Hüftgelenk

Bewegungszentrum des menschlichen Körpers

Das Hüftgelenk gehört zu den größten Gelenken der Säugetiere und bildet die Schnittstelle zwischen Ober- und Unterkörper. Es ermöglicht dem Menschen das Laufen, Sitzen, Beugen, Strecken. Ein Dreh- und Angelpunkt für den menschlichen Körper, der bei vielen täglichen Arbeiten eine große Rolle spielt. Allerdings nur in Verbindung mit seinen Partnern wie dem Oberschenkelknochen, dem Becken sowie verschiedenen Muskeln und Sehnen.

Was ist das Hüftgelenk

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk, identisch dem Schultergelenk. Die Bewegungsumfänge von Schulter– und Hüftgelenk sind in etwa gleich groß. Kugelgelenke zeichnen sich durch ihre Beweglichkeit auf drei verschiedenen Achsen aus. Folgende Bewegungen können mit dem Gelenk vollzogen werden:

  • kreisend
  • auf und ab
  • vor und zurück

Anatomisch gesehen ist das Hüftgelenk die bewegliche Verbindung vom Oberschenkelkopf (Caput femoris) und der Hüftgelenkpfanne (Acetabulum). Der Oberschenkelkopf ist der obere Bereich des Oberschenkelknochens (Femur) und wird zu über 50 % von der Gelenkpfanne umschlossen. Der Oberschenkelhalskopf wird durch eine starke Gelenkkapsel mit verschiedenen Bändern und Sehnen in der Pfanne des Hüftbeins gehalten.

Die Funktion und Aufgaben des Hüftgelenks

Das Hüftgelenk hat drei Hauptfunktionen: Anteversion, Retroversion und Abduktion.

Anteversion: Anheben des Oberschenkels. Die Hüfte beugt sich. Bei gebeugtem Knie ist ein Anheben von bis zu 140 Grad möglich.

Retroversion: Nach hinten strecken des Oberschenkels bis etwa 15 Grad. Kippt das Becken der anderen Seite nach vorne, ist eine weitere Bewegung nach hinten möglich.

Abduktion: seitliches Abspreizen des Beins bis etwa 45 Grad. Wird das Bein aus der Stellung wieder an den Körper herangezogen (Adduktion) mit Bewegung nach vorne oben, bei gleichzeitigem Dreh nach außen, kann sich dieses über die Mittellinie hinweg auf die Gegenseite bewegen. Diese Bewegungsfolge wird benötigt, um die Beine im Stehen und Sitzen übereinander zu schlagen.

Neben diesen drei Hauptbewegungen verfügt das Hüftgelenk noch über die Innen- und Außenrotation.

Innenrotation: Bei gestrecktem Bein ist der Fuß nach innen gedreht. Bei gebeugtem Knie ist der Unterschenkel nach innen gewendet.

Außenrotation: Bei gestrecktem Bein ist der Fuß nach außen gedreht. Bei gebeugtem Knie ist der Unterschenkel nach außen gewendet.

Beim Kombinieren all dieser Bewegungsmöglichkeiten, entsteht das Beinkreisen.
Die beiden Hüftseiten gleichen sich beim Gehen, Joggen und Springen in der Belastung gegenseitig aus. Dies funktioniert, in dem immer die belastete Seite die Funktion des Standbeins übernimmt und die unbelastete Seite frei durch Schwingen kann.

Detaillierte Anatomie und Aufbau des Hüftgelenks

Das Hüftgelenk setzt sich aus Knochen, Bändern und Muskeln zusammen. Nur so kann es seinen kompletten Funktionsumfang nutzen. Die Lage ist vorne am Beckenring im unteren Bogen. Es setzt sich zusammen aus dem Schenkelkopf vom Oberschenkel und der Pfanne vom Hüftbein. Eine Knorpelschicht schützt die aufeinandertreffenden Knochen. Der Treffpunkt von Darmbein, Schambein und Sitzbein zeigt die Stelle, wo sich die Pfanne befindet. Durch einen ausgeklügelten Bandapparat werden die einzelnen Komponenten zusammengehalten. Die Bänder liegen innerhalb und außerhalb der Gelenkkapsel. Für die zahlreichen Bewegungen sorgen Muskeln, die in Beuger, Strecker, Heranführer, Auswärtsdreher und Einwärtsdreher unterteilt sind.

