Schwindel

Steckbrief: Schwindel

  • Name(n): Schwindel; Vertigo
  • Art der Krankheit: Diverse
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Vom Auslöser abhängig
  • Art des Auslösers: Diverse (Migräne; Ohrenprobleme etc.)
  • Wieviele Erkrankte: Nicht erfassbar (wahrscheinlich zw. 20 u. 70%)
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Ohrenarzt; Neurologe
  • ICD-10 Code(s): H81.0-9; H82; R42

Schwindel – Wenn sich alles dreht
Schwindel
Schwindel oder Vertigo ist ein Oberbegriff für subjektive Störungen der Orientierung des Körpers im Raum. Man unterscheidet Drehschwindel, Schwankschwindel (Gefühl, dass der Boden schwankt), Liftschwindel (Gefühl, zu sinken oder nach oben gehoben zu werden), Lagerungsschwindel (Schwindelgefühl beim Aufstehen aus dem Liegen), orthostatischen Schwindel (Schwarzwerden vor den Augen bei plötzlichem Aufrichten aus der Hocke), Reizschwindel (z.B. Höhenschwindel), Attackenschwindel und Dauerschwindel.

Definition Schwindel

Schwindel ist ein medizinisches Phänomen, mit dem jeder Mensch im Laufen seines Lebens mehr oder weniger stark konfrontiert wird. Kaum jemand entgeht diesem Leiden. Dennoch stellt es sich nur bei den wenigsten Personen ALS dauerhafter Begleiter ein und bleibt ein lediglich sporadisch auftretendes Phänomen.

Die Wahrnehmung von Schwindel ist von Person zu Person unterschiedlich. Es gibt sogar Personen, die einen leichten Schwindel als angenehm empfinden. Allerdings dürfte es sich hierbei eher um eine Randgruppe handeln. Zumeist allerdings stellt Schwindel ein unangenehmes Phänomen dar und sorgt dafür, dass das betroffene Individuum nicht mehr oder nur noch in sehr eingeschränkter Art und Weise dazu imstande ist, sich zu bewegen oder sonst irgendwie aktiv zu werden.

Dabei ist Schwindel an sich keine Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom, das im Rahmen vieler verschiedener Erkrankungen auftreten kann. Früher einmal hielt sich zwar hartnäckig die Annahme, dass Schwindel selbst eine Erkrankung sei, dieses medizinische Vorurteil ist allerdings inzwischen widerlegt. Besonders Damen der gehobenen Gesellschaft beklagten sich vor einigen Jahrhundert sehr oft über Schwindel und sogar regelrechte Schwindelanfälle, die aus dem Nichts zu kommen schienen. Zumeist ließen diese sich jedoch auf allzu eng geschnürte Korsetts oder andere ähnliche modische Wirrnisse zurückführen. Dadurch erhielt der Schwindel tatsächlich einen Hauch Noblesse. Einen Umstand, den man in der klassischen Literatur, sowie in klassischen Theaterstücken sehr oft beobachten kann. Dies aber nur am Rande.

Ansonsten sollte man einen chronischen Schwindel nicht leichtfertig abtun. Hinter diesem Leiden können sich ernstzunehmende Krankheiten verstecken, die, wenn auch nur selten lebensgefährlich, dennoch einen massiv negativen Effekt auf die allgemeine Gesundheit des Betroffenen haben können. Darüber hinaus kann Schwindel, insbesondere dann, wenn er in einer sehr hohen Frequenz auftritt dafür Sorge tragen, dass sich die individuelle Lebensqualität merklich senkt.

Schließlich und endlich sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass ein leichter Schwindel oftmals keine allzu großen Probleme darstellt. Stärkere Schwindelattacken jedoch dafür sorgen können, dass die gesamte Tagesplanung durcheinander geworfen wird. Schwindel zieht oftmals eine mehr oder weniger gravierende Bewegungsunfähigkeit nach sich. Darüber hinaus kommt es im Rahmen einer solchen Attacke zu starker Übelkeit, die nicht selten auch von Erbrechen begleitet wird. Ebenso sind Schweißausbrüche und Probleme mit der Koordination auch keine Seltenheit. Darum ziehen es die meisten Menschen während eines Anfalles von Schwindel vor, diesen liegend oder sitzen abzuwarten. Stehen und Laufen fallen nicht nur schwer, sondern sind bisweilen auch unmöglich.

Die tatsächlichen Gründe, die zu einem Ausbruch von Schwindel führen, sind, wie bereits erwähnt, vielerlei Natur. Darum ist es nicht gut an dieser Stelle allzu voreilige Schlüsse zu ziehen. Besonders oft im Zusammenhang mit chronischem Schwindel stehen der Morbus Ménière, Vestibulare Neuritis und der begninge paroxysmale Lagerungsschwindel (BPLS). Des Weiteren können aber auch andere Faktoren eine maßgebliche Rolle darin spielen, Schwindel auszulösen. Hierzu gehören unter anderem Schlaganfälle, Gehirntumore, diverse Hirnverletzungen, Multiple Sklerose, Migräne, diverse Traumata und Probleme mit dem Ohrendruck. Überhaupt sollte man an dieser Stelle bemerken, dass die Ohren eine entscheidende Rolle für das Gleichgewicht und also für den Schwindel im Speziellen spielen. Darum ist es nicht selten der Fall, dass Erkrankungen der Ohren, neben dem natürlich auftretenden Schmerz, auch noch von Schwindel begleitet werden.

Allerdings kann ein Schwindel sich nicht nur aufgrund physisch fassbarer Phänomene einstellen, sondern auch psychologischen oder psychosomatischen Ursprungs sein. Auch ungewohnte Bewegungen können zu Schwindel führen. Beispielsweise durch schnelle drehenden Bewegungen, wie auf einem Karussell oder einer Achterbahn. Derart ausgelöste Schwindelattacken sind allerdings zumeist nur von sehr kurzer Dauer und stellen dadurch glücklicherweise keine allzu großen Einschränkungen für den Betroffenen dar.

Auch Gifte und Toxine können Schwindel auslösen. Allen voran Alkohol. Jeder Mensch, der bereits schon einmal Erfahrungen mit zu viel Alkohol gemacht hat, wird wissen, dass ein Übergenuss dieses Suchtstoffes dazu führt, dass man die Welt wankend wahrnimmt und selbst zu wanken beginnt. Auch ein Schwindel bleibt hierbei oftmals nicht aus. Aber auch Aspirin kann, insofern man zu viel davon einnimmt oder das Medikament nicht gut verträgt, einen ähnlichen Effekt auslösen. Überhaupt ist Schwindel eine sehr häufige Nebenwirkung vieler Medikamente. Darum sollte sich Schwindelpatienten durchaus die Packungsbeilagen eventuell eingenommener Medikamente einmal genauer ansehen und versuchen festzustellen, ob es sich bei dem empfundenen Schwindel nicht möglicherweise um eine Nebenwirkung handeln könnte.

Des Weiteren klagen sehr viele Menschen über Schwindel, wenn sie fliegen oder Ausflüge mit einem Boot unternehmen. Dies liegt an den oftmals als fremd empfundenen Bewegungen, die von diesen Vehikeln ausgehen. Allen voran Schiffe und Boote. Die berühmt berüchtigte Seekrankheit ist meist nicht viel mehr als ein Schwindelanfall, der von Erbrechen und Übelkeit begleitet wird. Zurückzuführen lässt sich dieses Phänomen, wie gerade erwähnt, auf die schaukelnden Bewegungen. Der Effekt ist dem von Achterbahnen und Karussellen sehr ähnlich.

Besonders kritisch ist Schwindel dann, wenn er immer in Verbindung mit Bewegung auftritt. Personen, die an chronischem Schwindel leiden müssen damit rechnen, dass jedwede ihrer Bewegungen ein potentieller Trigger für einen erneuten Anfall darstellt. Das ist immens belastend und schränkt die Lebensqualität stark ein. Nicht zuletzt deswegen ist es von äußerster Wichtigkeit, die den Schwindel auslösende Erkrankung so früh als irgend möglich ausfindig zu machen.

Eine Diagnose ist aber leider leider nicht immer leicht und schnell zu stellen. Es bedarf oftmals eines relativ großen Aufwands, um der Wurzel des Übels auf den Grund zu gehen. Darum sollte man nicht lange zögern, wenn man zu häufigem Schwindel neigt und möglichst zeitnahe einen Mediziner konsultieren. Insbesondere dann, wenn der Schwindel hochfrequent auftritt. Denn gerade das kann besonders gefährlich werden. Schließlich und endlich kann es einen überall treffen. Wer also während einer Autofahrt auf der Autobahn von einer solchen Attacke heimgesucht wird, läuft höchste Gefahr, einen schweren Unfall zu verursachen. Somit ist das vorliegende Leiden, wenngleich oftmals nicht primär tödlich, durchaus dazu in der Lage, dem Erkrankten das Leben zu kosten und darüber hinaus auch noch unbeteiligte Dritte zu gefährden.

Betrachtet man globale Statistiken zum Thema Schwindel fällt einem gleich auf, dass beinahe jeder Mensch im Laufe seines Lebens einmal mit Schwindel konfrontiert wurde. Sei es aufgrund eines organischen oder psychologischen Leidens oder aufgrund ungewohnter Bewegungen. Das macht Schwindel zwar sehr häufig, aber dennoch nicht besonders einfach zu kategorisieren. Denn es ist zumeist recht aufwändig, dem Übel auf den Grund zu gehen und die eigentlichen Ursachen ausfindig zu machen.

Mehr oder weniger groben Schätzungen zufolge leiden etwa zwischen 25 und 50% aller Menschen auf dem Planeten an einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Form des Schwindels. Wobei etwa zwischen 5 und 10% mit chronischem Schwindle zu kämpfen haben. Darüber hinaus nimmt die Prävalenz im Alter für gewöhnlich zu, wenngleich Jugend keine automatische Immunität garantiert. Auch das Geschlecht scheint hier einen maßgeblichen Einfluss zu haben. Frauen sind, im Gegensatz zu Männern, bis zu drei Mal häufiger Opfer chronischen Schwindels.

Zusammenfassend lässt sich also erwähnen, dass es sich bei Schwindel zumeist um temporär eingegrenzte Einschränkungen handelt, die imgrunde keiner Behandlung bedürfen. Erst wenn der Schwindel chronisch wird oder zumindest in einem unangenehm hohen Frequenz auftritt, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ansonsten reicht es oftmals aus, wenn mann Schwindel im Rahmen einer Routineutnersucheg anspricht.


Was ist Schwindel?

Sinneszellen, die die Position und Bewegung des Körpers im Raum registrieren, befinden sich in Auge und Gleichgewichtsorgan und ALS Tiefenrezeptoren in verschiedenen Körperbereichen. Wenn das Gehirn die Meldung dieser Rezeptoren nicht in Einklang bringen kann, ist das Gleichgewicht gestört; die Folge ist Schwindel. Außerdem kann Schwindel als Symptom anderer Erkrankungen, meist des Nervensystems , auftreten; z.B. Morbus Meniere, Migräne, Kopfschmerzen, Gehirntumor, Hörsturz, Fehlstellungen der Halswirbelsäule, Erkrankungen des okulären oder vestibulären Systems (Gleichgewichtsorgan). Niedriger Blutdruck kann ebenfalls Schwindelgefühle verursachen. Schwindel kann auch durch Angst oder Stress hervorgerufen werden.

