Schwefel

vitamin b12 eier schwefel

Schwefel ist ein chemisches Element und auch ein wichtiger Mineralstoff für den menschlichen Organismus und dessen Prozesse.

Für den menschlichen Körper in den Bereichen Stoffwechsel, aber auch bei der Entgiftung bedeutsam, kann es dennoch bei einem Überschuss zu gesundheitlichen Problemen kommen.

In vielen Nahrungsmitteln, die Menschen täglich zu sich nehmen, ist Schwefel mit der chemischen Abkürzung S enthalten.

In Aminosäuren enthalten, werden hier körpereigene Eiweiße hergestellt.

Was ist Schwefel?

Schwefel ist ein zitronengelbes, geruchs- und geschmackloses Nichtmetall. Unter dem lateinischen Namen Sulfur, ist es nicht nur ein chemisches Element, sondern auch ein Mineralstoff, der für den menschlichen Stoffwechsel und auch bei der Entgiftung eine große Rolle spielt. als wichtiger Bestandteil von Aminosäuren im menschlichen Organismus, kann Schwefel jedoch nicht selbst vom Körper produziert werden, sondern wird in den meisten Fällen über die Nahrung aufgenommen. Diese Nahrungsmittel, bei denen der Körper den wichtigen Mineralstoff Schwefel zu sich nimmt, sind eiweißreiche Lebensmittel. Da Schwefel an einer Reihe von wichtigen Prozessen im Körper beteiligt ist, kommt er zum Beispiel in

vor. Der Körper bildet aus den Eiweißbausteinen wichtige Stoffe, damit der Bau und die Wiederherstellung menschlicher Zellen immer gewährleistet werden kann. Es ist wichtig, dass alle Spurenelemente und Mineralien, wie auch Schwefel in ausreichender Menge im Körper vorhanden sind, um alle wichtigen Prozesse, wie zum Beispiel den Stoffwechsel und damit alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten.

Funktion, Bedeutung, Wirkung und Aufgaben von Schwefel

Im Ursprung hat Schwefel eine pulverartige Konsistenz und ist auf der Erde in vielen Gesteinen zu finden. Da der menschliche Körper selbst nicht in der Lage ist, Schwefel zu synthetisieren, wird dieser für die wichtigen Prozesse, wie dem Stoffwechsel, über die Nahrung aufgenommen. Als zentraler Bestandteil von Enzymen und Aminosäuren, sorgt dieser dann für die notwendigen Stoffwechselprozesse.

Mit Hilfe von Schwefel werden im menschlichen Körper Zellen und Gewebe aufgebaut, das Immunsystem gestärkt und Hormone und Enzyme hergestellt. Mit Hilfe der Aminosäure Cystein kann der Körper so feste Strukturproteine bilden, dass Haare, Nägel, Haut und auch das Bindegewebe ihre feste Struktur erhalten. Aber nicht nur für viele Prozesse des Organismus ist Schwefel wichtig, auch bei Erkrankungen und Störungen im menschlichen Körper wird Schwefel als sogenanntes Methylsulfonylmethan, kurz MSM, eingesetzt. Dieser biologische Schwefel wird von Ärzten in der Therapie von

eingesetzt und wirkt auch gegen Entzündungen und bei der Senkung des Blutzuckers. Circa 0,2 Prozent des menschlichen Organismus besteht aus Schwefel.

Bildung, Vorkommen von Schwefel

Schwefel ist ein chemisches Element. Schon die alten Chinesen und Ägypter nutzten Schwefel zum Bleichen von Stoffen, aber auch zur Desinfektion. Schwefel kommt in vielen Erdschichten vor und vielseitig und oft gerade in der Biosphäre, hier jedoch in einer reduzierten Form. Durch den Abbau von Biomasse durch Enzyme und Mikroorganismen, wird dann aus den organischen Stoffen Schwefelwasserstoff freigesetzt.

Schwefel wird aus 2 Formen gewonnen. Zum einen aus elementarem Schwefel, welcher weiter zu Schwefelsäure verarbeitet wird oder zum anderen durch Rösten von Sulfid-Erzen durch das Schwefeloxid. Schwefel der elementaren Art wird weltweit gewonnen. Der menschliche Körper nimmt Schwefel überwiegend über die Nahrung auf. Besonders reichhaltig an Schwefel sind Lebensmittel, wie

aber auch Nüsse und Fleisch. Veganer sollten für die erforderliche Schwefelzufuhr durch den Verzicht von tierischen Produkten auf Kartoffeln, Samen und auch Hülsenfrüchte zurückgreifen.