Die beteiligten Knochen

Oberschenkelknochen (Femur):

Hauptmerkmal liegt auf dem kugelförmigen Kopf im oberen Ende des Knochens. Die Zweidrittelkugel ist relativ regelmäßig gekrümmt und hat durchschnittlich einen Radius von 2,5 Zentimeter. Um die Last von einem Punkt auf einen Ring zu verschieben, formt der gelenknahe Punkt eine glatte Fläche. Hierdurch ist das Einziehen des Oberschenkelknochenkopfs (Fove capitis femoris) möglich. Der Kopf des Oberschenkels ist durchgehend mit hyalinem Knorpel bedeckt. In den Hauptbelastungsregionen weißt er eine außerordentliche Stärke von 2,5 bis 3,5 Millimetern auf. Die Dicke nimmt sukzessiv zum Oberschenkelknochenhals (Collium femoris) ab.

Becken (Pelvis): Alle drei Beckenknochen beteiligen sich am Aufbau der Hüftgelenkpfanne. Das Darmbein (Os illum) bildet das Dach. Die vordere Begrenzung erfolgt durch das Schambein (Os pubis). Den Beckenrand mit seiner Vertiefung begrenzt das Schambein (Os ischii) unten-hinten.

Die Pfanne ist bildlich gesehen eine hohle Halbkugel. Der Radius beträgt etwa 2,7 Zentimeter. Der Radius variiert mit der Körpergröße des Menschen. Über den Rand der Halbkugel hinaus umgreift eine bogenförmige Faserknorpellippe (Labrum acetabuli oder Limbus acetabuli) den Oberschenkelkopf. Es entsteht ein so genanntes Nussgelenk. Dies ist eine Sonderform vom Kugelgelenk. Unterbrochen hingegen ist die Pfannenlippe zum Schambeinloch (Foramen obturatum). Dadurch entsteht ein halbmondförmiges Gebilde. Die unterbrochene Pfanne wird durch ein Querband verbunden.

Hüftgelenkkapsel (Capsula articularis coxae): Sie ist die kräftigste Gelenkkapsel im menschlichen Körper. Innerhalb gelegene Bänder stabilisieren sie. In der Mitte liegt ein sogenanntes Ringband. Die äußere Schicht der Kapsel bedeckt nahezu den kompletten Oberschenkelknochenhals. Die innere Schicht nennt sich Gelenkinnenhaut. Sie sorgt für die Ernährung des Knorpels mit wichtiger Gelenkflüssigkeit (Synovia). Die Hüftpfanne enthält den Fettkörper (Corpus adiposum) des Hüftgelenks. Im Zwischenraum von Lendenmuskel und Kapsel befindet sich ein Schleimbeutel (Bursa illopectinea).

Die beteiligten Bänder

Die zu nutzenden Bänder unterteilen sich in den Außen- und Innenbereich. Allgemein ist der Bandapparat des Hüftgelenks der kräftigste im menschlichen Körper. Durch die schraubenförmige Verwicklung der Bänder sind diese im Stand und in der Streckung (Extension) gespannt und können sich bei der Beugung (Flexion) abwickeln. Jeder Teilknochen vom Hüftgelenk ist mit einem Band zum Oberschenkelknochen verbunden. Die Stabilisierung erfolgt durch die Kontakthaltung von Gelenkpfanne und -kopf. Die knöcherne Gelenkpfanne besitzt zur Vervollständigung ein zusätzliches Band. Der Hüftkopf ist ebenfalls durch ein weiteres Band mit Oberschenkelknochen verbunden.

