Kopfschmerzen

Jeder nimmt Kopfschmerzen anders wahr

 

KopfschmerzenKopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Jeder Mensch empfindet Kopfschmerzen anders und nimmt diese auch anders wahr.

Grund dafür sind nicht nur die verschiedenen Ausgangspunkte, die diesen Schmerz verursachen können, sondern auch wie schmerzempfindlich Betroffene sind. Auch das Geschlecht spielt dabei eine Rolle.

Viele Betroffene sind durch den Kopfschmerz sogar im Alltag eingeschränkt. Das Symptom sollte jedoch nicht unterschätzt werden. So sollte bei andauernden oder immer wiederkehrenden Kopfschmerzen ein Arzt aufgesucht werden, der eine genaue Diagnose stellen kann.

Was genau sind Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen, auch Cephalgien genannt, zählen zu den am häufigsten auftretenden Symptomen überhaupt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um sogenannte Spannungskopfschmerzen. Migräne gilt als die zweit häufigste Form der Cephalgien.

Das anerkannte Klassifikationssystem ICD (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) unterscheidet zwischen mehr als 220 Arten von Kopfschmerzen. Die meisten davon hängen mit einer Grunderkrankungen zusammen.

Mediziner teilen Kopfschmerzen in zwei Gruppen auf. Schmerzen, die keinen erkennbaren Grund haben, sondern selbst als Krankheit eingestuft werden, sind primäre Kopfschmerzen. Hierbei kann es sich also um Ursachen wie Stress, Mangel an Flüssigkeit oder Schlafmangel handeln.

Bei sekundären Kopfschmerzen handelt es sich um Schmerzen, die auf einem Grund basieren. Der Körper nutzt diese als Signal, um mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt. Bei diesen Schmerzen kommen unter anderem Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen als Ursache in Betracht.

Bei vielen Betroffenen beginnen die Schmerzen im Bereich des Nackens oder am Hinterkopf. Die genaue Bestimmung des Ausgangsortes, der Dauer und Begleiterscheinungen wie Übelkeit beispielsweise ermöglichen dem Arzt zügig eine Diagnose.

Mögliche Begleitsymptome sind:

  • Übelkeit und Brechreiz
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • Sehstörungen
  • Depressionen
Das Volksleiden Migräne

Viele Menschen leiden unter Migräne. Diese Art von Kopfschmerzen treten bei Betroffenen bis zu sechs Mal pro Monat auf. Beginnt ein Migräneanfall, ist dieser von vielen Betroffenen nur in einer Hälfte des Kopfes wahrnehmbar. Es ist durchaus möglich, dass dieser Schmerz auf die andere Seite des Kopfes wechselt oder zu einem späteren Zeitpunkt den ganzen Kopf betrifft. Die Dauer eines Migräneanfalls liegt meist zwischen 4 und 72 Stunden.

Nicht selten klagen Betroffene über Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen. Außerdem sind viele Patienten während eines Migräneanfalls besonders empfindlich für Licht und Geräusche. Öfter treten Spannungskopfschmerzen auf. Diese Schmerzen im Kopf sind leicht bis mittelmäßig wahrnehmbar.

Ausführliche Informationen zur Migräne finden Sie hier.

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen entstehen aufgrund einer Störung der Schmerzhemmung, die infolge einer Reizung auftreten kann. Die Schmerzen beginnen leicht und werden dann stärker. Von vielen Betroffenen sind die Schmerzen im Bereich der Schläfen, der Stirn oder des Scheitels wahrnehmbar. KopfschmerzenJe nach Intensität können Spannungsschmerzen nur wenige Minuten, aber auch einige Tage andauern.

Leiden Betroffene mehr als 10 Tage pro Monat unter diesen Schmerzen, spricht man von chronischen Spannungskopfschmerzen.

Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen

Medikamenteninduzierter Kopfschmerz kommt häufiger vor als man im ersten Augenblick denkt. Dabei werden Kopfschmerzen durch die Einnahme eines Medikamentes ausgelöst. Die Art des Kopfschmerzes ist auf Dauer mittel bis stark von den Betroffenen wahrnehmbar.

