Burn Out

Definition Burn Out – Die Erschöpfungsdepression

Burn Out

Der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger erkannte 1974 das insbesondere bei Angehörigen der sogenannten „Helferberufe“ wie Krankenschwestern und -pfleger, Rettungsdienstmitarbeiter, Ärzte, Sozialarbeiter, Erzieher und Lehrer im Vergleich zur restlichen Bevölkerung überproportional häufig Krankschreibungen oder ­Frühverrentung zu verzeichnen waren.

Freudenberg postulierte, dass dieser Umstand in dem Faktum begründet sei, dass der Arbeitsdruck in diesen Arbeitsfeldern besonders hoch sei. Komme dazu noch eine idealistische Grundhaltung, die zu sehr hohem persönlichen Engagement führe, würde das Zusammentreffen dieser beiden Komponenten in psychischer, emotionaler und auch körperlicher Erschöpfung münden. Diesen Zustand bezeichnete er mit dem englischen Begriff Burn-out, der übersetzt so viel wie Ausgebranntsein bedeutet.

Steckbrief: Burnout

  • Name(n): Burn Out; Neurasthenie; Erschöpfungs Depression
  • Art der Krankheit: Psychologisches Phänomen
  • Verbreitung: Industrienationen
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 19. Jahrhundert /
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Stress und Überforderung
  • Wieviele Erkrankte: Nicht feststellbar
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Psychiater; Psychologe

Was ist Burn Out?

Jeder hat den Begriff „Burn Out“ schon einmal gehört und besitzt zudem eine grobe Vorstellung darüber, worum es sich dabei handelt. Nichtsdestotrotz entziehen sich die genauen Details und Mechanismen dieser Krankheit oftmals dem Verständnis des Laien.

Es handelt sich bei der vorliegenden Erkrankung zudem um kein neues Phänomen, gleichwohl man es primär mit der modernen Leistungsgesellschaft in Verbindung bringt. Fälle von Burn Out sind bereits aus antiken Quellen bekannt. Allerdings schienen selbige vor der industriellen Revolution weitaus weniger häufiger ALS heutzutage. Diese Häufung geht unweigerlich auf die gestiegenen Level von Druck und Stress zurüCK, denen der normale Arbeitnehmer heutzutage ausgesetzt ist. Gerade der Umbau ehemaliger Industrienationen hin zu Dienstleistungsgesellschaften hat das Potential für einen Burn Out evident gesteigert. Dies liegt u.a. an der Unvorhersehbarkeit des individuellen beruflichen Werdeganges und die zu erwartenden Probleme während der Ausübung der Diensttätigkeit.

Vor dem Jahre 1974, da der Psychologe Herbert Freudenberger, die vorliegende Krankheit „zum ersten Mal“ erfasste, bezeichnete man ein ähnliches Leiden als „Neurasthenie“. Die Unterschiede in den Ausprägungen von Neurasthenie und Burn Out sind im besten Falle minimal. Dr. Freudenberger leistete dennoch Pionierarbeit, indem er dieses antiquierte Krankheitsbild in die Gegenwart übertrug und dahingehend anpasste. Hierdurch vereinfachte er Erkennung und Diagnose immens. Besonders wenn man bedenkt, dass eine Neurasthenie zuvor lediglich mittels derselben Methoden festzustellen war, denen sich um die Jahrhundertwende bereits Sigmund Freud bediente.

Wie bereits erwähnt, sind die potentiellen Auslöser dauerhafter Druck und Stress, die die Psyche des Individuums nach und nach zerfressen, bis es sich gänzlich außer Stande fühlt, den Erwartungen am Arbeitsplatz oder zuhause entsprechen zu können. Zudem spielt mangelnder Respekt für die arbeitende Person oftmals ebenso eine große Rolle, wie eine etwaige gesellschaftliche Ächtung des Berufs und damit verbundene Minderschätzung.

Glücklicherweise ist dieses Leiden mithilfe moderner therapeutischer Maßnahmen meist gut in den Griff zu bekommen.

Welche Ursachen führen zu Burn Out?

Das Burn-out Syndrom lässt sich aufgrund seiner unspezifischen Erscheinungsformen, die sich kaum oder gar nicht in der Erkrankung von Organen zeigen, nicht so leicht diagnostizieren. Als Umstände, die begünstigend wirken, nennt die Forschung persönliche und soziale Ursachen sowie gesellschaftliche Bedingungen. Zu den persönlichen Ursachen zählt die Charakterstruktur eines Menschen, die so beschaffen ist, dass ein Burn-out Syndrom sich entwickeln kann.

