bereits an dieser Stelle angemerkt, dass einige sehr probate Impfstoffe existieren, die gegen bestimmte Arten der Lungenentzündung guten Schutz versprechen. Da die Auslöser jedoch sehr unterschiedlich und vielseitig sind, ist es nicht möglich mittels einer Impfung einen umfassenden und vollständigen Schutz zu garantieren. Zusätzlich zu Impfstoffen ist es aber auch möglich sich zu schützen, indem man die nötigen Vorsichtsmaßnahmen selbstständig trifft. Hierzu gehören unter anderem ein ausreichendes Maß an Hygiene sowie regelmäßiges waschen der Hände und Vermeidung direkten Kontakts mit bereits betroffenen Individuen. Sollte Bakterien als Ursache fpr die Pneumonie festgestellt werden können, geht man diese zumeist mit Antibiotika an. Abhängig vom Schweregrad des vorliegenden Leidens kann absolut notwendig sein, eine Lungenentzündung stationär zu behandeln. Darüber hinaus kommt es nicht selten vor, dass dem Patienten künstlich Sauerstoff zugeführt werden muss, um eine ausreichende Versorgung des Organismus gewährleisten zu können.

Schätzungen zufolge sind jährlich etwa 450 Millionen Menschen von eibner Lungenentzündung betroffen, das sind grob estimiert etwa 7% der Gesamtbevölkerung des Planeten. Dies hat zur Folge, dass es etwa 4 Millionen Menschen pro Jahr diesem Leiden auch erliegen. Heutzutage verbessert sich die Situation allerdings zusehends und statistisch gesehen sterben immer weniger Menschen an den Folgen einer Pneumonie. Dies war vor wenigen Jahren noch vollkommen anders. Vor nicht einmal ganz 100 Jahren galt die Lungenentzündung als eine der führenden Todesursachen weltweit. Therapiemöglichkeiten waren schlecht und ineffektiv. Glücklicherweise ist das nicht länger der Fall.

Welche Ursachen gibt es?

Lungenentzündung

Am häufigsten gehen Lungenentzündungen auf Bakterien und Viren zurück, die in der Atemluft vorkommen. An den Bakterien wiederum haben die Pneumokokken den größten Anteil. Sowohl bei älteren Personen als auch bei Kindern wird eine Pneumonie nicht selten durch den Erreger Haemophilus influenzae ausgelöst. Die dritte Gruppe an Auslösern für Lungenentzündungen umfasst sogenannte Problemkeime, die in Heimen und Krankenhäusern auftreten können – etwa Coli-Bakterien und gegen Antibiotika resistente Erreger.

Sobald ein Patient die akute Phase einer Pneumonie durchläuft, sind Kontaktpersonen besonders gefährdet. Denn Niesen und Husten bewirken eine Verteilung der Erreger und Einatmen kleinster Tröpfchen kann zu einer Tröpfcheninfektion führen. Ob die Kontaktperson tatsächlich ebenfalls eine Lungenentzündung entwickelt, ist nicht zuletzt vom Zustand des Immunsystems abhängig. Gerade ältere Menschen sind anfällig für spezielle Formen der Lungenentzündung. Die sogenannte Apirationspneumonie kann entstehen, wenn Teile des Mageninhalts in die Atemwege gelangen. Normalerweise sorgen natürliche Reflexmechanismen dafür, dass dies nicht passiert. Kann der Körper diese Schutzmechanismen jedoch nicht aktivieren, wandern kleinste Mengen Nahrungsbrei (eventuell mit Magensaft) in die Lunge. Das Lungengewebe reagiert auf die enthaltenen Erreger mit einer Entzündung: Die Aspirationspneumonie nimmt ihren Verlauf.

Gegebenenfalls entwickelt sich eine Lungenentzündung, nachdem man Strahlen oder die Luftwege reizenden Stoffen ausgesetzt war. Grundsätzlich sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eher gefährdet, eine Lungenentzündung zu bekommen als Personen mit intakten Abwehrkräften. Zu einer bedeutsamen Schwächung selbiger können unter anderem schwere Erkrankungen, Mangelernährung und Alkoholmissbrauch führen.

Außerdem steigt mit zunehmendem Alter das generelle Risiko, an Infektionen zu erkranken. Senioren bekommen etwa fünfmal häufiger eine Pneumonie als junge Menschen. Überdies ist der Verlauf der Krankheit zumeist auch komplizierter. Sowohl bei Rauchern als auch bei mangelernährten und älteren Personen ist die Keimbesiedlung im Nasen-Rachen-Raum relativ hoch und die Funktion der Selbstreinigung nicht ausreichend. Insbesondere bei Bettlägerigkeit und der Verwendung von Magensonden ist immer wieder mit schweren Infekten wie Pneumonie zu rechnen.

Hierzu eine Kurzübersicht

  • Bakterien (bspw. Streptokokken)
  • Bakterienähnliche Erreger (z.B. Mycoplasma pneumoniae)
  • Sporen (zumeist aus der Erde oder aus tierischen oder menschlichen Ausscheidungen)
  • Viren (hier kommen dieselben Erreger zum Einsatz, die auch eine gewöhnliche Grippe auslösen können)
  • Krankenhaus-Pneumonie (Personen, die in Krankenhäusern arbeiten oder sich lange dort aufhalten müssen, laufen oftmals Gefahr, sich eine Lungenentzündung zuzuziehen)

Wie aus den gerade gemachten Ausführungen also klar ersichtlich wird, liegt eine Vielzahl möglicher Ursachen vor, die alles in allem nur sehr schlecht zu überblicken sind. Darum sollte man stets und stetig auf der Hut sein und die etwaigen Risikofaktoren nach allen Möglichkeiten vermeiden. Sollte dies einmal, warum auch immer, nicht möglich sein, ist den Betroffenen anzuraten, sofort medizinische Konsultation in Anspruch zu nehmen und somit zu versuchen, dem Gröbsten Schaden zu entgehen.

Abschließend also lässt sich klar zusammenfassen, dass es sich bei dem vorliegenden Leiden, sprich der Lungenentzündung, leider um eine Erkrankung handelt, die durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst oder zumindest begünstigt werden kann. Das führt zu einer gewissen Unübersichtlichkeit in Bezug auf die Feststellung der Ursachen. Bei Unsicherheiten aller Arten ist es daher immer mehr als empfehlenswert, das Gespräch mit einem Mediziner zu suchen und sich ggf. rückzuversichern.


