Cialis

Cialis – Informationen

  • Hersteller: Lilly Deutschland GmbH
  • PZN: 06472208
  • Rezeptpflichtig: Ja
  • Art: Filmtabletten
  • Menge: bis zu 84 Stück

Wirkung & Anwendung

Cialis ist in Deutschland seit 2002 erhältlich und gehört zu den Viagra-ähnlichen, rezeptpflichtigen Potenzmitteln. Es darf daher nur von erwachsenen Männern, die über eine Potenzschwäche leiden, eingenommen werden.

Man spricht hier auch von einer erektilen Dysfunktion, bei der es dem Mann nicht möglich ist, während sexueller Aktivitäten einen harten, erigierten Penis zu bekommen oder er diesen während des Geschlechtsaktes nicht lange genug aufrechterhalten kann.

Genau wie Viagra sorgt Cialis für ausreichende „Standfestigkeit“, die sich etwa eine halbe Stunde nach Einnahme einstellt. Diese ist aber nur zeitweilig und künstlich hervorgerufen, eine nachhaltige Heilung von Potenzschwächen ist damit also nicht möglich.

Cialis 20 mg ist die stärkere Variante dieses Mittels, es gibt Cialis auch in einer schwächeren 10 mg-Version. Das Medikament enthält den Wirkstoff Tadalafil und gehört somit zur Gruppe von Arzneimitteln, welche “Phosphodiesterase 5 Inhibitoren” genannt werden. Diese bewirken eine gewisse Entspannung der Penis-Blutgefäße und erleichtert dadurch den innerhalb des Geschlechtsorgans zirkulierenden Blutstrom, was zu einer deutlich verbesserten Erektion führt.

Daher hilft Cialis auch nur beim Befund einer erektilen Dysfunktion und dies auch nur bei parallel damit einhergehender sexuellen Stimulierung. Von ganz alleine bewegt sich da also trotz Einnahme nichts! Ebenso wenig hilft die Pille beim Auftreten kurzfristiger Erektionsstörungen. Seit 2010 wird Cialis auch zur Behandlung von pulmonaler arterieller Hypertonie und seit 2012 gegen benigne Prostatasyndrome eingesetzt.


Einnahme & Dosierung

Das rezeptpflichtige Cialis darf nur von erwachsenen Männern eingenommen und von diesen auf gar keinen Fall an Dritte weitergegeben werden. Über die genaue Dosierung sollte unbedingt ein Arzt zumindest mitentscheiden. Bei Unklarheiten kann auch ein Apotheker um Rat gefragt werden.

Cialis gibt es in einer 10 mg und einer 20 mg-Variante. Es wird empfohlen, zunächst mit dem leichteren Cialis 10 mg zu beginnen und nur falls dies fehlschlagen sollte, auf das stärkere Cialis 20 mg umzusteigen. Aber auch dies sollte ein Arzt zumindest mitentscheiden.

Behandlung Krebsvorsorge Cialis

Anfangs wird Cialis i. d. R. niedrig dosiert

Die Tablette muss mindestens eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsakt mit etwas Wasser eingenommen werden. Je nach körperlicher Konstitution hält die Wirkung bis zu 36 Stunden an, daher wird Cialis auch „Wochenendpille“ genannt.

Die tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg wird dagegen nicht empfohlen. Bei Überdosierungen sollten Sie den Arzt informieren, da hierbei teils schwerwiegende, unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können.

Zu beachten ist außerdem, dass eine Alkoholeinnahme den Blutdruck senken und damit die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen kann. Der Blutalkoholspiegel sollte daher 0,8 Promille nicht übersteigen, da hierdurch auch Schwindelgefühle bei allzu schnellen Bewegungen ausgelöst werden können.

Außerdem wirkt Cialis nicht automatisch, sondern grundsätzlich nur im Zusammenspiel mit sexueller Stimulierung. Ein erregendes, partnerschaftliches Vorspiel ist also die entscheidende Voraussetzung für den erfolgreich vollzogenen Geschlechtsakt.


Nebenwirkungen

Cialis basiert auf Tadalafil, bei Allergien gegen diesen Wirkstoff sollte es daher nicht eingenommen werden. Auch sollte es nicht in Kombination mit Arzneien, welche auf organischen Nitraten oder Stickstoffoxid-Donatoren basieren, eingenommen werden.