Zu diesen Charaktermerkmalen gehören beispielsweise die Neigung zum Perfektionismus, der sich darin zeigt, dass man zu hohe oder unerreichbare Ziele angestrebt und Kompromisslösungen nur selten in Betracht zieht, was wiederum zu Stress und negativen Gefühlen führt. Im Weiteren zählen zu den persönlichen Ursachen die Haltung des Helfen-Wollens über die eigene Belastungsgrenze hinaus, die sich in dem sogenannten Helfer-Syndrom zeigt. Krankhafter Ehrgeiz, persönliche Defizite wie eine wenig qualifizierte Ausbildung, bei der Misserfolge wahrscheinlich werden und die Unfähigkeit, anderen Menschen die eigenen Grenzen deutlich zu machen, sind weitere Determinanten.

Zu den gesellschaftlich bedingten Ursachen für das Burn-out Syndrom zählen der Zerfall familiärer Strukturen und ein Anwachsen von Unpersönlichkeit und Anonymität. Eine weitere Ursache liegt in einer ungünstigen Arbeitsmarktsituation. Drohende oder bereits eingetretene Arbeitslosigkeit übt großen Druck auf die Betroffenen aus, andererseits ist zu beobachten, dass Effizienz, Leistung, hohe Geschwindigkeit bei der Ausübung einer Tätigkeit Forderungen sind, die keineswegs singuläre Erscheinungen in wenigen Betrieben sind, sondern allgemeiner Konsens auf Arbeitgeberseite. Diese Grundhaltung löst Stress aus und kann zu Erschöpfungszuständen führen.

Die Ursachen im Überblick:

  • Verlust von Kontrolle – Die Unfähigkeit darüber, Entscheidungen über das Sein und Werden des eigenen Arbeitsplatzes zu treffen, wirken sich oftmals negativ auf die Psyche des Betroffenen aus, der hierdurch eine gewisse Ohnmacht in seiner Position empfindet. Dazu gehören beispielsweise Entscheidungen betreffen der zu erledigenden Menge an Arbeit, die dazu zur Verfügung stehenden Ressourcen sowie etwaige Deadlines und generelle temporale Aspekte.
  • Unklare hierarchische Strukturen – Viele moderne Betriebe fahren die „Kumpelmasche“. Man duzt sich und Hierarchien verschwimmen. Das ist nicht immer gut. Denn unklare Positionen einzelner Arbeitnehmer und damit eine unklare Befehlsstruktur führen oftmals zur Verwirrung und Hilflosigkeit. Dies führt in aller Regel zu einer Verschlechterung des Arbeitsklimas.
  • Dysfunktionale Abläufe – An dieser Stelle sind Arbeitsplatz und Schule nicht weit voneinander entfernt. Auch in Büros oder Fabriken kann es zu Mobbing einzelner Angestellter kommen. Das Stört die Arbeitsabläufe immens und sorgt darüber hinaus für Stress und emotionale Unsicherheiten.
  • Unterschiedliche Wertevorstellungen – Manchmal kann es vorkommen, dass die Art, mit der die Firma Geschäfte tätigt, nicht mit den eigenen Normen und Moralvorstellungen vereinbar sind. Das kann starken emotionalen Stress und seelisches Unbehagen im Arbeitnehmer auslösen und wiederum ein möglicher Grund für ein Burn Out sein.
  • Keine Eignung – Ist man als Arbeitnehmer für den Beruf, den man ausübt, ungeeignet, so geht einem die Arbeit nur zäh von der Hand und jeder Arbeitstag wird zu einem langweiligen und fordernden Martyrium. Auch hierdurch ist ein Burn Out zu begünstigen.
  • Extremer Arbeitsaufwand – Sicherlich kann es vorkommen, dass es einmal mehr und einmal weniger zu tun gibt. Bleibt die Belastung im Beruf jedoch konstant hoch, sodass die Arbeiter nur gerade so das Soll einhalten können, besteht erhöhte Gefahr einer Erschöpfung der Kraftreserven. Sind diese aufgebraucht ist ein Burn Out oftmals unabwendbar.
  • Isolation – Es kann vorkommen, dass man an seinem Arbeitsplatz mehr oder weniger isoliert ist. Bei manchen Personen kann dies dazu führen, dass sie sich unwohl fühlen. Hierbei handelt es sich aber um ein sehr individuelles Problem.
  • Disproportionalität – Bisweilen kann es vorkommen, dass der Beruf die Überhand über das gesamte Leben gewinnt und man zugunsten desselben sein Privatleben hinten anstellt oder komplett vernachlässigt. Das kann in Zeiten der absoluten Notwendigkeit für einen kurzen Zeitraum notwendig sein, wer sich aber keine Ruhe gönnt und nur arbeitet, wird sehr schnell feststellen, dass Körper und geist irgendwann streiken und nichts mehr geht.