Diese Art der Schmerzen wird meist nur infolge einer großen und tiefgründigen Untersuchung und Analyse des Patienten diagnostiziert. Cluster-Kopfschmerzen werden von den Betroffenen als besonders stark und intensiv wahrgenommen. In nur wenigen Minuten ist das Maximum des Schmerzes erreicht.

Diese Kopfschmerzen dauern meist zwischen 15 Minuten und maximal drei Stunden an. Neben den Schmerzen treten bei einer Vielzahl der Betroffenen außerdem ein tränendes Auge oder eine verstopfte Nase auf. Allerdings tritt diese Art des Kopfschmerzes eher selten auf.

Ausführliche Informationen zum Cluster-Kopfschmerz finden Sie hier.

Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig

Obwohl Kopfschmerzen zu den am meisten erforschten Symptomen zählen, tappen Spezialisten hierbei zum großen Teil immer noch im Dunkeln herum. Es ist also noch immer nicht bekannt, was bei Cephalgien genau im Schädel abläuft.

Oft dienen die Schmerzen als Warnsignal des Körpers. Die Schmerzentsehungsprozesse, dessen Weiterleitung und / oder die Hemmung der Schmerzen sind gestört. Je nachdem, ob es sich um primäre oder sekundäre Kopfschmerzen handelt, kommen andere Ursachen in Frage.

Primärer Kopfschmerz

Viele Menschen klagen regelmäßig über Kopfschmerzen. Gehören die Schmerzen zur Gruppe der primären Kopfschmerzen, können beispielsweise unruhiger Schlaf oder auch Schlafmangel ein Grund dafür sein. Rauchen und Alkohol sind bei vielen Menschen ebenfalls Gründe, die zu Kopfschmerzen führen können.

Unterschätzt werden oft schlecht gelüftete Räume, langes Arbeiten vor einem Bildschirm und Flüssigkeitsmangel. Diese sind sehr oft der Auslöser für Kopfschmerzen. Auch Wetterumschwünge und Stress werden häufig als Ausgangspunkt für Kopfschmerzen Vergessen. Manche Frauen klagen während ihres Zyklus über Kopfschmerzen, die als Folge der Hormonschwankungen entstehen können.

mögliche Ursachen sind:

  • Stress
  • Mangel an Flüssigkeit
  • Mangel an Sauerstoff (z. B. bei schlecht belüfteten Räumen)
  • Zu lange oder falsch ausgeübte Tätigkeiten (z. B. langes Sitzen vor Bildschirmen, schlechte Arbeitseinrichtung und damit einhergehende falsche Sitzhaltung)
  • Mangel an Schlaf oder unregelmäßiger Schlaf
  • Umschwung des Wetters
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Hormonschwankungen während der Periode (bei Frauen)
Sekundärer Kopfschmerz

Sekundäre Kopfschmerzen beruhen im Regelfall auf einem anderen Ursprung und sind eine Art Signal des Körpers, der damit auf etwas aufmerksam machen möchte. Diabetiker stellen diese oftmals bei Unterzuckerung fest.

Ebenso kann eine Verspannung der Nackenmuskulatur oder Bluthochdruck vorliegen. Virusinfekte oder Entzündungen im Körper können hier ebenfalls vorliegen. Kopf– oder Halswirbelverletzungen, ein Bandscheibenvorfall oder auch ein Hitzschlag können infolge der auftretenden Kopfschmerzen vorliegen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die aufgrund der Kopfschmerzen diagnostiziert werden können.

mögliche Ursachen sind:

