Hals

Mehr als eine Verbindung zwischen Rumpf und Kopf

Ein Körper besteht aus vielen unterschiedlichen Organen und Teilen, welchen wir nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Solange diese ihre vorbestimmte Funktion erfüllen, sind diese nicht sonderlich wichtig für den Alltag. Unter diese Körperabschnitte fällt auch der Hals, der meist nur als Verbindung zwischen dem Kopf und Rumpf gesehen wird. Dabei ist der Hals sehr viel wichtiger und stellt eine essenzielle Verbindung des Körpers da. Was der Hals alles leistet, welche Krankheiten ihn befallen können und wie jener aufgebaut ist, erfahren Sie hier.

Was ist der Hals?

Als Hals (lat. Collum) wird die Verbindung zwischen dem Kopf und Körper des Menschen bezeichnet. Durch den Hals verläuft die Wirbelsäule bis in den Beckenbereich. Diese ist essenziell, denn durch jene kann sich der Kopf erst bewegen. Darüber hinaus bündeln sich im Hals zahlreiche Gewebestrukturen, welche für diverse Aufgaben des Körpers zuständig sind.

Darunter fallen die menschlichen Bewegungs-, Verdauungs-, Hormon- und Atemsysteme. Um die ihm gestellten Aufgaben zu bewältigen, ist der Hals wesentlich weniger geschützt als es bei anderen Körperteilen der Fall ist. Lediglich Haut und eine dünne Muskelschicht bedecken die Wirbelsäule sowie die Halsorgane. Aus diesem Grund wird der Hals auch als einer der empfindlichsten und angreifbarsten Stellen des menschlichen Körpers bezeichnet.

Da der Hals so empfindlich ist, wird dieser gerne als Angriffspunkt für Tötungstechniken genutzt. Schon ein wenig Druck auf die Halsregion kann zu einer großen negativen Wirkung führen. Doch auch Schnitte oder ein starkes Verdrehen des Halses kann den Tod herbeiführen. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen ein besonderes Verlangen verspüren, den Hals zu schützen. Durch Schals oder sogenannte Rollkragenpullover soll dieser vor den äußeren Einflüssen und Gefahren geschützt werden. Die meisten Krankheiten des Halses kommen aber von Innen.

Die Funktionen und Aufgaben vom Hals

Innerhalb des Halses verläuft die Wirbelsäule, welche für die Beweglichkeit des Kopfes zuständig ist. Zugleich befinden sich in der Wirbelsäule viele wichtige Nerven und Blutgefäße. Werden diese beschädigt, kann es zu einer starken Einschränkung oder sogar dem Tod kommen. Entlang der vorderen Seite verläuft die Luftröhre und dahinter die Speiseröhre.

Die Speiseröhre wird benötigt, damit die vom Menschen gegessene Nahrung in den Magen transportiert werden kann. Die Luftröhre leitet hingegen die eingeatmete Luft in die Lungen. Ein wichtiger Bereich des Halses ist der Kehlkopf, welcher zwei unterschiedliche Funktionen erfüllt. Zum einen verschließt der Kehlkopf beim Schlucken die Luftröhre mit dem Kehldeckel. Dadurch wird verhindert, dass Nahrungsmittel in die Luftröhre gelangen und die Atmung beeinflussen. Zum anderen befinden sich im Kehlkopf die Stimmbänder. Diese sind die Grundlage zur Stimmbildung und dem Sprechen. Ob Sie Singen, Schreien oder einfach nur Sprechen wollen, ohne den Kehlkopf im Hals wäre das nicht möglich.

Zudem befindet sich die Schilddrüse im Hals. Ohne jene wäre der menschliche Stoffwechsel, wie wir diesen kennen, nicht möglich. Die Schilddrüse produziert lebenswichtige Hormone wie L-Thyroxin oder Trijodthyronin. Allerdings steht die Schilddrüse auch in engen Kontakt mit anderen Hormonen und dessen Wirkung. Darunter fallen der Zellstoffwechsel, wie zum Beispiel der Sauerstoffverbrauch der Zellen, und der Energiestoffwechsel. Dazu werden Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß in Energie umgewandelt. Aber auch das Herz-Kreislaufsystem oder der Magen-Darm-Trakt werden über die Schilddrüse im Hals gesteuert.