Bänder außerhalb der Kapsel

  • Das Ringband, eine kragenartige Ummantelung der engsten Stelle des Oberschenkelhalses
  • Das Darmbeinschenkelband ist das stärkste Band im Körper mit einer Zugfestigkeit von 350 kg
  • Das Sitzbeinschenkelband verläuft zum oberen Zügel des Darmbeinschenkelbands und strahlt in das Ringband ein. Es hemmt die Einwärtsdrehung.
  • Das Schambeinschenkelband ist das schwächste Mitglied im Hüftgelenksapparat. Es schränkt die Abspreizung (Abduktion) ein.

Bänder innerhalb der Kapsel

  • Das Oberschenkelknochenkopfband ist ohne mechanische Funktion. Es beherbergt eine Arterie. Diese versorgt den Hüftkopf.
  • Das quere Pfannenband vervollständigt nach unten die Gelenkpfanne, in dem es die Lücke in der Hüftgelenkspfanne verschließt.

 

Die beteiligten Muskeln

Beuger (Flexoren)

sorgen für die Beugung des Hüftgelenks. Sie bilden die innere Lendenmuskulatur und unterscheiden sich in zwei Teilmuskeln. In den Darmbeinmuskel (Musculus illacus) und in den großen Lendenmuskel (Musculus psoas major). Der Darmbeinmuskel sorgt für eine leichte Heranführungsbewegung. Der große Lendenmuskel erzeugt eine kleine Auswärtsdrehung.

Der Schneidermuskel (Musculus sartorius), der Sprinter- oder Schenkelbindenspanner (Musculus tensor fasciae latae) und der Oberschenkelmuskel (Musculus rectus femoris) sind weitere Beuger des Hüftgelenks.

Strecker (Extensoren) bilden die große GesäßMuskulatur und bilden beim Menschen den stärksten Strecker des Hüftgelenks. Der große Gesäßmuskel beherrscht die Auswärtsdrehung. Die oberen Muskelfasern erlauben eine Abspreizbewegung. Die unteren Muskelfasern sorgen für das Heranführen.

Der Halbsehnenmuskel (Musculus semitendinosus), der halbhäutige Muskel (Musculus semimembranosus) und der Bizeps (Musculus biceps femoris) sind weitere Strecker des Hüftgelenks.

Heranführer (Adduktoren) sind an der Innenseite des Gelenks angeordnet. Sie vollführen das Heranziehen des Oberschenkels an den Körper. Beteiligt sind folgende Muskeln:

  • der Kammmuskel (Musculus pectineus)
  • langer Adduktor (Musculus adductor longus)
  • kurze Adduktor (Musculus adductor brevis)
  • großer Adduktor (Musculus adductor magnus)
  • der schlanke Muskel (Musculus gracilis)

Auswärtsdreher

bestehen aus der tiefen hinteren Schicht der hinteren, äußeren Hüftmuskulatur. Die Kombination der Muskeln wird „kleine Beckengesellschaft“ genannt und besteht aus:

  • den zwei Hüftlochmuskeln (Musculus obturator externus und Musculus obturator internus)
  • den zwei Zwillingsmuskeln (Musculus gemellus inferior und Musculus gemellus superior)
  • dem quadratischem Oberschenkelmuskel (Musculus quadratus femoris)

Diese Muskelgruppe ermöglicht mit dem Birnenmuskel (Musculus piriformis) die Auswärtsdrehung.

Einwärtsdreher erlauben dem Menschen eine Abspreizbewegung und Einwärtsdrehung des Oberschenkels. Die dafür notwendingen Muskeln nennen sich wie folgt:

  • mittlerer Gesäßmuskel (Musculus gluteus medius)
  • kleiner Gesäßmuskel (Musculus gluteus minimus)
  • der Schenkelbindenspinner (Musculus tensor fasciae latae)

 

Krankheiten, Beschwerden und Störungen des Hüftgelenks

Oft schränken Schmerzen die Beweglichkeit oder Belastbarkeit des Hüftgelenks ein. Hierfür gibt es verschiedene Ursachen:

  • Hüftgelenksarthrose
  • Arthritis
  • Hüftgelenksdysplasie
  • Beugekontraktur
  • Hüftkopfnekrose
  • Hüftschnupfen (Coxitis fugax)
  • jugendliche Hüftkopflösung

Die häufigste Erkrankung stellt die Arthrose dar. Dies ist ein Gelenkverschleiß. Durch fehlerhafte zu hohe Belastung oder aufgrund des Alters nutzen sich die Knorpelflächen an entsprechenden Stellen ab. Erfolgt die Fehlbelastung über einen längeren Zeitraum, kann sich der Knorpel komplett abbauen. Es entstehen starke Schmerzen. Zur Schonung wird oft die Gegenseite vermehrt belastet. Es entsteht ein Teufelskreis, da nun die gesunde Seite überlastet wird. In der Folge erscheinen über kurz oder lang auch auf der Seite die Beschwerden. Bei starken Krankheitsverläufen können die verschlissenen Gelenkteile durch Prothesen ersetzt werden. Die Diagnostik wird in Form von Röntgen oder einer Gelenksspiegelung gestellt.

Eine weitere häufige Erkrankung ist die Hüftdysplasie. Sie ist auf eine Entwicklungsstörung zurückzuführen. Der Oberschenkelkopf passt nicht exakt in die Hüftpfanne. Diese ist am Becken flacher und steiler als im Normalfall ausgebildet. Es besteht die Gefahr, dass sich dadurch das Hüftgelenk auskugelt. Dieses nennt sich Hüftluxation. Die Erkrankung wird bereits im Säuglingsalter bei der U2-Untersuchung durch den Kinderarzt geprüft. Bei der U3-Untersuchung erfolgt die Feindiagnostik mittels Ultraschall. Ein Röntgen ist hierbei nicht empfehlenswert. Jungen sind weniger gefährdet als Mädchen.

Die Hüftgelenksarthritis ist eine Entzündung im Gelenkraum. In eitriger Form kann sie zur sehr starker Schädigung des Gelenks führen. Es besteht sofortiger Handlungsbedarf in Form von Punktion. Damit wird der Eiter und die infektiöse Flüssigkeit ausgeleitet. So können dauerhafte Schädigungen vermieden werden. Der weitere Therapieverlauf erfolgt mit der Gabe von Antibiotika und Ruhigstellung des Hüftgelenks. In schweren Fällen kann ein operativer Eingriff notwendig sein. Hierbei wird das entzündete Gewebe entfernt. Durch eine Drainageeinlage wird die neu gebildete Flüssigkeit abgelassen. Die erhöht erheblich die Heilungschancen und minimiert die Spätfolgen.

Die Beugekontraktur ist eine Bewegungs- und Funktionseinschränkung des Gelenks. Ausgelöst durch eine Verkürzung von Bändern, Sehnen und Muskeln. Das Gelenk ist aktiv und passiv nur noch im geringen Maß beweglich. Die Beweglichkeitseinschränkung kann bis zur Versteifung führen.
Die Hüftkopfnekrose ist ein Absterben von einem Teil des Oberschenkelknochenkopfes. Die Ursache liegt in einer verminderten Durchblutung. Die Krankheit zählt zu den aseptischen Knochennekrosen.

Der Hüftschnupfen ist eine keimfreie Entzündung des Gelenks. Sie ist meistens im Kindes- oder Jugendalter vorzufinden. Sie schränkt die Rotationsbewegung ein und zeigt sich durch Humpeln. Ebenfalls möglich sind ausstrahlende Schmerzen ins Knie. Häufig betroffen sind Jungen zwischen drei und zehn Jahren. In den meisten Fällen ging ein Atemwegsinfekt voraus.

Die jugendliche Hüftkopflösung ist eine orthopädische Erkrankung und betrifft die knorpelige Wachstumsfuge. Daher tritt diese Erkrankung nur bei Kindern auf. Hauptbetroffene sind Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren.

