Bronchitis

Steckbrief: Bronchitis

  • Namen: Bronchitis; akute Brochitis; chronische Bronchitis; Atemwegsinfekt
  • Art der Krankheit: Entzündung der großen verzweigten Atemwege
  • Verbreitung: weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1808 (chronische Bronchitis)
  • Behandelbar: Ja (nur akute Bronchitis heilbar)
  • Art des Auslösers: Viren; Bakterien; Umweltgifte
  • Wieviele Erkrankte: Circa 80 Fälle/100.000 Einwohner/Woche
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Allgemeinarzt; HNO; Internist
  • ICD-10 Codes: J20 (akute Bronchitis); J41; J41.0; J41.1; J41.8; J42 (chronische Bronchitis und ihre Formen)

 

 

Bronchitis – Husten und Atemprobleme

Entzündungen und Reizungen der Atemwege sind mit die häufigsten Gründe, warum Menschen ihren Hausarzt aufsuchen. Die Bronchitis tritt dabei in vielen Formen auf und kann unterschiedliche Ursachen und Folgeerscheinungen haben.

Vor allem äußert sie sich aber immer durch mehr oder minder starken und unangenehmen Husten. Der Übergang in COPD und weitere Lungenerkrankungen kann dabei bei einer chronischen Bronchitis fließend sein. Ein Abklären der Art der Atemwegsinfektion ist deshalb umso wichtiger. In der Regel lassen sich die Formen der Bronchitis heilen oder zumindest die Symptome lindern.

Definition der Bronchitis

Die Bronchitis (Bronchien und -itis) bezeichnet dem Namen nach eine Entzündung der großen verzweigten Atemwege. Entscheidend für die Diagnose einer Bronchitis ist dabei das Vorhandensein von Husten und Hustenreiz.

Dabei kann anhand weiterer Symptome wie Schleimauswurf, Dauer des Leides etc. eine weitere Klassifizierung in eine akute oder chronische Bronchitis erfolgen. Im Falle einer chronischen Bronchitis muss dieser auch noch weiter klassifiziert werden, um Ursache und Behandlung festzulegen.

Die Bronchitis beschreibt also kein komplett statisches Krankheitsbild, sondern wird als Diagnose für beinahe alle Formen der Atemwegsinfekte herangezogen – sie kann also auch fälschlich diagnostiziert werden.

Da eine Bronchitis sehr häufig ist (harmlose Formen der akuten Bronchitis betreffen einen Erwachsenen durchschnittlich drei- bis viermal pro Jahr) und die Bronchitis Folgeerscheinung oder Grunderkrankung sein kann, ist eine exakte Anamnese wichtig.

Eine akute Bronchitis bezeichnet dabei die Formen der Atemwegsinfekte, die auf eine akute Ursache zurückzuführen sind. Hierunter fallen zum Beispiel Infektionen mit Viren (90 Prozent aller Fälle). Eine akute Bronchitis heilt in der Regel von selbst ab.

Eine chronische Bronchitis stellt hingegen ein dauerhaftes Leiden durch kaum reparable Schädigung der Atemwege dar.

Insgesamt ist die Definition der Bronchitis nicht besonders scharf abgegrenzt, weil sie einfach nur der Vorhandensein einer Infektion der Bronchien beschreibt. Die vielfältigen Symptome werden nur begrenzt erfasst.

Was ist die Bronchitis?

Krankheiten Bronchitis

Junge Frau leidet an den Symptomen einer Bronchitis
Shutterstock/Africa Studio

Die Bronchitis tritt meist plötzlich auf und äußert sich vor allem durch Husten. Dabei ist die akute Bronchitis immer eine Neuinfektion der Atemwege. Neben Husten werden noch weitere allgemeine Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit und Auswurf hinzugezogen.

Eine plötzlich auftretende Bronchitis tritt dabei nicht immer isoliert als Infektion der Bronchien auf, sondern geht häufig mit einer Infektion anderer Bereiche wie zum Beispiel den Nebenhöhlen einher. Die akute Bronchitis ist bei Menschen mit einem intakten Immunsystem häufig in der Form auftretend, dass sie nach circa zehn Tagen von allein abheilt.

Häufig genug wird sie auch als Auswuchs einer Erkältung missinterpretiert. Dies liegt vor allem daran, dass sie mit Schleimauswurf und Fieber einhergehen kann.

Während die akute Bronchitis in der Regel von allein verschwindet und manchmal auch einfach nur als trockener Husten wahrgenommen wird, gibt es durchaus noch andere Formen, die mehr Handlung bedürfen.

Die chronische Bronchitis ist durch die WHO definiert als „Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens drei Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren“.

Gemeint ist also, dass vor allem der Husten so gehäuft auftritt, dass eine akute Bronchitis mit vergänglicher Ursache meist nicht mehr vorliegt. Vielmehr handelt es sich bei der chronischen Bronchitis um die Konsequenz einer langwierigen Schädigung der Lunge und vor allem der Flimmerhärchen.

Die chronische Bronchitis begleitet den Betroffenen meist ein Leben lang. Symptome können sich aber bessern und die Lunge durch entsprechende Maßnahmen in ihrer Fähigkeit zur Selbstreinigung wieder unterstützt werden.

