Alptraum

Jeder Mensch wird einst von einem Albtraum geplagt. Aus diesem Grund Gehen Forscher immer öfter auf dieses unbeliebte Phänomen während des Schlafes ein. Albträume können Hinweise dafür sein, dass bestehende Leiden vorhanden sind. In diesem Artikel gehen wir genauer auf die Thema Albtraum ein und erläutern alles Wissenswerte. Unter anderem behandeln wir die möglichen Erkrankungen, welche Albträume mit sich führen können.

Was ist ein Albtraum?

Kurz und knapp handelt es sich bei einem Albtraum um einen negativ geprägten Traum. Hierbei entstehen meist furchteinflößende Bilder, die negative Gefühle hervorrufen. Aber nicht immer muss ein Albtraum mit Angst in Verbindung stehen. Auch Trauer kann ein ständiger Begleiter dieser Traumkategorie sein. Während des Schlafprozesses treten verschiedene Szenarien vor das geistige Auge.

Viele Albträume können des Schlafprozess des Betroffenen negativ beeinflussen. Nicht selten wälzt man sich im Schlaf oder schreit und stöhnt auf. Auch ein schweißgebadetes Erwachen kann dieser Form des Traumes mit sich bringen. An sich können Albträume unterschiedliche Auswirkungen der einzelnen Personen auslösen.

Wo kommen Albträume her?

Die freigesetzten und verstörenden Bilder entspringen dem Unterbewusstsein. Hierbei wird Erlebtes verarbeitet. Beispiele dafür sind früh erlebte Traumata, in die Psyche einschneidende Erlebnisse oder auch Misserfolge in Alltag und Beruf.

Doch nicht immer muss auf Erlebnisse zurückgegriffen werden. In manchen Fällen reichen Fantasien vollkommen aus. Filme, Serien, Bücher und auch Musik können einerseits direkt auf einen Menschen einwirken, andererseits aber auch die kreativen Gedanken anregen. Düstere Stimmungen können entstehen, egal ob bewusst oder auch unterbewusst. Diese können bis in einen Traum gelangen. Aus diesem Grund gibt es oftmals Altersbeschränkungen für Filme und Bücher.

Treten des Öfteren Albträume auf, so ist es sinnvoll, die mentalen Voraussetzungen eines Betroffenen zu überprüfen.

Funktion & Aufgabe

Der Nutzen von Alpträumen ist bis heute unklar. Denkbar jedoch ist es, dass sie als Verarbeitungsprozess früherer Erlebnisse dienen. Indem die betroffene Person in der Nacht mit ihren Ängsten oder auch Bedrohungen konfrontiert wird, ist es oftmals nicht möglich, diese Dinge weiterhin zu ignorieren. Viele Betroffene lernen dadurch, deutlich besser mit derartigen Situationen umgehen zu können.

Albträume – unreelle Bilder/ komplette Fantasiewelten

In den meisten Fällen sind Albträume sehr unreal. Hier wurde die Fantasie wahrscheinlich durch Filme und Bücher angeregt. Diese gewonnenen Szenen werden von dem Unterbewusstsein in Albträumen erneut vor das geistige Auge geworfen. Ebenfalls gibt es emotionale Traumbilder, die gar keinen Bezug zum reellen Leben des Betroffenen ergeben.

Somit kommt die Traumforschung in das Spiel. Erkannte Symbole können einer eigenen Interpretation unterzogen werden. Diese sollte unter Einbeziehung der psychischen Gesamtlage des Patienten stattfinden. Man müsste also nachfragen, was einen Alptraum überhaupt ausmacht. Die Wahrnehmung fällt hier sehr unterschiedlich aus. Für einige Menschen können Dinge verstörend oder auch kränkend wirken, bei anderen jedoch keine Reaktion mit sich bringen. Somit ist es nur möglich, einen Alptraum rein persönlich auszuwerten.

Alpträume als Zeichen der Überbelastung des Unterbewusstseins?