Symptome & Anzeichen

Die Symptome, die ein Burn Out nach sich ziehen kann, sind bisweilen schwer als spezifisch für die vorliegende Erkrankung zu definieren. Dies liegt daran, dass sie sehr allgemeiner Natur und durch sich selbst eher wenig aussagekräftig sind. Nichtsdestoweniger gibt es einige spezifische Häufungen und Umstände, die einen klar in die Richtung der richtigen Diagnose lenken können.

Dennoch sollte man auch bei einer etwaigen Selbstdiagnose darauf achten, dass man keine Fehlinterpretationen aufgrund falscher Auffassungen vornimmt. Denn wie bereits erwähnt, können die Anzeichen für einen Burn Out sehr irreführend sein. Darum ist man in aller Regel am besten damit beraten, eine geschulte Fachkraft aufzusuchen und die eigene sowie die Stimmen von Kollegen oder dem Umfeld diesbezüglich auszublenden. Denn oftmals hat jeder eine Geschichte zu dem Thema zu erzählen und weiß etwas, was der andere nicht weiß. Dieser überschüssige Input verschlechtert das Krankheitsbild des Patienten jedoch oftmals bloß.

Darüber hinaus sind die Symptome und Anzeichen in drei übergeordnete Gruppen einzuteilen, die sich jeweils mit den körperlichen und seelischen Aspekten, den Veränderungen im Verhalten und schließlich dem Verlust der Arbeitskraft beschäftigen.

Dazu im Folgenden eine Liste:

Anzeichen für psychische und physische Überbelastung:

  • Dauerhafte Müdigkeit: Wer konstant müde und abgeschlagen ist, sowohl privat als auch auf dem Arbeitsplatz, der ziegt ein essentielle Symptom für Burn Out.
  • Schlaflosigkeit (Insomnia): Wer trotz der o.g. Müdigkeit nachts nicht zur Ruhe kommt und nicht in den Schlaf findet, zeigt ebenfalls Anzeichen für eine eventuelle Ausbildung der vorliegenden Krankheit. Darüber hinaus ist Insomnia eine nicht zu unterschätzende Marter für Körper und Seele und ist niemals auf die leichte Schulter zu nehmen. Wer schlecht schläft, der stirbt statistisch gesehen nicht nur früher, sondern ist auch anfälliger für körperliche und mentalte Krankheiten.
  • Zerstreutheit: Wer plötzlich beginnt, Dinge zu vergessen, Termine zu verplanen oder sich nicht mehr auf spezifische Arbeiten konzentrieren kann, zeigt ebenso Symptome einer Neurathenie.
  • Körperlicher Abbau und vermehrte Krankheiten: Bei einem Burn Out fährt alles zurück. Körper, Geist, Immunsystem. Wer darum bemerkt, dass er immer häufiger Krank ist oder mit physischen Veränderungen zu kämpfen hat, wie beispielsweise Engegefühle in der Brust oder Mikrozittern, der sollte sich dringend untersuchen lassen.
  • Appetit losigkeit: Ein plötzlicher Abfall der zu sich genommenen Nahrung geht oftmals mit einer depressiven Verstimmung, sprich einem Burn Out einher.
  • Soziale Ängst und Depressionen: Wer richtiggehend Angst davor hat, morgens ins Büro zu Gehen und sich dort nur mit äußerster Vorsicht bewegt, um so wenig wie möglich aufzufallen und darüber hinaus den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten nach Möglichkeit vermeidet, der zeigt klare Symptome eines Burn Outs. Ebenso begleiten gerade erwähnte Symptome oftmals eine Depression, die sich während der Arbeitszeit verstärkt, aber auch zuhause nicht vollends verschwindet.
  • Wut und Gerzeitheit: Ein Burn Out kann selbst aus normalerweise Friedfertigen Menschen aggressive Wesen machen. Wer darum konträr zu seiner eigentlich Persönlichkeit plötzlich zu Wutausbrüchen neigt, sollte die Wanrzeichen erkennen.

Anzeichen für eine Veränderung des Verhaltens

  • Verlust der Freude: Ein allgemeiner Verlust an Freude und Spaß bei der Arbeit und im Privatleben ist oftmals ein ernstzunehmender Indikator für eine starke seelische Verstimmung. Alles erscheint einem, als sei gleichsam langweilig und zäh und wäre nur zu tun, weil es zu tun sei. Es fehlt der natürliche Spaß daran eine Sache um ihrer Selbst willen treiben zu wollen. Dies zeigt sich insbesondere in einem gesteigerten Desinteresse seinen vormaligen Hobbys gegenüber.
  • Pessimismus: Ein eher düsterer Ausblick auf die Zukunft, häufig gepaart mit weiteren Ängsten, kann ebenso für eine Überarbeitung Sprechen.
  • Isolation: Zu Beginn zeigt sich isolationistisches Verhalten meist nur daran, dass man weniger mit seinen Kollegen oder Freunden interagiert. In späteren Phasen kann es jedoch soweit kommen, dass man früher auf der Arbeit erscheint und später geht, um möglichst wenig Interaktion zu haben. Darüber hinaus neigt man zu Aggressivität, sobald man nur angesprochen wird.
  • Abkapselung: Personen, die die allgemeine Ahnung nicht loslässt, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten vor sich hin leben und keinen rechten Kontakt zu ihrem direkten Umfeld zu etablieren imstande sind, sind oftmals häufig Opfre eines Burn Outs. Des Weiteren reagieren nämliche häufig nicht auf Telephonanrufe, E-Mails oder andere Kontaktmedien und lassen sie unbeantwortet.

