Dünndarm

Der Dünndarm (Intestinum tenue) ist der längste Teil des Darms, welcher direkt an den Magen anschließt. Er ist in drei Abschnitte unterteilt und erfüllt neben der Verdauung der aufgenommenen Nahrung, noch eine Menge an weiteren Aufgaben, die für den Körper essentiell wichtig sind. Aufgrund seiner Länge, liegt er in vielen Schlingen in der Bauchhöhle, doch seine wahre Größe entsteht erst durch die Beschaffenheit der Darmwände, welche die Oberfläche noch maximiert. Der Dünndarm kann ganz typische Probleme und Krankheiten aufweisen. Mehr über Aufbau, Beschaffenheit, Eigenschaften und typische Erkrankungen, erfahren Sie in den folgenden Artikeln.

Was ist der Dünndarm?

Der Dünndarm ist der Abschnitt des Darms, welcher vom Magenausgang, dem Pylorus, bis zur Ileozäkalklappe/ Bauhin-Klappe, einer aus Schleimhautfalten bestehenden Verbindungsstelle zwischen Dünn- und Dickdarm, reicht.
Er setzt sich vom Magen an, aus drei Abschnitten zusammen. Aus dem Zwölffingerdarm (Duodenum), dem Leerdarm (Jejunum) und dem Krummdarm (Ileum). Er liegt in Schlingen gelegt, innerhalb des Bauchfells und ist, mit Ausnahme auf den Zwölffingerdarm, am hinteren Teil des Bauchfells (Mesenterium) aufgehängt, welches dort verdoppelt ist. Er wird von mehreren Arterien versorgt, und er dient hauptsächlich der Verdauung und der Resorption von aufgenommener Nahrung und Wasser. Die Schleimhaut des Dünndarms ist stark gefaltet, so dass die Innenfläche, welche das Lumen des Dünndarms begrenzt, weit großflächiger ist (400-500 Quadratmeter), als die äußeren Darmwände. Plicae circulares oder Kerckring-Falten, werden diese Falten genannt. Ihre Oberfläche ist zudem noch mit vielen Millionen Mikrovilli besetzt, den Darmzotten. Vertiefungen werden von den unzähligen Krypten/ tubulären Einsenkungen gebildet. Die glatten Muskelzellen in den Darmwänden, sorgen für die Peristaltik, die Bewegung des Darms (und anderer Hohlorgane) in Wellen, welche den verdauten Speisebrei weitertransportiert und durchmischt.
Der Dünndarm liegt inmitten der Bauchhöhle und wird von drei Seiten, vom Dickdarm begrenzt. Ein unterer Teil ragt sogar bis ins Apertura pelvis superior, bzw. den Hohlraum den großes und kleines knöchernes Becken bilden, hinein.

Funktionen & Aufgaben des Dünndarms

Zu den Aufgaben des Dünndarms gehören:

  • Neutralisation des Speisebreis (Chymus)
  • Enzymatische Verdauung
  • Verdauung
  • Motilität
  • Sekretion
  • Aufnahme von Nährstoffen
  • Aufnahme von Wasser und Flüssigkeiten

Die Hauptaufgabe des Dünndarms, besteht darin, den aus dem Magen eintreffenden Speisebrei (Chymus) zu neutralisieren. Im Magen wurde der Speisebrei angesäuert, um Nährstoffe löslich zu machen oder aufzuspalten. Doch im Dünndarm wird dieser wieder neutralisiert und in die einzelnen Baustoffe enzymatisch zerlegt.
Im Dünndarm wird ein neutralisierendes, Hydrogencarbonat reiches Sekret über die Brunner-Drüsen und die Bauchspeicheldrüse abgegeben, welches den sauren Speisebrei neutralisiert. Es werden Fette, Eiweiße, Salze, Wasser, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine über Verdauungsenzyme gelöst und dann über die Zellen der Darmschleimhaut aufgenommen und dem Blutkreislauf zugeführt. Dieser verteilt die Nährstoffe dann im Körper. Alles was der Dünndarm nicht verwerten kann, wird an den Dickdarm weitergeleitet.

