Reiki

Reiki ALS klassische alternative Heilmethode

Behandlung Reiki

Immer mehr Patientinnen und Patienten, die von den unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden geplagt werden, nehmen Abstand von den schulmedizinischen Behandlungsmethoden.

Sie wenden sich beispielsweise dem Reiki zu, weil sie von dessen Wirkung überzeugt sind.

In einigen Fällen wird diese alternative Heilmethode nur einmal ausprobiert, um dessen Effekte kennen zu lernen.

In diesem Ratgeber informieren wir Sie umfassend zum Thema Reiki. 

Was genau ist Reiki?

Der Begriff Reiki stammt eigentlich aus dem Japanischen. Es ist ein aus den Silben „Rei“ und „Ki“ zusammengesetztes Wort.

In seiner Übersetzung bedeutet Reiki eine Kombination aus universeller, überall vorherrschender Energie und der Lebensenergie eines Individuums. Dabei geht es um eine Lebensenergie, die sowohl den Tieren und den Pflanzen als auch den Menschen eigen ist.

Reiki beinhaltet mehrere Ebenen, die jeweils enden, wenn des Tod eintritt. Dann endet auch der Fluss der Lebensenergie.

Die Ansichten, die von Reikianhängern vertreten werden, lassen sich mit der modernen Medizin nicht vereinbaren. Das ist kein Nachteil, zumal Reiki lediglich als Ergänzung zur wissenschaftlich fundierten Medizin zu sehen ist. Allerdings hat die Weltgesundheitsorganisation Reiki als traditionelle alternativmedizinische Heiltherapie anerkannt.

Von seinen ganzheitlichen Grundsätzen her ist Reiki für alle Altersgruppen ab 6 Jahren passend. Sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene können sich mit dieser alternative Heilmethode behandeln lassen oder dies selbst praktizieren. Die Methoden des Reiki sind relativ leicht erlernbar. Zusätzliche Hilfsmittel sind in der Regel nicht erforderlich. Das Hauptwerkzeug der Reikitherapeuten sind deren Hände.

Ursprung und Entwicklung von Reiki

Woher Reiki ursprünglich stammt, wurde bislang noch nicht eindeutig nachgewiesen.

Als Begründer des Reiki oder der „Heilung durch den Geist“ wird der Japaner Dr. Mikao Usui angesehen. Er wurde im Jahr 1865 geboren und setzte sich intensiv mit der Geschichte, dem Buddhismus, der Physiognomik, der Askese und der Medizin auseinander. Des Weiteren interessierte er sich stark für die Psychologie und das Wahrsagen.

Seit der Entdeckung des Reiki im 20. Jahrhundert rankten sich zahlreiche Legenden um die Entwicklung dieser Heilmethode. Große Fortschritte in Bezug auf die alternative Heilmethode konnten durch Usui selbst gemacht werden. Er war Mitglied einer Gruppe, die als Rei Jyutu Ka die Metaphysik praktizierte.

Im Jahr 1922 erweiterte er sein Wissen durch einen mehrere Wochen langen Aufenthalt in einem Kloster. Seit 1925 wurden in einer Klinik in Tokio von Usui Reikischüler ausgebildet.Derzeit vertritt die „Reiki-Alliance“ und die „American International Reiki Assoziation INC.“ das über Jahrzehnte überlieferte Reikisystem.

In Deutschland wurde 2011 der erste Reikiverein gegründet, in dem sich Reiki Meister und Reiki Lehrer sowie professionelle Reiki Therapeuten zusammenschlossen.

Funktion, Wirkung und Ziele von Reiki

Reiki wird in verschiedene Grade unterteilt. Ab dem 1. Grad können bereits Kinder ab einem Alter von sechs Jahren die Reikitechniken lernen. Dasselbe gilt für Menschen, die unter einer chronischen Erkrankung oder einer geistigen oder körperlichen Behinderung leiden.

Ab dem 2. Grad eignet sich Reiki sogar zum Lösen von Blockaden und zur Fernheilung. Bei Reiki muss darauf hingewiesen werden, dass es für die heilenden Effekte keine Garantie und keine Sicherheiten gibt. Ein großer Vorteil von dieser alternative Heilmethode liegt darin, dass keine Bindung zu einer speziellen Ideologie, einer Religion oder einer philosophischen Anschauung nötig ist.