Auch kann eine Bronchitis das Auftreten verschiedener anderer Lungeninfektionen begünstigen. Sie wird zudem mit der Anfälligkeit für Asthma assoziiert. Eine chronische Bronchitis kann in eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) übergehen.

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursachen für die Formen der Bronchitis sind vielfältig. Dabei muss zwischen den Auslösern einer akuten Bronchitis und denen einer chronischen unterschieden werden.

Infektionen mit Viren stellen die häufigste Ursache für das Auftreten einer Bronchitis dar. Der Husten einer Bronchitis ist vor allem durch die Selbstreinigungstätigkeit der Lunge erzeugt. Die entzündeten Schleimhäute der Bronchien veranlassen den Körper dazu, den vermeintlichen Auswurf zu entfernen. Dabei ist der Husten gerade zu Beginn der Krankheit vor allem trocken.

Neben Erkältungsviren können auch Bakterien die Ursache sein. Sie können primär ursächlich sein oder auch als Sekundärinfektion auftreten.

Eine akute Bronchitis kann auch durch eine kurzfristige Belastung durch Umweltgifte ausgelöst werden. Dabei kommt zum Beispiel eine starke Reizung der Bronchienschleimhaut durch Gase (Lack, Abgase, chemische Mittel usw.) infrage. Ist die Schädigung nicht gravierend, heilt eine solche Bronchitis von allein ab.

Relevanter in der Diagnostik ist allerdings das Auftreten der chronischen Bronchitis durch eine Reihe von dauerhaften Umweltbelastungen auf die Lunge.

Die häufigste Ursache ist hierbei das Rauchen, welches für 90 Prozent aller Fälle von COPD ursächlich ist und bei vielen Rauchern vorher zu Auswüchsen einer chronischen Bronchitis führt. Typisch ist hierbei das morgendliche Abhusten von Schleim.

Aber auch jahrelange Belastung durch schlechte Luft und Feinstaub, die Arbeitsbedingungen im Falle vom Hantieren mit flüchtigen Schadstoffen und immer wiederkehrende andere Infektionen der Atemwege können eine chronische Bronchitis auslösen.

Durch ständiges Reizen der Schleimhaut und der Flimmerhärchen werden letztere regelrecht abgetötet, was die Selbstreinigungsprozesse der Lunge erschwert. Die Folge ist eine stärkere Belastung durch alle auslösenden Faktoren einer Bronchitis.

Auslöser einer akuten oder chronischen Bronchitis können also sein:

  • Erkältungsviren
  • Bakterien (vor allem Streptokokken, Pneumokokken und Staphylokokken)
  • Das Inhalieren von Tabakrauch
  • Feinstaub
  • Belastung durch Gase, flüchtige Substanzen, unsaubere Luft

Symptome & Anzeichen

Wichtigstes Symptom der Bronchitis ist natürlich der Husten. Er kann quälend trocken sein und sogar einen Brechreiz auslösen. Bei einer akuten Bronchitis ist er dabei zunächst unproduktiv (also ohne Auswurf von Schleim). Erst nach einer gewissen Zeit wird auch Schleim abgehustet, der je nach Ursache unterschiedliche Farben hat. Klarer bis grau-gelber Schleim deutet dabei auf Viren hin, während grüner und gelber trüber Schleim auf Bakterien verweist.

Da die akute Bronchitis häufig ähnliche Symptome wie eine Erkältung auslöst, ist sie vor allem durch den starken Hustenreiz zu erkennen. Ein regelrechtes Gefühl des Brennens und Gereiztseins der oberen Atemwege ist oftmals spürbar. Immer wiederkehrender Husten führt zu weiteren Reizungen der Atemwege und beeinträchtigt den Alltag enorm.

Die geschwollenen Schleimhäute führen dabei bei erhöhter körperlicher Belastung schnell zu Kurzatmigkeit. Ein starkes Husten beim Liegen auf dem Rücken tritt ebenfalls häufig auf. Nächtliches Husten, das den Schlaf stört, dient ebenfalls dem Auswurf von Schleim. Ein Hustenanfall am Morgen ist ebenfalls typisch.

Die chronische Bronchitis äußert sich oftmals durch entsprechenden chronischen Husten. Nicht zwingend geht sie mit Fieber und anderen Erkältungssymptomen einher. Vielmehr resultiert aus der Überreizung der oberen Atemwege durch die angesprochenen Ursachen.

Ein häufiges Merkmal der chronischen Bronchitis ist das allmorgendliche Abhusten von Fremdkörpern aus der Lunge. Es handelt sich hierbei häufig um Partikel, die im Verlauf der Jahre durch Mehrbelastung in die Lunge gelangten. Teer und Feinstaub lassen sich hier ausmachen.

Immer wiederkehrende Besiedlung der Bronchien mit Bakterien weist ebenfalls auf eine chronische Bronchitis hin. Die geschwächte Struktur innerhalb der Bronchien macht ein effizienten Reinigen derselben unmöglich, wodurch die Schleimhaut immer wieder überlastet wird. In einem solchen Fall ist die Schädigung schon weit fortgeschritten und es besteht Handlungsbedarf.