Ungefähr neun Liter Wasser, nimmt der Dünndarm am Tag auf. Das beinhaltet nicht nur Wasser aus der Nahrung oder Wasser das getrunken wurde, sondern auch Speichelflüssigkeit, Magensäure oder Verdauungssekrete aus diversen Drüsen. Zum Beispiel wird gegen Ende des Dünndarms vor allem die Gallenflüssigkeit wieder aufgenommen, und über das Blut erneut der Leber zugeführt. Dabei spricht man vom enterohepatischen Kreislauf.

Auch für das Immunsystem ist der Dünndarm ebenfalls ein wichtiger Bestandteil.
Denn das Epithel des Darms ist mit einer Mukus- Schicht (Schleimschicht) überzogen, welches einerseits den Transport des Speisebreis erleichtert, andererseits erschwert es Mikroorganismen die Anheftung. Hinzu kommt das Darm-assozierte Immunsystem/ GALT (gut-associated lymphoid tissue= GALT). Es ist die größte Ansammlung von Immunzellen im menschlichen Körper.

Über 70 % der gesamten Immunabwehrzellen, befinden sich im Darm. Dabei muss genau dieses Abwehrsystem im Darm ständig zwischen fremden und schädlichen Mikroben und den eigenen Antigenen und Mikroorganismen unterscheiden. Zum GALT gehören aber auch noch andere Teile des Körpers, wie die Rachen-Mandeln und das Lymphsystem. Über die sogenannten Peyer-Plaques, Ansammlungen von Lymphfollikeln die im Krummdarm zu finden sind, steht der Dünndarm mit dem Lymphsystem in Verbindung. So können erkannte und enttarnte schädliche Mikroorganismen, Viren oder Bakterien abtransportiert werden.

Anatomie und Aufbau des Dünndarms

Der Dünndarm befindet sich in der Bauchhöhle und sein oberer Teil schließt direkt an den Magen an, der untere Teil endet an der Bauhin-Klappe, am Übergang zum Dickdarm. Der Dünndarm ist in vielen Schlingen gewunden, denn er hat eine Gesamtlänge von drei bis fünf Metern. Er ist am hinteren Teil des Bauchfells, dem Mesenterium angewachsen, und somit quasi aufgehangen. Der Dünndarm wird in drei funktionelle Abschnitte unterteilt, den Zwölffingerdarm (Duodenum), den Leerdarm (Jejunum) und den Krummdarm (Ileum). Den Großteil stellt das Jejunum, mit 2/5 der Gesamtlänge. Der Zwölffingerdarm mündet direkt an den Pylorus des Magens und in ihn münden der Gallengang (Ductus choledochus) und der Bauchspeicheldrüsengang (Ductus pancreaticus). Beide münden in die Papilla vateri, eine Schleimhautfalte des Zwölffingerdarms.

Auf den Zwölffingerdarm folgt der Leerdarm. Der Leerdarm und der Krummdarm sind die Teile des Dünndarms, die am Mesenterium aufgehängt sind. Sie werden zu drei Seiten vom Dickdarm eingerahmt und befinden verschiebbar in der Bauchhöhle. Zum unteren Ende werden sie durch die Bauhin-Klappe vom Dickdarm getrennt. Dies ist eine ventilartige Klappe, welche den Rückfluss vom verdauten Speisebrei aus dem Dickdarm verhindert. Der Dünndarm ist, im Gegensatz zum Dickdarm, wesentlich ärmer an Bakterien. Deshalb ist es für den Darm enorm wichtig, dass kein mit schädlichen Bakterien angereicherter Kot zurück in den Dünndarm gelangt.

Aufbau der Dünndarmwände

Die Wände des Dünndarms, bestehen aus unterschiedlichen Schichten.

