Schulter

Die Schulter – ein komplexes System des Bewegungsapparates
Das menschliche Skelett mit dem Stütz- und Bewegungssystem ist ein Organsystem der Anatomie. Das Zusammenwirken von Knochen, Muskeln, Gelenken, Bändern, Sehnen und Nerven ermöglicht uns das Laufen und die Bewegung. Eine zweite Funktion ist der Schutz der inneren Organe. Infolge der enormen Belastungen, die auf das Stütz- und Bewegungssystem einwirken, ist die Vorsorge und die medizinische Betreuung von Erkrankungen der Schulter ein Schwerpunktthema der Medizin.

Unbehandelte Erkrankungen oder dauerhafte Überbelastungen des Stütz- und Bewegungssystems könnten zu dauerhaften Schäden und Beeinträchtigungen führen. Die Schultern gehören zusammen mit den Kniegelenken und den Hüftgelenken zu den enorm komplexen und überdurchschnittlich belasteten Teilen des menschlichen Skeletts.

Was ist die Schulter?

Die Schulter ist ein komplexes anatomisches System des menschlichen Körpers. Sie besteht aus Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenken, die für die Beweglichkeit des Armes sorgen. Das Schulterblatt, der Oberarmkopf und die Schulterblattgelenkpfanne bilden das Schultergelenk. Umgangssprachlich wird die anatomische Konstruktion Schulter genannt. Sie wird überwiegend von den Muskeln, Bändern und Sehnen in der Umgebung des Schultergelenks in Funktion gehalten. Das anatomische System Schulter gewährleistet die Beweglichkeit des Armes und die Verwendbarkeit des ArmHand-System für die Verrichtung von Arbeiten. Schwere körperliche Arbeit, Sport oder die Verrichtung von Alltagsbewegungen wären unmöglich ohne die Funktion des Schultergelenks und der Schulter.

Funktionen und Aufgaben der Schulter

Die Schulter gewährleistet die freie Beweglichkeit des Armes. Koordinierte Bewegungen des ArmHand-Systems für die Nahrungsaufnahme und für die Verrichtung von Arbeit wären ohne die Schulter nicht durchführbar. Für die Entwicklung der Primaten vom Vierbeinlauf zum und aufrechten Gang hatten die Schultern eine ausschlaggebende Bedeutung. Bei vierbeinigen Säugetieren bezeichnen die Mediziner die vorderen Gelenke ebenfalls als Schulter. Beim Menschen ermöglicht die Schulter eine Vielzahl von unterschiedlichen Bewegungen in unterschiedliche Richtungen.

Die Konstruktion und die enorme Belastbarkeit der Schulter ermöglichen uns die Verrichtung von schweren Arbeiten mit überdurchschnittlichen Gewichten. Die sprichwörtliche Last auf den Schultern hat ihren Ursprung in der Funktion unseres Skeletts. Ohne die Schultern könnten wir nicht koordiniert aufrecht Gehen, mit den Händen keine Arbeit verrichten und keine Schwerlasten heben. Die einwandfreie Funktion der Schulter ist Voraussetzung für jede sportliche Betätigung und für die Körpergesundheit des menschlichen Organismus.

Funktionen und Aufgaben im Detail

  • Hochziehen der Schulter und des Oberarmes
  • Absenken der Schulter und des Oberarmes
  • Rotation der Schulter und des Oberames
  • Abstimmung und Korrektur der Greifbewegungen und der Handsensorik
  • Stützung des Bewegungsapparates des Oberkörpers
  • Rotation der Oberame und der Schultergelenke
  • Stützung der Atemmuskulatur
  • Rotation des Rumpfes
  • Stützung des Skelettsystems beim Heben vom Lasten
  • Unterstützung des Skelettsystems beim aufrechten Gang und beim Behalten des
    Gleichgewichtes

Anatomie und Aufbau der Schulter

Neben dem Kugelgelenk, das den Oberarm mit dem Schlüsselbein und dem Schulterblatt verbindet, hat das Schultergelenk drei zusätzliche Gelenke.

