Herzklappe

Ventile im menschlichen Herzen

Herzklappen gelten als Ventile im menschlichen Herzen. Mit diesen Ventilen werden Blutrückströmungen bzw. ein Blutrückstau im Herzen verhindert. Das menschliche Herz hält in beiden Herzhälften jeweils eine sogenannte Segelkappe parat sowie eine Taschenklappe. Die Segelklappe ist örtlich zwischen dem Vorhof sowie den Kammern zu finden. Die sogenannten Taschenklappen sind immer zwischen den Kammern sowie dem Ausstromgefäß zu finden. Die sogenannte Aortenklappe wird zusammen mit den Pumonalklappen ausgebildet. Das Zusammenspiel im großen und im kleinen Blutkreislauf im menschlichen Organismus ist hierbei von entscheidender Bedeutung.

Was ist eine Herzklappe?

Der Begriff Herzklappe stammt von den lateinischen Begriff valva, was so viel wie, die Klappe bedeutet. Der Mensch hat Herzklappen, die im Herzen als Ventil dienen. Dieses Ventil verhindert, dass es einen sogenannten Blutrückstau in die falsche Richtung im Herzen gibt. Das menschliche Herz hält in beiden Herzhälften jeweils eine sogenannte Segelkappe parat sowie eine Taschenklappe. Die Segelklappe ist örtlich zwischen dem Vorhof sowie den Kammern zu finden. Die sogenannten Taschenklappen sind immer zwischen den Kammern sowie dem Ausstromgefäß zu finden. Die sogenannte Aortenklappe wird zusammen mit den Pumonalklappen ausgebildet. Dieses geschieht bereits in der 5.-7. Schwangerschaftswoche im Rahmen der Embryonalentwicklung.

Jede Herzklappe ist bestehend aus sogenannten Einfaltungen, die sich hierbei konzentrisch schließen und auch wieder öffnen. Eine normale Herzklappe stellt keinerlei relevanten Widerstand für das Blut dar. Denn der Blutstrom fließt im geöffneten Zustand schlicht gegen die sogenannte Herzwand. Die jedoch hieraus entstehende einsetzende Rückströmung verschließt die Herzklappen, so dass eine Rückströmung des Blutflusses nicht stattfinden kann. Bereits an den Segelklappen wird verhindert, dass die Klappensegel umschlagen und das Blut in die falsche Richtung läuft.

Funktionen & Aufgaben

Im Prozess der Systole, hierbei handelt es sich um den Prozess der Bluteinströmungsphase. Hierbei ist s so, dass das sauerstoffarme sowie das kohlendioxidangereicherte Blut via der Trikuspidalklappe vom Vorhof, rechts zur Herzkammer, rechts gelangt. Das Blut wird hierbei im Rahmen des Lungenkreislaufes durch die sogenannte Pulmonalklappe weitergegeben. Im Anschluss erfolgt dort eine Anreicherung mit Sauerstoff. Das führt wiederum zu einer Kohledioxidminimierung. Das nun erfrischte Blut, wird im Anschluss hieran aus den Lungen in den Vorhof, links ausgeworfen. Es gelangt nun im Folgenden durch die sogenannte Mitralklappe in die Herzkammer, links. An dieser Stelle wird das Blut nun weiter durch die Aortenklappe gelenkt hindurch zu der größten Körperschlagader. Somit wird es in den großen Blutkreislauf weitergegeben.

Im kompletten Prozess der sogenannten Systole arbeiten die Herzklappen ähnlich wie eine Art Ventile, im mechanischen Sinne. Denn durch die jeweiligen Öffnungen oder auch Schließungen werden grundsätzlich Blutrückströmungen verhindert.

Der Prozess funktioniert stereotypisch immer so, dass wenn sich die rechte oder auch die linke Herzkammer mit Blut füllen so ziehen sich die Mitral-und Trikuspidalklappe und die Herzklappe zusammen und werden abgeschlossen. Hierbei wird verhindert, dass das Blut wieder rückwärts in die sogenannten Vorhöfe läuft. An dieser Prozessstelle entsteht nun Druck in wachsender Form in den Herzkammern. Hierbei werden nun im Folgenden die Aorten sowie die Pulmonalklappen wieder geöffnet. Dabei wird das entsprechende Blut an die jeweiligen Ausflussbahnen wieder ausgeworfen.