Oftmals wird angenommen, dass ein überforderter Gehirn mehrfach düstere Farben in den Träumen wiederspiegelt. Somit soll eine Überbelastung bei der Verarbeitung von früheren sowie aktuellen Erlebnissen vorhanden sein. Hiervon ist besonders das Unterbewusstsein betroffen. Dies bringt jenen Aspekt mit, dass Alpträume des Öfteren mit einer seelischen Belastung einhergehen sollen. Diese Sorgen können auf beruflicher aber auch privater Ebene auftreten. Die häufigsten Szenarien stellen sogar Zukunftsängst dar.

Chronische Albträume

Sobald ein Albtraum immer wieder eintritt, also chronischer Natur ist, sollte man eine Therapie in Betracht ziehen. Stets schlechte Träume können ein Anzeichen für mentale Leiden darstellen oder auf Dauer zu diesen führen. Bei den meisten Menschen kommen jedoch nur vereinzelt Albträume vor, sodass diese nicht weiter bedenklich sind. Die Umstrukturierung des Alltags sowie etwas Entspannung genügen oftmals, um weitere negative Traumszenarien zu vermeiden.

Achtung: In einigen Fällen können Medikamente zu schlechten Träumen führen. Auch dieser Aspekt sollte stets in Erwägung gezogen werden. Einen Rat darüber findet man beim Arzt, Apotheker oder im Beipackzettel unter Nebenwirkungen.

Krankheiten & Beschwerden verursacht durch einen Alptraum

In einigen Fällen können Albträume mit einer Vielzahl an mentalen Defiziten verbunden werden. Die erste Instanz ist die Unterbrechung des Schlafes. Somit findet die Ruhephase nicht ausgiebig statt. Eine Folge dessen kann Unausgeglichenheit sein. Dazu gehören beispielsweise die leichte Reizbarkeit, nervliche Anspannungen sowie ein leichtes falsches Auffassen etlicher Aussagen. Depressionen und neurotischen Leiden können auf Dauer ebenfalls Folgen von chronischen Albträumen sein.

  • Unausgeglichenheit
  • Nervliche Anspannung
  • Leichte Reizbarkeit
  • Falsches Auffassen von Aussagen
  • Depressionen
  • Neurotische Leiden

Aber auch die direkten Symptome nach einem Albtraum können sich als sehr unangenehm erweisen. Das liegt daran, dass einige Träume als sehr real empfunden werden, was in puncto Körper und Seele einige Symptome auslösen kann. Dazu gehören ein ansteigender Blutdruck, verkrampfte Muskeln und auch das Zusammenbeißen der Zähne, was sich als sehr ungesund erweisen kann. Die mentale Gesamtlage verschlechtert sich zudem zunehmend. Ängste steigen an und auch Herausforderungen können zu unüberwindbaren Hürden werden.

In letzter Instanz ist es oftmals nicht mehr möglich, eine klare Unterscheidung zwischen Realität und Traum zu fassen. Bei etwa 5 Prozent der Betroffenen werden bedrohlichen Szenen der Nacht auch im Alltag spürbar. Hierbei neigen sie zu paranoiden Wahrnehmungen, sie leiden also unter Fehleinschätzungen konkreter Lagen. Durch einsetzende Panikattacken sind sie zunehmend nicht mehr fähig, soziale Kontakte zu pflegen. In diesen Fällen ist eine Therapie mit psychologischer Betreuung notwendig.

  • Ansteigender Blutdruck
  • Zusammenbeißen der Zähne
  • Verkrampfte Muskeln
  • Ansteigende Ängste
  • Herausforderungen steigen zu unüberwindbaren Hürden an
  • Keine klare Unterscheidung zwischen Traum und Realität möglich
  • Paranoide Wahrnehmungen
  • Einsetzende Panikattacken
  • Fehleinschätzungen konkreter Lagen

Die Folgen im Alltag durch einen Alptraum

Stellen sich starke und anhaltende Albträume ein, so ist es oftmals nicht mehr möglich, den einst ausgeübten Beruf weiterzuführen. Hier tritt ein negativer Kreislauf ein. Sobald das Gehalt ausbleibt, werden insbesondere finanzielle Sorgen nicht gemildert. So ist es möglich, dass Betroffene in schwerwiegende Situationen geraten. Auch die Intensität der Albträume kann weiter ansteigen. Spätestens dann sie sind Ursachen für die Situation unumgänglich.

Körperliche und mentale Erkrankungen durch Albträume?