Wird eine chronische Bronchitis nicht durch einen Arzt abgeklärt und vom Betroffenen eisern nicht beachtet, können noch weitere Symptome auftreten, die einen Übergang in die COPD andeuten.

Darunter fallen:

  • Nachtschweiß
  • Pfeifende Ausatmung
  • Fieber
  • Atemprobleme bei Belastung

Spätestens Geräusche beim Atmen in Kombination mit regelmäßigem Abhusten sind Anzeichen einer chronischen Bronchitis. Die Belastungserscheinungen sind bei Betroffenen, bei denen die Bronchien bereits spastisch (sich zusammenziehend durch die Reizung) sind, ähnlich denen wie bei Asthma-Patienten. Entsprechend erschöpft fühlen sich Betroffene regelmäßig.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Eine Diagnose einer Bronchitis wird häufig anhand der Symptome (Husten) und anhand einer Anamnese vorgenommen. Einen eindeutigen Test zur Bestimmung einer Bronchitis gibt es aufgrund der vielen in Frage kommenden Ursachen nicht.

Auch wird eine Bronchitis generell angenommen, wenn der Betroffene über trockenes Abhusten und Reizung der Atemwege klagt. Dabei kommen auch andere Krankheiten als Auslöser infrage. Hierunter fallen Lungeninfektionen und hartnäckige Erkältungen, die sich ausgebreitet haben.

Die Bronchitis stellt also vor allem eine Zustandsbeschreibung dar. Entscheidend ist hier die Anamnese. Bei lang anhaltenden Fällen (länger als vier Wochen) sollten allerdings einige Krankheiten zumindest ausgeschlossen werden, damit sichergestellt ist, dass die Bronchitis nicht eine Folgeerkrankung oder ein Symptom eines primären Zustandes ist.

Dafür sollten u.a. folgende mögliche Erkrankungen abgeklärt werden:

  • Keuchhusten
  • Krankhafter Wuchs in den Bronchien und der Lunge (Tumore)
  • Systemerkrankungen
  • Asthma

Bluttests und Ultraschall bieten sich hier an, um einen Eindruck der Struktur zu erhalten. Auch kann die Art der Schwellung untersucht werden, um sie auf strukturelle Schäden oder Befall zurückführen zu können.

Während eine akute Bronchitis meist innerhalb von circa zehn Tagen abheilt, gibt es noch hartnäckigere Fälle. So können Einzelfälle mehrere Wochen des Auskurierens beanspruchen. Bei besonders starkem Befall durch Bakterien (meist als Sekundärinfektion) muss über die Gabe von Antibiotika nachgedacht werden.

Auch eine lang anhaltende Bronchitis kann bei völligem Abheilen als akute Bronchitis betrachtet werden. In den meisten Fällen erholen sich die Bronchienschleimhäute völlig.

Krankheiten Bronchitis

Die Ursachen, Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten der Bronchitis
Shutterstock/ Prokopenko Oleg

Die chronische Bronchitis kann als dauerhaft präsenter Husten verbleiben, der gelegentlich auftritt und bei entsprechenden Maßnahmen in den Griff zu bekommen ist. Betroffene sind zwar ab und an in ihrer Atmung eingeschränkt, können eventuell durch das Husten Reizungen erfahren oder sich gelegentlich matt fühlen, aber die Schädigung der Bronchien ist noch nicht gravierend genug, dass schlimmere Auswüchse der Bronchitis und Folgeerkrankungen die Überhand nehmen.

Eine chronisch obstruktive Bronchitis liegt vor, wenn die Atemwege bereits durch die Reizung und Schleimbildung verengt werden. Hier herrscht Handlungsbedarf. Betroffene fühlen sich kurzatmig und matt. Auch hier kann der Zustand stabil bleiben und ein Fortschreiten der Degeneration der Bronchien eventuell verhindert werden.

Anders sieht dies aus, wenn die Bronchien die Belastungen nicht mehr bewältigen können. Weiterer Dreck und Krankheitserreger beschädigen das ohnehin geschwächte Gewebe und die noch intakten Schleimhautzellen schwellen an. Infolgedessen werden die Bronchien zunächst stark verengt.

Im späteren Verlauf baut das Gewebe immer mehr ab und die Symptome häufen sich. Die Bronchien werden durch absterbende Zellen instabiler und können in sich zusammenfallen. Die Atmung wird erschwert und der Husten als Kompensationsmechanismus heftiger. Die Fähigkeit zur Selbstreinigung der Bronchien und damit der Schutz der Lungen ist stark angegriffen. Man spricht spätestens nun von einer COPD.

Häufigkeit & Diagnosedaten

Um die 80 Einwohner aus 100.000 lassen sich in Deutschland pro Woche eine Bronchitis diagnostizieren. Dabei sind die Fälle im Winter häufiger als im Sommer. Da allerdings viele Fälle einer leichten akuten Bronchitis nicht diagnostiziert werden (weil die Betroffenen nicht zum Arzt gehen) und auch einige Fälle von Bronchitis keine Bronchitis sind, ist diese Zahl nicht besonders genau.

