Gerstengrassaft – stärkt das Immunsystem erheblich!

Unter Gerstengras sind die feinen, saftig grünen Blätter der Gerstenpflanze (Hordeum vulgare) zu verstehen. Optisch sieht der daraus gewonnene Saft mit seiner grau-grünen Farbe eher unspektakulär aus – doch dieser oberflächliche Eindruck täuscht gewaltig über die enormen Kräfte der enthaltenen Wirkstoffe hinweg! Nicht um sonst gilt Gerstengrassaft als Superfood, als gebündelte Energie und als Lebenselixier. In den folgenden Zeilen gehen wir den Geheimnissen und der sinnvollen Anwendung des Gerstengrassaftes auf die Spur.

 

Die Geheimnisse des Gerstengrassaftes

Viele mögen vielleicht meinen, dass in Gerstengras irgendeine chemische Verbindung, eine Molekülklasse, stecken müsse, welche kranke Menschen gesünder und gesunde Menschen fitter macht. Doch dem ist nicht so. Es ist viel mehr die hohe Konzentration an pflanzlichen Wirkstoffen und ihre einmalige Komposition, die das Geheimnis hinter der Power des Naturproduktes sind.

Schon lange ist den Ernährungswissenschaftlern bekannt, dass bestimmte Moleküle in Gegenwart anderer Stoffe ihr ganzes Potential ausschöpfen können. Ähnlich wie Pflanzen neben der Lichtenergie auch Kohlenstoffdioxid benötigen, um die Photosynthese zum Laufen zu bringen, so benötigen etwa einige Enzyme die Gegenwart von bestimmten Vitaminen, um dem menschlichen Organismus effektiv nutzen zu können. Genau hier liegt die Stärke des Gerstengrases: Es liegen alle bioaktiven Stoffe vor, die sich gegenseitig ergänzen können und so zu einem gesteigerten Nutzwert für unseren Körper führen.

Erst kürzlich konnten Wissenschaftler dieses Phänomen an einem konkreten ‚Molekül-Pärchen‘, wie es im Gertengrassaft vorkommt, nachweisen. So sind die sogenannten SODs (Glycosyl Isovitexine) im Zusammenhang mit sekundären Pflanzwirkstoffen in der Lage, freie Radikale im menschlichen Körper zu binden um somit die Tumorbildung zu unterdrücken.

 

So wirkt der Gerstengrassaft

Die Wirkungsweisen des Gerstengrassaft auf unsere Gesundheit sind mindestens ebenso vielfältig wie seine Inhaltsstoffe. Das erstaunlich dabei ist, dass die Gerste bereits seit über 2.000 Jahren in der europäischen Landwirtschaft gezielt angebaut und gezüchtet wird, aber das Gras der Gerste erst seit etwa 10 Jahren auf Interesse bei den Verbrauchern stößt. Dabei ist das Gras aus heutiger Sicht für unseren Organismus deutlich wertvoller als das eigentliche Gersten-Schrot.

 

Gerstengras ist gut für das Herz-Kreislaufsystem

Wer in regelmäßigen Abständen – idealerweise täglich – einige Milliliter Gerstengrassaft zu sich nimmt, der ist in der Lage, sein Herz-Kreislaufsystem dauerhaft zu stabilisieren. Das bedeutet, dass sich etwa die Cholesterinwerte und der Blutdruck auf niedrigem Niveau einpendeln, der Blutzuckerspiegel stabilisiert sich und die Blutgefäße an sich sind gegen gefährliche Ablagerungen und Verkalkungen geschützt.

Gerade für Menschen, die noch kein Diabetes aber bereits einen erhöhten Blutzucker besitzen, kann der Gerstengrassaft als natürliches Heilmittel den Einsatz pharmazeutischer Arzneimittel samt ihrer Nebenwirkungen hinauszögern oder gar dauerhaft ersetzen.

Die positiven Folgen eines niedrigen Blutdrucks in Kombination mit stabilen Blutzucker- und Cholesterinwerten sind gewaltig: Das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte (Todesursache Nummer eins in Deutschland) sinkt dadurch um über 50 Prozent. Daher hat die leicht überspitzte Behauptung der Werbeindustrie – Gerstengrassaft sei ein Lebenselixier – durchaus ihre Berechtigung.

Jedoch muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass zu einer dauerhaften Besserung des Blutbildes mehr gehört, als nur auf die Heilkräfte des Gerstensaftes zu vertrauen. Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind trotz dieses Nahrungsergänzungsmittels immer noch von höchster Wichtigkeit für Ihre Gesundheit.