Die Betroffenen nehmen eine Scheinbewegung des eigenen Körpers oder der Umgebung wahr. Dies führt zu Fallneigung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen. Je nach Schwindelart unterscheiden sich die Symptome. Der Attackendrehschwindel tritt plötzlich und sehr heftig auf, hält nur wenige Sekunden oder Minuten lang an und ist gekennzeichnet durch Drehgefühl, Fallneigung und Übelkeit. Beim anhaltenden Drehschwindel treten zusätzlich Augenzittern (Nystagmus) und Erbrechen auf. Der Lagerungsschwindel tritt auf bei seitlicher Bewegung des Kopfes. Schwankschwindel kann z.B. im Großleinwandkino oder im Flugsimulator auftreten und Benommenheit und Erbrechen auslösen.

In der Anamnese erfragt der Arzt Art und Häufigkeit der Schwindelanfälle. Zur weiteren Diagnostik kann er Hörtests, Gleichgewichtsprüfungen, Computertomografie (CT) und Kernspintomografie des Schädels einsetzen. Außerdem führt der Arzt verschiedene Untersuchungen durch, um eine eventuelle Grunderkrankung des Schwindels zu bestimmen, z.B. Bluttests.

Zur medikamentösen Behandlung von Vertigo können Antivertiginosa, Antihistaminika, Anticholinergika und Antidopaminergika eingesetzt werden. In der Physiotherapie lernen die Betroffenen, ihre Gleichgewichtsreaktionen zu verbessern. Besonders Lagerungsschwindel kann durch Bewegungsübungen gelindert werden.
Auch Psychotherapie kann bei Vertigo eingesetzt werden. In seltenen Fällen wird das Gleichgewichtsorgan operativ entfernt. Die Homöopathie bietet eine Reihe von Mitteln an, die gegen Schwindel helfen können. Dazu gehören Ferrum metallicum (Eisen), Crataegus (Weißdorn) und Kalium jodatum (Kaliumjodid). Gegen Schwindelanfälle kann auch das Schüssler Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum helfen. Schwedenbitter ist eine Kräutermischung, die gegen sehr viele Beschwerden und Erkrankungen helfen kann, auch gegen Schwindelanfälle, besonders wenn diese durch Migräne oder Blutarmut verursacht werden.

Gingko kann die Durchblutung des Gehirns verbessern und so Schwindelanfällen vorbeugen. Knoblauch wirkt gegen Arteriosklerose und kann die Ablagerungen in den Arterien entfernen. Daher kann Knoblauch (roh oder als Kapseln) gegen Schwindelanfälle helfen, die auf Gefäßverengungen beruhen. Als Selbsthilfe wird Betroffenen das Führen eines Schwindeltagebuchs empfohlen, in das sie Art und Dauer der Schwindelanfälle, weitere Symptome und den Auslöser des Schwindels eintragen. Schwindel als Folge niedrigen Blutdrucks kann durch regelmäßigen Ausdauersport und reichlich Flüssigkeitszufuhr (mindestens zwei Liter Wasser täglich) gebessert werden.

Welche Ursachen gibt es?

Wie bereits eingänglich erwähnt können die Gründe, die zu Schwindel führen sehr vielfältig sein. Dabei sollte man zusätzlich bedenken, dass nicht jeder Schwindel auf eine Krankheit zurückzuführen sein muss, oftmals stellt sich dieser aufgrund einer ungewohnten Bewegung ein. Das beste Beispiel hierfür ist wahrscheinlich die Seekrankheit. Darum sollte man den Teufel nicht gleich an die Wand malen, wenn man sich hin und an etwas schwindelig fühlt. Allerdings sollte man die Sache auch nicht allzu leicht nehmen, gerade dann nicht, wenn es sich um ein immer wieder wiederkehrendes Phänomen handelt. Chronischer Schwindel kann ein Indikator für eine Vielzahl von Krankheiten sein.

Allerdings sollte man nicht immer nur von organischen leiden ausgehen, bisweilen kann es auch sein, dass ein Schwindel psychologische Ursachen hat. Beispielsweise können heftige Depressionen und / oder soziale Ängste eine Schwindelattacke in einem Individuum auslösen. Sollte dies der Fall sein, kann einem nur eine Psychotherapie helfen. Auf andere Art und Weise ist es nicht möglich, diesem Leiden Herr zu werden.

Darüber hinaus sollte man beachten, dass manche Menschen auf Grund ihrer biologischen Veranlagungen grundsätzlich stärker zu Schwindel neigen als andere. Man kann chronischen Schwindel zwar nicht wirklich in das Feld der Erbkrankheiten stellen, dennoch lassen sich teilweise familiäre Häufungen beobachten. Diese Häufungen setzen sich zumeist über die weibliche Linie fort und befallen nur männliche Familienmitglieder mit einer besonders schwachen Konstitutionen. Interessanterweise kann man oftmals beobachten, dass die letztgeborenen Kinder in Großfamilien eher zu Schwindel tendieren, als die erstgeborenen. Gründe hierfür konnten bislang allerdings noch nicht ermittelt werden. Darum dies nur nebenbei.

Viel häufiger kommt es dagegen vor, dass sich der Schwindel auf ein organisches Leiden zurückführen lässt. Insbesondere Krankheiten der Ohren, Augen oder des Gehirns tragen Sorge dafür, dass sich beim Betroffenen Schwindel einstellt. Beispielsweise Gehirntumore neigen dazu, sich in ihrem frühsten Stadium mittels Schwindel zu äußern. Allerdings bedeutet natürlich nicht jeder kleine Schwindel sofort einen Gehirntumor. Dadurch sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, zumeist die die Gründe für chronischen Schwindel relativ trivial und leicht zu behandeln. Bisweilen reichen schon Änderungen des Verhaltens aus oder das gezielte Vermeiden von Triggern.

Übersicht etwaiger Ursachen

  • Morbus Ménière – Zumeist tritt dieses Leiden, das auch schlicht Menière Krankheit genannt wird, in späteren Phasen des Lebens auf – ab etwa dem 40. Lebensjahr steigen die Chancen daran zu erkranken stark an. Nichtsdestotrotz sind bisweilen auch junge Menschen von dieser Krankheit betroffen, insbesondere solche, die erblich vorbelastet sind.Der Verlauf der Krankheit ist oftmals gradual und beginnt mit leichten Symptomen, die sich im Laufe der Zeit verschlimmern und schließlich wieder abklingen. Allerdings hinterlassen sie bei den Betroffenen in den meisten unangenehme dauerhafte Nebeneffekte, wie permanente Taubheit und permanenten Schwindel. Darüber hinaus ist zu bemerken, dass die Krankheit selbst über den Kurs vieler Jahre immer wieder sporadisch auftreten kann, bis sie schließlich verschwindet. Alles in allem ist der Morbus Menière also nicht als eine kurze Krankheit anzusehen, sondern eher als ein chronisches Leiden.

    Darüber hinaus sind aus dieser Krankheit resultierende Schwindelanfälle meist sehr stark und können jederzeit auftreten. Das bedeutet für die Betroffenen, dass Tätigkeiten, die größere Mengen an Konzentration erfordern und nicht spontan zu unterbrechen sind, wie beispielsweise Autofahren, zu einer gefährlichen Herausforderung für Patienten mit Morbus Menière werden können.

    Dennoch ist der prozentuale Anteile Betroffener in der Regel recht gering. So entwickeln z.B. nur etwa 0,001% der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens diese Krankheit. Trotzdem sollte man die potentielle Gefahr, die von der Menière-Krankheit ausgeht nicht unterschätzen und bereits bei einem Eigenverdacht einen Arzt aufsuchen.

    Wie bereits mehrfach angedeutet, sind die Ursachen dieser Krankheit de facto unbekannt. Zwar gibt es eine Vielzahl recht plausibler Theorien und Ansätze, aber bislang war man außer Stande sie mit mit letzter Gewissheit bestätigen zu können.

    Eine zur Zeit vielversprechend wirkende Theorie geht davon aus, dass die vorliegende Krankheit durch einen Überschuss an Flüssigkeit im Innenohr des Betroffenen ausgelöst wird. Man gewann diese Erkenntnis dadurch, dass bei Obduktionen von Patienten oftmals eine gehäufte Menge besagter Flüssigkeitne im Innenohr nachzuweisen waren. Dennoch ist auch diese Theorie nur ein Ansatz, den es entweder zu bestätigten oder zu negieren gilt.

  • Konsum von Alkoholika – Unter Alkoholsucht oder Alkoholismus versteht man eine physische und psychische Abhängigkeit von der Substanz Ethanol (Alkohol). Es besteht ein konstantes starkes Verlangen danach, Alkohol zu konsumieren. Die Beschaffung und der Konsum des Alkohols sind für Alkoholiker lebensbestimmend. Bei verringertem Alkoholkonsum treten Entzugserscheinungen auf. Die Toleranz für Alkohol ist erhöht, d.h. um die beabsichtigte euphorisierende Wirkung zu erzielen, sind immer größere Mengen an Alkohol notwendig. Man schätzt, dass es in Deutschland ungefähr zwei Millionen Alkoholiker gibt; 70% davon sind männlich. Beim funktionierenden Alkoholiker bemerkt man die Alkoholsucht von außen häufig nicht. Alkoholsucht kann zu schweren Folgekrankheiten führen, z.B. Leberzirrhose, Pankreatitis, Kardiomyopathie, Gicht oder organischen Hirnschäden.Dabei ist seitens der Fachwelt bereits der Konsum des berühmten „Feierabendbieres“ auf täglicher Basis als bedenklich anzusehen und ein erster Schritt in Richtung Trunksucht. Darüber hinaus können auch Personen Alkoholiker sein, die nicht konstant Ethanol konsumieren. In diesen Fällen spricht man von der sog. „Binge Drinking Disorder“ – einer Art zwanghaften Rauschtrinkens in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen. Wer sich also jedes zweite Wochenende in ein Delirium trinkt, aber sonst abstinent lebt, ist häufig trotzdem als alkoholkrank zu kategorisieren.
  • Depressionen und soziale Phobien – Bei einer Depression handelt es sich um ein psychologisches Leiden. Die genauen Ursachen hierfür können vielerlei Natur sein und sind kaum zu verallgemeinern. Es lässt sich jedoch mit relativer Sicherheit behaupten, dass Depressionen, gleichwohl auch dies nicht gänzlich auszuschließen ist, nur äußerst selten vollkommen unabhängig von einem fassbaren Grund auftreten. Zumeist liegen diesem Leiden schwerwiegende traumatische Erfahrungen zugrunde. Aber auch weniger starke negative Geschehnisse können eine Depression verursachen. Hier kommt es sehr stark auf die jeweilige allgemeine seelische Verfassung und Härte des Individuums an. Manche Personen stecken selbst immens traumatische Erfahrung spielend weg, wohingegen andere bereits an nichtigen Geringfügigkeiten zerbrechen.Überhaupt und generell handelt es sich bei der vorliegenden Erkrankung um ein sehr fallspezifisches Leiden, dass sich nur sehr schwer bis gar nicht in vorgegebene Muster zwängen lässt. Darum sollte man dies am besten auch erst gar nicht versuchen und Allgemeinplätze und hohle Phrasen vermeiden – insbesondere im direkten Umgang mit Betroffenen. Diese kennen derlei Phrasen bereits und reagieren nicht selten ablehnend oder gar ungehalten darauf. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie gut gemeint sind oder nicht.

    Auch ist es wichtig, sich bereits in der Frühphase der Erkrankung um einen Therapieplatz zu bemühen. Eine psychotherapeutische Langzeitbetreuung ist oftmals der einzige probate Weg, mit dem vorliegenden Leiden umgehen zu lernen. Die Kombination aus Gesprächstherapie und stimmungsaufhellenden Medikamenten ist die am häufigsten zum Einsatz kommende Art der Behandlung in Bezug auf eine Depression. Aber auch ohne die Gabe von Antidepressiva, die teil schwere Nebenwirkungen haben können, ist es möglich, therapeutische Erfolge zu erzielen.