Erwachsene haben durchschnittlich drei- bis viermal im Jahr eine Form der akuten Bronchitis.

Die Bronchitis stellt aber definitiv eine der häufigsten Atemwegserkrankungen dar. Die meisten Fälle der akuten Bronchitis heilen nach spätestens vier Wochen aus.

In 90 Prozent aller Fälle handelt es sich dabei um vergleichsweise harmlose Infektionen mit Erkältungsviren. Circa fünf Prozent der Fälle lassen sich auf Bakterien zurückverfolgen (Sekundärinfektionen nicht miteinbezogen) und die restlichen fünf Prozent einer akuten Bronchitis gehen auf Umweltfaktoren zurück.

Eine einfache chronische Bronchitis ohne Verengung der Bronchien und ohne schwerwiegende Schädigungen des Gewebes ist bei etwa 10-15 Prozent aller Erwachsenen festgestellt. Dabei können diese Betroffenen mit wenigen Einschränkungen leben. Schonverhalten (das Meiden von Tabakrauch, Feinstaub etc.) und viel frische Luft genügen meist, um die Krankheit im Griff zu behalten.

Eine chronisch obstruktive Bronchitis – also eine Bronchitis, die eine Verengung der Atemwege verursacht hat – kommt bei circa 4-6 Prozent aller Männer und 2-3 Prozent aller Frauen vor.

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer Form der chronischen Bronchitis zu leiden. So kommt die chronisch obstruktive Bronchitis vor allem bei Menschen jenseits der 40 vor. 90 Prozent der Betroffenen waren oder sind Raucher.

Die chronisch obstruktive Bronchitis fällt dabei in den Kreis der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen. Die COPD ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland, da sie bis zum Aussetzen der Atmung reichen kann.

Komplikationen bei der Krankheit

Eine akute Bronchitis ist meist schnell ausgeheilt und geht nicht mit Komplikationen einher. Lediglich im Falle einer Sekundärinfektion mit Bakterien, die durch das geschwächte Immunsystem, eine Grunderkrankung o.ä. auftreten kann, kann das Krankheitsbild verschlechtern.

So kann nach Tagen der Linderung ein Fieber wieder aufflammen. Ändert sich die Farbe des Auswurfs von klar zu trüb und wird farbig, ist dies ein ziemlich sicheres Anzeichen für eine Infektion mit Bakterien. Durch die meist erfolgende Antibiotikagabe kann es zu den typischen Nebenwirkungen wie einer Schädigung der Darmflora usw. kommen.

Ein ständiges Auftreten einer akuten Bronchitis kann die Bronchien vor allem im Gewebe belasten. Flimmerhärchen werden durch das ständige Zerstören und Lähmen der unterliegenden Zellen geschwächt und die Reinigung der Bronchien wird eingeschränkt. So können auch immer wiederkehrende schwache Infektionen nach einiger Zeit irreparablen Schaden anrichten. Infektionen können wandern und beispielsweise eine Lungenentzündung auslösen.

Deutlich gravierender ist die chronische Bronchitis, vor allem wenn sie bereits chronisch obstruktiv ist.

Durch die dauerhaft verengten Atemwege kann es immer zu einem medizinischen Notfall kommen, wenn der Betroffene plötzlich an Atemnot leidet, weil sich die Bronchien beispielsweise ganz zusammenziehen.

Auch können einzelne Bronchien regelrecht in sich zusammenfallen, was ebenfalls mit einem Aussetzen der Atmung einhergeht.

Bei Nichtbeachtung von Maßnahmen zum Vorbeugen einer Verschlechterung einer bereits vorliegenden chronischen Bronchitis führen zumeist zu weiteren Verschlechterungen des Zustands.

So treten im späteren Verlauf der COPD unter anderem folgende Komplikationen auf:

  • Nächtliches Aussetzen der Atmung
  • Starker und reizender Husten
  • Brennendes Gefühl im Brustkorb
  • Erhöhte Anfälligkeit der Lunge für Infektionen
  • Aussetzen der Atmung
  • Zusammenfall einzelner Bronchien
  • Fieber

Gerade Aussetzen der Atmung kann schnell zum Tod führen, wenn nicht sofort gehandelt wird. Viele Betroffene ersticken im Schlaf. Die Lebenserwartung von Menschen, die von COPD betroffen sind, ist um circa 8-10 Jahre kürzer als jene gesunder Menschen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Hält der Husten länger als vier Wochen an, handelt es sich entweder um eine sehr hartnäckige (zum Teil ohne Begleitsymptome vorhandene) akute Bronchitis, eine chronische Bronchitis oder sogar um eine andere Krankheiten. Dies sollte von einem Facharzt abgeklärt werden. Es empfiehlt sich der Gang zu einem Facharzt für innere Medizin.

Ein erstes Untersuchen kann aber auch beim Hausarzt oder HNO-Arzt erfolgen. Da die Anamnese der bedeutendste Teil der Diagnose ist, ist spezielles Gerät in vielen Fällen nicht vonnöten.

