Magnesium für eine gesunde Ernährung

In welchen Lebensmitteln ist das meiste Magnesium für eine gesunde Ernährung enthalten?

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Magnesiummangel kann beispielsweise Krämpfe in den Gliedmaßen verursachen.

Schwerer Magnesiummangel kann Krankheiten wie Diabetes verursachen. Diese Mangelerscheinungen kann man durch eine Ernährungsumstellung, hin zu magnesiumreicher Kost, beheben.

Hier finden Sie, welche Lebensmittel, reich an Magnesium sind.

Warum ist Magnesium für den Körper so wichtig?

Magnesium ist in unserem Körper für eine Vielzahl von Funktionen nötig. Rund 30 Prozent lagert in den Muskeln, etwa 60 Prozent werden vom Körper in den Knochen gespeichert. Das Magnesium ist für gesunde Zähne, einen gesunden Knochenbau und für starke Muskeln bedeutsam. Auch für die Reizübertragung und den Energiestoffwechsel ist es von großer Bedeutung. Symptome von Magnesiummangel sind beispielsweise, Kopfschmerzen, Nervosität, oder Innere Unruhe, aber auch Verspannungen im Rücken-, Nacken– und Schulterbereich. Um die Symptome und Beschwerden zu lindern, sollte einem Magnesiummangel vorgebeugt werden.

 

 

Magnesium kann vom Körper nicht selbst produziert werden und es muss ihm deshalb über die Ernährung, zugeführt werden. Der tägliche Bedarf an Magnesium liegt bei Männern bei etwa 400 Milligramm täglich, bei Frauen liegt er bei etwa 350 Milligramm täglich. Diabetes-Patienten, Stillende Mütter, Schwangere Frauen und Menschen die viel Stress haben, oder viel Sport treiben sollten gezielt auf magnesiumreiche Lebensmittel und eine Gesunde Ernährung achten, da sie einen erhöhten Magnesiumbedarf haben.

 

Gezielt Lebensmittel als Magnesiumquelle wählen

Gute Magnesiumlieferanten sind Nahrungsmittel wie Vollkornnudeln, oder Vollkornreis. Auch Vollkornbrot, welches aus Weizenkeimen hergestellt wurde, ist eine geeignete Magnesiumquelle, da sich in Weizenkeimen ungesättigte Fette, Mineralien, Eiweiß und Vitamine befinden, abgesehen vom guten Magnesiumgehalt, sind diese Lebensmittel, grundsätzlich gut für die Gesundheit. Diese können aber auch pur, oder als Bestandteil in einem Müsli Joghurt, oder als Getränk zu sich genommen werden.

Nüsse gelten als eine der wertvollsten Magnesiumlieferanten. Speziell Haselnüsse, Kürbiskerne, Mandeln oder Hülsenfrüchte. Eine besondere Nuss ist hierbei die Walnuss, da sie nicht nur reich an Magnesium ist, sie liefert nebenbei auch noch Folsäure, Zink, Vitamin E und B und Kalium. Sie ist außerdem Cholesterinfrei, aber enthält dafür die wichtigen Omega-drei-Fettsäuren. Platz eins unter den Magnesiumlieferanten belegen, laut einer Studie, die Sonnenblumenkerne. 420 mg Magnesium sollen in 100 g Sonnenblumenkernen enthalten sein. Sie enthalten außerdem Karotin, Jod, Kalzium und die Vitamine A, B, D, und E.

Weitere Magnesiumquellen

Nach den Nüssen kommt der Kakao, hier kommen 415 mg Magnesium auf 100 g Kakao. Ein weiterer Tipp für Menschen die unter Magnesiummangel leiden ist, dass sie statt dunkler, zartbitter Schokolade zu „echtem“ Kakao greifen sollten. So kann man sich beispielsweise zusammen mit Haferflocken ein perfektes Frühstück voller Magnesiumquellen zubereiten. Weichen Sie die Schmelzflocken entweder in Fruchtsaft oder Wasser ein. Man kann sie alternativ aber auch in Soja- oder Kuhmilch aufkochen und mit Honig und frischem Obst süßen. Denn auch Obst, wie Kiwis, Ananas, Himbeeren und Bananen sind gute Lieferanten. Wer Magnesium auch gerne aus Gemüse ziehen möchte, sollte zu Mais, Spinat und Kohlrabi greifen. Bei all diesen Tipps, darf man natürlich das Trinken nicht Vergessen, es ist gesund und auch gutes Mineralwasser enthält sehr viel Magnesium.

 

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