Inhaliergerät

Zum Vorteil für die Gesundheit

Inhaliergeräte Asthma Behandlung Allergologie

Inhaliergeräte können bei diversen Atemwegserkrankungen helfen

Immer mehr Menschen erleiden an Atemwegserkrankungen. Diese gilt heutzutage schon als das wahre Volksleiden von mehr als 5 % aller Erwachsenen. Dazu zählen unter anderem Mukoviszidose, Asthma bronchiale oder chronisch obstruktive Lungenkrankheiten. Aber auch eine Bronchitis, Halsschmerzen oder eine Erkältung können auftreten.

Für alle Art von Atemwegskrankheiten empfiehlt eine Inhalationstherapie, bei denen die Atemwege mithilfe von Lösungen oder Medikamenten sehr gut erreicht werden. Bei Asthma-Beschwerden kann ebenfalls ein Vaporizer Abhilfe schaffen.
Aber was genau ist ein Inhaliergerät? Welche Arten und Typen davon gibt es und welche kommen wann in Frage? Alle wissenswerten Informationen dazu erfahren Sie nachfolgend in diesem Artikel.

Was ist ein Inhaliergerät?

Ein Inhaliergerät ist Medizinprodukt, dass bei der Behandlung von Bronchitis, Asthma, chronischen und akuten Atemwegserkrankungen und copd zum Einsatz kommt. Durch das Inhalieren finden entweder pulverförmige oder aerosole Medikamente ihren Weg in die Atemwege, um auch dort den Heilungsprozess anzuregen.

Die Inhalationstherapie trägt dafür Sorge, dass die benötigten Wirkstoffe durch das Einatmen unmittelbar dort hingelangen, wo sie gebraucht werden. Die jeweiligen Medikamente werden zu einem Nebel verkleinert, um auch bis zu den Verzweigungen der Bronchien ankommen zu können.

Diese Aufgabe wird vom Inhaliergerät automatisch übernommen. Das elektrische Gerät arbeitet entweder mittels Netzbetrieb mit Strom oder mit einer Batterie.

Krankheiten behandeln

Gegen trockene Luft ankämpfen

Durch das Inhalieren von Medikamenten können nicht nur die unterschiedlichsten Krankheiten behandelt werden. Ein Inhaliergerät findet auch Anwendung, wenn eine Erkältung vor der Tür steht oder während der Heizperiode bei trockener Luft.

So ist es mithilfe des Salzwassers den Schleim im Hals zu lösen. Fest steht, dass ein Inhaliergerät nicht nur für Menschen mit Atemwegserkrankungen, sondern auch für diejenigen, die jährlich an Allergien, chronischer Bronchitis oder an häufigen Infekten leiden.

Vor- und Nachteile

Die Vor- und Nachteile von einem Inhaliergerät im Überblick

Vorteile:

Symptome Lungenschmerzen Inhaliergeräte

Inhaliergeräte bieten viele Vorteile

  1. einfache Anwendung
  2. effiziente und umgehende Linderung von vielen Beschwerden
  3. vorbeugende Verwendung möglich
  4. sogar für Kinder geeignet

Nachteile:

  1. nicht für akute Notfälle anzuwenden
  2. hygienische Reinigungsmaßnahmen nach jedem Einsatz
  3. die Kosten werden nicht von jeder gesetzlichen Krankenkasse übernommen

Formen, Arten & Typen

Bei der elektrischen Inhaliergerät-Variante differenziert man zwischen drei unterschiedlichen Techniken:

Ultraschall

Bei dieser Inhalierart werden die elektrischen in mechanischen Schwingungen umgewandelt und auf das Wasser übertragen. Dabei können sich die Teilchen aus dem Inhalat auflösen und dann eingeatmet werden.

Vorteile im Überblick:

  1. problemlose Vernebelung
  2. kleines Inhaliergerät
  3. kleine Partikelgröße
  4. hoher Wirkstoffgehalt
  5. kleine Partikelgröße
  6. empfehlenswert ist eine sparsame Dosierung

Druckluft-/Düsentechnik

Drucklufttechnik/Düsentechnik

Bei der Drucklufttechnik / Düsentechnik wird durch einen Kompressor Druckluft erzeugt, die durch einen Schlauch in die Inhalationslösung gelenkt wird, dadurch entsteht ein feiner Nebel aus der Inhalat-Lösung und Luft wird erzeugt. Die Partikelmischung gelangt problemlos in die Atemwege.

Vorteile im Überblick:

  1. ideal als Standgerät
  2. sparsame Dosierung ratsam
  3. unproblematische Vernebelung von Salz,
    Medikamenten und Lösungen
  4. enormer Wirkstoffgehalt
  5. kleine Partikelgröße
  6. die kleinsten Wassertröpfchen gelangen
    effektiv tief in den Bronchien und in die Lunge ein

Schwingmembrantechnik

Das Membran, welches sich im Innern des Inhaliergeräts befindet, ist ziemlich porös. Demzufolge kommen Schwingungen zustande und lösen die Partikel aus der Inhalierlösung, die dann wunderbar in die Atemwege gelangen.