Menschen, die die Fähigkeit besitzen, Reiki abzugeben, behalten diese Fähigkeit ihr Leben lang bei. Die Energie wird zudem nicht aufgebraucht und nicht verbraucht. Die Menge der Lebensenergie, die vom Reikigeber zum Reikinehmer fließt, wird allein durch den Organismus des zu Behandelnden bestimmt.

Die Wirkung von Reiki vollzieht sich auf:

  • der spirituellen oder geistlichen Basis
  • der mentalen Basis beziehungsweise die seelischen Fähigkeiten
  • der emotionalen Basis oder der gefühlsmäßigen Ebene

Behandlungen mit Reiki

Die Reikibehandlung kann in gekleidetem Zustand ausgeführt werden. Die Patienten müssen ihre Kleidung nicht ablegen. Allerdings müssen alle metallischen Gegenstände, die den Fluss der Lebensenergie stören, abgenommen werden.

Die Dauer einer Reikisitzung ist abhängig von der Art der gesundheitlichen Beeinträchtigung. Sie im Durchschnitt beträgt maximal eine Stunde. Sollen akute Schmerzen behoben werden, dauert eine Sitzung ungefähr eine halbe Stunde. Das Ausbalancieren des energetischen Systems nimmt etwa 90 Minuten Stunde in Anspruch. hartnäckige, tiefe Blockaden werden innerhalb von 90 Minuten gelöst.

Im Mittelpunkt steht die Übertragung von Lebensenergie über die Hände des Reikigebers zum Patienten. Dazu wurden von einem Reikimeister namens Chujiro Hayashi mehr als zehn unterschiedliche Positionen für die Hände entwickelt. Diese Vorgehensweise ist als Vollbehandlung bekannt.

Es werden vorwiegend die erkrankten Körperbereiche in den Energiefluss einbezogen.

Bevor die Sitzung beginnt, kommt es zu einem Gespräch zwischen dem Therapeuten und dem Patienten. In diesem kann der Patient seine Anamnese beziehungsweise seine Krankengeschichte sowie die Symptome beziehungsweise die Krankheitszeichen schildern.

Die Maßnahmen während einer Reikitherapie umfassen:

  • Auflegen der Hände
  • Massieren
  • Reiben
  • Beklopfen
  • Streichen

Durchführung und Wirkungsweise von Reiki

Typisch für Reiki sind mehrere Grade, die insgesamt als sechs Stufen dargestellt werden. Jeder einzelne Grad ist in sich geschlossen und kann unabhängig von den anderen Graden angewandt werden. Bei allen Graden wirkt der Reikigeber als Kanal für die hindurchfließende Lebensenergie.

Wichtig für eine individuelle Therapie sind Aspekte wie die lokalen Schwingungen und die Ganz- oder die Teilkörperbehandlung, die Verstärkung der Energie sowie die Arbeit über den sogenannten Reikilaser (ein besonders hoher Reikigrad mit viel Lichtenergie).

Bei Reiki kommen die Hände des Reikitherapeuten entweder unmittelbar in Berührung mit dem Reikinehmer, oder sie werden in einer bestimmten Distanz über den zu heilenden Körperstellen gehalten.

Geübte Anwender geben die Energie einfach unkontrolliert ab. Im Gegensatz dazu können Anfänger die Hände auf mehrere Körperareale richten. Die Energie fließt zunächst ohne willentliche Beeinflussung.

Ab einem höheren Grad kann der Energiefluss absichtlich verstärkt oder reduziert werden. Die Auswahl der Reikigrade richtet sich danach, welche Wirkung der durch das Reiki am eigenen Körper oder bei einem Patienten umgesetzt werden soll. Um eine Steigerung des Wohlbefindens zu erreichen, ist der Reikigrad in der Regel ausreichend. Je höher die Reikigrade sind, desto differenzierter sind die Anwendungen und desto heftiger sind die Wirkungen.