Die Hüftgelenksprothese

Was früher eine risikoreiche Operation war, ist heute nahezu ein Routineeingriff geworden. Schwere Prothesen und große Narben gehören der Vergangenheit an. Die jüngsten OP-Methoden sind nur noch mit kleinen Schnitten und leichten, hochwertigen Prothesen zu verbinden. Die sogenannte AMIS Methode verspricht einen kurzen Genesungsweg. Bei dieser Methode werden die Muskelgruppen des Oberschenkels nicht mehr durchtrennt. Der Eingriff erfolgt über die Leiste und verschont die umliegenden Muskel- und Nervengebiete. Anstatt einer 20 cm Narbe ist nun nur noch ein Schnitt von fünf bis acht Zentimetern notwendig. Das Gewebe wird deutlich geschont. Je nach Alter kann das neue Gelenk schnell oder sogar sofort belastet werden. Ein weiterer Vorteil dieser Operationsmethode ist der geringe Blutverlust. Patienten mit Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Blutungsneigung profitieren besonders von dieser Operationsmethode.

Die Verankerung der Hüftendoprothese

Es gibt drei Möglichkeiten zur Verankerung des künstlichen Gelenks:

  • zementiert
  • zementfrei
  • hybrid

Die Verankerung hängt mit der Art der Endoprothese zusammen. Bei der Wahl des passenden Implantats spielt der Gesundheitszustand, das Alter, die Knochenqualität und die körperliche Aktivität des Patienten eine Rolle. Das künstliche Gelenk muss mit den Knochen fest verbunden werden. Das Implantat wird in den natürlichen Knochen zementiert, geschraubt oder verklemmt.

Info: Zum zementieren wird Knochenzement verwendet. Dies ist ein schnell härtender Kunststoff.

Die zementierte Verankerung

Der Hüftschaft des Implantats wird im natürlichen Oberschenkelknochen und die künstliche Hüftpfanne im Becken fixiert. Zur Fixierung wird bei dieser Variante Knochenzement verwendet. Eine zementierte Hüfte kann sehr schnell wieder belastet werden.

Die zementfreie Verankerung
Bei dieser Methode erfolgt eine Verschraubung und Verpressung des Implantats mit den natürlichen Knochen. Der Hüftschaft der zementfreien Prothese wird in den Oberschenkelknochen eingepresst. Die Hüftpfanne hingegen kann im Becken nur verpresst oder eingeschraubt werden. Das Obermaterial des Implantats ist rau und regt das Anwachsen mit dem umliegenden Knochengewebe an. Voraussetzung für diese Methode ist eine gute Knochenqualität.

Die hybride Verankerung
Dies ist eine Mischform der vorherigen beiden Verankerungen. Es erfolgt sowohl eine zementierte, als auch eine zementfreie Befestigung. Der Endoprothesenschaft wird in den Oberschenkelknochen zementiert, während die Hüftpfanne mit dem Becken lediglich verpresst oder verschraubt wird.

Fragen und Antworten zum Hüftgelenk

Wann ist ein künstliches Hüftgelenk notwendig?

Eine Hüftoperation ist immer dann notwendig, wenn die Belastung des natürlichen Gelenks nicht mehr gegeben ist.

Aus welchem Material besteht das künstliche Hüftgelenk?
Das gängigste Material für Hüftprothesen ist heute Titan. Der Hüftkopf selbst besteht aus Keramik oder Metall. Der Knorpel der Hüftgelenkspfanne wird durch abriebarmen Kunststoff oder Keramik nachempfunden.

Erfolgt mit einem künstlichen Hüftgelenk eine Behinderteneinstufung?
Dies ist ganz vom Verlauf und der Regenerierung abhängig. Wurde die neue Hüfte erfolgreich implantiert und die Bewegungsmöglichkeit zu 100 % wiederhergestellt, besteht kein Anspruch auf Prozente für einen Behindertenausweis. Sollten weiterhin Bewegungseinschränkungen vorliegen, ist ein Antrag auf Prozente von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Dies kann nur individuell mit der jeweiligen Behörde und dem zuständigen Arzt geklärt werden.

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