Symptome & Anzeichen

Abhängig davon, wie ausgeprägt die Symptome sind, spricht man von einer typischen Pneumonie oder von einer atypischen Pneumonie. Als typische Symptome für eine bakterielle Lungenentzündung tauchen bereits frühzeitig Fieber und Schüttelfrost auf. Die Körpertemperatur kann dann etwa 40 Grad Celsius betragen.

Zusätzlich ist die Atmung in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigt, und Betroffene klagen über Müdigkeit sowie körperliche Schwäche. Da die Sauerstoffaufnahme nur noch unzureichend ist, erhöht der Körper Atemfrequenz und Pulsschlag.

Sollte sich der Sauerstoffmangel auch dann nicht ausgleichen lassen, ist eine bläuliche Färbung der Lippen und des Nagelbetts festzustellen. Sollte das Brustfell von der Lungenentzündung betroffen sein, ist das Atmen schmerzhaft. Typischerweise tritt zudem Husten auf – anfangs mit kaum verfärbtem und später mit rostbraunem Auswurf. Auch ohne den Einsatz von Antibiotika klingt das Fieber üblicherweise nach den ersten sieben Tagen der Krankheit ab. Nach dieser Krise, die das Herz-Kreislauf-System enorm beansprucht, vergehen im Idealfall ein bis zwei Wochen, bis der Patient die Lungenentzündung überstanden hat. Leichte Atemnot und ein Gefühl allgemeiner Schwäche bleiben zumeist noch etwas länger bestehen. Bei Patienten, die an einer atypischen Pneumonie leiden, ist das Gewebe zwischen den Blutgefäßen und Luftbläschen entzündet. Eine solche Lungenentzündung verläuft schleichend und ist dementsprechend langwierig.

Atypische Pneumonien machen etwa 20 Prozent aller Lungenentzündungen aus. Die Krankheit verläuft recht unterschiedlich, aber häufig stellt sich ein allgemeines Krankheitsgefühl ein: Die Patienten empfinden Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Anders als bei der typischen Pneumonie kommt es zu trockenem Reizhusten ohne Auswurf. Sollte die Entzündung stärker sein, können Luftnot und eine Zyanose (Blaufärbung von Extremitäten) auftreten. Ferner kann es sein, dass sich Verdauungsbeschwerden, Gelenkschmerzen oder auch Hautausschläge entwickeln. Sofern die Pneumonie verschleppt oder nicht rechtzeitig therapiert wird, können Komplikationen wie eine Entzündung des Lungenfells oder Flüssigkeitsansammlungen im Bereich zwischen dem Lungen– und dem Brustfell hinzukommen. Möglicherweise entwickeln sich auch Lungenabzesse.

Hierzu eine Kurzübersicht

  • Schmerzen in der Brust während des Atmens oder Hustens
  • Verwirrtheit und nachlassen der geistigen Leistung (nur bei älteren Patienten)
  • Auswurf im Husten
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Fieber, übermäßiges Schwitzen, Schüttelfrost
  • Körpertemperatur kühler als durchschnittlich (zumeist nur bei älteren Patienten)
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Atemnot

Wie man unschwer erkennen kann, ist eine Lungenentzündung aufgrund der teilweise sehr schmerzhaften und / oder unangenehmen Symptome in aller Regel kein Leiden, das man leichtfertig abtun sollte. Es handelt sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die seit mehreren tausend Jahren immer wieder Menschenleben im Millionenbereich fordert. Darum sollte man ein Auge darauf haben, welche Symptome man selbst an den Tag legt. Auch wenn man vermutet selbst nicht an einer Lungenentzündung erkrankt zu sein, ist es bisweilen besser, sich dieses Umstands mittels einer ärztlichen Diagnose rückzuversichern. Vorsicht ist an dieser Stelle besser als Nachsicht.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die ihm Rahmen der Erkrankung entstehenden Schmerzen. Diese sind teilweise immens und kaum auszuhalten. Dennoch sollte man darüber nicht allzu verrückt werden. Schließlich und endlich kann man mithilfe der modernen Schulmedizin dafür sorgen, dass die gröbsten Schmerzen gelindert werden. Ein durchaus glücklicher Umstand.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Für gewöhnlich beginnt der behandelnde Arzt seine Diagnose mit einem Patientengespräch, der sog. Anamnese. Diese gibt ihm bereits im Vorfeld Aufschlüsse zur Krankengeschichte des potentielle Betroffenen. Im Anschluss hieran kommt es zu einer physischen Untersuchung des Patienten. Unter anderem hört der Arzt selbigen mit einem Stethoskop ab (Auskultation). Das geübte Ohr kann anhand der Geräusche, die die Lunge des Patienten beim Atmen von sich gibt, ermitteln, inwieweit eine mögliche Lungenentzündung wahrscheinlich ist oder nicht. Vermutet der zuständige Mediziner eine Pneumonie, ordnet er in aller Regel weiterführende klinische Tests an.

Klinische Testverfahren

  • Blutuntersuchung: Bluttests dienen in der Regel dazu, eine Infektion im Blut nachzuweisen und darüber hinaus ebenso die auslösenden Faktoren der etwaigen Infektion zu benennen. Nichtsdestoweniger ist dieses verfahren nicht immer nutzbringend und kann bisweilen fehlerhafte oder gar keine verwertbaren Daten liefern.
  • Röntgenaufnahme der Lunge: Dieses Verfahren hilft dem behandelnden Arzt nicht nur dabei, eine Lungenentzündung als solche erkennen zu können, sondern auch das Ausmaß und die exakte Position derselben zu ermitteln
  • Pulsoxymetrie: Mithilfe dieses Vorgehens ist der Gehalt von Sauerstoff im Blut des zu Behandelnden bestimmbar. Dies ist dahingehend nützlich, da eine Lungenentzündung die Weitergabe ausreichend hoher Mengen Sauerstoffs in das Blut verhindert.
  • Analyse von Sputum: Sputum oder Auswurf ist ein Phänomen, das eine Lungenentzündung in beinahe allen Fällen mehr oder weniger stark ausgeprägt begleitet. Diesen Auswurf kann man sammeln und anschließend analysieren, um die exakte Ursache des vorliegenden Leidens zu ermitteln.
  • Computertomographie (CT): Bei der Computertomographie handelt es sich, ähnlich dem Röntgen, um ein sog. „Bildgebendes Verfahren“. Nichtsdestoweniger ist ein CT zumeist wesentlich aufschlussreicher, als eine Röntgenaufnahme – benötigt aber in der Erstellung auch dementsprechend mehr Zeit und Aufwand. Ein Arzt bedient sich dieses diagnostischen Mittels häufig dann, wenn eine bereits identifizierte Lungenentzündung nicht erwartungsgemäß abheilt.
  • Flüssigkeitsanalyse: Hierzu entnimmt man mittels einer Nadel, die zwischen den Rippen hindurch in das Brustfell gestochen wird, eine Sekretprobe. Selbige kann im Anschluss hieran dafür nützlich sein, um die genaue Ursache der Lungenentzündung zu determinieren.

