Hautkrebs Symptome

Die Hautkrebs Symptome frühzeitig erkennen

Auch wer kein Mediziner, oder Hautfachmann ist, kann Krankheiten wie Hautkrebs erkennen, da die Symptome oft, mit bloßem Auge zu sehen sind. Dies natürlich nur, wenn man seine Haut und vor allem die Veränderungen daran, aufmerksam beobachtet.

Dies bedeutet nicht, dass jede ungewöhnliche Hautstelle, mit Hautkrebs gleichzusetzen ist, jedoch ist es immer ratsam, bei Hautveränderungen, Kontakt zu einem Dermatologen aufzunehmen und sich untersuchen zu lassen, der Hautarzt wird gegebenenfalls eine feingewebliche (histologische) Untersuchung von Gewebeproben durchführen, um eine sichere Diagnose stellen zu können.

Die Ursachen von Hautkrebs sind meist schädigende UV-Strahlung, also zu lange Aufenthalte in der Sonne und zu häufige Besuche im Solarium. Da es einige unterschiedliche Arten von Hautkrebs gibt, sind auch die Symptome verschieden. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, über die Anzeichen und Symptome von Hautkrebs.

 

Früherkennung von Hautkrebs, Behandlung und Therapie

Bei Hautkrebs können das rechtzeitige Erkennen und die Behandlung der Symptome, die Gesundheit und das Leben retten. Wird Hautkrebs, vor allem schwarzer Hautkrebs, in einem frühen Erkrankungsstadium diagnostiziert, sind die Heilungschancen sehr groß. Ist der Krebs dagegen schon weit fortgeschritten, sinken die Heilungschancen rapide.

Wie erkennt man Hautkrebs? Was sind die ersten Anzeichen und Symptome?

Relativ einfach zu erkennen ist der gefährliche schwarze Hautkrebs, malignes Melanom, da sich dieser Krebs aus den pigmentbildenden Zellen, den Melanonzyten, entwickelt und sich als dunkel gefärbte Hautveränderung zeigt.

Die Erscheinungsformen des schwarzen Hautkrebs, können sich doch teilweise sehr unterschiedlich gestalten. Beim weißen Hautkrebs wird zwischen dem Basalzellkrebs und dem Stachelzellkrebs unterschieden. Der Basalzellkrebs hat ebenfalls verschiedene Subtypen, die sich in der Farbe bei den Patienten unterscheiden. Im frühen Stadium begrenzen sich die Symptome nur auf die Haut, andere Symptome zeigen sich erst, wenn die Erkrankung im Körper weiter fortgeschritten ist.

Aussehen des schwarzen Hautkrebs

Das maligne Melanom, der schwarze Hautkrebs kann wie ein Leberfleck, oder Muttermal, also wie ein einfaches Pigmentmal aussehen. Anhand der ABCD-Regel lässt sich jedes Pigmentmal beurteilen. So lässt sich auch der schwarze Hautkrebs erkennen.

Maligne Melanome treten im Wesentlichen, in den folgenden Erscheinungsformen auf:

Akrolentiginöses Melanom (ALM):

Diese Art des schwarzen Hautkrebses wächst bevorzugt an den Extremitäten-Enden, den so genannten Akren.

Von den hier genannten vier Melanomtypen ist es die seltenste Form von schwarzem Hautkrebs. Symptome: Das akrolentiginöse Melanom entwickelt sich im Bereich der Handflächen, Fußsohlen, Finger– und Zehenendglieder insbesondere unter den Nägeln. Dieses Melanom kann mit einer Nagelverletzung, einem Nagelpilz oder einer Warze verwechselt werden. Es hat oft unscharfe, vielfarbige Flecken.

Noduläres Melanom (NM): Das noduläre (knotige) Melanom ist die aggressivste Art von schwarzem Hautkrebs. Symptome: Wie das SSM entsteht es häufig an Rücken, Brust und Extremitäten. Das noduläre Melanom entwickelt sich schnell innerhalb einiger Monate. Es zeigt sich als erhabener, knotiger und häufig blutender Tumor und ist blau bis dunkelbraun. Durch das stark ausgeprägte Tiefenwachstum besitzt diese Form von Schwarzem Hautkrebs die schlechteste Prognose aller Melanome.

Lentigo maligna Melanom (LMM): Das Lentigo maligna Melanom tritt insbesondere bei älteren Menschen auf und entwickelt sich langsam über Jahre bis Jahrzehnte auf dem Boden der Krebsvorstufe Lentigo maligna zu schwarzem Hautkrebs. Symptome: Zu den bevorzugten Lokalisationen gehören sonnenexponierte Hautbezirke wie das Gesicht, der Hals, die Arme und Hände.

Superfiziell spreitendes Melanom (SSM):

Das superfiziell spreitende Melanom ist die häufigste Form von schwarzem Hautkrebs. Symptome: Es entwickelt sich innerhalb von einem bis vier Jahren bevorzugt an Rücken, Brust und Extremitäten. Es ist flach, teils knotig, von der gesunden Haut oft scharf begrenzt und kann braun, grau, rosa bis blauschwarz sein. Selten erscheinen einige Areale auch weißlich.

Neben diesen Hauptformen gibt es auch noch seltenere Sonderformen des schwarzen Hautkrebses, wie beispielsweise das Aderhautmelanom, oder das amelanotische Melanom (AMM).

Weißer Hautkrebs: Aussehen Basalzellkrebs (Basaliom)

Der weitaus größte Teil der Basalzellkarzinome, findet sich im so genannten zentrofazialen Bereich, also vom Haaransatz bis zur Oberlippe. Weitere häufige Lokalisationen der Basaliome sind an der Ohrmuschel, an der behaarten Kopfhaut und im unteren Gesichtsdrittel zu finden.

