Pasteurella

Pasteurella Pest

Pasteurella gehört zu den Erregern von Pest

Pasteurella ist ein Stäbchenbakterium, welches vorrangig Nutztiere befällt. Jedoch können diese auch auf den Menschen übertragen werden.

Der Parasit gehört unter anderem zu den Erregern der Lungen– sowie Beulenpest. Daher ist das Bakterium sowohl für Menschen als auch für Tiere äußert gefährlich.

Worum es sich genau handelt, wo das Bakterium vorkommt, welche Krankheiten und Beschwerden es genau auslösen kann und alle weiteren wichtigen Informationen, möchten wir nun im nachfolgenden Ratgeber erläutern.

Was sind Pasteurella?

Die Pasteurella schädigt die Wirtstiere, die von den Parasiten befallen wird. Jedoch werden diese nicht getötet, da sie vom Parasit gebraucht werden. Eine Schädigung geht allerdings mit dem Befall einher. Zellen werden zerstört, Organe geschädigt sowie ein Nährstoffmangel eingeleitet.

Pasteurella zählt zu der Gattung der Brucella. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Stäbchenbakterien, die vorrangig im Urogenitaltrakt von Schweinen, Rindern und Schafen wiederzufinden sind.

In erster Linie sind diese Bakterien für den menschlichen Mechanismus unbedenklich. Jedoch können sie mit einer Erkrankung in Verbindung stehen.

Achtung: Wer unter einer Erkrankung dieser Parasitenart leidet, muss dies deutschlandweit melden! Die Erkrankung an Pest ist sehr ansteckend und lebensbedrohlich. Um dies zu vermeiden, muss sehr schnell reagiert werden!

Pasteurella ist aus diesem Grund sehr gefährlich für Mensch und Tier. Deshalb sollte immer überprüft werden, ob eine Erkrankung oder ein Befall dieser Art vorhanden ist. Zudem können Vorsichtsmaßnahmen wie Impfungen getroffen werden. Hierzu sollte man sich bei seinem Hausarzt erkundigen.

Gerade wer einen Urlaub in bestimmte Gegenden plant, sollte diese Vorsichtsmaßnahme unbedingt in Anspruch nehmen. Zusätzlich ist es untersagt, in Seuchengebiete einzureisen, um diese nicht zusätzlich in andere Länder zu verschleppen.


Eigenschaften & Verbreitung

Pasteurella teilen sich mittels einer Spaltung. Einen Zellkern sowie Organellen besitzen sie nicht. Jedoch sind die Meisten dieser Art auf Sauerstoff angewiesen.

Sporen werden von dieser Art Bakterien nicht gebildet, sie sind also asporogen. Das Prinzip der Zoonose tritt jedoch ein. Dies bedeutet, dass die Bakterien von Mensch auf Tier und von Tier auf Mensch übertragen werden können. Hier ist meist ein direkter Kontakt von Nöten. Besonders auffällig ist die Bissübertragung von Tier auf Mensch. Über die entstandene Bissstelle können die Parasiten in den menschlichen Körper eindringen.

Behandlung Immunologie

Pasteurella wird in vielen Fällen erfolgreich vom Immunsystem bekämpft

In vielen Fällen wird Pasteurella vom menschlichen Organismus bekämpft, da diese nicht zum Bestand gehören. Somit werden sie beseitigt, noch bevor sie sich vermehren können. Deshalb führen sie oftmals zu keiner Erkrankung.

Gelingt es dem Organismus jedoch nicht, Oberhand zu gewinnen, so breitet sich die Pasteurella über die Blutbahnen aus und befällt einzelne Organe. An sich sind sie wie alle Brucella unbekapselt und stehen entweder allein oder in paarweiser Anordnung da. Zudem sind sie unbeweglich.

Der Körper reagiert oftmals mit üblichen Hausreaktionen auf das Bakterium. Ersthafte Infektionen können jedoch auch auftreten, wie beispielsweise eine Brucellose, die rechtzeitig behandelt werden sollte.

Das Pestbakterium Pasteurella pestis wird über Parasiten wie Flöhe und Zecken übertragen. Diese jedoch haben sich im Vorfeld die Bakterien von einem Nagetier zugezogen, während sie ihre Blutmahlzeit zu sich genommen haben. Es ist jedoch auch ein Direktkontakt mit dem Nagetier möglich, um das Bakterium zu erhalten. Überleben tut das Bakterium in Kot, Hustenschleim sowie Eiter über mehrere Monate.


Vorkommnis von Pasteurella

An sich kommt der Virus überall vor, auch in Europa. Einige Gegenden sind jedoch mehr betroffen. Dazu gehören Australien sowie Afrika. Das liegt nicht zuletzt an den warmen klimatischen Gegebenheiten. Auch die sozialen sowie hygienischen Umstände begünstigen oftmals, dass der Virus sein Unheil treiben kann.


Krankheiten & Beschwerden

Während die Krankheitserreger bei Tieren systematische Blutvergiftungen hervorrufen, treten beim menschlichen Organismus eher lokale Reaktionen auf. Hierzu gehören beispielsweise Hautreizungen sowie Schwellungen. Geht es jedoch um die Pasteurella pestis, so kann die Folge eine Lungen– oder auch Beulenpest sein.

die pest, tanz des todes

Die Beulenpest kann tödlich enden

Die Beulenpest:

Durchfall, Übelkeit, Fieber und Kopfschmerz sind Anfangssymptome der Beulenpest, welche sich als eher uncharakteristisch erweisen. Im Anschluss schwellen die Lymphknoten an und es entstehen sogenannte Pestbeulen. Wird die Beulenpest nicht rechtzeitig behandelt, so tritt eine Sepsis ein. Hier handelt es sich um eine generelle Blutvergiftung, welche tödlich enden kann.

Die Lungenpest:

Oftmals geht die Lungenpest aus der Beulenpest hervor. Die Infektion ist sehr hochgradig, vor allem wenn ein feuchtkaltes Klima herrscht. Auch die Sterberate ist hier deutlich höher als bei einer Beulenpest. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, so ist es möglich, diese gut zu behandeln.

Die Brucellose:

Auch hier handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung. Typische Symptome sind Müdigkeit sowie eine Abgeschlagenheit. Konzentrationsstörungen, Nachtschweiß, Muskel- sowie Gelenkschmerzen können weitere Symptome darstellen. Nasenbluten, Bauchschmerzen sowie ein unproduktiver Husten sind nur wenige weitere Folgen einer Brucellose Erkrankung.

In erster Linie müssen die Erkrankungen mit Medikamenten behandelt werden. Dies stellt sogar den Hauptbestandteil der Behandlung dar! Aber auch die Begleiterscheinungen können Hand in Hand behandelt werden, sodass es die Zeit der Erkrankung deutlich angenehmer gestalten kann.

Achtung: Oftmals werden infizierte Menschen in Quarantäne gesteckt, da eine hohe Ansteckungsgefahr besteht. Erst wenn sie wieder vollkommen gesund sind, dürfen sie die Abschottung verlassen.
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