Welche Inhalier-Technik das Beste ist, kann nicht gesagt werden. Eine hohe Vernebelungsleistung gibt es bei der Druckluft- und Ultraschalltechnik und ist daher besonders für diejenigen geeignet, die Geduld und Zeit sparen möchten.


Aufbau, Funktion & Wirkung

Das A und O für eine effektive und wirkungsvolle Behandlung mit einem Inhaliergerät ist die fachmännische Anwendung des Benutzers. Eine Inhaliertherapie muss unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Dieser erklärt und stellt die wichtigen Atemtechniken dar.

Grundsätzlich sollte stets langsam, aber tief mit dem Inhaliergerät eingeatmet werden. Danach muss der Atem für bis zu zehn Sekunden angehalten und anschließend sofort ausgeatmet werden.

Allgemein gesehen arbeiten die modernen Inhaliergeräte mit Ultraschall oder Druckluft. Dabei wird eine Maske zur Hand genommen und aufgesetzt, die die Nase und den Mund fest umschließt. Über diese Maske kann das Medikament eingeatmet werden, damit die verschiedenen Atemwege erreicht werden.

Bei Dampfinhaliergeräten, die meist mit heißem Wasserdampf und zugesetzten Medikamenten arbeiten, sind gleichfalls mit einer Maske integriert. Hierbei gelingt der Dampf (sozusagen der Nebel) allerdings nur in den oberen Atemwegen. Der Ultraschall- oder Druckluftvernebler schafft es sogar bis in den Bronchien oder bis zur Lunge.

 

Medizinischer Nutzen

Medizinischer und gesundheitlicher Nutzen eines Inhaliergeräts

Die sachgemäße Anwendung von einem Vernebler und dem entsprechenden Zubehör ist bedeutend für eine absolute und effektvolle Behandlung. Empfehlenswert ist, dass eine Inhalationstherapie stets mit einem Arzt durchgeführt werden sollte. Zunächst ist es wichtig, dass die wichtigsten Atemtechniken bekannt sind.

Asthamaanfall Inhaliergeräte

Inhaliergeräte können vor einem lebensbedrohlichen Anfall schützen

Das Inhalieren bei einer AsthmaErkrankung gehört beinahe zum Alltag und funktioniert nicht mittels Wasserdampf wie bei einer Erkältung, sondern miss mit einem Inhaliergerät geschehen.

Ein Inhaliergerät ist verschreibungspflichtig und arbeitet entweder mit Pulvernebel oder mit Feinspray. Nur so gelangen die Medikamente bis tief in die Atemwege. Viele Asthmatiker greifen gern auf die altbewährte Wasserdampf-Methode zurück.

Aber was genau ist Asthma? In diesem Fall sind es Anfälle mit einer hochgradig belästigenden Atemnot, mit Beklemmung, luftringend und oft mit Hustenreiz. Man unterscheidet nach der Ursache:

1. Asthma bronchiale

Während eines Anfalls verengen sich die inneren Luftwege krampfartig, die Schleimhaut in den Bronchialästen schwillt an, sie bildet ein zähes, die Lichtung noch mehr verengendes Sekret und die Atmung wird oberflächlich und schnell. Beim Abhören der Lunge ist ein Giemen und Brummen festzustellen. Gewöhnlich sind es nur Patienten, die zu Überempfindlichkeitsreaktionen disponiert sind.

Die Anfälle werden durch bestimmte Allergene (mithilfe von allergiebildende Reizstoffe) aus der Luft wie Erdsporen, Pollenstaub, tierische Felle oder Staub, Infektionen der Atemwege, Brom, Jod und gelegentlich durch einige Nahrungsmittel wie zum Beispiel Eier, Fisch, Schokolade oder Medikamente, manchmal schon durch die bloße Vorstellung dieser Dinge ausgelöst.

Bei einem Säugling kann Asthma im Anschluss an ein gleichfalls auf allergischer Grundlage zustande gekommenes Ekzem auftreten. Hier helfen reizverändernder Wechsel des Milieus und krampflösende Mittel. Etwa die Hälfte der kindlichen Asthmafälle bessert sich die Entwicklung.

2. Asthma cardiale

Asthma cardial tritt mit Atemnot, die bei Herzfehlern, dekompensierten Herzversagen, besonders nachts nach einigen Stunden Ruhe, plötzlich aut. Die Ursache liegt bei der Stauung in den Lungengefäßen.
3.Asthmarelane

Die Asthmarenale ist die Grundlage einer Stoffwechselstörung infolge mancher Nierenleiden. Besonders auffällig ist die langsame, tiefe Atmung.

