Imodium

Mit Imodium akut gegen Durchfall und Durchfallerkrankungen

Imodium – Informationen

  • Hersteller: Johnson & johnson GmbH (otc)
  • PZN: 7296788
  • Wirkstoff: Loperamid hydrochlorid
  • Rezeptpflichtig: Nein
  • Art: Hartkapseln
  • Menge: 12 Stück

Wirkung & Anwendung

Imodium ist ein Arzneimittel, das bei Durchfallerkrankungen für eine schnelle Behandlung der Symptome eingenommen wird. Bei Durchfall ist das Verdauungssystem aus seinem Gleichgewicht gekommen. Der Betroffene fühlt sich in seinem Alltag durch Unwohlsein eingeschränkt.

Es gibt viele Ursachen für Durchfall und Durchfallerkrankungen. Zu den wohl am häufigsten auftretenden Ursachen für Durchfall gehört die Lebensmittelvergiftung, die durch mit Bakteriengiften verunreinigte Lebensmittel meist innerhalb von nur wenigen Stunden nach dem Verzehr hervorgerufen wird.

Auch die sogenannte Darmgrippe und Infektionen mit Bakterien oder Viren können die Ursache für die unangenehme Erkrankung sein. Medikamente können genauso wie Nahrungsmittelunverträglichkeit wie Laktose-Intoleranz zu Durchfall führen.

Die Ursachen für Durchfall von chronischem Durchfall Betroffene reicht vom sogenannten Reizdarm-Syndrom bis hin zu Morbus Chron, einer den gesamten Verdauungstrakt betreffenden Erkrankung.

Durchfall Ferro Sanol Imodium

Imodium kann bei Durchfall eine schnelle Linderung verschaffen

Imodium akut mit den Wirkstoffen Loperamid hydrochlorid (2 mg pro Hartkapsel) und Loperamid (1,86 mg pro Hartkapsel) ist seit nun schon fast 40 Jahren ein schnell wirksames und gut verträgliches Arzneimittel, das bei Durchfall und Durchfallerkrankungen eingenommen wird, denn Durchfall muss schnell behandelt werden, um einer Austrocknung des Körpers gezielt entgegenzuwirken.

Das Loperamid bewirkt eine Verminderung der Darmbewegung. Der Körper kann wieder mehr Flüssigkeit, Nährstoffe und Elektrolyte aus der länger im Darm verbleibenden Nahrung aufnehmen. Besonders schnell und wirksam bei akutem Durchfall ist Imodium akut lingual mit angenehmen Minzgeschmack, denn es wird ohne Wasser eingenommen, weil es in nur wenigen Sekunden auf der Zunge zerschmilzt.

Die Imodium akut Softkapsel wirkt ebenfalls bei akutem Durchfall. Die kleine weiche Softkapsel enthält den Wirkstoff in gelöster flüssiger Form und ist frei von Gluten und Laktose. IMODIUM® akut N duo Tabletten enthalten zusätzlich den Wirkstoff Simeticon. Sie lindern schnell den Durchfall und gleichzeitig als einziges Imodium Produkt auch die unangenehmen Blähungen und Krämpfe.


Einnahme & Dosierung

Schnelle Linderung der Beschwerden durch richtige Dosierung

Das Arzneimittel Imodium gegen Durchfall kann schon Kindern ab 8 Jahren bei akutem und chronischem Durchfall verabreicht werden. Zu Behandlungsbeginn bei akutem Durchfall wird eine Kapsel eingenommen, danach nach jedem ungeformten Stuhl eine weitere.

Die auf 4 Kapseln zu erhöhende Tagesdosis darf jedoch nicht überschritten werden. Erwachsende nehmen bei akutem Durchfall bei Behandlungsbeginn 2 Kapseln, die 4 mg Loperamidhydrochlorid entsprechen. Danach wird nach jedem weiteren ungeformten Stuhl erneut eine Kapsel eingenommen. Bei chronischen Durchfällen liegt die Dosis bei 2 Kapseln.

Bei Erwachsenen soll die Tagesgesamtdosis bei akutem Durchfall von 8 Kapseln nicht überschritten werden und bei chronischen Durchfällen dürfen nicht mehr als 2 Kapseln eingenommen werden. Das Arzneimittel ist für Kinder ab 2 Jahren zugelassen. D

ie Dosierung für Kinder von 2 bis 8 Jahren muss nach ihrem Gewicht berechnet werden. Kinder dürfen täglich nur 0,04 mg Loperamidhydrochlorid pro kg Körpergewicht einnehmen, weshalb das Arzneimittel als Lösung empfohlen wird. Imodium sollte nicht länger als vier Wochen angewendet werden.

Wenn sich bei akutem Durchfall auch 48 Stunden nach Behandlungsbeginn noch keine Besserung gezeigt hat, sollte das Präparat abgesetzt und umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer möglichen Überdosierung von Imodium können zusätzliche Beschwerden auftreten.

