Zunge

Die Zunge und deren Bedeutung

Die Zunge ist ein wichtiger Bestandteil des Körpers, mit dessen Hilfe eine Nahrungsaufnahme ermöglicht wird. Doch auch zum Küssen, Sprechen und Schmecken spielt die Zunge eine unverzichtbare Rolle. In Fachkreisen spricht man auch von einem extrem beweglichen Muskelapparat, welcher dreidimensionale Muskelfasern beinhaltet.

Was ist die Zunge?

Die Zunge ist ein beweglicher Muskel, welcher nicht nur zum Küssen da ist, sondern unterstützend für zahlreiche weitere Funktionen im Körper ist. Das Sinnesorgan kommt im Alltag oft zum Einsatz und lässt die unterschiedlichsten Geschmacks- und Tastempfindungen zu. Absolut einmalig ist hierbei die Verknüpfung von dreidimensionalen Muskelfasern, die jeweils in eine andere Richtung verlaufen. Dadurch lässt sich die Zunge ganz variabel heben und senken, einrollen, hin und her bewegen oder gar rausstrecken. Und obwohl die Zunge starken Belastungen Stand halten muss, so gestaltet sich deren Aufbau doch ganz einfach.

Die Formgebung ist oval und weist eine matte hellrosa Farbe auf. Die Beschaffenheit ist weich und wirkt sogar samtartig. Die Zunge teilt sich in zwei Seiten auf, die wiederum durch eine Zungenrinne miteinander verbunden sind. Die Oberseite (der Zungenrücken) ist geprägt durch ein straffes Bindegewebe und eine Schleimhaut Schutzschicht. Damit ein Schmecken, Tasten, Saugen, Essen und Fühlen überhaupt erst möglich wird, bedarf es zahlreicher Sinneszellen, die sich überwiegend auf dem Zungenrücken befinden. Auf der Zungen Unterseite befinden sich dagegen vorrangig die Zungenwurzeln, die das Verbindungsstück zwischen Zunge und Mund sind. In die Zungenschleimhaut mit eingearbeitet sind wiederum sogenannte Papillen bzw. Zungenwärzchen. Dadurch werden nicht nur unterschiedliche Geschmacksnuancen erkannt sondern zugleich die Festigkeit eines Körpers (z.B. der Nahrung) ermittelt.

Funktionen und Aufgaben

Die Zunge dient nicht nur der Geschmackserkennung sondern ist zugleich der erste Anlaufpunkt im Verdauungssystem. Durch den Mund gelangt jegliche Essensaufnahme in den Verdauungstrakt. Die Zunge nimmt heiß und kalt, süß oder sauer bzw. hart oder weich war und signalisiert dem Körper erste Symptome. Zu den hauptsächlichsten Aufgaben der Zunge gehört: Essen, Trinken, Schlucken, saugen, Tasten, Sprechen, Geschmackserkennung und Abwehrreaktionen.

1. Nahrungsaufnahme

Zu dem Bereich der Nahrungsaufnahme zählen sowohl feste als auch flüssige Stoffe. Zu etwa 80 Prozent ist die Zunge damit beschäftigt Nahrungsmittel zu zerkleinern, diese mit Speichel zu ummanteln und einen gut schluckbaren Brei daraus zu zaubern. In dieser Phase erfasst die Zunge die unterschiedlichen Geschmacksnuancen und gibt dem Körper erste Signale, ob die Nahrung gut oder schlecht schmeckt. Im Zuge der Nahrungszerkleinerung wird durch die Zunge auch eine Schluckbewegung ausgelöst, wodurch der Nahrungsbrei in die weitere Verdauungsphase abgeleitet werden kann.

2. Der Saugmechanismus

Der Saugmechanismus spielt besonders bei Säuglingen eine übergeordnete Rolle. Säuglinge können die Nahrung noch nicht mit der Zunge zerkleinern sondern sind auf die Muttermilch bzw. Säuglingsmilch angewiesen. Das Funktionsprinzip ist dabei so: Damit ein Saugprozess entstehen kann, muss bei geschlossenem Mund ein Unterdruck entstehen. Dieser wird dadurch erzeugt, indem sich die Zunge in den Rachenraum verlagert. Der Mund folgt dann einem ganz natürlichen Ansaugmechanismus, wodurch die Säuglinge ihre lebensnotwendige Milch zu sich nehmen können.

