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Flavonoide

by joe

Flavonoide sind aromatische Verbindungen, die sich in der Nahrung befinden. Flavus bedeutet gelb und stammt aus der lateinischen Sprache. Sie begegnen uns täglich in Obst und Gemüsesorten.

Die rote Färbung der Lebensmittel zeigt schon den Anteil der Flavonoide. Diese Pflanzenstoffe schützen Obst und Gemüse vor den schädlichen Einflüssen der Umwelt. In den Schalen und Blättern verbinden sich die größte Anzahl der Flavonoide.

Was sind Flavonoide?

Flavonoide schützen den Organismus des Menschen vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie schützen aber nicht nur den Menschen, sondern auch die Pflanzen. Flavonoide werden, bis auf eine Ausnahme, nur in Pflanzen gefunden. Ausnahme – bei einer Schmetterlingsart konnten Forscher bisher Flavonoide finden.

Was Flavonoide können

In zahlreichen Studien wurde bewiesen, dass Flavonoide viele positive Eigenschaften für den menschlichen Körper aufweisen. Sie können gegen viele Krankheiten vorbeugen und sogar abwehren. Sie unterstützen den Organismus und helfen dabei die Abwehrstoffe des Körpers zu aktivieren. Flavonoide sind Antioxidantien, die die Zellen des Körpers schützen. Durch die Zusammensetzung unterschiedlicher Flavonoide kann das Krebsrisiko gesenkt werden. Auch das Keimen schädlicher Viren, Pilze und Bakterien kann eingeschränkt werden. Flavonoide wirken gegen Krämpfe, sie hemmen Entzündungen und erweitern die Gefäße.

Was sind freie Radikale?

Freie Radikale sind unvollständige Moleküle, die Sauerstoff enthalten. Freie Radikale können durch Röntgenstrahlen, aber auch durch UV Strahlung entstehen. Sie werden aber auch durch den Stoffwechsel und durch elektrochemische Prozesse gebildet. Ihnen fehlt in ihrer chemischen Struktur ein Elektron. Nur wenn sie ein für sie passendes Elektron wiederfinden, können sie sich wieder frei entfalten. Freie Radikale finden normalerweise innerhalb von Sekunden das passende Gegenstück. Sie stehlen einem gesunden Molekül ein Elektron. Dieser Diebstahl wird Oxidation genannt.
Freie Radikale haben nicht grundsätzlich nur negative Eigenschaften. Nur wenn sie vermehrt auftreten, können sie unsere Gesundheit schwächen und die Menschen Krank machen. Sie beschädigen die Zellen im menschlichen Körper und können sie sogar völlig lahm legen. Werden Zellen eines bestimmten Organs von freien Radikalen geschädigt, dann kann dieses Organ nicht mehr funktionieren.

Was können freie Radikale bewirken?

Wenn nun bei einem Molekül ein Elektron fehlt, dann wird dieser auch zu einem freien Radikal. Das Molekül sucht sich nun ein Elektron, um es zu rauben. Auf diese Art wird es nun immer weitergehen, oder die freien Radikale werden gestoppt. Denn sonst können dem Körper extreme Schäden zugeführt werden, wie zum Beispiel ein Membranschaden.
Freie Radikale sind reaktionsfreudige Zwischenprodukte, die sich nicht vermeiden lassen. Sie sind für bestimmte Aufgaben im menschlichen Körper verantwortlich. Eine ihrer Aufgaben ist ausreichend Sauerstoff für die menschliche Energie zu gewinnen. Auch sind sie für die Immunabwehr von Bedeutung. Unter anderem werden die freien Radikalen für die Bekämpfung von Bakterien und von Viren, die dem Körper schaden, gewonnen.
Bei Menschen, die keinen intakten Schutzmechanismus haben, der gegen die freien Radikalen wirkt, kann man eine vorzeitige Vergreisung erkennen. Das ist die Auswirkung von zu vielen freien Radikalen.
Wenn die Menge der freien Radikale mehr als die normale Anzahl überschreiten, dann kann es schon zu einer vorzeitigen Hautalterung kommen. Das zeigt sich durch mehr Hautfalten, als üblich und durch dünner werdende Haut. Auch die Falten um die Augen sind deutlicher zu erkennen.
Zuviel freie Radikale können auch Herzerkrankungen, Alzheimer, Diabetes, Rheuma, Kreislauferkrankungen und Krebs verursachen.