Auch eine erst harmlos beginnende Bronchitis, die nach anfänglicher Linderung wieder schlimmer wird, ist ein Grund für einen Ganz zum Arzt. Schließlich liegt der Verdacht einer Sekundärinfektion nahe.

Stellt man bei sich fest, dass man morgens immer wieder unter Hustenanfällen leidet, kurzatmig ist und sich abgeschlagen fühlt, sollte ebenfalls abgeklärt werden, ob es sich nicht schon um eine chronische Bronchitis handelt. Oftmals wird das Ausentwickeln dieses Zustands von den Betroffenen gar nicht so gravierend wahrgenommen. Da die möglichen Folgeerscheinungen allerdings gravierend sind, sollte man sich Gewissheit verschaffen und entsprechend handeln.

Behandlungsmethoden & Therapie

Eine Behandlung einer Bronchitis ist meist vor allem ein Lindern von Symptomen. Lediglich zugrundeliegende Infektionen mit Bakterien können durch Gabe von Antibiotika beseitigt werden.

In allen anderen Fällen müssen die richtigen Mittel zur Symptomlinderung gefunden werden. Dies unterscheidet sich von Patient zu Patient.

Krankheiten Bronchitis

Diagnose Bronchitis und die vom Arzt verschriebenen Medikamente
Shutterstock/ Tashatuvango

So ist beispielsweise bei starken Schmerzen durch das Husten ein Schmerzmittel sinnvoll. Auch Mittel, die das Abhusten erleichtern, helfen.

Meist kontraproduktiv ist die Gabe von Mitteln, die den Husten verhindern sollen. Schließlich ist das Auswerfen von Schleim besonders wichtig für den Körper, um die Krankheitserreger loszuwerden.

Hustenstiller sollten deshalb höchstens bei immensen Schlafproblemen durch die Bronchitis am Abend genommen werden.

Bei einer chronischen Bronchitis steht die Therapie im Vordergrund. Vor allem Atemtechniken und leichter Ausdauersport helfen dabei, die Lunge durch Luftzufuhr zu reinigen und den Atemprozess in seiner Regelmäßigkeit zu unterstützen.

Medikamente, die die Schleimhäute abschwellen lassen oder auch die Bronchien entkrampfen, können ebenfalls nötig werden, um die Atemfähigkeit des Betroffenen zu gewährleisten.

Besonders wichtig ist es, im Falle einer chronischen Bronchitis alle Faktoren zu meiden, die diese begünstigen. Das Rauchen sollte im Eigeninteresse des Betroffenen aufgegeben werden. Auch Belastungen durch Dämpfe und Staub sind zu meiden.

Maßnahmen zur Linderung einer akuten Bronchitis und Vorbeugung einer Zustandverschlechterung sind also:

  • Gabe von Schmerzmitteln
  • Hustenstillende Mittel bei gravierenden Schlafproblemen
  • Atemtechnik und leichter Ausadauersport
  • Eventuell medikamentöse Entlastung der Bronchien
  • Gabe von Sauerstoff bei stark eingeschränkter Atmung

Da ein Heilen einer chronischen Bronchitis durch die Gewebeschädigung nicht möglich ist, sind nur ein Vorbeugen der Verschlechterung der Symptome und das Lindern bereits bestehender Symptome möglich. Betroffene sollten sich strikt an die empfohlenen Maßnahmen halten, um ihre Atmung nicht weiter zu gefährden.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Eine Impfung gegen Bronchitis gibt es aufgrund der vielen Möglichkeiten, an ihr zu erkranken, nicht. Es verhält sich hierbei ähnlich wie bei Erkältungen.

Es gibt lediglich Möglichkeiten, einer Bronchitis vorzubeugen. Eine gesunde Lunge und gesunde Bronchien sind eine Möglichkeit. Regelmäßige frische Luft und striktes Nichtrauchen wirken sich hierbei ungemein produktiv aus. Auch das meiden von Dreck in der Luft und Feinstaub ist sinnvoll. Gerade in der Großstadt oder unter bestimmten Arbeitsbedingungen ist dies aber kaum möglich.

Auch eine gesunde Ernährung und das Trinken von ausreichend Flüssigkeit tragen zu einer gesunden Schleimhaut und damit zu einem sauberen Atemwegssystem bei. Man kann seinem Körper allein durch das Trinken von ausreichend Flüssigkeit dabei viel Gutes tun.

Allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz ist es dennoch unwahrscheinlich, nicht mindestens ab und an an einer akuten Bronchitis zu erkranken. Bei sonstiger guter Gesundheit und bei Verzicht auf Tabakrauch, sind aber zumeist keine Komplikationen zu befürchten.

Prognose zur Heilung

Eine akute Bronchitis hat beste Chancen, auszuheilen. Die meisten Fälle sind dabei nach circa zehn Tagen auskuriert und schränken den Betroffenen in dieser Zeit nicht allzu stark ein. Der Hustenreiz ist zwar unangenehm, aber Fieber und Müdigkeit sind keine zwingenden Begleiterscheinungen. Eine ausgeheilte akute Bronchitis hat zumeist keinerlei Konsequenzen für die spätere Gesundheit des Betroffenen.