Wie aus den soeben genannten Methoden ersichtlich ist, fällt es der modernen Schulmedizin in der regel nicht allzu schwer eine Lungenentzündung also solche ansprechen zu können. Dies ermöglicht überdies eine schnelle und zielgerichtete Behandlung und Therapie. Dennoch kann es bisweilen vorkommen, dass der zuständige Mediziner eine Fehldiagnose stellt. Insbesondere bei Krankheiten mit ähnlichen grundlegenden Symptomen kann dies der Fall sein. Hierzu gehören beispielsweise: Lungenkarzinome, Tuberkulose uvm.

Krankheitsverlauf

Lungenentzündungen verlaufen in aller Regel sehr ähnlich, sind also nicht besonders fallspezifisch und damit gut zu behandeln. Gerade zu Beginn einer Erkrankung bemerkt man oftmals nur wenige und schwache Symptome, die leicht als Grippe oder ähnliches fehlzudeuten sind. Im Laufe der kommenden Tage jedoch verstärken sich die Symptome zusehends. Besonders ältere Menschen sind während dieser Phase der Erkrankung nicht mehr imstande dazu, das Bett zu verlassen und für sich selbst zu sorgen.

In späteren Stadien der Krankheit, können sich neben Fieber, Schüttelfrost und extremen Hustenanfällen, auch noch Verwirrtheit und geistige Umnachtung einstellen. Dieses Phänomen tritt allerdings zumeist ausschließlich in älteren Betroffenen auf und bleibt jüngeren Patienten erspart.

Nach einigen Wochen sollte man, insofern eine ausreichende medizinische Betreuung in Anspruch genommen wurde, merkliche Besserung verspüren. Ist dies jedoch nicht der Fall, so kann es nötig sein, dass der Arzt seine Strategie die Behandlung betreffend anpasst und ggf. optimiert.

Alles in allem verlaufen Lungenentzündungen heutzutage nicht mehr tödlich. Das war noch vor wenigen Jahrzehnten keine Selbstverständlichkeit und viele erlagen diesem Leiden. Dennoch sollte man im Hinterkopfe behalten, dass der Verlauf der Krankheit, ohne ausreichende Behandlung, auch heute noch meist im Tod des Betroffenen endet. Zwar ist dieses Leiden gut behandelbar, ist aber darum nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Bei der Lungenentzündung handelt es sich um eine recht verbreitete Krankheit, die weltweit zu jeder gegebenen Zeit etwa zwischen 400 und 500 Millionen Menschen betrifft. Darüber hinaus ist diese Erkrankung eine der häufigsten Todesursachen bei älteren Menschen. Studien zufolge ist davon auszugehen, dass etwa 4 Millionen Menschen über 65 Jahren jährlich dieser Krankheit erliegen. Hieraus ergibt sich eine Ratio von etwa 7% – Kurzum bedeutet das, dass 7% der weltweiten Todesfälle pro Jahr auf eine Pneumonie zurückgehen.

Die am stärksten betroffenen Gruppen sind Kleinkinder bis etwa zehn Jahre und ältere Menschen ab ihrem 65. Lebensjahr. Des Weiteren treten Infektionen etwa fünf Mal häufiger in Entwicklungsländern auf, als in unseren Breiten. Hierdurch bedingt sich ebenso eine relativ hohe durch Lungenentzündungen verursachte Kindersterblichkeit in besagten Gebieten. Tatsächlich sind Pneumonien hinter hiv / aids und Mangelerkrankungen die dritthäufigste Todesursache von Kindern in der dritten Welt.

Aus den eben gemachten Ausführungen lässt sich klar erkennen, dass die Pneumonie zwar nicht mehr dasselbe Maß an Bedrohung darstellt wie noch vor einigen Jahrzehnten, man sich aber dennoch nicht in kompletter Sicherheit wägen sollte. Insbesondere dann nicht, wenn man selbst einer pflegerischen oder medizinischen Tätigkeit nachgeht oder ein begeisterter Urlauber ist. Sollte es einen öfter in tropische Regionen verschlagen sollte man besonders darauf achten, sich nach Möglichkeit bereits vor Antritt der Reise gegen einige Formen der Pneumonie impfen zu lassen. Auch im Urlaubsland selbst kann es nützlich sein, den direkten Umgang mit einigen Menschen oder Tieren zu vermeiden, wenn diese kränklich wirken. Die Gefahr einer Ansteckung steigt mit jedweder Unvorsichtigkeit immens an.

Personen, die sich vorwiegend in Europa aufhalten sind aber in aller Regel weniger stark gefährdet. Dasselbe gilt natürlich auf für andere Regionen der ersten Welt. Diese Aussage revidiert sich allerdings wieder, wenn man, aus welchen gründen auch immer, sehr häufig Krankenhäuser aufsucht oder aufsuchen muss. Hier kommt es öfters zu Ansteckungen und niemand kann komplett sicher sein, dass es nicht auf einen selbst trifft.

Diagnosedaten

Wie bereits erwähnt, ist die gewissenhafte Auswertung der aus einer Diagnose gewonnenen Daten von äußerster Wichtigkeit in Bezug auf die Behandlung. Mit dem stetigen Voranschreiten der modernen Schulmedizin, kommt es zwar immer seltener zu fehlerhaften Diagnosen, aber dennoch sind selbige nicht auszuschließen. Eine Fehlinterpretation der gesammelten Daten kann im Zweifel für große Probleme sorgen. Hierunter fallen vorallem Verzögerungen in der Therapie und damit einhergehende allgemeine Verschlechterungen des Wohlbefindens des Patienten.

Dennoch ist die Chance auf eine Fehldiagnose sehr gering. Dies sollte man stets im Hinterkopfe behalten. Es ist also weitaus unwahrscheinlich, dass man Opfer einer fehlerhaften Diagnose zu sein und dadurch Einbußen während der Behandlung und der Therapie hinnehmen zu müssen. Nichtsdestotrotz sollte man sich zwecks einer Diagnose, sollte man sich zum Zeitpunkte des Ausbruchs der Krankheit im Urlaub befinden, besser nachhause begeben. Zwar mögen die Ärzte andernorts genauso gut sein, wie hierzulande, dennoch kann die Therapie einer Pneumonie unheimlich lange dauern und einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus notwendig machen. Es ist in aller Regel immer angenehmer einen solchen in seinem Heimatland zu absolvieren. Dies vermindert die Chance auf fehlerhafte Kommunikation und man hat weniger Aufwand, wenn es um das Bezahlen der medizinischen Rechnungen geht. Nicht jede Krankenversicherung übernimmt im Ausland erbrachte Leistungen. Somit kann es hierbei auch sehr schnell dazu kommen, dass man sich einen nicht zu unterschätzenden Berg an Schulden anhäuft.

