Biorhythmus

Ursprung und Entwicklung der Methode Biorhythmus:

Behandlung BiorhythmusDer Lebens- oder Biorhythmus bezeichnet periodisch auftretende physiologische oder funktionelle Abläufe.

In der alternativen Heilkunde werden die dabei auftretenden Plus- und Minusphasen ausgenutzt, um eine Stärkung der Selbstheilungskräfte zu erzielen.

Der Beginn der typischen Biorhythmusschwankungen, die visuell als grafische Kurven dargestellt werden, ist die Geburt eines Menschen. Die während des ganzen Lebens anhaltenden Rhythmen kennzeichnen sowohl den Körper als auch den Geist bis zum Tod.

Grundsätzlich wird in der Alternativmedizin davon ausgegangen, dass sich alle Biorhythmuskurven gleichen. Die Höhen und Tiefen sind allerdings individuell verschiedenen. Außerdem zeigen Verschiebungen im Biorhythmus oder in der Biorhythmik an, ob eine seelische, körperliche oder geistige Erkrankung vorliegt.

Einfach ausgedrückt ist der Biorhythmus die sogenannte „innere Uhr“. Wird gegen diesen Rhythmus gearbeitet, kann das gesundheitliche Beschwerden verursachen, indem das Immunsystem geschwächt wird.

Der Ursprung für die Berechnung des Biorhythmus war der Anfang des 20. Jahrhunderts. Zwei Mediziner, der aus Berlin stammende Arzt Wilhelm Fließ und der in Wien ansässige Psychologe Hermann Swoboda formulierten gemeinsam mit Siegmund Freud erstmals die für den Biorhythmus geltenden Regelmäßigkeiten. Diese wurden in der sogenannten Periodenlehre zusammengefasst.

Beide Wissenschaftler nahmen an, dass der Biorhythmus dafür verantwortlich ist, dass es im Leben gute und schlechte Zeiten gibt. Das heißt auch, dass sich Wohlbefinden und Unwohlsein abwechseln.

Des Weiteren beschrieben sie die Gesetzmäßigkeit, dass sich der komplette Biorhythmus im Leben des Menschen nur einmal wiederholt. Das Thema des Biorhythmus lebte 1980 erneut auf. Dabei wurde die Berechnungsformel von Fließ und Swoboda wieder aktuell.

 

In der Biorhythmik werden drei Perioden unterschieden:

 

  • geistiger Rhythmus hält etwa 33 Tage an
  • körperlicher Rhythmus umfasst etwa 23 Tage
  • emotionaler Rhythmus beinhaltet ungefähr 28 Tage

Ist das alltägliche Leben gegen die Biorhythmik ausgerichtet, ergeben sich daraus unter Umständen Probleme mit der Gesundheit. Außerdem lässt die Leistungsbereitschaft nach. Es kommt zu einem hohen Leidensdruck. Dieser kann sich beispielsweise auf einem verzögerten Schlafphasen Syndrom manifestieren.

Mediziner sprechen in diesem Moment von einer massiven Störung des Biorhythmus, der sich als Veränderung der inneren Uhr darstellt. Der Organismus ist dabei nicht mehr in der Lage, den richtigen Schlafzeitpunkt zu empfinden. Diese Auffälligkeit nimmt meist einen chronischen Verlauf.

In solchen Fällen versuchen die Behandler, die alltäglichen Aktivitäten der Patienten wieder auf ihre innere Uhr abzustimmen. Bewährt hat sich eine Vorgehensweise, bei der die betroffene Person täglich drei Stunden später das Bett aufsucht. Das wird so lange praktiziert, bis ein Einschlafen problemlos möglich ist. Dann wird dieser Zeitpunkt nicht mehr verändert.

 

Durchführung und Wirkungsweise der Methode Biorhythmus:

Sämtliche Organe des Menschen sind einem sich wellenartig wiederholenden Takt unterworfen. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Ereignisse wie Schlaf- und Ruhephasen als auch biochemische Prozesse, die sich in den Stoffwechselfunktionen widerspiegeln.

Bleibt die innere Uhr in ihrem gewohnten Takt, dann fühlen sich die Menschen wohl und sind leistungsfähig. Verändert sich beispielsweise der Atem, die Ausscheidung von Hormonen, der Blutruck oder die Konzentration von Zucker im Blut, dann ist es möglich, dass das Befinden eingeschränkt ist.

Beim Biorhythmus werden verschiedene Muster angeboten, um zu erklären, warum Menschen zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedlich reagieren oder sich nicht immer kontinuierlich gut fühlen. Das hat unter anderem auch damit zu tun, dass die im Organismus ablaufenden Schwankungen erblich bedingt sind.

Biorhthmische Kreisläufe werden zudem von der inneren Uhr gesteuert. Diese hat ihren Sitz ungefähr an der Position der Nasenwurzel. Eine kleine Ansammlung von Zellen hinter dem Auge und eine Überkreuzung der Sehnen gelten als sogenanntes Schaltzentrum.