  • Serosa und Suberosa
  • Muskularis
  • Submukosa
  • Mukosa

Tunica Serosa und Tunica Suberosa sind der außen in der Bauchhöhle liegende Überzug des Darms und das Bindegewebe.
Darunter folgt die Tunica Muscularis, die aus einer äußeren und einer inneren Schicht besteht. Die äußere Schicht ist die Längsmuskelschicht und die Innere die Ringmuskelschicht. Zwischen diesen beiden Muskelschichten liegt der Plexus myentericus (Auerbach-Plexus), ein Teil des Nervensystems, welches die Darmbewegung steuert.
Nun folgt nach innen die Submukosa, eine weitere Bindegewebsschicht, welche mit vielen Arterien versehen ist und mit Nervenbahnen und Lymphgefäßen. Hier befinden sich die Nervenzellen die für die Sekretionsregelung verantwortlich sind.
Die letzte und innen liegende Schicht, die Mukosa, ist ebenfalls unterteilt. Drei Schichten bilden die innere Schleimhaut. Eine dünne Schicht aus glatten Muskelzellen (Lamina muscularis mucosae), eine weitere Bindegewebsschicht mit Arterien, Nerven und Lymphgefäßen (Lamina propria mucosae) und die Lamina epithelialis mucosae. Letztere ist enorm wichtig, denn sie beherbergt das einschichtige Zylinderepithel. Dieses bildet die Mikrovilli, die Darmzotten und die Darmkrypten (Lieberkühn-Krypten).

Die innere Schleimhaut ist auch die variabelste in ihrer Erscheinung im Dünndarm. Je nachdem, welche Hauptaufgabe der jeweilige Darmabschnitt hat, ist sie anders geformt. Die Mukosa wirft, unter Einbeziehung der Submukosa, einen Zentimeter tiefe Falten, die sogenannten Keckring- Falten. Auf ihnen Sitzen die Mikrovilli/Darmzotten. Die Krypten die dabei entstehen, werden von Sekretionsdrüsen versorgt und sind zusätzlich für die Zellteilung des Dünndarmepithels verantwortlich.

Krankheiten, Beschwerden und Störungen des Dünndarms

Wie auch andere Körperteile, kann der Dünndarm ebenfalls viele Erkrankungen aufweisen. Schmerzen im Bereich des Darms können somit für vieles ein Symptom sein. Da der Dünndarm viele Funktionen und unterschiedliche Abschnitte hat, können auch die möglichen Erkrankungen vielfältig sein. Der Dünndarm kann von folgenden Erkrankungen betroffen sein:

  • Dünndarmtumore
  • Enteritis
  • Gastrinom
  • Infektiöse Darmerkrankungen
  • Karzinoid
  • Zöliakie/Sprue
  • Dünndarmileus
  • Meckel Divertikel
  • Morbus Whipple
  • Morbus Crohn
  • Mesenterialvenenthrombose
  • Malassimilationssyndrom/Maldigestion

Häufige Dünndarmerkrankungen

Darminfektionen

gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Egal wodurch eine Infektion bedingt ist, die Symptome sind bei allen Ursachen gleich. Zu ihnen gehören:

Bei Infektionen ist der Wasseranteil im Stuhl deutlich höher als gewöhnlich, um die bestehenden Erreger schneller auszuscheiden. Doch dieses Wasser wird dem Körper entzogen und das kann ein ernstes Problem für den Körper sein. Trinkt ein Mensch in dieser Zeit nicht genug Wasser, zum Beispiel in Entwicklungsländern in denen der Zugang dazu erschwert ist, kann es rasch zum Tod durch Austrocknung kommen. Erst wenn verwässerter Stuhl dreimal oder öfter am Tag vorkommt, spricht man vom Durchfall (Diarrhoe).
Mögliche Ursachen für eine Infektion sind:

Alle diese Ursachen sind auf mangelnde Hygiene oder die Verunreinigung bestimmter Lebensmittel und/oder Gegenstände zurückzuführen.