    Alles in allem ist es also aufgrund der doch sehr individuellen Ausprägungen dieses Leidens kaum möglich, es in allgemeiner Form zu definieren. Man kann grundsätzlich von einer seelischen Missstimmung sprechen, die verschiedenste Formen und Ausprägungen annehmen kann. Sie kann sehr moderat verlaufen, aber auch extrem. Ein Freitod als finale Konsequenz ist nicht auszuschließen. Auch aus der Depression hervorgehende organische Leiden können entstehen, wenn diese nicht korrekt und zeitnahe behandelt wird.

  • Migräne – Der Begriff “Migräne” leitet sich ursprünglich vom griechischen Wort für “halber Kopf” beziehungsweise “halber Schädel” ab. Denn es handelt sich hierbei um eine neurologische Erkrankung, die Kopfschmerzen vor allem in einer Schädelhälfte hervorruft, die in regelmäßigen Abständen anfallsartig auftreten können. Wesentlich ist dabei, dass kein primärer physische Auslöser, wie beispielsweise eine Kopfverletzung oder ein Hirntumor, für das Auftreten des Schmerzes verantwortlich sind. Zum einen ist diese Erkrankung recht bekannt und wird vor allem als Frauenleiden verstanden, obgleich selbstverständlich auch Männer unter Migräne leiden können. Zum anderen gehört der Migränekopfschmerz zu jenen Erkrankungen des Menschen, die noch nicht in Gänze erforscht sind und über die es noch eine Reihe von Unklarheiten gibt. So ist unter anderem die Ätiologie der Migräne noch nicht abschließend geklärt.Das Krankheitsbild der Migräne ist insgesamt gesehen uneinheitlich. So gibt es beispielsweise Migränetypen, die weitgehend ohne Schmerzen verlaufen. Andere wiederum breiten sich teilweise auf beide Schädelhälften aus. Grob unterteilen lässt sich diese Erkrankung jedoch in die gewöhnliche und die klassische Migräne sowie ihre Mischform. Zum wesentlichen Unterscheidungsmerkmal wird dabei die sogenannte Aura. Es handelt sich dabei um sensorische Wahrnehmungsstörungen, die von leichtem Flimmern, Verzerrungen und Lichtblitzen bis hin zur temporären Blindheit reichen können.

    Die gewöhnliche Migräne tritt ohne Aura auf. Hier sind typische Symptome der halbseitige Kopfschmerz sowie Übelkeit und Unwohlsein. Durch laute Geräusche und grelles Licht verstärken sich die Symptome, weshalb Patienten dies als besonders unangenehm empfinden. In der Medizin wird das als Photophobie beziehungsweise Phonophobie (Angst vor Licht und Ton) bezeichnet.

    Die klassische Migräne tritt hingegen stets gemeinsam mit einer Aura in Erscheinung. Darüber hinaus finden sich ähnliche Symptome wie bei der gewöhnlichen Migräne. Aber auch ein Taubheitsgefühl bis hin zu motorischen Ausfällen einer Gesichtshälfte sind möglich. Je nach Ausprägung der Aura kann die klassische Migräne noch weiter unterteilt werden. Dann sind noch zusätzliche Merkmale möglich.

    Die Mischform, die häufig als “vermutliche” Migräne bezeichnet wird, kann mit oder ohne Aura vollzogen werden. Bei dieser Form des Kopfschmerzes treffen alle Merkmale auf eine Migräne zu, es fehlt jedoch jeweils ein entscheidendes Element für eine absolut sichere Diagnose.

    Unabhängig davon, welche Art der Migräne vorliegt, wird die in der Regel gut hinsichtlich der Symptome therapierbar sein. Betroffene können also trotz Diagnose Migräne zumeist ein normales, beschwerdefreies Leben führen. Eine gezielte Heilung dieser Erkrankung ist jedoch noch nicht möglich.

  • Ohrprobleme und Hörstürze – Ein allgemeiner Hörverlust ist etwas, dem man zumeist mit voranschreitendem Alter nicht entgehen kann. Zwar muss man nicht damit rechnen, dass man man im Alter vollkommen taub wird, aber ein gewisser Rückgang der Fähigkeiten des Gehörs ist nicht auszuschließen und darüber hinaus sogar zu erwarten. Alles in allem aber handelt es sich hierbei nicht um allzu gravierende Gebrechen und man kann den meisten Fällen von altersbedingter Schwerhörigkeit sehr gut mithilfe der modernen Schulmedizin entgegenwirken. Die Zeiten des Hörrohres sind lange vorbei. Bei einem Hörsturz jedoch läuft die gesamte Sache etwas anders ab und ist wesentlich komplizierter zu behandeln.Bei einem Hörsturz, den man im Fachjargon auch idiopathischen Ohrinfarkt bezeichnet, handelt es sich also um eine idiopathisch auftretende Erkrankung. Das heißt nichts weiter, als dass die zugrundeliegende Ursache medizinisch nicht festzustellen ist. Ein solches Gebrechen tritt also spontan, plötzlich und zumeist ohne nennenswerte Vorwarnungen auf. Ein Betroffener kann sich in einem Moment noch vollkommen normal fühlen und im nächsten Moment setzt der Ohrinfarkt ein. Sicherlich gibt es einige Faktoren, die das Entstehen eines solchen befördern oder begünstigen können. Diese sind aber, wie gerade bereits erwähnt, nur schwer fassbar und manchmal gar nicht festzumachen.

    Aufgrund der idiopathischen Natur des Hörsturzes fällt es einem Arzt darüber hinaus in aller Regel sehr schwer, dieses Leiden einwandfrei diagnostizieren zu können und als solches anzusprechen. Darum sind fehlerhafte Diagnose recht selten. Des Weiteren kann auch eine Behandlung sehr schwierig und kompliziert sein. Dies liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass der zuständige Mediziner schlicht nicht weiß, was genau er behandeln muss, um die Krankheit erfolgreich bekämpfen zu können. Dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass zusätzlich zum spontanen Auftreten der Erkrankung bisweilen auch eine spontane Heilung einsetzt. Diese geben der Schulmedizin aber mindestens genauso viele Rätsel auf, wie die ebenso spontan einsetzenden Symptome.


Symptome & Anzeichen

Die Symptome, die im Rahmen einer Schwindelattacke auftreten sind von Individuum zu Individuum teilweise sehr unterschiedlich. Zumeist aber fassen sie eine gewisse Übelkeit sowie eine Unfähigkeit sich zu bewegen mit ein. Auch allgemeine Abgeschlagenheit und Erbrechen können mögliche Symptome sein.

Die Symptome eines Schwindels sind ohnehin wenig aufschlussreich für den zuständigen Arzt. Etwaige sich ebenso einstellende Symptome dagegen sind wesentlich interessanter. Dies liegt daran, dass diese eventuelle Rückschlüsse auf die zugrundeliegende Erkrankung zulassen. Zwecks einer Beleuchtung dieses Themas, im Folgenden eine Auflistung der Symptome der im oberen Abschnitt beispielhaft angeführten möglichen Ursachen:

  • Morbus Ménière – Im Gegensatz zu den Auslösern und Ursachen dieser Erkrankung sind die Symptome vergleichsweise eindeutig.Sporadisch auftretende Schwindelattacken
    Spontan und plötzlich auftretender Schwindel, der ebenso schnell kommt, wie er geht. Es gibt meistens keinerlei Anzeichen, wann er das nächste Mal auftritt, was ihn sehr gefährlich macht. Besonders wenn man sich während eines solchen Schwindelanfalles nicht zu hause oder in einer vertrauten Umgebung befindet, kann es oftmals kritisch sein. Autofahren, Fahrradfahren oder als Fußgänger unterwegs zu sein ist dabei besonders gefährlich.

    Es fällt Personen, die eine Attacke erleiden, sehr schwer sich auf den Beinen zu halten. Häufig fallen sie einfach zu Boden und sind nicht mehr in der Lage selbstständig aufzustehen, bis der Anfall vorüber ist. Passiert dies einem Betroffenen, während er aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, kann dies gravierende Folgen nach sich ziehen, die nicht nur Leib und Leben des Erkrankten, sondern auch seiner Mitmenschen gefährden.

    Ein solcher Anfall dauert in aller Regel zwischen 20 Minuten und einer Stunde. Bei sehr extremen Fällen sind auch längere Attacken bekannt. Dabei ist 24-stündiger Schwindel zwar selten, aber nicht ausgeschlossen. Des Weiteren können sie nicht nur zu Störungen des Gleichgewichtes und Problemen sich auf den Beinen zu halten führen, sondern auch Übelkeit und Erbrechen zur Folge haben.

    Manche Betroffene klagen darüber hinaus über eine Art dauerhaften Schwindel, der sie tagtäglich begleitet. Dieser extreme Fall tritt aber zumeist erst sehr spät auf.

    Hörverlust
    Temporäre oder permanente Taubheit können ebenso ein Symptom des Morbus Menière sein. Besonders in späteren Stadien der Krankheit manifestiert sich der zuvor häufig wechselnde Hörverlust und man ist dauerhaft davon betroffen. Darüber hinaus ist allerdings zu erwähnen, dass ein Hörverlust meist nur auf einem Ohr eintritt und das andere entweder gar nicht oder nur leicht davon betroffen ist.

    Tinnitus
    Auch ein Tinnitus kann als Symptom dieser Krankheit gelten. Dieser kommt aber auch häufig bei anderen Krankheiten vor und ist deshalb bei einer Diagnose nicht überzubewerten

    Druck auf den Ohren
    Hierbei ist nicht etwa der Druck gemeint, den man beispielsweise beim Bergsteigen oder im Flugzeug verspürt, sondern vielmehr eine Art Vollheit oder Überfüllung des Ohres. Wird solches wahrgenommen, ist es möglich, dass sich Flüssigkeiten im Ohr abgelagert haben.

  • Konsum von Alkoholika – Alkoholismus kann leicht, mittelmäßig oder stark ausgeprägt sein. Je nach Ausprägung schwanken auch die die potentiellen Symptome an Intensität. Nichtsdestoweniger gibt es einige klare Indikatoren für eine Vorhandene Alkoholsucht:- Verlust der Kontrolle über die konsumierte Menge an Alkohol – (Das betroffene Individuum ist völlig außer Stande aufzuhören ethanolhaltige Substanzen zu konsumieren, bis es physisch nicht mehr dazu in der Lage ist, bspw. aufgrund Erbrechens o.ä.)

    – Scheitern bei dem Versuch, generell weniger oder gar nichts mehr zu trinken – (Oftmals wollen Alkoholiker aufhören zu konsumieren und sich sich ihres Zustandes durchaus bewusst. Die physische und psychische Abhängigkeit jedoch, verhindern es, dass die ihren Konsum minimieren oder ganz abstinent leben)

    – Ein Großteil des Zeitbudgets wird für Alkohol aufgewendet – (Das heißt man verbringt seine tage primär mit der Beschaffung von Alkohol, mit dem Trinken desselben und damit, sich von ihm zu erholen)

    – Regelmäßiges oder sporadisches Auftreten von starkem Suchtdruck

    – Nicht mehr in der Lage dazu sein, ausstehende Aufgaben zu bewältigen – (darunter fallen Arbeit, Schule und Freundschaftsdienste)

    – Unfähigkeit mit dem Trinken aufzuhören, obwohl man um die negativen Effekte weiß

    – Zurückfahren von Arbeitszeit, Hobbies oder sozialen Unternehmungen zugunsten von Alkohol

    – Trunkenheit in Gefahrensituationen – (Autofahren, Schwimmen, Bedienung schwerer Maschinen, Kinderbetreuung usw.)