Am Endpunkt des Prozesses der Systole ist es so, dass die Herzkammern beinahe entleert sind. Hierbei sinkt dann der entsprechende Druck, der aufgebaut wurde wieder massiv ab, so dass im weiteren Verlauf sowohl die Aorten-sowie die Pulmonalklappe wieder geschlossen wird. Hierbei wird auch wieder so sichergestellt, dass kein Blut in die Herzkammern zurück fließen kann. Hierbei öffnen sich jedoch simultan die Mitral-und Trikuspidalklappe erneut. Die Herzkammern werden an dieser Stelle wieder mit neuem, frischen Blut befüllt. Aus diesem Wechselprozess ist ersichtlich, dass die Herzklappen im Ganzen betrachtet unersetzlich im Prozess des menschlichen Blutkreislaufes sind. Denn sie steuern den kompletten Herzblutfluss, verhindern fundamental den Blutrückstau und den Blutrückfluss und sind dadurch fundamental an der kompletten Blutversorgung aller menschlichen Organe beteiligt.

Zusammenfassende Liste

  • Verhindert Rückstau bzw. Rückfluss des Blutes nach Pumpvorgang den Herzkammern
  • Sorgt für Blutaustausch und hält somit den kleinen und den großen Blutkreislauf aufrecht
  • Sorgt indirekt dafür, dass die Organe im menschlichen Organismus mit Sauerstoff versorgt werden
  • Beinhaltet eine mechanische Ventilfunktion im menschlichen Körper

Anatomie & Aufbau

Die Herzklappe setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

  • Trikuspidalklappe
  • Pulmonalklappe
  • Mitralklappe (Bikuspidalklappe)
  • Aortenklappe

Trikuspidalklappe

Die sogenannte Trikuspidalklappe, ist die eine Herzklappe, die sozusagen als mechanisches Ventil zwischen dem vorhof, rechts und Herzkammer, rechts fungiert. Sie trägt dafür Sorge, dass die Menge des Blutes im Rahmen der Anspannungsphase durch die Kammer, rechts in die sogenannte Lungenarterie geleitet wird. Das Blut wird hier in den Lungenkreislauf geleitet. Man spricht hier auch von dem sogenannten kleinen Blutkreislauf. Das Blut wird hierbei ganz explizit nicht zurück den Vorhof, rechts gepumpt. Während dieses Prozesses ist die Herzklappe geschlossen. Diese öffnet sich hierbei erst wieder wenn die Entspannungsphase einsetzt in der rechten Herzkammer einsetzt, dabei handelt es sich um die sogenannte Diastole. Die Trikuspidalklappe kommt der Segelkammer gleich.

Im mechanischen Sinne fungiert diese wie ein simples Rückschlagventil. Die Funktion wird hierbei durch die Sehnenfäden aufrechterhalten. Denn diese werde hier muskulär durch die Segel unterstützt. Diese Klappe ist ein wichtiger Bestandteil der 4 Klappensysteme des Herzens. Mit ihr wird ganz existentiell sichergestellt, dass der Blutkreislauf auch in die gewünschte Richtung verläuft.

Die Pulmonalklappe

Die Pulmonalklappe ist auch das sogenannte Auslassventil des Herzens. Es ist zwischen der Lungenstrombahn und der rechten Herzkammer zu finden. Der eigentliche Fachbegriff ist Valva trunci pulmonalis. Die Pulmonalklappe ist als eine Art Taschenklappe positioniert in der Art von 3 Klappentaschen halbmondförmig angelegt. Sie regeln den Rückfluss des Blutes in die Herzkammer rechts, im Rahmen der sogenannten Diastole. Während der eigentlichen Systole öffnet sich hingegen die Pulmonalklappe, da der Druck in die Kammer rechts hier übersteigt.

Mitralklappe (Bikuspidalklappe)

Die Mitralklappe wird in der Medizin auch immer wieder als Bikuspidalklappe gekennzeichnet. Diese Klappe trennt in Summe den Vorhof, links des Herzens von dem der eigentlichen linken Herzkammer, die hier auch Ventrikel genannt wird. Diese Klappe ist ebenso wie die Trikuspidalklappe, in der Form einer Segelklappe positioniert. Sie ist hierbei sowohl mit einem vorderen, wie auch mit einem hinteren Segel vorzufinden. Die wichtigen Mitralklappen verhindern, dass das Blut aus der Vorkammer der rechten Seite während des Prozesses der Systole in den Vorhof, links sowie in die Lungenvene zurückfließt. Während der sogenannten Entspannungsphase, auch Diastole, der rechten Herzkammer genannt, sorgt die Mitralklappe bei ihrer Öffnung für sauerstoffangereichertes Blut aus den Lungenflügeln.