  • Verletzungen vom Kopf oder der Halswirbelsäule (bspw. Schädelhirntrauma)
  • Infektionen mit Viren (z. B. Grippe oder Erkältung)
  • Entzündungen (z. B. Meningitis / Gehirnhautentzündung, Enzephalitis / Gehirnentzündung, Arteriitis temporalis / Entzündung der Schläfenarterien, Sinusitis / Nasennebenhöhlenentzündung, Zahnwurzelentzündung)
  • Verminderung der Sauerstoffaufnahme vom Blut (z. B. bei COPD, schwerem Asthma oder chronischer Bronchitis)
  • Bandscheibenvorfall von der Halswirbelsäule
  • Bluthochdruck
  • Nackenmuskulatur-Verspannungen
  • Costen-Syndrom, Trigeminusneuralgie
  • Unterzuckerung (bei Diabetikern)
  • Unverträglichkeiten bzw. Pseudoallergien (z. B. China-Restaurant-Syndrom, Zufuhr von bestimmten Lebensmitteln wie Glutamat)
  • Medikamentennebenwirkungen
  • Bestimmte Stoffe wie Östrogene oder Nitrate
  • Häufige Einnahme von Schmerzmitteln
  • Drogenkonsum oder Drogenentzug
  • Glaukomanfall (akuter Gründer Star)
  • Hitzeschlag
  • Aneurysmen der Hirnarterien (krankhafte Ausweitung von Gefäßwäünden)
  • Tumor
  • Schlaganfall (Ischämischer Hirninfarkt, Gehirnblutung / ICB, Subarachnoidalblutung / SAB)

 

Krankheiten, die häufig mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht werden

  • Ulcus cruris
  • Hirnblutung
  • Hausstauballergie
  • Neurofibromatose
  • Carontisstenose
  • Cluster-Kopfschmerz
  • Trigeminusneuralgie
  • Migräne
  • Zahnwurzelentzündung
  • Meningitis

Diagnose und Verlauf

Die Diagnose der Kopfschmerzen an sich ist einfach: es handelt sich um Schmerzen, die im Kopf zu lokalisieren sind. Anders sieht es hingegen bei der Diagnose der Ursache aus. Die Ursachen können sehr vielfältig sein und jeder Organismus reagiert auch anders auf bestimmte Situationen und Reize.

Außerdem kann der Schmerz von anders wo herrühren. So werden etwa Verspannungen im Nacken oft als Kopfschmerzen wahrgenommen. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier: Nackenschmerzen.

Wie bereits erwähnt, werden Cephalgien in mehr als 220 verschiedene Arten eingeteilt. Dementsprechend schwer kann die Diagnose ausfallen. Um die zugrunde liegende Ursache zu ermitteln ist daher zunächst eine Anamnese wichtig.

Bei der Anamnese erkundigt sich der Arzt über diverse, ausschlaggebende Faktoren, wie:

  • Wie lange leiden Sie bereits unter Kopfschmerzen?
  • Wie häufig treten die Schmerzen auf?
  • Treten die Schmerzen zu bestimmten Zeiten oder bei bestimmten Reizen auf?
  • Wie lange dauern diese an?
  • Treten weitere Begleitsymptome auf?

Darüber hinaus sind weitere Faktoren wichtig, wie:

  • Die Lage der Schmerzen
  • Der Charakter und die Intensität der Schmerzen
  • Bekannte Erkrankungen beim Betroffenen oder in dessen Familie
  • Derzeitige Einnahme von Medikamenten oder anderen Stoffen
  • Derzeitige Lebensumstände (z. B.: Stress im beruflichen oder privaten Bereich)

Nach der Anamnese kann der Arzt eine Verdachtsdiagnose stellen, anhand welcher er weitere Diagnoseschritte vorschlägt. In der Regel folgt jedoch eine körperliche Untersuchung. Unter anderem werden Herz und Lunge abgehorcht.

Auch neurologische Untersuchungen sind typisch. Hierbei werden die Reflexe, also die Empfindlichkeit auf bestimmte Reize sowie die Fähigkeit zur Koordination, überprüft. So können mögliche, zugrunde liegende Krankheiten erkannt werden.

Die Anamnese und die körperlichen sowie neurologischen Untersuchungen reichen in der Regel für die Diagnose der Kopfschmerzen aus. In seltenen Fällen, also wenn der Arzt eine ernste Grunderkrankung nicht ausschließen kann, sind weitere Diagnoseverfahren nötig.