Darüber hinaus sind einige wichtige Bestandteile des menschlichen Immunsystems im Hals anzutreffen. Die Mandeln, auch gerne Tonsillen genannt, sind in den lymphatischen Rachenring integriert und erfüllen diverse Aufgaben. Jedoch können die Mandeln bei Bedarf auch entfernt werden, ohne dass einschneidende Einschränkungen vorliegen. Die Ansammlung von Lymphknoten im Halsbereich trägt zusätzlich zum Immunsystem bei. Ansonsten spielt der Eingang zur Luft- und Speiseröhre eine wichtige Rolle, denn dieser benötigt besondere Schutzmaßnamen.

Die Aufgaben im Überblick:

 

  • Schutz der Wirbelsäule für die Kopfbeweglichkeit
  • Schutz der Luft- und Speiseröhre
  • Kehlkopf sorgt für Stimmbildung und Luftröhrenverschluss
  • Schilddrüse ist für den menschlichen Stoffwechsel verantwortlich
  • Teile des menschlichen Immunsystems werden über den Hals gesteuert

Die Anatomie und der Aufbau des Halses

Der Hals beginnt am Kopf. Der Unterrand des Kiefers dient dabei als Basis. Danach verläuft der Hals nach unten, wobei dieser auf der rumpfnahen Seite durch das Brust- und Schlüsselbein begrenzt wird. Der hintere Teil wird hingegen über die Wirbelsäule definiert. Das bedeutet, der Hals verläuft vom 7. Halswirbel bis zum Atlas, den ersten und schädeltragenden Halswirbel (C1). Die Rückseite des Halses wird als Nacken bezeichnet. Neben der wichtigen Wirbelsäule finden sich noch zahlreiche weitere Versorgungsstränge im Hals. Erwähnenswert sind die Hauptschlagader Aorta, die Speise- und Luftröhre sowie der Nervus vagus. Die Luftröhre schließt direkt am Kehlkopf ab. Knapp dahinter verläuft die Speiseröhre. Wichtig zu wissen ist, dass sich die Luft- und Speiseröhre im Hals kreuzen.

Zudem findet der Kehlkopf im Hals einen Platz. Innerhalb dieses sind die Stimmbänder für die Sprachbildung zu finden. In direkter Nähe, unterhalb seines Schildknorpels, befindet sich die Schilddrüse, die wie weiter oben erwähnt für viele wichtige Vorgänge im Körper verantwortlich ist. Die für das Hormonsystem essenziellen Drüsen sind ebenfalls als Bestandteil des Halses zu definieren. Das gilt auch für die Mandeln und Lymphknoten, die allgemein als lymphatisches System bezeichnet werden.

Probleme mit dem Hals – Wann sollten Sie zum Arzt?

Der Hals ist, wie bei dem Punkt „Was ist der Hals?“ angeführt, ein sehr empfindlicher Bereich des Körpers. Aus diesem Grund kann es schnell zu Verletzungen und Beschwerden kommen. Allerdings müssen Sie nicht bei jeder Erkrankung sofort einen Arzt aufsuchen. Viele Beschwerden können durch Ruhe und Entspannung kuriert werden.

Dennoch gibt es einige Faktoren, um zu wissen, wann Sie zum Arzt gehen sollten. Gerade, wenn die Schmerzen im Hals sehr stark sind und Sie weder Essen noch Sprechen können, sollten Sie direkt den Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO-Arzt) aufsuchen. Auch, wenn sich die Halsbeschwerden in Form von einem starken Fieber zeigen und Sie sich allgemein schlecht und abgeschlagen fühlen, ist der Gang zum Arzt zu empfehlen. Das gilt auch, wenn die Symptome sehr heftig und plötzlich einsetzen. Für Sie bedeutet das, Sie fühlen sich den ganzen Tag gut und plötzlich leiden Sie unter starken Schmerzen im Hals. Das kann auf einen Fremdkörper zurückzuführen sein.

