Tagespflege

Wissenswertes zum Thema Tagespflege

 

In diesem Artikel finden Sie einige Informationen zur oft nicht ganz so bekannten Form der Pflege – die Tagespflege. Egal ob sie selbst die Dienste in Anspruch nehmen möchten, oder einen Angehörigen haben, für den dies in Frage kommt, hier werden einige Fragen beantwortet. Sie werden genauer erfahren was in einer Tagespflege geboten wird und natürlich auch über die Kosten informiert werden.

Des Weiteren lernen Sie einen typischen Tag in einer solchen Einrichtung kennen. Außerdem gibt es ein paar häufige gestellte Fragen, die Sie sich vielleicht auch schon gestellt haben.

Worum geht es bei der Tagespflege?

 

Kurzbeschreibung

 

Kurz gesagt ist es eine Einrichtung für Menschen, die spezielle tägliche Bedürfnisse haben. Dies können beispielsweise alte oder durch Krankheit pflegebedürftige Leute sein. Diese werden von ausgebildeten und geschulten Fachkräften betreut. Das können Altenpfleger sein, Krankenschwestern, Bewegungstherapeuten oder auch psychologisch Ausgebildete Fachkräfte. Die Tagespflege kann den ganzen Tag andauern oder auch nur ein paar Stunden, die ganze Woche über oder nur ein paar bestimmte Tage. Das wichtigste Merkmal der Tagespflege ist, dass die Besucher abends in ihre eigene Wohnung zurückkehren und dort die Nacht verbringen.

 

Definition nach Paragraf 41

 

Nach §41 des Soazialgesetzbuchs Elf (SGB XI) haben Pflegebedürftige einen Anspruch auf diese Art von Pflege, wenn sie zur Stärkung der häuslichen Pflege nötig ist, oder wenn die häusliche Pflege gar nicht erst im benötigten Ausmaß zur Verfügung gestellt werden kann. Dabei spielen sowohl psychisch, neurologische Gründe, als auch Gründe der Mobilität eine Rolle. Auch

 

Das Wichtigste Merkmal

 

Ein wichtiges Merkmal der Tagespflege ist die individuelle Betreuung jeden Gastes. Es wird darauf geachtet, dass den Besuchern möglichst lange ihre Alltagskompetenzen erhalten bleiben, bzw. dass sie diese wieder erlernen. So gibt es teilweise speziell Geschulte Mitarbeiter, die auch Physiotherapie anbieten, oder das Malen und Spielen eines Instrumentes anbieten. Die Angebote der verschiedenen Einrichtungen unterscheiden sich oft sehr stark.

 

In welcher Situation bietet sich eine Tagespflege an?

 

Für die Inanspruchnahme von den Diensten einer Tagespflege kann es sehr viele, sehr verschiedene Gründe geben. Hinter jedem Menschen stecken ganze eigene Schicksale und eine eigene Geschichte, deshalb muss auch jeder Fall individuell betrachtet werden. Häufige Gründe für den Anruf bei einer Tagespflege können sein:

 

  • Die Stabilisierung der häuslichen Pflegesituation. Angehörige werden entlastet, können sich erholen. Dadurch können Sie sich besser auf die zwischenmenschliche Pflege konzentrieren, ohne den zu pflegenden Angehörigen als Last zu sehen. Hier kann die Tagespflege auch oft nur an bestimmten Wochentagen, oder als „Urlaub“ für ein paar Wochen in Anspruch genommen werden.
  • Pflegende Angehörige können auch weiterhin einem Beruf nachgehen. So haben Sie einen Ausgleich zur Pflege, verlieren keine sozialen Kontakte und sind finanziell abgesichert
  • Gerade bei Krankheiten fühlt man sich als Betroffener, umgeben von Gesunden, oft einsam. In der Tagespflege befinden sie sich unter Gleichgesinnten und verbringen Zeit mit Menschen, die oft in ähnlichem Alter sind, oder einen vergleichbaren gesundheitlichen Hintergrund haben.
  • Auch die Sicherheit spielt eine große Rolle. Ist der Betroffene nicht mehr gut zu Fuß, können alltägliche Tätigkeiten, wie der Gang zur Toilette, ein erhebliches Risiko darstellen. In der Tagespflege können geschulte Mitarbeiter behilflich sein.
  • Psychische Gründe darf man auch nicht außer Acht lassen. Gerade alleinstehende Senioren stehen oft in Gefahr sehr einsam zu werden. Durch den Tod des Ehepartners, oder durch die Familie die hunderte Kilometer weg wohnt, es gibt viele Gründe weshalb das Sozialleben der alten Menschen minimiert wird. Hier kann die Tagespflege helfen wieder Kontakt zu Menschen aufzubauen und soziale Interaktionen stattfinden zu lassen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Gründe. Ob der Dienst in Anspruch genommen wird oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist es, dass die Inanspruchnahme nicht mit Schuldgefühlen behaftet ist. Der Angehörige soll nicht abgeschoben werden, vielmehr soll die Steigerung der Lebensqualität erfolgen.


