Dolormin

Dolormin– ein Mittel gegen verschiedene Beschwerden

Dolormin – Informationen

  • Hersteller: Johnson & Johnson GmbH (otc)
  • PZN: 00624255
  • Rezeptpflichtig: Nein
  • Art: Filmtabletten
  • Menge: bis zu 50 Stück

Wirkung & Anwendung

Dolormin ist ein Arzneimittel, das bei verschiedenen Beschwerden hilft. Es kann von Kindern ab einem Alter von sechs Jahren eingenommen werden. Der in Dolormin Schmerztabletten enthaltene Wirkstoff ist Ibuprofen. Daneben ist DL-Lysinsalz enthalten. Der Eiweißbaustein ermöglicht eine schnellere Wirkung des Schmerzmittels und somit eine schnellere Linderung der Beschwerden.

Eingenommen werden kann Dolormin bei Fieber und leichten bis mittelstarken Schmerzen. Diese können unterschiedlichen Ursprungs sein, sodass Dolormin Schmerztabletten beispielsweise bei Zahn-, Rücken-, Regel oder auch Kopfschmerzen behilflich sein können. Das Mittel ist nicht verschreibungspflichtig und somit in Apotheken frei verkäuflich.


Einnahme & Dosierung

Um die optimale Wirkung von Dolormin Schmerztabletten zu erreichen, ist es besonders wichtig, dass das Mittel nur eingenommen wird wie vorgeschrieben. Eine Überdosierung kann zu ungewollten Nebenwirkungen führen. Bei Fragen zu Dolormin Schmerztabletten und zur Dosierung können Arzt oder Apotheker gerne behilflich sein. Gibt der Arzt keine besondere Dosierung an, sollte die Verabreichung wie folgt erfolgen:

Fieberthermometer dolormin

Je nach Körpergewicht ist eine andere Dosierung einzuhalten

  • Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren (Körpergewicht 20-29 Kilogramm):
    Die Einzeldosis beträgt eine Filmtablette (200 mg Ibuprofen), die Tagesdosis maximal drei (entspricht maximal 600 mg Ibuprofen).
  • Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren (Körpergewicht 30-43 Kilogramm):
    Die Einzeldosis beträgt eine Filmtablette. Die maximale Tagesdosis beträgt 3-4 Filmtabletten, was 600-800 mg Ibuprofen entspricht.
  • Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahren (Körpergewicht 44-52 Kilogramm):
    Die Einzeldosis beträgt 1-2 Filmtabletten (200-400 mg Ibuprofen). Die maximale Tagedosis beträgt 600-1000 mg Ibuprofen, was 3-5 Filmtabletten entspricht.
  • Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren:
    Die Einzeldosis beträgt 1-2 Filmtabletten (200-400 mg Ibuprofen). Am Tag dürfen davon maximal 1200 mg Ibuprofen eingenommen werden, was 6 Filmtabletten entspricht.

Personen, die regelmäßig andere Medikamente einnehmen, sollten sich vor der Einnahme von Dolormin Schmerztabletten von ihrem Arzt oder einem Apotheker beraten lassen.

Auch während der Schwangerschaft oder während der Stillzeit sollte die Einnahme von Dolormin mit einem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden.

Ebenso sollten ältere Menschen vor Einnahme des Medikamentes ebenfalls Rücksprache mit einem Arzt oder dem Apotheker halten.

Nebenwirkungen

Können, müssen aber nicht auftreten

Um Nebenwirkungen möglichst zu vermeiden oder gering zu halten, sollten die Packungsbeilage und die Dosierungsangaben eingehalten werden. Nebenwirkungen können auftreten, wenn Dolormin Schmerztabletten eingenommen werden, müssen aber nicht.

Eine Einstufung der Häufigkeit der Nebenwirkungen sieht wie folgt aus:

  • Nicht bekannt: In diesem Fall ist die Häufigkeit aufgrund der vorliegenden Daten nicht abschätzbar.
  • Sehr selten: Bei weniger als einem Patienten von 10.000 sind Nebenwirkungen aufgetreten.
  • Selten: Bei 10.000 Personen sind bei 1 bis 10 Personen Nebenwirkungen aufgetreten.
  • Gelegentlich: Bei 1 bis 10 Personen von 1000 Personen sind Nebenwirkungen aufgetreten.
  • Häufig: Bei 1 bis 10 von 100 Personen sind Nebenwirkungen aufgetreten.
  • Sehr häufig: Bei mehr als einem Patienten von 10 sind Nebenwirkungen aufgetreten.