Das seitliche Schlüsselbeingelenk, das mittlere Schlüsselbeingelenk und das Schulterblatt-Brustkorb-Gelenk gewährleisten die Beweglichkeit der Schulter und des Oberarmes gegenüber dem Rumpf und dem Brustkorb. Muskeln, Bänder und Sehnen sind verantwortlich für das problemfreie Funktionieren der Schulter. Schleimbeutel in den Gelenken verringern die Reibungskräfte der Gelenkbestandteile.

Dysfunktionen können die unbehinderte und schmerzfreie Bewegung des Oberarmes beeinträchtigen. Auswirkungen von Schulterproblemen auf die Atmung werden von Sportärzten und Orthopäden in zahlreichen Fällen festgestellt.

Anatomische Details der Schulter

Zum komplexen anatomischen System Schulter gehören die folgenden Gelenke, Knochen, Muskeln und Sehnen:

  • das Schultereckgelenk
  • das Schulterdach
  • die Rotatorenmanschette
  • der lange Bizepskopf und der kurze Bizepskopf
  • die kurze Bizepssehne
  • der Schulterbeinknochen Rabenschnabelbein oder Coracoid
  • das Schlüsselbein
  • der Oberarmknochen mit dem Oberarmkopf
  • der große Brustmuskel
  • Bänder, Sehnen und Schleimbeutel

Typische & häufige Erkrankungen

Die Schulter ermöglicht den größten Bewegungsspielraum von allen Gelenken im menschlichen Körper. Neben simplen Bewegungsabläufen, wie aufwärts, abwärts und seitwärts ermöglicht die Schulter Rotationsbewegungen und unterstützt den aufrechten Gang, die Körperhaltung und die Atmung. Im Unterschied zum Kniegelenk und zum Hüftgelenk kann die Schulter drastisch geringere Gewichtsbelastungen aushalten. Das komplexe System von Muskeln, Knochen, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln ist überdurchschnittlich anfällig für Krankheiten und Verletzungen. Überbelastung mit Gewichten, einseitige Dauerbelastung oder plötzliche, unnatürliche Bewegungen können zu Verletzungen führen. Verschleiß und Abrieb der Gelenke können eine Dysfunktion verursachen. Virologische und bakterielle Erkrankungen können sich in ungenügender Funktion der Schulter, beschädigtem Gewebe oder in Schulterschmerzen spiegeln. Schulterprobleme werden überwiegend durch Schmerzen und durch eingeschränkte Beweglichkeit der Schulter dargestellt.

Der komplexe Aufbau der Schulter erweitert die Anfälligkeit und die Möglichkeiten für Erkrankungen und für Überbelastung. Entzündungen, Nervenprobleme, Beschädigungen an Knorpeln und Knochen oder Stauchungen und Zerrungen können auftreten. Bänder, Sehnen und Muskeln können reißen oder teilweise einreißen. Fehlstellungen und Torsionsschäden können zu dauerhaften Beschädigungen führen. Das Schlüsselbein als Verbindungsstück der Schulteranatomie kann brechen und die Funktion der Schulter unmöglich machen.

Den medizinischen Statistiken zufolge leidet etwa 10% der Bevölkerung in Deutschland an chronischen Schulterschmerzen. Zu den Symptomen gehören Schmerzen in der Schulter, Einschränkung der Beweglichkeit, Steifheit der Schulter, Gleichgewichtsporbleme, Nackenschmerzen und Schmerzen beim Atmen. Die Diagnose und die Auswahl einer wirksamen Therapie sind problematisch. Der wahrgenommene Schmerz kann den Ort der Erkrankung anzeigen. In zahlreichen Fällen ist der lokalisierte Schmerz nicht an der Stelle der Erkrankung oder Beschädigung. Ausführliche Untersuchungen, bildgebende Diagnoseverfahren und Bewegungstests werden erforderlich, um die Erkrankung der Schulter exakt zu diagnostizieren.