Für wen eignet sich die Tagespflege?

 

Eng verbunden mit den möglichen Gründen ist die Frage, für wen die Tagespflege eigentlich geeignet ist. Kurz gesagt ist es optimal für Menschen, die in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, aber noch nicht pflegebedürftig genug für ein Pflegeheim sind. Die mögliche „Zielgruppe“ besteht also aus:

 

  • Alleinstehenden Personen in höherem Alter, bzw. in einem gesundheitlichen Zustand, der das komplett eigenständige Leben erschwert
  • Ältere Menschen, die altersbedingt selten Hunger und Durst verspüren und damit besondere Betreuung benötigen
  • Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen (Beispielsweise Demenz, die noch nicht so weit fortgeschritten ist, damit eine stationäre Behandlung notwendig ist)
  • Menschen die Fähigkeiten des täglichen Lebens (Toilettengänge, Kochen, Laufen, Kommunikation) wieder erlernen, bzw. beibehalten möchten
  • Leute mit körperlichen Beeinträchtigungen
  • Pflegebedürftigen Menschen, die die Wartezeit auf einen stationären Pflegeplatz überbrücken möchten
  • Menschen die in ihrem Umfeld kaum Kontaktpersonen haben und aufgrund körperlicher Einschränkungen selten aus dem Haus können. Hier können Sie wieder ein Sozialleben erlernen
  • Transportfähigen Personen. Um in die Tagespflege zu gelangen, müssen die Menschen natürlich transportfähig, d.h. nicht bettlägerig sein.

Auch für eine kurze Zeit, z.B. nach einem Schlafanfall, kann die Hilfe in Anspruch genommen werden. Solange bis die Alltagskompetenzen wieder vollkommen hergestellt sind. Die meisten Pflegeeinrichtungen haben keine, oder sehr kurze Kündigungsfristen von der Seite des zu Pflegenden aus. Dadurch, dass keine Betten freiwerden müssen, sind sie auch oft flexibler in der Belegung der Gruppen, so dass man einfacher kurzfristig einen Platz bekommen kann.

 

Einen weiteren Krankheitsfall bietet die Multiple Sklerose, kurz MS. Hier haben die Betroffenen oft mit verschiedenen motorischen und kognitiven Verlusten zu kämpfen, die manchmal für immer bleiben, manchmal aber auch wieder verschwinden. Gerade die Flexibilität der Tagespflege, da nicht auf freie Betten gewartet werden muss, macht dieses Modell zu einer optimalen Lösung für die Erkrankten.

 

Welche Leistungen gibt es, was wird in der Tagespflege gemacht?

 

Natürlich gehen die Leistungen der Tagespflege weit über die reine Überwachung der Sicherheit hinaus. Die meisten Einrichtungen haben ein breit gefächertes Repertoire an Leistungen und Diensten. Wichtige Scherpunkte sind unter anderem:

 

