Krebs Diät



Krebs-Diät

Was ist die Krebs-Diät?

Einer Krebserkrankung liegen verschiedene Ursachen zugrunde. Neben psychischen Faktoren, vielseitiger Umweltbelastung sowie den zahlreichen chemischen Substanzen, die wir Tag für Tag über die Haut aufnehmen, gibt es noch schädliche Gifte in unserer Nahrung. Dazu zählen Spritz- und Düngemittel oder dubiose Zusätze in Fertigprodukten.

Diese Schadstoffe erzeugen ein toxisches Milieu im Darm, wo sich im Anschluss sowohl pathogene Bakterien, Parasiten und Pilze, ALS auch Krebszellen wohlfühlen. Die Krebs-Diät ist also eine Methode, eine Vielzahl krebshemmender Lebensmittel zu sich zu nehmen, was sowohl präventiv als auch begleitend zur Therapie möglich ist.

So funktioniert die Krebs-Diät

Das Wichtigste, was Krebskranke ansteuern sollten, ist die Wiederherstellung des gesunden Darmmilieus. Hierzu sollte man seine Ernährung grundlegend umstellen, nämlich weg von Fertiggerichten, Mikrowellennahrung, Fast Food, tierischen Lebensmitteln, Weißmehlprodukten und Zucker. Danach ist der Körper mit antikarzinogener Ernährung zu versorgen. Dazu zählen vitalstoffreiche Lebensmittel, wie zum Beispiel Kohl, Brokkoli und weitere Kreuzblütler (Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl, …).

Auch grünes Blattgemüse wie Spinat, Löwenzahn und Wirsing sind überaus nützliche Lebensmittel im Kampf gegen den Krebs. Sowohl das Chlorophyll als auch die Bitterstoffe wirken antioxidativ und entgiften dadurch den Körper. Zudem gibt es viele Zubereitungsarten für grünes Blattgemüse. Erweitern kann man den Diätplan um Beeren und frischen Knoblauch. Erstere sind reich an Antioxidantien, welche die freien Radikale im Körper effektiv vernichten. Außerdem stärken sie das Immunsystem. Roher, frischer Knoblauch enthält Allicin, eine schwefelhaltige Verbindung, welche aus der Aminosäure Aliin hervorgeht. Diese Verbindung hat eine antifungale, antivirale, antimykotische und antibakterielle Wirkung.

Abrunden lässt sich die Krebsdiät mit Kurkuma, Tomaten und Grüntee. Es gibt Studien, die belegen, dass Kurkuma die Vermehrung der Krebszellen im Körper hemmen kann und Tomaten bei regelmäßiger Einnahme das Krebsrisiko um bis zu 30 Prozent minimiert. Grüntee ist bekannt für seinen Reichtum an krebsbekämpfenden Polyphenolen. Diese heften sich an bestimmte Rezeptoren und attackieren darin wichtige Enzyme. Das hindert den Tumor sowohl am Wachstum als auch an einer weiteren Zellteilung.

Wie lange dauert die Krebs-Diät?

Im Gegensatz zu vielen anderen Diäten ist es bei der Krebs-Diät besonders wichtig, sie nicht nur zeitweise, sondern ein Leben lang beizubehalten. Natürlich sind gelegentliche Verstöße, beispielsweise zu besonderen Anlässen, erlaubt. Doch sie sollten nicht zur Regel werden. Zu schnell brächten solche Gewohnheiten das Darmmilieu wieder aus dem Gleichgewicht und könnten so zur Bildung eines Tumors beitragen.

Das bringt die Krebs-Diät – wieviel nimmt man ab?

Zwar ist bei der Krebsdiät eine grundsätzlich gesunde und mit vielen Gemüsesorten angereicherte Ernährung zu bevorzugen, doch diese führt nicht automatisch zur Gewichtsabnahme. Denn auch solche Lebensmittel können, sofern sie in entsprechenden Massen konsumiert werden, dick machen. Daher ist zu beachten, nicht zu viele zuckerreiche und süße Früchte zu verzehren.

Diätplan kompakt

Die Krebsdiät setzt auf Obst, rohes oder gedünstetes Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreideprodukte, Trockenfrüchte, kalt gepresste Öle, Meer- und Steinsalz, Obst- und Gemüsesäfte sowie Mineralwasser. Ebenfalls erlaubt, jedoch in der Menge zu beschränken sind Milchprodukte, Wein, schwarzer Tee, Kaffee, Fleisch, Eier und Wurst.