    – Steigerung der Alkoholtoleranz – (Man braucht für denselben Effekt stets mehr und mehr Alkohol)

    – Entzugserscheinung, wenn nicht konsumiert wird oder konsumiert werden kann – (Typisch hierbei sind Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwäche, kalter Schweiß uvm.)

    Traurigerweise schrecken schwere Alkoholiker bei der Beschaffung ihres Suchtmittels auch oftmals nicht vor verzweifelten und abstoßenden Methoden zurück. So ist Beschaffungskriminalität oftmals ein zu beobachtender Faktor. Auch der Konsum alkoholhaltiger Substanzen wie Parfüm, Benzin, Lösungsmittel, diverse Kosmetika usw. sind oftmals Mittel, die Sucht zu befriedigen, wenn keine anderen Quellen zur Verfügung stehen.

  • Depressionen und soziale Phobien – Viele Menschen fragen sich im Laufe ihres Lebens, ob sie an einer Depressionen leiden? Man kann sich dann auf folgende Symptome prüfen: Niedergeschlagenheit, die länger anhält und mit Aufheiterungsversuchen nicht zu beheben ist. Typisch ist auch eine schwere Antriebsschwäche, die sich durch Konzentrationsstörungen noch verschlimmert. Bei vielen Formen der Depressionen zieht sich der Patient zunehmend aus seinem sozialen Umfeld zurück. Larvierte Depressionen gehen mit körperlichen Beschwerden einher, die den Arzt zunächst an Herzprobleme oder Magen-Darmkrankheiten denken lassen.Darüber hinaus gibt es auch altersspezifische Symptome für eine Depression. So weisen Jugendliche und Kinder bisweilen abweichende Anzeichen für eine Depression auf, als vergleichsweise Erwachsene und ältere Menschen es tun. Weitere typische Symptome sind hiernach:

    Allgemeine Symptome

    • Traurigkeit, Weinerlichkeit, Hoffnungslosigkeit, innere Leere
    • Wutanfälle und Gereiztheit selbst in Bezug auf Nebensächlichkeiten
    • Desinteressiertheit and bisherigen Hobbys
    • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit oder extrem hohes Schlafbedürfnis)
    • Abgeschlagenheit und Energieverlust (Kaum imstande kleinste Aufgaben zu erledigen)
    • Veränderungen in der Ernährung (Fressattacken oder stark verminderte Nahrungsaufnahme)
    • Angstzustände, Ruhelosigkeit, Aufgedrehtheit
    • Verlangsamung des Sprechens und der Gestik
    • Gefühle der Wertlosigkeit
    • Schuldgefühle für vergangene Fehlschläge (sog. Schuldwahn)
    • Konzentrationsschwäche und Erinnerungslücken
    • Nachdenken über Tod, Selbstmordgedanken oder tatsächlicher Freitod
    • Spontane physische Probleme (bspw. Rückenschmerzen oder Kopfweh)

    Typische Symptome bei Kindern und Jugendlichen

    • Traurigkeit, Gereiztheit
    • Für das alter untypische Sorgen
    • Anhänglichkeit (besonders an einen Elternteil)
    • Untergewicht
    • Ablehnen des Schulbesuches
    • Wertlosigkeit
    • Fühlt sich missverstanden und ausgestoßen
    • Konsum von Alkohol, Drogen oder sonstigen Rauschmitteln
    • Übergewicht oder Untergewicht
    • Vermeidung sozialer Interaktion
    • Übersensibel gegenüber allem

    Typische Symptome bei Erwachsenen

    • Erinnerungslücken und / oder Verlust des Erinnerungsvermögens
    • Physische Schmerzen
    • Schlafprobleme
    • Appetitlosigkeit
    • Abschottung gegenüber der Außenwelt
    • Selbstmordgedanken

    Wie aus den typischen Symptomen zu ersehen ist, kann sich eine Depression auf vielerlei Arten präsentieren. Dies erschwert bisweilen die Diagnosestellung immens. Nichtsdestotrotz ist es gut geschulten und erfahrenen Fachkräften oftmals sehr schnell und präzise möglich, eine etwaige Depression zu bestätigen oder zu negieren.

  • Migräne – So unterschiedlich wie sich die Migräne im Kopf an verschiedenen Stellen äußern kann, so mannigfaltig sind die Symptome, die die Kranken verspüren. Viele Migränepatienten bemerken den ersten Anlauf ihrer Migräne durch die sogenannte Aura – je nach Patient kann es sich hierbei um Flimmern oder sogar um Blitze vor den Augen handeln. Eine große Zahl der Patienten übergeben sich mehrfach während einer Migräneattacke und können unter keinen Umständen Essbares oder Flüssigkeiten zu sich nehmen. Oftmals bessert sich der Anfall erst dann, wenn der Magen leer ist und sich beruhigt hat. Des Weiteren verspüren viele Patienten eine bleierne Müdigkeit und sie würden am liebsten stundenlang schlafen.Für Gewöhnlich verläuft eine Migräneattacke in vier Phasen, somit treten auch die gängigen Symptome den Phasen entsprechend in vier Kategorien auf. Diese sind:
    1. Vorbotenphase (Prodrom)
    2. Auraphase
    3. Kopfschmerzphase
    4. Remission (Rückbildungsphase)

    Hierzu eine jeweilige Zusammenfassung:

    1. Prodrom
    Etwa zwei bis drei Tage vor der eigentlichen Migräneattacke bemerken viele durch die Krankheit belastete Menschen bereits frühzeitige Warnsignale, die sie darauf aufmerksam machen sollte, dass es im Laufe der nächsten zeit zu einer Migräne kommt. Aber nicht alle Menschen verfügen über dieses Frühwarnsystem. Tatsächlich sind es weit weniger als die Hälfte aller Betroffenen. Einige Schätzungen gehen sogar davon aus, dass nur etwa zwischen 20 und 30% aller Erkrankten in der Lage dazu sind, eine sich anbahnende Attacke vorauszufühlen.

    Dieses in den Körper integrierte Warnsystem kann sehr nützlich sein. Dies ist darum der Fall, da Betroffene sich mehr oder weniger gut auf die Attacke vorbereiten können. Das heißt im grunde nichts anderes, als dass sie ihre Pflichten und Aufgaben so weit erledigen, dass sie sich während der akuten Phase die Ruhe gönnen können, derer sie bedürfen. Personen, bei denen sich eine Migräne nicht a priori ankündigt, haben meist das Nachsehen.

    Typische Symptome während des Prodroms sind unter anderem:

    • Verstopfungen oder Durchfälle
    • Starke Stimmungsschwankungen (beinahe bipolarer Natur)
    • Fressattacken
    • Steifheit der Glieder und Gelenke
    • Starker Durst und damit einhergehender Harndrang
    • Dauerhaftes Gähnen
    • Allgemeines Unwohlsein

    Sollte man also eines oder mehrere dieser Symptome an sich bemerken und ist man überdies Migräne-Opfer, so sollte man durchaus davon ausgehen können, dass man bald mit einer Attacke zu rechnen hat.
    2. Auraphase
    Auren können sowohl während einer Attacke als auch davor oder danach erscheinen. Nichtsdestotrotz sollte man ebenso anmerken, dass die meisten Personen tatsächlich keine Auren ausbilden. Eine Aura rührt wohl vom Zentralen Nervensystem (ZNS) her – so zumindest die allgemein anerkannte Meinung der Wissenschaft. Sie können sich auf sehr viele verschiedene Arten und Weisen manifestieren. Unter anderem als regelrechte Lichtblitze, wellenförmige Prismen, Zickzackmuster, Unklarheiten oder sogar partielle Blindheit. Zudem ist es auch möglich, dass die Sicht lediglich verschwimmt.

    Des Weiteren ist zu erwähnen, dass Auren nicht ausschließlich als visuelle Phänomene auftreten. Sie können sich ebenso in haptischen, verbalen, sensorischen oder auditiven Formen niederschlagen. Allerdings kommt dies sehr selten vor. In noch rareren Fällen kann es sogar soweit gehen, dass der Betroffene unter partieller Muskelschwäche leidet und / oder er sich so fühlt, als berühre ihn jemand, gleichwohl dem nicht so ist.

    Eine Aura entsteht zumeist sehr langsam, verstärkt sich nach und nach und bleibt dann für ca. 20 bis 60 Minuten bestehen, bevor sie sich wieder verflüchtigt.

    Eine kurze Übersicht über die etwaig auftretenden Phänomene:

    • Visuelle Phänomene: Zickzack-Linien, Verschwommenheit, Licht, partielle Blindheit
    • Haptische Phänomene: Inkorrekte Wahrnehmung von Temperatur oder Beschaffenheit von Oberflächen
    • Einschlafen der Arme und Beine
    • Einseitige Lähmungserscheinungen
    • Sprachstörungen, Wortfindungsstörungen
    • Hören von Stimmen oder Musik sowie Geräuschen, die nicht nicht existent sind
    • Unkontrollierte Zuckungen, Spastiken

    3. Kopfschmerzphase
    Die dritte Phasen mit der sich eine Migräne manifestiert ist die weitaus unangenehmste und schmerzhafteste. Sie kann, insofern man sie nicht behandelt oder behandeln lässt, zwischen vier und 72 Stunden andauern. Hierbei ist es jedoch nicht gesagt, dass man konstante Kopfschmerzen verspürt. Bisweilen verschwinden dieselben, nur um kurz darauf wieder aufzutauchen. Die Frequenz, mit der dies geschieht ist aber von Fall zu Fall der unterschiedlich.

    Symptome, die sich während der dritten Phase häufig einstellen beinhalten unter anderem:

    • Einseitige oder beidseitige Kopfschmerzen
    • Pulsierender und bedrückender Schmerz
    • Übersteigerte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen, Gerüchen und Berührungen
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Verschwommene Sicht
    • Schwindel und Ohnmacht

    4. Remission
    Die vierte und letzte Phase einer Migräneattacke zeichnet sich durch das Abklingen der gerade genannten Symptome aus. Manchen Betroffenen geht es bereits während dieses Stadiums merklich besser, während andere immer noch mit den Folgen der Attacke zu kämpfen haben. Nichtsdestoweniger sollte man davon ausgehen können, dass spätestens 24 Stunden nach Einsetzen der Remission das Gröbste überstanden ist.

    Währenddessen können folgende Symptome auftreten:

    • Verwirrung
    • Empfindlichkeit
    • Allgemeine Missstimmung
    • Schwindel
    • Schwäche
    • Sensorische Überempfindlichkeit
  • Ohrprobleme und Hörstürze – Passend zu dem doch eher schwammigen Krankheitsbild, sind auch die Symptome nicht sonderlich stringent und von Fall zu Fall stark unterschiedlich. Das erschwert die ohnehin schon nicht leicht zu stellende Diagnose noch mehr und lässt Ärzte sowie Patienten oftmals fragend zurück.Zunächst einmal ist die Situation für einen Betroffenen sehr beängstigend. Dies liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass er mir nichts dir nichts plötzlich und anscheinend grundlos sein Gehör einbüßen musste. Das ist nicht nur eine massive Umstellung, sondern auch auch ein ebenso massiver Einschnitt, den wohl keiner allzu leicht wegstecken kann. Darum sind viele der sich einstellenden Symptome zunächst eher psychologischer Natur. Angst, Panik und dergleichen mehr sind hierbei besonders oft anzutreffen.