Die Rückreise könnte jedoch ein Problem darstellen. Insbesondere Flugreisen mit einer Lungenentzündung sind problematisch und das gleich aus mehreren Gründen. Der Druck auf die Lunge ist größer und belastet diese dadurch zusätzlich, auch werden ausgehustete Erreger in die Luftzirkulation aufgenommen und es besteht somit ein potentielles Ansteckungsrisiko für alle anderen an Bord befindlichen Reisenden. Somit sollte man an dieser Stelle ganz klar abwägen, ob man mehrere hundert Menschen gefährden möchte, oder ob doch andere Mittel zur Heimreise zu nutzen sind.


Komplikationen bei der Krankheit

Im Laufe einer Lungenentzündung kann es durchaus zu Komplikationen kommen, diese drücken sich zumeist in einer die Hautpkrankheit begleitenden Erkrankung aus. Solche können u.a. sein:

  • Sepsis (Blutvergiftung)
  • Abszesse und Ödeme in der Lunge
  • Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS)
  • Pneumatozele (Lungenvorfall)
  • Empyem (Eiteransammlung)
  • Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom (SIRS)
  • Pleuraerguss Flüssigkeitsansammlung im bereich des Brustfelles (Pleura))
  • Bakteriämie (Bakterien können von der Lunge ins Blut gelangen)

In aller Regel bedeuten diese ungewollten Begleiterscheinungen ein erhöhtes Leiden für den Patienten und verlangsamen den Prozess der Heilung teils sehr stark. Nichtsdestotrotz ist den meisten Komplikationen gut und sicher entgegenzuwirken, wenngleich sie auch nicht immer zu verhindern sind.

Man sollte sich an dieser Stelle jedoch keinen Illusionen hingeben. Auch der Tod kann eine im Rahmen einer Pneumonie auftretenden Komplikation sein. Sicherlich kommt es nur in den seltensten Fällen zu einem Ableben des Patienten, zumindest in unseren Graden, dennoch ist es nicht auszuschließen. Insbesondere dann nicht, wenn der Betroffene besonders alt ist oder über ein sehr stark angeschlagenes Immunsystem verfügt. Ist dies der Fall gilt es, besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen und somit dem Entstehen einiger Komplikationen bereits prophylaktisch entgegenzuwirken.

Abschließend also ist zu erwähnen, dass eine Pneumonie niemals ganz ohne Komplikationen zu überstehen ist, diese aber nicht zwingend immer zum Todes des Patienten führen müssen oder dieser daran komplett zugrunde geht. Auch Langzeitschäden sind eher selten der Fall, gleichwohl man damit rechnen muss, dass sich das Lungenvolumen nach einer überstandenen Pneumonie um einiges verringert. Dies mag eine temporale Erscheinung sein, kann sich aber auch zu einer dauerhaften Einschränkung weiterentwickeln. Darum ist es besonders wichtig, sich während der Erkrankung nicht über die Maßen zu verausgaben und den Anweisungen des zuständigen Mediziners absolut Folge zu leisten. Ein diesbezügliches Fehlverhalten kann leicht dazu führen, dass sich eben doch dauerhafte Schädigungen des Atemapparates einstellen und schließlich dazu führen, dass der ehemals Betroffene massive Einschränkungen in seiner Lebensqualität hinzunehmen hat. Diesem Umstand sollte man nach aller Möglichkeit zu entgehen suchen.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Man sollte einen Arzt konsultieren, wenn man Beschwerden beim Atmen verspürt, Schmerzen im Bereich der Brust hat, unter dauerhaftem Fieber von mehr als 39C° leidet oder konstant hustet, insbesondere dann, wenn dem Husten Sputum mit Blut oder Eiter beigemischt ist.

Darüber hinaus gibt es auch Risikogruppen, die selbst beim geringsten Verdacht einen Arzt aufsuchen sollten. Zu diesen gehören:

  • Menschen jenseits der 65
  • Kinder unter dem 10. Lebensjahr, die Anzeichen und Symptome einer Lungenentzündung aufweisen
  • Personen mit bereits vorhandenen Erkrankungen der Lunge oder Atemwege
  • Menschen mit einem geschwächten Immunsystem
  • Krebspatienten, die sich aktuell in einer Chemotherapie befinden oder Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen müssen

Besonders ältere Personen erliegen einer Lungenentzündung relativ häufig. Darum sollten gerade diese Personen nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.

Alles in allem sollte man alle Symptome, die von der Lunge ausgehen, niemals auf die leichte Schulter nehmen und sofort zum Anlass dazu nehmen, einen Arzt aufzusuchen. Die Lunge ist ein lebenswichtiges Organ. Sollte die Funktionalität desselben abnehmen kommt es in aller Regel zu sehr großen Einbußen in der Leistungsfähigkeit des Betroffenen, solche mindern darüber hinaus auch die Lebensqualität und sorgen also dafür, dass man sich nicht mehr so frei und unbesorgt durch seinen Alltag navigieren kann, wie zuvor.

Dabei ließen sich einige als negativ zu betrachtende Begleiterscheinungen dieses Leidens einfach und schnell vermeiden, wenn man sich in eine medizinische Behandlung begibt. Wer also zögert und hadert tut sich wirklich keinen Gefallen. Ein Besuch in der Praxis ist wohl das Beste für alle, die denken, sie könnten an einem Lungenleiden, wie beispielsweise einer Pneumonie, erkrankt sein. Schlägt man einen Besuch beim Arzt, wieso auch immer aus, gefährdet man nicht nur sich selbst und seine eigenen Gesundheit, sondern auch die seiner Mitmenschen. Ein passives Verhalten bei Lungenproblemen ist somit grundsätzlich falsch und darüber für mehr Personen als nur einen selbst gefährlich.

Alles in allem also sollte man sofort und ohne Umschweife bei einem Mediziner vorstellig werden, wenn sich Probleme in der eigenen Lunge bemerkbar machen. Insbesondere dann, wenn man bereits schon über ein geschwächtes Immunsystem verfügt oder eine anderweitige Vorgeschichte betreffs Erkrankungen der Lunge und des Atemapparates hat.