Bei einer bereits manifestierten Bronchitis ist hingegen keine Heilung zu erwarten. Eine Besserung des Zustandes ist aber anzustreben. Da es sich bei der chronischen Bronchitis um eine Gewebeschädigung und Dauerbelastung von Bronchien und Lunge handelt, sind die Atemwege auch dauerhaft angegriffen. Dies führt bei Mehrbelastung zu einer immer weiteren Schädigung.

Allerdings ist durch Schonung (also das Meiden von Schadstoffen usw.) eine Besserung häufig noch zu erreichen. Waren die Flimmerhärchen noch nicht völlig abgestorben, sondern nur gelähmt sind und die Schleimhaut noch in großen Teilen intakt ist, kann sich das Gewebe zumindest teilweise erneuern. Die Selbstreinigungsfähigkeit kann wieder hergestellt werden und die Belastung der Bronchien damit geringer werden. Spasmen und Schleimproduktion können sich so verringern.

Irreparable Schädigung des Gewebes

Die chronisch obstruktive Bronchitis ist deshalb so gravierend, weil die Struktur der Bronchien so stark geschädigt wurde, dass sie sich nicht mehr regenerieren kann.

Krankheiten Bronchitis

Gesunde und an Bronchitis Erkrankte Darstellung der Lunge
Shutterstock/ Designua

Es beginnt damit, dass das Flimmerepithel (Zellen mit Flimmerhärchen, die Dreck und Schleim abtransportieren) durch das Rauchen, ständige akute Bronchitis etc. degeneriert.

Dadurch wird die Selbstreinigungsfähigkeit so stark reduziert, dass sich die Schleimhaut ständig entzündet. Sie schwillt an und wird geschwächt. Weitere Infektionen können folgen und die Schleimhaut wird schließlich so weit zerstört, dass auch darunter liegendes Gewebe angegriffen wird.

So werden das Stützgewebe und die Muskeln in den Bronchien allmählich zerstört. Ist dieser Zustand erreicht, ist es wichtig, die Bronchien überhaupt nicht mehr unnötig Schmutz und Keimen auszusetzen.
Die grundlegende Stützstruktur erholt sich in der Regel nicht. Schleimhaut kann eventuell neu gebildet werden. Dennoch bleibt der Atmungsapparat an dieser Stelle irreparabel geschädigt.

Alternative Behandlungsmethoden

Neben Medikamenten und dem verordneten Schonverhalten, kommen noch weitere Mittel und Wege in Frage, um mit einer Bronchitis umzugehen. Dabei steht vor allem ein Weiten und Reinigen der Bronchien im Vordergrund.

Aber auch der Darm, der aus naturheilkundlicher Sicht eng mit dem Atmungssystem verbunden ist, hat hierbei einen Einfluss auf das Kurieren einer akuten Bronchitis oder das Lindern der Symptome einer chronischen Bronchitis. Bei letzter können auch verschiedene Methoden, den Körper abzuhärten, helfen.

Beispielsweise kommt bei einer Bronchitis Folgendes infrage:

  • Therapie durch Inhalieren von Aromaölen
  • Bädern in Aromaölen und mit Heilpflanzen
  • Tinkturen
  • Diverse Pflanzen, die schleimlösend und entspannend wirken
  • Schonende Ernährung (keine Milchprodukte, kein Weizen, wenig Fett und Zucker)
  • Wickel mit Thymian oder Zwiebeln
  • Saunagänge, vorübergehende Kälte- und Wärmebelastung
  • Einnahme von Globuli, wobei sich die Art der Globuli nach der Art des Hustens richtet
  • Schüssler-Salze, die die Zellneubildung, den Wassertransport und die Linderung einer Entzündung begünstigen

Dabei wirken diese Methoden vor allem derart, dass sie das Abhusten erleichtern und Schmerzen und Krämpfe lindern sollen. Der Körper wird dadurch dabei unterstützt, zur Ruhe zu finden und kann besser auskurieren oder (im Falle der chronischen Bronchitis) mit den Symptomen umgehen und Linderung einkehren lassen.

Welche Hausmittel können helfen?

Die Liste an möglichen Hausmitteln zur Linderung einer Bronchitis ist lang. Dabei konzentrieren sie sich vor allem auf das Lösen der Krämpfe und Lindern der Schmerzen, die beim Husten entstehen.

Wickel

Es gibt eine kleine Auswahl an kalten und heißen Wickeln, die helfen sollen, die Bronchien zu entspannen und den Schleim aus dem Körper zu befördern.

Eine Hand voll Thymian in ein paar Litern Wasser aufzukochen und damit ein Handtuch zu tränken, das dann auf die Brust aufgelegt wird, wirkt bronchienerweiternd. Die Dämpfe, die das Handtuch abgibt, sollen gerne inhaliert werden.

Aber auch ein Wickel mit Zwiebel (am Nacken oder auf der Brust) soll helfen, die Entzündung der Schleimhaut zu lindern. Ein heißer Heublumenwickel wirkt durchblutungsfördernd und kann so die Bronchien bei ihrer Abwehrarbeit unterstützen.

