Rhabarber

Rhabarber ist sehr beliebt und schmeckt fruchtig-sauer. Die Käufer würden den Rhabarber zu dem Obst zählen, aber er gehört zu den Gemüsesorten. Verwandt mit dem Sauerapfer zählt dieses Gemüse zu den Knöterichgewächsen. Im Sommer verkauft sich Rhabarber sehr gut, ob er nun beim Kochen oder Backen eingesetzt wird. Da Rhabarber nicht besonders teuer ist, aber sehr wohlschmeckend, wird er für viele interessante Gerichte verwendet.


Das sollten Sie über Rhabarber wissen

Rhabarber ist sehr ALT, er wurde ca. 2700 vor Christi in einem chinesischen Kräuterbuch erwähnt. Dies vor allem auch, weil der Rhabarber in China beheimatet ist. In dem Kräuterbuch damals wurde auf die Wurzeln von Rhabarber hingewiesen. Das Pulver der Wurzel, wurde damals gegen die Pest eingenommen und gegen Darmträgheit. Im 18. Jahrhundert wurde aus Rhabarber ein Nahrungsmittel und Anfang des 19. Jahrhunderts wurden mehrere Sorten Rhabarber angepflanzt. Dies machte das Gemüse natürlich noch interessanter.

Bedeutung für die Gesundheit

Mittlerweile gibt es rund 60 Rhabarberarten. Er weist viel Vitamin C auf, was für die Gesundheit eine hohe Bedeutung hat. Wer Rhabarber isst, wird somit automatisch das Immunsystem stärken. Das bedeutet, dass die Abwehrkräfte besser arbeiten und man nicht ständig den Erkältungskrankheiten ausgesetzt ist. Die Verdauung profitiert von Rhabarber, Nährstoffe werden besser vom Blut in die Zellen transportiert, Galle und Leber werden schonend gereinigt. Der Rhabarber wirkt Appetitanregend, was natürlich gut für Menschen ist, die nicht immer so viel Hunger haben und definitiv zu wenig essen. Die Wirkstoffe des Wurzelwerks von Rhabarber werden sogar in der Medizin für Abführmittel eingesetzt.

Inhaltsstoffe & Nährwerte

Nährwertangaben Menge pro 100 Gramm
Kalorien 21 Fettgehalt 0,2 g
Cholesterin 0 mg Natrium 4 mg
Kalium 288 mg Kohlenhydrate 4,5 g
Ballaststoffe 1,8 g Eiweiß 0,9 g

Rhabarber enthält Vitamin C, wie auch Anthocyan. Das Gemüse weist einen hohen Kaliumgehalt auf, ebenso auch Natrium. Pro 100 Gramm hat das Gemüse 21 Kalorien und 0,2 Gramm Fettgehalt zu bieten. Ebenso 0 mg Cholesterin, 4 mg Natrium, 288 mg Kalium und 4,5 g Kohlenhydrate.

Dazu 1,8 g Ballaststoffe, 0,9 g Eiweiß. Der Rhabarber enthält außerdem Zitronen- und Apfelsäure, Glykoside, Gerbstoffe und Pektin, wie auch ätherische Öle.


Unverträglichkeiten & Allergien

Rhabarber bringt in der Tat gewisse Risiken mit sich. Viele Leute haben wegen der Zitronen- und Apfelsäure eine Allergie gegen das Gemüse. Durch die Oxalsäure in den Stängeln können die Zähne Schäden nehmen. Dies aber nur bei einem übermäßigen Verzehr. Auch die Knochen könnten leiden, deshalb sollte man Rhabarber lieber in kleinen Mengen zu sich nehmen. Vor allem sollten Leute bei eigener Ernte lieber früh ernten. Denn der Gehalt der Oxalsäure nimmt zu, umso älter das Gemüse wird. Experten raten, dass der Rhabarber nicht mehr nach Ende Juni geerntet werden sollte. Wer unter Magenproblemen und Gallenproblemen leidet, sollte lieber ganz auf dieses Gemüse verzichten. Auch bei Rheuma, Gicht, Nierensteinen, Gallensteinen und Arthritis ist der Verzicht gegeben.