3. Der Beißmechanismus

Obwohl die Zunge nicht direkt die Nahrung zerkleinern kann, so ist sie doch für die Nahrungsaufnahme unverzichtbar. Sobald sich Essensreste im Mund befinden, werden diese durch Beißbewegungen zerkleinert und in der Mundhöhle zwischen der Zunge und den Zähnen stetig hin und her geschoben. Damit ein gleitfähiger Essensbrei entstehen kann, bedarf es genügend Speichel. Die Speichelbildung wird durch die Zunge positiv beeinflusst. Etwaige Speicheldrüsen befinden sich nämlich unterhalb der Zunge und werden durch die Zungenbewegungen stimuliert. Es erfolgt eine Absonderung des Speichels, welcher sich direkt mit der Nahrung vermengt.

4. Der Schluckmechanismus

Der Schluckmechanismus kann nur durch die Zunge ausgelöst werden. Mit jeder Bewegung wird Speichel an den Mundraum abgegeben. Dieser hält nicht nur den Mundraum feucht sondern veranlasst gleichzeitig das Schlucken von etwaiger Nahrung oder Trinken.

5. Die Geschmackserkennung

Absolut wichtig bei der Nahrungsaufnahme ist die Erkennung von unterschiedlichen Geschmacksnuancen. Denn nur so kann sich der Mensch sicher sein, ob ein Essen bekömmlich ist oder eher nicht. Die von der Zunge umgebene Zungenschleimhaut hat zahlreiche Sinneszellen, mit dessen Hilfe sich unterschiedliche Geschmäcker feststellen lassen. Die sogenannte Geschmacksknospe bündelt sämtliche Chemische Stoffe, die für einen Geschmack zuständig sind. Unser Körper ist auf eine Vielzahl von Geschmacksnuancen vorprogrammiert und veranlasst bei Bedarf eine vermehrte Speichelproduktion.

6. Mit der Zunge Tasten

Die Zunge hat den wohl empfindlichsten Tastsinn des Körpers überhaupt und kann bereits bei kleinsten Berührungen gezielt darauf reagieren. Ausschlaggebend ist in diesem Fall die Zungenspitze, mit deren Hilfe erste Erkenntnisse zu einem Nahrungsmittel gesammelt werden können. Mechanische Eigenschaften lassen sich z.B. rasch feststellen, wodurch die Zunge auch eine Art von Schutzfunktion ausübt. Mit jeder Nahrungsaufnahme wird das gesamte Essen auf Unstimmigkeiten untersucht. Die Zunge ertastet rasch Knochen, Steine bzw. nicht kaubares Material.

7. Das Sprechen

Ohne die Zunge könnte der Mensch nicht richtig sprechen. Das mag zwar im ersten Moment etwas suspekt erscheinen, doch nur durch das Zusammenspiel von Zungenbewegungen, Lippenbewegungen und der Zähne können einzelne Töne und Wörter zum Vorschein treten. Durch die rasche Bewegung der Zunge sind im normalen Leben etwa 90 Wörter pro Minute möglich. Bei der Laut- und Wortbildung geht die Zunge ganz von allein an unterschiedliche Berührungspunkte im Mund. Auffallend ist es vor allem bei den Buchstaben r, s und k. Die Zunge muss akrobatische Kunststücke ausüben, damit sich der Mensch akustisch verständigen kann.

8. Die Abwehrhaltung

Neben der Geschmackserkennung und der Aussprache von Wörtern dient die Zunge auch als Abwehrmechanismus. Am hinteren Ende der Zunge, dem sogenannten Zungengrund, befinden sich einige Abwehrzellen, die unmittelbar mit den Gaumen- und Rachenmandeln zusammen agieren. Gelangen z.B. schädliche Erreger in den Mundraum, so kann mit Hilfe der Zunge ein Würgereiz ausgelöst werden. DAs soll verhindern, dass bestimmte Teilchen oder Stoffe unkontrolliert in den Verdauungstrakt gelangen.

