Max Planck Diät

Max-Planck-Diät steakAbnehmen in nur zwei Wochen, das verspricht die Max-Planck-Diät.

Sie zielt auf den raschen Gewichtsverlust ab und arbeitet vor allem mit einem strengen Wochenplan.

Was verbirgt sich hinter der Max-Planck-Diät und worum geht es bei dieser Reduktionsdiät?

Das erfahren Sie hier in unserem kostenlosen Diäten Ratgeber zur Max Planck Diät.

Was ist die Max-Planck-Diät?

Die sogenannte Max-Planck-Diät hat nichts mit der berühmten Max-Planck-Gesellschaft zu tun. Bis heute ist unklar, woher diese Diät eigentlich stammt. Bei dieser Reduktionsdiät geht es um einen schnellen und hohen Gewichtsverlust. Innerhalb von 14 Tagen sollen bis zu 9 Kilogramm purzeln.

Das Abnehmen soll mithilfe eines strikten Speiseplans gelingen. Der Fokus liegt dabei auf einen hohen Eiweißanteil und nur sehr wenig Fett oder Kohlenhydrate. Dabei zielt die Max-Planck-Diät darauf ab, den Stoffwechsel zu erhöhen. Zusätzlich verspricht die metabole Diät, dass die gesteigerte Stoffwechselleistung bis zu drei Jahre nach der Diät anhält.

So funktioniert die Max-Planck-Diät

Die Max-Planck-Diät basiert auf den schnellen Gewichtsverlust. Daher steht besonders die geringere Kalorienzufuhr im Fokus. Am Tag nimmt die Person ausschließlich zwei oder drei Mahlzeiten zu sich. Diese Mahlzeiten sind so organisiert, dass der (oder die) Abnehmwillige täglich 400 bis 800 Kilokalorien insgesamt zu sich nimmt.

Der Speiseplan ist sehr begrenzt und enthält täglich Obst und Gemüse, allerdings in sehr eingeschränkter Auswahl. Täglich ist ungesüßter Tee oder schwarzer Kaffee ohne Zucker erlaubt sowie an vier Tagen ein Brötchen. Der Ernährungsplan gilt für sieben Tage, die sich in der zweiten Diätwoche wiederholen. Sobald die zwei Wochen beendet sind, kann die Person wieder wie gewohnt essen.

Wie lange dauert die Max-Planck-Diät?

Die Max-Planck-Diät führen Abnehmwillige zwei Wochen lang durch. Sie enthält eine Ernährung nach Plan, wonach der Stoffwechsel über 14 Tage lang gewissermaßen verändert werden soll.

Das bringt die Max-Planck-Diät – Wie viel nimmt man ab?

Das Versprechen der Diät lautet: Abnehmen von bis zu 9 Kilogramm in nur 14 Tagen. Diese Angabe ist jedoch nicht in Stein gemeißelt. Vielmehr hängt der tatsächliche Gewichtsverlust stark von der individuellen Person ab. Jeder Körper reagiert anders auf Veränderungen, die den Stoffwechsel und insbesondere die Ernährung betreffen.

Daher ist es möglich, dass der eine Abnehmwillige nur vier Kilogramm in diesen zwei Wochen verliert und der andere acht oder vielleicht nur zwei. Wie viel jeder einzelne durch die Max-Planck-Diät abnimmt, hängt zudem von der individuellen Lebenssituation ab und davon wie viel Sport und Bewegung im Alltag integriert sind.

Diätplan kompakt

Wer plant, die Max-Planck-Diät durchzuführen, ist darauf angewiesen, sich an einen strengen Diätplan zu halten. Dieser Speiseplan ist auf sieben Tage angelegt, die sich in der zweiten Woche wiederholen.

Zum Frühstück gibt es zuckerfreien Kaffee oder Tee sowie ein trockenes Brötchen oder schwarzer Kaffee und Mohrrüben sowie eine Zitrone.