Dieses Blut hat sich in Vorhof auf der linken Seite angesiedelt und strömt in diesem Prozess wieder in die Hauptkammer zurück. Im Anschluss erfolgt der systolische Prozess. Hierbei wird das mit Sauerstoff angereicherte Blut durch die Aortenklappe in den Körperkreislauf gepumpt. Man spricht bei dem Körperkreislauf auch von dem großen Blutkreislauf. In diesem Prozess kann es zu sogenannten Undichtigkeiten kommen. Kleinere Undichtigkeiten sind hierbei nicht gravierend. Größere Undichtigkeiten können jedoch zu Herzleistungseinschränkungen führen, die sich sensibel auf den gesamten Organismus auswirken.

Die Aortenklappe

Die sogenannte Aortenklappe gehört zu einer von zwei Taschenklappen im Herzen. Sie ist im Ausgang der linken Herzkammer, auch Ventrikel genannt zu der Aorta positioniert. Die Aorta ist die große Hauptschlagader des Menschen. Immer während der sogenannten systolischen Kontraktion in der linken Herzkammer, öffnet sich die Aortenklappe. Hierbei wird das dort befindliche Blut aus der entsprechenden Herzkammer direkt in die lebenswichtige Aorta gepumpt. Wenn der Blutdruck jedoch wieder nachlässt, das geschieht noch während der Endphase im Rahmen der stattfindenden Systole, entwickelt das Blut die Tendenz in die linke Herzkammer aus der Aorta heraus zurückzuströmen. Die Aortenklappe verhindert das, wenn sie denn voll funktionsfähig ist.

Denn die Taschen der Aortenklappe füllen sich ihres Zeichens mit Blut und bauen somit in den Prozess eine Barriere auf, die den Rückstrom verhindert. In diesem Prozess kann sich die linke Herzkammer hingegen mit dem mit Sauerstoff angereicherten Blut aus dem Vorhof, links bereichern. Es ist hierbei anzumerken, dass die Aortenklappen durchweg lediglich passiv reagieren. Das ist auf die unterschiedlichen Strömungs- und Druckverhältnisse im menschlichen Herzen sowohl diastoisch, wie auch systolisch zurückzuführen. Die Aortenklappe verfügt hierbei über keinerlei Muskeln. Das Öffnen und das Schließen wird nicht aktiv gesteuert.

Herzklappen und ihre klinischen Aspekte

Ist eine Herzklappenfunktion irgendwie eingeschränkt, so Sprechen Mediziner von einem Herzklappenvitium. Dieses Vitium kann sowohl angeboren sein sowie im Laufe des Lebens einfach entstehen. Hierbei werden 2 wesentliche Arten von Funktionseinschränkungen unterschieden. Man unterscheidet zwischen einer Klappenstenose und einer Klappeninsuffizienz.

Die Herzklappen – Klappenstenose

Bei dieser Herzklappenbeeinträchtigung ist es nicht möglich, dass sich die Herzklappen vollständig und komplett öffnen. Es gelangt hierbei weniger Blut durch die Klappen. Diese Beeinträchtigung hat die Folge, dass es zu eine erhöhten Druckbelastung im Herzen kommt. Hier kann eine Wandverdickung entstehen.

Die Herzklappen Insuffizienz

Bei dieser Insuffizienz ist es so, dass sich die Herzklappe hingegen nicht mehr richtig schließen kann. Hierbei kommt es zu einem gefährlichen Blutrückstrom. Hierbei tritt eine sogenannte Volumenbelastung des Herzens auf. Auch hier kann eine Wandverdickung entstehen. Diese geht jedoch mit einer Herzhöhlenerweiterung einher, die auch als exzentrische Hypertrophie bezeichnet wird. Wenn es im menschlichen Körper lediglich zu leichten Herzklappenfehlern kommt, bleiben diese Fehler sogar in der Regel zunächst unbemerkt. Höher gradige Fehler führen in der Regel zu Symptomen, die dann ärztlich behandelt bzw. erkannt werden.

Die Herzklappenfehler haben im Regelfall eine Gemeinsamkeit. Die Gemeinsamkeit befindet sich hierbei in der Belastungsdyspnoe. Hierbei versteht man eine Atemnot, die bereits bei einer geringen körperlichen Belastung auftritt. Im Vergleich zwischen den auftretenden Herzklappenbeeinträchtigungen, fallen Beeinträchtigungen der linken Herzklappe sowie der Mitralklappe und der Aortenklappe besonders häufig auf.