In manchen Fällen nutzen die Reikigeber spezielle Symbole, um den energetischen Fluss zu forcieren. Die Effekte des Reiki sind in körperlicher, geistiger, emotionaler und seelischer Hinsicht zu spüren. Reiki reizt durch eine gezielte Übertragung von Energie alle feinstofflichen Bestandteile, was die Selbstheilungsressourcen im Organismus weckt.

Behandlung Reiki Die Wirkungsweise von Reiki kann so beschrieben werden, dass die im Körper manifestierten selbstheilenden Kräfte aktiviert und angeregt werden.

Wie sich aufgenommene Energie beim Reikinehmer darstellt, kann unterschiedlich sein.

Einige Patientinnen und Patienten fühlen eher eine Entspannung und eine innere Ruhe, andere empfinden wiederum mehr Vitalität, Tatendrang und Unruhe.

Der Energiefluss sucht sich seinen Weg immer dorthin, wo ein Mangel an Energie vorliegt.

Machen sich Krankheitssymptome wie Schmerzen an einem bestimmten Körperbereich bemerkbar, dann wird die Energie auf natürliche Weise an diese Stelle transportiert.

Während der energetischen Operationen Laufen angenehm entspannende Meditationsklänge. Der Heiler versetzt die Energiezentren oder Chakren durch das Handauflegen in Schwingung. Werden die Schwingungen erhöht, kann der Heilungsprozess zusätzlich verstärkt werden.

Reiki hilft gegen

Reiki kann bei einer Fülle an Krankheiten und Unwohlsein eine Befreiung oder einer Reduzierung der Beschwerden mit sich bringen. Bei akuten oder plötzlichen Erkrankungen mit unklarem Hintergrund sowie in Notfällen und bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist jedoch immer erst eine Konsultation bei einem schulmedizinischen Facharzt sinnvoll.

Reiki fördert und stärkt

Auf emotionaler und mentaler Ebene

  • Entspannung und Lebensfreude
  • Vitalität und Leistungsfähigkeit
  • Ausgeglichenheit
  • Bewältigung von Trauer
  • Freisetzung von gefühlen
  • Mitgefühl, Liebe und innere Harmonie
  • Befreiung von Alltagsstress
  • Lern- und Konzentrationsfähigkeit
  • Konzentration
  • Ausgleich eines hormonellen Ungleichgewichts
  • neue Denkstrukturen
  • Erholung nach Schwangeschaften und Geburten
  • Genesung nach schweren Behandlungen

Auf körperlicher oder physischer Ebene

  • Schmerzlinderung
  • Durchblutung
  • Entgiftung
  • Entschlackung
  • Entkrampfung
  • Heilung von Wunden
  • wohltuende Erwärmung

Reiki ist eine Heilmethode, die sich wunderbar mit anderen therapeutischen Verfahren verbinden lässt. Reiki ist ohne Ausnahme ideal als Unterstützung von psychotherapeutischen und medizinischen Behandlungen einsetzbar. Positiv ist außerdem, dass sich Menschen mit Reiki sogar selbst behandeln können. Bei Reiki kommt es vor allen Dinge  darauf, energetische Defizite auszugleichen.

Diagnosen und Untersuchungsmethoden bei Reiki

Eine Diagnostik oder eine Feststellung von Erkrankungen, wie es in der Schulmedizin üblich ist, wird bei Reiki im eigentlichen Sinne nicht praktiziert. Die Diagnosestellung steht bei Reiki daher im Hintergrund. Insbesondere die klassische Differentiakdiagnostik ist bei Reiki eher hintergründig.

Die Diagnostik bei Reiki bezieht sich eingeschränkt auf:

  • die Erkennung energetischer Blockaden
  • die Untersuchung auf Störzonen
  • die Wahrnehmung von Temperaturabweichungen durch die Hände
  • die Beurteilung von entzündlichen Bereichen

Risiken und Nebenwirkungen von Reiki

Die Nebenwirkungen, die durch Reiki ausgelöst werden, treten meist erst nach einigen Stunden ein. Dieser sogenannte Erstverschlimmerungs-Effekt kann unterschiedlich lange anhalten. Sind die Störungen akuter Natur, helfen weiterführende Sitzungen innerhalb der nächsten vier Tage. Auf diese Weise können die Heilung und das Abklingen der Beschwerden rasch erreicht werden.