Anzeichen für eine Minderung der Arbeitskraft

  • Apathie und Hoffnungslosigkeit: Fühlt man sich, als ob einem alles misslänge und schief ginge, so kann das ein möglicher Indikator für eine seelische und / oder physische Überbelastung sein. Hinzu kommen Versagensängste und allgemeine Unzufriedenheit dem mit Selbst und dem Geschafften. „Was soll das alles?“ ist eine typische Frage, die sich Burn Out Patienten dabei oftmals stellen.
  • Gesteigerte Gereiztheit: Bereits die kleinsten Fehltritte anderer und von einem selbst, veranlassen den Geist dazu, in extreme Ausbrüche zu geraten. Diese sind der vorliegenden Situation oftmals in keinster weise angemessen und sogen darüber hinaus oftmals für Missmut im näheren Umfeld.
  • Unproduktivität und schlechte Leistungen: Wer seiner Arbeit nur langsam und schlecht nachkommt, ohne dass es dafür ersichtliche Gründe gäbe, der ist nicht selten Opfer der Neurasthenie. Die Akten stapeln sich, der Terminkalender platzt aus allen Nähten und man kann nichts dagegen tun, gleichwohl wie sehr man will. All dies sind Zeichen für eine starke Erschöpfung der Kraftreserven.

Insofern der potentiell Betroffene eines oder mehrere der oben genannten Symptome oder Anzeichen aufweist, ist es an der Zeit, über eine Behandlung nachzudenken. Mit einem Burn Out ist nicht zu spaßen und man sollte dieses seelische Leiden niemals auf die leichte Schulter nehmen,

Darüber hinaus gibt es neben den gerade erwähnten Symptomen und Anzeichen ebenso einige Risikoberufe, in denen es besonders häufig Fälle von Burn Out gibt. Diese sind u.a.:

  • Lehrer und Dozenten
  • Sekretärinnen / Assistenten
  • Ärzte
  • Piloten und Schiffskapitäne
  • Soldaten
  • Mienenarbeiter
  • Landwirtschaftliche Hilfskräfte

Diagnose & Krankheitsverlauf

So beschränkt sich die Diagnose Burn Out heute nicht mehr allein auf die Angehörigen der helfenden Berufe, sondern ist durchgängig in nahezu allen Berufen zu verzeichnen. Die Schwierigkeiten bei der Diagnostizierung des Burn Out Syndrom haben dazu geführt, dass Ärzte und Psychologen Tests entwickelt haben, anhand derer man das Vorliegen eines Burn Outs nachweisen kann oder nicht.

Die Tests unterscheiden sich etwas in ihrer Vorgehensweise, überprüfen aber alle das Ausmaß der psychischen und physischen Erschöpfung im persönlichen Bereich und im Arbeitsbereich sowie bei den helfenden Berufen den Grad der Frustration und Erschöpfung, die aus der Arbeit mit Patienten oder Klienten resultiert.

Typische Fragen, die ein solcher Test beinhaltet sind unter anderem:

  1. Treten Sie privat oder auf der Arbeit vermehrt mit zynischen oder kritischen Kommentaren in Erscheinung?
  2. Müssen Sie sich dazu zwingen, Ihren Arbeitsplatz aufzusuchen und kommen dort nur schwer in die Gänge?
  3. Reagieren sie Kollegen, Vorgesetzten, Kunden oder Klienten gegenüber besonders gereizt oder abweisend?
  4. Mangelt es Ihnen an der nötigen Energie, um eine konstante Produktivität zu gewährleisten?
  5. Mangelt es Ihnen an der Fähigkeit, sich ihrer Erfolge zu erfreuen oder dieselben überhaupt als solche wahrzunehmen?
  6. Empfinden Sie Ihre berufliche Tätigkeit als desillusionierend?
  7. Benutzen Sie Alkohol, Rauschgifte, Nahrung oder exzessiven Sport, um ihre Stimmung aufzuhellen oder sich zu betäuben?
  8. Konnten Sie Veränderungen in Ihrem Schlafrhythmus oder Ihrem Appetit bemerken?
  9. Leiden sie unter plötzlichen und unerklärlichen Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder allgemeinen für Sie atypischen Symptomen?
  10. Haben Sie sich wissentlich und / oder willentlich von Ihrem privaten sowie beruflichen Umfeld angewandt?