Typische & häufige Erkrankungen der Schulter im Detail

  • Ausgerenkte Schulter
  • Gebrochenes Schlüsselbein
  • Sprengung des Schultereckgelenkes
  • Knorpelverletzungen an Schuktergelenken
  • Sehnenzerrung der Schultersehnen
  • Bänderzerrung der Schulterbänder
  • Sehnenabriss der Schultersehenen
  • Bänderabriss der Schulterbänder
  • Gelenkverschleiß –Arthrose– der Schulter
  • Schulterschmerzen durch Kalkeinlagerungen in Muskeln und Sehnen der Schulter
  • Schulterversteifung
  • Rheuma und Gichterkrankungen
  • Verletzung, Prellung, Fraktur
  • Nervenentzündungen
  • Durchblutungsstörungen

Die Diagnose von Schultererkrankungen erfordert enorme Sorgfalt und medizinisches Fachwissen. Orthopäden und erfahrene Spezialisten für Schultererkrankungen benötigen die Unterstützung von bildgebenden Diagnoseverfahren und die fachliche Meinung von Kollegen, um den Ursachen von komplexen Schulterbeschweren auf die Spur zu kommen. Die umliegenden sensiblen Bereiche des Nackens, der Oberarme, des Rückenmarks, der Atemmuskulator und der Inneren Organe können bei Erkrankungen in den Schulterbereich hineinwirken. Bei chronischen Schulterschmerzen oder Beeinträchtigungen der Beweglichkeit sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden.

Krankheiten, Beschwerden und Störungen

Die ausgerenkte Schulter ist eines der überwiegend diagnostizierten Krankheitsbilder. Nackenschmerzen, Ellenbogenschmerzen und Oberarmschmerzen können durch Schulter Probleme ausgelöst werden. Ein Schlüsselbeinbruch, der durch sportliche Überbelastung oder durch Überbelastung bei schwerer körperlicher Arbeit verursacht wurde, ist ebenfalls ein zahlreich auftretendes Diagnoseergebnis. Die Schultereckgelenksprengung tritt ein, wenn das Schultereckgelenk durch eine massiv einwirkende Kraft auseinandergesprengt wird. Beim Fußball und Handball sowie beim Reiten, Radfahren oder Judo kommt es zu der Schultereckgelenksprengung. Überwiegend infolge von Stürzen auf den Arm oder durch harten Körpereinsatz. Muskelverspannungen, Nervenschmerzen, Gelenkschmerzen und Taubheitsgefühle sind ebenfalls Symptome für Probleme mit der Schulter. Zu den wiederkehrend diagnostizierten Ursachen für Schulterprobleme gehören Verspannungen durch Fehlhaltungen am Arbeitsplatz, Stress, Verschleißerscheinungen und Arthrose.

Bei Schulterschmerzen den Arzt aufsuchen

Schulterschmerzen, Bewegungseinschränkungen an der Schulter, Lahmheit und Taubheitsgefühl können Anzeichen für schwerwiegende Verletzungen oder Erkrankungen sein. Gelenke oder Knochen können verletzt sein. Muskeln, Sehnen und Bänder können gezerrt oder gerissen sein. Eine fundierte Diagnose der Schulterschmerzen kann ausschließlich von einem Arzt durchgeführt werden. Eigendiagnose und Selbstbehandlungen können die Problematik verschlimmern und zu nachhaltigen und irreparablen Beschädigungen der Schulter führen.

Die Therapie von Schultererkrankungen

Bei der Behandlung von Schulterproblemen wird grundsätzlich zwischen konservativen und operativen Behandlungsmethoden unterschieden. Nach der Diagnose, die aus Patientengespräch, körperlicher Untersuchung und bildgebenden Diagnoseverfahren besteht, kann der Arzt die Therapiemethode festlegen. Die Untersuchung von Schulterproblemen wird vom Orthopäden durchgeführt. Seine medizinische Ausbildung und die Erfahrungen aus der medizinischen Praxis ermöglichen dem Orthopäden, die exakte Diagnose zu treffen. Aus dem Patientengespräch, aus den Vorerkrankungen, dem Ergebnis der Sonografie und aus der Beurteilung der Körperhaltung leitet der Orthopäde die Schlussfolgerungen für die Diagnose ab.