Behandlungsmethoden & Therapie

Abhängig von der Schwere der Lungenentzündung und den begleitenden Umständen (Lebensalter, Situation zuhause und weitere Faktoren) kann der Patient entweder daheimbleiben oder muss sich in ein Krankenhaus begeben. Sowohl bei einer typischen als auch bei einer atypischen Pneumonie wird zunächst mit einem Antibiotikum behandelt, das zunächst unter Berücksichtigung des Ist-Zustandes ausgewählt wird. Das heißt, zumeist ist der genaue Erreger noch unbekannt, und es wird ein Antibiotikum gewählt, das gängigen Therapieempfehlungen entspricht. Selbstverständlich gilt es, individuelle Besonderheiten wie das Vorliegen einer Schwangerschaft oder einer chronischen Erkrankung zu berücksichtigen.

Sollte sich nach spätestens drei Tagen nicht abzeichnen, dass das gewählte Antibiotikum in der verordneten Dosis eine Besserung bewirkt, wird entweder die Dosis geändert oder ein anderes Präparat verordnet. Da mittlerweile aber auch Ergebnisse der Blutuntersuchung vorliegen dürften, können diese hinzugezogen werden. Im Fall der Identifikation des Erregers ist gegebenenfalls ohnehin ein anderes Medikament zu wählen. Problematisch ist die Behandlung einer Pneumonie stets dann, wenn eine Antibiotika-Resistenz vorliegt. Zu derartigen Resistenzen kann es vor allem in Krankenhäusern kommen, wenn Antibiotika häufig eingesetzt werden: Es bilden sich Erregerstämme, die häufig nicht nur gegen ein, sondern gleich gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Dementsprechend schwierig kann es sein, ein wirksames Mittel zu finden. Haben womöglich Pilze oder Parasiten die Lungenentzündung hervorgerufen, stehen Medikamente zur Wahl, die derartige Erreger effektiv bekämpfen.

Grundsätzlich ist auf eine hinreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Allerdings sollten gerade herz- oder nierenkranke Patienten die optimale Trinkmenge beim Arzt erfragen. Auf jeden Fall sollte sich jeder, der an einer Pneumonie erkrankt ist, schonen. Sofern Fieber auftritt, ist Bettruhe zu empfehlen. Es kann fatal sein, die Medikamenteneinnahme schon vorzeitig zu beenden und sich nicht lange genug zu schonen. Patienten, die dies tun, riskieren einen Rückfall – und der kann durchaus komplizierter sein als die vermeintlich überstandene Lungenentzündung.

Alles in allem muss man sich in unseren Breiten nur wenig Gedanken darüber machen, eine ausreichende und zielgerichtete Behandlung zu erfahren. Die Ärzte hierzulande sind gut ausgebildet und wissen meistens genau was sie tun. Darum kann man sein Vertrauen ohne großes Risiko in sie investieren. Sollte man sich während des Ausbruchs der Krankheit im Ausland aufhalten und sollte man darüber hinaus nicht dazu in der Lage sein, eine Rückreise anzutreten, sollte man sich auch keine allzu großen Gedanken der Behandlung wegen machen. Die Zustände mögen gemessen an europäischen Standards eventuell eher mangelhaft erscheinen, aber auch in diesen Ländern ist die Behandlung standardisiert und darum nicht wirklich von einer europäischen zu unterscheiden. Nichtsdestoweniger ist es immer empfehlenswert sich im eigenen Heimatland behandeln zu lassen, nicht zuletzt schon der Sprache wegen.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Es gibt viele Mittel und Wege, die einem dabei behilflich sein können, einer Ansteckung mit einer Lungenentzündung präventiv vorzugreifen. Dazu gehören unter anderem:

    • Mit dem Rauchen aufhörenRaucher gehören zu der wohl größten Risikogruppe, wenn es um Lungenentzündungen geht. Dabei kann der Verzicht auf diese Angewohnheit binnen weniger Jahre das Risiko einer Anteckung mit der vorliegenden Krankheit merklich senken, teilweise um bis zu 40%. Das sollte es einem durchaus wert sein. Darüber hinaus ist ebenso zu bedenken, dass nicht nur Konsumenten von Zigaretten verstärkt gefährdet sind, sondern auch die Raucher von Zigarren, Pfeifen, Shishas, Vapes und Zigarillos.
    • Pneumokokken-Impfung – Pneumokokken sind für bis zu 40% aller erworbenen Lungenentzündungen verantwortlich. Darum kann eine Impfung gegen dieselben einen gewaltigen Vorteil bringen und als mächtiges präventives Instrument gelten. Generell zu empfehlen ist dieser Typ der Impfung allen über 60-Jährigen oder besonders stark gefährdeten Personen.
    • Impfung gegen Grippe – Da eine Lungenentzündung durchaus auch aus einer Grippe heraus entstehen kann, ist es bisweilen förderlich, wenn man sich gegen eben jene impfen lässt. Der Impfstoff bietet eine gute Sicherheit und hilft in vielen Fällen das schlimmste zu vermeiden. Insbesondere Kinder und ältere Menschen sollten von dieser Impfung Gebrauch machen, um sich bereits Präventiv gegen die Pneumonie zu schützen.
    • Nötige Schutzmaßnahmen treffen – In vielen Handwerksberufen lässt es sich nicht vermeiden, dass man gewisse Arten von Staub einatmet. Hiervon besonders betroffen sind Steinmetze, Schreiner, Minenarbeiter uvm. Diesen Berufsgruppen ist es nahezulegen, dass sie konstant und ohne Ausnahme Masken zum Schutz des Atemapparates tragen. Diese mindern den durch die Luft aufgenommenen Staub oft immens und wirken damit präventiv auf eine Lungenentzündung ein.

Wie aus den oben genannten Beispielen klar hervorgeht, ist es möglich, dem Entstehen einer Lungenentzündung auf vielerlei Arten vorzubeugen. Dennoch sollte man sich niemals in kompletter Sicherheit wägen. Es kann theoretisch jederzeit jeden treffen. Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht und kann es nicht geben. Selbst dann nicht, wenn man sich strikt an alle präventiven Maßnahmen hält. Dennoch sollte man nicht unterschätzen, wie wertvoll und effektiv es ist, seinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen und sich nicht unnötigerweise in potentiell gefährliche Situationen zu begeben. Das gilt im übrigen nicht nur für Lungenentzündungen, sondern auch für alle anderen Leiden und Krankheiten.