Falls man eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet hat, sollte man einen Psychologen oder den Hausarzt aufsuchen, da man in die Risikogruppe fällt. Nichtsdestotrotz sollte man sich nicht direkt abschrecken lassen. Bisweilen können einem solchen Verhalten auch komplett andere Dinge zugrunde liegen.

Häufigkeit & Diagnosedaten

Wie bereits eingänglich erwähnt, steigen die Fälle von Personen, die an Burn Out leiden kontinuierlich an. Die Gründe hierfür sind, wie angeführt, u.a. die gesteigerte Belastung für das Individuum, die sich wiederum daraus ergibt, dass Hierarchien aufweichen , dauerhafte Anstellungen nicht mehr der Norm entsprechen, eine allzu lockere Atmosphäre am Arbeitsplatz die Produktivität schmälert usw. Darüber hinaus kommen natürlich auch weitere Faktoren ins Spiel, über die kaum ein Arbeitgeber gerne redet. Hierbei handelt es sich um die systematische Ausbeutung der Arbeitskraft des Individuums. Gerade in dem kurrent vorherrschenden globalen Wirtschaftssystem ist es notwendig, dass Personalkosten möglichst niedrig zu halten sind. Dies erhöht nicht nur die Chancen darauf, dass man eines Tages von einer Maschine ersetzt wird, sondern erhöht zusätzlich die Mehrbelastung, da schlicht weniger Personal eingestellt wird.

Die hierdurch entstehenden Probleme für die bereits beschäftigten Mitarbeiter können immens sein und enden nicht selten in einer dauerhaften Überforderung, die schlussendlich ein Burn Out bedingt.

Es ließe sich also schlussfolgern, dass das jetzige Wirtschaftssystem mit einen der Hauptfaktoren für den kontinuierlichen Anstieg der Betroffenen darstellt. Diese These lässt sich besonders im direkten Vergleich mit vorhergehenden Wirtschaftssystemen beweisen. So ließen sich in der Vergangenheit deutlich weniger Fälle von Burn Out beobachten. Erst durch Anziehen des sog. „Turbokapitalismus“ ist die Zahl stark angestiegen. Was also früher ein vereinzeltes Phänomen war, avanciert nach und nach zu einer globalen Seuche.

Genaue Zahlen sind dennoch schwer zu ermitteln. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Personen, die unter Burn Out leiden, keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder aufgrund ihres Standortes in Anspruch nehmen können. Es gibt allerdings Schätzungen, die estimieren, dass es etwa 10% der arbeitenden Weltbevölkerung an Burn Out leiden oder litten. Tendenz steigend.

Auswertung der Daten

Die durch Tests gewonnenen Daten sind zur Determination der vorliegenden Krankheit sehr wichtig. Denn eine Neurasthenie ist sehr leicht mit anderen psychologischen Störungen zu verwechseln. Insbesondere allgemeine Depressionen äußern und manifestieren sich häufig ähnlich oder nahezu gleich.

Nicht zuletzt deswegen ist eine korrekte und sachverständige Auswertung der Testergebnisse von größter Wichtigkeit, um eine präzise und zielorientierte Therapie für den Patienten zu ermöglichen. Eine geschulte Kraft wird leicht Muster erkennen und darum in der Lage sein, ein etwaig vorliegenden Burn Out schnell festzustellen oder auszuschließen. Nichtsdestoweniger kann auch Fachpersonal bisweilen irren oder sich unschlüssig sein. Weshalb besonders eine zusätzliche Anamnese oder die Erhebung weiterer Daten hilfreich sein können.

Komplikationen bei der Krankheit

Die potentiellen Komplikationen, die durch das Burn-Out-Syndrom hervorzurufen sind, können teilweise sehr schwerwiegend oder gar tödlich sein. Nicht wenige dieser Erkrankungen enden, insofern man sie nicht rechtzeitig erkennt und behandelt, in einer Selbsttötung des Betroffenen, der diese als einzigen Ausweg aus der hoffnungslosen Situation wahrnimmt. Gerade darum ist es sehr wichtig, dass man selbst schnellstmöglich bei einem Verdacht auf Erkrankung Hilfe sucht oder angebotene Hilfe nicht abweist.

Des Weiteren kann es dazu kommen, dass erkrankte Personen sehr schroff und abwesend auf ihr Umfeld reagieren. Dies führt zu Spannungen und kann Streit auslösen. Auch die häufig damit einhergehende Isolation der betroffenen Individuen trägt lediglich zur Verwirrung des Umfeldes bei und bietet weitere spannungsbringende Faktoren mit sich. Es können sich also aus einem Burn Out oftmals Streitigkeiten entwickeln. Selbige verfolgen Betroffene allerdings nur zu Beginn und verhalten sich danach desinteressiert und passiv, womit sie ihre Widerparte erneut vor den Kopf stoßen. Nicht selten ist es der Fall, dass Ehen, Beziehungen oder Arbeitsverhältnisse aufgrund der irrational scheinenden Gereiztheit des Burn-Out-Patienten ein frühzeitiges Ende finden.