Darunter fallen vor allem Arzneimittel, welche gegen Angina Pectoris eingenommen werden. Mit Versuchen konnte belegt werden, dass Cialis die Wirkung dieser Arzneimittel verstärkt. Auch sollte das Medikament nicht bei Blutdruckproblemen, schweren Herzerkrankungen oder in innerhalb von 90 Tagen nach einem Herzinfarkt, respektive 6 Monaten nach einem Schlaganfall, eingenommen werden.

Auf keinen Fall darf Cialis in Kombination mit dem Lungenblutdruck-Senker Riociquat oder hiv-Medikamenten eingenommen werden. Falls Sie also bereits irgendwelche Arzneimittel einnehmen, sollte jegliche Einnahme von der Tablette mit dem Arzt abgesprochen werden.

Wenn es nach der Einnahme von Cialis zur Verminderung der Sehkraft kommt, muss die Behandlung sofort abgebrochen und der Arzt aufgesucht werden. Außerdem ist Laktose enthalten. Bei vorliegenden Zucker-Unverträglichkeiten sollte die Dosierung genau mit dem Arzt abgesprochen werden.

Zu den wichtigsten, eventuell auftretenden Nebenwirkungen zählen:

Krankheiten Vitamin-D-Mangel

Cialis kann zu Nebenwirkungen führen –
Shutterstock/ktsdesign

Außerdem:

  • Abnahme der Spermienzahl; wobei es unwahrscheinlich ist; dass dies die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigt
  • eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit und Bedienfähigkeit von Maschinen
  • sehr selten auftretende verlängerte Erektionen; die mehr als vier Stunden anhalten und auch schmerzhaft sein können. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • Insbesondere bei Männern über 75 Jahre stark ausgeprägter Schwindel und Durchfall
  • grundsätzlich Herz-belastend und Blutdruck-beeinflussend
  • gelegentlich auftretende; allergische Reaktionen und Hautausschläge

Ähnliche Medikamente

Zum Potenzmittel Cialis existieren zahlreiche Alternativen, die ebenfalls ausnahmslos rezeptpflichtig sind und sich in ihrer Wirkung und Anwendung sowie auch in ihrem Preise kaum unterscheiden. Viagra vom Hersteller Pfizer ist mit weitem Abstand das bekannteste Potenzmittel überhaupt und wird umgangssprachlich fälschlicherweise sogar als Synonym für sämtliche Potenzmittel verwendet.

Zur Gruppe der Cialis-Alternativen zählen jedoch auch Levitra von Bayer sowie das erst seit 2014 auf dem deutschen Markt erhältliche Spedra, welches mit dem neuen Wirkstoff Avanafil aufwartet, sich aber in seiner Wirkung ebenfalls nur unwesentlich von den anderen Potenzmitteln unterscheidet.

Zu den bekanntesten Potenzmitteln zählen zudem Caverject, Muse und Vitaros, die allesamt auf dem Wirkstoff Alprostadil aufbauen. Insbesondere im Internet werden darüber hinaus noch zahllose, weitere Potenzmittel angeboten. Aber Vorsicht – gerade online werden oftmals gefälschte Cialis-Tabletten angeboten.

Dabei kann es sich um vollkommen wirkungslose Placebos, aber auch um sehr gefährliche, da gesundheitsgefährdende Wirkmittel dubioser Herstellung, Art und Herkunft handeln. Misstrauen ist vor allem bei ungefragt zugesandten E-mails, in denen Potenzmittel mit unglaublich günstigen Preisen beworben werden.

Sollte Ihnen diese Firma vollkommen fremd sein, so ist die Gefahr sehr groß, dass es sich dabei um Betrüger handelt. Cialis wie überhaupt sämtliche Medikamente sollten daher grundsätzlich nur bei absolut vertrauenswürdigen Websites bestellt werden.

Zumal unseriöse Online-Händler vornehmlich Potenzprodukte bewerben, man erkennt deren unlauteren Absichten zumeist schon an:

  • schlechter Rechtschreibung
  • seltsam anmutenden Satzkonstruktionen
  • fehlendem Impressum
  • einem exotischen Firmenstandort; wie etwa der Karibik oder Afrika
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