Hausmittel gegen Konzentrationsstörungen

Behandlung Gedächtnistraining Hausmittel gegen Konzentrationsstörungen

Gibt es Hausmittel, die die Konzentration fördern?

Wer kennt das nicht? Es ist noch so viel zu erledigen, doch anstatt sich das gelesene einzuprägen, kreisen die Gedanken umher. Ist jemand nicht mehr fähig, sich über längere Zeit mit einer bestimmten Tätigkeit zu befassen, so bezeichnet man dies als Konzentrationsstörung oder Konzentrationsschwäche.

Der Mangel an Konzentration kann viele Ursachen haben. Von Stress und Schlafmangel über Vergiftungen und Mangelernährung bis hin zu einer depressiven Verstimmung oder einer verminderten Durchblutung des Gehirns. Je nach Auslöser und Diagnose vom Arzt können in vielen Fällen allerdings bereits einfache Hausmittel gegen Konzentrationsstörungen helfen. Nachfolgend finden Sie die bestbewährten Hausmittel, schnelle Hilfe und auch alternative Behandlungsmethoden.

Störungen der Konzentration

Spannungskopfschmerzen

Der Mangel an Konzentration kann viele Ursachen haben

Dass die Konzentration nachlässt, nachdem man längere Zeit eine Tätigkeit ausgeübt hat ist vollkommen normal. Ernstnehmen sollte man jedoch ein plötzliches, scheinbar grundloses Schwinden der Aufmerksamkeit, das immer wieder auftritt.

Eine Konzentrationsstörung kann sogar so weit Gehen, dass man sich selbst bei Aktivitäten, die einem Freude bereiten, trotzdem mit anderen Dingen beschäftigt. Menschen jedes Alters können betroffen sein. Für eine Konzentrationsstörung gibt es eine Vielzahl von Ursachen.

Ursachen und Symptome

Das Gehirn ist auf Sauerstoff angewiesen, um zu funktionieren. Bei unzureichender Frischluft verlangsamt sich die Leistung. Gleiches folgt aus Durchblutungsstörungen und mangelnder Bewegung. Auch ungesunder Schlaf wirkt sich negativ auf die Konzentration aus. Erst recht lenkt ein nicht enden wollendes Gedankenkarussell von der eigentlichen Arbeit ab.

Wichtig ist ebenso eine ausgewogene Ernährung. Konzentrationsstörungen können von Nährstoffmangel, Unterernährung, Vergiftungen, Diabetes oder einem niedrigen Flüssigkeitshaushalt zeugen. Letzterer macht sich unter anderem durch Kopfschmerzen bemerkbar.

Allergien und Medikamentunverträglichkeit sind weitere Auslöser. Hinzu kommen Krankheiten wie ADS oder adhs, eine Schilddrüsenunterfunktion, Niedriger Blutdruck sowie Demenz. Selten schwächt eine mangelnde Muskelspannung die Konzentrationsfähigkeit, weil sich die betroffene Person allein auf eine aufrechte Körperhaltung konzentrieren muss, was der geistigen Anstrengung Energie raubt.

Wann zum Arzt?

Wann sollte man bei Konzentrationsproblemen einen Arzt aufzsuchen?

Ein Mediziner sollte aufgesucht werden, wenn neben der immer wiederkehrenden Konzentrationsstörung Schwindel, Gewichtsschwankungen und Persönlichkeitsveränderungen auftreten. Konsultieren Sie auch einen Arzt, wenn der Mangel an Konzentration Ihren Alltag einschränkt und / oder Sie stark belastet. Das gleiche gilt auch dann, wenn das Symptom sehr plötzlich auftritt und sich nur durch Ursachen wie einem Schlafmangel oder Stress erklären lässt.

Hausmittel gegen Konzentrationsstörungen

Welche Hausmittel gegen Konzentrationsprobleme helfen wirklich?

Konzentrationsstörungen beim Lernen, Arbeiten, Lesen oder ähnlichem können den Alltag und die Eigenleistung stark einschränken. Viele Betroffene suchen daher schnell nach Tabletten und anderen Medikamenten, die eine schnelle Hilfe bei Konzentrationsstörungen versprechen. In den meisten Fällen können jedoch schon einfache Maßnahmen wie eine eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, eine gesunde Ernährung oder Bewegung an der frischen Luft den Kopf wieder in Schwung bringen.