Die Palette der therapeutischen Möglichkeiten ist umfangreich. Sie reicht von physikalischen Therapien mit Wärme- und Kältebehandlungen über Elektro-Therapien und Injektionen bis zur Operation. Drei Knochen, vier Gelenkflächen und drei Muskelgruppen bilden zusammen die Schulter. Die Therapiemöglichkeiten sind ebenso komplex, wie die Möglichkeiten für Erkrankungen, Verletzungen und Beeinträchtigungen.

Medikamente, wie zum Beispiel Entzündungshemmer und schmerzstillende Medikamente, Exoprothesen zur Ruhigstellung der Schulter, Operationen oder die medikamentöse Entfernung von Kalkablagerungen in der werden in zahlreichen Fällen angewendet. Bei Frakturen oder Bänder- und Sehnenabrissen ist eine operative Therapie unvermeidlich. Die Ausbildung und Erfahrung des Orthopäden ist unabdingbar.

FAQ

Wann wird der Arztbesuch bei Schulterproblemen erforderlich?

Wenn Schmerzen, Bewegungsbeeinträchtigungen, Taubheit oder Kribbeln in der Schulter mehr als zwei Tage anhalten, sollte der Arzt konsultiert werden. Akute Verletzungen nach Unfällen oder Überbelastung machen einen sofortigen Arztbesuch erforderlich.

Welche diagnostischen Maßnahmen werden vom Arzt durchgeführt?

Ein ausführliches Patientengespräch über die aufgetretenen Probleme, den Unfall oder die Überlastung, die Krankengeschichte und den genauen Ort des Schmerzes ist die erste Diagnose Maßnahme. Eine körperliche Untersuchung der Schulter und der umgebundenen Körperregionen durch Abtastung und Bewegungstests konkretisiert die Erstdiagnose. Bildgebende Diagnoseverfahren, wie zum Beispiel Röntgen, MRT und Computertomografie ermöglichen präzise Diagnosen.

Welche therapeutischen Maßnahmen führt der Arzt durch?

Die Auswahl der Therapie hängt vom Ergebnis der Diagnose ab. Entzündliche Prozesse und Kalkablagerungen werden überwiegend medikamentös behandelt. Frakturen und Prellungen, Sehnen und Bänderrisse oder Materialsplitterungen am Knochen werden durch Fixierung mit Exoprothesen oder durch Operation behandelt. Schmerzstillende Mittel werden verabreicht, wenn die Beeinträchtigung oder Beschädigung der Schulter mit akuten Schmerzen verbunden ist.

Physikalische Therapien mit Kältebehandlung, Wärmebehandlung, Schockwellen oder Bewegungstherapien werden bei Überlastung und Abnutzung sowie bei Durchblutungsproblemen angewendet. Abnutzungserscheinungen der Gelenkflächen können mit operativen und mit konservativen Therapiemethoden behandelt werden. Die Entscheidung wird vom Orthopäden nach dem Gespräch mit dem Patienten getroffen.

Warum ist der Arztbesuch nötig?

Verschleppte Erkrankungen der Schulter können irreparable Schäden an den Gelenken, den Bändern, Sehnen, Knochen oder den Muskeln zur Folge haben. Eine Arthrose der Schultergelenke kann bei rechtzeitiger Behandlung mit den modernen medizinischen Möglichkeiten gemildert oder überwunden werden. Die Verschleppung der Behandlung verschlimmert den Zustand der Gelenke. Frakturen, Bänderrisse oder Sehnenabrisse können die Schulter komplett versteifen, wenn keine rechtzeitige Behandlung erfolgt.

Ein Schlüsselbeinbruch, der nicht behandelt wird und ausheilt, wird in der Folgezeit wiederkehrende Komplikationen verursachen. Jede unbehandelte Erkrankung der Schulter und der umgebenden Region hat dauerhafte Beeinträchtigungen der Beweglichkeit und der Lebensqualität zur Folge. Nur der Orthopäde ist in der Lage, eine fachlich fundierte Diagnose zu treffen und die Therapie durchzuführen.

Wie können harmlose Schulterschmerzen von ernsthaften Erkrankungen unterschieden werden?