Anatomie und Aufbau

Der menschliche Körper umfasst zahlreiche Muskelpartien, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen müssen. Wenn man von der Zunge spricht, so muss man sich auch hier einen Muskel vorstellen. Der einzige Unterschied ist, dass die Zunge unglaublich flexibel ist und keine starre Verbindung zwischen zwei Körperbereichen darstellt. In der Zunge selber befinden sich zahlreiche Nervenbahnen und Sinneszellen. Demzufolge muss der Muskel im Mundbereich sehr gut durchblutet werden, damit eine volle Funktionsbereitschaft gewährleistet werden kann.

Der Zungenmuskel ist länglich / oval gehalten und wird von einer straffen Bindegewebsplatte umschlossen. Eine zusätzliche Schutzschicht bildet die darüber befindliche Schleimhaut, welche gleichzeitig als Zungenoberfläche betrachtet werden kann. Während die Oberseite der Zunge frei im Mundraum beweglich ist, so wird doch die Unterseite am Mundboden festgehalten. Die Verankerung bezeichnet man auch als Zungenwurzel. Das augenscheinliche Gewebe stellt das Zungenbändchen dar. In Anlehnung an die Zungengröße so muss man doch ganz klar sagen, dass es hier kein Standardmaß gibt. Klar ist jedoch, dass die Zunge den gesamten Mundraum ausfüllt.

Neben der Zungenverbindung in den unteren Mundraum findet man noch weitere Muskelstränge vor. Interessant ist hierbei der Rachenraum, in welchem die Zunge zu schweben scheint. Dem ist aber keinesfalls so. Sondern die Zunge ist direkt mit dem Kehlkopf und dem Unterkiefer verknüpft. Muskelstränge und Zungenbändchen sorgen für eine kommunizierende Verbindung, die teilweise sogar bis zur Schädelbasis fungiert.

Betrachtet man einmal gezielt den Zungenaufbau, so stellt man zwei voneinander getrennte Bereiche fest: die Zungenwurzel und der Zungenrücken samt Zungenspitze.

Die Zungenwurzel ist in ihrer Bewegung stark eingeschränkt, da sie direkt mit dem Mund verbunden ist. Der Zungenrücken samt Zungenspitze hingegen verfügt über einen großen bewegungsspielraum, wodurch komplexe Bewegungen überhaupt erst möglich sind.

Die Zungenoberfläche

Bestandteile der Zungenoberfläche:

  • Zungenrinne
  • Pilzpapillen
  • Blätterpapillen
  • Wallpapillen
  • Zungenspitze

Die Zungenoberfläche ist leicht gewölbt und zeigt mittig eine leichte Vertiefung auf. Die Vertiefung nennt man auch Zungenrinne. Ansonsten ist die Zunge samtig gehalten und weist eine ungleichmäßige Oberfläche auf. Verantwortlich dafür ist aber nicht die Beschaffenheit der Zunge sondern vielmehr die Zungenschleimhaut. Diese beinhaltet nämlich sogenannte Papillen (Erhebungen), die wiederum durch einzelne Zellgruppen ausgelöst werden können. Jede Zellgruppe hat dabei ganz eigene Aufgaben zu erfüllen.

  • mechanische Papillen: Form und Festigkeit der Zunge
  • Zungenwarzen: Tastempfindung
  • Geschmackspapillen: Vergrößerung der Zunge, gezielte Wahrnehmung von Geschmacksstoffen
  • Vertiefung bei den Zungenwarzen: Ansammlung von Speichel- und Speiseresten die die Bildung von Bakterien begünstigen (weißer Film auf der Zunge)

Die Zungenunterseite

An der Zungenunterseite befindet sich mittig das sogenannte Zungenbändchen. Rechts und links davon verläuft eine bläuliche Hauptvene, die den direkten Zugang zur Unterkieferspeicheldrüse herstellt. Der Mundspeichel ist z.B. für die Nahrungszerkleinerung extrem wichtig oder aber bei der Auflösung von Medikamenten im Mund- und Rachenraum.