Es kann aber auch noch schlimmer kommen als das. Gerade Personen, die aufgrund ihrer psychischen Störung ein gesteigertes Potential für Gewalt und ein ebenso gesteigertes Niveau an Aggressivität aufweisen, können durch ihr Verhalten auch im Alltag negativ auffallen. Das löst große Scham in den Betroffenen aus. Aber auch Handgreiflichkeiten oder voll ausgeprägte Attacken auf andere Personen sind nicht auszuschließen und können dafür sorgen, dass ein Patient mit Freiheitsentzug oder Geldstrafen zu rechnen hat.

Ebenso kann es auf lange Sicht zur Vereinsamung kommen. Hat der Patient sich „erfolgreich“ von allen Menschen in seinem Dunstkreis isoliert, so passiert es vergleichsweise häufig, dass diese ebenfalls das Interesse an einer Fortführung der Bekanntschaft verlieren. Somit stehen selbst geheilte Betroffene oftmals ohne soziales Umfeld dar und müssen sich ein solches wieder komplett neu aufbauen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Man sollte sofort zum Arzt gehen, wenn man eines der oben genannten Symptome aufweist oder eine der vorgestellten diagnostischen Fragen mit „Ja“ beantwortet hat. Burn Out kann extrem negative Langzeitfolgen haben und ist keinesfalls zu unterschätzen. Darüber hinaus bedingt die vorliegende Erkrankung in aller Regel eine psychologische oder psychiatrische Behandlung. Plätze bei einem Psychologen sind allerdings rar und die Wartelisten dementsprechend lang. Auch darum ist eine Früherkennung wichtig.

Zudem sollte man ggf. auch auf Warnungen aus dem Umfeld hören und diese nicht als Humbug oder geplante Provokation abtun. Besonders enge Kollegen oder Familienmitglieder bemerken Änderungen in der eigenen Persönlichkeit oftmals früher als man selbst. Darum ist es keine Schande, solchen Ratschlägen nachzugehen und einen Mediziner zu konsultieren.

Behandlung & Therapie

Stellt man mittels eines Tests ein Burn-Out-Syndrom in fortgeschrittenem Stadium fest, so ist professionelle Hilfe notwendig. Die wichtigste erste Maßnahme ist, dem Körper und Geist Ruhe und Erholung zu geben. Ist das im häuslichen Umfeld nicht oder nur schwer durchführbar, kann der Betroffene sich in eine spezielle Burn Out Klinik einweisen lassen.

Die körperliche und geistige Erholung ist die Grundvoraussetzung für die weitere Behandlung, die sich anschließen muss. Dazu zählen Psychotherapie, Supervision und Coaching, mit deren Hilfe an den persönlichen Gefährdungskriterien zu arbeiten ist.

Darum sind Behandlungen und Therapien gerade in Bezug auf Burn Out meist besonders zeitaufwändig. Viele Personen schrecken deshalb grundsätzlich von einer Behandlung zurück und spielen die Magnitude ihrer Erkrankung künstlich herunter. Das ist natürlich immens schädlich und gefährdet im Zweifel Leib und Leben des Erkrankten.

Darum sollte man sich Zeit nehmen und in aller Ruhe erholen. Darüber hinaus werden immer mehr Langzeittherapien auch von der Krankenkasse übernommen und es gibt recht gute Programme, die Burn-Out-Patienten behutsam wieder in den Berufsalltag eingliedern zu versuchen. Sodass man in späteren Phasen der Behandlung bereits wieder teilweise erwerbstätig sein kann. Hierzu gilt es sich eingehend zu informieren und ggf. auch ein weiteres Vorgehen mit Vorgesetzten zu besprechen. Hierbei gibt es auch deutschlandweit viele Beratungsstellen, die teilweise sogar kostenlos in Anspruch zu nehmen sind.

Wie dem auch sei, man sollte die Dauer einer Behandlung nicht unterschätzen. Sie kann teilweise die Marke von von einem Jahr mit Leichtigkeit sprengen. Darum kann familiäre Unterstützung während einer Therapie das A und O für deren Erfolg sein. Überhaupt sollte man versuchen, nicht allzu viele Personen zu vergrämen und sich ebenso beruflichen Rückhalt sichern. Dies kann bei einer späteren Wiedereingliederung in den Beruf nur von Vorteil sein.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Es ist leichter gesagt als getan, gegen Burn Out vorzubeugen. Sicherlich gilt für alle Betroffenen, dass sie sich Ruhe und Entspannung in ausreichendem Maße gönnen sollten. Die Frage ist meist nur, inwieweit das praktisch durchzuführen ist. Schließlich sind viele Arbeitsplätze heutzutage nicht mehr allzu sicher und man verspürt darum den Drang, alles dafür zu tun, denselben zu behalten. Das provoziert immense Mengen an Druck und Stress, die wiederum für eine Neurasthenie verantwortlich sein können.

