Katadolon

Das Monoanalgetikum Katadolon

Katadolon – Informationen

  • Hersteller: Eurimpharm Arzneimittel GmbH
  • PZN: 7779328
  • Rezeptpflichtig: Nein
  • Wirkstoff: Flupirtin maleat
  • Art: Hartkapseln
  • Menge: 30 Stück (Normpackung)

Wirkung & Anwendung

Schmerz gehört genauso zum Leben wie Freude. Nur lässt es sich mit Freude unbeschwerter leben als mit Schmerzen. Schmerz ist überlebenswichtig und dient als ein wichtiges Warnsignal.

Zudem schützt Schmerz den Körper, indem er auf Verletzungen oder drohende Gewebeschädigungen aufmerksam macht. Dem akuten zeitlich und lokal begrenzten Schmerz geht immer ein Reiz voraus.

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn der Schmerz über einen längeren Zeitraum anhält und nicht mehr mit seinem Auslöser in Zusammenhang gebracht werden kann und für den Betroffenen zu einer Qual wird.

Katadolon Kopfschmerzen

Katadolon kann unterschiedliche Arten der Schmerzen lindern

Dennoch möchten Menschen jede Art von Schmerz schnellstmöglich ausschalten. Das Arzneimittel Katadolon mit dem Wirkstoff Flupirtin maleat (100 mg pro Stück) ist ein Monoanalgetikum, das bei akuten und chronischen Schmerzen mit verschiedenem Ursprung angewendet wird.

Als Monoanalgetikum wird ein Schmerzmittel bezeichnet, das nur über einem Wirkstoff wirkt. Das Schmerzmittel Katadolon kommt bei Spannungskopfschmerzen, schmerzhaften Muskelverspannungen der Bewegungs- und Haltungsmuskulatur und nach Schmerzen nach Verletzungen und orthopädischen und traumatologischen zur Anwendung.

Auch bei Menstruationsbeschwerden und Tumorschmerzen wirkt das Arzneimittel schnell und zuverlässig. Katadolon darf nicht bei Patienten mit Muskelschwäche angewendet werden, weil das Medikament muskelentspannend wirkt.

Da das Arzneimittel überwiegend über die Leber abgebaut wird, dürfen auch Patienten mit Alkoholmissbrauch und Lebererkrankungen dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Da Katadolon auch bei anderen Erkrankungen nicht eingenommen werden darf, muss der behandelnde Arzt über weitere Erkrankungen informiert werden.


Einnahme & Dosierung

Bei richtiger Dosierung von Katadolon schnelle Linderung der Schmerzen

Das Schmerzmittel Katadolon wird zur Linderung von Schmerzen verschiedener Ursachen in Form von Hartkapseln eingenommen. Die vom Arzt oder laut Anweisung vorgegebene Einzeldosis oder Tagesdosierung sollte nicht überschritten werden. Die Dosierung des Arzneimittels sollte immer nur der Stärke der Schmerzen angepasst werden, da die individuelle Empfindlichkeit bei jedem anders sein kann.

Die Dosierhöhe liegt bei schweren Schmerzzuständen bei 3mal täglich 2 Hartkapseln. Die Tagesdosis von 600 mg Flupirtinmaleat entspricht 6 Hartkapseln Katadolon und sollte möglichst nicht überschritten werden. Patienten ab 65 Jahren beginnen die Therapie mit je 1 Hartkapsel am Morgen und am Abend. Je nach Verträglichkeit und Schmerzstärke kann die Dosis erhöht werden.

Eine sorgfältige ärztliche Überwachung macht sich bei Patienten mit vermindertem BluteiweißSpiegel und mit eingeschränkter Nierenfunktion erforderlich. Diese Patienten sollten die Tagesdosis von 3 Hartkapseln Katadolon nicht überschreiten.

Die Anwendungsdauer des Sachmerzmittels wird individuell festgelegt. Da das Arzneimittel wegen seines Wirkstoffes Flupirtin zu Leberschädigungen führen kann, müssen während der Anwendung regelmäßige Kontrollen der Leberenzymwerte durchgeführt werden.

Steigen diese Werte an oder werden Leberfunktionsstörungen wie Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, dunkler Urin, Gelbsucht oder Juckreiz festgestellt, muss die Behandlung mit Katadolon beendet werden. Kommt es vor, das die Einnahme von Katadolon einmal Vergessen wurde, darf die vergessene Hartkapsel nicht mehr eingenommen werden, sondern soll die Einnahme der nächsten Hartkapsel wie gewohnt erfolgen.

Wurde versehentlich eine größere Menge Katadolon eingenommen, kann es in Einzelfällen zu einer Überdosierung kommen, können unter anderem möglicherweise Übelkeit, Herzrasen, Abgeschlagenheit, Benommenheit oder Mundtrockenheit auftreten.