    Dennoch kommt es nicht immer zu einem vollständigen Verlust des Gehörs, bisweilen tritt selbiger nur einseitig auf oder ist nur partiell. Dies mag zwar „besser“ sein, ändert aber nichts an dem Schock, der durch diesen Umstand entsteht. Insbesondere wenn der Betroffene niemals zuvor mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte, ist es sehr schwierig für ihn, damit umzugehen. ´

    Das ist aber nicht alles. Bei besonders schwerwiegenden Verläufen können sich noch zusätzliche Symptome einstellen. Allen voran Schwindel. Da das menschliche Ohr ausschlaggebend für die Balance des Körpers ist, führen Erkrankungen der Hörorgane nicht selten dazu, dass man etwas aus dem Gleichgewicht gerät. Dies gilt auch bei einem Hörsturz. Der hieraus resultierende Schwindel kann bisweilen 24 Stunden und länger anhalten und es einem Opfer dieser Erkrankung unmöglich machen, sich ohne Hilfe auf den Beinen zu halten. In selteneren Fällen ist der Schwindel so dominant, dass es zu einer Ohnmacht kommt.

    Darüber hinaus ist nicht selten ein Druckgefühl im Ohr spürbar. Ähnlich wie bei anderen Erkrankungen des Ohres beispielsweise einer Mittelohrentzündung oder einem Barotrauma, reagieren Betroffene eines Hörsturzes mit einer Missempfindung auf die Beeinträchtigung der akustischen Wahrnehmung. Der eindringende Schall wird hernach lediglich als mechanischer Druck wahrgenommen.

    Letztlich ist es möglich, dass ein Hörsturz mit gleichzeitigem Einsetzen von Ohrgeräuschen verbunden ist. Diese als Tinnitus bezeichneten Wahrnehmungen haben keine tatsächlich verifizierbare Quelle und scheinen aus dem Inneren des Körpers zu kommen beziehungsweise sich direkt im Ohr zu bilden. Sie beeinträchtigen per se bereits das Hören und können mit einer insgesamt herabgesetzten Hörfähigkeit noch qualvoller werden.

    Alles in allem sind die zu erwartenden Symptome aber sehr diffus und es fällt selbst erfahrenen Medizinern manchmal schwer, sie klar dem Hörsturz zuordnen zu können. Somit ist es nahezu unmöglich, die genauen Symptome klar zu umreißen. Die genannten gehören allerdings zu den statistisch häufigsten Symptomen.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Da der Schwindel, wie nun schon mehrfach erwähnt auf eine ganze Reihe von verschiedenen Krankheiten zurückzuführen sein kann, kommen in aller Regel auch sehr viele verschiedene Diagnosarten potentiell in Frage. Hierzu eine Auswahl:

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Computertomographie (CT)
Unter einem CT versteht man eine Art spezialisiertes Röntgen. Zumeist ist dieser Test der als erstes durchgeführte, wenn ein Patient mit einem Verdacht auf Schwindel einen Arzt konsultiert. Das CT produziert sehr feine Schichtaufnahme des Gehirns, anhand derer man klar determinieren kann, ob eine Blutung vorliegt oder nicht. Bisweilen ist es darüber hinaus notwendig, dass man dem zu Behandelnden ein Kontrastmittel verabreicht, um den Fluss des Blutes besser zu verdeutlichen. Hierdurch entstehen dem Patienten jedoch in der Regel keinerlei zusätzliche Unannehmlichkeiten.

Magnetresonanztomographie (MRT)
Bei dieser Methode bedient man sich magnetischer Wellen, die in Paarung mit Radiowellen dazu in der Lage sind, sehr feine und detaillierte Bilder vom Inneren der Körpers zu erzeugen. Diese Bilder sind darüber hinaus sowohl in 2D als auch 3D herzustellen, was eine Diagnose im Zweifel sehr stark erleichtern kann. Aufgrund des gerade erwähnten Detailreichtums ist es möglich, etwaig sehr feine Details zu entdecken und somit für die auftretenden Symptome verantwortlich zu machen, also die Diagnose „Schwindel“ stellen zu können.

Liquor cerebrospinalis Test
Bei dem sog. „Liquor cerebrospinalis“ handelt es sich um die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit. Bei speziellen Formen der Migräne kann es vorkommen, dass sich Erreger in dieser Flüssigkeit ansammeln. Ist dies der Fall, kann es schwer sein, das mittels eines CTs zu beweisen. Daher ist es unumgänglich, dass man zwecks einer Diagnose etwas dieser Flüssigkeit entnimmt und sie auf Rückstände von Erregern untersucht. Zur Gewinnung der Flüssigkeit bedient man sich einer Lumbarpunktion. Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der man eine Nadel direkt in das Rückenmark einführt und dort eine Probe entnimmt. Zugegebenermaßen findet diese Methode jedoch nur recht selten Einsatz und dient eher als Ultima Ratio.

Bluttest
Wie bei beinahe allen Erkrankungen, lassen sich wichtige Erkenntnisse aus der Untersuchung des Blutes des Patienten gewinnen. Man sollte sich hierbei jedoch keinen Illusionen hingeben. Zwar hilft eine Blutprobe dabei, die Wahrscheinlichkeit eines Schwindels festzusetzen, sie bietet aber kein eindeutiges Ergebnis an. Schließlich und endlich lassen sich im Rahmen einer Untersuchung des Blutes lediglich Häufungen weißer Blutkörperchen nachweisen, die allgemein in die Richtung eines entzündlichen Prozesses oder einer Infektion hindeuten. Eine Migräne per se jedoch ist im Rahmen einer einfachen Blutuntersuchung nicht nachzuweisen.

Hörsturz als Grund für den chronischen Schwindel
In der Anamnese erkennt der Arzt, ob Anzeichen für einen Hörsturz vorliegen. Wenn der einseitige Hörverlust von Ohrenschmerzen begleitet ist, liegt meist kein Hörsturz, sondern eine andere Erkrankung vor. Der HNO-Arzt untersucht das Ohr und das Hörvermögen.
Dazu kann er eine Ohrenspiegelung, eine Tympanometrie (Trommelfelluntersuchung), eine Hörprüfung, Audiometrie (AEP), Stimmgabelprüfung, Computertomografie (CT ) und Magnetresonanztomografie (MRT) des Schädels einsetzen sowie eine Hirnstammaudiometrie. Außerdem prüft er die Funktion des ebenfalls im Innenohr befindlichen Gleichgewichtsorgans (Vestibularisprüfung). In Bluttests werden die Blutfettwerte und Gerinnungsfaktoren bestimmt.
Außerdem werden Routineuntersuchungen wie Blutdruckmessung und EKG durchgeführt. Durch die Untersuchungen sollen auch Tumorerkrankungen (Akustikusneurinom), Morbus Meniere und Mittelohr-Schwerhörigkeit ausgeschlossen werden.

Die relative Vielzahl der im Rahmen eines etwaigen Hörsturzes eingesetzten diagnostischen Mittel ergibt sich aus dem bereits lamentierten Umstand heraus, dass die Diagnose als solche nur sehr schwer zu stellen ist. Faktisch ist es sogar unmöglich, die Diagnose Hörsturz zu stellen, zumindest allein der Symptome und Testergebnisse wegen. Eine Diagnose bei dieser speziellen Krankheit erfolgt alleine dadurch, dass man alle anderen etwaig zugrundeliegenden Krankheiten kategorisch ausschließt. Dies geschieht, indem man speziell auf diese Krankheiten hin testet. Darum ist es notwendig, dass der behandelnde Arzt eine Vielzahl an Tests durchführt und nicht nur einig wenige.

Man kann also sehr deutlich sehen, dass es sich um kein leichtes Unterfangen handelt, die vorliegende Krankheit als das zu identifizieren, was sie ist. Hierdurch geht oftmals sehr viel wichtige Zeit verloren, die man in die Heilung des Patienten investieren hätte können. Daran sind aber selten die Ärzte schuld. Es ist dieser für Patienten und Ärzte gleichermaßen unglückliche Umstand darauf zurückzuführen, dass es für dieses idiopathische Gebrechen kaum fest umrissene Symptome gibt. Der zu Rate gezogene Mediziner kann höchstens mittels sehr schwammiger analytischer Mitteln zu estimieren versuchen, ob es sich eventuell um einen Hörsturz handeln könnte. Aber das wäre nicht viel mehr als Rätselraten. Alles in allem also muss man sich auf einen vergleichsweise langen diagnostischen Prozess einstellen.

Verlauf der Krankheit
Der Verlauf der vorliegenden Krankheit ist ebenso wie die Krankheit selbst sowie die daraus resultierenden Symptome nur schwer allgemein zusammenzufassen. Tatsächlich ist es beinahe unmöglich und selbst in der medizinischen Fachliteratur findet man nur sehr wenige dahingehende Texte und Berichte. Es gilt darum sich bei dieser speziellen Erkrankung an einzelnen Fallbeispielen zu orientieren, um in der Lage dazu zu sein, zumindest einen groben Verlauf vorzeichnen zu können.

Wie bereits erwähnt, beginnt Schwindel meist sehr plötzlich. Wie aus heiterem Himmel kommt er plötzlich über eine Person. Es gibt zumeist keine Warnhinweise oder sonstige Vorboten, durch die sich dieses Leiden ankündigte. In sehr seltenen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass sich unmittelbar vor dem Ausbruch des eigentlichen Schwindels gewisse Veränderungen des Gleichgewichts bemerkbar machen. Diese Zeichen sich besonders durch eine Veränderung der Augen sowie einer damit einhergehenden Blindheit aus. Bei dieser Blindheit handelt es sich jedoch nicht um den Verlust der Sehkraft, sondern um ein physisches Blindheitsgefühl. Zudem sollte man aber nochmal betonen, dass sich Schwindel in aller Regel nicht durch irgendwelche Warnzeichen ankündigt, sondern einfach „geschieht“.

Ist der Schwindelanfall dann eingetreten, so äußert sich das in einer Vielzahl etwaiger Symptome, die jedoch sehr fallspezifisch und darum nur schwer zu fassen sind. Was allerdings bei allen betroffenen Personen zu beobachten ist, ist eine partielle oder vollständige Benommenheit, die sowohl einseitig als auch beidseitig auftreten kann. Aber selbst bei einer „nur“ partiellen Einschränkung des Gleichgewichts sollte man sich keine allzu großen Illusionen dahingehend machen, dass man noch einmal glimpflich davon gekommen sei. In beinahe 90% aller Fälle stellt sich eine gewisse Übelkeit ein. Diese stellt eine zusätzliche Belastung dar und sorgt für zusätzliches Unbehagen. Ebenso kann der bereits genannte Schwindel auch relativ lange, insofern er überhaupt auftritt, anhalten. Manchmal kommt es aber tatsächlich auch zu spontanen Heilungen, wenngleich dies eher selten der Fall ist.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Über die Häufigkeit, mit der dieses Leiden, auftritt gibt es kaum verwertbares statistisches Material. Dies liegt nicht etwa an einem etwaigen Desinteresse der Medizin und der Forschung an diesem Thema, sondern daran, dass es, wie nun bereit schon mehrfach erwähnt, sehr kompliziert ist, die Krankheit überhaupt festzustellen. Somit taucht die Diagnose „Schwindel“ weitaus weniger auf, als sie eigentlich müsste, was alles in allem dafür sorgt, dass die Erhebungen zur Prävalenz dieses Leidens stark verzerrt sind.