Krankeiten, Beschwerden & Störungen

Es ist bei Herzklappen grundsätzlich eine Problematik, wenn Verkalkungen, Undichtigkeit oder gar eine Verengung vorliegt. Denn diese Anamnesen führen in der Regel zu einer Reihe von gesundheitlichen Konsequenzen. Zu den unspezifischen Symptomen einer solchen Herzklappenerkrankung gehören Schwindel, Schwäche, Kurzatmigkeit, Wasseransammlungen im Beinbereich sowie das typische Druckgefühl in der Brust. Diese Symptome werden jedoch von den Betroffenen meist nicht ausreichend ernst genommen oder gar fehlinterpretiert. Das kann zu einem unbeobachteten Fortschreiten der Erkrankung führen.

Zu den am häufigsten auftretenden Problemstellungen bei diesen unbehandelten Erkrankungen sind im Regelfall Herzinsuffizienzen, mit der Konsequenz eines möglichen Herzversagens. Es ist daher ratsam solche Symptome ernst zu nehmen und bei einem Auftreten dieser Erscheinungen auch einen Arzt zu konsultieren, um eine zeitnahe Diagnose einer möglichen Herzklappenerkrankung vornehmen lassen zu können. Dies verhindert in der Tat schwere Nachfolgeerkrankungen.

Im Regelfall treten diese Herzklappenerkrankungen ganz natürlich aufgrund der menschlichen Alterung auf. In diesem normalen Alterungsprozess nutzen sich bei jedem Menschen die Klappen ab. Es kommt unter anderem häufig zu Klappenverengungen. Die hier bereits erwähnte Klappeninsuffizienz oder Klappenstenose treten dann infolge dessen häufig auf. Ein Herzklappenfehler kann jedoch auch Resultat einer bakteriellen Infektion auftreten.

Die Herzbeutelentzündung

Der sogenannte Herzbeutel ist eine Gewebehülle im menschlichen Körper. Sie umgibt das Herz. Im medizinischen Sprachgebrauch wird es auch als Perikard bezeichnet. Das Erkennen einer Herzbeutelentzündung ist nicht ganz so einfach. Patienten klagen häufig über Schmerzen in dem Bereich unterhalb des Brustbeins. Diese Schmerzen verstärken sich im Regelfall bei körperlichen Bewegungen sowie weiteren tiefen Atemzügen. Typische Herzbeutelentzündungen Gehen oftmals zusätzlich mit Fieber einher. Man unterscheidet im medizinischen Spektrum zwischen einer primären und einer sekundären Herzbeutelentzündung. Hierbei ist zu erwähnen, dass die primäre Herzbeutelentzündung häufiger auftritt, als die sekundäre Herzbeutelentzündung. Das liegt unteranderem an den für die Erkrankungen vorliegenden differenzierenden Ursachen.

Die Ursachen einer Herzbeutelentzündung können unterschiedlich sein. Die primäre Herzbeutelentzündung wird im Regelfall durch Viren ausgelöst. Lediglich in seltenen Fällen spielen hier Infektionen mit Bakterien eine Rolle. Eine sekundäre Herzbeutelentzündung wird jedoch meistens durch anderweitige Erkrankungen ausgelöst, die nicht primär das Herz tangieren. Oftmals ist es jedoch auch so, dass für eine Herzbeutelentzündung keine genaue Ursache gefunden werden kann. Dann spricht man in der Medizin von einer idiopathischen Herzbeutelentzündung. Herzbeutelentzündungsursachen sind hierbei oftmals Coxackie Viren. Weitere virale Auslöser können darüber hinaus, Influenzaviren bzw. Adenoviren sein. Wenn Bakterien mit an der Entzündung involviert sind, so stammen diese oftmals aus anderen Entzündungsherden, die irgendwo im Körper zu finden sind und über den normalen Blutkreislauf zum Herzen transportiert werden.

Die Herzmuskelentzündung

Die Herzmuskelentzündung wird im medizinischen Fachterminus auch als Myokarditis bezeichnet. Wenn in diesem Entzündungsherd nicht nur der Herzmuskel, sondern auch der Herzbeutel betroffen ist, dann spricht man in der Medizin darüber hinaus auch von einer Perimyokarditis. Es ist im medizinischen Bereich jedoch im Allgemeinen schwierig diese beiden Erkrankungen getrennt zu erkennen. Eine Kontraktionsfähigkeitsstörung des Herzens wird hier durch die Herzmuskelentzündung hervorgerufen. Patienten realisieren hierbei meist einen körperlichen Leistungsabfall, die bis hin zu einer realisierten Herzschwäche führt. Diese Entzündung ist auch oftmals als Ursache für den allgemein befürchteten plötzlichen Herztod bekannt. Im Allgemeinen wird der Großteil der Herzmuskelentzündungen durch eine Infektion mit dem Coxsackie-B-Virus hervorgerufen. Coxackie-B-Viren gelten allgemein als Erkältungs- oder auch Meningitisursachen auf.