Nichtsdestoweniger ist jeder gut beraten, wenn er neben der Arbeit ein Hobby findet, dass es einem ermöglicht, einen entspannenden Ausgleich zum beruflichen Stress zu finden. Die Möglichkeiten sind hier unerschöpflich. Von Arbeit im Garten, hin zu Umgang mit Haustieren, Yoga und Mediation und alles mögliche mehr.

Man sollte jedoch tunlichst davon absehen zu versuchen, seinen Stress mithilfe von Alkohol zu kurieren. Das berühmte „Feierabendbier“ ist nicht nur ein Indikator für eine sich einstellende Alkoholsucht, sondern verführt das Gehirn auch dazu zu glauben, dass Stress und Druck weniger stark seien als sie in Wirklichkeit sind. Das mag für einige Stunden hilfreich sein, schadet aber Körper und Seele auf lange Sicht.

Deswegen ist es essentiell, dass man einen aktiven Ausgleich sucht und nicht einen solchen, der Rauschmittel beinhaltet. Hierunter zählen auch Medikamente, die die Entspannung steigern sollen. Dies sind alles nur temporäre Lösungen für dauerhafte Probleme und darum ist von selbigen grundsätzlich eher abzuraten, insofern sie nicht von einem Mediziner empfohlen oder verschrieben wurden.

Prognose zur Heilung

Die Prognose ist in aller Regel sehr gut. Gesetzt den Fall, dass man sich ausreichend Zeit nimmt, auch wirklich vollends von seinem Burn Out zu erholen. Wer die Heilung überstürzt und mit allen Mitteln zu beschleunigen versucht, der kann weder kurzfristigen noch langfristigen Erfolg erwarten und findet sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein halbes Jahr nach „Abschluss“ der Therapie wieder genau da, wo er angefangen hat.

Darum sollte man sich nicht selbst im Wege stehen und sich genau die Zeit nehmen, die man wirklich braucht. Tut man dies, ist die Prognose sehr gut. Gerade durch den Aufenthalt in speziellen Kliniken für Burn-Out-Patienten ist eine erfolgreiche Therapie heute besser gewährleistet, als noch vor einigen Jahren. Auch die Erkennung der Erkrankung selbst und die angewendeten Gesprächstherapien sowie etwaige Medikamente verbessern sich in ihrer Wirkung und Effektivität zusehends. Wodurch die Prognose umso rosiger aussieht.

Man muss also keine Angst haben. Es kann dem geholfen werden, der bereit ist, sich helfen zu lassen.

Alternative Medizin & Hausmittel

Welche Hausmittel können helfen?

Es gibt eine ganze Reihe von Hausmitteln, die gegen Burn Out oder Neurasthenie helfen können. Dabei sind der gezielte Einsatz von Heilkräutern oder aromatischen Ölen nur zwei Formen der Behandlung.
Allerdings lässt sich zusammenfassend sagen, dass alle Hausmittel auf die Entspannung des Betroffenen abzielen, so wie es bei der vorliegenden Krankheit aus sein sollte. Insbesondere selbstverordnete stressfreie Beschäftigungstherapien sind ein bewährtes und probates Mittel. Die bereits angeführte Arbeit im Garten zum Beispiel ist immer wieder ein beliebter Ausgleich für viele gestresste Personen.

Überhaupt bieten sich alle Dinge an, die einen persönliche entspannen. Hierbei kann man sich auch bisweilen selbst neue Hausmittel ausdenken, insofern diese einen stressmindernden Faktor bereithalten. Es gilt hier durchaus auch selbst kreativ zu sein und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn nicht nur kann es für sich selbst und andere Hilfreich sein, sich selbst neue Hausmittel auszudenken, sondern auch kreative Prozesse wie Malen und Basteln können einen guten Ausgleich bilden.

Erneut: Es steht einem alles frei zu tun, wenn es Stress und Druck absenkt. Dennoch sollte man nach Möglichkeit immer Rücksprache mit dem zuständigen Psychologen halten. Es ist essentiell für beiden Parteien, wenn eine gute Kommunikation gewährleistet ist. Zudem kann er im Falle einer Fehleinschätzung des Patienten auch eine Warnung aussprechen und somit ggf. ein böses Erwachen für selbigen im Vorfeld verhindern.


Alternative Behandlungsmethoden

Welche alternativen Heilmittel sind zu empfehlen?