Gerstengras stärkt die Psyche

Bei Depressionen oder dauerhaften psychischen Problemen greifen viele Personen in ihrer Unwissenheit und Hilflosigkeit viel zu früh zu Antidepressiva – und damit zu einer Fülle an Nebenwirkungen. Was viele nicht wissen, ist, dass auch natürliche Wirkstoffe einen positiven Einfluss auf unser Stimmungsbild ausüben können. Und im Gerstengrassaft sind diese Wirkstoffe hochkonzentriert vorhanden.

Wie die amerikanische Forscherin Ann Wigmore herausfand, können Gerstengrassäfte sogar beim Drogen-Entzug helfen und dazu beitragen, verfestigte Depressionen zu lösen. Allerdings konnte der genaue, biochemische Wirkmechanismus für dieses Phänomen noch nicht entschlüsselt werden.

 

Gerstengrassaft vertreibt Blähungen und Bauchkrämpfe

Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland leidet an einem Reizdarm. Überempfindlichkeiten, häufige Blähungen und Völlegefühle sowie leichte bis mittelstarke Bauchschmerzen gehören hier zu den gängigsten Symptomen. Wer hier dauerhaft zur Beruhigung der Darmflora beitragen möchte, sollte eine gezielte Therapie mit Gerstengrassaft in Erwägung ziehen. Den die darin enthaltenen Wirkstoffe unterstützen die Heilungsprozess der Darmschleimhaut, entfernen schädliche Darmbakterien und helfen beim Abheilen von Entzündungsherden im Darmbereich.

 

So nehmen Sie den Gerstengrassaft ein

Ärzte empfehlen, den Gerstengrassaft über mehrere kleine Portionen auf den Tag hinweg verteilt zu trinken. Dabei eignen sich die Zeiten vor dem Frühstück und dem Abendessen besonders, da dort die Aufnahme der Wirkstoffe über den Magen-Darmtrakt in die Blutbahn am größten ist.

Wenn Sie Sportler sind, können Sie den Gerstengrassaft aber auch sehr gut unmittelbar nach der sportlichen Betätigung zu sich nehmen, um Ihren Akku an Mineralstoffen und Spurenelementen wieder aufzufrischen.

Insgesamt sollen Sie am Tag nicht mehr als 15 Gramm reines Gerstengras zu sich nehmen, da der Körper die überschüssigen Inhaltsstoffe sonst einfach ausscheiden würde. Es hätte also keinerlei positive Effekte, wenn Sie Ihrem Körper mehr Gerstengras als diese Menge zuführen.

 

Alternativen zum Gerstengrassaft

Einigen Menschen schmeckt purer Gerstengrassaft zu bitter oder zu stark nach Spinat. Da Sie diesen Gesundheitstrunk aber bekanntlich mehrmals täglich zu sich nehmen sollten, um den maximalen Mehrwert aus diesem Extrakt ziehen zu können, raten Apotheker zu alternativen Einnahmemethoden. So können Sie etwa Gerstengraspulver erwerben und davon ca. 10 Gramm täglich stark verdünnt in diverse Getränke streuen. Das fällt geschmacklich kaum auf und ist manchmal sogar günstiger, als den fertigen Gerstengrassaft zu kaufen.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, komprimierte Gerstengras Tabletten einzunehmen. Auch hier haben Sie keine geschmackliche Beeinträchtigung. Allerdings sollten Sie hier immer mindestens 200 Milliliter Wasser parat haben, denn die Wirkstoffe benötigen Flüssigkeit, damit der Körper sie optimal absorbieren kann.

Gerstengrassaft kaufen

Bis vor einigen Jahren haben Sie den Saft aus Bio Gerstengras ausschließlich in Apotheken käuflich erwerben können. Doch mittlerweile haben auch alle gut sortierten Drogeriemärkte und Reformhäuser dieses kostbare Naturprodukt in ihren Verkaufsregalen. Besonders günstig können Sie den Gerstengrassaft im Internet erwerben, allerdings mit der Einschränkung, dass Sie auf die Angaben im Web-Shop blind vertrauen müssen.

Und genau hier liegt ein kleines Problem, denn da Gerstengras an sich vergleichsweise teuer ist, verdünnen manche unseriöse Hersteller den reinen Saft mit weitern Zusatzstoffen, um dadurch den Preis zu drücken. Daher sollten Sie immer auf das Prädikat ‚BIO‘ achten, denn dann können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem reinen Gerstengrassaft ausgehen.

 

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