Das Schaltzentrum kann durch Lichteinwirkung beeinflusst werden. Daraus resultiert der Tag-Nacht-Rhythmus. Im menschlichen Körper existieren mehrere Kreisläufe, die innerhalb des individuellen Biorhythmus ablaufen.

Dabei werden gleichmäßige Schwankungen im Zusammenhang mit unterschiedlichen Systemen deutlich:

 

  • schlafen und wachen
  • Aktivitäten
  • essen und trinken
  • Körpertemperatur
  • endokrine Prozesse beziehungsweise die Abgabe von Drüsenhormonen
  • Menstruation
  • Neubildung der Blutzellen

Diese Prozesse unterliegen einer kontinuierlichen Steuerung durch die innere Uhr (zirkadianer Rhythmus). Des Weiteren bestimmen der ultraradiane Rhythmus in kurzen Abfolgen und der infraradiane Rhythmus in langen Zyklen über die periodische Wiederholung körpereigener Vorgänge.

 

Methode Biorhythmus hilft gegen:

 

  • Verdauungsbeschwerden
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Leistungstiefs
  • Infektionskrankheiten
  • schwaches Immunsystem
  • Konzentrationsschwäche
  • Appetitlosigkeit
  • anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung
  • verzögertes Schlafphasen-Syndrom

Diese therapeutischen Möglichkeiten ergeben sich aus der Tatsache heraus, dass die Biorhythmik klaren Gesetzmäßigkeiten unterliegt.
Behandlung BiorhythmusAm morgen ist es so, dass die Frequenz der Atmung und der Herzschlages ansteigt. Dasselbe gilt für die Körpertemperatur. Die Stoffwechseltätigkeit im Organismus nimmt zu und zur Nacht hin ab.

Diese Vorgänge im Zusammenhang mit der Biorhythmik werden im Rahmen der Chronopharmakologie mit der Zielsetzung aufgedeckt, dass alle Patienten und Patientinnen ihre Arzneimittel zu einer optimalen Tageszeit bekommen. Die davon abgeleitete Chronotherapie wird heute teilweise schon erfolgreich bei der Krebsbehandlung umgesetzt.

 

Methode Biorhythmus fördert und stärkt:

 

  • die Linderung depressiver Symptome
  • die Reduzierung von innerer Unruhe und Nervosität
  • die Verringerung des Auftretens von Anfallsleiden wie Migräne
  • die Linderung von Burn out und Erschöpfungszuständen
  • Einfühlungsvermögen und Konzentrationsfähigkeit
  • die Funktionstüchtigkeit verschiedener Organe wie Leber, Nieren, Magen und Darm sowie Herz
  • Stoffwechsel- und Heilungsvorgänge
  • Abgabe von Arzneimitteln im Einklang mit dem Biorhythmus

Die Einnahme von Arzneimitteln gegen Symptome von Erkrankungen oder gegen die Krankheit selbst ist für jeden Patienten Normalität. Dabei richten sich die Betroffenen nach den Vorgaben des Arztes und der Hersteller. Eine wesentlich günstigere, für den Organismus zuträglichere Variante der Aufnahme ist es jedoch, diese an den eigenen Biorhythmus anzupassen.

Diese Erkenntnis hängt damit zusammen, dass die Reaktion jedes Patienten auf einen Arzneistoff anders ist. Um einen maximalen Effekt zu erhalten, ist es vorteilhaft, die Medikamente entsprechend der eigenen Biorhythmik einzunehmen.

 

Risiken und Nebenwirkungen der Methode Biorhythmus:

 

  • keine bekannt

 

Bei der Therapie auf der Basis des Biorhythmus beziehen sich die Behandler lediglich auf die natürliche innere Uhr. Es werden keinerlei alternative Arzneimittel verabreicht, die möglicherweise eine Unverträglichkeitsreaktion bedingen können.

 

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen der Methode Biorhythmus:

 

  • keine bekannt

 

Im natürlichen Biorhythmus leben heißt, den eigenen Körper wahrzunehmen und den Alltag danach auszurichten. Im Mittelpunkt stehen hierbei spezielle Bedürfnisse, die der Körper auf seine Weise anzeigt.

Das sind beispielsweise das Gähnen wegen Müdigkeit oder das Aufwachen am morgen. Die Patienten lernen, diese Signale besser wahrzunehmen, sie werden praktisch dafür sensibilisiert, damit sich Beschwerden reduzieren oder vergehen.

 

Wer behandelt mit der Methode Biorhythmus?

 

​​​​​​​In der Regel greift die Behandlung über den Biorhythmus in andere Therapieformen mit ein. Da diese Maßnahme wissenschaftlich nicht bewiesen ist, bezahlen die meisten Krankenkassen diese Behandlung nicht.

 

Unser Fazit:

 

Wer sich mit Biorhythmus gesund erhalten will, lässt sich auf eine Behandlung ein, die sich gut in den Alltag einbauen lässt. Die Interessenten richten sich dabei nach den chronobiologischen Zyklen ihres Körpers und erleichtern sich damit das Leben.

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