Mittags stehen an Tag 1 gekochte Eier und Spinat, an Tag 2 ein Steak und Salat sowie Obst, an Tag 3 wieder Eier, Salat und Tomaten, an Tag 4 ein gekochtes Ei mit Mohrrüben und Schweizer Käse, an Tag 5 Fisch und Tomaten, an Tag 6 ein gegrilltes Huhn und an Tag 7 ein Steak sowie Obst nach Wahl auf dem Ernährungsplan.

Das Abendessen enthält ebenso Steaks, Salat, Sellerie, gekochten Schinken, Naturjogurt, gekochte Eier oder Mohrrüben.

Risiken der Max-Planck-Diät

Bei der Max-Planck-Diät existieren mehrere potenzielle Risiken. Die Diät führt bei einigen Menschen zu Verdauungsproblemen, da der Körper die strikte Ernährungsweise nicht gewohnt ist. Hinzu kommt ein beständiges Hungergefühl, da dem Körper konsequent über zwei Wochen hinweg weniger Kalorien zugeführt werden. Das führt unweigerlich zu einem Mangel an Ballaststoffen, Mineralstoffen sowie essenziellen Fettsäuren.

Nicht zuletzt belastet diese Reduktionsdiät die Gesundheit. Die Nieren können Schaden nehmen oder Gicht kann entstehen. Daneben stellt die Max-Planck-Diät keine ausgewogene Ernährungsweise dar, sodass der Jo-Jo-Effekt sehr wahrscheinlich auftritt, sobald der Abnehmende zurück in gewohnte Ernährungsmuster fällt.

Vor- und Nachteile der Max-Planck-Diät

 

Vorteile der strikten Diät:

 

  • kurzfristig planbar
  • hoher Gewichtsverlust in kurzer Zeit

Nachteile der Diät:

 

  • unausgewogen
  • ungesund
  • nicht langfristig wirksam
  • nicht sättigend
  • Gefahr des Jo-Jo-Effektes
  • besonders ungeeignet für Menschen mit Cholesterinproblemen, weil sie sehr eiweißreich und cholesterinreich ist

Fragen zur Max-Planck-Diät

Nachfolgend finden Sie einige, häufig gestellte Fragen zur Max-Planck-Diät beantwortet:

Wie schwer ist die Diät durchzuhalten?

Da die Max-Planck-Diät vorrangig auf den schnellen Gewichtsverlust abzielt und insbesondere auf Kohlenhydrate und Fett weitestgehend verzichtet, ist das Durchhalten für viele Menschen eher schwierig. Besonders der Verzicht auf Reis, Nudeln oder Kartoffeln sowie süße Snacks bereitet vielen Abnehmwilligen Probleme im Alltag.

Welche Beschwerden können unter anderem auftreten?

Der hohe Eiweiß-Fokus und die zweiwöchige Fehlernährung belasten den Körper stark. Da es an Kohlenhydraten mangelt reagiert der Metabolismus mit Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Die Person fühlt sich antriebslos und lustlos. Zusätzlich verlieren manche Personen ihren Appetit und werden reizbar.

Daneben sind Kopfschmerzen bis zur Migräne möglich sowie Schwindelgefühle, ein Kribbeln in Füße und Hände und ein allgemeines Unwohlsein mögliche Konsequenzen der Diät. Abnehmende frieren leichter, zeigen Mangelerscheinungen bis hin zum Kreislaufversagen.

Welche Kosten sind zu erwarten?

Die Kosten sind eher überschaubar. Einzig für die zwei Wochen sind weniger Lebensmittel als gewohnt einzukaufen, da die Kalorienzufuhr für diesen Zeitraum stark eingeschränkt wird.

Max-Planck-Diät: Unser Fazit!

Die Max-Planck-Diät hat das Ziel, möglichst schnell viele Kilos purzeln zu lassen. Dazu erhöht sich für die Dauer von zwei Wochen die Eiweißzufuhr. Zugleich verringert sich die Zufuhr von Fette und Kohlenhydrate im Ernährungsplan. Da der Speiseplan streng vorgegeben ist, handelt es sich um eine unausgewogene Reduktionsdiät, die aufgrund ihrer Risiken eher nicht zu empfehlen ist.

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