Prognose zur Heilung

Die Prognose auf Heilung ist, was Lungenentzündungen angeht, in aller Regel sehr gut. Die Sterblichkeitsrate in Deutschland liegt bei weitaus unter einem Prozent, damit ist die Krankheit mehr oder weniger in beinahe allen Fällen behandelbar. Diese Zahl revidiert sich allerdings sehr schnell, wenn der behandelnde Arzt nur unzureichende Maßnahmen trifft oder die Therapie falsch konzipiert.

Darüber hinaus kommt es bisweilen vor, dass gewisse ungewollte Begleiterscheinungen auftreten, die die Chancen auf Heilung verschlechtern, auch die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe kann die Prognose deutlich verschlimmern. Starke Raucher, ältere Menschen und Personen mit allgemein schlechtem Gesundheitszustand sterben statistisch gesehen wesentlich häufiger an einer Pneumonie, als sonst gesunde Menschen. Dennoch sollte man sich vor Augen halten, dass bis zu 99% aller Betroffenen eine Lungenentzündung überleben. Das ist eine Zahl, die jedem Patienten Mut machen sollte.

Befindet man sich jedoch in einem Land der dritten Welt, fällt die Prognose ungleich düsterer aus. Darum ist es immer von äußerster Wichtigkeit, sich nach Möglichkeit aus seinem Urlaub zurück in die Heimat zu begeben, wenn man vermutet, dass man an einer Pneumonie leidet. Die Behandlungsmöglichkeiten sind hierzulande schlicht besser und effektiver als in vielen anderen Teilen der Welt.

Alles in allem aber sieht die Prognose, wie bereits erwähnt, nicht allzu gravierend schlecht aus. Auch sollte man nicht vergessen, dass mit dem stets und stetig sich erweiternden Wissensschatz der modernen Schulmedizin wesentlich mehr Mittel der Heilung zur Verfügung stehen als noch vor einigen wenigen Jahren. Somit wird es immer wahrscheinlicher, dass man im Falle einer Erkrankung eine schnelle Heilung und eine erfolgreiche Therapie erfahren kann. Wer allerdings wider besseres Wissen auf einen Besuch bei einem Arzt verzichtet braucht sich nicht wundern, dass die allgemeinen Heilungschancen sehr schlecht stehen. Dann ist es sogar mehr als wahrscheinlich, dass man diesem Leiden erliegt. Darum ist es von äußerster Wichtigkeit, dass man sich möglichst zeitnahe nach Bemerken der Symptome in ärztliche Behandlung begibt. Alles andere wäre sich selbst und seinem Umfeld gegenüber hochgradig verantwortungslos.


Lungenleiden in Verbindung mit Pneumonie

Im Rahmen einer Lungenentzündung kommt es immer wieder auch zu anderen Leiden des Atemapparates oder des restlichen Organismus. Dazu im folgenden eine Übersicht:

  • Tuberkulose: Bei einer Tuberkulose (tbc) handelt es sich um eine ernstzunehmende infektiöse Erkrankung, die primär die Lungen des Betroffenen befällt. Die Weg der Ansteckung von einer Person zur andern ist zumeist der der sog. „Tröpfcheninfektion“. Andere Arten der Übertragung sind faktisch auszuschließen.Man findet diese Krankheit vornehmlich in weniger entwickelten Teilen der Erden. Nichtsdestotrotz bricht sie bisweilen auch in unseren Breiten aus. Insbesondere in solchen Personen, die zusätzlich bereits mit hiv infiziert sind.Eine eher besorgniserregende Entwicklung ist diese, dass viele der für die Krankheit verantwortlichen Bakterien Resistenzen gegen die gängigen Medikamente entwickeln konnten. Hierdurch kommt es zu teils schwerwiegenden Problemen bei der Behandlung von Betroffenen und es dauert teilweise Monate, bis man imstande dazu ist, die Krankheit halbwegs gut in den Griff zu bekommen.Die klassischen Symptome, die in erster Linie mit einer pulmonalen Manifestation assoziiert sind, umfassen:
    • Chronischer Husten,
      manchmal mit Blutbeimengungen im Auswurf
    • Fieber
    • Schüttelfrost
    • Gewichtsverlust
    • Schwäche
  • Keuchhusten: Nach wie vor glauben die meisten Menschen, Keuchhusten würde nur Kinder treffen. Doch das ist definitiv falsch. Immer häufiger erkranken auch Erwachsene an den krampfartigen Hustenanfällen, die durch das Bakterium Bordetella Pertussis ausgelöst werden und hochansteckend sind.
    Noch vor gut 100 Jahren war Keuchhusten neben Diphtherie, Scharlach und Masern häufige Ursache für Kinder- und Säuglingssterblichkeit, Impfungen gegen Keuchhusten gab es noch nicht. Viele Kleinkinder und Babys starben an den Folgen der Erkrankung, die Lungenentzündungen, Schäden am Gehirn und Atemstillständen nach sich ziehen kann.Nachdem flächendeckende Impfungen gegen Pertussis, so der medizinische Fachbegriff für Keuchhusten, eingeführt wurden, ging die Zahl der erkrankten Kinder stark zurück. Allerdings erkranken in den letzten Jahren wieder mehr Kinder, da die Impfbereitschaft vieler Eltern nachlässt. Erwachsene können sich mit Keuchhusten anstecken, wenn sie ihren Impfschutz nicht auffrischen lassen, da die Wirkung der Impfung nach ca. 5 bis 15 Jahren deutlich verringert ist. Gefährlich ist die Krankheit auch, weil selbst Geimpfte sie weitergeben können. Sie erkranken zwar nicht selbst, können die Erreger aber weiter geben.Keuchhusten ist nach wie vor für nicht geimpfte Kinder und Babys gefährlich, weshalb sich Erwachsene impfen lassen sollten, vor allem, wenn ein Baby mit im Haus wohnt. Säuglinge haben keinen Nestschutz gegen Keuchhusten, und vor dem dritten Lebensmonat können sie nicht dagegen geimpft werden.Unbehandelt kann Keuchhusten mehrere Wochen dauern und ist nicht nur unangenehm für die Betroffenen, sondern auch gefährlich und schmerzhaft. Keuchhusten zählt zu den meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Behörden wie das Gesundheitsamt müssen bei einem Verdacht und einer konkreten Diagnose unterrichtet werden, genauso wie Kindergarten und/oder Schule, wenn ein Kind erkrankt ist.
    Besonders wenn Kinder betroffen sind und typische Symptome zeigen, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.Häufige Symptome sind unter anderem:

    • Laufende Nase oder verstopfte Nase
    • Gerötete und wässrige Augen
    • Fieber
    • Husten
    • Erbrechen durch extreme Hustenattacken
    • Blaues Anlaufen des Gesichts
    • Extreme Müdigkeit und / oder Abgeschlafftheit
    • Rasselndes Geräusch beim Atmen
  • Asthma: Das Wort Asthma stammt aus den Griechischen und bedeutet in loser Übersetzung etwa „Atemnot“. Hierunter versteht man eine chronische Erkrankung der Bronchien, daher auch der Fachbegriff „Asthma bronchiale“. Selbige drückt sich durch dauerhafte Entzündungen und eine Hypersensibilität des Apparatus respiratorius (Atemapparat) aus.Alles in allem ist diese Art der Atemwegserkrankung vergleichsweise häufig. Darüber hinaus manifestiert sie sich durch ein Zuschwellen der Atemwege und erschwert somit dem Betroffenen die Atmung. Dieser meint zu ersticken und leidet unter Atemnot.Des Weiteren werden Asthmaanfälle oftmals von einem Pfeifton begleitet, der typisch für dieses Leiden ist. Er erinnert an eine dumpf klingende Flöte.Die Ausprägungen dieses Leidens sind fallspezifisch sehr unterschiedlich. Für manche Asthmatiker ist die Krankheit nicht viel mehr als eine nebensächliche Störung, für schwerer Betroffene kann diese Erkrankung jedoch teilweise lebensbedrohliche Folgen haben. Darum gilt es individuell zu klären, inwieweit die vorliegende Erkrankung den Patienten betrifft. Fehleinschätzungen oder fehlerhafte Diagnosen diesbezüglich könnten fatale Folgen haben.Insbesondere physische Anstrengungen lösen oftmals asthmatische Schübe aus. Damit ist das Betätigungsfeld von Betroffenen von vornherein bereits massiv eingeschränkt. Das senkt die Lebensqualität und die persönliche Freiheit.Zwar ist dieses Leiden nicht heilbar, aber dennoch können die einzelnen Symptome maßgeblich reduziert werden. Somit können Patienten trotzalledem ein recht angenehmes Leben führen.Weitere Symptome schließen unter anderem ein:
    • Kurzer Atem
    • Schmerzen und / oder Engegefühl in der Brust
    • Schlafbeschwerden durch Husten
  • Lungenkrebs: Lungenkrebs ist eine Tumorerkrankung, die durch ein unkontrolliertes Wachstum krankhaft veränderter Zellen entsteht. Dabei wird das respiratorische System befallen und der Krebs kann sich im späteren Stadium auch in anderen Organen ausbreiten.Lungenkrebs oder bronchogene Karzinome sind mitunter die am häufigsten auftretende Form von Krebs weltweit. Dabei lassen sich 80% aller Fälle von Lungenkrebs direkt auf den aktiven Konsum von Rauchwaren zurückführen. Das bedeutet kurzum, dass die meisten Ausbrüche dieses oftmals tödliche endenden Krebses leicht zu verhindern gewesen wären.Auch die Behandlung ist nicht immer ganz einfach. Die Chancen auf Erfolg liegen mit unter 50% im direkten Vergleich zu anderen Arten von Tumoren relativ niedrig. Darum ist es wichtig, sich so früh als irgend möglich in Behandlung zu begeben, um diese Chancen zu steigern. Darüber hinaus entscheidet die Schwere des vorliegenden Falles, welche Art der Behandlung zum Einsatz kommt. Es stehen sowohl operative Eingriffe als auch Chemotherapie und Bestrahlungen zur Verfügung.Kurzübersicht der Symptome:
    • (Starker) Husten, der aus dem Nichts zu kommen scheint und auch nach längerer zeit nicht merklich nachlässt
    • Verschlimmerungen des sog. „Raucherhustens“
    • Aushusten von Blut (selbst kleinste Mengen sind zumeist bereits ein Indikator für eine schwerwiegende Erkrankung des Atemapparates)
    • Kurzer Atem
    • Spontane Schmerzen im Bereich der Brust
    • Schnarrende oder rasselnde Atmung
    • Heiserkeit
    • Unfreiwilliger Verlust von Gewicht
    • Schmerzen in Knochen und Gelenken
    • Kopfschmerzen

Alternative Behandlungsmethoden

Ebenso wie Hausmittel, gibt es auch eine große Bandbreite an erprobten und angesehenen alternativen Heilansätzen für Lungenentzündungen, die unterstützend zu einer medizinischen Behandlung anzuwenden sind. Diese können unter anderem sein:

  • Inhalation – Das Inhalieren von Wasserdampf kann dem Betroffenen das Leben mit einer Pneumonie sehr stark erleichtern. Hierzu erhitzt man einfach Wasser in einem Topf, wartet bis es beginnt zu verdampfen und atmet den aufsteigenden Dampf ein. Bisweilen ist es ratsam, wenn man Kopf und Topf mit einem Handtuch abdeckt, um möglichst viel Dampf nutzen zu können. Dabei kann man verschiedenste Zusätze in das Wasser geben. Inzwischen gibt es auch spezielle Geräte zum Inhalieren in der Apotheke zu kaufen. Diese wirken ähnlich wie der klassische Topf mit Wasser. Es bleibt hier der Präferenz des Patienten zu überlassen, für welche Methode er sich entscheidet.
  • Terpentin – Das Einreiben der Brust mit geringen Mengen von Terpentin gilt manchen Heilpraktikern als hilfreiche Methode bei der Behandlung von Lungenentzündungen. Obwohl manche Patienten auf diese Methode schwören, raten wiederum viele andere Personen davon ab. Eine Evaluation des möglichen Nutzens mit dem Heilpraktiker des Vertrauens ist deshalb dieses Mittel betreffend unerlässlich.
  • Gurgeln mit Salzwasser – Hierzu fülle man ein großes Glas mit lauwarmem Wasser, gebe einen Teelöffel Salz dazu, lasse das Salz sich auflösen und gurgle damit. Bei dieser Anwendung kommt es besonders bei Neueinsteigern Häufig zu starkem Würgereiz. Hat man diesen jedoch unter Kontrolle gebracht, so hilft diese Methode dabei, den durch Husten belasteten hals zu beruhigen. darüber hinaus ist dies auch ein gutes prophylaktisches Mittel bei Halsentzündungen im Allgemeinen.
  • Eukalyptus-Kuren – Das Eukalyptus gut für die Lunge ist, sollte keine Überraschung mehr sein. Darum gibt es vielerlei Präparate und Anwendungen zur Heilung der Lunge, die sich auf Eukalyptus verlassen. Diese können sowohl äußerlich als auch innerlich Anwendung finden und überraschen stets durch ihre Wirksamkeit.