Eine seriöse Diagnose kann ausschließlich von einem Facharzt, günstigenfalls einem Orthopäden, getroffen werden. Ernsthafte Verletzungen können gering wahrnehmbare Schmerzen verursachen. Leichte Prellungen und Zerrungen können enorm schmerzhaft sein. Die Entzündung eines Schleimbeutels an einer Gelenkfläche der Schulter kann schmerzhaft sein und ist mit Entzündungshemmern in wenigen Tagen auskuriert. Ein Schlüsselbeinbruch oder eine Teilfraktur des Schlüsselbeines kann von leichtem Schmerz begleitet sein, der dem Sturz oder Zusammenprall zugeordnet wird. Wenn die Fraktur des Schlüsselbeins langfristig unbehandelt bleibt, kann die Schulter dauerhaft steif werden. Bei Unfällen oder bei Problemen mit der Schulter sollte die Erstuntersuchung zeitnah durchgeführt werden. Der Arzt stellt die Diagnose und prüft Hinweise, die Nachfolgeuntersuchungen nötig machen.

Schulterschmerzen ohne vorhergegangenen Unfall, die über drei Tage anhalten, sollten einen Arztbesuch begründen. Patienten sind überwiegend nicht in der Lage, am Ort und an der Intensität des Schmerzes medizinische Einschätzungen festzumachen. Ein Orthopäde ist in der Lage, die Diagnose nach eingehender Untersuchung exakt zu treffen.

Warum ist die Schulter empfindlich bei Stürzen und bei Überbelastung?

Im Vergleich zum Hüftgelenk, dem Kniegelenk und dem Fußgelenk ist die Schulter weniger mit Gewicht belastbar. Sie besteht aus Gelenkflächen, Knorpeln, Sehnen, Muskeln und Schleimbeuteln, die in einem komplexen System zusammenwirken. Die Beweglichkeit des Rumpfes und der Arme für die Verrichtung von Arbeit, für das Gleichgewicht und für den Schutz der inneren Organe im Rumpf stehen im Vordergrund. Dauerbelastungen oder Überbelastungen mit zu hohem Gewicht, beziehungsweise Stürze, können die Schulter beschädigen.

Extrembelastungen der Oberarme oder des Schultergürtels, wie zum Beispiel bei Gewichthebern, Boxern und Schwerathleten werden über die Muskeln, Bänder und Sehnen realisiert. Sie stützen das Gelenksystem der Schulter und werden durch Training und Wettkampf aufgebaut. Zusammenstöße und Stürze, wie sie im Handball, im Fußball, im Eishockey oder beim Radsport passieren, führen zu Beschädigungen der Schulter. Ein Schlüsselbeinbruch gehört zu den häufig diagnostizierten Schulterverletzungen als Unfallfolgen.

Welche Folgen hat eine unerkannte und unbehandelte Schulterverletzung?

Die Knochen, Knorpel und Gelenkflächen in der Schulter sind enorm anfällig für Teilbeschädigungen oder Frakturen. Der menschliche Körper reagiert auf die Fraktur mit Gewebeneubildung an den Knochen. Einblutungen in das Bindegewebe bei Beschädigungen an Bändern und Sehnen können zu Blutgerinnseln und zu schweren Hämathomen führen. Wenn die Unfallfolgen unbehandelt bleiben, können die Selbstheilungsversuche des Körpers nachteilige Folgen haben. Ein ungeschienter Bruch wächst falsch zusammen. Hämathome können Entzündungen verursachen. Abgerissene oder eingerissene Bänder und Sehnen erschlaffen und verlieren ihre Funktion im Schultergelenk.

Eine dauerhafte Versteifung der Schulter ist die Folge. Die Organe und Bewegungssysteme, die mit der Schulter in Zusammenhang stehen, können in Mitleidenschaft gezogen werden. Atembeschwerden oder Schmerzen beim Sitzen und beim Liegen können die Folge von unbehandelten Schulterverletzungen sein. Eine unerkannte Fraktur des Schlüsselbeins, die unvorteilhaft zusammengewachsen ist, wird von Orthopäden in der Nachbehandlung erneut gebrochen, um die Fraktur exakt zu behandeln. Rechtzeitige ärztliche Untersuchung vermeidet schädliche Folgen einer Schulterverletzung.

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