Als nächstes auf der Rangliste der Häufigkeiten, folgt die Enteritis/ Magen-Darm-Entzündung . Ursachen hierfür können:

Die Symptome sind dieselben wie bei Darminfektionen, allerdings kommen zusätzlich noch Muskelkrämpfe hinzu.

Verstopfung/Obstipation gehört ebenfalls zu den häufigen Erkrankungen. Hierbei kann der Kot nicht schnell genug nach draußen transportiert werden und der Kot staut sich im Darm. Symptome sind:

Eine Verstopfung tritt oft auf bei ungesunder Ernährung oder zu wenig Bewegung. Der Darm wird träge und kann nicht mehr schnell genug arbeiten. Doch auch andere Erkrankungen, wie etwa ein Tumor können der Grund für Verstopfung sein.

Morbus Crohn ist eine Erkrankung bei der Entzündungen des gesamten Magen-Darm-Traktes, aber am häufigsten des Darmes, immer wieder in Schüben auftreten. Es sind alle Schichten der Darmwand entzündet und es kommt zu ganz spezifischen Veränderungen der Darmwand, durch die ständigen Entzündungen. Morbus Crohn tritt segmental auf, also liegen gesunde und erkrankte Darmabschnitte direkt nebeneinander. Was die Ursachen für Morbus Crohn angeht, sind sich die Wissenschaftler immer noch nicht einig, welche der möglichen Ursachen die Hauptursache darstellt. Es gibt aber eine Reihe von Faktoren, welche diese Erkrankung begünstigen:

Ein Dünndarmileus ist eine mechanische Blockade des Dünndarms. Dies kann durch eine Verwachsung, einen Tumor oder durch fehlende Darmperistaltik auftreten. Der Kot kann nicht mehr weitertransportiert werden und es kommt zu starken Schmerzen. Darüber hinaus treten folgende Symptome auf:

In den meisten Fällen und je nach Ursache, muss der Ileus operativ behandelt werden.

Karzinome können wie in allen Körperteilen, auch im Darm vorkommen. Die meisten Tumore die sich im Darm befinden sind jedoch gutartig, sogenannte Darmpolypen. Es kommen jedoch auch bösartige Krebsgeschwüre vor. Diese bleiben meist lange ohne Symptome. Erst in einem späten Stadium kommt es zu Symptomen wie:

Leider gehören Darmkrebserkrankungen immer noch zu den häufigeren Erkrankungen, im Gegensatz zu den Folgenden.

Seltene Dünndarmerkrankungen

Morbus Whipple

ist eine eher seltene Darmerkrankung. Sie wird durch die Aufnahme der Bakterie Tropheryma whipple verursacht. Die durch die Bakterien verursachten Beschwerden und Symptome sind:

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Fettstühle
  • Übel riechende Stühle
  • Gewichtsabnahme
  • Massenstühle über 300 Gramm Gewicht
  • Vitaminunterversorgung
  • Muskelschwäche
  • Haut– und Schleimhautveränderungen (bräunlich fahle Hautfarbe)
  • Blutarmut

Bei der Zöliakie/Sprue handelt es sich ebenfalls um eine seltene Darmerkrankung. Hierbei handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten, dem Weizenklebereiweiß. Die Aufnahme von Gluten führt bei den Betroffenen zu:

Das Malassimilationssyndrom/Maldigestion ist eine Darmerkrankung, bei welcher es zu folgenden Symptomen kommt:

  • Übel riechende Fettstühle
  • Durchfall
  • Massenhaftes Abführen großer Mengen Stuhl
  • Gewichtsverlust
  • Unterversorgung mit Nährstoffen

Als Ursache wird das Fehlen bestimmter Verdauungsenzyme vermutet. Dadurch kann nicht genügend Verdauungssekret produziert werden und die Verdauungsleistung ist generell eingeschränkt.
Ebenfalls die genetische Disposition, dass ein Körper bestimmte Nährstoffe zwar zerlegen, aber nicht aufnehmen kann, wird als Malassimilationssyndrom bezeichnet.
Durch diese Einschränkungen bei den Verdauungsabläufen kommt es zur Maldigestion, der unzureichenden Aufnahme von Nährstoffen.