  • Flexible Zeiten der Betreuung in kleinen Gruppen. So kann für jeden die passende Zeit gefunden werden, egal ob Stunden- oder Tagesweise
  • Gemeinsame Mahlzeiten. Diese dienen meist nicht nur der Gemeinschaft, sondern sie werden auch oft gemeinsam und gesund gekocht
  • Oft gibt es ein geplantes Programm. Je nach Anforderungen des Patienten können es Sport- und Gymnastikübungen sein, Singen, Basteln, Gedächtnistraining, gemeinsames Lesen, Orientierungsübungen, Ausflüge oder Spaziergänge. Hier lohnt es sich unverbindlich nachzufragen.
  • Selbstverständlich auch die Pflege und Betreuung ein wichtiger Schwerpunkt. Egal ob Toilettengänge, Hilfe bei Bewegung oder beim Essen, den zu Pflegenden Personen wird bestmögliche Hilfe geboten
  • Oft gibt es auch Fahrdienste die die Fahrten zwischen Wohnung und Tagespflegeeinrichtung übernehmen, diese können meist auch Rollstuhlfahrer transportieren
  • Wird die Pflege als kurzfristige Maßnahme, beispielsweise nach einem Herzinfarkt, benötigt, werden meist auch Hilfen angeboten um wieder in den Alltag zurückzufinden und den Tag zu strukturieren

Wie ist das mit den Kosten?

 

Natürlich spielt bei der Frage nach der Tagespflege auch der finanzielle Faktor eine Rolle. Der Preis für die Dienste setzt sich gleich aus mehreren Teilen zusammen:

 

  • Zum einen die Mitarbeiter. Ausgebildete Pflegekräfte möchten selbstverständlich auch von irgendwas leben. Dazu kommen Reinigungskräfte, Köche, evtl. Ärzte bzw. Notdienst, ggf. Therapeuten
  • Die Verpflegung (also Getränke, Essen, Trinken)
  • Ggf. der Fahrdienst (Fahrzeugverschleiß, Benzin, Versicherung)
  • Das Gebäude (Strom, Miete/Kaufpreis, Instandhaltung, Gartenanlage, Wasser)

Je nach der der Pflege, der Lage und des Angebots schwanken die Preise teilweise erheblich. Im Schnitt kostet ein Tag zwischen 60 und 100 €. Hier hilft es nur, sich zu informieren und zu vergleichen. Die Kosten muss man oft nicht alleine tragen. Die Pflege- bzw. Krankenkasse zahlen je nach Pflegegruppe einen gewissen Betrag. (Seit Januar 2017 gibt es keine Pflegestufen mehr – diese sind jetzt unterteilt in die Pflegegruppen Eins bis Fünf).

 

In der Gruppe Eins werden bis zu 125 € monatlich übernommen, in Gruppe Zwei 689 €. In der dritten Gruppe wird es bereits vierstellig, bis zu 1.298 €, in Gruppe vier 1.612 € und in der letzten Gruppe 1.995 €. Bei höheren Gruppen ist natürlich auf oft die Überlegung für eine vollstationäre Pflege zu tätigen.

 

Die Einstufung in die verschiedenen Pflegegruppen erfolgt durch Prüfer. Hier sollte man sich bei der der Kranken- bzw. Pflegekasse beraten lassen. Oft gibt es auch Zuschüsse für benötigte Hilfsmittel innerhalb und außerhalb des Hauses. Auch Krankheiten wie Alzheimer wirken sich gesondert auf die Einstufung aus.

 

Wie sieht der Tagesablauf aus?

 

Da der genaue Ablauf in der Tagespflege meist schwer vorstellbar ist, gibt es hier einen beispielhaften Ablauf eines Tages. Die handelnden Personen und Orte sind frei erfunden.

 

Lydia T. (68) steht wie jeden Morgen pünktlich um acht Uhr auf. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung in einem Mehrparteienhaus im Grünen. Ihr Sohn wohnt mit seiner Familie im selben Haus, die Kinder und er sind bereits auf der Arbeit bzw. in der Schule. Seine Frau hilft Lydia noch sich anzuziehen und ein wenig zu waschen, bevor diese auch in ihren Halbtagsjob aufbricht.

