5:2 Diät (Fünf zu Zwei Diät)

5:2 diät

5:2 Diät? Was soll das bedeuten?

Um diese Frage rundum diese Diätform zu erörtern, bedarf es keiner algebraischen Rechnung. Die „Fünf-zu-zwei“-Diät gestaltet sich nur eben genau so: Fünf Tage zu zwei Tagen.

Ein Größenverhältnis, welches möglich macht, dass man innerhalb einer erfolgreichen Diät eine Arbeitswoche lang (also fünf Tage) mitunter schlemmen darf anstatt Kalorien zu zählen.

Ein (beinahe) normales Weiteressen während der Arbeitswoche. Das klingt fast so, ALS wäre die erste Diät erfunden worden, die auch noch Spaß macht.



Was bedeutet „5:2“? – Die Diät

Die 5:2 Diät – eine einfache Rechnung lässt Kilos purzeln!

Was wird am Wochenende (also den zwei Tagen, welche den fünf gegenüberstehen) gegessen? Damit man von einer Diät Sprechen kann, ist es eben doch notwendig, sich in der eigenen Ernährungsweise umzustellen und auch mal ein wenig in den sauren Apfel zu beißen. Zu einfach sollte man es sich ja dann doch nicht machen. Die beiden Tage sind zum disziplinierten Fasten gedacht. An diesen beiden Tagen darf man dem Körper nur eine wirklich sehr geringe Kalorienanzahl zuführen. Die fünf Tage des normalen Essens machen die Diät zwar wesentlich leichter als manch andere strengere Diäten, aber der Abnehmerfolg kommt auch nicht ganz von alleine.

Für jede Form der Diät muss man auch ein wenig „leiden“. Sich anzustrengen für sein gewünschtes Ziel – das muss schon drin sein! Bei der 5:2 Diät spürt man auch relativ schnell die Motivation, stetig mehr dafür zu tun, sein Ziel zu erreichen. Man setzt sich hier keine unerreichbar hohen Ziele zu Beginn sondern steigert sich konsequent in seinen Vorhaben. Die 5:2 ist eine der attraktivsten Diätformen, da sie Spaß macht und man langsam und dafür beständig den Erfolg spüren und sehen kann.

Auf Dauer das Essverhalten und damit das Leben zu ändern, klingt auf den ersten Blick doch sehr schwierig. Doch mit der 5:2 Diät wird dieses Vorhaben viel einfacher umzusetzen sein. Diese Diät funktioniert fast zur Gänze ohne Nebenwirkungen! Man motiviert sich selbst konsequent immer wieder ein StüCK mehr, eine gesündere Ernährung inklusive sich steigender Bewegung und Vitalität fühlen sich schon bald so gut an, dass Ihnen die neue Lebensweise und der entgiftend Effekt der Fastentage nicht nur zusagen, sondern schnell richtig Spaß wollen! Statt dem großen Hunger bekommen Sie hier Lust auf Verbesserung! In der folgenden Auflistungen finden Sie eine detaillierte Ausführung darüber, wie die 5:2 Diät auf Ihren Körper wirkt und was Sie dabei beachten sollten:


So funktioniert die 5:2 Diät!

5:2 ist alles andere als 0815! Bei dieser Diät sollen sich Disziplin, erfolgreiche Gewichtsreduktion und Genuss verbinden und so das bestmögliche Ergebnis ohne lästiges Hungern und „Auf-Alles-verzichten“ erzielen. Der absolute Killer der meisten Diäten ist der Heißhunger. Die Heißhungerattacken sind einfach nicht vermeidbar, sogar diejenigen, die sehr streng mit sich selbst sind und eine herausragende Disziplin aufweisen, spüren früher oder später im Rahmen einer Diät das Hungergefühl aufkommen. Sich dann dagegen zu wehren, ohne dabei eine Fressattacke oder einen Rückfall in alte Verhaltensmuster wie: „Egal, es ist ja nur heute, so viel macht das nicht aus, rein mit der Schokolade!“ erleiden, ist eine anstrengende Sache und fordert sehr viel Selbstbeherrschung.

Die 5:2 Diät ist deshalb so genial, weil schon rein der psychische Aspekt sehr dafür spricht, dass man mit dieser Diätart Erfolg hat. Man stellt sich mit einem positiven Willen, einer guten Einstellung und mehr Optimismus auf diese Diät ein als auf vergleichbare. Zwei Tage zu fasten bekommt wirklich jeder hin! An diesen beiden Fastentagen sollten maximal 500 Kalorien pro Tag konsumiert werden. Das bedeutet, dass frische Säfte, ungesüßter Tee und klare Gemüsebrühe oder gegarte Gemüsesticks auf dem Speiseplan stehen dürfen, mehr aber auch nicht. In diesen beiden Tagen schaltet der Körper auf Reserve.