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen durch Reiki

  • Psychose mit Verlust des Realitätsbezuges
  • Neurose ist eine psychische Erkrankung, die keine körperliche Ursache hat
  • schwere Depression mit manifestierter trauriger Stimmung
  • Epilepsie ist ein Anfallsleiden
  • schwere Manie mit übersteigerter Geschäftigkeit

Beim Vorgespräch mit dem Reiki-Geber ist es unumgänglich, diesen auf derartige Krankheiten hinzuweisen, um eine Verschlimmerung der typischen Symptome zu vermeiden. Auch Menschen, die aus einem anderen Grund als beschrieben, Psychopharmaka einnehmen, sollten keine Reiki Sitzung vereinbaren.

Reiki wird praktiziert durch

Nach einer umfangreichen theoretischen und praktischen Ausbildung an speziellen Reikischulen und der Teilnahme an Seminaren können sich die Reikigeber ohne Weiteres selbstständig machen. Vorteilhaft ist jedoch in jedem Fall ein medizinisches Fachwissen, um den Reiki Nehmern nicht zu schaden. Verantwortungsvolle Reikiprofis weisen ihre Patienten ebenfalls darauf hin, dass eine schulmedizinische Therapie nicht unterschätzt werden sollte. Sie steht immer vor und über der Reikibehandlung.

Unser Fazit zu Reiki

Auf der Suche nach einer sanften, schonenden und fast nebenwirkungsfreien Alternativbehandlung stoßen Patienten immer wieder auf Reiki. Von ihren Schwerpunkten her ist diese Therapieform nicht abzulehnen. Mit Sicherheit muss allerdings eine Glaube an die Wirkungsweise vorausgesetzt werden. Dann sind positive Resultate nicht auszuschließen. Als Ergänzung zu herkömmlichen Therapien ist Reiki zu empfehlen.


 

Reiki (gesprochen: Reki) ist das japanische Wort für Lebensenergie. Es ist eine über 2000 Jahre alte Heilmethode, die mit Energieübertragung aus dem Universum, auf den Menschen arbeitet.

Sie wurde im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui, einem christlichen Mönch aus Japan, wiederentdeckt. Diese Heilmethode regt vor allem die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Ihre Kraft wird auch als universelle Lichtkraft bezeichnet.

Diese feinstoffliche Energieübertragung wird über das Auflegen der Hände erreicht. Das Universum besteht aus einer unerschöpflichen sich immer wieder erneuernden Energie. Der Reiki-Gebende ist der Kanal durch den diese Energie fließt. Die universelle Energie fließt am intensivsten durch die Hände aber auch durch den gesamten Körper.

Jeder Mensch ist in der Lage, Kanal für diese universelle Energie zu werden, sie zu empfangen und sie weiterzugeben. Dazu bedarf es der Einweihung und der Kraftübertragung von einem Meister. Alle Wesen sind mit dieser universellen Lebensenergie geboren. Im Laufe des Lebens wird der Kanal zur Energieübertragung zum Selbstschutz immer weiter geschlossen. Wird dieser Kanal wieder geöffnet, so bleibt er ein Leben lang erhalten. Der Reiki-Gebende gibt keine eigene Energie ab, sondern stellt die Energie als Kanal zur Verfügung und fühlt sich im Regelfall nach einer Behandlung selber besser.


Weitere Informationen zu Reiki:

Bund Freier Reikilehrer e. V.: https://bfrev.de
Freie Enzyklopädie Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Reiki

Fachverbände:
Reiki Alliance (internationale Gemeinschaft von ReikimeisterInnen im Usui System der Reiki Heilung): https://www.reikialliance.com/de/

Ausbildungszeiten:
(diese Angaben sind Richtwerte, die je nach Form und Ort der Ausbildung und Vorwissen variieren):
Ausbildungsdauer 1. und 2. Grad: ca. 3 Tage, wobei zwischen dem 1. und 2. Grad ca. 1 Jahr mit dem 1. Grad gearbeitet wird und erst dann der 2. erfolgt
Meisterausbildung nach 1. und 2. Grad ca. 2 Jahre

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