Ein Muskel mit dreidimensionalen Fasern

Die Zunge ist ein Bewegungsapparat im Mund, welche unglaubliche Bewegungen bewerkstelligen muss. Sie ist flexibler als jeder anderer Körperteil, was sich nur auf die Anordnung von dreidimensionalen Muskelsträngen zurückführen lässt. Diese Form der Muskelanordnung ist absolut einmalig und an keiner weiteren Stelle im Körper zu finden. Betrachtet man sich die Muskelstränge einmal im Detail, so verlaufen sie wie folgt: vom Zungenrand zur Zungenrinne, von der Zungenspitze zum Zungenende und von der Zungenoberseite zur Zungenunterseite. Das hohe Maß an Flexibilität gewährleistet zahlreiche Funktionen:

  • Strecken und Kürzen
  • Änderung der Form (z.B. Einrollen)
  • vor und zurück bewegen
  • Anheben und wieder senken
  • Veränderung der Position im Mundraum

Krankheiten, Beschwerden und Störungen

Eine Erkrankung des Körpers löst in der Regel zahlreiche Warnzeichen aus. Begleiterscheinungen wie schmerzende Glieder, Fieber, Hautausschlag oder etwas Ähnliches sind möglich, wobei auch das Aussehen der Zunge eine entscheidende Rolle spielt. Ein kurzer Blick auf die Zunge kann bereits Aufschluss über eine Erkrankung geben. Die einst so rosige und glatte Zunge ist z.B. von weißen Belägen überhäuft und weist untypische Flecken auf. Am Aussehen der Zunge lässt sich meist eine erste Diagnose fällen.

Typische Zungenveränderungen sind:

  • weißer Zungenbelag: Infektionserkrankung im Körper (z.B. Magen-Darm-Infekt), weiße Verfärbung an der Zungenunterseite (Scharlach)
  • Fleckenbildung mit einer weißen Verfärbung: befällt die Zunge und den Mundraum und lässt sich direkt abwischen (Pilzerkrankung)
  • gerötete Himbeerzunge: Papillen stechen aus der Zunge hervor (Scharlach)
  • Lackzunge: extrem gerötet und glänzend (Erkrankung der Leber)
  • Faltenzunge: die Zungenspitze weist eine Faltenbildung auf (keine Erkrankung)
  • ein gelber Zungenbelag: Erkrankung der Leber oder Galle
  • ein brauner Zungenbelag: Erkrankung der Niere
  • Farbveränderungen der Zunge: rote Fleckenbildung am Zungenrand und eine graue Verfärbung in der Zungenrinne (Typhus)
  • ein weiß-grauer Zungenbelag: bei fauligem Geruch Verdacht auf Diphtherie
  • schwarze Haarzunge: Vergrößerung der Papillen mit schwarzem Belag (harmlose Männerkrankheit)
  • eine graue Verfärbung: Eisenmangel
  • weiß-gelbliche Fleckenbildung: Verletzung der Schleimhaut
  • rote Flecken mit Blutaustritt: Verdacht auf einen Tumor
  • Knoten- und Blasenbildung: Syphilis
  • Furchenbildung: Syphilis
  • ein geröteter Zungenrand: Erkrankung der Leber
  • Landkartenzunge: klar erkennbare Linien und Flecken, die ihre Anordnung immer wieder verändern (harmlos)
  • Entstehung von Rissen: Erkrankung des Darms
  • Zungenbrennen: Vitaminmangel bei Diabetikern
  • Vergrößerung der Zunge: Schwellung (Allergie)