Die Motivation, an den übrigen fünf Tagen keine Kalorien zählen zu müssen, ist zwar verlockend, aber dennoch sollten es an den fünf Wochentagen keine Käse-Sahne-Torten und/oder Junkfood sein, welches man ziellos in sich hineinstopft und hofft, dass die zwei Fastentage schon ausreichen um Gewicht zu verlieren. Die Ernährung sollte generell bewusster und gesünder werden. Gesundes Essen, das auch langfristig satt macht, sollte im Fokus dieser Diät stehen. Wichtig ist, kein großes Hungergefühl bzw. Magenknurren an den fünf Tagen zu entwickeln. Man sollte konsequent wohlgesättigt aber niemals „überfressen“ sein und darauf achten, dass die Mahlzeiten (am besten übrigens fünf kleinere Mahlzeiten pro Tag, die ausgiebigste davon bestenfalls morgens) proteinreich, ballaststoffreich und vitaminreich sind. Dafür sollten leere Kohlenhydrate und überflüssiger Zuckerzusatz dezimiert werden.


Wie lange dauert die 5:2 Diät?

Das Ziel der 5:2 Diät ist zusammengefasst, dass man dem Körper das Abnehmen erleichtert, indem man mit dem Übergehen des Hungergefühls, das andere Diäten so erfolglos und schwierig macht, dafür sorgt, dass der Körper bzw. konkreter gesagt der Stoffwechsel niemals auf „Sparflamme“ schalten muss. Diese physische Reaktion zehrt nämlich als erste Reaktion die Energie von den vorhandenen Muskeln und leider nicht vom Fettgewebe. Die Folge daraus ist, dass gefürchtete Jojo-Effekt eintritt, sobald man sich dann doch wieder mal etwas gönnt. Ein Schokoriegel, eine Schüssel süßer Frühstückscerealien, ein dickes Steak mit Pommes-Frittes: Solche kleinen Sünden schlagen sich nach längeren Phasen des Hungerns direkt als Fett nieder.

Die 5:2 Diät ist eine Diät, die man langfristig als Lebens- und Ernährungsumstellung betrachten kann. Sie ist definitiv keine Crashdiät, die man zum schnellen und kurzfristig Abnehmen anwendet sondern eben eine Langzeitumstellung der Ernährung. Ist man an den zwei Fastentagen konsequent und ernährt sich nebenher nicht überflüssig sondern normal und gesünder als gewohnt, dann wird man von dieser Diät garantiert Pfunde verlieren!

Das bringt die 5:2 Diät – wieviel nimmt man ab?

Wieviel Kilo man schlussendlich bei dieser Diät verliert, ist rein davon abhängig, wie man isst. Sündigt man fünf Tage lang mit Fastfood und Tiefkühlgerichten und futtert ausgiebige Nachtische nach jeder Mahlzeit, wird man an den beiden Fastentagen erstens besonders miesgelaunt und hungrig sein und zweitens absolut keinen Erfolg haben. Eine gesündere, sättigende Ernährung mit allem, was der Körper braucht, inklusive zwei Detox-Tagen dazwischen: Dann werden die Kilos purzeln!


Diätplan kompakt! Ein konkreter Speiseplan zur 5:2 Diät

Bei der 5:2 Diät ist es wichtig, einen möglichst genauen Überblick darüber zu behalten, was man isst und auch darüber, wie viele Kalorien die zu sich genommenen Speisen in etwa haben. Von Vorteil ist bei dieser Diätform ein Ernährungsprotokoll und ein genaues Festlegen der beiden Fastentage. Bevor Sie mit dieser Diät loslegen, sollten Sie sich einen Wochenplan erstellen und fixieren, wann die beiden Fastentage stattfinden sollen.

Ein wertvoller Tipp: Meistens fällt es an Wochenenden leichter, auf die Ernährung zu achten. So könnten sich die beiden freien Tage der Woche ideal dafür eignen, hier die Fastentage anzuberaumen. Dies bleibt Ihnen aber überlassen, hier können Sie flexibel sein. Ist der Wochenplan erstellt, sollten auch die Speisen in etwa vorab feststehen, die man konsumieren möchte. Dies deshalb, da man so nicht Gefahr läuft, auf etwas Appetit zu bekommen und sich dem Heißhunger hinzugeben.