Viel trinken und gesund ernähren

Mindestens 1,5 Liter am Tag zu trinken, ist wichtig, um die Konzentration aufrecht zu erhalten. Zudem sollte man dem Körper mittels einer ausgewogenen Ernährung alle wichtigen Nährstoffe zuführen. Während Vitamine hohe Priorität besitzen, sollten Kohlenhydrate und Fette nur in Maßen konsumiert werden. Die Kost sollte sättigen, aber nicht allzu schwer im Magen liegen. Mehrer kleine Mahlzeiten am Tag sind sinnvoller als wenige große Portionen. Besonders wertvoll sind Lecithine, die vor allem in Nüssen stecken. Weitere ratsame Lebensmittel sind Bananen, Vollkorn, Weizen, Soja, Pilze und Eier.

Ausreichend Bewegung und Schlaf

Zu einer gesunden Lebensweise gehört regelmäßige Bewegung genauso wie ausreichender Schlaf. Drei Mal in der Woche mäßiges Ausdauertraining sind eine gute Grundlage. Am Arbeitsplatz hilft es auch, aufzustehen und für ein paar Minuten durch den Raum zu gehen oder die Arme zu kreisen, ehe man sich erneut den Aufgaben widmet. Ein geordneter Arbeitsplatz schafft bessere Voraussetzungen für konzentriertes Tun.

Erschöpfung Abgeschlagenheit Müdigkeit

Ausreichender und gesunder Schlaf sind essenziell für die Konzentration

Des Weiteren ist es nützlich, sich einen Plan zu erstellen, den man der Reihe nach erledigt, um Gedanken an vernachlässigte Aufgaben zu vermeiden. Eine gute Nachtruhe wird durch geregelte Zeiten des Zubettgehens gefördert. Ein bis zwei Stunden zuvor muss der Konsum elektrischer Medien verringert werden. Stattdessen beendet man den Tag mit einer Lektüre oder man schreibt Tagebuch.

Selbstverständlich sollten Alkohol, Nikotin und Aufputsch- oder Schlafmittel gemieden werden. Für einen klaren Kopf sorgen Duftöle aus Lavendel, Rosmarin oder Bergamotte. Unterstützend kann man Vitamin B12 Tabletten einnehmen, die es in der Apotheke gibt.

Dies ist besonders Veganern nahe zu legen, da das kräftigende Vitamin ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt.

Konzentrationsstörungen vorbeugen

Wer sich hin und wieder seelisch entspannt, kann mehr Leistung abrufen, wenn es darauf ankommt. Hierbei hilft es, Yoga, Autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobson zu praktizieren. Überdies schulen Gedächtnisübungen wie Memory oder Kreuzworträtsel die Konzentration. Effektiv ist auch das, Spielen eines Instruments zu erlernen.

Schnelle Hilfe bei Konzentrationsstörungen

Welche Hausmittel gegen Konzentrationsstörungen helfen sofort?

Stellt man fest, dass die Konzentration schwindet, akzeptiert man das Leistungstief am besten und genehmigt seinem Gehirn eine Pause am offenen Fenster. Es müssen nur wenige minuten sein, die frische Luft wirkt dennoch belebend. Ebenfalls empfehlen sich Atemübungen, bei denen man mit geschlossenen Augen die Hände auf die Oberschenkel legt und tief ein- und ausatmet.

Genauso hilfreich ist die Über-Kreuz-Übung. Der rechte Ellenbogen wird zum linken Knie geführt, danach wird die Bewegung seitenverkehrt wiederholt. Somit erhöht sich die Verknüpfung beider Gehirnhälften. Bei wenig Platz massiert man seine Ohren. Auch das stimuliert die Konzentration. Nicht zuletzt hilft es, Kaugummi zu kauen. Der angepriesene Traubenzucker fährt den Blutzuckerspiegel zwar schnell in die Höhe, lässt ihn danach aber auch rapide sinken. Besseres Nervenfutter sind Datteln.

Alternative Heilmittel

Alternativmedizin & Naturheilkunde bei Konzentrationsschwierigkeiten

Natürliche Medizin sind Ginkoextrakte, Ginseng und Beinwell. Insbesondere Ginko ist bekannt für seine hirndurchblutungsfördernde Wirkung und kommt deshalb häufig in der Behandlung von Alzheimer zum Einsatz. Ebenso haben sich Bachblüten bewährt. Wenn die Gedanken oft abschweifen, helfen honeysuckle, clematis, impatiens und agrimony. Aus der Homöopathie kann man ebenfalls diverse Mittel zu Rate ziehen.

Weitere Informationen zu den hilfreichen Globuli finden Sie im Ratgeber Homöopathie bei Konzentrationsstörungen.

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