Zungenbrennen: Eine Krankheit mit vielen Auslösern

Von einem Zungenbrennen spricht man immer dann, wenn die Zunge dauerhaft schmerzempfindlich ist, eine Fleckenbildung auf der Zungenoberseite vorliegt und einfach die Geschmacksnerven völlig durcheinander geraten sind. Und obwohl sich die Diagnose auf Zungenbrennen schnell stellen lässt, so gestaltet sich doch die Suche nach den Auslösern erheblich schwerer. In erster Instanz gilt es herauszufinden, ob es sich um ein primäres oder sekundäres Problem handelt. Primär bedeutet in diesem Fall, dass das Problem die Zunge selber ist. Hier kann es zu Veränderungen bei den Muskelfasern kommen oder aber die Nervenbahnen erfahren eine vollkommen andere Stimulation. Ein sekundärer Auslöser lässt sich wiederum direkt erkennen und behandeln. Eine Erkrankung der Zunge ist dann nur das Spiegelbild einer anderen körperlichen Erkrankung, die mit gezielten Behandlungsschwerpunkten bekämpft werden kann.

Ursachenforschung an der Zunge selber

In der primären Form der Erkrankung ist die Zunge selber das Problem. Dies betrifft etwa 2 Prozent der Gesamtbevölkerung, bei denen man überwiegend von Frauen spricht. Ist das Zungenbrennen direkt auf die Zunge bezogen, so erfährt der Körper meist eine Veränderung in den Nervenbahnen der Zunge. Ausgangspunkt kann eine extreme körperliche Veränderung sein oder aber der Beginn der Wechseljahre. Wissenschaftler haben die Ursachenforschung bis heute noch nicht beendet. Erwiesen ist aber bereits, dass Patienten mit einer Landkartenzunge / Faltenzunge sehr häufig vom Zungenbrennen betroffen sind. Das Gleiche gilt beim nächtlichen Zähne knirschen.

Zungenbrennen infolge einer körperlichen Erkrankung

In der Mundhöhle können sich rasch Bakterien ansammeln, die wiederum als Krankheitsauslöser zu betrachten sind. Gerade bei Mund- und Zahnproblemen, wie Karies oder Zahnfleischproblemen, können sich die Schmerzen rasch in einem Zungenbrennen äußern. Das Gleiche gilt bei allergischen Reaktionen auf Nahrungsmittel, Konservierungs- und Aromastoffe. Derartige Erkrankungen lassen sich eher als kurzzeitig betrachten und können mit entsprechenden Gegenmaßnahmen oder Vorkehrungen schnell wieder abgewehrt werden.

Deutlich schwieriger verhält es sich bei inneren Erkrankungen, die sich oftmals auch durch eine Verfärbung der Zunge erkennen lassen. Nennenswert wäre z.B. eine Erkrankung der Schilddrüse, Diabetes, Darmerkrankung, Autoimmunerkrankung oder eine neurologische Erkrankung. Eher selten lässt sich das Zungenbrennen auf die Einnahme von bestimmten Medikamenten zurückführen. Auffällig sind lediglich ACE-Hemmer oder sogenannte Angiotensin-Blocker.

Typische und häufige Erkrankungen

  • Magen-Darm-Infekt
  • Scharlach
  • Leberkrankheiten
  • Typhus
  • Eisenmangel
  • Nierenschaden
  • Überreaktion auf Antibiotika
  • Allergische Reaktionen

Fragen und Antworten

Ist die Zunge ein Organ?

Nein. Die Zunge ist ein Muskel, welcher aus dreidimensionalen Muskelfasern besteht und vielfältige Aufgaben erfüllen kann. Dazu zählt zum Beispiel das Sprechen, die Nahrungszerkleinerung oder auch das Schlucken.

Beeinflusst die Zunge das Sprachvermögen?

Ja. Damit der Mund akustische Laute und Buchstaben hervor bringen kann, bedarf es einer schnellen und individuellen Zungenbewegung. Bei einer eingeschränkten Funktionsbereitschaft kann es passieren, dass sich bestimmte Wörter nicht mehr richtig aussprechen lassen. Die Nutzung des Alphabets ist dann eingegrenzt und beeinflusst das tägliche Leben erheblich.

Kann die Zunge Aufschluss über etwaige Krankheiten geben?

Natürlich kann man anhand einer farblichen Veränderung oder einer Fleckenbildung auf mögliche Krankheiten schließen. Dies ist aber niemals eine hundertprozentige Aussage, sofern man die Symptome nicht durch einen Facharzt abgeklärt hat.d

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