Bei der Vollwertkost ist darauf zu achten, den Tag mit einem reichhaltigen Müsli zu starten, das beispielsweise aus Zitronensaft, Äpfeln, Haferflocken, Honig, Rahm und Nüssen besteht. Eine andere Möglichkeit betont, man könne auf verschiedene Getreidearten zurückgreifen und sie an jeweils einem anderen Wochentag zum Verzehr bereiten. Nicht erlaubt nach dieser Methode sind allerdings Auberginen, Paprika, Tomaten und Kartoffeln.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, eine vegetarische Vollwertkost zu sich zu nehmen, wobei Brot, gebackene und gebratene Speisen, Fisch, Eier, Sauermilchprodukte und Schafskäse entweder ganz verboten und nur gelegentlich erlaubt sind. Wichtig ist auch, zwischen den Mahlzeiten einen vierstündigen Abstand zu lassen.

Eine letzte Methode legt Wert auf die tägliche Aufnahme eines Frischkornbreis mit Nüssen und Obst, Salaten und rohem Gemüse, Vollteigwaren und Kartoffeln.

Risiken der Krebs-Diät

Da es sich um eine rundum Gesunde Ernährung handelt, kann von potenziellen Risiken bei der Krebs-Diät nicht die Rede sein. Gefahren, die sich allerdings ergeben können, Fußen auf einem Mangel an Disziplin. So ist eine Krebsdiät nur dann erfolgreich, wenn man sie ernsthaft beibehält. Zu viele Verstöße gegen den Ernährungsplan, reduzieren ihre Wirkung rasant und bringen keine Erfolge mehr im Kampf gegen den Krebs.

Vor- und Nachteile dieser Diät

Die Krebs-Diät bringt eine Menge Vorteile mit sich. Wird sie konsequent durchgehalten, gewöhnt man seinen Körper an eine durchweg gesunde Ernährung und schafft somit ein optimales Darmmilieu. Und dieses ist ganz entscheidend, sowohl in präventiver Hinsicht als auch im direkten Kampf gegen den Krebs.

Für viele könnte die Tatsache als Nachteil wirken, dass weitestgehend auf Tierprodukte zu verzichten ist. Vor allem Fleisch ist hier inkludiert. Doch dieser Punkt kann nicht als direkter Nachteil gewertet werden, da es sich bloß um eine subjektive Einschätzung handelt.

Fragen zur Krebs Diät

Wie schwer ist die Diät durchzuhalten?

Es erfordert ein wenig Vertiefung, um die jeweiligen Lebensmittel kennenzulernen und gezielt konsumieren zu können. Was bei der Krebsdiät passiert, ist eine grundsätzliche Umstellung der Ernährung. Weg von fertigen Produkten und Nahrungszusätzen, hin zu natürlicher und oft unverarbeiteter Ernährung. Schwer durchzuhalten ist also höchstens die Übergangsphase. Sobald der Gewöhnungseffekt eingetreten ist, wird man sich äußerst gern nach den Vorsätzen der Krebs-Diät ernähren und sie ganz automatisch beibehalten wollen.

Welche Kosten kann man erwarten?

Es kann passieren, dass im Vergleich zur gewohnten Ernährung Mehrkosten entstehen. Das hängt allerdings davon ab, mit welchen Geräten man sich ausstatten möchte. So ist es nicht verpflichtend, Entsafter oder Getreidemühlen anzuschaffen, Gemüse und Obst selber anzubauen. Ebenso macht es einen Unterschied, wo man seine Lebensmittel kauft, im Bioladen oder im Discounter.

Welche Beschwerden können unter anderem auftauchen?

Aufpassen sollte man bei der Kombination aus Fruchtzucker und Vollkornprodukten, da sie von Kranken teils nicht verkraftet wird. Auch die Verbindung von Rohkost, Hülsenfrüchten und Zwiebeln ist mit Vorsicht zu genießen. Es gilt also, die konkrete Diätform der eigenen körperlichen Verfassung anzupassen.

Unser Fazit

Damit die Entstehung von bösartigen Tumoren verhindert wird beziehungsweise bereits vorhandene Krebszellen nicht überleben können, kommt man nicht drum herum, sowohl das Darmmilieu als auch die Ernährung in einer konsequenten Weise zu verändern. Nur auf diese Weise entzieht man den Krebszellen jegliche Lebensgrundlage im Körper. Zugleich reduziert die Krebsdiät das Entstehen von zellschädigenden freien Radikalen und stärkt das Immunsystem spürbar. Sie ist eine sehr lohnenswerte Methode, um dieser Krankheit zu begegnen.

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