Es ist immer sinnvoll, wenn Sie vor dem Arztbesuch einen Blick in den Hals werfen. Holen Sie sich dafür am besten Hilfe, denn somit kann überprüft werden, ob die Mandeln gerötet, angeschwollen oder mit Belag überzogen sind. Einige der Symptome können Sie über den äußeren Hals spüren. Das gilt auch für die Halslymphknoten. Sind jene geschwollen, spüren Sie dies durch einen Druck auf den Hals. Zugleich ist der Besuch beim HNO-Arzt sinnvoll, wenn die Halsschmerzen sehr einseitig sind, aber dennoch stark. Führen diese noch zu Schluckbeschwerden, die Sprache hört sich kloßig an und Sie bemerken eine Kieferklemme, sollten Sie nicht länger warten. Zeigt sich bei Halsschmerzen nicht nur das unangenehme Gefühl im Hals, sondern auch Bauchschmerzen und Übelkeit kommen hinzu, sollten Sie ebenso den Arzt aufsuchen.

Die Krankheiten, Beschwerden & Störungen rund um den Hals

Die Krankheiten, Beschwerden und Störungen rund um den Hals können mannigfaltig sein. Einer der häufigsten Beschwerden sind Halsschmerzen. Jene zeigen sich durch einen unangenehmen Druck, Schmerzen beim Schlucken oder Sprechen sowie manchmal eitrigen Ausfluss. Der Grund für Halsschmerzen ist jedoch sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen liegt ein grippaler Infekt, eine sogenannte Erkältung vor. Gerade bei Kinder ist das keine Seltenheit, denn diese erkranken bis zu 13 Mal im Jahr. Bei Erwachsenen beschränkt sich dies auf zwei- bis dreimal pro Jahr. Ausgelöst wird die Erkältung durch Vieren sowie eine Tröpfeninfektion, wie durch Sprechen, Niesen oder Husten.

Die üblichen Symptome sind Husten, Schnupfen, erhöhte Temperatur, allgemeine Abgeschlagenheit sowie ein schmerzender Hals. Eine andere Art ist die echte Grippe (Influenza). Diese beginnt sehr plötzlich, sodass sich Betroffene noch gut fühlten, doch innerhalb von kürzester Zeit sehr schlecht. Die Hauptsymptome sind hohes Fieber, Schüttelfrost, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl sowie ein trockener und stark schmerzender Hals. Das Risiko bei einer Influenza ist, dass sich die Viren weiter im Körper ausbreiten können.

Die umgangssprachliche Halsentzündung (Pharyngitis) tritt ebenfalls häufig auf. Patienten fühlen dann ein Kratzen im Hals, leiden unter Schluckbeschwerden, Husten und Mundgeruch. Auch diese Halserkrankung wird durch Viren ausgelöst. Nur selten kommt es zu einer „bakteriellen Superinfektion“, also das noch mehr Körperbereiche erkranken. Sollte nicht nur der vordere Bereich des Halses betroffen sein, sondern auch die Seitenstränge, wird von einer Seitenstrang-Angina gesprochen. In akuten Fällen ist die Schleimhaut des Rachens stark gerötet und verschleimt. Teilweise können auch Schwellungen auftreten.

Die Mandeln stellen ein weiteres Problem im Hals dar, denn diese entzünden sich häufig. Eine durch Viren verursachte Infektion der Gaumenmandeln zeigt sich durch einen geröteten, angeschwollenen oder fleckenartigen Belag. In einem solchen Fall leiden Patienten unter starken Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Die Behandlung muss schnellstmöglich erfolgen, denn die Gefahr der Ausstreuung auf andere Organe ist groß.

Kommt es zu einer Virusinfektion der oberen Atemwege, kann dies zu einer Entzündung des Kehlkopfes oder der Stimmbänder führen. Neben den typischen Halsschmerzen sind auch Heiserkeit oder völliger Verlust der Stimme ein Symptom. Oft zeigt sich diese Erkrankung durch trockenen Reizhusten. Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine ernstzunehmende Halserkrankung und wird ebenso durch Viren, dem Epstein-Barr-Virus, verursacht.