Bei chronischer Bronchitis: abhärtende Maßnahmen

Im Falle einer chronischen Bronchitis soll der Körper sanft herausgefordert werden, um die Bronchien wieder von selbst zu weiten und wenigstens vorübergehend Linderung zu erfahren.

Hier bietet sich eine Art Kältetherapie (barfuß im Schnee laufen, kaltes Duschen etc.) an. Aber auch umgekehrt wirkt sich Wärme ebenfalls auf den Körper aus, indem sie den Kreislauf stimuliert und die Atemwege damit öffnen kann. Heiße Fußbäder (auch mit Ölen zu kombinieren) und Saunagänge kommen infrage. Diese Methoden sollten allerdings bei Fieber unterlassen werden.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Viele Pflanzen wirken schleimlösend und auch schmerzstillend oder entkrampfend.

Anbei eine Auswahl:

  • Tinktur aus Fenchel, Pestwurz, Thymian, Königskerze, Huflattich – angewandt zu je 20 Tropfen dreimal täglich
  • Pfefferminz
  • Weiße Pffeffersamen
  • Eukalyptusblätter
  • Fenchelfrüchte
  • Rettich
  • Kiefernsprossen

Es gibt dabei noch eine ganze Menge anderer Heilpflanzen, die eingesetzt werden können. Größtenteils findet man sie als Kapseln (getrocknet, gehackt und als Kombinationsmittel aus verschiedenen Pflanzen) und als Öle.

Die meisten der Pflanzen, die bei Bronchitis lindernd wirken können, sind dabei leicht reizend, um den Schleimauswurf weiter zu unterstützen. Dadurch kann sich der Körper schneller von den Keimen oder Schadstoffen befreien.

Die große Anzahl entspannend wirkender Kräuter sorgt gleichzeitig für eine Linderung der Schmerzen. Sie können auch äußerlich (als Paste, als Teil eines Wickels etc.) angewandt werden.

Ätherische Öle

Alle ätherischen Öle, die die Atemwege befeuchten, sind geeignet. Dafür empfiehlt es sich, sie zu inhalieren – also in heißes Wasser zu gebe – oder sie als Badezusatz zu verwenden. Durch die Befeuchtung kann Schleim noch schneller abgehustet werden und die Atemwege können sich nach und nach entspannen. Zudem wirken sich die Aromen auch wohltuend auf das Gemüt aus.

Hier kann zum Beispiel angewendet werden:

  • Thymian
  • Fenchel
  • Spitzwegerich
  • Eukalyptus
  • Rosmarin
  • u.v.m.

Einige Öle können auch, in ein Tuch getropft, bei einem Hustenanfall durch Inhalation Linderung bringen. Hierunter fallen zum Beispiel Eukalyptus und Pfefferminzr.

Homöopathie & Globuli

Die Homöopathie kennt für beinahe sämtliche Auswüchse der Bronchitis passende Mittel. Dabei richtet man sich nach Art und Häufigkeit des Auswurfs, nach Leidensdruck durch das Brennen im Brustkorb, nach der Jahreszeit und vielen anderen Faktoren.

Entsprechende Maßnahmen sind also mit einer geschulten Person in der Homöopathie abzuklären, um herauszufinden, welche Globuli für den Betroffenen infrage kommen. Globuli sollten dabei in der Regel dreimal täglich zu je fünf Stück dosiert werden.

Eine Auswahl an Globuli und ihrer Anwendbarkeit:

  • Aconitum (zu Beginn einer Bronchitis)
  • Belladonna (bei trockenem Husten und eventuellen Kreislaufproblemen)
  • Bryonia (bei anhaltendem Husten und Schmerzen hinterm Brustbein)
  • Spongia (bei rau gewordener Stimme)
  • Pulsatilla (bei morgendlichem Auswurf von grün-gelben Schleim)

Die Potenz der Globuli ist in der Regel D12. Es gibt aber noch andere Potenzierung und Mittel, die je nach Krankheitsbild in Frage kommen.

Schüssler-Salze

Da der Körper bei einer Bronchitis die Unterstützung von innen braucht, können verschiedene Schüssler-Salze, die den Körper beim Nährstofftransport und bei der Zellerneuerung unterstützen, gute Dienste leisten. Gerade bei einer chronischen Bronchitis können so das Bilden von Schleimhaut und das Intakthalten der noch vorhandenen Reinigungsfunktionen der Lunge unterstützt werden.

Neben den Schüssler-Salzen, die die Symptome einer akuten oder chronischen Bronchitis lindern, können auch solche Schüssler-Salze ergänzend eingesetzt werden, die das Immunsystem stärken.

Zur Symtomlinderung können dabei die folgenden Schüssler-Salze verwendet werden:

  • Nr. 3 und 5 (bei Fieber bis 38,5 bzw. ab 38,5 Grad Celsius)
  • Nr. 7 (schmerzstillend und entkrampfend)
  • Nr. 4, 8, 10, 11 und 24 (unterstützen die Schleimproduktion und erleichtern so das Abhusten, entzündungshemmend)
  • Nr. 6, 12, 17, 18, 22 und 27 (bei chronischen Entzündungen der Bronchien mit farbigem, zähem Auswurf)

Die genaue Potenz und Einnahmemenge der entsprechenden Schüssler-Salze ist abzuklären. Es handelt sich in der Regel um Salze, die innerlich angewendet – also meist als Tablette in Wasser aufgelöst oder direkt im Mund aufgelöst – aufgenommen werden. Meist werden die Tabletten direkt unter die Zunge gelegt und lösen sich da auf.