Flavonoide helfen dem Körper

Flavonoide findet man in fast allen Pflanzen, in manchen Arten sind sie hoch dosiert und in anderen weniger.
Nicht nur die Flavonoide, sondern noch viele andere Heilkräuter können eine wirkungsvolle Heilwirkung für sich verbuchen.
Ein sehr wirkungsvolles Mittel aus der Kategorie der Heilkräuter ist das Johanniskraut. Die im Johanniskraut enthaltenen Stoffe werden für eine Behandlung bei Depressionen eingesetzt. Weitere Pflanzen wie die bittere Schleifenblume, das Liebstöckel, Eberraute und auch die Ringelblume enthalten Flavonoide. Aber auch in vielen Gemüsesorten kann man Flavonoide finden. Besonders gute Quellen sind Spinat, Basilikum, Zwiebeln und auch Knoblauch. Die Zusammensetzung mehrerer Kräuter kann Entzündungen verbessern und sogar vor einer Krebserkrankung schützen.
Flavonoide werden aber auch therapeutisch eingesetzt. Als Schutz vor Herz– und Kreislauferkrankungen, als Venenmittel und auch bei Magen– und Darm Erkrankungen. Auch bei Lebererkrankungen schätzt man die antioxidativen Eigenschaften.

Haben Heilpflanzen Nebenwirkungen?

Heilpflanzen werden oft nur belächelt. Nur wer sich wirklich mit dem Thema Heilpflanzen beschäftigt, weiß eigentlich darüber Bescheid und setzt sie für seine Zwecke ein.
Heilpflanzen wirken nicht wie die Mittel aus der Schulmedizin. Heilpflanzen bestehen ausschließlich aus natürlichen Wirkstoffen, ohne jegliche Schadstoffe. Die verschiedenen Wirkstoffe sind bei jeder Pflanze anders und ganz speziell. Heilpflanzen haben Nebenwirkungen, aber ausschließlich positive.

Antioxidantien in Flavonoide?

Anitioxidantien sind genau wie die Flavonoide natürliche Inhaltsstoffe, die vermehrt in Obst und Gemüse zu finden sind. Sie schützen die Körperzellen vor den Umwelteinflüssen, denen der Körper ständig ausgesetzt ist. Ohne diese Hilfe kann kein Körper es schaffen, sich zu schützen. Die ständigen äußeren Einflüsse können den Körper krank machen. Nicht nur das Sonnenbad, auch das ungesunde Essen, zu viel Alkohol und Zigaretten verursachen einen Oxidationsprozess im Körper. Bei diesem Prozess können freie Radikale und somit Krankheiten entstehen. Der Körper versucht mit eigener Kraft dagegen anzukämpfen, aber der Organismus kann das nur begrenzt schaffen. Antioxidantien helfen die freien Radikalen abzumildern.
Dieser Stoff hilft genau wie die Flavonoide es machen, die freien Radikalen im menschlichen Körper zu besiegen. Flavonoide sind mit Antioxidantien angereichert. Sie können die schädlichen freien Radikalen im Körper einfangen und auslöschen.

Gesunde Ernährung und Lebensweise

Es ist unmöglich die Umwelteinflüsse abzustellen. Jeder kann aber besser auf sich achten. Besonders bei der Ernährung. Dosennahrung, abgepackte Lebensmittel und überhaupt Fast Food sollte so wenig wie eben möglich auf dem Speiseplan stehen. Sie sind mit Stoffen versetzt, die den Körper belasten können. Frische Produkte, die Nährstoffe und Energie liefern, sollten dagegen auf dem täglichen Plan stehen.
Auch Diäten, die zu Mangelerscheinungen führen können, sollte man meiden. Besser ist es, wenn die Ernährung komplett umgestellt wird. Das ist für den Körper eine große Hilfe , denn es ist eine Wunderwaffe gegen die schädlichen Umwelteinflüsse.
Ein guter Start in den Tag beginnt mit einem Glas Wasser, einigen Spritzer Zitrone und etwas Cayennepfeffer. Dieses Getränk schwemmt die Giftstoffe aus dem Körper und hilft dem Stoffwechsel. Es gibt kaum etwas, das wichtiger ist als eine Gesunde Ernährung, mit frischem Obst und Gemüse.
Flavonoide sind Heilkräuter, die den Körper beschützen und den Organismus vor Schaden bewahren.

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