Damit die Asthma-Erkrankung gelindert werden kann, dürfen Salzlösungen, ätherische Öle oder klares Wasser inhaliert werden. Es kann immer wieder vorkommen, dass ätherische Öle die Schleimhäute reizen können. Aus diesem Grunde muss stets eine sorgsame Auswahl getroffen werden und darf nicht oft verwendet werden. Denn nur durch diese Reizungen kann ein Asthma-Anfall erst zum Vorschein kommen.

Die Mittel gegen Asthma richten sich gegen die spastischen Zustände der Brochialäste. Sie erweitern die verengten Luftwege, verringern und verflüssigen den angesammelten Schleim. In jedem Fall sollten Anstrengungen unternommen werden, die auslösende Ursache herauszufinden. Dann ist der Versuch einer Desensibilisierung, einer künstlichen Herabsetzung der Empfindlichkeit gegen den auslösenden Stoff, wünschenswert.


Fragen & Antworten

Erlaubte Medikamente

Welche Medikamente dürfen mit einem Inhaliergerät „eingenommen“ werden

Ob mit einem Inhaliergerät, welches mit Druckluft oder mit einer anderen Technik funktioniert, spielt bei der Verwendung des jeweiligen Medikaments keine bedeutende Rolle.

Welche Medikamente der Patient als Lösung benutzen darf, hängt von dem Aspekt ab, an welcher Krankheit man erkrankt ist und was der behandelnde Arzt verschrieben hat. Ein einfaches Salzwasser hilft insbesondere dabei, die Nasennebenhöhlen von Schleim zu befreien.

Empfehlenswert ist es, bei der gesetzlichen Krankenkasse einmal nachzufragen, ob diese die Kosten für das Inhaliergerät mitsamt notwendigen Medikamenten übernimmt. Wenn das nicht der Fall ist und der Patient nur kurzfristige Anwendungsdauer überbrücken muss, hat die Möglichkeit, ein Inhaliergerät aus der Apotheke auszuleihen.

Richtige Reinigung

Wie kann wird ein Inhaliergerät richtig gereinigt?

Wer sich für ein Inhaliergerät entscheidet, egal, für welches Modell sich der Patient entschieden hat, sollte nach jeder Verwendung das Medizinprodukt gründlich reinigen.

Inhaliergeräte Asthma Spray

Das Gerät sollte nach jeder Verwendung gereinigt werden

Das ist vor allem dann notwendig, damit ein schmutziges Inhaliergerät nicht noch weitere Probleme bei Erwachsenen und Kindern hervorrufen kann. Insbesondere dann ist eine jeweilige Reinigung vonnöten, wenn die Erkältungsphase in der Familie umhergeht.

Ein verschmutztes Inhaliergerät kann Bakterien und Keime beherbergen. Die Folge daraus: der nächste Benutzer steckt sich an und die Krankheitserreger übertragen sich.

Bei den Reinigungsmaßnahmen wird das Inhaliergerät einfach in allen Einzelteilen zerlegt und gründlich mit warmen Wasser und Spülmittel gesäubert. Falls das Inhaliergerät mehrmals täglich benutzt wird, reicht es zudem, dass dies nochmals einmal desinfiziert wird.

Das Desinfizieren funktioniert entweder mittels eines Desinfektionsgeräts oder altbewährt mit einem Topf und kochendes Wasser. Mit Letztgenannten werden die Einzelteile bis zu fünf Minuten gekocht. Dann wird das Inhaliergerät auf ein fusselfreies Tuch ausgebreitet und getrocknet.

Zur Aufbewahrung des Inhaliergeräts empfiehlt sich ein sauberer und trockener Ort.

Bei Rauchentwöhnung?

Ist es möglich mit einem Inhaliergerät die Rauchentwöhnung durchzuführen?

Es gibt spezielle Inhaliergeräte, die den Rauchern dabei helfen sollen, durch das Inhalieren die Suchtentwöhnung in den Griff zu bekommen. Allerdings haben die bekannten Produkte kaum Gemeinsamkeiten mit den medizinischen Inhaliergeräten. Eines ist derselbe: der Inhalationsmechanismus bei diesen Tauchentwöhnungsmodellen gleicht einem medizinischen manuellen Inhaliergerät.


Unser Fazit zu Inhaliergeräten

Für mehrere Menschen ist ein Inhaliergerät ein unentbehrliches Mittel zu einer Therapie in Bezug auf Atembeschwerden. Daher ist es wichtig, alles zu wissen, was beim Kauf eines Inhaliergeräts wichtig ist, um das richtige Gerät für die individuellen Bedürfnisse zu finden.

Wer zudem noch des Öfteren im Jahr erkältet ist, kann es sinnvoll sein, dass ein Inhaliergerät genau das ist, wonach sich der Körper sehnt, um eine Salzinhalation durchführen zu können. Dabei werden Krankheitskeime abgetötet und Infekte reduziert.

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