In der Regel geben Albträume keinen weiteren Anlass, weitergehende mentale sowie körperliche Erkrankungen hervorzurufen. Im Groben und Ganzen gelten sie lediglich als Verarbeitungsprozess im Gehirn und stellen die Ausformung daraus dar. Es ist also recht unterschiedlich, wie sich jeder einzelne Mensch in diesem Punkt weiterentwickelt.

Im Ernstfall sollte jedoch ärztliche Unterstützung in Anspruch genommen werden. Es ist nämlich nicht möglich, die negativen Traumbilder dauerhaft zu ignorieren. Zudem ist es nicht jedem Betroffenen möglich, als solch einer Situation schnell aufzuwachen. Kurz und knapp bedeutet es, dass ein Albtraum, je länger er andauert, immer mehr Misslagen aufzeigen kann. Allerdings löst er nur in den seltensten Fällen weitere Erkrankungen aus.

Fragen und Antworten zur Thema Albträume

 

Können Lieder Albträume hervorrufen?

An sich sind Lieder neutral und geben weniger preis als Filme und Serien. Jedoch können Songs Erinnerungen in uns hervorrufen, welche wiederum für schlechte Träume sorgen können. Aus diesem Grund ist es möglich, durch diese Albträume zu bekommen. Man kann auch einen Song direkt mit einem traumatischen oder traurigen Ereignis verbinden. Beispielsweise kann es ein Lied geben, welches man mit einer geliebten Person gehört hat. Diese ist jedoch bei einem Unfall verstorben. Hier wird das Erlebte wieder hervorgerufen und sorgt für unangenehme Verarbeitungen während der Ruhephase.

Können Kinder auch unter Albträumen leiden?

Ganz klar können Kinder ab einem gewissen Alter auch unter Albträumen leiden. Oftmals ist es noch nicht möglich, mit dem Kind darüber zu reden. In anderen Fällen wacht das Kind schreiend und weinend auf. All diese Fälle sind möglich. Während der Nacht werden alltägliche Verarbeitungsprozesse vollzogen. Mit zunehmender Fantasie des Kindes können jedoch auch unschöne Träume entstehen. Es ist ebenfalls möglich, dass ein Kind einen Film gesehen hat, welcher nicht für das entsprechende Alter vorgesehen war. Auch hier herrschen Angstzustände sowie Albträume. Ebenfalls sind Wesen wie das „Monster unter dem Bett“ oder auch der „schwarze Mann“ Wesen, die unangenehme Nächte mit sich bringen können.

Kann man Albträumen vorbeugen?

An sich ist es möglich, etwas Entspannung zu nutzen, um die Träume positiv zu beeinflussen. Yoga, Meditationen und allgemeine Entspannungsübungen sind hierfür gute Optionen. Andererseits kann man lernen, seine Träume etwas zu beeinflussen. Wenn man sich zunehmend mit einem schönen Thema vor dem Schlafengehen beschäftigt, dann kann es gut möglich sein, dass dieses in den Traum einfließt. Ab einer bestimmten Ausprägung ist die Beeinflussung jedoch weniger effizient. Wer unter chronischen Albträumen leidet und viel zu verarbeiten hat oder einfach nicht abschalten kann, dem ist es nahezu unmöglich, den Albträumen vorzubeugen. Lediglich Psychopharmaka können für einen traumfreien Schlaf sorgen. Diese Medikamente sind jedoch keine Dauerlösung und machen das Problem auch nur für einen bestimmten Zeitraum unsichtbar.

Unser Fazit zu Albträume

Albträume stellen eine weniger schöne Erfahrung dar, sind jedoch in erster Instanz vollkommen normal. Die Ursachen eines Alptraum können vielseitig sein. Entweder Erfahrungen aufgrund von Unfällen oder anderen Traumata oder auch Bilder aus Filmen und Co. – all jene Dinge können in diesen Träumen verarbeitet werden. Treten jedoch häufige neagtive Szenarien auf, so kann der Alltag eines Menschen sehr beeinflusst werden. In den schlimmsten Fällen wird eine psychologische Betreuung notwendig, um das Erlebte sowie die Bilder aus den Träumen umfangreich erarbeiten und bearbeiten zu können.

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