Zusätzliche Diagnoseverfahren sind:
  • Blutuntersuchung
  • Blutdruckmessung
  • Ultraschall-Untersuchung (Sonographie), vor allem von Halsarterien und Halsorganen
  • Röntgenaufnahmen vom Kopf und der Wirbelsäule
  • Computertomografie (CT, CCT)
  • Kernspintomografie (MRT)
  • Elektroenzephalogramm (EEG – Messung von der Hirnaktivität)
  • Positronenemissionstomografie (PET – Schnittbildverfahren, bei welchem ein leicht radioaktiver Stoff zum Einsatz kommt)
  • Angiografie (Darstellung der Gefäße mit Hilfe von Kontrastmitteln und Röntgenaufnahmen. z. B. bei Verdacht auf Aneurysmen, Missbildungen oder Thrombosen)
  • Lumbalpunktion (Entnahme von Nervenwasser. z. B. bei Verdacht auf Nerven- oder Hirnhautentzündungen)
  • weitere fachärztliche Diagnoseverfahren (z. B.: HNO-Untersuchungen, Augenuntersuchung, oder Untersuchung der Zähne)

Diagnosedaten und Häufigkeit

Wie bereits erwähnt, zählen Kopfschmerzen zu den häufigsten Symptomen überhaupt. Nahezu 70 % der Deutschen leiden an chronischen oder akuten Kopfschmerzen. In 90 % der Fälle handelt es sich um Spannungskopfschmerzen, die gelegentlich auftreten.

Statistiken zufolge, leiden 12 % der Deutschen mindestens ein Mal monatlich an Kopfschmerzen. Außerdem leiden Frauen häufiger am Symptom als Männer.

Bei einer Umfrage gaben insgesamt 61 % der Befragten an, dass es sich bei ihren Schmerzen nicht um Migräne handelt. 15 % waren sich nicht sicher und 25 % gaben an, dass es sich um Migräne handelt.

 

Komplikationen beim Symptom

Kopfschmerzen können diverse Komplikationen mit sich bringen. Hierbei kann es sich um recht harmlose Begleiterscheinungen wie die Verringerung der Leistungsfähigkeit, aber auch um ernste Komplikationen wie Bewusstseinseinschränkungen handeln.

So wirken sich die Schmerzen im Kopf immer negativ auf das Allgemeinbefinden des Betroffenen aus. Selbst wenn die zugrundeliegende Ursache harmlos ist, schränken die Schmerzen die Konzentration und Leistung ein. Hierdurch können sich weitere Komplikationen ergeben. So kann die Leistung auf Arbeit beeinträchtigt werden. Die Schmerzen schränken aber auch womöglich die Reaktionsfähigkeit beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen ein.

In seltenen Fällen, wie etwa bei einer Hirnhautentzündung, können die Cephalgien aber auch die motorischen Fähigkeiten und / oder die Wahrnehmung beeinträchtigen. Zu solchen Komplikationen zählen etwa Sehstörungen, Bewusstlosigkeit oder Hörverlust.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nie unter Kopfschmerzen gelitten hat. In den meisten Fällen handelt es sich auch um ein harmloses Symptom, das nicht all zu lange andauert, von alleine vergeht und keine weiteren Komplikationen mit sich bringt.

Meistens helfen bereits einfache Hausmittel oder leichte Schmerzmittel, solche seltenen, kurzen und erträglichen Schmerzen zu behandeln. Da Kinder die Schmerzen womöglich nicht sehr gut einschätzen können, ist es bei ihnen ratsam, sicherheitshalber einen Doktor aufzusuchen.

Ein Arztbesuch ist anzuraten, wenn:

  • die Schmerzen chronisch sind (Schmerzen, die über mehrere Wochen oder Monate immer wiederkehren)
  • es nach einer Verletzung des Kopfes zu zunehmenden Schmerzen kommt
  • es einen oder auch mehrere Tage nach einer sogenannten Gehirnerschütterung zu Kopfschmerzen kommt
  • Begleitsymptome wie Übelkeit oder Erbrechen hinzukommen
  • ein steifer Nacken oder Fieber auftritt

Wenn die Kopfschmerzen plötzlich auftreten und noch weitere Symptome hinzukommen, handelt es sich womöglich um einen Notfall. Bei folgenden Alarmzeichen sollten Sie umgehend einen Notarzt rufen, da es sich um einen akuten und lebensbedrohlichen Vorgang handeln kann:

  • sehr starke Kopfschmerzen, die plötzlich eintreten
  • wenn es zusätzlich zu motorischen Ausfällen oder einer gestörten Wahrnehmung kommt (z. B. Hörverlust oder Sehstörungen)
  • bei gleichzeitig auftretenden Sprachstörungen
  • wenn Verwirrtheit auftritt
  • bei Eintrübungen des Bewusstseins
  • wenn es zur Bewusstlosigkeit kommt

Kopfschmerzen und Schwangerschaft

Frauen leiden aufgrund der Hormonumstellung vor allem zu Beginn der Schwangerschaft häufig unter Kopfschmerzen. Da die Einnahme von Schmerzmitteln womöglich eine Gefährdung des Babys darstellen kann, sollte diese vorab mit einem Arzt abgesprochen werden.  Schwangere Frauen sollten beispielsweise kein Ibuprofen, ASS (Acetylsalicylsäure) oder Diclofenac einnehmen.

In sehr seltenen Fällen können auch ernste Ursachen hinter den Kopfschmerzen in der Schwangerschaft stecken. Eine solche Komplikation ist zum Beispiel die Präeklampie, eine Schwangerschaftsintoxikation.

Behandlung und Therapie

Bei leichten bis mittelstarken Kopfschmerzen können Mittel, die Ibuprofen, ASS oder Paracetamol enthalten, oftmals eine rasche Linderung bewirken. Jedoch sollten die Mittel nicht länger als 10 Tage am Stück eingenommen werden, da dies auf Dauer nicht gesund für den Körper ist.

Patienten, die unter Migräne leiden haben dafür bestimmte Medikamente zur Verfügung, die im Regelfall auch hier eine rasche Besserung versprechen.

Dennoch sollten Kopfschmerzen nicht unterschätzt werden. Treten diese regelmäßig oder über einen längeren Zeitraum auf, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Dieser kann anhand der Angaben oder auch aus den Ergebnisse verschiedener Untersuchungen eine Diagnose stellen.

Dementsprechend können die Medikamente eingestellt werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bereits Kinder über Kopfschmerzen klagen. Hier sollte nicht mit Medikamenten herumexperimentiert werden, sondern möglichst zeitnah ein Arzt aufgesucht werden.

 

Vorbeugung und Prävention

Eine gesunde Lebenshaltung ist der Grundstein für ein gesundes Leben bzw. ein Leben weitgehend ohne Kopfschmerzen. Eine gesunde und ausgeglichene Ernährung spielt dabei eine große Rolle. Viel Bewegung und Aktivitäten an der frischen Luft und ausreichend Schlaf sind weitere Faktoren.

Auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin und das eingeschränkte Trinken koffeinhaltiger Getränke wie Kaffee kann das Risiko von Kopfschmerzen eindämmen. Eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit ist nicht nur im Sommer besonders wichtig.

Gerade wenn man viel Kaffee zu sich nimmt, sollte man zusätzlich Getränke zu sich nehmen. Am besten eignen sich hierfür Wasser und Saftschorlen. Ist der Alltag so geplant bzw. gestaltet, dass möglichst wenig Stress entsteht, wirkt sich dies ebenfalls positiv aus.

 

Hausmittel und alternative Behandlungsmethoden

Man muss nicht immer gleich zu Medikamenten greifen, wenn man Kopfschmerzen bekämpfen möchte. Bei leichten bis mittelmäßigen Schmerzen helfen oftmals schon Hausmittel. Durch das Trinken einer Tasse Kaffee und dem darin enthaltenen Koffein können die Schmerzen gelindert werden.

Oft bewährt hat sich der Einsatz von Pfefferminz- oder auch Teebaumöl. Diese Öle werden auf den Schläfen einmassiert oder getupft. Bereits kurze Zeit später können die Kopfschmerzen vergangen sein.

Ebenso hilfreich können Kompressen oder Umschläge im Nacken oder auf der Stirn sein. Sie sollten eine Entspannung anregen, was wiederum die Kopfschmerzen lindert. Auch homöopathische Mittel oder andere pflanzliche Mittel können hilfreich sein, um die Schmerzen ohne Medikamente zu bekämpfen.

In folgenden Ratgebern finden Sie weitere Informationen zu Hausmitteln und alternative Behandlungsmethoden bei Kopfschmerzen:

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