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Magnesiummangel erkennen & behandeln

by joe
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Magnesiummangel erkennen und behandeln

Magnesiummangel erkennen

Wie man einen Magnesiummangel erkennen und behandeln kann

Magnesium ist für den menschlichen Körper und die Gesundheit von größter Wichtigkeit und gehört zu den essentiellen Mineralstoffen. Da unser Körper Magnesium nicht selbst produzieren kann, muss es ihm über die Nahrung zugeführt werden.

Speziell die Muskeln, die Verdauung und das Herz können ohne eine ausreichende Menge an Magnesium nicht optimal arbeiten. Die Symptome die mit Magnesiummangel auftreten, werden zu Beginn oft unterschätzt.

Ursachen & Symptome erkennen

Ursachen und Symptome von Magnesiummangel frühzeitig bemerken

Zunächst erscheinen die Symptome von Magnesiummangel harmlos und werden anfangs oft ignoriert. So ist der Wadenkrampf in der Nacht zwar unangenehm und schmerzhaft, vergeht aber auch recht schnell wieder.

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Ein Magnesiummangel lässt sich an Symptomen wie etwa Kribbeln erkennen

Auch ein kribbelndes Gefühl in Füßen und Händen, oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen verschwinden nach einer Weile von selbst wieder.

Doch sollte man auf diese Warnsignale achten, denn sie können erste Symptome von Magnesiummangel sein.

Kommen zu diesen Beschwerden noch Abgespanntheit, Müdigkeit und ein immer dünner werdendes Nervenkostüm, ist es an der Zeit einen Arzt aufzusuchen und von ihm eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen.

Auch hier gilt, wer die Warnsignale ignoriert, riskiert eine ernsthafte Erkrankung. Den die harmlos anmutenden Symptome von Magnesiummangel können gravierende Erkrankungen wie, Diabetes, Bluthochdruck, oder eine der Herzkranzgefäße zur Folge haben.


Risikogruppe für Magnesiummangel

Wer gehört zu den Risikogruppen von Magnesiummangel?

Magnesium gehört zu den Mineralstoffen, die in besonderem Maß von den individuellen Lebensumständen beeinflusst werden. Ein Mangel an Magnesium kann schnell entstehen, da der Körper nur einen Bruchteil der Menge speichern kann, die er täglich benötigt.

Meist ist eine falsche Ernährung schuld an einem Magnesiummangel. Dies trifft auch speziell auf Menschen zu, die häufig Diäten machen und sich nur einseitig ernähren.

Mangelerscheinungen treten auch oft bei Menschen auf, die an chronischen Durchfall leiden, oder sehr viel schweißtreibenden Sport treiben. Aber auch Medikamente wie die Antibabypille, oder psychischer Stress, können genauso wie exzessiver Alkoholkonsum, mitverantwortlich für den Mangel an Magnesium sein.

Neben der Antibabypille gibt es noch andere Medikamente die, die Aufnahme von Magnesium im Körper, hemmen können. Falls diese eingenommen werden, sollte man zusätzlich auf seinen Magnesiumspiegel achten.


Magnesiummangel – Was tun?

Was kann man bei einem Magnesiummangel gegen die Symptome tun?

Wird ein Mangel an Magnesium durch eine Blutuntersuchung bestätigt, muss durch eine medikamentöse Behandlung Abhilfe geschaffen werden. Diese füllt die leeren Magnesiumspeicher wieder auf und die Beschwerden verschwinden schnell wieder.

Um den Mangel an Magnesium gar nicht erst entstehen zu lassen, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Empfehlung ausgesprochen, dass Männer täglich 400 mg Magnesium und Frauen 300 mg Magnesium zu sich nehmen sollten. Schwangere Frauen sollten die Magnesiumzufuhr erhöhen.

Magnesiumreiche Lebensmittel

Welche Produkte und Lebensmittel sind reich an Magnesium?

Als magnesiumreiche Nahrungsmittel werden solche bezeichnet, in denen mehr als 100 mg, pro 100 g enthalten ist.

Einige dieser Lebensmittel sind beispielsweise:

  • Erbsen
  • Vollreis
  • Nüsse
  • Sonnenblumenkerne
  • grünes Gemüse
  • Vollkornreis
  • Kleie
  • Vollkornprodukte
  • Sesamsamen
  • Vollkorn
  • Bohnen

Lebensmittel wie:

  • Milch und Milchprodukte
  • Fleisch
  • Brokkoli
  • Kohlrabi
  • polierter Reis
  • Meerrettich
  • Obst (keine Bananen)
  • Fisch
  • Kartoffeln
  • Qualitatives Mineralwasser

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enthalten durchschnittlich viel Magnesium, also 20 bis 100 mg pro 100 g. Gute Mineralwässer enthalten sogar über 80 Milligramm Magnesium pro Liter.

Ein Magnesiummangel sollte jedoch nicht selbst diagnostiziert und behandelt werden, da eine Überdosierung an Magnesium auch Beschwerden nach sich ziehen kann. Ob die vorliegenden Symptome wirklich von einem Magnesiummangel herrühren kann nur ein Arzt, mit Bestimmtheit, erkennen.


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