Ähnlich wie bei den Hausmitteln gilt auch hier, dass alles, was Stress und Druck merklich absenkt infrage kommen kann. Und gerade in diesen Feldern brillieren viele der alternativen Heilmethoden. Dabei sind Massage, Akupunktur, intuitives Malen usw. nur einige der bekannten und vielversprechenden Mittel, derer man sich bedienen kann und sollte.

Meist hilft auch der behandelnde Arzt oder der zuständige Psychologe weiter und empfiehlt etwaige Anlaufstellen oder Kollegen aus dem Gebiet der Heilpraxis.

Besonders zu erwähnen sind hier Masseure. Der Akt der Massage ist nicht zu Unrecht berühmt für seine Wirkung hinsichtlich des Abbaus von Stress. Regelmäßige Termine und Behandlungen können darum die Seele des Betroffenen merklich entlasten und somit einem Voranschreiten der vorliegenden Krankheit gut entgegenwirken. Darüber hinaus dienen Massage auch als gutes Mittel zur Nachsorge.


Behandlungen

Wie bereits erwähnt, können Burn-Out-Patienten auf eine große Palette alternativer Heilmethoden und alternativer Behandlungen zurückgreifen. Dazu eine kurze Übersicht:


Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Baldrian
  • Hopfen
  • Johanniskraut
  • Melisse
  • Passionsblume
  • Ginseng

Die oben genannten Heilpflanzen und Heilkräuter sind entweder asl Tee oder Aufguss einzunehmen oder können auch in einem Mörser zerstoßen und anschließend in Pillenform gepresst sein. Der zuständige Händler wird einen diesbezüglich gerne beraten. Darüber hinaus vertreiben auch viele Heilpraktiker bereits vorgefertigte entsprechende Präparate.

Die Dosierung ist individuell zu erfragen. Zudem sind vor der Einnahme etwaige Allergien mit dem behandelnden Arzt abzuklären, um negative Reaktionen zu vermeiden.


Ätherische Öle

Folgende ätherische Öle können angewendet werden:

  • Zedernholz
  • Zypresse
  • Bergamotte
  • Elemi
  • Eukalyptus
  • Fenchel

Ätherische Öle sind grundsätzlich im Rahmen einer Aromatherapie anzuwenden. Das heißt, dass dieselben in einer Duftlampe mit Zugabe von Wasser zu erhitzen und zu verdampfen sind. Durch ein Einatmen der entströmenden Düfte mit der Raumluft, stellt sich nachgewiesenermaßen ein positiver Effekt für Körper und Seele ein.

Bisweilen können ätherische Öle auch äußere Anwendung finden. Allerdings sollte man hier zuvörderst Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner halten und ggf. allergische Reaktionen ausschließen zu können. Zudem ist gerade das hier erwähnte phototoxische Bergamotte Öl bei Hautkontakt ätzend. Daher sollte man dementsprechend vorsichtig damit umgehen. Die Dosierung ist vom persönlichen Geschmack abhängig, sollte jedoch nicht übertrieben sein.


Homöopathie

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Diät & Ernährung

Es gibt keine Diäten, die speziell für oder gegen das Burn-Out-Syndrom entwickelt wurden. Nichtsdestotrotz gilt hier, wie bei allen anderen Erkrankungen des Körpers und der Seele auch, dass eine grundsätzlich gesunde Ernährung förderlich auf den Organismus einwirkt.

Eine Stärkung des Immunsystems und der allgemeinen geistigen Stärke sind dabei willkommene Nebeneffekte, die auch in Bezug auf Burn Out hilfreich sein können.


Alternative Behandlungen

Für einen genauen Überblick über alternative Behandlungen bietet es sich an, die oben bereits genannten noch einmal zu lesen. Ansonsten sollte man sich stets und stetig vor Augen halten, dass alles erlaubt ist, was einem dabei hilft, Stress abzubauen. Selbst wenn diese Tätigkeit zunächst befremdlich wirken sollte, kann man sie bedenkenlos einsetzen, wenn der Arzt dazu grünes Licht gibt.

Schließlich hat jedes Individuum das recht, seine Behandlung auch individuell zu konzipieren.

FAQ – Fragen & Antworten

Kann man mehrmals an Burn Out erkranken?

– Ja, das kann man. Insbesondere steigt das Risiko dadurch an, dass man sich bei der heilung nicht genügend Zeit lässt.

Wie kann ich einem betroffenen Freund/Partner helfen?
– Am besten kann man Betroffenen helfen, indem man sie zum Arzt schickt. Burn Out muss professionell behandelt werden.

Kann jeder an dieser Krankheit leiden?
– Prinzipiell ja. Dennoch sind Personen mit einer grundsätzlich schwachen Psyche anfälliger als mental gestärkte Menschen.

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