Viele Menschen infizieren sich irgendwann in ihren Leben mit dem Erreger, ohne dass sich Symptome zeigen, doch in der Regel tritt die Krankheit bei Kindern zwischen 4 und 15 Jahren auf, aber auch Erwachsene sind nicht ausgeschlossen. Die typischen Symptome vom Pfeiffersche Drüsenfieber sind Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit, geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen und Fieber. Da die Gefahr einer bakteriellen Superinfektion besteht, muss die Krankheit schnellstmöglich behandelt werden. Bei Kindern kann es hingegen oft zu Scharlach kommen. Diese Infektionskrankheit zeigt sich durch Halsschmerzen und hohes Fieber. Ein weißlicher Belag liegt auf den geschwollenen Mandeln vor. Weitere ähnliche Erkrankungen sind Mumps, Pseudokrupp oder Diphtherie.

Natürlich können Beschwerden und Schmerzen rund um den Hals nicht nur durch die oben genannten Krankheiten entstehen. Besonders Reize von Außen sind ein großes Thema. Durch Überanspruchung der Stimme kommt es zur Heiserkeit oder Schmerzen beim Sprechen. Auch Fremdkörper können sich im Hals festsetzen und hier zu Schmerzen oder Verletzungen führen. Weitere Probleme kommen beim Rauchen, trockener Luft, Staub oder Chemikalien auf den Hals zu. Allergien sind aber auch ein häufiger Grund für Beschwerden. Ein Allergietest beim Arzt kann zeigen, ob das Kratzen oder die Schmerzen im Hals von einer Allergie ausgelöst werden.

Welche Behandlung wird gegen Halsschmerzen verordnet?

Die Heilung von Halsschmerzen liegt meist der Heilung der verursachenden Krankheiten zu Grunde. Für Sie bedeutet das, dass Sie zunächst die Krankheit behandeln müssen, damit der Halsschmerz nachlässt. Bei akuten Halsschmerzen wird dem Patienten viel Ruhe verordnet. Entspannen Sie in Ihrem Bett, in der heißen Badewanne und gehen Sie körperlichen Anstrengungen aus dem Weg. Es ist jetzt wichtig, dass sich das körpereigene Immunsystem regenerieren kann, damit dieses die Erreger bekämpft.

In vielen Fällen werden schmerzstillende und fiebersenkende Mittel aus der Apotheke verschrieben, wie Ibuprofen oder Paracetamol. Diese helfen sowohl gegen die Schmerzen im Hals wie auch gegen allgemeine Symptome wie Kopf- oder Gliederschmerzen. Sollte der Schmerz auf den Hals beschränkt sein, können Lutschtabletten, Gurgel-Lösungen oder -Sprays weiterhelfen. Diese haben eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung und betäuben den Hals leicht. Das verschafft kurzfristig Linderung. Gerade Lutschpastillen sind hervorragend, wobei Sie die zuckerfreie Variante wählen sollten. Diese befeuchten zusätzlich den Hals und helfen beim Aushusten oder Wegspülen der Erreger.

Ebenso ist es sinnvoll, wenn der Hals warm gehalten wird. Es gibt spezielle Umschläge, die für etwa 30 Minuten um den Hals gelegt werden. Doch auch das Tragen eines Schals oder wärmende Salben sind sinnvoll. Durch die Wärme wird die Durchblutung des Halses gefördert. Passen Sie aber auf, dass Sie übermäßiges Schwitzen vermeiden. Sollte eine Kehlkopfentzündung vorliegen, sollten Sie es mit einer Dampfinhalation versuchen. Der warme Dampf löst nicht nur Schleim in der Nase und den Nasennebenhöhlen, sondern kann auch eine Kehlkopfentzündung abschwellen. Nur, wenn all diese Maßnahmen nicht helfen oder sich die Symptome verschlimmern, sollten Sie den Gang zum Arzt antreten.

Die häufigsten Erkrankungen rund um den Hals:

 

  • Grippaler Infekt
  • Echte Grippe
  • Allergien
  • Einwirkungen von Außen
  • Pseudokrupp
  • Mandelentzündung
  • Schwellungen
  • Seitenstrang-Angina
  • Diphtherie
  • Mumps
  • Scharlach
  • Pfeiffersche Drüsenfieber
  • Entzündung vom Kehlkopf oder Stimmbändern
  • Halsentzündung

Fragen und Antworten über den Hals

 

Spielt der Hals in der Schönheit eine wichtige Rolle?