Kombinationen aus den Schüssler-Salzen stellen dabei mögliche Behandlungsmethoden für verschiedene Stadien einer Bronchitis dar. So ist bei leichten Anzeichen eine Kombination aus den Nummern 3 und 8 empfohlen. Die Kur für eine akute ausgebrochene Bronchitis ist eine Kombination aus den Nummern 3, 4, 6, 8 und 10. Bei einem chronischen Leiden werden die Nummern 2, 4, 6, 10 und 12 kombiniert.

Neben der Symptomlinderung kann auch die Immunabwehr gestärkt werden, indem die Zellerneuerung begünstigt wird. Hierfür werden zum Beispiel die Nummern 2, 8 und 21 verwendet, die durch Nährstoffgabe und Regulierung des Wasserhaushaltes wirken.

Aber auch eine äußere Anwendung ist möglich:

  • Nr. 3 und 8 (bei trockenem Husten)
  • Nr. 4, 6 und 8 (bei weißem, gelb-braunem und wässrigem Auswurf)

Hierfür werden die Salze vorsichtig an Brust oder Nacken einmassiert.

Bei der Anwendung von Schüssler-Salzen sollte darauf geachtet werden, nicht zu viele verschiedene Wirkstoffe gleichzeitig zu sich zu nehmen.

In der Regel erfolgt die Dosierung der inneren Anwendung über den Tag verteilt, wobei bis zu sechsmal je eine bis drei Tabletten eingenommen werden. Die Dosierung kann aber, je nach Krankheitsbild, erhöht oder verringert werden.

Diät & Ernährung

Ausgehend von der Theorie, dass der Darm eng mit der Gesundheit der Lunge verwoben ist, ergeben sich einige Maßnahmen, die an Bronchitis Erkrankte für ihre Ernährung ergreifen können.

Krankheiten Bronchitis

Eine Frau vergleicht Produkte im Supermarkt
Fotolia/kasto

Weizen und Milchprodukte sollten gemieden werden, weil sie bei der Verdauung Schleim produzieren und den Körper sehr stark fordern. Obst und Dinkelprodukte sind zu bevorzugen, damit die Verdauung leicht vonstatten gehen kann.

Dabei ist es sicherlich auch sinnvoll, auf eine großzügige Zufuhr von Vitamin C zu achten.

Heiße Brühe und die Aufnahme von viel Flüssigkeit bekämpfen dabei Fieber und kurbeln die Schleimproduktion in den Bronchien weiter an.

Die allgemeinen Ratschläge zu Linderung von Symptomen bei der Bronchitis sind dabei denen bei einer Erkältung ähnlich, weil viele Symptome ähnlich sind.

Durch die Gabe von Antibiotika im Falle einer Besiedlung der Bronchien mit Bakterien kann anschließend eine Darmsanierung hilfreich sein. Klistiere und die Gabe von Probiotika können sich positiv auf die Wiederherstellung der Darmflora auswirken.

FAQ – Fragen & Antworten

Sollte man bei einer Bronchitis auf eine bestimmte Schlaflage achten?
Ja. Es empfiehlt sich, auf der Seite zu liegen, um das Abhusten zu erleichtern.

Mein Kind hat wohl Bronchitis. Sollten wir auch erst zum Arzt, wenn die Symptome nicht von allein vorübergehen oder sich verschlechtern?
Der Arzt sollte aufgesucht werden, wenn der Auswurf farbig ist oder das Kind über Schmerzen klagt. Aber auch bei anhaltendem (länger als zehn Tage) Husten sollte man den Arzt aufsuchen.

Wie kann ich meine Bronchien vor Feinstaub schützen?
Bei Exposition (Abrissarbeiten, Arbeit mit Chemie etc.) hilft es, einen Mundschutz zu tragen. Ansonsten ist die Luftqualität leider sehr entscheiden. Großstädter haben hier meist eher Probleme.

Ich habe Auswurf, Fieber und brennende Schmerzen in den Lungen und der Luftröhre. Ist das noch eine Bronchitis?
Vielleicht ja. Es könnte sich aber auch um eine Lungenentzündung oder eine Bronchitis mit Entzündung der Luftröhre handeln. Unbedingt durch einen Arzt abzuklären!

Was muss ich bei der Behandlung mit alternativen Methoden beachten?
Die richtige Auswahl der Wirkstoffe (Globuli, Schüssler-Salze, Öle usw.) ist wichtig. Unnötiger Einsatz von Heilmitteln ist der Gesundheit gewiss nicht dienlich. Wenn allerdings keine Linderung der Symptome einkehrt, ist eine schulmedizinische Untersuchung unabdingbar. Das Problem kann schließlich auch rein strukturelle (s. chronisch obstruktive Bronchitis) Ursachen haben.

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