In Fällen von Überdosierung müssen Betroffene sich schnellstmöglich an ihren behandelnden Arzt wenden, um weitere negative Begleiterscheinungen auszuschließen. Die Behandlung mit Katadolon kann auch bei Unverträglichkeit jederzeit abgebrochen werden. Die Anwendung mit Katadolon ist für Kinder ungeeignet. Für sie stehen Kinderzäpfchen zur Verfügung.


Nebenwirkungen

Wie bei fast allen Arzneimitteln kann es auch bei der Behandlung und Einnahme von Katadolon Hartkapseln zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Besonders zu Therapiebeginn kann es sehr häufig zu Müdigkeit kommen.

Als häufige Nebenwirkungen sind Sodbrennen, Magenbeschwerden, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen bekannt. Häufig leiden Betroffene auch unter Appetitlosigkeit, Schweißausbrüchen, Muskelschmerzen und Muskelzittern (Tremor).

Hausmittel gegen Sodbrennen Katadolon

Wie jedes Medikament, so kann auch Katadolon Nebenwirkungen verursachen

Patienten können unter Umständen auch an Depressionen leiden, Unruhe und Nervosität verspüren oder sogar unter Schlafstörungen leiden.

Deutlich seltener werden allergische Reaktionen, die sich mit erhöhter Körpertemperatur, Juckreiz, Ausschlag oder Nesselsucht bemerkbar machen, festgestellt werden. Sehstörungen und leichte Verwirrtheit sind eher seltene Nebenwirkungen, die nach Beendigung der Therapie oder nach Abbruch von Katadolon wieder vergehen.

Die Nebenwirkungen sind immer dosisabhängig und können mit einer Verringerung der Einnahmemenge von Katadolon möglicherweise ebenfalls verringert werden.

Da bisher noch keinerlei Erfahrungen über die Behandlung mit Katadolon in der Schwangerschaft vorliegen, sollte das Arzneimittel während dieser Zeit nicht eingenommen werden. In der Stillzeit ist das Arzneimittel nicht empfehlenswert. Der im Arzneimittel enthaltene Wirkstoff Flupirtin geht nachweislich, aber nur in geringem Ausmaß, in die Muttermilch über, was für das Baby nicht gut ist.

Zudem muss die Stillende während der Einnahme von Katadolon ebenfalls mit Nebenwirkungen rechnen, die sich durch die Aufnahme von Muttermilch auch auf das Baby negativ auswirken können. Bei Anzeichen für Nebenwirkungen oder aufgetretenen Nebenwirkungen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, um gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten oder die Behandlung mit Katadolon zu beenden.


Alternative Medikamente

Trancolong 400 mg mit gleichem Wirkstoff zur Schmerzbehandlung

Trancolong 400 mg ist ein Schmerzmittel, dass zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen wird angewendet wird. Das rezeptpflichtige Arzneimittel wird in Form von Retard-Tabletten eingenommen und enthält mit Flupirtin maleat den gleichen Wirkstoff wie das Arzneimittel Katadolon.

Flupirtin maleat bewirkt, das die Schmerzempfindlichkeit gesenkt und Verspannungen der Muskulatur gelöst werden. Zudem wirkt es einer Chronifizierung der Schmerzzustände entgegen. Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Kopfschmerzen, akuten und chronischen Schmerzen und Muskelverspannungen der Halte- und Bewegungsmuskulatur eingesetzt.

Das Medikament ist nur für Erwachsene zur Einnahme geeignet und wird nur einmal täglich mit einer Tablette Tagesdosis eingenommen. Empfehlenswert ist, die Tablette wegen der noch besseren Wirkung immer zu gleichen Zeitpunkt einzunehmen.

Bei geschwächten und älteren Patienten sowie Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung muss die Einzel- oder Gesamtdosis eventuell reduziert oder der Dosierungsabstand verlängert werden. Dies erfolgt aber immer5 nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Die Dauer der Anwendung Trancolong 400 mg richtet sich nach Art der Schmerzen und der Dauer der vorliegenden Erkrankung. Kommt es zu einer Überdosierung, können unter anderem Mundtrockenheit, Übelkeit, Benommenheit und Herzrasen auftreten. In diesem Fall ist ein Arzt aufzusuchen.

Zu den bekanntesten Nebenwirkungen, die das Arzneimittel bewirken kann, gehören häufig Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Auch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Schwindel werden oft als unangenehme Nebenwirkungen wahrgenommen.

Seltener können allergische Reaktionen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Depressionen, Zittern, Unruhe und Nervosität auftreten. Treten eine oder mehrere Nebenwirkungen auf, sollte der behandelnde Arzt konsultiert werden, denn er kann den Genesungsprozess am besten einschätzen und gegebenenfalls das Medikament im Interesse des Patienten und seiner weiteren Behandlung und Genesung absetzen.

 

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