Meckel-Divertikel sind Fehlbildungen des Darms. Hierbei kommt es zu Ausstülpungen der Darmwand, die in der Regel keine Beschwerden verursachen und welche meist auch nur durch Zufall entdeckt werden. Doch wenn es bei der Verwachsung dazu gekommen ist, dass diese Ausstülpungen nicht aus Darmwand sondern aus Magenschleimhaut oder Pankreasgewebe bestehen, dann kann es aufgrund der Lage zu Tumorbildung und Blutungen dieser Divertikel kommen. Entzünden sie sich, kann es unter Umständen sogar zu einem Durchbruch der Divertikel in den Bauchraum kommen.

Die Mesenterialvenenthrombose ist eine lebensbedrohliche und leider nur schwer zu erkennende Erkrankung, bei welcher die Mesenterialvene/Darmvene verstopft und ein Durchfluss nur noch kaum oder gar nicht mehr möglich ist. Die Darmvene ist extrem wichtig für den Körper, da sie zwar sauerstoffarmes aber sehr nährstoffreiches Blut transportiert. Gründe hierfür können:

Die Symptome sind hingegen eher unspezifisch:

  • Starke Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • blutiger Durchfall

Wird der Mesenterialvenenverschluss nicht direkt behandelt, kommt es zur Darmlähmung durch die mangelnde Durchblutung, zur Blutvergiftung (Sepsis) und zum Organversagen.

Typische und häufige Erkrankungen des Dünndarms

 

Fragen und Antworten

Muss man bei Bauchschmerzen oder Durchfall immer gleich zum Arzt?

Nein. Es sollte jedoch beobachtet werden wie stark die Schmerzen sind oder wie lange der Durchfall anhält. Auch wer Blut im Stuhl feststellt oder eine sonstige Veränderung seiner Beschaffenheit, sollte einen Arzt umgehend konsultieren.
Dauert der Durchfall schon länger als drei Tage oder ist er extrem ausgeprägt, sollte man zum Hausarzt.
Auch bei starken kolikartigen Schmerzen, Fieber und Schüttelfrost, sollte man sich lieber einmal durchchecken lassen. Ebenfalls leichte Bauchschmerzen die länger als zwei Tage anhalten, sollten abgeklärt werden.

Wie unterscheidet sich der Dünndarm vom Dickdarm?

Der Dünndarm ist wesentlich länger als der Dickdarm. Außerdem ist er für die Aufnahme und das Zerlegen von Nährstoffen verantwortlich. Im Dünndarm werden Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße und Vitamine aufgenommen. Der Dickdarm hingegen führt hauptsächlich Wasser und andere Flüssigkeiten zurück und speichert den Kot temporär. Außerdem hat der Dünndarm Darmzotten, welche die Darmschleimhaut des Dickdarms nicht hat.

Wie wird der Dünndarm untersucht?

Um den Dünndarm zu untersuchen wird meist zuerst eine Ultraschall-Untersuchung oder ein spezielles Röntgenverfahren eingesetzt. Der Patient muss für das Röntgen ein Kontrastmittel trinken, welches die Darstellung des Dünndarms ermöglicht.
Darüber hinaus kann auch ein MRT oder CT den Dünndarm darstellen.
Endoskopie ist nur bedingt möglich, bei einer Magenspiegelung kann der sehr kurze Zwölffingerdarm mit untersucht werden. Für den Rest ist der Darm einfach zu lang und zu unzugänglich gelegen.
Relativ neu ist die Kapselendoskopie, bei welcher der Patient eine Kamera in Kapselform schluckt, welche dann Bilder an einen speziellen Computer sendet, während sie den Verdauungstrakt durchläuft.

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