 

Um 8.30 kommt der Fahrdienst und fährt Lydia in die Tagespflegeeinrichtung. Dort trifft sie auf die liebgewonnenen Pfleger und Pflegerinnen, sowie auf andere Senioren, die sie inzwischen zu ihren Freunden zählt. Die Begrüßung ist wie jeden Morgen sehr herzlich. Um neun Uhr beginnt der Tag in der Tagespflege mit einem gemeinsamen Frühstück. Da sie Diabetes hat, bekommt sie sogar eine spezielle Mahlzeit, angepasst an ihre Bedürfnisse. Außerdem gibt es Auswahl für Glutenintolerante Besucher, für Vegetarier und Veganer, sowie für Menschen mit Fructoseintoleranz.

 

Anschließend kann Lydia sich aussuchen, was sie machen möchte. Sie kann mit spazieren gehen, mit den Pflegern Spiele spielen um die kognitiven und motorischen Fähigkeiten zu verbessern, oder mit beim Kochen für das Mittagessen helfen. Jeden Tag gibt es ein anderes Programm. Manchmal gibt es auch Ausflüge, oder es wird gesungen. Sogar Instrumente kann man noch lernen, Keyboard bekommen die meisten Besucher auch mit zittrigen Händen noch hin. Heute entscheidet sie sich für den Spaziergang. Die Gruppe läuft durch den Stadtpark und sie werden durch die geschulte Betreuerin immer wieder dazu angehalten besondere Blumen zu riechen, Bäume zu fühlen um mit allen Sinnen am Spaziergang teilzunehmen. Lydia genießt die Sonne auf der Haut und lernt ganz neue Pflanzen kennen, während sie mit den anderen Senioren plaudert. Auch zwei Rollstuhlfahrer aus ihrer Gruppe sind dabei.

 

Wieder zurück in der Tagespflege gibt es das gemeinsame Mittagessen. Es gibt verschiedene Gerichte für besondere Bedürfnisse zur Auswahl, sowie ein kleines Salatbuffet. Alles wird frisch mit den Besuchern der Kochgruppe zusammen zubereitet. Danach gibt es kein festes Programm, sondern freie Zeit. Lydia nutzt sie um mit ihren Freundinnen den Umgang mit dem Computer zu üben, hier werden sie von einer Pflegerin tatkräftig unterstützt. So lernen sie, je nach Wunsch, auch die modernen Medien und die Technik gut kennen. Mit einem Kaffee und ein paar Keksen endet der Tag und Lydia wird wieder nach Hause gefahren.

 

Hier verbringt sie den Abend meist mit der Familie ihres Sohnes. Vor der Inanspruchnahme der Tagespflege war sie oft gestresst, da sie sich von ihrem Sohn bevormundet gefühlt hatte. Auch seine Familie war häufig überfordert mit der ganzen Situation. Doch jetzt können alle entspannt in den Abend gehen und Lydia kann die Zeit mit ihren Enkeln genießen.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Wie finde ich den passenden Platz für meine Angehörigen?

 

Machen Sie sich eine Liste mit Dingen die Ihnen wichtig sind. Das können je nach betroffener Person ganz andere Sachen sein. Manchen ist eine Vertrautheit wichtig, so dass kleine Gruppen und feste Sitzplätze zu Tisch wichtig sind. Andere sind sehr schüchtern, so dass eine empathische Eingliederung nötig ist. Wichtig ist auch der Umgang mit den Besuchern. Sind die Pfleger ruhig und gelassen? Regen Sie zu Denkspielen und Motorik Übungen an? Sind sie geduldig?

 

Wichtig ist es zu klären, ob ein Fahrdienst besteht und wie dieser funktioniert. Am besten setzen Sie sich mit ihrem angehörigen in einer ruhigen Minute zusammen und besprechen gemeinsam, welche Punkte wichtig sind. Anschließend vereinbaren Sie einen Probetag, evtl. auch eine Probewoche, um sich alles vor Ort anzusehen. So können böse Überraschungen im Nachhinein ausgeschlossen werden.

 

Meine Mutter hat leichte Demenz. Ist auch für die die Tagespflege eine Option?

 

Prinzipiell kann gesagt werden: ja. Natürlich müssen hier ganz besondere Dinge beachtet werden. Zusätzlich zu den in Frage eins genannten Punkten, muss hier die Einrichtung noch weitere Kriterien erfüllen. Die Pfleger sollten sich mit der Krankheit auskennen und ein ganz besonderes Augenmerk sollte auf die Förderung kognitiver Fähigkeiten gesetzt werden. Außerdem ist es wichtig, dass die Besucher davon abgehalten werden, sich draußen zu verlaufen. Dies natürlich auf freundliche und menschenwürdige Art und Weise. Sie sollen nicht eingesperrt werden, sondern einfach in Sicherheit untergebracht sein.