Darüber hinaus lassen sich auch keine genauen Daten dahingehend feststellen, die gewisse Personengruppen mehr oder minder stark in den Fokus dieses Leidens rückten. Personen aller Geschlechter sind in gleicher Art und Weise betroffen. Dasselbe gilt für Personen aller Altersklassen. Tatsächlich kann ein chronischer Schwindel nämlich ebenso bei einem Kleinkind auftreten, wie bei einem Senioren. Ein Umstand, der die Diagnose nochmals zusätzlich erschwert. Dies gilt insbesondere dann, wenn Kinder betroffen sind, die noch nicht sprechen können. Diese sind oftmals nicht in der Lage auszudrücken, was ihnen genau fehlt. Somit kann es durchaus vorkommen, dass ein sehr früh eintretender Schwindel für Jahre unbemerkt bleibt und man schlicht eine angeborene Entwicklungsverzögerung annimmt. Nichtsdestoweniger sollte man der Klarheit halber anmerken, dass die Wahrscheinlichkeit chronischen Schwindels mit dem Alter zunimmt. Die Zahlen sind aber kaum signifikant und daher eher zu vernachlässigen. Man fährt besser damit, davon auszugehen, dass grundsätzlich jeder Opfer chronischen Schwindels werden kann.

Somit lässt sich abschließen nur bemerken, dass es sehr schwer ist, Aussagen über die Häufigkeit und das Auftreten dieser Erkrankung zu treffen. Dieser Umstand wird sich vermutlich auch in absehbarer Zukunft nicht großartig ändern. Zwar ist die Forschung stets darum bemüht, einen guten Überblick über alle möglichen Krankheiten zu erlangen, aber alles in allem gestaltet sich das gerade im Falle des Schwindels als sehr kompliziert und kaum bis gar nicht durchführbar.

Diagnosedaten
Gleichwohl es bei der vorliegenden Krankheit beinahe schon repetitiv anmutet, muss man an dieser Stelle abermals wiederholen, dass es sich bei den aus einer Diagnose gewonnenen Daten in aller Regel um keine direkt auf die Krankheit zu beziehenden Erkenntnisse handelt. Nichtsdestotrotz sind die diagnostischen Daten natürlich von essentieller und entscheidender Wichtigkeit für den Erfolg einer Therapie und zuvörderst natürlich auch der Feststellung des Leidens selbst.

Dieses geschieht mittels des Ausschlussverfahrens. Das heißt imgrunde, dass man jede prinzipiell in Frage kommende Erkrankung des Organismus zuerst einmal kategorisch ausschließen muss, um einen chronischen Schwindel nachweisen zu können. Das ist nicht nur ein sehr zermürbender, sondern auch ein sehr zeitaufwändiger Prozess, der dem Patienten und dem Arzt gleichermaßen an die Nieren geht. Besonders aber der Patient hat darunter zu leiden, da er immer noch nicht oder nur teilweise dazu in der Lage ist sein Gleichgewicht zu halten. Das ist natürlich eine im Alltag ungemein einschränkende Belastung. Da man aber vor einer zumindest halbwegs zufriedenstellenden Auswertung der vorliegenden Daten nur wenig tun kann, um diesen Zustand zu ändern, müssen sich Betroffene oftmals über die Dauer mehrerer Wochen schlicht damit abfinden, dass sie nicht mehr oder nur noch sehr wenig bewegungsfähig. Mit dieser Umstellung kommen die wenigsten zurecht. Darum kann es sinnvoll sein, sich für diese Periode gesondert Unterstützung zu suchen.

Alles in allem also muss man an dieser Stelle erwähnen, dass die Diagnosedaten, obschon sie die Krankheit nur auf passive Art und Weise zu identifizieren helfen, von äußerster Wichtigkeit und darüber hinaus von höchster Priorität sind. Denn erst aus dem Konvolut der der diagnostischen Daten kann hervorgehen, dass keine der gängigen Krankheiten für die Beschwerden des Betroffenen verantwortlich zu machen ist. Und also ist es wichtig, dass man alle Tests ordentlich und gewissenhaft ausführt und auch auswertet, damit es nicht zu etwaigen Fehldiagnosen kommt.


Komplikationen bei der Krankheit

Es gibt leider zahlreiche Komplikationen, die in Verbindung mit chronischem Schwindel zu nennen sind. Diese sind unter anderem:

  • Chronische Beschwerden / Erkrankungen im Abdomen
    Schwindel wirkt sich in sehr vielen Fällen direkt auf den Magen und den Darm aus. Warum dies so ist, gilt nicht als sicher bewiesen, dass es aber so ist dagegen schon. Tatsächlich können aufgrund dieser starken Belastung des Bauchbereiches Langzeitschäden entstehen, mit denen nicht zu spaßen ist. Insbesondere chronische Durchfälle oder Verstopfungen sind hierbei zu nennen. Dazu kommen oftmals noch chronische entzündliche Prozesse des Darms. Auch viele der gereichten Medikamente haben immens starke Nebenwirkungen auf das menschliche Abdomen und befördern damit die kontinuierliche Reizung desselben.
  • Überdosierungen
    Gerade dann, wenn Personen versuchen, ihre Schwindelattacken mithilfe von rezeptfreien Medikamenten zu bekämpfen, kommt es nicht selten vor, dass sie schlicht zu viel davon einnehmen. Während eines akuten Schubes ist es einem in aller Regel egal, was die Packungsbeilage über die Dosierung sagt oder nicht. Man will schlicht, dass es einem besser geht und achtet nicht auf etwaige Nebenwirkungen. Darum neigen viele Betroffene dazu, Schmerzmittel überzudosieren. Hieraus ergeben sich aber nicht selten noch weitere Komplikationen, die einen zusätzlich zum Schwindel quälen. Bisweilen kann es aufgrund der falschen Dosierung sogar geschehen, dass die akute Phase des Schwindels sich unnötig in die Länge zieht. Darum Finger weg von zu vielen Tabletten, auch wenn es verlockend wirken mag.
  • Unfälle
    Bisweilen tritt das vorliegende Leiden sehr spontan in Erscheinung und überrascht Betroffene in sehr unpassenden Situationen. Dies kann ebenso am Arbeitsplatz der Fall sein, wie auch im Straßenverkehr. Sollte man gerade ein Auto oder gar einen LKW steuern, während sich eine Attacke einstellt, muss man um jeden Preis die nächstmögliche Haltestelle ansteuern. Alles andere wäre sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber unverantwortlich.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Trotz der Bekanntheit und doch recht häufigen Verbreitung der Krankheit kommt es nicht selten vor, dass man dennoch keinen Arzt aufsucht und sich dahingehend behandeln lässt. Die Gründe hierfür können unterschiedlicher Natur sein. Zum einen ist es mögliche, dass die Attacken so selten auftreten, dass der Betroffene denkt, es handle sich lediglich um gewöhnliche Schwindelanfälle, zum anderen besteht in vielen Ländern der Erde schlicht nicht die Möglichkeit, sich auf Schwindel hin untersuchen zu lassen. Darum kann es empfehlenswert sein, wenn man eine Art „Schwindel-Tagebuch“ führt. In diesem vermerkt man die Zeit, die Dauer, den Ort und den potentiellen Auslöser des Kopfschmerzes. Der behandelnde Arzt kann, wenn man ihm diese Daten übermittelt, hieraus zumeist bereits eine zutreffende Diagnose stellen, die einen chronischen Schwindel entweder bestätigt oder negiert.

Aber nicht nur im Rahmen einer Routineuntersuchung kann es von Nutzen sein, wenn man man einen Mediziner konsultiert, manchmal ist es auch notwendig, den Notarzt zu rufen oder sich in die Notaufnahme zu begeben. Dies gilt insbesondere dann, wenn man entweder darum weiß, dass man in der Regel an sehr extremen Schwindelattacken leidet, die darüber hinaus oftmals in einer Ohnmacht oder ähnlichem enden oder wenn man niemals zuvor Opfer derartigen Schmerzes wurde.

Setzt ein extrem starker und persistierender Schwindel blitzartig ein und ist das für einen selbst sehr untypisch, so sollte man nicht lange zögern und Nothilfe in Anspruch nehmen. Ein solcher Schwindel kann auf vielerlei Ursachen zurückgehen. Dabei sind die üblichen Verdächtigen manchmal noch die harmloseste Variante. Auch Aneurysmen und dergleichen mehr können verantwortlich zu machen sein.

Alles in allem sollte man seine Symptome also nicht auf die leichte Schulter nehmen und bereits beim leisesten verdacht einen Mediziner zu Rate ziehen oder sich im Bedarfsfall sogar Notfallhilfe zukommen lassen. Vorsicht ist hier, wie bei jeder Krankheit, besser als Nachsicht.

Behandlungsmethoden & Therapie

Die Behandlung ändert sich je nach der vorliegenden Erkrankung, die für das Auftreten des Schwindels verantwortlich zu machen ist. Hierzu eine Übersicht.

Morbus Ménière
Gleich zu Beginn sei bemerkt, dass es keine Kur für den Morbus Menière gibt. Dies liegt, wie bereits mehrfach erwähnt, daran, dass die Ursachen dieser Erkrankung nicht vollkommen geklärt sind.

Nichtsdestoweniger gibt es Therapieansätze, die darauf abzielen die Symptome zu lindern und auch meist erfolgreich darin sind. Darüber hinaus kann mittels einiger Behandlungsmethoden auch das Fortschreiten der Entwicklung dieser Krankheit vermieden oder komplett aufgehalten werden. Zu diesen Ansätzen zählen unter anderem:

-Verabreichung von Medikamenten:
Zwecks dieser Behandlung werden gezielt Medikamente gegen die einzelnen Symptome verschrieben. Insbesondere bei der Vermeidung der Schwindelattacken ist diese Therapie sehr erfolgreich. Aber auch gegen die aus dem Schwindel resultierende Übelkeit kann medikamentös vorgegangen werden.

– Hilfsmittel und Rehabilitation
Weitere mögliche Hilfestellungen bieten Rehabilitationen an, indem sie dem Betroffenen aufzeigen, wie er beispielsweise während einer Schwindelattacke agieren kann, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Auch das Anpassen eines Hörgerätes kann dahingehend Abhilfe schaffen, dass der Patient seinen Hörverlust ausgleichen kann. Verwendung des Meniett-Therapie kann ebenfalls einen guten Ansatz darstellen, um das Druckgefühl auf den Ohren zu senken. Dazu bedient man sich der sog. Meniett-Apparatur, die dem Betroffenen dabei hilft, einen Druckausgleich auszuführen.

– Chirurgische Eingriffe
Insbesondere wenn man Fehlbildungen des Innenohres als Ursache für die Krankheit ansieht, kann es dazu kommen, dass der behandelnde Arzt sich für eine operative Lösung entscheidet. Je nach Fall stehen ihm hierfür viele mögliche Ansätze zur Verfügung. Es sollte jedoch klar sein, dass Operationen an dem immens feinen menschlichen Innenohr immer ein enormes Risiko darstellen. Selbst wenn ein erfahrener Chirurg als Operateur fungiert. Es empfiehlt sich vorher gut Risiken und Nutzen abzuwägen.

Darüber hinaus gibt es noch einige andere Ansätze, die aber nur in extrem speziellen Fällen angewandt werden und daher eher unwichtig sind.