Eigenschaften und optimale Werte von Schwefel

Die organische Schwefelverbindung Methylsulfonylmethan ist ein lebenswichtiges Element im menschlichen Körper. Als einer der wichtigsten Nährstoffe, ist Schwefel in seiner Präsentation 40 mal höher als zum Beispiel Eisen. Als unverzichtbarer Bestandteil von Enzymen und Hormonen, stärkt Schwefel nicht nur das Immunsystem, sondern trägt zudem noch zum wichtigen Eiweißaufbau bei.

Die Bestimmung über einen normalen Schwefelspiegel im Blut erfolgt indirekt über den Nachweis von schwefelhaltigen Aminosäuren. Die wichtigste ist hierbei Homocystein. Als Zwischenprodukt des Zellstoffwechsels beträgt der Normalwert bei einem erwachsenen Menschen 6-12 µmol pro Liter.

Vorbeugung gegen Schwefelmangel

Da Schwefel in einer ausreichenden Menge in eiweißreichen Lebensmitteln vorkommt, ist und bleibt die beste Prophylaxe gegen Schwefelmangel, eine ausgewogene eiweißreiche Ernährung. Gerade in der heutigen Zeit gibt es eine große Anzahl von schwefelhaltigen Lebensmitteln, so dass eine Mangelerscheinung dahingehend nicht zu erwarten ist.

Mangelerscheinungen, Krankheiten und Störungen

In industriellen Ländern ist ein Mangel an Schwefel durch die Nahrungsaufnahme nicht zu erwarten. In Armen und von Hungersnot geplagten Ländern jedoch fehlen diese Mineralstoffe und können hier auch zu erheblichen Mangelerscheinungen, wie Wachstumsstörungen, Hautentzündungen oder auch Nagelproblemen führen.

Krankheiten oder Störungen in Bezug auf den Mineralstoff Schwefel, ist immer eine Störung im Aminosäurestoffwechsel. Fehlen Aminosäuren oder können diese nicht in einem ausreichenden Maße aufgenommen werden, können bestimmte Prozesse im Körper nicht mehr oder nicht vollständig ausgeführt werden. Dies wiederum kann zu Schädigungen von Gewebe oder Organen kommen.

Wer verbraucht wie viel Schwefel pro Tag

Bei Menge an der Schwefelzufuhr pro Tag gibt es keine konkreten Vorgaben. Ungefähre Schätzungen ergeben eine Schwefelzufuhr von 500 bis 1.000 Milligramm am Tag. Allein schon in eiweißhaltiger Nahrung, kombiniert mit einer ausgewogenen Lebensweise, wird der Bedarf ohne zusätzliche Präparate gedeckt.

Vegetarier, die auf Fleisch verzichten, können ihren Bedarf mit Eiern und Milchprodukten decken. Veganer verzichten nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf Eier und Milchprodukte. Da sie jegliche tierische Produkte ablehnen, müssen sie mit pflanzlichen Lebensmitteln wie Nüssen, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln einen Ausgleich schaffen.

Nebenwirkungen bei einer Überdosierung

Reiner Schwefel ist für den menschlichen Organismus nicht schädlich. Dennoch gibt es eine Reihe von Schwefelverbindungen, bei denen es im Körper zu krankhaften Veränderungen kommen kann. So können diese zum Beispiel die Wirkung von Enzymen hemmen oder sogar aufheben und die Wirkung von krebserregenden Substanzen verstärken.

Da Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxid Gase sind, können hier bei einer Überdosierung die Atemwege gereizt werden und Husten, Übelkeit und sogar Erbrechen auftreten. Bei einer Vergiftung müssen dem Betroffenen unbedingt sofort frische Luft und Sauerstoff zugefügt werden.

Ein Überschuss von Schwefel kann durch große Mengen an schwefelhaltigen Lebensmitteln oder mit durch Schwefel haltbar gemachten Lebensmitteln ausgelöst werden. Dadurch werden Enzyme gehemmt, die sich dann mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl und Durchfall darstellen.

Auch Unverträglichkeiten und allergische Reaktionen gegenüber Schwefelverbindungen sind möglich und können hier sogar Asthmaanfälle auslösen. Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung ist es jedoch kaum möglich, dass es zu einer Überdosierung kommt, da ein Mensch kaum so viele schwefelhaltige Lebensmittel oder in Schwefel haltbar gemachte Produkte zu sich nimmt, die einen Überschuss auslösen.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (26 Stimmen, Durchschnitt: 4,95 von 5)
Loading...
Top