Sicherlich ist der Hals für das tägliche Leben unverzichtbar, doch auch in der Schönheitsbranche stellt der Hals ein essenzielles „Accessoire“ dar. Gerade Halsketten sind häufig anzutreffen und gelten als Schmuck für den Hals. Diese gibt es heute in unendlich vielen Varianten, wobei Halsketten sicherlich keine Erfindung der Neuzeit sind.

Schon seit Jahrtausenden werden Halsketten aus Knochen, Hölzern, Metallen und vielen weiteren Werkstoffen angefertigt. Bei Damen galten diese schon immer als Schmuck, wobei Halsketten bei Männern meist eine Funktion hatten. Ein gutes Beispiel sind die sogenannten Amtsketten, welche den Stand eines Mannes zeigten. Heute ist dies nur noch selten der Fall, weshalb sowohl Damen als auch Herren Ketten aus Schönheitszwecken tragen. Doch auch ohne diese hat ein langer, wohlgeformter Hals eine gewisse Faszination auf das andere Geschlecht.

Führen Halsschmerzen zu Komplikationen?

In der Regel verlaufen Halsschmerzen recht harmlos. Natürlich ist der Schmerz im Halsbereich unangenehm, doch durch Ruhe, einem warmen Tee oder eine Suppe kann dieser schnell vergehen. Sollte der Halsschmerz aber durch verschiedene Krankheiten ausgelöst worden sein, kann es zu diversen Komplikationen kommen. Vor allem Mandelabzesse sind keine Seltenheit und treten in Folge von akuten oder chronischen Gaumenmandelentzündungen auf.

Die Mandel vereitert und der Prozess breitet sich in das umgebende Bindegewebe aus. Dies kann durch die Antibiotikagabe über die Blutbahnen unterbunden werden. Sollte dies nicht der Fall sein, kann es zur Blutvergiftung kommen. Nur in seltenen Fällen entstehen spontane Mandelabzesse. Es kann auch passieren, dass sich der Halsschmerz weiter ausbreitet und Ohren und Nacken betrifft. Meist fällt das Essen schwer und der Kopf wird zur kranken Seite geneigt. In schlimmsten Fällen kann es durch eine Schwellung im Rachenbereich zu erheblicher Atemnot kommen. Aus diesem Grund sollte der Arzt rechtzeitig aufgesucht werden.

Welche Hausmittel helfen gegen Halsschmerzen?

Halsschmerzen lassen sich durch diverse Hausmittel behandelt. Am besten hilft viel Trinken. Selbst, wenn das Schlucken schwerfällt, sollten Sie ausreichend Trinken. Dies befeuchtet die Rachenschleimhaut, sodass der Körper die Krankheitserreger besser ausspülen oder aushusten kann. Das Trinken fördert aber auch den Speichelfluss. Wichtig ist, dass Sie warme Getränke bevorzugen, denn die Wärme wird vom Körper für die Regeneration benötigt. Optimal sind Kräutertees. Die enthaltenen Kräuter sorgen für eine Linderung der Schmerzen und umspülen den Rachen. Die besten Tees sind Kamille, Salbei, Fenchel, Malvenblüten, Pfefferminz oder Spitzwegerich.

Alternativ können Sie auch zu heißer Milch greifen. Mögen Sie es etwas süßer, sollten Sie mit Honig nachhelfen. Generell ist es sinnvoll, wenn Sie puren Honig bei Halsschmerzen essen. Dieser hat eine entzündungshemmende Wirkung und hilft bei der Wundheilung. Aber auch heiße Zitrone kann helfen, wobei Sie damit vorsichtig umgehen sollten. Vermischen Sie den Zitronensaft mit viel Tee, denn die Säure kann die Schleimhäute angreifen. Für Erwachsene ist Alkohol eine gute Empfehlung, wobei Sie nicht jeden Alkohol zu sich nehmen sollten. Am besten ist Jägermeister, Bier oder Rotwein. Der Alkohol hat eine desinfizierende Wirkung, wobei die Bitterstoffe und ätherischen Öle des Bieres den Schlaf fördern. Rotwein kann hingegen präventiv gegen Halsschmerzen getrunken werden, jedoch nicht zu viel.

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