Migräne
Die Behandlung einer Migräne kann sich durchaus als schwierig gestalten. Im Gegensatz zu anderen Kopfschmerzarten helfen hier beispielsweise nicht die typischen Medikamente wie etwa Aspirin. Dennoch ist selbstverständlich eine medikamentöse Therapie das Mittel erster Wahl. Hierzu verordnen Ärzte in der Regel zu Beginn eine konzentrierte Gabe des Schmerzmittels Ibuprofen. Oftmals ist dies jedoch keinesfalls ausreichend Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass zeitnah eine Behandlung mit Triptanen erfolgt, um eine langfristige Erleichterung zu erreichen. Es handelt sich hierbei um eine Substanz, die bei verschiedenen Kopfschmerzarten (zum Beispiel auch Cluster-Kopfschmerzen) eingesetzt wird, um diverse Serotonin-Rezeptoren zu stimulieren und dadurch zum einen die für die Migräne verantwortlichen Blutgefäße im Hirn verengt und zum anderen Schmerzreize ausschaltet.

Obgleich Triptane in der Regel gut gegen Migräne eingesetzt werden können, sind sie doch mit einigen Risiken verbunden. Beispielsweise kann sich die Verengung der Gefäße negativ bei ohnehin bestehenden Gefäßerkrankungen auswirken. Sie haben darüber hinaus einen enormen Einfluss auf den Kreislauf und führen manchmal zu Durchblutungs- oder Herzrhythmusstörungen. Aus diesem Grund wird nach wie vor nach einer optimaleren Therapie der Migräne geforscht.

Unter anderem bemühten sich Forscher ein operatives Verfahren zu entwickeln, mit dem Migräne dauerhaft beseitigt werden könnte. Allerdings konnten auf diesem Gebiet bisher keine relevanten Ergebnisse erzielt werden, weshalb operative Verfahren nie über die Testphase hinausgekommen sind. Derzeit gibt es nur noch wenige dergestalte Versuche.

Aber auch in Bezug auf die Medikation gibt es unterschiedliche neue Ansätze. Diskutiert wird unter anderem der therapeutische Einsatz von LSD (Lysergsäurediethylamid) gegen Migräne, Clusterkopfschmerzen und andere neurologische Leiden. Allerdings ist die Behandlung zumindest in Deutschland bislang noch illegal. Unter anderem dies verhindert jedoch auch, dass bisher abschließende Test unternommen werden konnten, die verifizierbare Aussagen in Bezug auf die Heilung von Migräne geben können.

Alles in allem lässt sich also sagen, dass man mithilfe von diversen Medikamenten bisher sehr gut gegen eine Migräne ansteuern kann. Dies gilt sowohl für die Zeit der akuten Attacke selbst, als auch für die Zeit davor und danach. Das senkt den Leidensdruck der Betroffenen zum Teil erheblich und sie gewinnen dadurch ein großes Stück an Lebensqualität zurück, das zuvor aufgrund der vorliegenden Erkrankung für sie verloren war.

Ohrprobleme
Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass es sich beim Hörsturz um eine idiopathische Erkrankung handelt, also die Ursachen nicht eindeutig zu identifizieren sind. Das erschwert selbstverständlich eine Behandlung, da Ärzte oftmals nicht genau wissen, was die Symptome ausgelöst hat. Denn eine vormalige Entzündung, die zur Beeinträchtigung des Innenohr führt, muss natürlich gänzlich anders behandelt werden, als ein tatsächlicher Innenohrinfarkt. Hernach müssen unter Umständen verschiedene Therapieansätze miteinander kombiniert werden.

Ein Ziel der Behandlung ist beispielsweise die verbesserte Durchblutung des Innenohrs, da Blockaden und Verengungen der Gefäße nach Meinung vieler Experten besonders häufig ausschlaggebend für einen Hörsturz sind. Bei frühzeitiger Therapie kann das Hörvermögen meist wieder völlig hergestellt werden. Durch Infusionstherapie mit Plasmaexpandern wird das Blutvolumen vergrößert und das Blut verdünnt; die Fließeigenschaften des Blutes werden dadurch verbessert. Somit kann selbst bei einer Gefäßverengung eine Durchblutung des Innenohrs gewährleistet werden.

Darüber hinaus können noch weitere Behandlungen möglich sein: Kortison wird gegen die Entzündung und Schwellung im Innenohr eingesetzt. Bei der Sauerstoffüberdrucktherapie atmet der Patient reinen Sauerstoff ein. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung der Haarzellen des Innenohrs verbessert. Eine andere Therapiemethode, die H.E.L.P. Apherese, besteht in einer Blutreinigung außerhalb des Körpers, bei der Stoffe, die die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtern, entfernt werden. Dazu gehören LDL-Cholesterin oder Fibrinogen, ein Blutgerinnungsfaktor. Diese Blutreinigung muss nur einmalig durchgeführt werden. Gingko-Extrakt kann eingesetzt werden, um die Sauerstoffversorgung des Innenohrs und des Gehirns zu verbessern. Hörsturz kann auch homöopathisch behandelt werden. Bekannte Mittel sind Nux vomica, Sepia, Cocculus und China (alle in D3 bis D12). Aber auch der Einsatz von Vitamin-C-Infusionen sowie Natriumkanalblockern wird hin und wieder angeordnet.

Da die Ursachen eines Hörsturzes zum Teil rein spekulativ beziehungsweise lediglich auf Grundlage von Indizien ermittelt werden, bleiben Behandlungen zum Teil wirkunslos. Bei einer Reihe von Medikamenten konnte daher nicht abschließend festgestellt werden, ob sie eine tatsächliche Heilung des Hörsturzes bewirken. Ein Beispiel hierfür sind Mittel auf Grundlage von Pentoxifylin. Dieses und ähnliche Medikamente werden in Deutschland nicht mehr von den Krankenkassen getragen, da ihre Wirksamkeit in Frage gestellt wird.

Letztlich spielt bei der Behandlung eines Hörsturzes auch das generelle Allgemeinbefinden des Patienten eine Rolle. Als Risikofaktoren für einen Hörsturz gelten Übergewicht, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus, Rauchen und Stress. Durch Eliminierung dieser Risikofaktoren beugt man automatisch gegen Herz-/Kreislauferkrankungen wie Arteriosklerose, Hypertonie, Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Die Therapie der Risikofaktoren kann darüber hinaus zum Zwecke einer langfristigen Hörsturzbehandlung dienen.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Die Vorbeugung bezüglich Schwindels setzt zumeist voraus, dass sich der Patient darüber im Klaren ist, dass er an einem chronischen Schwindel leidet und nicht an sporadisch auftretendem. Undiagnostizierte Erkrankungen sind natürlich nicht präventiv zu behandeln. Dieser Umstand kann bisweilen tatsächlich ein Problem sein, da nicht wenige Menschen, wie bereits erwähnt, ihren Schwindel nicht als solche anerkennen und daher keine diesbezügliche Hilfe suchen und / oder in Anspruch nehmen. Dabei wäre es in den meisten Fällen nicht schwer, eine solide und zielgerichtete Abhilfe zu schaffen, die sich ebenso in Form einer schulmedizinischen Prophylaxe ausdrücken könnte.

Die hauptsächlichen Maßnahmen, die im Rahmen einer erfolgreichen Prävention gegenüber einer Schwindel-Erkrankung zu ergreifen sind, setzen sich aus der Einnahme bestimmter Präparate zusammen, die zum einen die Chance auf eine Attacke senken sollen und zum anderen dafür sorgen, dass eine nicht abzuwendende Attacke nicht allzu gravierend ausfällt. Allein schon das Wissen darum, dass das zu erwartende Leiden, das direkt aus dem Schwindel hervorgeht, nicht so stark sein muss, wie es ohne Medikamente der Fall war, ist für viele Betroffene Anlass genug, um erleichtert aufzuatmen. Die Unananehmlichkeiten sind doch oftmals horrend und kaum zu ertragen. Besonders schwere Schübe sollen den ein oder anderen Leidenden sogar schon in den Selbstmord getrieben haben.

Darüber hinaus ist es natürlich im Rahmen einer Prophylaxe zu empfehlen, dass man man auf die Trigger, bzw. Auslöser verzichtet, insofern man diese a priori erfolgreich identifizieren konnte. Zwar kann man durch Ausschneiden selbiger aus seinem Leben keine komplette Sicherheit dahingehend erlangen, dass es nie wieder zu einer Attacke kommt, aber die Wahrscheinlichkeit senkt sich doch nicht selten sehr stark ab und Betroffene können wesentlich entspannter durchs Leben gehen. Schließlich und endlich bedeutet konstante Angst vor der nächsten Attacke zusätzlichen Stress, wobei Stress ein mitverantwortliches Medium einer Attacke sein kann. Es kann hier also leicht zu einem regelrechten Teufelskreis kommen.


Prognose zur Heilung

Eine Prognose auf lange Sicht fällt eher gemischt aus. Zwar ist es nicht möglich, die vorliegende Erkrankung in einen direkten Zusammenhang mit Todesfällen zu bringen (von durch aus der Krankheit resultierenden Depressionen und Selbstmorden einmal abgesehen), dennoch entstehen hieraus einige durchaus negative Situationen für den Betroffenen. Vornehmlich zu nennen sind hierbei die teils doch sehr langen Zeitstrecken, die ein Leidender nicht produktiv tätig sein kann.

Darüber hinaus gibt es aber auch gute Teilaspekte der allgemeinen Prognose. Dies gilt insbesondere für die Leute, die ohnehin nur mäßig schwer betroffen waren. Bei diesen Personen kommt es nämlich nicht selten vor, dass sich die Frequenz des Auftretens und die Intensität des Schmerzes im Laufe der Zeit nach und nach zurückbilden. In äußerstes seltenen Fällen kann es sogar zu einer vollkommenen und dauerhaften Symptomfreiheit kommen. Dies ist allerdings, wie gerade erwähnt, kaum der Fall und man sollte sich darum nicht darauf einstellen.

Wesentlich düsterer hingegen fällt die Diagnose für jene Patienten aus, die von einem chronischen und hochfrequenten Schwindel betroffen sind. Diese Personengruppe läuft erhöhte Gefahr, dass sie im Laufe ihres Lebens einen Schlaganfall, Herzanfall oder ähnliches erleiden. Tatsächlich liegt die Chance darauf bei ihnen doppelt so hoch wie bei anderen Personen. Darum sollten sich diese Menschen auf jeden Fall vertrauensvoll an einen Mediziner wenden. Dieser kann zwar das Risiko eines Schlaganfalles nicht senken, er kann jedoch dafür Sorge tragen, dass der Erkrankte darauf eingestellt ist.

In den aller seltensten Fällen kommt es zudem zu dauerhaften kognitiven Einschränkungen. Diese treten aber nur dann auf, wenn auch die Schwindelattacken selbst in abnormal hoher Frequenz auftreten. Ist dies der Fall, ist das Gehirn der Betroffenen oftmals derart stark überbelastet und überbeansprucht, dass es nach einer gewissen Zeit mehr oder weniger aufgibt. Das heißt im Umkehrschluss für den Patienten, dass er eine geistige und / oder motorische Behinderung davon tragen kann.


Schwindel im Alltag

Schwindel ist ein gefährlicher Begleiter. Zwar kann eine Schwindelattacke sehr mild verlaufen und kaum zu bemerken sein, aber auch das vollkommene Gegenteil ist bisweilen der Fall. Besonders stark ausgeprägter Schwindel kann zu massiven Einschränkungen im Alltag führen. Insbesondere dann, wenn man sich außerhalb der schützenden Grenzen der eigenen Wohnung befindet. Trifft einen der der Schwindel beispielsweise hinterm Steuer, so ist davon auszugehen, dass man für sich selbst und für alle anderen Verkehrsteilnehmer ein immenses Risiko darstellt. Darum gilt es zu beachten, dass jeder Autofahrer, sobald er auch nur den geringsten Anflug von Schwindel verspürt, sofort eine Parkmöglichkeit ansteuern und dort denselben aussitzen sollte. Alles andere wäre sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber unverantwortlich.

