Schwarze Lebensmittel – die schwarzen Schafe der Ernährung?

Schwarz ist die Farbe des Ungewissen, Geheimnisvollen, welche sich auf alle Bereiche des Lebens übertragen lässt. Wie ist es bei der Ernährung? Sind schwarze Lebensmittel gesund oder machen sie dem Ruf ihrer Farbe alle Ehre?

Hier ein Überblick:
Schwarzer KaffeeSchwarzer Kaffee
Für viele ist der Gedanke, auf ihren Kaffee verzichten zu müssen, unvorstellbar.

Zum Glück ist das für eine gesunde Ernährung auch nicht nötig- vorausgesetzt, er wird schwarz, also ohne Milch, Zucker oder Rahm getrunken. Entgegen der Vorurteile ist das Getränk dann nämlich eher gesundheitsfördernd. Schwarzer Kaffee wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus, regt die Zellerneuerung an und schützt sogar vor Diabetes oder Lebererkrankungen.

Eine besonders gute Nachricht für Kaffeeliebhaber, die Abnehmen wollen: vor allem der Konsum vor dem Sport macht leistungsfähiger und regt die Fettverbrennung an. Umstritten ist jedoch, dass das enthaltene Koffein wach macht bzw. wach hält. Jeder Mensch reagiert anders auf die Wirkung.


Schwarze OlivenSchwarze Oliven
Die mediterranen Steinfrüchte gelten besonders in schwarzer Farbe als hocharomatisch.

Der Grund dafür ist, dass grüne Oliven noch unreif geerntet werden, während die schwarzen bereits den vollen Reifegras erreicht haben.

Leider führt die Lebensmittelindustrie ihre Kunden diesbezüglich oft hinters Licht. Schwarze Oliven aus der Dose oder aus dem Glas sind häufig geschwärzt. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Gewissheit. Verdächtig sind die Stoffe Eisen-II-Gluconat und Eisen-II-Lactat.


SchwarzbrotSchwarzbrot
Viele Diäten empfehlen den kompletten Verzicht auf Weißmehlprodukte und raten, diese durch Schwarzbrot zu ersetzen.

Damit haben sie jedoch nur teilweise Recht. Zwar enthält Weißbrot schnell verfügbare, sogenannte „leere Kohlenhydrate“, die der Körper nicht so gut verwerten kann, wie die aus dunklen Brotsorten, dennoch unterscheiden sich Schwarz- und Weißbrot bezüglich der Kalorien kaum. Schwarzbrot sättigt aufgrund seiner Ballaststoffe länger und kann somit den Heißhunger bremsen.

Trotzdem sind dem Backwerk oft Samen untergemischt, die die Kalorienzahl stark in die Höhe treiben. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Lebensmittel genau wie bei den Oliven gefärbt ist. Wer sicher gehen möchte, greift zu Vollkornprodukten, denn diese Bezeichnung dürfen nur Brote tragen, die einen vorgeschriebenen Vollkornanteil enthalten.


Schwarzer SesamSchwarzer Sesam
Magnesium, Kalzium, Zink, Aminosäuren, hochwertiges Eiweiß, Eisen, Vitamin A… die Liste der positiven Inhaltsstoffe der kleinen Körner könnte noch viel weiter geführt werden.

Bei der schwarzen Sesamsaat ist sie jedoch länger als bei der weißen Variante.

Dies liegt an der Verarbeitung des weißen Sesams. Schwarz entspricht er der ungeschälten Urform und genau wie bei vielen anderen Lebensmitteln stecken vor allem in der Schale wertvolle Nährstoffe und Mineralien.


Schwarze JohannisbeerenSchwarze Johannisbeeren
Johannisbeeren sind wahre Gesundheitswunder. Egal ob rot, weiß oder schwarz enthalten die kleinen Strauchfrüchte viel Vitamin C, Vitamin E, Eisen, Kalzium und Kalium.

Dennoch sticht die schwarze Johannisbeere ihre andersfarbigen Verwandten aus. Sie weist nicht nur den höchsten Vitamin C Gehalt auf, sondern liefert auch jede Menge Antioxidantien, die vor Krebs schützen. Wer jedoch sehr kritisch ist, weist darauf hin, dass sie pro 100g rund 10 Kalorien mehr liefern als die anderen Sorten.

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