Es ist ebenso denkbar, dass ein nicht ausgeheilter Magen-Darminfekt oder auch ein Grippaler Infekt zu einer Myokarditis führen kann. Dieses kann insbesondere dann vorkommen, wenn der Patient sich zu früh nach solch einer Erkrankung wieder körperlich verausgabt, beispielsweise im Rahmen von Ausdauersport. Zu weiteren Krankheitsauslösern zählen hier bakterielle Erkrankungen, die eine Herzmuskelentzündung auslösen können. Zu diesen Erkrankungen zählen Borreliose, Diphtherie oder auch Scharlach. Borreliose ist eine Erkrankung, die durch einen Zeckenbiss auf den Menschen übertragen wird. Es ist sogar medizinisch denkbar, dass in ganz seltenen Fällen Infektionen mit Pizen, Organismen oder auch Parasiten zu einer solchen Entzündung führen können.

Typische & häufige Erkrankungen

 

Fragen & Antworten

 

Was ist eine Herzklappe?

Der Begriff Herzklappe stammt von den lateinischen Begriff valva, was so viel wie, die Klappe bedeutet. Der Mensch hat Herzklappen, die im Herzen als Ventil dienen. Dieses Ventil verhindert, dass es einen sogenannten Blutrückstau in die falsche Richtung im Herzen gibt. Das menschliche Herz hält in beiden Herzhälften jeweils eine sogenannte Segelkappe parat sowie eine Taschenklappe. Die Segelklappe ist örtlich zwischen dem Vorhof sowie den Kammern zu finden. Die sogenannten Taschenklappen sind immer zwischen den Kammern sowie dem Ausstromgefäß zu finden. Die sogenannte Aortenklappe wird zusammen mit den Pumonalklappen ausgebildet. Jede Herzklappe ist bestehend aus sogenannten Einfaltungen, die sich hierbei konzentrisch schließen und auch wieder öffnen.

Welche häufigen meist altersbedingten Beeinträchtigungen entstehen bei Herzklappen?

Ist eine Herzklappenfunktion irgendwie eingeschränkt, so sprechen Mediziner von einem Herzklappenvitium. Dieses Vitium kann sowohl angeboren sein sowie im Laufe des Lebens einfach entstehen. Hierbei werden 2 wesentliche Arten von Funktionseinschränkungen unterschieden. Man unterscheidet zwischen einer Klappenstenose und einer Klappeninsuffizienz. Bei der Klappenstenose ist es nicht möglich, dass sich die Herzklappen vollständig und komplett öffnen. Es gelangt hierbei weniger Blut durch die Klappen. Bei dieser Insuffizienz ist es so, dass sich die Herzklappe hingegen nicht mehr richtig schließen kann. Hierbei kommt es zu einem gefährlichen Blutrückstrom. Hierbei tritt eine sogenannte Volumenbelastung des Herzens auf.

Wie zeigen sich Herzklappenerkrankungen symptomatisch beim Patienten?

Es ist bei Herzklappen grundsätzlich eine Problematik, wenn Verkalkungen, Undichtigkeit oder gar eine Verengung vorliegt. Denn diese Anamnesen führen in der Regel zu einer Reihe von gesundheitlichen Konsequenzen. Zu den unspezifischen Symptomen einer solchen Herzklappenerkrankung gehören Schwindel, Schwäche, Kurzatmigkeit, Wasseransammlungen im Beinbereich sowie das typische Druckgefühl in der Brust. Diese Symptome werden jedoch von den Betroffenen meist nicht ausreichend ernst genommen oder gar fehlinterpretiert. Das kann zu einem unbeobachteten Fortschreiten der Erkrankung führen. Zu den am häufigsten auftretenden Problemstellungen bei diesen unbehandelten Erkrankungen sind im Regelfall Herzinsuffizienzen, mit der Konsequenz eines möglichen Herzversagens.Es ist daher ratsam solche Symptome ernst zu nehmen und bei einem Auftreten dieser Erscheinungen auch einen Arzt zu konsultieren, um eine zeitnahe Diagnose einer möglichen Herzklappenerkrankung vornehmen lassen zu können.

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