 

Wird dies alles beachtet, steht einer Tagespflege für Demenzkranke nichts im Weg. Ganz im Gegenteil, hier haben Sie außerdem Kontakt zu gleichgesinnten und können gezielt gefördert werden.

 

Mein Angehöriger will partout nichts davon hören. Obwohl er schlecht zu Fuß ist und ich beruflich eingespannt, möchte er keine Hilfe in Anspruch nehmen. Was soll ich tun?

 

Ganz wichtig ist hier Geduld. Ein Patentrezept gibt es leider nicht, denn jeder Mensch ist anders und hat verschiedene Gründe, sich gegen den Gedanken an Tagespflege zu wehren. Häufig sind es die Angst vor Veränderung und die Schwierigkeit sich selbst einzugestehen, dass man Hilfe braucht. Auch Angst dann man nicht mehr gewollt ist, dass man von der Familie abgeschoben wird und schon bald im Pflegeheim landet kann eine Rolle spielen. Es also ganz wichtig einfühlsam auf die Person einzugehen. Machen Sie ihrem Angehörigen klar, dass Sie sich sorgen, aber dass Sie ihn nicht loswerden möchten.

 

Informieren Sie sich vielleicht schon vorher, ohne Ihren Angehörigen, über verschiedene Angebote. Zu einem Probetermin können Sie dann gemeinsam gehen. Oft ist es das Unbekannte gegen das man sich sträubt.

 

Ich sitze im Rollstuhl und habe durch Erkrankungen Probleme meine Arme richtig zu koordinieren. Ansonsten bin ich aber gesund, kann ich auch die Dienste in Anspruch nehmen?

 

Die Antwort ist ganz klar ja. Sobald motorische Einschränkungen in dem Maße vorliegen, dass der Alltag eingeschränkt ist lohnt sich ein Anruf bei der nächsten Tagespflege. Wichtig ist natürlich nach einer Einrichtung zu suchen, die auf Rollstuhlfahrer ausgerichtet ist. Die sanitären Anlagen sollten angepasst sein, außerdem die Breite der Türen. Auch der Fahrdienst, der eventuell in Anspruch genommen wird, muss geeignet sein einen Rollstuhl zu transportieren.

 

Fazit zur Tagespflege

 

Natürlich ist es schwer ein allgemeines Fazit zu geben, über einen Bereich der sehr von persönlichen und Individuellen Geschichten und Schicksalen geprägt ist. Die Idee der Tagespflege jedoch ist das perfekte Bindeglied zwischen Selbstständigkeit und gesicherter Betreuung. Ganz nach dem Motto „So viel wie nötig und so wenig wie möglich“ können hier die Senioren oder Erkrankten einen relativ normalen Alltag nachgehen. Durch die Entlastung der Angehörigen ist das eine komplette Win-Win Situation. Den einzigen Wehmutstopfen bringt der Kostenfaktor. Die Pflege ist oft nicht ganz billig. Wenn man jedoch hinter die Kulissen sieht und bemerkt, welche Arbeit hinter den Einrichtungen steckt, sieht man das meist mit anderen Augen. Die Angehörigen werden gefördert, sie erleben schöne Ausflüge, erhalten gesundes Essen und haben Kontakt zu Gleichgesinnten. Lebensqualität lässt sich nur schwer in Geld aufwiegen, deshalb sollte der Punkt, sofern die finanziellen Mittel vorhanden sind, auch nicht so schwer gewogen werden. Das Wichtigste ist, dass der Besucher sich wohl fühlt. Ganz individuelle Kriterien können eine Rolle spielen, doch im Endeffekt ist die Idee hinter der Tagespflege eine grandiose Idee. Sie gibt Bedürftigen Unabhängigkeit, schafft Geborgenheit und Sicherheit und entlastet außerdem die Angehörigen.

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