Einkaufs- & Küchentipps

Wer Rhabarber kaufen möchte, muss auf die Qualität achten. Hier sollte man schauen, dass die Stangen alle sehr fest sind. Auch glänzen sollten die Standen, denn das weist darauf hin, dass der Rhabarber sehr frisch und saftig ist und nicht zu trocken ist. Sollte der Rhabarber wellige Stangen aufweisen, sollte der Käufer die Finger davon lassen. In dem Fall ist das Gemüse noch nicht reif. Außerdem sollte der Rhabarber schnell verbraucht werden und so lange in ein feuchtes Tuch eingewickelt werden. So kann er einige Tage im Gemüsefach liegen, weil er frisch gehalten wird. Rhabarber kann auch eingefroren werden, was natürlich auch für den Winter bestimmte Möglichkeiten der Nutzung bietet.

Zubereitungstipps

Rhabarber lässt sich recht leicht verarbeiten. Zuerst wird er gewaschen, dass werden Blattansatz und Stielende entfernt. Anschließend schneidet man die Stangen in Stücke. Es empfiehlt sich bei sehr faserigen Stiele, den Rhabarber vorab zu schälen. Dies hat auch den Vorteil, dass der Oxalsäure Gehalt reduziert wird. Der Rhabarber wird in Stücken in die Schale oder Schüssel gegeben und gezuckert. Nach einer halben Stunde wird das Gemüse bei mittlerer Hitze für 5 Minuten gegart. Der Rhabarber darf auf keinen Fall in einem Aluminiumtopf gegart werden oder in Alufolie gewickelt werden. Da das Material reagiert, kommt es zu einer chemischen Verbindung, die giftig ist. Die Käufer sollten den Rhabarber auch nicht roh essen, weil er Bauchschmerzen und Durchfall verursachen könnte.

Es gibt viele verschiedene Rezepte, wie man den Rhabarber einsetzen kann. Er könnte zum FrühstüCK ALS Saft, verdünnt mit Wasser, getrunken werden. Ebenso lecker ist Rhabarber Marmelade. Der Rhabarber Streuselkuchen mit Eis schmeckt im Sommer besonders gut und erfrischend. Auch ein Erdbeere Rhabarber Tortenboden wird in vielen Haushalten gerne serviert. Kompott kann als Nachtisch gereicht werden, gerne zusammen mit Vanillepudding. Viele Köche servieren den Vanillepudding gerne mit dem noch warmen Kompott. Oft wird Rhabarber sogar schon mit der Hauptspeise auf den Tisch gebracht. Wer sich Rezepte für das Sommergemüse anschaut, wird auf viele interessante Ideen der Zubereitung stoßen.


Häufige Fragen und Antworten

Ab wann gibt es Rhabarber in den Läden? 

Dies ist sehr unterschiedlich, aber meist im April.

Wenn ich den Rhabarber in ein Tuch wickle, wie lange ist er dann nutzbar? 
Eine Woche sollte kein Problem sein, obwohl man die gesamten Vorteile am besten für sich nutzt, wenn der Rhabarber frisch zubereitet wird. Mit anderem Gemüse und Obst verhält es sich genauso.

Muss ich die Schale immer abtrennen? 
Nein, die Schale enthält wie bei anderen Obst- und Gemüsesorten viele wichtige Vitamine. Anderseits aber auch die Oxalsäure, deren Gehalt verringert wird, wenn das Sommergemüse geschält wird.


Unser Fazit

Wer keine Allergien aufweist, hat in Rhabarber eine sehr interessante Gemüsesorte für sich gefunden. Jeder Nachtisch wird ein Genuss sein. Genuss trifft es hier auch richtig, da man nicht den übermäßigen Verzehr frönen darf. Es ist natürlich schade, dass ein Gemüse so viele Vor- und auch Nachteile mit sich bringt, aber in Maßen macht der Nutzer nichts verkehrt. Ganz im Gegenteil, da sich mit Rhabarber das Immunsystem stärken lässt. Daher ist es auch zu empfehlen, für den Winter Rhabarber einzufrieren, um auch dann von seinem Vitamin C profitieren zu können. Nebenbei schmeckt der Rhabarber auch in der kalten Jahreszeit sehr lecker. Kein anderes Gemüse ist so interessant wie Rhabarber und bietet so viele Möglichkeiten der Nutzung.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (81 Stimmen, Durchschnitt: 4,72 von 5)
Loading...
Top