Etwas seltener kommen Basaliome am Körperstamm und an den Extremitäten vor. An der Mund– und Genitalschleimhaut, den Handflächen und Fußsohlen treten Basalzellkarzinome nicht auf. Typische Hautkrebs Symptome beim Basalzellkarzinom sind wiederkehrende Blutungen der betroffenen Hautstelle. Es gibt verschiedene Typen von Basalzellkrebs, die in ihrem Aussehen stark variieren können.

Folgende Formen von Basalzellkrebs werden unterschieden:

• Pigmentiertes Basaliom:

Dies ist eine Variante des knotigen Basalioms. In den betroffenen Zellen werden Pigmente (Melanin) eingelagert. Daher kann es mit einem malignen Melanom (Schwarzer Hautkrebs) verwechselt werden.

• Exulzerierend wachsendes Basaliom: Im Gesicht kommt es häufig zu einem geschwürigen Zerfall des Basalioms. Werden tiefere Gewebsschichten zerstört, Sprechen Mediziner vom destruierend wachsenden Basaliom

• Knotiges (noduläres), solides Basaliom: Dies ist der häufigste Basaliomtyp. Im Anfangsstadium zeigt sich der Krebs in der Regel nur als hautfarbenes oder glasiges Knötchen. Typisch für den Basalzellkrebs ist die Durchsetzung der Knötchen mit kleinen Äderchen (Teleangiektasien) und einem perlschnurartigem Randwall.

• Oberflächliches Basaliom: Dieser Basaliomtyp wird häufig übersehen, da sie entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) ähnelt. Am häufigsten tritt es am Rumpf und an den Extremitäten auf.

• Sklerodermiformes Basaliom: Dieser Typ ist oft schlecht von gesunder Haut zu unterscheiden, da das Basalzellkarzinom wie eine gelbliche Ablagerung aussieht. Manchmal erinnert diese Form im Aussehen an Narbengewebe. Knötchen sind kaum zu erkennen.

Weißer Hautkrebs: Anfangsstadium Basalzellkrebs (Basaliom)

Bei einem Basaliom sieht man zu Beginn meist nur wenige Millimeter große, weißlich-graue Knötchen (Papeln) die einen perlmuttartigen Glanz haben können. Zum Teil sind bereits erste Teleangiektasien (kleine, aber mit bloßem Auge sichtbare Blutgefäße) auf der Oberfläche zu erkennen. Durch Rasieren oder Kratzen bildet sich auf den perlmuttartig glänzenden Pickeln oft eine leichte blutige Kruste. Im Laufe von Monaten und Jahren sinkt die Oberfläche eines solchen Pickels in der Mitte ein. Eine Mulde entsteht, an dessen Rand sich ein kleiner Randwall befindet. Auf diesem Randwall sieht man kleinste Blutgefäße. Der Krebs wächst nach und nach in immer tiefere Gewebeschichten.

Weißer Hautkrebs: Aussehen Stachelzellkrebs (Spinaliom, Plattenepithelkarzinom)

Fortgeschrittene Formen von Stachelzellkrebs verfärben sich aufgrund der zunehmenden Verhornung weißlich, werden dicker und breiten sich aus. Später zeigen sich als Hautkrebs-Symptome warzig-höckerige Hautwucherungen, die mit dem Untergrund fest verwachsen. Sie fühlen sich rau wie grobes Sandpapier an. Versucht man, diese Verhornungen abzulösen, fängt die Haut an zu bluten.

Weißer Hautkrebs: Anfangsstadium Stachelzellkrebs (Spinaliom, Plattenepithelkarzinom)

Das Erscheinungsbild von Stachelzellkrebs gleicht im Anfangsstadium oft dem der aktinischen Keratose. Anfangs zeigt sich eine rötlich-gelbliche Verhornung (Hyperkeratose) die meist nicht ohne eine kleine Blutung abgelöst werden kann. Am Rande ist die Haut oft wegen einer Entzündung leicht gerötet.

Wie kann man lernen Hautkrebs zu erkennen?

Ständig wandelt sich unsere Haut, sie ist das größte Organ des Menschen. Täglich können auf ihr Flecken, oder Hautveränderungen entstehen. Meist sind diese harmlos und nur in den seltensten Fällen, handelt es sich tatsächlich um Hautkrebs. Die Symptome für Hautkrebs können leicht, mit normalen Hautveränderungen verwechselt werden. Doch verhärtet sich der Verdacht auf Hautkrebs, ist es immer sinnvoll einen Arzt aufzusuchen. Für die frühzeitige Entdeckung von Hautkrebs Symptomen ist es ratsam seine Haut kontinuierlich und genau zu beobachten.

Die auftretenden Symptome hängen von der jeweiligen Art, des Hautkrebs ab. Man kann lernen, den Hautkrebs zu erkennen. Wer seine Haut aufmerksam und regelmäßig beobachtet und sich Bilder von Hautkrebs im Internet oder in Büchern ansieht, kann viel über die Symptome und das Aussehen von Hautkrebs lernen. Man kann auch den Hautarzt fragen, dieser wird einem zeigen, wie die Symptome von Hautkrebs typischerweise auf der Haut aussehen.

Sollte der Verdacht auf Hautkrebs bestehen, sollte unbedingt ein Dermatologe aufgesucht werden. Dieser kann Hautkrebs erkennen und seine Diagnose durch eine Gewebeprobe absichern.

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