Ein mögliches Beispiel für einen kompakten Diätplan für Woche 1 in der 5:2 Diät ist folgendes:

– Montag: Zum Frühstück eine Schüssel Haferflocken mit fettreduzierter Milch und Obst, zur Jause einen leckeren Müsliriegel, mittags eine köstliche Gemüsesuppe, abends gedämpfter Lachs mit Zucchini

– Dienstag: Ein süßer Obstsalat und ein schaumiger Milchkaffee zum Frühstück, vormittags ein Joghurt, zu Mittag ein exotisches Chicken-Curry mit Reis, abends ein Putenstreifensalat mit Kernöldressing

– Mittwoch: Ein Vollkornbrot mit Butter und Honig zum Frühstück, mittags einen vegetarischen Crêpe mit Ei, Rucola, Tomaten und Oliven, zum Abendessen dann leckere Vollkornnudeln mit Thunfisch

– Donnerstag: Ein Frühstücksei mit Vollkornbrot frühstücken, zu Mittag leckeres Rührei und leichter grüner Salat mit Kräuterdressing, abends ein deftiges Chili con Carne mit proteinreichen Bohnen

– Freitag: Frischkäse mit Kräutern auf Knäckebrot zum Frühstück, am Vormittag ein Stückchen Kuchen, zu Mittag eine große Portion Caprese (frische Tomaten mit Mozzarella und Balsamico), abends eine superfrische Sushi-Box

– Samstag: Starten mit ungesüßtem Kräutertee, eventuell mittags eine klare Gemüsebrühe, abends einen frisch gepressten Obst- bzw. Gemüsesaft

– Sonntag: mindestens drei Liter stilles Wasser, eventuell zwischendurch wieder einen frischen Saft, diesen aber stets ungesüßt

Vor- und Nachteile dieser Diät?

Vorteile:
– Leicht durchzuhalten
– kein zu starkes Hungergefühl
– Kaum Nebenwirkungen bzw. Risiken

Nachteile:
– Langsameres Abnehmen als bei anderen Diäten
– Lebensumstellung in Richtung gesündere Ernährung notwendig

Die zweite Frage kann man schon mit dem ersten Vorteil dieser Diät beantworten: Man hält die 5:2 Diät erfahrungsgemäß sehr gut durch. Die beiden Fastentage sind zwar anfangs eine ungewohnte Angelegenheit, dennoch sind diese mit der Aussicht auf die fünf Tage voller leckerer Gerichte leicht zu bewältigen!

Die 5:2 Diät ist perfekt geeignet für Menschen, die Abnehmen wollen und trotzdem nicht vollständig auf Genuss verzichten mögen. Es ist essentiell, sich trotzdem nicht blind auf einen Abnehmerfolg wegen der beiden Fastentage zu verlassen sondern insgesamt die Ernährung gesünder, proteinreicher, Zuckerärmer zu gestalten, dann wird diese Diät bald Erfolg bringen.

Fragen und Antworten zur 5:2 Diät!

Welche Kosten darf man bei der 5:2 Diät erwarten?
Dadurch, dass man sich bei dieser Diätform bewusster ernähren soll und an fünf Tagen der Woche gesund und frisch essen soll, kann es leicht möglich sein, dass man für Nahrungsmittel ein bisschen tiefer als gewohnt in die Geldtasche greifen muss. Dafür kann man diesen Überschuss an den zwei Tagen Flüssignahrung wieder wettmachen.

Sollte man nach der Diät die Essgewohnheiten vollständig umstellen?
Bei dieser Diät gibt es kein „nach der Diät“. Erfahrungsgemäß lassen viele Menschen nach den ersten Erfolgen ihre Ernährung wieder mehr schleifen und verlieren die Motivation. Doch bei der 5:2 Diät ist es vorgesehen, langfristig die Ernährung umzustellen. Das Programm bei dieser Diät soll zum Alltag werden und auf Dauer gut tun.

Welche Beschwerden können eventuell auftauchen?
Das Gute an der 5:2 Diät: Fast keine Beschwerden können auftauchen. Vermutlich fühlt man sich bei den ersten Malen der beiden Fastentage ein wenig schwächlicher und müder als sonst, doch der Körper gewöhnt sich sehr schnell daran. Durch die Umstellung auf gesunde, nährstoffreiche Ernährung wird das Immunsystem gestärkt, das Hautbild verbessert und das Körperfett gemindert: Nur positive Veränderungen!

Wie schwer ist diese Diät durchzuhalten?
Diese Diät ist unter vielen Diätformen eine der einfachsten wenn es um den Durchhaltefaktor geht. Durch die fünf Tage mit reichhaltigem Essen sind die zwei Tage demgegenüber verhältnismäßig leicht durchzustehen.

Das Fazit zur 5:2 Diät!

Man wird gesundes Essen zu schätzen lernen, man entgiftet an zwei frischen Detox-Tagen, man verliert Gewicht und muss trotzdem nicht hungern: Die perfekte Diät für alle, die es mit dem Abnehmen zwar nicht eilig haben, aber auf Beständigkeit setzen wollen! „Gut Ding braucht Weile“ heißt es doch? Dieses Motto kann auch auf die 5:2 Diät angewendet werden, dürfte sich aber auch in diesem Fall deutlich bewahrheiten!

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