Etwaige alternative Behandlungsmethoden sind unter anderem:

  • Atemübungen
  • Blasrohrschießen
  • Auflagen und Aufgüsse
  • Dampfbäder

Welche Hausmittel können helfen?

Es gibt einige simple und doch hochgradig wirkungsvolle Hausmittel, die zusätzlich zu einer medizinischen Behandlung des vorliegenden Leidens oder vorbeugend anzuwenden sind:

  • Ruhe: Sich selbst Ruhe zu gönnen ist gerade bei einer Lungenentzündung das A und O. Man sollte nichts tun, was einen aufregt oder Stress verursacht. Der Körper braucht viel Zeit und Entspannung, um mit einer Lungenentzündung fertig zu werden. Selbst wenn man denkt, dass sich die Symptome abschwächen, sollte man nicht gleich wieder voll in den Alltag einsteigen, sondern sich immer noch Zeit nehmen. Eine Pneumonie kann jederzeit erneut ausbrechen, wenn man sie nicht komplett ausheilen lässt. Im Zweifelsfalle sollte man sich vertrauensvoll an einen Doktor wenden, um Informationen darüber zu erhalten, ob man gesund genug ist, um wieder am Leben teilhaben zu können.
  • Ausreichend viel Flüssigkeit: Es ist ein generell guter Ratschlag, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch gerade bei einer Lungenentzündung fördert ausreichender Konsum von klarem Wasser das Abhusten des Sputums und ist darum in seiner therapeutischen Funktion nicht zu unterschätzen.
  • Das Immunsystem stark halten: Spaziergänge, eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und vieles mehr helfen dabei, dass das Immunsystem konstant auf hohem Niveau arbeitet. Hierdurch beugt man automatisch Lungenentzündungen und vielen anderen Krankheiten vor.
  • Ausreichende Hygiene: Eine ausreichende Hygiene kann in Bezug auf Lungenentzündungen sehr wichtig sein, insbesondere die ausreichend gründliche Reinigung der Hände ist hierbei sehr wichtig. Darüber hinaus sollte man auf gesteigerte Reinlichkeit achten, wenn man Personen mit einer Lungenentzündung pflegt oder sich in einem Krankenhaus aufhält.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Frauenmantel
  • Holunder
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Melisse
  • Mistel
  • Rosmarin
  • Wachholder
  • Klee
  • Lupine
  • Geisbart
  • Engelsüß
  • Meisterwurz
  • Pfennigkraut
  • Salbei
  • Löwenzahn

Die hier genannten Heilkräuter sind entweder als Tee oder Aufguss zu konsumieren oder getrocknet, bzw. frisch zu nehmen. Auch ein Duftbeutel, der im Bedarfsfall unter die Nase zu halten ist, kann ein gutes Mittel der Medikation sein.

Über die genauen Mengenangaben sollte man sich mit einem Heilpraktiker auseinandersetzen. Diese wissen oft genau, welche Mengen zum Erreichen welchen Effekts notwendig sind. Zudem haben sie häufig bereits fertige Produkte in ihrem Repertoire, die sie gegen ein Entgelt zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus sind sämtliche hier erwähnte Heilpflanzen entweder, wie bereits erwähnt, als Tee oder Aufguss, getrocknet oder frisch oder als Pulver bzw. in Form eines Präparates zu reichen. Hierbei sind die Methoden der Verabreichung häufig nur geringfügig wechselnd in Bezug auf die Wirkung. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen bietet sich im Falle einer Erkrankung mit Lungenkrebs zum Einreiben der Brust an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei einem Heilpraktiker oder Händler beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

  • Eukalyptus
  • Melisse
  • Zitrone
  • Salbei
  • Zimt
  • Myrtenheide

Ätherische Öle dienen primär der Benutzung im Rahmen einer sog. Aromatherapie. Sprich der Verwendung in einer dafür vorgesehenen Duftlampe. Bisweilen sind sie aber auch äußerlich anzuwenden. Hier sollte man unbedingt Rücksprache mit einem Sachverständigen halten, was Dosierung und Art der Anwendung angeht. Teils wirken ätherische Öle stärker als man glaubt und können die ohnehin belastete Lunge somit leicht überfordern.

Des Weiteren kann man im Falle der Pneumonie oder auch sonstiger Atembeschwerden, eine Tropfen Eukalyptus Öl auf ein Taschentuch geben und direkt einatmen. Das schafft in vielen Fällen direkte und effektive Linderung der Symptome, wie Husten.

Homöopathie & Globuli

  • Antimonium tartaricum
  • Aralia racemosa
  • Grindelia
  • Senega
  • Kalium carbonicum
  • Sambucus nigra

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Eine allgemeine gesunde Ernährungsweise ist oftmals ausreichend, um den Körper zu stärken. Spezielle Diäten für Betroffene dieser Krankheit gibt es keine. Dennoch empfiehlt sich alles, was Übergewicht reduziert. Nicht zuletzt deswegen, weil zusätzliches Gewicht Erkrankungen der Lunge oftmals erschwert.

Hierfür sollte man zur Nachsorge eventuell einen Diätologen oder Ernährungswissenschaftler aufsuchen und einen Langzeitplan erstellen.

Allgemeine Tipps sind daher:
Bedenkenlos konsumieren kann man:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für die Lunge darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie durch Krebs belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seine Lunge keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

Verursacht eine Lungenentzündung Langzeitschäden?

Nicht immer. Aber bisweilen kann es vorkommen, dass sich die Leistung der Lunge nach einer Pneumonie dauerhaft reduziert. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Behandlung nicht früh genug beginnt.

Kann man während einer Lungenentzündungen rauchen?
Können schon … natürlich ist dieses Verhalten sich selbst und seinem Umfeld gegenüber unverantwortlich. Zudem verringern sich hierdurch die Heilungschancen sehr stark und Langzeitschäden sind nicht auszuschließen. Man sollte eine Lungenentzündung eher als Sprungbrett für einen Entzug ansehen, als eine Herausforderung auch trotz dieser Krankheit weiterzurauchen.

Wie lange dauert eine Lungenentzündung?
Hierzu lassen sich keine Angaben machen. Eine solche kann von zwei Wochen bis hin zu mehreren Monaten dauern. Es kommt immer ganz auf den Einzelfall, das betroffene Individuum sowie die begleitenden Umstände an. Nichtsdestoweniger sollte man in etwa einen bis zwei Monate für eine Heilung ansetzen.


Bilder & Videos zur Krankheit

Lungenentzündung

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