Die Art und der Schweregrad der Nebenwirkungen sind abhängig von verschiedenen Faktoren und Umständen. Sie können somit von Patient zu Patient verschieden schwer ausfallen oder gar nicht zustande kommen. Eine große Rolle spielt dabei der aktuelle Gesundheitszustand des Patienten.


Selten bis häufig

Im Bereich der Herzerkrankungen treten eher selten Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche oder Herzklopfen auf. Im Bereich des Lymphsystems und des Blutes treten sehr selten Störungen der Blutbildung auf. Diese können sich durch Grippeanzeichen, Abgeschlagenheit oder Blutungen der Haut oder der Nase äußern.

Blähungen Dolormin

Häufige Nebenwirkungen sind z. B. Blähungen und Übelkeit

In diesen Fällen sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden und Dolormin Schmerztabletten abgesetzt werden. Der Versuch den aktuellen Zustand mit anderen Mitteln zu verbessern ist dringend zu unterlassen. Gelegentlich treten Erkrankungen des Nervensystems auf, die sich als Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Müdigkeit oder auch Reizbarkeit bemerkbar machen.

Ebenfalls gelegentlich treten Nebenwirkungen in Form von Augenerkrankungen auf. In diesen Fällen kommt es zu Sehstörungen. Sollte dies der Fall sein, ist die Tabletteneinnahme sofort einzustellen und ein Arzt aufzusuchen. Erkrankungen der Ohren äußern sich in Form von Ohrgeräuschen (Tinnitus).

Häufiger hingegen treten Erkrankungen des MagenDarm-Traktes auf. Diese treten häufig in Form von Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder auch Verstopfung auf.

Gelegentlich treten MagenDarmGeschwüre, Mundschleimhautentzündungen mit einer Geschwürbildung oder Magenschleimhautentzündungen auf.

Sehr selten treten in diesem Bereich Entzündungen der Speiseröhre oder der Bauchspeicheldrüse auf. Das Gleiche gilt für die Ausbildung membranartiger Verengungen in Dick- oder Dünndarm. In diesen Fällen ist die Einnahme der Dolormin Schmerztabletten einzustellen und unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.


Zu beachten

Störungen des Herz-Kreislauf-Systems können vor allem für Personen, die Herzinfarkt oder Schlaganfall gefährdet sind gefährlich werden. Daher sollte sich die Einnahme von Dolormin Schmerztabletten nicht über mehr als vier Tage erstrecken.

Auch sollten die Einzeldosis sowie die Tagedosis in keinem Fall überschritten werden. Personen, die bereits unter Herz-Kreislauf-Störungen leiden, sollten sich daher vorab bei einem Arzt oder Apotheker informieren. Sehr selten treten Störungen der Haut auf, die sich beispielsweise als Ausschlag äußern können.

Sollte man dies feststellen, sollte die Einnahme von Dolormin Schmerztabletten gestoppt werden. Auch hier kann ärztlicher Rat hilfreich sein. Nicht eingenommen werden sollten Dolormin Schmerztabletten bei Bekanntwerden einer Windpockenerkrankung.

Durch die Einnahme von Dolormin Schmerztabletten kann die Blutplättchenfunktion gehemmt werden. Daher sollten Patienten mit einer bekannten Blutgerinnungsstörung unter ärztlicher Kontrolle stehen.

Ist es erforderlich, das Dolormin Schmerztabletten über einen längeren Zeitraum eingenommen, sollte auch dies ärztlich kontrolliert werden. In Verbindung mit anderen Medikamenten oder auch Alkohol können weitere Nebenwirkungen auftreten. Ist dies der Fall, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen. Bei Kindern und Jugendlichen, sowie älteren Menschen, die Dolormin Schmerztabletten einnehmen, ist besondere Sorgfalt geboten.


Ähnliche Medikamente

Verschiedene Mittel enthalten den gleichen Wirkstoff

Eine Filmtablette der Dolormin Schmerztabletten enthält 200 mg Ibuprofen. Von anderen Herstellern gibt es ebenfalls verschiedene Schmerzmittel, die Ibuprofen als Wirkstoff enthalten. Neben der Dosierung von 200 mg Ibuprofen pro Schmerztablette kann der Wirkstoff auch höher dosiert sein.

So können Schmerztabletten beispielsweise auch 400 oder 800 mg Ibuprofen als Wirkstoff enthalten. Tabletten, die dementsprechend höher dosiert sind, sind mit erhöhter Sorgfalt einzunehmen. Diese Tabletten sind auch nicht frei verkäuflich, sondern verschreibungspflichtig, um Missbrauch vorzubeugen.

Alternativen zu Dolormin Schmerztabletten sind Ibubeta, Ibuhexal oder auch Ibo-Ratiopharm. Auch diese Tabletten sind in verschiedenen Dosierungen erhältlich.

 

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