Es kann zu einer Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems kommen. Dies zeigt sich unter anderem in Krämpfen, Schläfrigkeit, Apathie, erhöhte Muskelspannung oder Herabsetzung der Atmung. Es kann zu Verstopfung, Harnverhaltung oder Darmverschluss kommen.

Schon bei ersten Anzeichen einer Überdosierung ist ein Arzt aufzusuchen, damit schnellstmöglich eine Behandlung entsprechend der Überdosierungserscheinungen eingeleitet werden kann. Imodium muss grundsätzlich sicher und für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.


Nebenwirkungen

Imodium ist ein Arzneimittel, das richtig dosiert schnelle Linderung bei akutem und chronischem Durchfall bringt. Jedoch weist das Arzneimittel auch Nebenwirkungen auf.

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Wie jedes Medikament, so kann auch Imodium zu Nebenwirkungen führen

Als häufigste Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Blähungen und Verstopfung bekannt.

Eher nur gelegentlich leiden Betroffene unter Schmerzen im Ober- und Unterbauch einschließlich Krämpfe, Bauchbeschwerden, Schläfrigkeit und Mundtrockenheit. Auch seltener auftretende Nebenwirkungen können Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag, Erbrechen und Reizmagen sein. Selten sind auch allergische Reaktionen oder schwere Überempfindlichkeit gegen das Arzneimittel oder einem oder mehrerer seiner Wirkstoffe.

Bewusstseinsverlust, Erstarrung des ganzen Körpers bei gleichzeitigem Wachsein, abnormale Koordination der Bewegungsabläufe, schmerzhafte Zunge oder Zungenbrennen, Pupillenverengung oder Schwellung von Schleimhäuten oder Haut durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Angioödem).

Schon bei ersten Anzeichen für eine der möglichen Nebenwirkungen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht oder das Gespräch mit einem Apotheker gesucht werden, um möglicherweise die Behandlung mit Imodium abzubrechen oder andere Maßnahmen einzuleiten, die gegen die Nebenwirkungen schnell wirksam sind und eine schnelle Genesung anstreben.


Alternative Medikamente

Neben Imodium gibt es mit Vaprino ein weiteres schnell wirksames Arzneimittel gegen akuten und chronischen Durchfall.

Vaprino

Der in Vaprino enthaltene Wirkstoff Racecadotril wirkt schnell und zuverlässig ohne den Darm zu hemmen. Das gut verträgliche Arzneimittel bringt in relativ kurzer Zeit die Darmfunktion wieder in ihr Gleichgewicht. Die Einnahme von Vaprino ist nicht für Kinder unter 18 Jahren, sondern nur für Erwachsene zugelassen.

Auch sollte das Arzneimittel nicht in der Schwangerschaft und der anschließenden Stillzeit genommen werden. Die Anwendung von Vaprino bei Durchfall sollte ohne ärztliche Verordnung 3 Tage nicht überschreiten, da eine längere Einnahme des Arzneimittels andere mit dem Symptom Durchfall einhergehende Erkrankungen verschleiern könnte.

Vaprino wird unzerkaut vor den Hauptmahlzeiten mit einem Glas Wasser eingenommen. Die Tagesdosierung von drei Hartkapseln sollte nicht überschritten werden, da es sonst zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen könnte.

Lopedium akut

Ein weiteres Arzneimittel, das bei akutem und chronischem Durchfall schnell wirksam ist, ist Lopedium akut. Das Präparat mit dem Wirkstoff Loperamid Hydrochlorid wird zur symptomatischen Behandlung von akutem Durchfall eingenommen.

Es ist für Erwachsene und wegen seines hohen Wirkstoffgehaltes für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Die maximale Dosis von 4 Hartkapseln Lopedium darf bei Kindern nicht überschritten werden. Kinder nehmen bei akuten Durchfällen zu Behandlungsbeginn und nach jedem ungeformten Stuhl eine Lopedium Hartkapsel ein.

Erwachsene beginnen die Behandlung gegen akuten Durchfall mit zwei Hartkapseln und führen die Behandlung mit je einer weiteren Hartkapsel nach jedem ungeformten Stuhl weiter. Dabei darf die Tagesdosierung von 6 Hartkapseln des Arzneimittels nicht überschritten werden.

Bei der Einnahme einer Überdosierung können unter anderem Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Teilnahmslosigkeit, Krämpfe, Verstopfung, Darmverschluss Herabsetzung der Atmung auftreten.

Sollte es versehentlich zu einer Überdosierung kommen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, damit dieser schnellstmöglich gegen die Überdosierungserscheinungen einschreiten kann. Wie alle Arzneimittel muss auch Lopedium sicher vor Kindern und Unbefugten aufbewahrt werden.

 

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