Aber das ist natürlich nicht alles, auch in anderen Situationen kann ein plötzlich eintretender Schwindel für starke Einschränkungen sorgen. Beispielsweise dann, wenn man gerade alleine unterwegs ist. Da starke Attacken nicht selten von einer Ohnmacht oder zumindest von einem Zusammensacken begleitet werden, entsteht je nach Aufenthaltsort ein massives Risiko. Wer zum Beispiels während eines Waldspazierganges von einer Attacke überwältigt wird und ohnmächtig zusammenbricht, läuft nicht nur Gefahr, sich massive Verletzungen zuzuführen (z.B. durch einen Sturz auf einen Stein), sondern auch nicht gefunden zu werden. Zwar sind die meisten Personen nach Abklingen des Schwindels wieder dazu in der Lage, eigenständig weiterzulaufen, aber manche eben auch nicht. Dasselbe gilt natürlich im gleichen Maße für Personen, die sich alleine zuhause aufhalten.

Auch Eltern von Kindern mit chronischem Schwindel sind hiermit dazu aufgerufen, ein besonderes Augenmerk auf ihren Nachwuchs zu haben. Denn gerade die Kleinsten halten sich nur sehr selten an die notwendigen Maßregeln zum Umgang mit Krankheiten und gefährden sich dadurch ständig selbst.

Alles in allem aber kann man mit einem chronischen Schwindel sehr gut leben, wenn man sich Mühe gibt und gefährliche Situationen vermeidet. Damit hilft man nicht nur sich selbst, sondern nimmt auch seinem Umfeld die Sorge, dass einem etwas passieren könnte. Schließlich und endlich sollte auch dieser Gedanke für alle chronischen Kranken immer eine Rolle spielen.


Alternative Behandlungsmethoden

Bei den alternativen Heilmitteln verhält es sich im Falle des Schwindels ähnlich, wie bei den Hausmitteln. Sie sind mehr oder weniger effektiv, wenn es darum geht, die Krankheit selbst zu bekämpfen. Dennoch gibt es auch hier einige Ansätze, die recht gut dafür sorgen können, etwas Abhilfe zu leisten. Dazu zählen unter anderem:

  • Stress abbauen
  • Warnsignale erkennen und akkzeptieren
  • Trigger erkennen und vermeiden
  • Massagen
  • Meditation, Yoga, autogenes Training
  • Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Ayurveda
  • Diverse Massagetechniken
  • Aromatherapie
  • Sportliche Betätigung
  • Diätieren, fasten
  • Entzüge
  • Kuraufenthalte

Welche Hausmittel können helfen?

Es gibt viele Hausmittel, die bei Schwindel Abhilfe leisten können. Bisweilen sind diese auch sehr probat und empfehlenswert. Nichtsdestotrotz sollte man hier nicht allzu experimentierfreudig sein und stets einen Arzt befragen, um einem bösen Erwachen aus dem Weg gehen zu können.

Im Folgenden einige Mittel, die es einem ermöglichen, die Frequenz der Attacken zu reduzieren. Diese sind unter anderem:

  • Rauchen aufgeben – Jede gerauchte Zigarette, Zigarre, Pfeife, Wasserpfeife usw. erhöht das Risiko einer Attacke
  • Auf Koffein verzichten
  • Gesunde Ernährung
  • Entspannung
  • Ruhe gönnen
  • Gesunde Ernährung und mäßige sportliche Aktivität

Es gibt jedoch auch einige Maßnahmen, die ergriffen werden können, wenn bereits eine akute Schwindelattacke vorliegt. Als sehr einfaches aber wirksames Mittel hat sich speziell bei Schwindel eine bestimmte Massagetechnik hervorgetan, die leicht mit einem Partner anwendbar ist. Hierbei wird der Kopf des Betroffenen umfasst und allseitiger leichter Druck ausgeübt. Die meisten Schwindelpatienten empfinden dies als sehr entspannend und leidlindernd. Davon abgesehen hilft es, sich möglichst in einem dunklen und stillen Raum zu befinden. Hin und wieder kann sich zudem durch Übelkeit eine Art Druckempfinden in der betroffenen Schädelregion einstellen. Hier kann es helfen, sich zu übergeben. Dies sollte jedoch nur selten und im äußersten Notfall getan werden.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Baldrian
  • Frauenmantel
  • Holunder
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Melisse
  • Mistel
  • Rettich
  • Rosmarin
  • Wachholder
  • Weide

Die genannten Heilpflanzen versprechen natürlich keine vollständige Heilung. Nichtsdestoweniger können sie im Rahmen einer über die Schulmedizin herausreichenden Behandlung Einsatz finden. Es bietet sich an, selbige als Aufguss oder Tee einzunehmen, hierdurch beruhigt man Geschädigte zusehends. Das kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn der Betroffene vor Schmerz außer sich ist. Aber auch als fertige Präparate sind diese Pflanzen erhältlich. Hierzu wendet man sich am besten an den Heilpraktiker des Vertrauens.

Es gilt jedoch vor jeder Anwendung mit dem zuständigen Mediziner zu klären, ob es sinnvoll oder potentiell schädlich ist. Insbesondere in Hinsicht auf etwaige Allergien.

Ätherische Öle

  • Ingwer
  • Lavendel
  • Majoran
  • Melisse
  • Minze
  • Rose

Die gerade erwähnten ätherischen Öle sind im Falle von Schwindel lediglich in Form einer Aromatherapie anzuwenden. Die äußere sowie die innere Anwendung empfehlen sich hier nicht. Dies liegt zum einen an der Beschaffenheit der Öle und zum anderen an den oftmals nicht vorhersehbaren Effekten derselben auf den ohnehin schon stark beanspruchten Organismus.

Es gilt also auch hier, Vorsicht walten zu lassen und vor einer Anwendung einen Arzt zu konsultieren.

Homöopathie & Globuli

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Es gibt keine Diäten oder Ernährungspläne, die speziell für Schwindel-Patienten erstellt worden wären. Nichtsdestotrotz kann eine allgemeine gesunde Ernährung diesbezüglich sehr förderlich sein und überdies noch vorbeugend wirken. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn man auf Trigger oder Auslöser verzichtet, die mit der Nahrung aufgenommen werden.

Allgemeine Tipps sind daher:

  1. Vermeidung von Lebensmitteln, gegen die man allergisch ist, da diese als Auslöser oder Trigger fungieren können.
  2. Keinen Konsum von Alkohol oder alkoholhaltigen Waren (wie Pralinen und Torten)
  3. Absolutes Rauchverbot

Das ist aber nicht alles. Weitere Tipps schließen ein, dass man folgende Lebensmittel meist bedenkenlos konsumieren kann:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

Betroffene eines chronischen Schwindels sollten darauf achten, ob Attacken gehäuft nach den Mahlzeiten auftreten. Dies kann möglicherweise ein Hinweis darauf sein, dass ein bestimmtes Nahrungsmittel ausschlaggebend ist. Oftmals ist es jedoch nicht möglich selbstständig den Trigger einer Schwindelattacke zu ermitteln. Es empfiehlt sich daher, dies gemeinsam mit einem Ernährungsberater näher zu betrachten.


FAQ – Fragen & Antworten

Begleitet einen chronischer Schwindel ein Leben lang?

Vermutlich schon. In sehr seltenen Fällen kann es jedoch geschehen, dass die Symptome der Erkrankung mit voranschreitendem Alter immer geringfügiger werden und schließlich ganz verschwinden. Hierbei handelt es sich aber um eine verschwindend geringe Prozentzahl. Darum sollte man nicht darauf hoffen, sondern lernen, mit seiner Krankheit zu leben und umzugehen.

Ist eine Schwindel erblich?
Es gibt weder stichhaltige Beweise die dafür noch dagegen sprechen. Daher ist diese Frage nicht zufriedenstellend zu beantworten. Zwar gibt es durchaus familiäre Häufungen von Schwindel-Patienten, aber diese treten lediglich sporadisch in Erscheinung und sind nicht die Regel. Denn ebenso gibt es Familien, in denen nur eine Person von Schwindel betroffen ist, während die anderen Mitglieder keinerlei derartige Symptome aufzeigen. Vermutlich also handelt es sich bei dem vorliegenden Übel nicht um eine primäre Erbkrankheit.

Stimmt es, dass jeder Schub schlimmer ist als der letzte?
In der Bevölkerung konnte sich der Irrglauben etablieren, dass jede neue Schwindelattacke schwerwiegender sei als die vorausgehende. Hierfür gibt es aber keinerlei medizinische Beweise. Sicherlich mögen einzelne Individuen dies so empfinden, die Majorität von Betroffenen jedoch sagt aus, dass sie Intensität von Mal zu Mal schwankend oder gleichbleibend ist. Eine stetige Steigerung der Gravitude ist also nicht festzustellen. Somit herrscht dahingehende Entwarnung.

Darf man bei Schwindel rauchen?
Diese Frage erübrigt sich eigentlich von allein. Tabakrauch ist generell schädlich und kann zu etlichen schlimmen Erkrankungen führen. Er ist jedoch auch einer der gängigen Trigger für eine Schwindelattacke. Aus diesem Grund empfiehlt es sich selbstverständlich nicht, zu rauchen, wenn man bereits unter chronischem Schwindel leidet. Dies gilt auch für Familienangehörige oder Mitbewohner. Wenn ein Schwindelpatient in der Wohnung lebt, sollte möglichst kein chemischer Reizstoff in dieser versprüht werden. Hierzu zählt nicht zuletzt also auch der Zigarettenrauch.

Wird man durch Schwindel arbeitsunfähig?
In den Medien wird oftmals ein sehr drastisches Bild von Schwindel gezeichnet. Dann sieht man Personen, die sich im Haus einschließen, unter schrecklichen Symptomen leiden und tagelang nicht das Haus verlassen können. Sicherlich kann diese Erkrankung solche drastischen Formen annehmen. Und bliebe sie unbehandelt, wäre ein normales Alltagsleben nur unter Schmerzen möglich. Allerdings treten Schwindelgefühle zum einen nicht zwangsläufig täglich auf. Es ist auch möglich, dass Betroffene nur selten eine Attacke bekommen. Darüber hinaus minimiert sich ihre Anzahl, wenn entsprechende Trigger umgangen werden. Zum anderen gibt es heutzutage diverse Möglichkeiten Schwindel zu behandeln. Manchmal ist sogar eine präventive medikamentöse Therapie möglich, bei der es gar nicht erst zu einer Attacke kommt. Aus diesem Grund können Betroffene in aller Regel ein durchaus normales und schmerzfreies Leben führen. Es ist also in den meisten Fällen auch möglich, einer geregelten Arbeit nachzugehen, obwohl man an Schwindel leidet. Es schadet dabei selbstverständlich nicht, darauf Acht zu geben, dass keine triggerreiche Arbeit ausgeführt wird. Einem Schwindelpatienten, der vor allem durch heftige sensorische Reize getriggert wird, empfiehlt es sich beispielsweise nicht, als Schweißer oder Bühnentechniker zu arbeiten.

Kann mich Schwindel wirklich überall und zu jeder Zeit treffen?
Ausgehend von dem derzeitigen wissenschaftlichen Forschungsstand ist die Antwort: Ja. Man konnte bis dato keine Situation beobachten oder erfassen, die besonders häufig von Schwindel begleitet worden wären.

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